Indiana Tribüne, Volume 11, Number 203, Indianapolis, Marion County, 10 April 1888 — Page 1

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KkueS per Telegraph. Bellet ii 4 I I f Washington. 10 April. Haltens, schönes Wetter.

Ein liebenswürdiger Vater. Weathersord. Tex.. 10. April. N. Alston, ein Farmer, trachte gestern seine Tochter durch vierzehn Messerstich, umS Leben, weil sie gegen seinen Willen geheir.athet hatte. Conkling'S Befinden. New P o r k. 10. April. ConklingS Befinden ist heute Morgen etwas besser. Seit zehn Tagen schlief er zum ersten Male einige Stunden. Die Schmerzen, welche er auszustehen hat, sind entsetzlich. Gditorielles. Es giebt nun einmal keinen Schwin del, auf den nicht Leute hereinfallen, es giebt keinen Hokuspokus, der nicht seine Anhänger fände. Deshalb mag man Wohl sehr bedauern, daß immer und im mer wieder Leute sich von dem Schwindel des Spiritismus bethören lassen, aber wundern braucht man sich darüber nicht. DaS Bedauernswertheste gegenüber dem spiritualistischen Humbug ist nur das, daß so häufig gebildete Leute mit der Idee, es handle sich hier um eine noch nicht voll ständig entwickelte Wissenschaft, und es gelte, sich in Bezug auf diese Sache klar zu werden, sich mit dem Humbug beschäf tigen, und dabei natürlich nur dümmer statt klüger werden. Der Fall des Herrn Jestram in Chicago, der Fall des Advokaten Marsh in New Fork und ahnliche andere Fälle der jüngsten Zeit veranlassen uns über den Gegenstand zu schreiben, der es sonst an sich gar nicht werth wäre. Man wird sich vor Allem sagen müssen. daß all die Dinge, welche von den Medien und bei den Geistersitzungen gemacht werden, dem Kaltblütigen noch lange nicht so überraschend vorkommen können, wie die ost ans Wunderbare grenzenden Kunststücke eines geschickten Taschenspielers oder eines indischen Gauklers. Man bedenke z. B., daß man zur Borftellung des berühmten Zauberkünstlers Herrmann geht. Das Theater ist hell erleuchtet, man weiß, daß es sich um bloße Geschicklichkeit des Künstlers haw delt, man ist frei von allen Eindrücken des Mystizismus, die Kunststücke werden vor unseren Angen ausgeführt, wir strew gen jeden Nerv an, um zu entdecken wie der Künstler das Wunderbare fertig bringt, und entdecken es doch nicht. Da braucht man doch wahrhastig nicht erstaunt zu sein, wenn man zu einer sogenannten Geistersidung geht, wenn man sich dann in einem nahezu dunklen Zim mer befindet, wenn man sich in genau vorgeschriebener Stellung halten muß. welcher Zwang die Aufmerksamkeit von dem Vorgehenden ablenkt, wenn manfer ner unter dem Eindrucke der Erwartung steht, als würde sich nun etwas Mv.!Zeriö ses, Uebernatürliches zutragen, daß man "ich dann nicht erklären kann, wie es zu geht. I?, wenn das so leicht zu sehen wäre, wenn die Sache nicht auf so geschickte Weise gemacht werden könnte, daß die Arrangements den Sinnen des Nichtein geweihten nicht wahrnehmbar sind, so ließe sich eben der Schwindel nicht betrei ben. Das ist ja eben die Hauptsache dabei, daß der nicht Eingeweihte nicht sehen kann, wie es zugeht. Es braucht deshalb auch Keiner zu glauben, daß er das so leicht ausfindet; er braucht aber auch nicht zu glauben, daß etwas Wunberbares dahinter steckt, weil er er es nicht aus findn kann. Es hat deshalb gar keinen Zweck, solchen Geisterversammlungen bei zuwohnen, oder sich mit der Geschichte ein zulassen. Am Besten thut man, wenn man sich um den Humbug gar nicht küm mert. Wir wollen von der Thatsache absehen, daß viele dieser sozenannten Medien be reitS als Betrüger entlarvt wurden, aber muß sich nicht jeder Vernünftige fragenWelchen Werth hat eine solche Geisterexistenz, wenn sie sich nur vermittelst eines sozenannten Mediums zeigen kann? WaS für ein armseliger, machtloser Bursche muß doch ein solcher Geist sein, der nur dann erscheinen kann, wenn ihn ein sogenanntes Medium, meist ein Frauen zimmer von zweifelhaftem Charakter, das auf die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Menschen spekulirt, herbeizurufen für gut findet? Bei hellem Tageslicht darf der arme Geist auch nicht erscheinen, und

er muß meist sehr energische Anstrengun gen machen, um überhaupt gesehen und erkannt zu werden. Wahrlich, das ist eine armselige Existenz, um die der Geist nicht zu beneiden ist. Und muß sich ferner nicht jeder Ver nünftige fragen, ob denn die Geister wirklich so entsetzliche Dummköpfe sind, daß sie nichts Vernünftiges sagen und schreiben können? Es sind in letzter Zeit so viel Geister erschienen, daß wir nun doch etwas mehr über den Aufenthalt der Seligen wissen sollten, aber die Geister haben uns nicht klüger gemacht. Man wird zugestehen müssen, daß das was diese Geister sagen, jeder noch lebendig auf der Erde herumlaufende Esel auch sagen kann. Als die Geschwister Bangs in Chicago den Geist des armen Spies zitirten, da schrieb dieserGeist solches Blech nieder, daß wenn SpieS in seinem Leben solchen Unsinn geschwatzt hätte, er sicher nie gehängt worden wäre, für so harmlos hätte man ihn gehalten. Es ist also gar nicht einmal der Mühe werth, diese dummen Geister zu zitiren. Aber Thatsache ist es, daß dieser in fame spiritualistische Schwindel schon viel Unglück angerichtet hat. Er hat Menschen den Verstand geraubt, Zwietracht zwischen Freunden, zwischen Gatten, zwischen Eltern und Geschwistern erzeugt, Menschen zu Hoffnungen und darauf basirte Handlungen veranlaßt, durch welche großes Unheil angerichtet wurde u. s. w. Es ist die Pflicht jedes verstän digen Menschen, diesen Wahn auf's Aeußerste zu bekämpfen, und wir würden keinen Augenblick anstehen, alle Wahrsagerei und alles Geisterzitiren als Betrug gesetzlich zu verbieten.

DraWagriHten. Die Bundes -Bete raner. N e w Y o r k . 9. April. Die kürzlich neugegründete Organisation von Bete ranen des regulären HeereS und der Marine hielt heute eine Versammlung ab, in elcher die verschiedenen Grand Army-Posten durch Delegaten vertriten waren. Beschaffen wurde, den Congreb zu ersuchen, eine Verfügung zu treffen. wonach alle mit Eheen veradschiedlten Soldaten deS LandheereS wie der Marine zu einer Unterstützung b.rechtigt f,in fol len, die sie und ihre Familien in den Stand sebt, daS für ihren Unterha't rö thige Bounly" Land zu erwerben, dauernd zu destden und zu bebaue''. Im Falle eine dahinzielende Borlaze angenommen würde, solle die Regierung ersucht werden, bat Land abzustecken, Chausseen anzulegen. Schulen zu mich ten und jeden Ansiedler mit einem kleinen Anwesen sammt allem, wag dazu gehört (Fuhrmerk. Ack.rdaugerSthe. Sämereien etc ) zu versehen. Dafür würden die Ansiedler dann diese Auslagen der Regrerung innerhalb zehn Jahren als 3prozentige Anleihe sammt Zinsen zurückbezahlen und sich außerdem verpflichten, in der Miliz ihrer resp. Staaten zu dienen. In demselben Stnne wurde auch ein Schreiben an den Präsidenten Elevtland. welches die Schlußbemerkung enthält, daß eS doch rath'a?lkr sei, und jedenfalls dankbarer. den eingeborenen Amerika nern Land zu überlasten, als eingeman derten Paupers. RoSco e io nkli n g New Bork. 9. Äpri!. Co!!klinVi Zustand dat sich verschlimmert. Es scheint, alS ob der Adecek im Odre daS Gehirn angegriff n hade, denn du Pa tient delirirt sehr viel. Eine Operation wurde vorgknommer, aber eS ist zmeifel haft, daß ihn dleselbe retten wird. Wahr schtinlich hat er bloß noch einige Tage zu leben. Der Papst bedankt sich. Baltimore, 9 Apr.k. Kardinal GibbonS sprach heut? im Weiben Hause vor, und sprach dem P üsiaertin tm Namen deS Papstes beste., Da"k für bat zu feinem Jubiläum übersandte Yxemplar der Eonst'tution der Vereinigten Sraa len au. Schöne Gegend. Mont real. Canada. 9 April. Der Schmutz in den Straßen 'dadier ist jetzt so colossal geworden, daß dieselben ein fach unpasstrbar find, und der öffentliche Verkehr fast gänzlich stockt. Der Stadt rath weigert sich, die Straßen reinigen zu lasten, weil der Betras, welcher speziell füc diesen Zzzeö bewilligt wurde, erschöptt ist. Grobes Aufsehen machte es gestern, als das Blatt .Star- auf eigene Jaust einschritt, indem es 500 Mann dingte, welche mit Hilfe von Schaufeln und Hacken sowie von 200 Karren die Straßen zu reinigen begannen. DaS Blatt wird aber jetzt gegen den Stadt rath gerichtlich vorgehen.

CongreY.

Washington, 9. April. Senat. Für die Betheiligung der Ber. Staaten an der internationalen Ausstellung in Brüssel wurden N0,000 bewilligt. Eine längere Debatte folgte über die Theilung des Territorium? Dakota in zwei Theile, die Aufnahme des südlichen Theiles als Staat Dakota in die Union und die Organistrung des nördlichen Theiles a!S Territorium Lincoln. Die Sache wurde nicht erledigt. Haue. Im Hause sehte die Opposition gegen die Bill zur Rückzahlung der direkten KkitgSstmer ihre Obstrultlons Taktik fort, und eS geschah demgemäk nichts von Bedeutung. - wer Dabei AuS Frankrei ch. Paris, S April. Präsident Carnot wird am 27. dS M. der Stadt Bordeaur einen Besuch abstatten. In ValencienneS fand heute eine stür mische Versammlung statt, an der sich über 2500 Wähler bttheiligten. Laguerre wurde während seiner Rede häufig unter krochen, und Foucard konnte überhaupt nicht zum Worte kommen. Die Ver sommlung löste sich schließlich in ein heilloseS Durcheinander auf. Ein Volks Haufe folgte Liguerre bis nach seiner Wohnung und brüllte: ES lebe Bou langer!Doumcr ist im.AiSne.Distrilt gewählt worden und BoulangerS Wiederwahl im Dordogne-Distrikt ist gesichert. Ferrioul ist im Aude-Distrikt mit 21.515 Stirn men wiedergewählt worden. In diesem Distrikt erhielt Bculanger 7151 Stim. men, odwohl er gar nicht Kandidat war. Iudenhetze. Odessa. 9 April. Es wird ofstziell gemeldet, daß die ausländischen Juden in diestger Stadt. zusomm?n 10.000 Fa milier, in Bälde ausgewiesen werden sollen. Für die Uederschwemmten. L o n d o n, 9. Apr. Der Lord Mayor von London hat aus Ersuchen des Ber liner Botschafters. Sir -Edward Malet, einen Aufruf zur Veranstaltung von Subscrp!ionen für die in Folge der Ueberschwemmungen in Deutschland Nothleidenden erlösten. Die Kaiserin steht an der Spitze des National. Com't.S für die Unterstützung der in Folge der Ueberschwemmungen Nothleidenden. In Berlin sind bis jetzt $75 000 gezeichnet worden. Die Lebens mtel steigen rasch im Preise in Folge der Schwierigkeit der Zufuhr. Aus Berlin. London. 9. April. DaS plötzliche Nachgeben deS Kanzlers in der HeirathS Angelegenheit wird freundschaftlichen Er klärungen von Seiten deS Zaren zuge schrieben. Wahrscheinlich hat Letzterer alle Einwendungen gegen eine Erklärung von Seiten deS BattenbergerS. daß er auf den bulgarischen Thron verzichte, zu rückgezogen. In Berlin HS.t man jetzt häufig die Bemerkung, daß der Mann von Eisen bloß durch Priester und Unteiröcke besiegt wer den könne. In Leipzig ist zur cllgemeinen Unter Zeichnung eine Atrtste in Umlauf, worin der Wunsch auSgeivrochen wird, daß Bis m ttck nictt restgnire und daß der Kaiser Mtlt'l finden wöge, die zu verhindern. Der Kaiser virbrachte eine gute Nacht. Ee stand bei Z'iten auf. um sich von der Kaiserin vor deren Abreise nach Posen zu verabschieden. Er ertheilte herte dem Dr. Mackenzie den rcten Adlerorden. DaS Voruriheil gegen den Letzteren tat sich vollständig gelegt, nachdem in letztir Zeit den deutsche Aerzten so viele Kehl lopfoperattonen mißlungen sind. Die Nailerin reiste heute nach Posen. Sie wurde aus der Reise überall enthusi2flisch begrüßt. Die polnischen Führer baden ein Manifest erlassen tooiin sie die Einwohner auffordern olle nationalen Streit gleit n für den Augenblick zu ver gessen und stch zur h.rjlichen Begrüßung der Kaiserin zu vereinigen. In der Stadt Posen wurde sie von einer Depu tation empfangen. Sie sprach ihr Be dauern auö, daß der Kaiser nicht habe kommen können, und dankte denjenigen, welche sich um die Unterstützung der Ge schädigten verdient gemacht haben. 0 ! e sz He o. Die G and Jury .rhod Anklagen wegen KleindiebstahlS gegen Armstead Gaylon, Henry Parnell und John Macke field. Die beiden Letzteren bekannten sich heute im Criminalgericht schuldig. W. T. Beovn, Advokat, Vance Block, Zimmer 22.

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