Indiana Tribüne, Volume 11, Number 202, Indianapolis, Marion County, 9 April 1888 — Page 1
ssrrr s" i -c-. .v :r.J L . V -ciif K KLV h; 7 pfciär--""w ' ilKYMW, WW Jahrgang 11. Office: No. 140 Ost Maryland Straße. Nummer 202. JOdisoapollo, Jodisoa. Montag, d, 0. April 1008
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KcneS per Telegraph. 0 ! l tt u 3 l $ J i n Washington. 9 April. Regen, am Dienstzg schönes, (aittnl Wetter.
Abgebrannt. Terre Haute. 9. April. Heute Vormittag brannte da? Gebäude der Staatö'Normalschule bis auf den Grund nieder. Schaden Z225.000, Versicherung keine. Boulanger gewählt. P a r i . 9. April. Im Departement Derdogne wurde Gen. Boulanger mit 59.500 Stimmen gegen 35.750. welche für seinen Gegner abgegeben wurden, in die Depurtirtenkammee gewählt. .La Lanttrne- sagt. Boulangtr erd die Wahl nicht annehmen, da er daS D'partement Du Norde zu ve'trttt wünsche. - Gbitorielles. John Swinton ist wieder gesund. Für die in Detroit demnächst erscheinende tägliche deutsche Arbeiterzeitung Wurde Herr Bechtold als Redakteur ge Wonnen. DieS bürgt im Veraus für die Tendenz und Gediegenheit der Zeitung. Des Reiches Macht und Herrlichkeit wird von dem Kanzler Wohl schwer lich in glänzemden Lichte gezeigt, wenn er meint, daß ein deutsches Prinzeßchen den Mann seiner Wahl nicht heirathen darf. weil dies dem Zaren mißfallen könnte. In der HeirathSangelegenheit muß Bismarck unbedingt unterliegen. Er hat dm Sieg in dreifacher Gestalt gegen sich. Victoria heißt auf deutsch : Sieg. Und die Königin von England heißt V ktoria. hre Tochter, die deutsche Kaiserin, heißt auch Viktoria und ihre Enkelin, die hei rathslustige Prinzessin heißt ebenso. You better girö it up, old man. Wenn Friedrich III. nicht einmal einen Schwiegersohn aussuchen darf, ohne Alexander III. sozusagen um Erlaubniß zu fragen, so spricht das jedenfalls nicht ür die imponirende Machtstellung" des deutschen Reiches. Es ist für ein deut sches Gemüth gerade nicht erhebend, die an Demuth grenzende Rücksichtnahme der deutschen Politik auf die Launen des Zaren zu beobachten. (Clevel. Anz.) Die Fillibusterei" im nationalenAb geordnetenhause ist nicht nur ein Skandal, sondern sie zeigt auch, daß eine Hand voll Leute jederzeit im Stande ist, die ganze Gesetzgebunzsmaschine zum Stillstand zu bringen. Breckenridge von Arkansas ist auf den genialen" Gedanken verfallen. die Abstimmung über eine Bill sowohl, wie die Vertagung dadurch zu verhindern. daß er beantragte, ein gewisses Mitglied von der Abstimmung zu entschuldigen". Dieser Antrag wurde vom Sprecher für ordnungsgemäß erklärt. Er kann nun mehr mit Rücksicht auf jedes einzelne Mit glied, d. h. 325 Mal, wiederholt und in sämmtlichen 325 Fällen kann die Wieder erwägung beantragt werden. Desglei chen kann irgend ein Mitglied darauf be stehen, daß bei jeder Abstimmung und Wicdererwäzung die ganzeNamensliste ver lesen wird. Um alle diese Formalitäten durchzuführen, müßte das Haus monate lang in Sitzung bleiben, ohne irgend welche Geschäfte erledigen zu können. Die Bill wegen deren Breckenridge und mehrere südliche Demokraten sillibu stern", taugt allerdings nichts. Sie ver fügt die Rückerstattung der Gelder, welche während des Bürgerkrieges von den Nordstaaten in Form direkter Steuern an den Bund abgeführt wurden. Die Leute, von welchen damals diese Steuer erhoben wurde, sollen aber keinen Cent zurücker halten, sondern das ganze Geld, im Bs trage von mehr als $ 17,000,000, soll in die betreffenden Staatskassen fließen. Dies ist nun allerdings ein Unsinn und mit dem Gelde kann weit Besseres ange fangen werden, wenn man es nun einmal los sein will. Amerika ist daS einzige Land, deffen Regierung über genügende Mittel verfügt, um damit Praktisches für daS Volk unternehmen zu können, sei eS durch Vornahme öffentlicher Werke, Uebernahme öffentlicher Verkehrsanflalten, oder Vorschüffe für industrielle Zwecke u. dgl. An dergleichen aber denken un sere Gesetzgeber nicht, die Opponenten der Bill ebensowenig wie die Befürworter derselben. Von den Motiven jedoch ganz abge sehen, hat denn ein Abgeordneter da?
Recht, die ganze Gesedgebung lahm zu legen, weil er die Annahme einet Bill zu verhindern wünscht? Wir haben immer geglaubt, wir hatten eine Majori'ätsregierung. Der Amerikaner ist immer geneigt, das Recht der Majorität anzuerkennen. Er rechtfertigt die Unterdrückung der Freiheit nach Ee schmack zu trinken mit dem Hinweis auf den allmächtigen Willen der Majorität, und hält AlleS für Recht, waS die Mehr, heit will, bloß weil eS die Mehrheit will. ES ist dieS freilich Unsinn, aber eS ist diese Theorie womit der größte gesetzgebe-
rische Unsinn, womit die freiheitswidrig' sten Gesetze entschuldigt werden. Die Majorität will es, damit Punktum! Ist nun diese Filllbufler-Taktik nicht eine Rebellion gegen die amerikanische Doktrin von dem Rechte de? Majorität? Ist dieser Versuch die Majorität an der Durchführung ihres Willens zu hindern, nicht vollständig unamerikanisch ? Oder sollte solcher Widerstand nur dann unamerikanisch sein, wenn er nicht spezifisch amerikanischen Jntereffen dient? Oder ist der Trick" in der Politik ebenfalls eine so durch und durch amerikanische Einrichtung, daß hier bloß eine amerikanische Institution, eine amerikanifcheAnschauung im Kampfe mit der andern fleht ? Die Beantwortung dieser Fragen von ameri kamscher Seite würde uns sehr interes siren. DrahtnaHriHten. Amerika isch e Freiheit. New York. 8 April. Gestern Abend sollte unter den AuSspicien eineS polnisch russischen VereinZ in den Concordia As serably RoomS da Schauspiel Nihili. sten" ausgeführt werden, aber die Poliz'i nahm sich wiederum berau?, die Vor stellung zu unterlagen. Natürlich wurde der Umstand, daß der Äeflßer genannten Lokals keine TheatellizenS Hot. als Vor wand für das Verbot genommen, ob gleich es zur Genüge bekannt ist. dak solche von Vereinen und Privatgesell schaftkn ar'angikte Aufführungen nicht unter die Theateiaesetze fallen und auch Dutzendweis stattfinden, ohne daß ein Hahn oder Polizist darnach kräht. Im vorliegenden Fall hatte die Polizei logar die Willkür, den zu der Abendunterhal tung g-kommenen Personen, gegen 1000 Polen aus Nt tyoit und den benachbarten Städten, die Abhaltung eines barmlosen TanzkränzchenS zu unterlagen. Ein Theil der Gekommenen begab sich darauf nach der Hamburger Halle an der 3. E tfaße. wo der Polizei zum Trotz doch ein kltineS Tanzklänzchen arranai't wurde. Auch sind die Leute'entschloffen. sich nicht so ohne Weit:reS dem UkaS der Polizei zu fügen, sie werden vielleicht sich bemühen, ein licenstrteS- Lokal zu mit then und in dieskM die der . Polizei so stoatSgefähklich erscheinende Aufführung vor sich gehen laffen. KannS noch besser. New York, 8. April. In Folge des großen Aufsehen?, welche? die That fache hervorrief, daß die Spirltualistin Diß Debar den bekannten reichen Advo katen Marsh in ihre Netze bekam, dadurch daß sie durch die Geister die schönsten Bilder produziren ließ, erklärte sich der bekannte Zauberkünstler Herrmann bereit da? Kunststück nachzumachen und sich vom Geschäfte zurückzuziehen, wenn leineBil der nicht bester sind, wie die angeblichen Clisterbilder. &tt Hat ei Aus Berlin. Berlin. 8. April. Da HeirathS Projekt zwischen Prinzessin Viktoria und dem Battenberger ist nicht aufgegeben. die Ausführung ist bloß aufgeschoben In liberalen Kreisen wird Fürst Höhen lohe als Nachfolger BiSmarck'S genannt Kaiser Friedrich tat seine Ansicht in Be jug auf die Heir-th nicht geändert und steht wegen derselben in Unterhandlung mit dem Zaren. ES heibt der Kaiser beabsichtige den Eklaß eineS RelkktplS an BiSmorck in Be zug auf die auSmäetige Polit k. und werde darin eine Annäherung an Rußland zur Erledigung der bulgarischen Angelegen heit empfehlen. Der Kaiser fühlte sich heute etwa bester. Auf seinen besonderenWunsch wird Dr. Mackenzie bii nach dem Besuche der Königin V.ktorialiitr verweilen. Gtstera gab daS B. finden deS Kaiser Veranlassung zu den ernstesten Besürch tungen. Sowohl der Husten, al? der AuSmurf verschlimmerten sich und er litt aukerdem an nervöser Erregung. Heute hat er mehrere Stunden geruht und dann, nachdem er ein Austernsrühstück zu sich genommen hatte, eine Ausfahrt gemacht. ES war da? erste Mal seit sieben Tagen. und die Aussähet wurde in einer ge
schloffenen Kutsche vorgenommen. DaS
heutige Bullktia meldet, daß der Kaiser in den letzten Nächten in Folge von Kopf weh schlecht geschlafen habe und daß die Krankheit, an welcher er leidet, dem An schein nach mehr von dem Hinteren Theile deS KehlkopfeS nach dem vorderen Theile desselben zieht, und da die Aerzte die? als ein günstiges Symptom ansehen, weil die große Gefahr, daß die Speiseröhre angegriffen werde, auf diese Weise besei tigt wird. Die liberalen Blätter behandeln die HelrathSfrage als eine Bagatelle, und prechen die Ansicht auS, daß eS dem Zaren und dem ganzen übrigen Europa sehr gleichgllllg sein könne, ob der Bat'enbergtr und die Prinzessin Viktoria einander heirathen oder nicht. Und daß die Ange legenheit lediglich eine solche der Familie sei. Dagegen ist seit der Thronbesteigung de? KaisezS Friedrich nicht? vorgekommen, wa? die preußischen Co.nservativen so stakk gegen die jetzige Kaiserin ausbrachte, wie diese HeiratSfraze. Sie sind der Ansicht. daß die Kaiserin ihren hilflasen Gatten dazu treiben will, die Projekte des Fürsten BiSmarck zu durchkeeuzen, ohne Rück stcht auf die Achtung, welche dem veistor denen Kaiser oder' der Sicherheit deS Reiche? geschuldet ist. Die Battenberger. HeirathSfrage bildet. nur einen wenig bedeutenden Zwischen fall untr anderen erfolgreichen Heftn triguen. Eine andere Bewegung dr Victoria Partei besteht darin, die diplomatischen Ernennungen unter Cortrolle zu bekom men. Wenn BiSmaick sich daraus tingk' lasten hätt-, so wäre der Prinz von Reuk. Gesandter in Wien, verdrängt G as von Münster wäre au? Pari? und Baroi Habfeld au? London zurückgezogen wor den. Denn jeder dieser ist mit der Bi? marck'schen'Politik verknüpft. Die Überschwemmungen. Berlin. 8. April. Die Kaiserin rd sich am Montag nach Posen begeben, um sich dort übee den Umfang 'der Ueber schwemmungen zu veraiwiffern. Furcht' bare Nachrichten treffen au? Posen ein 250 Dörfer sind in Ruinen verwandelt und 15.000 Menschen sind obdachlos. In Folge de? Bruchs der Dämme der Warthe ertranken viele Menschen. Der Verlust an Menschenleben ist noch nicht zu be rechnen. Die Soldaten sind m't der NuS besterung deS Schadens beschästigt Die Summe, welche in Berlin zur Unterstütz ung der von der Wafferönoth Heimgesuch ten gesammelt worden ist. steht in gar sei nem Verhä tniß zu dem angerichteten Schaden. Eine förmliche HungerSnoth droht in Posen. Pommern und Schlesien, und die Zahl dir Auswanderer nach Amerika wird dadurch zu einer enor men Höhe gesteigert werden. Die .AachenMünchner FeuervirstcherunuSgesellschaft hat dem Kaiser 50.000 Mark für den Fond zur Unterltützung der Ueberschwemmten zur Verfügung gestellt. Die hochbetagte Schwester des Turn vaterS Friedrich Ludwig Iahn hat nur m t großer Mühe gerettet werden können. Der DtSput mit Marokko. London, 9. April. Eine.Dipesche von Tanger an den Standard meldet : Ein Uebereinkommen wurde heute unter zeichnet, durch welches der Sultan sich verpflichtet, den Disput mit den Ver. Staaten der Entscheidung eines Veitre terS von Marokko und deS amerikanischen EonsulS zu unterbreiten. Im Falle Beide sich nicht einigen können, sollen sie einen europäischen Vertiiter hinzuziehen, besten Entscheidung endgiltig sein soll. AuS Irland London. 9. April. Die Behaup. tung BalfourS, daß eS der Regierung ge lungen fei. die Nationalliga zu unter drücken, hct sich als vollständig unwahr eraiiesen. Die aus heute anberaumten verschiedenen . Versammlungen konnten unter den Umständen freilich nur von kur zer Dauer sein, denn die Polizei' hettstrikte Weisung, alle Versammlungen zu unterd ücken und nur dem heldenmütigen Benehmen derPriester ist eS zu danken, daß eS nicht vielerorts zu Blutvergießen kam Zum Erstaunen AU,r wurden die Führer, welche der Polizei offen Trotz boten, nicht verbastet; die Regierung ist der Ueberzeugung geworden, dab eS nicht von Vortheil fy Märtyrer auS ihnen zu machen. In Kilbush kam e zwischen der Poli sei und der Versammlung, welche au? vielleicht 6000 Personen bestand, zum Kampfe. Militär wurde herbeigerufen und dasselbe griff mit dem Bojonet an. Zehn Personen wurden schwer verwundet. Zwei Polizisten wurden durch Steinwülse verletzt. cZÄtssönchrtStkn. Angekommen in : New York: ,3m? von Bremen ;
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