Indiana Tribüne, Volume 11, Number 202, Indianapolis, Marion County, 9 April 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint YSglly und Sssytegs. ?ie gliche SJii&ünc" lolft durch ben Träger 12 Cent per Woche, vie Sonntaqt'.Tridünt" 5 Cents et Woche, tteibe mfimaten b Cents. Per Poft zugeschickt in LorauSdejahlung 16 per Jahr. eftftt 19 O . Mszvlandür. Zd-.kvo!lS, Ind., 9. April 18S8. Eine Jischerftadt. Slm östlichen Ufer des Penobscot in Maln?, clwa 13 'Meilen unterhalb Ban, gor, lieg: eine der merkwürdigsten Städte ves Landes, die den Namen VuckZport führt und sich an einen steilen Hügel an lehnt, der sich teraffenförmig zum Flusse' berabsen.kt.- Die Stadt wurde vor etwa 100 Iahren osn Leuten aus Haverhill in Massach-ufettZ gegründet und zählt gegen-, rvärtiz etwa 3000 Einwohner. In frü: Keren Jähren war sie als Bauplatz füi Segelschiffe berühmt, und auch noch heute werden manchesmal recht tüchtige Schisse in dem Hafen der Stadt gebaut, aber die SchisfsbauJndustric hat in den letzten fahren ganz bedeutend abgenom: inen, und die Bevölkerung hat sich veranlaßt gesehen, ihre Aufmerksamkeit ans deren Ittduftriezwcigen zu widmen, in erster Zkeihe dem Fischfang. Gegemvärtig besitzt Bucksport 32 Schoouer, die mit einer Besatzung von insgesammt etwa 000 Mann in die See hinaussahren. unl dem Fange von Dorschen oder Halbultcn (llalibuts) obzuliegen. Die Bemannung dieser Schisse besteht nicht ausschließlich aus Eingeborenen der Stadt, sondern recrutirt sich zu einem großen Theile auch aus anderen Städten und Dörfern von Maine, sowie auf Fremdgeborencn. Die regelrechte Fischfang - Saison brginnt im Frühjahr. Dann werden die Schisse, welche den Winter über im Hafen gelegen haben, reparirt und mit fridr Ocl färbe bemalt; Lebensmittel, Waffer. Kohlen u. s. m. werden in Hülle und Fülle an Bord gebracht, und dann kann die Geschichte lsgehen. Den Schoonern von Bucksport wird nachgerühlnt, daß sie ihren Mannschaften eine ausgezeichnete Beköstigung gewähren. Die Schisse, welche Bucksport ver; lassen, begeben sich in der Regel nach Castine oder einem anderen Punkte dei Bai, um fich für den Fischfang Koder zu holen. In erster Reihe werden zu die: sem Zwecke Muscheln benutzt, doch freuen sich die Schiffer jedesmal, wenn sie ans einen Zug der gemöbnlichen Kalmarse (SqniiU) gerathen. Diese kleinen Fische bilden ein beliebtes Futter für die Dorsche und die Halbutten, und die Fischel können die kleinen Kalmarse nicht ohne großes Vergnügen sehen. Sie wissen sofort, daß sie nicht allein genug Köder vor sich haben, sondern daß sich auch hinterdrein große Dorsche und Halbutten besinden, welche ouf die Squida" in der Regel Jagd machen. Die Arbeit der Fischer ist mühsam genug. Sie stehen bereits um 4 Uhr Morgens auf, nehmen ein kräftiges Frühjtück ein und begeben sich dann einzeln in speciell zu diesem Zwecke mitgenommenen Booten in die See hinaus, um Dorsche oder Halbutten zu angeln. Die Ausbeute ist in der Regel sehr ergiebig, und jeden Abend bringen die Leute eine Menge Fische ein. Die Zubereitung derselben für den Markt, das Einsalzen, die Verpackung der für Leberthran bestimmten Lebern u. s. w. dauert häusig bis Mitternacht, und erst da?.n begeben sich die Leute zur Ruhe, um nach kurzem Schlafe wieder zur Arbeit zu gehen. Trotzdem sind die Fischer zufrieden. Sie erhalten für jeden Trip" $75 bis $175, wenn sie einen uten Fang gemacht haben, und diese reichliche Bezahlung versöhnt sie mit den Mühsalen, mit welchen ihr Gewerbe verknüpft ist. Ein derartiger Jtx'ip kauert in der Regel mehrere Wochen. So wie das 'Schiff seine volle Ladung hat, kehrt es nach Bucksport zurück. Amerikanifche Alterthümer. In den großen Museen Europas, wie z. B. in Berlin, London und Paris, sindet man schon jetzt eine große Menge seltsamer Gegenstände, die aus der grauen Vorzeit herrühren und auf dem amerikanischen Contincnt gefunden morden sind. Merkwürdiger Weise wurde die Sammlung derartiger Sachen von den Amerikanern selber bisher- vcrnachlässigt, und erst jetzt werden Versuche gemacht, um das Büreau für Ethnologie und das Peabody Museum in Washing; ton mit amerikanischen Antiquitäten zu füllen. Es ist überhaupt die höchste Zeit, mit dem Sammeln von Gegenständen aus uralter Vorzeit auf dem amerikanischen Boden zu beginnen. Mit dem steten . Vordringen der modernen Cultur nach dem Westen hin verschwinden auch alle Ueberreste, die uns von vergangenen Zeiten Kunde geben könnten, und'es ist jetzt sehr große Sorgfalt und Mühe erforderlieh, um Antiquitäten zu sammeln, die man vielleicht noch vor einem halben Jahrhundert mit Leichtigkeit hätte zusammenbringen können. ' Tausende alter Gräber, Grabhügel und Ruinen sind auf unserem Eontincnt zerstört worden, ohne das; auch nur ein Hahn darnach gekräht hätte. Damit gingen auch die Merkzeichen verloren, welche die Menschen der Gegenwart über ihre Vorsahren auf diesem Continent hätten belehren können. Und doch ist kein Land so geeignet, über die Vergangenheit der Menschheit Licht zu verschaffen, wie gerade Amerika. Die hiesige Cultur ist erhältnißmäßig neuen Ursprungs, und Überall kann man hier noch Spuren srüherer Generationen finden, die in den Ländern Europas schon längst verwischt worden und. TaS geologische Departement in Washinaton wird demnächst eine sehr interessante Karte veröffentlichen. Dieselbe wird den Wohnjltz verschiedener Jndia nerstämme nachweisen, die rm Aus sterben begriffen sind und gegenwärtig nur noch 40 bis 50 Mitglieder haben. In Califsrnisn hat Mr. -Henshaw soaar einen
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JnVsaner tjeüiit:eii, ,Äelcher öaS einzige ! überlebende Mitglied seines Stammes ist und eine Sprache spricht, die von den Indianern anderer Stämme nicht verstanden werden kann. Nach der Ansicht des Prof. Whitney bietet das Studium der amerikanischen Sprachen den wichtigstcn Zweig der Archäologie dieses Landes, und man ist gegenwärtig im ethnologischen Büreau in Washington eifrig bemüht, die verschiedenen Sprachen der eingeborenen Jndianerstämme zu studiren und nach Gruppen zn ordnen. . Die neuesten JZachforschungen haben manche alte Ideen über den Haufen ae; warfen, die man von den früheren Bewohnern dieses EontinentS hatte. Die Forscher, welche zuerst die PueMos" oderZndianerdörscr im fernen Südwcsten besuchten, stellten die Behauptung auf, diese Dörfer seien uralten Ursprungs, und ihre Erbauer hätten unzweifelhaft ein großes Bautal'cnt besessen. Die Zlgenten des ethnologischen Büreaus in Washington erklären indessen gegenwärtig, daß die Dörfer durchaus auf kein sehr hohes Alter Anspruch erheben dürfen, ebenso wenig wie auf einen hohen Grad von Baukunst. Sie seien nur aus Stein und Lehm ausgebaute Haufen, denen es an jedem Sinn für architectonische Schönheit fehle. Erst vor drei Jahren stellte Prof. Newberrr) die Behauptung auf, nach den Bäumen zu urtheilen, die auf den GrabHügeln (Mounds) in Ohio wuchsen, müßten die letzteren von Menschen errichtct worden sein, die mindestens vor 1000 Jahren hier wohnten. Seither sind von den Beamten des ethnologischen Büreaus über 2000 Grabhügel westlich von Ohio geöffnet worden, und die Gelehrten sind zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Gräber aus einer Zeit herrühren, ehe noch Eolumbus Amerika entdeckte. Misssonen in der Türkei. tzZast in einer jeden Sonntagsschule In den Ver. Staaten wird Geld gesammelt, um die Missionen in Hcidenländern" zu unterstützen. Besonders in Asien gibt es eine Menge amerikanischer Missionsanstalten, doch ist ihre Wirksamkeit nicht immer eine erfolgreiche. Der Bicyclist" Stevenson, der kürzlich Kleinasien, Indien, China und Japan besucht hat und schon als Schnlknabe jede Woche einige Cents für Missionszwccke beigetragen hatte, ist sogar der Ansicht, daß ne ihren Zweck vollständig verfehlen. Ein Mohamedancr lasse sich einfach nicht zum Christenthum bekehren ; viel eher gingen die Christen zum Islam über. Die Missionäre thun allerdings ihre Pflicht und Schuldigkeit, aber sie sind nicht im Stande, gegen die hartnäckigen Muselmänner anzukämpsen. Der Rcisends erzählt mehrere interes sänke Beispiele von Glaubenöbekehrungen, die er während seiner Fahrten im fernen Morgenlande zu hören Gelegenheit fand. In Teheran in Persien machte er die Bekanntschaft eines Franzosen, der sick zum Glauben Mohameds bekehrt hatte. Der Mann stand in Diensten der persischen Regierung und liebte es, mit Eclat" aufzutreten. Jedesmal, wenn er auf der Straße erschien, folgte ihm in respcctvoller Entfernung ein greiser Diener nach. Später ersetzte er denselden durch einen blutjungen, hübschen Pagen, dessen Gesicht vollständig weibliche Züge zeigte. Einige Monate lang war der Page der stete Begleiter des Franzosen, dann hörte er auf einmal auf, sich mit ihm auf der Straße zu zeigen. Die Leute munkelten von Mord und Todtfchlag, und eine Deputation einflußreicher Mollahs begab sich zu dem Franzosen in's Haus und forderte ihn auf. ihnen den Pagen vorzuführen. Sie wollten es nicht dulden, daß einem ihrer Glaubensgenossen Unrecht geschehe. Der Franzose wollte anfänglich der Aufforderung keine Folge leisten, die MollahS wurden jedoch so drohend, daß er sich schließlich gezwungen sah. ihrem Verlangen nachzugeben. Da stellte sich denn die interessante Thatsache heraus, daß der Page eigentlich ein Mädchen roar. welches sich in interessanten Um: ständen befand und aus diesem Grunde nicht mehr in der Lage war", ihren Herrn und Gebieter" auf der Straße zu be gleiten. Die Mollahs mußten bald genug Rath. Sie forderten den Franzosen aus, sich zum mohamedanlschen Glauben zu bekehren, und das Mädchen zu heirathen, wenn ihm sein Leben lieb sei. Der Bedrohte verstand sich dazu, 'wurde Muhamedaner und der Gatte seines. Pagm", und trägt sich jetzt mit der Absicht, sich einen kleinen Harem anzulegen. In der Provinzialstadt Miana im westlichen Persicn traf der Reisende einen anderen Europäer, der sich gleichfalls zum mohamedauischen Glauben bekehrt hatte. Ein Mann mit urdeutschem Gelicht, jedoch in mohamedanischer Kleidung, trat dem Reisenden inl Telegraphenbürean der Stadt entgegen-. Die Beiden schlössen bald mit einander Be kanntschaft, und der sonderbare Mohamedaner erzählte seine Schicksale. Ich bin," so sagte er, von Geburt ein Deutscher, wohne aber schon seit langen Jahren hier in diesem Lande. Ich wußte, daß ich mich besser stehen würde, wenn ich mich zum Glauben Mohameds bekehrte. Daher erklärte ich mich zu dem Glaubensmechsel bereit und erhielt daraufhin vom Schah den Namen Mirza Abdul Karim Khan und einen recht einträglichen Posten, der es mir ermöglicht hat, mir einen kleinen Harem Anzulegen. Ich glaube, daß ich bald ein noch besseres Amt bekommen werde." Der Muselmann war mit seinem Schicksal offenbar sehr zufrieden. In der Nähe von 'Erzingan in Pcrsien traf der Reisende auf einen alten Türken, der sich von den Missionären hatte bereden lassen, znm christlichen Glauben überzugeben. Er war früher ein einflußreicher Mann gewesen, der in seine Heimath eine große Rolle spielte. Sobald es bekannt wurde, daß er den Glauben seiner Väter aufgegeben hatte, wurde sein gesammtes Vesitzthum vom Pascha confiscirt. Der arme Mann sah sick) seinem Ruin nahe und wandte sich an seine Bekehrer, die Missionäre, um Hilse. Die geistlichen Herren, die sich bemußt waren, daß sie an dem Unglück des Mannes bis zu einem gewissen Grade die Schuld trugen, remonstrirten beim Pascha und versuchten dem Manne wieder zu seinem Ei-
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genryünt zu deruetseli, sie hötteit äöer damit keinen Erfolg. Der Pascha wollte da5 consiScirte Eigenthum nur dann , wieder yerausgcvcu, wenn oer yccuoe kehrte wieder zum mohamedanischen Glauben zurückkehre. . Der alle Türke wollte indessen von seinem neuen Glauben nicht lassen, trotzdem man ihn in's Gcsängniß steckte und ihm für sein Verbrechen" Peitschenhiebe verabfolgte. Er blieb seinem neuen Glauben treu, ist aber in Folge der Verfolgungcn, die er zu erdulden hatte, ein Bettler geworden, der von der Gnade der MissionSgcsellschastcn abhängt. ; s. r i r . .. l .... jL)Iz( zeispieie criiarcii, ivartiin uuu Christenthum unter den Mohamedanern keinen Fuß faßt. Wollte auch Jemand im Morgenlande" Christ werden, dann würde er sich bald solchen Verfolgungen ausgesetzt sehen, daß ihm daS Leben dadurch verleidet werden würde. So zieht er e3 vor, Mohamedaner zu bleiben. Die Gröhe von Texas. Ueber die Große von TeraS jubelt die in Fort Worth erscheinende Gazette": Der Flächeninhalt von Teras übertrifft den Flächeninhalt von ganz NeuEngland, New Jork, Pennsylvanien, Ohio, Illinois, New Jersey und Delawäre zusammengenommen. Teras ist mehr als viermal so groß, wie ganz Neu-England. Teras würde L41 Staaten von der Größe Rhode Islands, nahezu sechs Staaten, von der Größe New Zlorks, nahezu neun Staaten von der Größe Süd-Carolinas oder fast sieben Königreiche ron der Größe Portugals geben. Teras ist so groß, wie Großbritannien und Irland, die europäische Türkei, Portngal, Griechenland und die Schweiz zusammengenommen. Teras würde mehr als drei Staaten von der Größe von Kansas ergeben. TeraS ist so groß, wie das deutsche Reich und Alabama zusammengenommen. Das Land, welches jetzt in den ganzen Ver. Staaten thatsachlich mit Mais, Weizen, Hafer, Heu und Banmmolle bestellt wird, beträgt 272,500 Quadratmeilen. Die gesammte Weizenernte der Ver. Staaten könnte auf vorzüglichem Weizenlande, das in dem Theile von Texas, um welchen dieser Staat das deutsche Reich übertrifft, ausgewählt wird, wach-. seit. Die gegenwärtige Gesammtbaummollenernte'in der ganzen Welt könnte aus einem Stück Land gezogen werden, das nur 7 Procent des Gebietes von Teras ausmacht. Der Mann ist noch nicht geboren, welcher auch nur annähernd sich die zukünftige Größe dieses Riesenstaates ausmalen kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist da, daß nach dem Census des Jahres 2000 Teras mehr Nationalabgcordnete im Congrcß haben wird, als jeder andere Staat in der Union." Vom Jnlande. Der große Vormarsch" des Vrighton Beach Hotels auf Coney Jsland ist auf diefe Tage festgesetzt worden. Außer einigen Nebendingen sind alle Vorbereitungen getroffen. Der riesige Holzbau ist auf 124 niedrige eiserne Waggons gehoben, die auf 24 Geleisen vertheilt sind; die Tragfähigkeit jedes einzelnen Waggons beträgt 60,000 Pfd. Um den Coloß vorwärts zu bewegen, sind zehn Locomotiven erforderlich, und die Kosten des Umzugs werden sich, wenn Alles sir und fertig ist, auf ungefähr 560,000 bis S75,000 belaufen. Nach den Aufzeichnungen in den Büchern der Bärge - Ofsice" in New Z)ork sind im Lause des Monats März d. I. im dortigen Hafen 193 Dampfer, 31 Vollschiffe, 109 Barken, ."5 Briggs und 83 Schooner, zusammen 450 Fahrzeuge, gegen 470 während derselben Periode des Vorjahres, eingetroffen. Unter den Dampfern befanden sich 116 britische, 21 deutsche, 0 belgische, 5 sranzosische, 5 spanische. 2 dänische, 10 norwegische und 4 hollandische. Ferner langten in demselben Monat aus östlichen und südlichen Jnlandhäsen 130 Dampser, 2 Vollschiffe, 7 Barken, 4 Briggs und 664 Schooner. im Ganzen 807 Fahrzeuge, im New Porker Hafen an. ' Än der mexikanischen Grenze, fünfzehn Meilen von El Paso, am westlichen Ufer des Rio Grande, befindet sich, wie man neuerdings entdeckt hat, auf dem Gebiete der Ver. Staaten eine mexikanische Cölonie, Refugia de la Merced gehießen, in welcher die Sklaverei noch in voller Blüthe steht. Es leben dort 1500 Menschen. Die Einwohner des Ortes theilen sich in die Aemter, die nach amerikanischem Muster gehalten sind, nennen sich Friedensrichter, Constabler und so weiter, lassen aber ihre Leibeigenen nicht wissen, daß sie nach den Lande'sgesetzen sich derselben Freiheit er? sreuen können, wie ihre Herren. Der dramatische Schriftsteller und Schauspieler Maurice Barrymore hat in der Supreme Court der Stadt New Vork einen Proceß gegen den französischen Schauspicldichter Vlctorien Sardou und gegen die amerikanische Schauspiclerin Fanny Davenport eingeleitet, um ihnen verbieten zu lassen, das Stück La Tosca"- aufzuführen. Barrymore behauptet nämlich, daß das Stück nichts weiter als ein Plagiat seines im Jahre 1L34 für Madame Modjeska geschricbenen Stückes Nadjezda" sei. Er erwirkte durch cme Anwälte eme gerichtliche Versügung, durch welche die Beklagten angewiesen werden, ihre Gründe anzugeben, weshalb nicht ein Einhaltsbefehl gegen die Aufführung des Stückes er? lassen werden soll. - Ein Mann, der sich rühmt, drei, und anaeklaat ist. ein viertes Men. schcnleben genommen zu haben, ist Nobert Clanton in Wood County. Teras, der verhaftet wurde, weil er vor einigen Wochen in , Texas mit Anderen' einen Mann, Namens Fräser, niederschoß, der allerdings, wie es scheint, vorher selbst einen Mann ermordet hatte. Bei seiner Verhaftung rühmte sich Clanton, daß er vor 25 Jahren in Callaman County, Missouri, drei Männer Namens Lem Coates und Jerome und Dick Madden getödtet habe, und die teranischen Behörden benachrichtigten die Missourier und
iieiten tijrt an den Sheriff in Cäuäway County aus. Jetzt sagt Clanton, daß jene drei Männer Guerillas gewesen seien und seinen Bruder bestohlcn hatten, und daß bei einer Begegnung mit ihnen in einem Laden in Portland es zu einer allgemeinen Schießerei gekommen sei, wobei sein Bruder schwer verwundet die drei Guerillas aber getödtet seien. Um der Rache vor deren Genossen und Verwandten u entgehen, fei er nach Teras übergesiedelt. Der Zuckerkönig" Claus Spreckelö ist endlich zu dem Entschlüsse gekommen, seine neu projectirte ZuckerRafsinerie in Philadelphia anzulegen.
Wie ein dortiges Blatt mittheilt, wird der Ankauf des ihm bei seinem letzten Besuch in Philadelphia offerirten, am Delamare gelegenen Grundeigenihums zum Abschluß kommen. . Es ist die Rede von einem Anlage-Kapital von V5.000,000, welches auf die nöthigen Gebäude, Maschinen u. s. w. Verwendung finden wird. Die Raffinerie wird taglich 7000 Faß oder 2,000,000 Pfund Zucke? her? stellen. Die Kosten der ganzen Einrichtung werden sich mmhmaßlich auf 53,000,000 mit einem jährlichen Productionsvermogen von $35, 000,000 belaufen. Die Fabrik wird etwa innerhalb Jahresfrist vollendet sein, und dann wird Philadelphia sowohl in Bezug auf Rohzucker als auch auf rafsinirtes Product New Joik ebenbürtig zur Seite stehen und jedenfalls allen anderen Städten an der atlantischen Küste den Rang ablaufen. Claus Sprcckels, ein Hanooeraner, ist in einem Alter von 60 Jahren der bedeutendste Zucker-Producent in Californien; auch mag erwähnt werden, daß er neuerdings ein namhaftes Capital im Zuckerrübenbau an der Küste des stillen Oceans angelegt hat. Der Gauner F i s h führt im Zuchthause ein herrliches Leben. Aus Auburn, N. V-, wird nämlich gemeldet: Die beschwindelten Depositoren der verkrachten Marine-Bank in New )oxt bildeten sich ein, James D. Fish. der ins Zuchthaus gesandte ehemalige Präsident jenes Bank-Jnstituts, werde hinter Gefängnißmauern gerade so behandelt, wie ein ganz gewöhnlicher WochentagsVerbrecher. In dem Gedanken, daß im Zuchthaus alle Schurken, kleine wie große, über einen Kamm geschoren würden, lag für die von dem eisgrauen Sünder Betrogenen doch noch eine Art Genugthuung; der letzte, wenn auch geringe Trost. Aber auch dieser muß den geprellten und ausgeraubten Depositoren nunmehr genommen werden. Die Gleichheit im Staats-Zuchthaus, von der so viel gefasett wird, ist nur ein leerer Wahn. Herr Fish führt unter dem Dache der hiesigen Strafanstalt ein Leben, wie der liebe Gott im schönen Frankenreich. Die kürzlich verbreitete Nachricht, er sei körperlich und geistig eine Ruine, entbehrt jeder Begründung. Das Einzige, was dem alten Großdiebe augenblicklich droht, sind höchstens die Leiden, welche häusig: Magenüberladungen und zu gute Lebensweise überhaupt im Gesolge haben. Herr Fish bewohnt eine bequem eingerichtete Zelle.um welche ihn alle Zuchthäusler der civilisirtcn Welt beneiden. Leckerbissen gehen ihm korbmeise ans Frau Neyharts Kosthaus zu, wo seine Tochter Anna und Sally Nebert's Kindchen wohnen. Ein Petro-leum-Ofen ermöglicht es ihm, Speisen zu irgend einer Zeit aufzuwärmen. Zumeilen fallen von den reichen Mahlzeiten Fish'ö auch einige Brocken für Mitgefangene ab, die sich auf irgend eine Weise seine Gunst zu erwerben wußten. Seines hohen Alters wegen wird Fish, ein Sonntagskind unter Verbrechern, nicht zU irgend welcber anstrengenden Arbeit für den Staat angehalten. Von seiner Tochter wird er häufig besucht und die Besuche sind von langer Dauer. Er sieht sehr wol genährt aus und ist so lebendig und geschmeidig, wie je. Daß er uicht hingehen kann, wohin er will, ist dir einzige Strafe, die den Mann trifft, der die seiner Leitung anvertraute Bank ;u Grunde richtete. Deutsche Lokal - Vkacbricvt n. R Y e i ii p r o v l n z. 4 Der Hofbuchhändler Fr. Schwann. in Düsseldorf. Der Ackerer Gottfried Bierekowen aus Groß-Bernich, der nach und nach sein ganzes Vermögen von über 10,000 durch vom Zaun gebrochene Processe verloren hat, und im Sommer o. I. obendrein noch zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, weil er verschiedene Personen zum Meineid verleitet hatte, erhielt kürzlich eine Zusatzstrafe von 1 Jahr Zuchthaus, wegen zweier neuerdings bekannt gewordener Fälle. Mit ihm nnlrden zugleich zwei bestraste Genossen aus der früheren Verhandlung wegen Meineids auf's Neue bestraft und zwar der Ackerer Joh. Diesenthal mit 2 Jahren und der Ackerer Mathias Metternich mit i Jahr Zuchthaus. Der Gemeindeförster Grieger von Nieverhausen hat gelegentlich einer gegen ihn eröffneten Disciplin? - Untersuchung auf den ihn zu Protokoll vernehmenden OberBeamten, den Oberförster. Metzen aus Sobernheim, einen Schuß abgegeben, der jedoch sein Ziel verfehlte. Grieger wurde verhaftet. f Bürgermeister F. W. Raifseisen in Heddesdorf, der Gründer jener besonderen Art von Darlehensfassen, welche für die speciellen Vedürfnisse des kleineren und mittleren Landwirths berechnet sind und besonders am Rhein und Mosel sehr viel Gutes gewirkt haben. Der Dachdecker I. Wolf von Eschmeilcr hat sich erschossen und der Arbeiter Kempen aus Köln, der sich wegen Einbruchs in Düren in Untersuchungshaft befand, hat sich im Gefängniß erhangt. Der Maschinist Friednch Wildförster aus Ehrenfeld wurde von einer Lokomotive, der Ackerer Christoph Lange aus Steinbergen bei Uedom von seinem Gespann todtgefahren. In Barmen ist ein Theil der Cisengarnfabrik von Emil Zinn & Hackenberg, in Uedemersbruch das Anwesen des Wirthes van den Heuvel abgebrannt. Provinz Hesse n-Na ssau'. Der Kaufmann Eduard L. Maciks in Bockenhcim und seine Ehefrau Anna M., beide bereits mehrfach bestraft, wurden, weil sie die Wohnung ihrer Nachbarin, nachdem sie erstere durch eine gefälschte Dezzesche nach Sacksenbaulen aelockt. aus.
geranvr yatttii. zü t ii fahren Züchthaus vcr,lrtheilt. Der Metzger I. Balz in Frankenberg wurde während der Arbeit vom Schlage getroffen und starb sofort. - In Brückenau erreichte der Jsraelit Löb Sommer das hohe Alter von 101 Jahren und 8 Monaten. Der Bahnwärter P. chuck in Caub erhängte sich. In Bcrkersheim starb der Zimmermann Heinrich Müller aus Steinheim in Folge von Brandwunden, verursacht durch einen Kalkofen, ans welchen :r sich in trimkcnem Zustande gelegt hatte; in Viebrich starb der Fuhrmann
Lang in frolge eines Sturzes vom Pferde; in Dietz wurde der Aufseher Georg Erbach durch eine umgeschlagene R a mm - M a schilt e erdrückt. Freie Städte. Obcrrnbbiner A. Stern in Hambnrg. Der Maschinenwärter Heinrich Loges in Hamburg hat sich in einem Anfall von Schwermuth ertränkt. Die sbercn Stockwerke des Hotcl Stadt Wismar" in Hamburg sind total ausge brannt. Daselbst ist ein Theil der Dampfsägerei der Firma Plate & Sohn durch Feuer zerstört worden. f Der Arzt Dr. G. C. Reuter, ein Schwager des verstorbenen Dichters Emanuel GeiM. in Lübeck. " H e s s e n - D a r m st a d t. f Ministerialrath Lotheißen in Darmstadt. Bürgermeister Herpel in Bickenbach. Der Ackerer Seip in Espach hat sich erhangt. In Heppenheim a. d. B. Rosenwirth" und langjähriges Mitglied des Gemcinderaths Johann Emig. Dem Oberlehrer Friedrich Kübel in Mainz wurde die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienst-Ordens Philipp's des Großmüthigen verliehen. Der Landwirthssohn Wilhelm Uhl aus Oberschmitten, welcher die Prostituirte Sophie Zinshcimer in Gießen durch einen Revolverschuß in die Brust verletzte weil sie ihm Nachts den Zugang zu ihrem Zimmer verwehrte, wurde zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. In Nieder-Olm der pensionirte Friedensrichter Grode. Der Schuhmacher König in Ofsenbach wurde auf Grund des Socialistengesetzes ausgewiesen. Königreich Würtfemberg. f Der Gemeindeoorstand Schultheiß Nothweiler in Denkendorf. Regie; rungsrath Zengerle in Ellmangen. f Schultheiß Köpf in Hörvelsingen. . In Kaltenthal ist eine Pockenepidemie ausgcbrochcn. f In Thamm Oekonom Jung. Vom Schwurgericht in Rottweil wurde der Hirscrmirth Michael Link von Schura, der lein Wohnhaus angezündet hatte, zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Bei einer Jagdpartie entlud sich auf bisher unaufgeklärte Weise das Gewehr des Schultheißen Müller in Ruppertshofen, Der Schuß traf den Bruder desselben in den Rücken und verursachte eine schwere Verletzung, welche mit dem Tode des Getroffenen endigte. Der ledige Kollaborator Zundel aus Böblingen hat sich erschossen und der Schmiedegcsclle Franz Xaver Rasch aus Weingarten hat sich erhängt. Infolge eines Sturzes kamen der Ackerer Michael Hallcr aus Baienfurt und der Zimmergeselle Hoffmann aus Zottishofen nm's Leben ; die Frau Palmer aus Calw wurde von einem Wagen todtgeauetscht. Erfroren sind: Michael Schmidt aus Dünsbach, der Schneider C. Balluff aus Eßlingen, der Schreiner Kimmerle aus Pliezhausen und der Ackerer Sevbold aus Steinenkirchs ; der 35 Jahre alte Georg Geiger aus Gießen wurde von einem fallenden Baum erschlagen. G r oßh erz o g t hum Baden. Der Lehrer Christian Wangert von Grimmelshofen ist wegen wiederholter Vornahme von unzüchtigen Handlungen zu 2 Jahren 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Ueber das Vermögen des früheren Oberbürgermeisters Kanzler in Vruchsal wurde der längst erwartete Konkurs eröffnet. Vor der Strafkammer in Freiburg kamen an einem Tage zwei Duellanklagen zur VerHandlung. In der ersten Sache erschien der Student der Medizin Reich aus Wohlau als Berklagter; sein Gegner, der Lieutenant Zietschmann, wa? bereits vom Militärgericht abgeurtheilt worden, das Resultat ist indeß unbekannt. Zietschmann hatte Reich, als letzterer als Einjährig Freiwilliger diente, zu wiederholten Malen schwer beleidigt und daher Forderung, nachdem Reich aus dem aktivenDienstverhältniß ausgetreten war. Das Duell wurde mit Pistolen ausgefochten und beide Gegner wurden vermundet. Reich wurde zu 7 Monaten Festung verurtheilt. Der zweite Fall war weniger tragisch. Der Student der Medizin G. Pralle aus Köln wurde an einem.Ueberfall der Polizei verhaftet, als I er eben von seinem Gegner abgeführt ! morden war. Er wurde auf 3 Monate l nach der Festung geschickt. f Der Pfarrer Leopold Glaur rn Hmdelwangen. Der Makler Oberdorf von Kembach ist unter dem Verdachte, sich des Verbrechens des Meineids schuldig gemacht zu haben, verhastet worden. f In Wertheim Pfarrer Maurer. Selbstmord durch Erhängen begingen: der als Ladendiener im Ganter'lchen Geschäfte angestellte Armbruster aus Haslach, der Pferdebursche des Lieutenants Nagel in Rastattund der 18 Jahre alte Landwirth Josef Hasenfratz aus Unadingcn; der 31 jährige Wkldhüter Karl Längle erschoß sich, im Bette liegend, mit seinem Dienstgewehr; die Wittwe Emilie Kempf, geb. Hund, aus Renchen hat sich ertränkt. Der Sergeant Hopf vam Dragonerregiment in Karlsruhe wurde von einem Pferde erschlagen: der Tagelöhner Joses Ebner aus Stühlingen ist ertrunken und die Wittwe Gallus Kaiser aus Unteralpfen brach das Genick. Es wurden verurtheilt: wegen Meineids derLandmirth Ludwig Haas von Langenhardt zu 3 Iah ren und der Küfer Wilhelm Klumpp zu einem Jahr Zuchthaus, die Köchin Huber von Ottenhösen zu 6 Monaten Gesängniß, der Hosbauer Gregor Welle aus Unterharmersbach zu 3 Jahren Zuchthaus und der Knecht Georg Friedrich Haag aus Weisweil zu 14 Monaten Gefängniß ; wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit Karl Fricdr. Dellenbuch aus Betberg bei Freiburg zu 14 Monaten Zuchthaus und der Bäckergeselle ZachariaS Kornmaier aus Unterharmersbach zu S Monaten Gejan' '
,i e L. M' TRuPi?E N 23 gegen Wkagenleiden. ftaO L?jähriger Erfahrung. Nach 12-jZriqcn Erfabrungen kann ich lkstätigen, daß Lr. August Konig'S Ham. burger Tropfen eine ausgezeichnete Medizin sind und kS gegen aUe Magenleiden nichts besseres geben kann, wie diese herrlichen Tropfen. Friedrich Walter, Odebolt, Ja. Halsen immer. Gegen Magenleiden alebt eö nichts kesseS wie Dr. August König'S Hamburger Tropftn, ich wende dieselben schon seit leitn Jahren an und hare stttö tzefunden,daß sie aanz vorzüglich argen derlel Leiden sind. C. L. Kvthler, Monroe, WiSc. Lur rechten Zelt empfohlen. Längere Zeit litt ich an bestigen Magen schmerzen, die keinem Ux lelen angewandten Mittel weichen wollten. Schließlich griff ich zu Dr. Aug. König'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit wa? ich wieder hergestellt. Daniel Weidner, New Baden, TexaS. Dr. August KSnia'S Hamburger Tropfen sind in allen Apotheken für SV Cents die Flasche zu haben. . m CHARLES i YOGELER CO., Effllion, II Dr. August König's Hamburger Krsuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen Se schwüre, Schnittwunden, Brand und Brüh wunden, Frostbeulen, Hühneraugen, ete. THE CHARLES A. VOGELER CO.. BaKima. Md. 000000 Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. $-it und wodurch diesem Uebel tnkurzereit abgeholfen erden kann, zeigt der ttrttungsAnkcr", LSti Seiteg, mit vatur getreuen Bildern, welcher ron dem a.ten deutschen Hell-Jnstitut in New Fort herauSgezebe wird, auf die klarste Weise. Junge ieule. die in den Stand der übe tuten wollen,' sollten ten Exruch Schillers: Ä'rum prüfe, wer sich etz btnvet-, wohl beherzigen, und das rortreffllche Buch lesen, ebe sie te wichtigsten Schritt deS Leben tbnn t Wird für 2. Cents in $i ttmarken. in deutscher Sprache, sorgsam verpackt, srei rellandt. Adreffe : Vent:kIlei1-lQ!!titut,ll QiotOQl'Ic. New York. N Y. Ja Jndianavolis, Juv., beim Buchhändler G. Keyler, 29 Süd JJelaware St. 000000 Cures u Removes Tan Sunburn Oee StlngSt Mos ' qulto and AU Insect Cites, rnxrixs, BL0TC1IES, Humors, Eirth-mar'k.g, and every form osakin bleadshes. poeltively enred on tha moet delioato skiu without leatinf a scar. br Hop bl ti -tnxexLt. Trice 25cts COcts. and $1. 1 At drurdsta or by xnafl. Th HopPfll MinT? Co., New Imdon, Conn. Little Ilop Pllls sor eiclc-headaciie, dyspepei. büiOTianesa aad conBtipatlon Lave no equaL 25. I allen Apotheken u haben. Fragt Snre Grvcer darnacb ! B. . SÖLLIDAY'8 Frip arirtes Buchweizen-Mehl Reines Backpulver. Qoblschmeckende Extrakt, und Gewürze. Wollt Ihr das Beste, dann kaust bei unS. 7 für die Saison 1887. Wl. Gäyllor, Office: .O Nova West Str. Telephon 949. Luxus l Die Bee Liue üMt" ' (I & 8T L Und C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete 33a)n beförder Passagier nach 0IzIniiQt1, )1VI.kZ, Huflalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen JndianapotiS und New Bork ohne Wagenwechsel. Direkte Verdindung naS Ilssorir!, JLTk&nsa.a, Tex&B, Kansas, Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. MtdtiaaeVaten. ' ET Man wende sich wegen näherer Jnsor mation an ' v. L.Zlkrtm, Gen'l Paff. Agent. l e v l d. W. J, Nichols, en'I SBefl. 31 gi 6 1, e tt i I. Politische Ankündigungen. Für Sheriff: LeeFnlmer Unterworfen Ux tsch,idjng her repudlikanischkn Eonvcntton. - .
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