Indiana Tribüne, Volume 11, Number 205, Indianapolis, Marion County, 12 April 1888 — Page 1

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il I i i Mt fflfp 'UIaO Jahrgang 11. Office : No. 140 Ost Maryland Straße. . Nummer 205. ' Zodiauapolio, Jvdiana, Donnerstag, den 12. April 1068,

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t t t t k . u 5 t t l t n Washington. 12. April. Wärme reS. hübsche? WeMr. Entsetzlich. Somerset, flg , 12 April. Eine Frau Namen? Smith l,gte heute ein Etftändnib ad. daß sie gemeinschaftlich mit dm Gedr. Hill vor einem Monat zwei Haustrer beraubt und ermordet habe und daß sie dann die Leichen den 'Schweinen vorgeworfen haben. Die beiden Brüder wurden verhastet Brauerstreik in Chicago. Q Chicago, 12 April Heute früh um 4 Udr sind die Mitglieder der Brauer und Mälzer an den Streik gegangen, weil die Organisation der Brauerbosse die der Brauarbeiter nicht länger anerkennen und keine Vortrage mehr mit derselben ab schlieken will. Die Zahl der Ausständigen beläufit sich auf 2000. In Ernsi'S Brauerei war ein Nicht-Union Mann angestellt. Dem Aerlange, denselben zu entlassen, gab der Brauereibesider nicht nach. Die Leute standen auS. kehrten aber später wieder zur Arbeit zurück. Die Gebrüder Ernst weigerten sich aber einen der Leute, den sie all den Anfühnr btteachllten. wieder anzustellen. Da raushin erfolgte allgemeine ArdeitSein stellunz und augenblicklich stehen kämmt liche Brauereien still. Editorielles. DaS Cxecutiv-Comite der United Labor Party mit McÄlinn an der Spitze hat gnädigst geruht, einen Beschluß zu fassen, durch welchen die im vorigen Jahre erfolgte Ausschließung der Sozia listen wieder rückgängig gemacht werden soll und dieselben ersucht werden, wieder zur Partei zurückzukehren. Die Herren McGlynn, McMackin u. s. w. haben dem nach eingesehen, daß sie ohne die Sozial! sten nicht fertig werden können. Die Sozialisten von New Jork haben aber auch keine Lust, sich mit den McElynns und McMackinS, welche den Karren in den Dreck geschoben haben, weiter abzugeben, und sie werden sich wahrscheinlich bei der nächsten Präsidentenwahl gar keiner Partei anschließen. Auf die Größe des Unheils, das durch die Überschwemmung in Deutsch land angerichtet worden ist, kann man daraus schließen, daß der Reichstag ersucht werden wird, 30 Millionen Mark für die Nothleidenden zu bewilligen. Die Einzelstaaten fühlen sich somit anscheinend außer Stande, der Lage gerecht zu wer den. In Folge dieses allgemeinen Nothstandes wird wahrscheinlich die AuSman derunz ganz außerordentlich zunehmen. Die bisher in Caftle Garden eingetroffenen Berichte ließen eine ungewöhnlich starke Auswanderung aus Italien, Polen und Ungarn erwarten, aber durch die Überschwemmungen wird Wohl auch der Einwanderungsstrom . aus Deutschland gewaltig verstärkt werden. Die von uns und unseren Gesin nungsgenossen so oft wiederholte Behaup tung, daß die bürgerliche Republik der Entwicklung des Kapitalismus und des Monopols günstiger ist, als die Monar chie und daß der Bürger gegenüber den großen Korporationen in der bürgerlichen Republik weniger geschützt ist, als selbst in der despotischen Monarchie, wird gewiß häusig genug belächelt werden. Hier aber ein eklatantes Beispiel : In Odessa, welches in dem gesegneten Rußland, einen: Lande liegt, wo es bloß Unterthanen und Sklaven giebt, und wo das Wort Freiheit" noch ärger verpönt ist, wie Whiskey und Brandy in Iowa und Kansas, wurde vor einiger Zeit ein Herr Dietrichs mit seinem Fuhrwerk an einer Uebergansstelle überfahren, wobei sein Sohn getödtet, er selbst aber derart verwundet wurde, daß ihm ein Bein unterhalb deö Knies abgenommen werden mußte. Er verlangte deshalb von der Bahngesellschast, da man bei betreffender UeberfahrtSstelle zur Zeit des Vorfalles keine Sicherheitsmaßregeln ergriffen hatte, einen Schadenersatz von 75.000 Ru bel. Die Gesellschaft weigerte sich, und es kam zum Prozeß, der einen für die Ge sellschast ganz unerwarteten Ausgang nahm. Da namentlich durch Zeugen festgestellt wurde, daß der Wachter bei der Ueber fahrtsstelle so viele anderweitige Oblie aenheiten hatte, daß er nicht die Möglich keit besaß, beständig auf seinem Wachpo

sten zu bleiben, so des urtheilte der Ge

richtshof die beiden Direktoren der Gesellschaft zu je drei Monaten Gefängniß, weil sie nicht genug Bedienstete angestellt hat ten, damit ieder seiner Dienstpflicht m jeder Hinsicht hätte nachkommen können, und weil sie nicht die nöthigen Vorsichts maßregeln getroffen hatten, um bei der Kreuzung der Bahnlinie mit der Fahr straße einem unglücklichen Zusammenstoße vorzubeugen. Außerdem hat die Bahn gesellschast dem Kläger eine Entschädigung von 60.000 Rubel auszuzahlen. Wir wollen von der raschen Erledigung der Sache gar nicht reden. Hier würde die Geschichte von Seiten der Eisenbahn gesellschast so lange verschleppt und durch alle Instanzen gezogen, daß der Kläger, wenn er es nicht vorher vorgezogen hat. zu setteln", oder wenn er unterdeß nicht gestorben und verdorben ist, froh sein darf, wenn er nach sechs bis acht Jahren nach Abzug der Advokatenkosten überHaupt noch etwas herauskriegt. Aber man bedenke! Die Eisenbahndirekteren werden ins Gefängniß geschickt. weil ein Unglück auf der Eisenbahn Pas sirte. Wenn so etwas hier vorkommen könnte, dann gäbe es entweder nicht Ge fängniffe genug, oder es würde kein Eisenbahnunglück mehr Pasnren. Aber es kann eben nicht vorkommen. Wir leben eben nicht in Rußland, sondern in der Republik Amerika, wo ein Men schenleben sehr wenig und ein Eisenbahn direkter seh? viel gilt. DrahtnaHriHten. Eonkling. New Y o r k. 12 Apnl. DaS Befin den ConIlmgS Hot sich wieder etioaS ver schlimmett. AuS dem ProditionSstaat Iowa. Sioux City. Jz. 11. April. Ein energischer Versuch wird gemacht werden, die Wirthschast'N wieder zu öffnen. Der Plan ist. die Getränke in von C?nada lmpoktirtkn Okigina'flschen zu veikusen. Eg wird ferner ein Versuch gemacht werden, in Originalflaschen zu vlrkaufen, welche von andtien Staaten importirt sind. Der Anwalt der La und Order League ist der Ansicht, daß Letzteres verhindert werden kann, daß es aber kein MiZtel gebe, den Verkauf von Getränken in Flaschen, welche von Canada importirt sind, zu verhindern. Feuer in einemdeutschenKostHause. Chicago. 11 April. DaS Frank lintauS, ein btkannteS hiesiges deutsches KostdouS an 192 und 191 Van Buren S raö?. gerielh heute sküh in Brand. Ul ter den Kostgängern, von denen ein guter Theil noch in den Betten lagen. entstand eine eit'edliche Panik. Die meisten derselben retteten sich in den Nachtkleidern. Mehrere Frauen warfen in voller Verz?e'flung ihre Kinder auS den Fenstern, doch wurden dieselben von tzusend bereiten Händen willig aufge fangen, sodaß kein Menschenleben verloren ging. Nägelpreise. PittSburg, 11. April. Die eft. lichtn Nägelfabrikanten kamen heute hier zusammen, und setzten die Preise fest. welche am 1. Juni in Kraft treten. Nä gel zwischen 10 und 20 Pennn sind etwas höher, die unter 10 Penny etvaS niedri ger. Die letzte Brauerei. Topeka, Kan . 11 April. DaS Dekret in dem Falle der Brauer Ziebold und Hagelin, worin die U. St. Supreme Court das Prohibitionkgesetz für consti tutionell erklärte, wurde heute vom Richter Brewtr unterzeichnet. Die Einwände der Verklagten wurden zurückgewiesen, und die Brauerei wurde als eine .Nuisance geschlcffen Die? war die letzte Brauerei in KansaS. welche dem Geseve Widerstand leistete. Verkommenheit. PittSsield. Mast.. 11. April. -Sheriff Day von Stock Ridge hat aus der Ostseite des HousatonicflusieS. zwei Meilen von Stock Ridge. ein schreckliches Beispiel von Kinderverwahrlosung und Mißhandlung entdeckt. Er erklomm gestern, in Begleitung eines Agenten des Bostoner Kinderschutz Verein, eine schneebedeckte Höhe, bis eine elende Hütte in Sicht kam, an welcher alle Fenster scheiden herauSgesallen und die Oeffnungen mit Lumpen gehüllt waren. DaS Dach und die Seitenmände der Hütte waren ganz verrottet. Drinnen befand sich ein schmutziges, rohes, abstoßendes, in Lumpen gehülltes Weib, ferner ein Mädchen von 15 Jahren, daS kaum irgend welche Kleider anhatte und daS

barfuß war. und zwei fast völlig nackte

Jungen von 10, resp. 8 Jahren. ' Die Kinde? erzählten, sie hätten den ganzen Winter furchtbar gelitten. Ihre Mutter habe sie im kältesten Wet. ter hinauSgeschickt. um Holz zum Feuer machen zu holen. Ost seien ihnen di' Füße gefroren, und bei der Heimkehr habe es Schläge und andere Mißhandlungen gegeben. Die Jungen führten die Be amten in den hinteren Theil dr Woh nung". Daselbst lag daS Skelet eines Pferdes. Sie sagten, daS Thier sei an einer Kartoffel erstickt, und sie seien ge zwungen worden, daS Fleisch des Cada verS zu effen. Auf dem Ofen stand ein Topf, in welchem noch ein Theil dieses Fleisches kochte. Ein. gräulicher Geruch entströmte demselben. Die Frau erklärte, sie sei seit 17 Jahren Wittwe; alle Kinder seien unehelich. Die Tochter war zu einem Leben der Schande erzogen worden. Man wird die ganze Familie verhaften. Der Fall wird von dem Agenten deö genannten Kinderschutz Vereins als der schlimmste bezeichnet, der ihm t vorgekommen. CongreS. Washington, 11. Aplil. Senat. Senator Morrill hielt eine längere Rede gegen die in der Botschaft des Prä stdenten entwickelten Freihendels-Theo rieen. Die Debatte über die Ausnahme DakotaS als UnionSstaat rourde sortge setzt, und eine Anzahl BillS von letaler Bedeutung wurde erledigt. H a u S. Die FiUibuster-.Taktik wurde sortge setzt. Die Demokraten beriefen einen CaucuS. Sie beabsichtigen die streitige Bill bis zum Dezember zurückzulegen. Ott Habet : Aul Berlin. Berlin. 11. April. Die Post sagt, daß alle Befürchtungen, daß BiSmarck abdanke, verschwunden seien, da das Hei rathsprojekt gänzlich aufgegeben sei. Die Nnionalzeitung sagt, dirse Behauptung gehe zu weit, die Heirth sei vorläusiz bloß ausgeschoben. Sie sagt ferner, daß der Großherzog von Baden sich ganz besondere Mühe gebe, ein Einverständniß zwischen dem Kaiser und BiSmarck zu er zielen. In konservativen Kreisen geht daS Ge rücht. daß der Kriegsminister General von Schellendcrs binnen Kurzem resig niren werde. Heute feierte Dr. Mackenzie seine silberne Hochzeit. Die Kaiserin beschenkie ihn mit einem kostbaren Blumenkord, ter ihr Portrait enthielt Boulanger. L on d on, 11. April. In einer Spe zialdepesche auS Pari! heisst eS : Boulanger'S großer Sieg im Department Dordogne. wo er nur in dem Sinne Cand dot wr, daß einige Freunde dar auf bestanden, seinen Namen zu gedrau chen. ist daS vorherrschendeTageSgespräch ES stets auch unbedingt fest, daß Bou langer am nächsten Samstag im Departe ment du Nord siegen wird, und das Resultat wird jedenfalls in ganz Frank reich mit einer gefährlich fieberhasten Ausregung vernommen werden. Die Auflösung der Kammern muß sast unmit telbar darauf erfolgen, und dann wird bei den Neuwahlen der Name Boulanger an die Spitze von Candidatenlisten in je dem Departmet gestellt werden. Wenn er in einer großen Anzahl wichtiger Cen tren erwählt wird, so wird die öffertliche Meinung den Eindruckzewinnen, daß er damit Vollmacht erhalten habe. Etwas zu thun ; dies wird für ihn den Weg ebnen, sein Spiel zu spielen, was es auch immer sein mag. SchissöuchrtStell. Angekommen in : London: Scotland von Boston. QueenStown: Arizona" von New York. Philadephia: .Michigan von London. Southampton: Rotterdam" von New York nach Rotterdam. New V ork: .Rhynland von Ant werpen, .State of Jndiana" von GlaS gow. l$teftQo. H. S. Stevens & Co.. Credits ren des seiner Zeit durchgebrannten Gro cerS M. M. Williams haben in der Circuit Court darum nachgesucht, daß ein gütlicher Ausgleich zwischen Williams und den Creditoren herbeigisührt werde. William wohnt in TexaS aber eS scheint daß er Lust hat, wieder hierherzukommen. WaS dann in der gegen ihn schwebenden Anklage der Brandstiftung gethan werden wird, ist noch nicht abzusehen.

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