Indiana Tribüne, Volume 11, Number 203, Indianapolis, Marion County, 10 April 1888 — Page 2
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- --r--- ... jsj, Zndiana Tribune. Erscheint . FS g sich und Seastags. ?ie tägliche .Tidün folet durch be XtS ger 12 ent pes Woche, die Sonntaql'.Tridänt" 5 LintZ vtx Wach, ktde zusammen 15 Cent. Bet Poft zugeschickt in oraulbeiahlung 16 per Jhr. ctfSt i 140 O. Marvlaudür. JndiarapettZ. Ind., 10. April 1383. Holzverwüstung in Den Ädlron öNtkö. Tie Holzfäller in den 2ldirondaFs im Slaate :'ifrö Aork haben in diesem Win: ter ihre Arbeit nahezu vollendet. Von der Thälizkeit, die sie während deS Winkers entfaltet haben, kann man sich aus den Berichten der in der dortigen Gegend erscheinenden Zeitungen einen annähernden Begriff machen. Zwei Millionen Fuß Timbcr" sind von Scudder Todd allein in Nortons- Sägemühle zur Verarbeitung gebracht worden, derselbe Mann hat .', Millionen Fuß Holz zu der Sägemühle der Gebrüder Abbe befördern lassen 7 iir .der Sägemühle von Eatonville werden 3 Millionen Fuß Holz verfchnitten werden, und es gibt außerdem noch viele andere Plätze, in welchen der alobestand der AdirondackS verarbeitet und von dort aus in die ganze Welt" geschickt werden soll. . In Herki-mer-, l'cioiö; und Jesserson-County allein sind während des letzten Winters ungefähr 200,000 Bäume gefällt worden, von dem Holzertrag in den anderen Theilen der Ädirondacks ganz ;u schweigen. Die Holzhändler überleben in der Negel die Arbeit des Holzfällens Contrackoren, die dann oÄr" ihre eigene Rechnung Leute miethen und mit Hilfe derselben den 3&b" besorgen. Gewöhnlich verpflichten sich die Contractoren, für Kl. 15 eintausend Fuß Tannenholz und sür 1.40 ebenso viel Fichtenholz zu fällen. 'Der Preisunterschied beruht auf zwei Ursachen. Außer diesen beiden Holzarten werden in den AdirondackS keine Bäume gefällt. Die Tannen brauchen nur gefällt und ihrer Z!inde entkleidet und in entsprechender Lange zurechtgeschnitten zu werden, während die Fichten viel größer sind und von ihren Zweigen und ?leften viel sorgfältiger befreit werden müssen, wenn sie sich zum Versandt eignen sollen. zn den Lagern der Holzfäller in den Adirondacks geht eS gewöhnlich sehr luftiz zu. Nachdem ein Pfad zu dem nächsten Bach oder Fluß durch den Wald gehauen worden ist, werden in der Negel auf einem freien Platze zwei hölzerne Gebäude errichtet. Das eine ist bestimmt, die Familie des Contractors und seine Arbeiter aufzunehmen, während das andere als Stallung für die Pferde dient, welche das gefällte Hol; zu Thal zu schleppen haben. Die Häuser sind sehr primitiver Natur. Mächtige Holzblocke werden über cinander ein oder zwei Stockwerke hoch emporgeschichtet, und außen mit kleineren Holzstücken und mit Lehm verdichtet" und niit kleinen Fenstern versehen, die gerade nur genug Licht hereinlassen, um in den inneren Räumen eine Art Dämmer licht zu erzeugen. Das Haus" ist in mehrere Zimmer eingetheilt, deren erstes gewöhnlich den Arbeitern zum AufentHaltsorte dient, wenn sie zum Esten oder von der Arbeit kommen. Einige aus Brettern zusammengeschlagene Tische und Bänke bilden das ganze Mobiliar dieses Parlors". Auch die den Arbeitern gereichte Kost ist, wenn auch sehr reichlich, nur einfach. Außer gutem Kaffee und Thee erhalten sie gesalzenes Schweinesteisch, Speck, Bohnen, Erbsen, Weizenbrot und ab und zu einmal frisches Rindfleisch zur Nahrung. Sie befinden sich ganz wohl dabei und entwickeln einen kräftigen Appetit. Dafür sorgt schon ihre Beschäftigung im Walde. Die Löhne, welche den Holzfällern in den Adirondacks bezahlt werden, sind nicht hoch. Viele begnügen sich mit einem Tagelohn von $1 neben freier Beköstigung und Wohnung. Trotzdem scheinen sich die Leute trotz der schweren Arbeit ganz behaglich zu fühlen, wofern sie es nur mit einem Eontractor zu thun haben, der es mit ihnen ehrlich meint und sie nicht zu Übervortheilen sucht. Getrocknete Menschenköpfe. Wie die Zeitschrift "Science" berichtet, befinden sich im National-Museum zu Washington zwei eingeschrumpste Menschcnköpfe mit langem, glänzendem Haar und zugenähtem Munde. Oben am Scheitel sind Stränge befestigt, sodaß die Köpfe aufgehängt werden können. Die beiden getrockneten Menschenköpfe stammen aus dem südlichen Amerika. Fletcher und Kidder schreiben in ihrem Werke über Brasilien: Die Tamonoö wohnten früher in der Provinz Rio de Janeiro und in MinaS Geraes. Sie wurden von den weißen Ansiedlern verfolgt und faßten auf Zureden ihres Häuptlings Jappn Astu den Beschluß, weiter nach dem Norden auszuwandern. Sie ;ogen mehr als 3000 Meilen weit, bis sie an die Mündung des Madeiraflusscs . gelangten. Dort ließen sie sich häuslich zwischen den Flüssen Tapajo; und Madeini inmitten der Seen und Eanäle von Tubinambas nieder. Jetzt nennt man sie die Muudrucus, und sie gelten sür die blutdürstigsten Indianer im ganzen südlichen Amerika. Sie wohnen in Dorfern, in denen sich stets eine Festung befindet. In dieser Festung schlafen die Männer Nachts, jeden Augenblick bereit, gegen irgend einen. Feind in's Feld zu rücken. Die Festungen sind inwendig mit getrocknetcn Menschenköpfen verziert, welche von den Wanden herunterhängen." Von den Jioaros, welche am NapoFluß in Ekuador wohnen, wird berichtet, daß sie für getrocknete Menschenköpfe gleichfalls eine große Vorliebe haben. Man erzählt sich, daß sie die Kopfe ihrer im Kampfe erschlagenen Gegner mit Knütteln so lange bearbeiten, bis ieder
' JBSmr&S. ' - " ' Knochen gcvröchen ist. Dann nchmeN sie die Knochen heraus Und räuchern den Kopf, bis er nicht großer ist, alö die Faust einer Frau. , Ein Amerikaner Namens Charles H. Knight begab sich im Jahre 1871 in die Gegend von Napo, etwa 180 Meilen östlich von O.uito, und .lieb dort in Geschästen fünf Jahre lang. Es gelang ihm dort, in den Besitz eines der getrockneten Menfchenköpse zu kommen, welche sich gegenwärtig in dem ?!ationalmuseum zu Washington befinden. Er hatte die sonderbare Religme durch die Gunst eines Indianers erworben, der ihm besonderS gewogen war. Der Indianer schilderte seinem Freunde auch die Art und Weiie der Zubereitung des getrockneten Menschenkopfes." Es komme überhaupt nur im Kampfe vor, bft Menschenköpfe von den südanierikanischen Indianern als Trophäe benutzt werden. Der Kopf werde dicht am Rumpfe abgeschnitten, dann werde die Haut um den Hals herum abgelöst und nach oben gezogen, um sie möglichst unverletzt zu halten. Wo die Muskeln zu sehr an der Haut anhaften, wird mit einem Messerschnitt nachgeholfen. Ist die Kopfhaut erst einmal entfernt, dann wird sie in eine Tinctur gethan, deren Bestandtheile nur den Indianern bekannt sind. Daraufhin wird sie mit heißen Kieselsteinen nnd mit Sand angefüllt, bis sie vollständig trocknet und zusammenschrumpft. Nach und nach nimmt man diesen Proceß so lange vor, bis es nicht mehr nothig ist, die ganze Kopfhaut auszufüllen. Der Mund wird dann zusammengenäht, an den Scheitel wird eine Schnur behufs Aufhängens geknüpft, und die Siegestrophäe" ist fertig. Sie hält sich in diesem Zustande lange Jahre und ist geradezu unverwüstlich. Die Heimath der Cholera. Die ursprüngliche Heimath der Cholera ft Indien. Von'jenem Lande aus oer breitete sie sich über die ganze Welt. So wurde sie aus Indien im Jahre 1883 nach französischen Häfen verschleppt und machte von dort aus ihren Weg nach Italien und Spanien. Von Italien kam sie in den Schiffen der Auswanderer nach Buenos Avres und verursachte Taufende von Todesfällen in der argentinischen Republik und in Chile. Auch nach New Aork wurde sie von Italien aus gebracht, doch gelang es, sie dnrch strenge Cuarantaine von unserem Conntinent fernzuhalten. Jetzt ist in England eine Bewegung im Gange, die Legierung zu veranlassen, für bessere sanitäre Verhältnisse in Indien zu sorgen. In Indien ansässige Engländcr klagen jetzt selbst darüber, daß Seitens der dortigen Regierung nicht genug geschehe, um der fürchtcrlichrn Pest Einhalt zu thun. Es ist ein ermuthigendes Zeichen, dß die Zeitungen und die Bürger Englands selber in dieser Angelegenheit die Jnitiative ergriffen haben. Die 3!egierung in London wird bi sonders von den Zeitungen dringend aufgefordert, die Vorschläge des Gesundheitsrathes in Calcutta und anderen in Indien ansässigen Engländern zu berücksichtigen. Ofstcicllcn Angaben zufolge sind im Jahre 1885 in Indien nicht weniger als 385,923 Personen an der Cholera gestorben. Der Oberrichter Cunningham von Calcutta hielt vor einigen Wochen einen interessanten Vortrag über die Gesundheitszustände Indiens überhaupt. Er wies nach, daß die Bewohner jenes Landes nicht nur von der Cholera, sodern auch von verschiedenen anderen ansteckenden Krankheiten zu leiden haben. An endemischen Fiebern allein sterben in Bengalen alljährlich von 1000 Personen je 15 und in den nordwestlichen Provinzen gas 25.4. Obgleich keine eigentliche Blattern - Epidemie im Jahre 1885 herrschte, erlagen dieser heimtückischen Krankheit damals in Indien dennoch 280,630 Personen. In dem Bericht der Armee - Sanitäts - Commission von Indien, welcher im Jahre 1886 erschien, wird angegeben: Die Todesfälle von Cholera sind augenscheinlich in der Zunähme begriffen. Die Sterblichkeit in Folge von Blättern hat gleichfalls nicht abgenommen, und die Todesfälle in Folge ansteckender Fieber nehmen auf eine wahrhaft enorme Weise zu. In dem letzten Jahrzehnt sind an diesen epidemischen Krankheiten 33,000.000 Personen in Indien gestorben. Wenn man bedenkt, daß nicht jeder Krankheitsfall tödtlich endete, und daß hier nur die wirklichen Todesfälle angegeben sind, dann kann man sich einen Begriff davon machen, auf welche fürchterliche Weise die Judier unter diesen Krankheiten zu leiden haben. Nicht weniger als 78 Procent aller registritten Todesfälle in Indien waren aus jene Krankheiten zurückzuführen. Das Vorherrschen der Cholera und der enterischen Fieber in Indien wird vorwiegen durch schlechte Trinkwasser verursacht. Die Cisternen in Indien wimmeln nach dem Bericht eines Sachverständigen in der Londoner Times" förmlich von Insusoricn aller Art. Bei jedcmRcgenschauer wird neuer Schmutz in die Cisternen geführt, und jeder trockene Wind weht Staubwolken in das Wasser hinein, die mit gesundheitögefährlichcn Organismen gefüllt sind. Je länger die trockene Iahrcszeit andauert, desto schlechter xoix'o das Wasser in den Cisternen, den B amtiert und Teichen. Sogar in der Großstadt Calcutta herrschen keine besseren Zustände. Die dortigen Wasserbehälter sind nichts weiter, als giftige Cloaken. Der Sinn für Reinlichkeit geht den Indiern fast vollständig ab. Sie baden sich in einem Wasser, welches dickflüssig und schmutzig aussieht, wie Londoner Porter, und zu derselben Zeit benutzen sie dasselbe Wasser zum Waschen ihrer Geschirre, zum Kochen und zum Trinken. Die Folgen sind unvermeidlich. Die Leute werden krank und sterben Massenweise dabin. Das Schlimmste dabei ist, daß auf diese Weise ein Pestheerd gcbildet wird, der sich auch nach anderen Ländern verbreitet. Im Jahre 1870 wurde zuerst nach 5alcutta reilkcs Flußwasser geführt, obgleich nicht nach allen Theilender Stadt. Die Wirkung war geradezu überraschend. Während im vorherigen Jahre die Anzahl der Todesfälle in Folge von Cholera in der Stadt noch 4,388 betragen hatte, fiel ..sie im nächsten Jahre bereits auf
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. 1',3?7 herab und betrüg im Jahre 1880 gar für noch 805. Es gab eine Zeit, in welcher unter den britischen Truppen in Indien eine sehr große Sterblichkeit herrschte. Von je 1000 Mann starben alljährlich 09, und in besonders unccsunden Stationen erreichte die Sterblichkeit sogar 115 für jedes Tausend. In den letzten vier Jahren ist die Sterblichkeitsrate im Durchschnitt auf 12 bis lU gesunken. In der bengalischen Armee, welche im oberen Indien stationirt ist, starben in der Zeit von 1800 bis 18 jedes Jahr 9.24 per Tausend, im Jahre 1885 jedoch nur noch 1.17. Die Ausführung von Sanitätsmaßregeln kann den Jndiern gegenwärtig noch immer nicht anvertraut werden. Sie haben keinen Sinn und keinen Begriff für die Wichtigkeit' einer gesunden 'ebenZ: weise und für die Bedeutung des reinen Wassers. Nichter Cunningham macht den Vorschlag, es solle in jedem PräsidentschastsBezirk Indiens eine Behörde eingesetzt werden, deren Pflicht es sein würde, Reformen einzufühlen, welche den Gesundheitszustand des Landes verbessern würden. Es würde allerdings nicht möglich sein, überall schablonenmäßig zu vcr-' fahren, und es würden sich für manche Gegenden Maßregeln empfehlen, die für andere unzulässig wären. Jedenfalls aber sollte diese Behörde dafür Sorge tragen, daß die Leute reines und von giftigen Stoffen freies Wasser zum täglichen Gebrauch erhält. Es würde damit nicht allein den armen, unwissenden Jndiern, sondern auch der ganzen Welt ein großer Dienst geleistet werden. Am Schlüsse seines hochwichtigen Vortrages meinte der Vortragende: Die Regierung Indiens ist schon auf Rücksicht auf die Bewohner der ganzen Erde verpflichtet, der Ausrottung der Cholera in Indien ihre Aufmerksamkeit zu widmen, auch wenn sie nicht als Wohlthäter gegen ihr eigenes Volk austreten wollte. Die Wissenschaft ist jetzt aus dem Standpunkte gelangt, daß man genau weiß, wie der Eholera vorgebeugt werden kann. Sie hat kein Recht, unwissende Beamte anzustellen oder Maßregeln zu veranlassen, welche im Stande sind, dein Wüthen der schrecklichen Pest Einhalr zu gebieten. Im Gegentheil muß sie dafür Sorge tragen, daß die Jndicr lernen, gutes Wasser zu trinken und sich den modernen Anschauungen über eine vernünftige Gefundheitspflege anzubequemen. Bis jetzt war ein großer Theil Indiens ein förmlicher Pestheerd, von welchem aus sich anstekkcnde Krankheiten nach allen Theilen der Welt verbreiteten. Ist mau erst einmal so weit gelangt, daß man diese Epidemie an ihrem Entstehungsorte unterdrückt, dann werde sie auch bald aufhören, die Menschen in andere Welttheilen heimzusuch en." Die Frage ist jedenfalls wichtig genug, daß sie der sorgsamsten Berücksichtigung von Seiten der britischen Regierung gewürdigt werden sollte. Vom Jnlande. V. Fred. Dilley, Redacteur nd Theilhaber der Wyoming Valley Times" iiu Kingston, Pennsvloanicn, und ein hoher Beamter in dem Orden der Patriotischen Söhne Amerikas", ist spurlos verschwunden, und seine Freunde fürchten, daß er Selbstmord begangen hat oder das Opser eines Verbrechens geworden ist. Conrad Herpel, ein Knabe von zehn Jahren, starb in Baltimore vor Schreck. Im dortigen Northwest Tabernacle fand eine Festlichkeit statt. Der Vater des Knaben war als Thürhüter angestellt. Plötzlich kam es zu einer Schlägerei. Der Gedanke, daß sein Vater verletzt werden könnte, jagte dem Kleinen einen derartigen Schrecken ein, daß er auf der Stelle starb. Pepi Rof, eine hübsche Fran von kaum 18 Jahren, hatte in New ?1ork ihren Gatten wegen böswilligen Verlassens verklagt. Die Beiden kamen vor Gericht und waren bald wieder einig. Sie wollten eben den Gerichtssaal ver lassen, als der Richter den jungen Ehe? mann fragte, wie groß sein wöchentliches Einkommen sei. Acht Dollars per Monat," entgegnete der Angeredete. Was?" fragte der Richter, und davon können Sie Ihre Gattin ernähren?" Der junge Mann bejahte dies, und während er mit Pepi von dannen zog, murmelte der Richter vor sich hin, daß man doch nie zu alt sei, um etwas zu lernen. P. C. Campbell in New York hat ein neues Luftschiff erfunden. Er veranschaulichte dieser Tage einer Anzahl seiner Freunde das Modell eines Luftschiffes, an dessen Herstellung er seit geraumer Zeit gearbeitet hat. Dasselbe besteht aus einem etwa drei Fuß langen Gasbehälter, von welchem ein ungefähr ebenso langes, aus Hol.z angefertigtcs Compartment, das an den Seiten inwendig und auswendig mit Seide beschlagen ist, herabhängt. Zur Linken am unteren Theile des Holzkastens ist das Steuer, zur Rechten der Propeller angebracht, während sich unten und an beiden Seiten Schwingen befinden. In, Inneren des Holzbaues soll eine Abtheilung für di Anbringung einer elektrischen Maschine von etwa 100 Pfund Schwere und anderthalb Pferdekräften vorbehalten werden. Zwei Männer sollen ,in dem Luftschiffe bequem Platz finden. Campbell beabsichtigt, seine Erfindung bis zum Herbste zu vollenden und alsdann praktisch zu verwerthen. Hr. HenryGlass von Christian Countn in Kentucky hat ert Patent auf eine Erfindung erhalten, welche eine förmliche Revolution in dem Geschäfte mit Whisky unter Zollverschluß zur Folge haben dürfte. Die Erfindung besteht in einer Maschine, vermittelst welcher Whisky rasch alt gemacht werden kann. Dies ist schon oft probirt, aber nicht erreicht morden, angenommen durch Verfahren, die aber entweder den Gefchmack beeinträchtigten, oder die Qualität des Artikels derart verringerten, daß sich dieselben als werthlos ermiesen haben. Das Verfahren des Hrn. GlaSs ist sehr einfach und billig und besteht einzig und allein darin, daß jedem Theilchen Whisky reine Luft zugeführt wird, waS mit einem kaum wahrnehmbaren Kostenaufwand geschehen kann. Seit einem Jahre , find die Wirkungen des Patents
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von eltttgeü der größten Whisry-Fävrt-kanten des Landes im Kleinen probirt worden, und dieselben' stimmen darin überein, daß der aus diese Weise behandelte Whisky in Geruch und Farbe, in Zeit von drei Monaten, dem besten dreibis fünfjährigen Whisky gleichkommt, ohne an seiner Qualität etwas einzubüßen. Die erwünschte Wirkung wird von Allen zugegeben, welche den von dieser magischen Maschine behandelten Whisky geprüft haben, und man wartet jetzt nur noch auf eine Probe mit großen Quantitäten Whisky frisch aus der Destillerie. j Diese Probe geht zur Zeit in einer der ! größten und besten "sour masn" - Dettillerien in Kentucky vor fich und zwar in i der Davies County Clnb-Dcstillerie" von M. P. Mattinqly in Owensboro, Ky. Die Gesellschaft, welche gegründet wurde, besteht aus mehreren Kentuckiern und verschiedenen Congreßmitgliedern. Das Aktienkapital der Gesellschaft ist auf H2,000,000 festgesetzt, wovon H225,000 einbezahlt sind. Wenn sich diese neue Maschine bewähren sollte, dann wird's an altem" Whisky nicht mehr fehlen und es stecken Millionen in dem Ding. Ein großer amerika nischer und zugleich internationaler" Spitzbube, Johnny Curtin, ist jetzt zu Manchester in England, wie der dortige Polizcidirector seinem New gorker College telegraphirt hat, verhaftet worden. Er arbeitete" in Manchester unter dem Namen John Prescott. Kürzlich versuchte er es dort in einer Bank mit dem in Amerika längst bekannten Gaunerstreich, eine Banknote neben einem Manne auf den Boden zu werfen, der eben K5000 deponiren wollte. Er machte den Mann auf die am Boden liegende 'Rote aufmerksam, welcher diese aufhob, und während der Zeit griff Curtin das Packet Banknoten vom Schalter wez und lief ur Thüre hinaus. Zufällig betrat in demselben Augenblick ein Polizeibeamter die Ban? und packte den Spitzbuben. Curtin, auch Reynolds genanilt, begann seine Verbrecherlaufbahn als Ladendieb, vervollkommnete" fich aber bald zu einem Diamantendieb und Vankeinbrecher. Von sehr kräftigem Körperbau und sehr verwegenem Charakter, verstand er es, aus nicht weniger als sechs verschiedenen Gefängnissen in ebenso Dielen verschiedenen Staaten der Union auszubrechen. Er pflegte seine Unternehmungen mit Eddie McGee, einem ebenso verzweifelten Schurken, nuszuführen, und Beide geHorten ihrer Zeit zu den berüchtigsten der mit Verbrechern aller Art reichlich versehenen Stadt New York. Im Jahre 187 wurde Curtin unter dem Namen James Roberts wegen Entwcnöung von Diamanten aus dem JuwelierGeschäft von Taylor Brothers zu vier Jahren Haft im Zuchthaus verurtheilt, nachdem er ein Jahr vorher aus einem Chkcagoer Gefängniß entsprungen war. Im Jahre 1832 erhielt er mit seinem Spießgesellen McGee in Philadelphia 18 Monate Haft wegen Ladendiebstahls. Nach Verbüßung der Strafe begaben fich Beide nach Paris in Frankreich, fielen aber bald auch dort der Polizei in die Hände und mußten auf zwei Jahre in ein französischeS Zuchthaus wandern. Im Jahre 1886 kehrte Curtin nach America zurück und kam nach Troy im Staat New Jork, um mit dem Einbrecher Billy Porter zu berathen. Er prügelte dort einen Polizisten in grausamer Weise, wurde mit großer Haft bestraft und verlegte sodann den Schauplatz seiner Thätigkeit nach London in England, wo er im Jnni 1830 wegen Diamantenraubs zu 13 Monaten Haft oerurtheilt wurde. Nacis Absitzung dieser Strafe arbeitete" Eurtin in England mit Billy Porter und Luck Taylor erfolgreich zusammen, bis öurch seine oben gemeldete Verhaftung in Manchester seiner Thätigkeit abermalz ein vorläufiges Ziel gesetzt wurde. D New Yorker Polizei-Jnspector Vyruc! erzählt: Curtin sei einer von den vielen Spitzbuben in Paris gewesen, mit welcvem der jetzt in Sing Sing fitzende New Yorker Budler-StadtvaterJaehne in sehr lebhaftem Verkehr gestanden, zur Zeit, als Jaehne in New Z)ork unter der Maske eines Juweliers ein.Diebshehler-Geschäft betriebenhabe. Vom Auslande. Daß im Lande'oesNebelS and des Spleens nicht nur die Herren auf wunderbare Gedanken kommen, sondern zuweilen auch die zarten Engländerinnen recht befremdende Gewohnheiten annehmen, wird neuerdings durch ein der Wiener Alla. Z." von London aus mitgetheiltes öreigniß wieder bestätigt. Unlängst fand in London die Vermählung der reizenden Miß Anna Douler, einer bekannten Schönheit, mit Lord Peletan statt. Der glückliche Gemahl führte sein Weibchen auf sein nahegelegenes Schloß, dort überließ er die Braut den Händen der Kammerjungfern und zog sich auf einige Miuuten in sein Arbeitszimmer zurück. Als er in das Boudoir der jungen Frau trat, fand er diese nicht vor; er durchsuchte alle Gemächer, schließlich entdeckte er die junge Lady im Rauchzimmer; noch angethan mit dem welßen Spitzenkleide, mit dem Myrthenkranze und dem Schleier, schmauchte fie eine Havannah-Cigarre. Lord Peletan wollte dem zarten Wesen die Cigarre aus der Hand nehmen, diese aber sagte phlegma tisch: Ich bin den ganzen Tag nicht dazugekommen und ich kann nicht einschlafen, wenn ich nicht ein paar Cigarren verraucht habe." DieS Geständniß gab Sr. Lordschast die Idee ein, für die Braut sofort einen Wagen vorfahren zu lassen und sie noch am selben Abende ihren Eltern zu senden. Eine Erinnerung von 167071. In der Weser-Ztg." lesen wir: Unsere Leser erinnern sich selbstoerstündlich jener Geiseln aus Dijon, welche im Herbst 1870 nach Bremen gebracht wurden, weil Deutschland eine Repressalie gegen die wider das Völkerrecht gehende Gefangensetzung deutscher Schissskapitäne in Frankreich ausüben wollte. Jene Leute haben unter uns gelest, und wenn nicht einer von ihnen eine nicht von Wohlwollen und Wahrheitsliebe zeugende Schrift über den Aufenthalt in Bremen veröffentlicht hätte, so hätte man schwerlich Veranlassung, ihrer in freundlicher Erinnerung zu gedenken. Heute erhalten wir merkwürdigerweise von einem dieser Bürger aus Dijon, der iebt nach Paris übergesiedelt ist, einen
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Btlc in welchem er uN jene ?csallgenschast erinnert, uns auch erzahlt, daß seine Frau freiwillig seine Gefangenschast getheilt habe. Diese Heldentat, welche in dem Briefe stark herausgestrichen wird, scheint der Dame zu Kopfe gestiegen zu sein, denn sie hat, wie ihr Gemahl uns mittheilt, ein Schreiben an den Kaiser Friedrich gerichtet, in welchem sie ihm zur Hcrbeisühruug eines herzlichen Friedens zwischen Deutschland und Frankreich empfiehlt, Elsaß-Loth-ringen an Frankreich zurückzugeben. Wir werden von dem Gemahl gebeten, das Schreiben zu veröffentlichen, glauben aber, solchem Wunsche nicht entsprechen zu sollen, da wir weder von der Güte des Borschlages, noch von der Bedeutung der Verfasserin jene hohe Meinung haben, ivelche das Ehepaar selber verräth. Die D e u t s ch f e l tt d l i ch k e i t der russischen Beamten in den baltischen Provinzen treibt immer ärgere Blüthen. So hat es den Zorn des Polizeimeisters von Riga, Herrn Wlassowski, erregt, daß mehrere dortige Deutsche ihrer Trauer um das Dahinscheiden des Kaifers Wilhelm äußerlichen Ausdruck gaben. Der Inhaber eines Modewaarengeschäfts, ein Angehöriger des deutschen Reiches, hatte nach dem Eintreffen der Trauerbotschaft sein Schaufenster mit Crepe und anderen Trauerartikeln dekorirt. Alsbald drang die Polizei ins Geschästslokal .und verlangte die sofortige Entfernung des Trauerflors. Als die Verkäuferinnen fich weigerten, dieses zu thun, ward ein Protokoll aufgenommen und Verkäuferinnen und Geschäftsinhaber vor die Polizei citirt. Eine Kunsthandlung hatte daselbst das Bild des verewigten Kaisers in der Mitte eines Schaufensters, darunter das Bild Kaiser Friedrichs III. und zu beiden Seiten die Portraits Kaiser Aleranders III. ausgestellt; sofort verlangte die Polizei die Entfernung des Bildnisses Kaiser Wilhelms, da das Format desselben größer sei, als das der beiden Bilder des Czaren. Dem Verlangen wurde entsprochen, und der Veremigte erschien alsbald in kleinem Formate, während Kaiser Friedrich III. an einer Seitenwand Platz finden mußte. Während selbst der ossicielle Regierungsanzeiger" einen Nekrolog in Trauerrand brachte, wurden Trauerränder den in Riga erscheinenden Blättern von der Censur gestrichen. Der Uebereifer des Herrn Wlassowski dürfte in diesem Falle doch kaum ung erügt blei ben. E i n schauerliches Verbrechen, das in Triest verübt wurde, kam zur Kenntniß der Pester Polizei. Vor einigen Tagen wurde in Triest der Pester Kaufmann Johann Szimics ver? haftet, weil er seine Hauswirthin bestöhlen hatte. Der Szimics gestand nun, daß ein entsetzliches Verbrechen sein Gewissen belaste und erzählte Folgendes : Er habe in Triest ein Südfrüchte-Ver-sandtgeschäst gehabt; da dasselbe schlecht ging, habe er sich aus. der G'schäftskasse 150 Gulden angeeignet, woraufhin ihm seine Gcschäftstyeiluehmer mit gerichtlicher Anzeige drohten. Um der Schande zu entgehen" erzählt Szimics samt ich auf einen Ausweg. Einige Tage später erhielt ich durch Zufall Kenntniß davon, daß ein Praktikant der mir bekannten Tricster Firma Giacomo Eisner in einem Bankinstitute einen größeren Geldbetrag zu beheben habe. Ich lauerte dem jungen Manne auf der. Straße aus und sagte' ihm, er möge fich einen Brief, der. für seinen Chef bestimmt ist, aus meiner Wohnung abhÄen und seinem Chef übergeben. Dev Praktikant folgte mir bereitwillig in meine, Via Valderivo Ro. IS, befindliche Wohnung. Kaum hatte er mein Zimmer betreten, als ich ihn überfiel und ihm mit einem scharfen Taschenmesser mehrere Stiche in den Hals und in die Brust versetzte. Wohl setzte fich der Ueberfallene zur Wehre und zog, auch seilt Messer, mit dem er nach mir stach, allein es nützte ihm nichts; ich schnitt ihm, als er bewußtlos zu Boden gefallen war, den Hals ab und raubte ihm das in dem Portefeuille befindliche, bei der Bank behobene Geld, sowie eine goldene und zwei filberne Uhren." Im weiteren Verlaufe seines Verhörs gab Szimics an, er habe gleich nach VerÜbung des Verbrechens den Leichnam in seinem Kleiderkastcn und später in einem Koffer verborgen, den er aus dem geraubten Gelde gekauft hatte. Einen ganten Monat hindurch schlief Szimics in seinem Bette, das sich neben dem Leichnam bergenden Koffer befand. Um den Leichengeruch zu entfernen, beschüttete er den Leichnam täglich mit Karbolsäure. Die Pester Polizei glaubte, da Szimics vollkommene Kaltblütigkeit bewahrte, es mit einem Irrsinnigen zu haben.. Allein die Angaben des Szimics bestätigten sich in vollem Umfange ; in seiner Wohnung in Triest wurde auf von Pest erfolgte Anregung hin der Leichnam seines Opfers, des 17jährigen Comptoiristen Grimme gefunden. Das Zimmer in Triest hatte Szimics bei seiner Abreise verschlössen und den Schlüssel mitgenommen, wogegen seine Vermietherm nichts einzuwenden hatte, da er bis zum 1. Mai vorausbezahlte. H o h e nz o l lern. Der frühere Gemeinderechner, Schrei, ner Andreas Nerz in Veuron, gegen welchen wegen schwerer Unterschlagungen im Amte ein Hastbefehl erlassen worden war, ist flüchtig geworden. Der Ackerer V. Fischer in Kettenacker hat sich erhängt. Old.enburg. f Der Senior des Oldenburger Aampfaenossenvereins, Oberbaudirektor, a. D. Otto Lafius. ein Veteran der Freiheitökriege, und der Oberregierungsratbi Humme, früher Auditor in Delmenhorst und dann Amtmann in Falkenburg. Das Wohnhaus des HalbköterS Johann. Ficken in Nordloh ist gänzlich niedergebrannt. Der Weber Aug. Kießlinz in Delmenhorst, welcher im Verdacht steht, kürzlich den Einbruch in die JuteSpinnerei mit verübt zu haben, ist in Hamburg verhaftet worden. Der Kirchenrath und Pfarrer Karhof in Jever feierte den Abschluß des 50. Jahres seiner Seelsorge. Der Arbeiter H. Knooke in Sanderaltendeich ist beim Wasserschöpfen ertrunken. f
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DAS GROSSER Sclimcrzcnlicilmittc!. gegen Neuralgia. Dauernd geheilt. Original-Bericht, 1834. Erneuert 8. Januar. 1837. Litt im Jahre 1834 schreck, lich an Neuralgia im Gesichte. Litt furcht der.- Versuchte St. JakodS Oel. Rieb die schmerzenden Theile bei Abend tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmerlen n?ie durch ein Wunder rerslivunden. veit mehrere Jahren keinen Rückfall wieder ehadt. Frau Mary St. Sheed, Skro. 1110 Mryland-AveNue, Washington, D. C. Dauernd geheilt. j Oriainal-Bericht. Mär,. 1881. Erneu. I ert 6. yedruar, 1887. Beinahe drei Jabre schrecklich an Neuralaia gelitten. Wandte St. JakodS Oel an. Jto fünf Minuten rca ren alle Schmerzen verschwunden. Eine cinziae Anwendung heilte mich. Seit jener Zeit keinen Rückfall wieder gehabt. R. G. Troll, St. Louiö, Mo. Dauernd gehellt. War aezwunge sechSzeh Tage weaen neuralgischer Schmerjen im Bette zu fclcitcn. Nahm sechs rerschiedene Medizinen ohne Erfolg beinahe wahnsinnig or Schmerzen. Gebrauchte St. Jakobs Oel und wurde geheilt. Habe seit jener Zeit ketne Schmerze wieder gehabt. Mary L. Davis, TobinSville, Baltimore Co., Md., IS. Dezember, 183S. S'Obige Zeugnisse find Erneuerungen früherer Bericht von Leuten, eiche durch St. Jakob Oel seh eilt wurden und die nach erlauf von Jahren ein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben. Allenthalben ln de Apotheken zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. 000000 Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Wie unv wodurch diesem Uebel in kurzer Zeit abgeholfen werden kann, zeigt der Rettungsanker", tt Seiten, mit natur getreuen Bildern, welcher ren dem a.ten deutscbea Hetl-Jnstitut in Ne Fort herausgegeben wird, auf die klarste Weife. Junge Leute, die in den Stand der Ebe Uetea wollen, sollten ten Spruch EchillerS : D'rum prüfe, wer fich ewig bindet", wobl beherzigen, ur,d da5 rcrtreffliüte Buch lefen, ebe sie den wichtigsten Schritt deS Lebens thrin l Wird für 25 LenlS in Postmaiken, in deutscher Sprache, sorgsam verpackt, frei rerianrt. Adresse : DutscdesIIi1-lQstitur,1l ClintoaPla, New York, K.Y. In Jndiana?oliS, Ind., beim Buchhändler G. Keyler, 29 Sud Del wäre St, 000000 Cures Remove8 Tarif Sunburn, Oee St!ngsv Mos ' qulto and All lnaMt Bltaa. 'P F1XPIXS, BLOTCIIES, ' Humors, Birth-marks, and every form ofskln blemisliefl, posltiTCly cured cm the most delic&te skin wlttxout leavizif bc&t, by Eop Öl n frm.exxt. Prico 25ct., COcta. and $1. At druxreists or by jnaü.' . The Hop Pill MinTfc Co., New London, Conti. Little Hop PllU for alck-haadache, dyapepsla, bUiou&neeaand conatipation bave no eqoai. 25 o. I allen vorher tu haben. Fragt Suren Gro cer darnach ! H. F. SOLLIDÄY S fip axltt r 5 Buchweizen -Meh! Reims Backpulver. Wvblschmcckinde Extrakte und Gewürze. Wollt Ihr das Beste, dann kaust bei uns. 0 2 9 für die Sollen 1887. M.Gayöor, Office: 4 JNora Weat Str. Telkvbon 949. Luxus ! Die Bee Liue Route" (l & ST L UNd CCC&I BAHN). I Diese ausgezeichnete Bahn desörder Paffagure nach O inoinnati, Ole-relttncl, EttifFcilo, und allen Neu England Städii? Schlafwagen zwischen Jndlanapotts und New Bork. e'hne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach sIlsgouri, Arkansas, Texas, Kansaf, Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. MtdUgkleVaten. Na ende sich deaen nähcr Jnjor ma tton an ' D. B. Martin, Gen'l Pass. Agent. Il(9ilni W. J. Nichols, en'I West. Agent, , 6t 2ai. Politische Ankündigun gen. Für SHeriss: . Lee ZZulmer Unterworfen 4r Entscheidung Iti rexubli kanischen Tnvkntin.
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