Indiana Tribüne, Volume 11, Number 199, Indianapolis, Marion County, 6 April 1888 — Page 2
JSVSr rt .iC, ii i . r ..i , - tf Zndiana Tribüne. Erscheint FägliH und SonulagS. tt gliche .Tlidünt ko?et durch dei TkIger12 Ccntl per TZochk, die Sonntaa..Tribüne" 5 EentZ scr Woche, etde zusammen 15 Cents, Per Post zugeschickt in Lorauttezahlung 6 xer Jahr. Sfe.' I0O.MKrvlavbQs. Jnd-LnapoliS, Ind., 6 April 1888. Vor der Überschwemmung. Die eben- eingetroffenen deutschen Blätter enchalten bereits viele Ueberschrsemmungsnachrichten, doch hatte bis zum Tage ihres Abgangs das Unheil noch nicht seinen Höhepunkt erreicht. Man machte sich aber schon auf das Schlimnlste gefaßt. ?!amentlich im Osten Deutschlands ar die Sachlage beängstigend. (5m Bericht aus Tanzig besagt hierüber folgendes: Der Osten hat in diesem Jahre einen Winter, wie er seit Menschengedenken kaum jemals vorgekommen ist. Nur noch' eine Woche trennt uns vom Frühlingsanfange, und heute (am 15. März) zeigte das Thermometer 11 Grad, auf der Höhe 17 Grad Neaumur Kälte. Und nur mit geringen Unierbrechunzen herrscht eine solche Temperatur schon seit Weihnach . ten. Gewaltige Sturme haben gehaust und uns zuweilen eine Vorstellung von den verwüstenden Schneeorkanen gegeben, wie sie die russischen Steppen durchbrauseu. Schneemassen sind niedergegangen schier ohne Ende und bedecken meterhoch die Fluren. Sehr empfindlich sind die Folgen, die sich bei dieser unerhörten Strenge des Winters allmählich geltend machen. Die Freude der Jäger dürfte auf Jahre hinaus verdorben sein. Der Nothivildstand der Forsten gilt als vollständig verloren. Die armen Thiere sino verhungert oder ermattet und an den Füfceu verwundet. Der sonst so muntere Vampe schleicht, wenn er noch lebt, trübselig und abgemagert einher, und die oünnen Rebhühncrschwärmc kann man beobachten, wie sie ohne jegliche Scheu in oie Höfe der Besitzungen eindringen und dem zahmen Geflügel die Nahrung streitig machen. Durch langandauernde Stürme un'gleich vertheilt, versperren die SchneeMassen noch heute . viele Verkehrswege völlig. Die Linie CarthausPraust war beispielsweise seit fast drei Wochen ganz außer Betrieb und ist erst gestern wieder eröffnet worden. Viele Landstraßen sind noch heute nur mit Gefahr dnrch hohe Schneefchanzen hindurch passirbar und bei jedem Winde der Ge'fahr neuer Sperrung ausgesetzt. Die Verkehrskalamität war überhaupt eine so ernste und andauernde, wie sie seit Iahren nicht vorgekommen ist. Seit vierzehn Tagen, wo wir einige Zeit gänzlich blockirt waren, ist die völlige Ordnung noch nicht wiedergekehrt. Verspätungen der Züge sind an der Tagesordnung und an ein regelmäßiges Eintreffen der Berliner Post ist schon gar nicht mehr zu denken, was namentlich für die hiesigen Kaufleute und die Zeitungen äußerst unangenehm ist. Auch die hiesigen S ch i f f a h r t s -Verhältnisse sind von der argen Kälte empfindlich berührt worden, was um so unangenehmer empfunden wird, als sich in der letzten Zeit ein etwas lebhafterer Verkehr, namentlich auf dem Gebiete des Getreideerports entwickelt hatte. Seit Wochen ist der Stromlanf von der Stadt bis zum Hafen von Neufahrwasser mit einer festen Eisdecke belegt, welche aller Anstrengungen, sie zu sprengen, spottet. Um Güter nach den in Neufahrwasser liegenden Schiffen zu bringen, mußte daher der Schienenweg gewählt werden, dessen Benutzung sich natürlich erheblich theurer stellte. Doch war hiermit wenigstens noch ein Verkehr nach Außen überhaupt möglich. Seit drei Tagen ist eS aber auch damit zu Ende. Der Hafen ist jetzt vom Eise vollständig gesperrt. Mehrere Dampfer haben wiederholt den Versuch gemacht, den Ausgang durch die von dem unaufhörlich wehenden Ostwinde in die Bucht hineingetriebenen und durch die strenge Kälte sofort fest zusammengefrorenen Eisschollen zu erzwingen. Sie mußten sämmtlich, zum Theil nicht unerheblich beschädigt, zurückkehren und liegen nun im Hafen fest; verschiedene Fahrzeuge liegen außerhalb desselben im Eise eingeschlossen. Die Besorgnisse vor einer Katastrophe sind allmählich auf'S Höchste gestiegen. Denn alle Voraussetzungen eines gefährlichen Eisganges sind diesmal in kaum jemals dagewesenem Umfange vorhanden : Im ganzen oberen Stromgebiete sind ajojje Schneemassen niedergegangen ; Das Stromeis, namentlich das Grundeis, ist von ungeheurer Stärke, die Mündung bei Neufähr ist noch ebenso versandet und flach wie früher, trotz der im vergangenen Sommer emsig betriebencn Baggerarbeiten, die niemals von durchgreifendem Erfolge sind, weil jeder Nordoststurm mehr Sand an die Mündungsstelle zurückwirft, als in wochenlanger Arbeit von derselben weggebaggert worden ist. Der Molenbau an der rechten Mündungseite des Stromes, welcher dazu bestimmt ist, den Strom in gerader Richtung behufs natürlicher Spülung der Strömungssohle und Fortführung der mitgebrachten Sinkstofse in tiefere Stellen der See hinauszuführen, ist zwar tn der Länge von circa 3000 Metern fertiggestellt. Aber der Nutzen . ist ein sehr fragwürdiger, weil er den Strom von seiner natürlichen, ostwärts geneigten Richtung ablenkt und somit, wie wenigstens alte Kenner der Weichsel und ihrer Eigenthümlichkeiten behaupten, eine Stauung der Eismassen an der Mündung befördern und damit einer Katastroxhengefahr Vorschub leisten kann. Die von der vorigen Katastrophe in zen ersten Tagen des April 1886 so hart betroffenen Bewohner der ueuen Binnennehruna. deS Danziaer Werder :c., sehen aus allen diesen Gründen die Lage äußerst düster an ; sie halten den Eintritt einer Katastrophe für viel wahrscheinli cher, als das Ausbleiben eine? solchen.
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Vielfach werden bcreitZ VörtehrungeN für den äußersten Fall getroffen. Mächtige Balken sind an der neuen Plehnendorfer Schleuse, die an Stelle der vor zwei Jahren durch das Hochwasser zerstörten Schleuse gebaut ist, eingesetzt, um die Widerstandsfähigkeit der Schleuse gegen den zu erwartenden Anprall der von der Hochfluth gleich Sturnlböcken mitgeführten Eisblöcke zu erhöhen. Viele Bewohner der Nehrung und der anderen umliegenden Districte packen ihre letzten Habseligkciten zusammen, um sie im Moment der Gefahr zu schneller Rettung zur Hand zu haben. Es läßt sich denken, daß hie Besürchtungen in Folge der aus allen Theilen des Vaterlandes und manchen anderen Ländern einlaufenden Nachricht?,, von Hochwasser und Überschwemmungen immer größer werden, und mit bangen Ahnungen schaut man in die Zukunft. Leider sind seitdem die schlimmsten Befürchtungen durch die Wirklichkeit noch übertroffen worden. Der König der Lobbn. Wenn auch die ehrlichsten amerikani schen Gesetzgeber so häufig der Bestechlichkcit verdächtigt werden, so haben sie das lediglich sich selbst zuzuschreiben. Sie dulden in ihrer unmittelbaren Umgebung eine Klasse von Menschen, die sich Lobbyisten nennen und nicht das aeringstc Geheimniß daraus machen, daß sie es als ihre Lebensaufgare betrachten, Gesetzgeber aufzukaufen". Diese Lobbyisten bestechen zweifellos in der That manche Volksvertreter". Viel öfter aber geben sie nur vor, daß sie diesen oder. jenen Politiker becinflunen" konnett, um auf diese Weise Geld zn er? schwindeln. Nicht selten veranlassen sie sogsr eineö ihrer Geschöpfe, eine Bill einzureichen, die scheinbar gegen eine große Eorporatlon oder gegen emen bestimmten Geschäftszweig gerichtet ist. Die Leute, die sich bedroht glauben, werden dann daraus ausmerriam gemacht, daß sie die Bill aus dem Wege geschasst haben können, wenn sie so und j'o viel zahlen. Es gibt leider Viele, die sich durch eine so plumpe List fangen lassen. Einer der -schlimmsten Schwindler der vorgehend kurz beschriebenen Art ist Edward R. Phelps von New Jork, der sich selbst als den Koma der ooby be zeichnet. Er treibt sein Wesen in der Staatshauptstadt Albany und ist schon wiederholt an den Pranger gestellt worden, aber weder der Staatsanwalt, noch die Legislatur haben sich bis jetzt seine Bestrafung angelegen sein lassen. Ein New 3)orker Blatt beschloß nun, den Mann derartig als Betruger zu überfuhren, daß kein Zweifel mehr über die Art seiner Geschäfte" aufkommen könne. Die Rolle, ihn in's Garii zu locken, übernahm Miß Blv, die bekannte Berichterstatterin, die sich u. A. wochenlang irrsinnig stellte, um Genaues über die Behandlung der Kranken in den Irrenasulen zu erkunden. ri. Bin wußte, daß vor längerer Zett in der Legislatur eine Bill eingereicht worden war, derzufolge die Fabrikanteil sogenannter Patentmedicinen die Zujammenfetzung der letzteren nicht nur dem Staats-Gesundheitsrathe, sondern auch auf den Flaschen und Schachteln selbst hätten bekannt geben müssen. Medicinen, deren Bestandtheile nicht auf diese Weise der Öffentlichkeit preisgegeben worden, sollten im Staate New )ork weder verkauft, noch in den Zeitungen angezeigt werden dürfen. Diese Bill war nach zweimaliger Lesung an einen Ausschuß verwiesen worden, und es war bekannt daß dieser ihre Verwerfung empfehlen würde. Frl. Bly aber die den König der Lobby" in seinein Gasthause aufgesucht und sich ihm gegenüber sehr aufgeregt gestellt hatte, heuchelte eine große Angst vor der möglichen Passirung der Bill. Sie sagte, sie sei die Gattin eines PatentmedicinMannes aus Philadelphia, dessen Geschäft zuinirt werden würde, falls die Bill Gesetzeskraft erlange. Ein Freund habe sie an Herrn Phelps verwiesen. Könne Herr PhelpS die Vorlage zn Falle bringen? Der schlaue Seelenkäufer betrachtete wohlgefällig das ängstliche Frauchm, warf sich stolz in die Brust und erklärte dann mit großer Bestimmtheit: Ganz gewiß kann ich die Bill todtmachen." Er stellte noch einige Fragen, um sich zu vergewissern, daß er es mit keinem Spione zu thun habe, aber da die Berichterstatterin ihm an Schlauheit bedeutend überlegen zu sein scheint, so ertheilte sie Antworten, die seinen Verdacht zerstreuten. Nachdem sich die angebliche Gattiir des Medicinfabrikanten noch bereit erklärt hatte, nöthigenfalls $2000 zu opfern, holte er aus einem Fache einige Blätter heraus, auf denen die Mitglieder verschiedener Comites verzeichnet waren. Auf einem dieser Blätter strich er mit Bleistift die Namen von sechs Mitgliedern an, die er kaufen" zu können sich vermaß. Es würde zu weit führen, die Taktik zu schildern, welche Frl. Bly verfolgte, um dem Gauner die Beweise für seine eigene Schuld aus den Händen zu reißen. Kurz gesagt, gelang es ihr, sich in den Besitz des Blattes zu setzen, auf welchem er die Namen der angeblich käuflichen Legislaturmitglieder angestrichen hatte. Diese Leute, sagte er, seien zusammen für $1000 zu haben. Miß Bly bestellte den König" auf einen spateren Tag nach New Jork, wo sie ihm das Geld einhändigen wollte. Mittwoch hatte die Unterredung stattgefunden, Freitag fand Phelps sich in New )ork ein, und schon am Donnerstag hatte das Comite, an dessen Spitze Herr Crosby steht, die V erw er fun g der Bill empsohlcn. Natürlich hatte Phelps mit diesem Ergebnisse nicht das Geringste zu. thnn gehabt, er suchte aber bei der zweiten Unterredung seine Kundin glauben zu. machen, daß er sich in ihrem Interesse so ungeheuer beeilt habe, und daß nur seinem Einflüsse" diese außerordentlich schnelle Beseitigung der Bill zu verdanken sei. Für seine Bemühungen forderte er $250, zusammen also, d. h. einschließlich der angeblichen Bestechunzsgelder,b1 250. Er schrieb den Namen eines Mannes auf, auf den der Check ausgestellt werden iFöge, aber auf sein Geld wartet er natürlich heute noch. Dasür 'ist die Enthüllung seines Neinfalls" in einer der aelesensten Zeitungen des Landes erfolgt.
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AI Es bleibt nun avtUwatten. ob die sechs Gesetzgeber, die Phelps als käuflich hinstellte, diesen Schimpf werden auf sich sitzen lassen, rnib ob ihre College Ehrgefühl genug haben, einem Kerl aufs Dach zu steigen, der mit dem Rufe der Lcgislatur so schmählich umgeht. Eines werden die Staatsmänner in Albany sich selber sagen müssen : Phelps könnte sein Gewerbe nicht betreiben, wenn nicht in weitenKreisen der Verdacht bestände, daß die Ehrlichkeit einer bedeutenden Anzahl von Gesetzgebern nicht über jeden Zweifel erhaben ist. Um so mehr sollten sie" sich bemühen, dieses Ättßtrauen zu zerstören. Dom Jnlande. I m 5. A o e n u e Hotel zu New )orf werden alljährlich an 100,000 Handtücher gestohlen, und zwar meist von weiblichen Gästen. Dieselben würden auch wenigstens ebenso viele Stücke Toiletten-Seife mitnehmen, wenn sie Gelegenheit dazu hätten. Wo die nur all' die Handtücher hinthun? Auf 40 lebende Nachkommen sieht Fiau Sarah Moß herab, welche bei Hopkinsville, Ky.. wohnt. Ihr Mann starb im Jahre 1883 im Alter von 80 Jahren; sie selbst zählt jetzt 90 Jahre. Sie hat 12 Söhne und 5 Töchter geboren, von denen zehn und drei noch am Leben sind. Von ihren 12 Enkeln leben noch 108, dazu kommen 210 von 240 Urenkeln und 75 von 96Uru enkeln. Die größere Hälste der Nachkommenschuft gehört dem männlichen Geschlecht an. Ihre jüngste Tochter ist 44 Jahr, alt. In diesem Frühjahr werden in Folge der schlechten letztjährigen Ernte Kartoffeln sehr knapp sein. Ein Wechselblatt warnt die Farmer, welche diesmal mehr Kartoffeln pflanzen wollen, als gewöhnlich, in der Auswahl der Saattartqfeln ja sehr vorsichtig zu sein. Die aus Schottland, Irland und aus Deutschland importi?ten Kartoffeln seien besonders für das hiesige Klima nicht angepaßt, und sie müßten hier erst acclimatisirt werden wenn man von ihrem Anbau Nutzen ziehen wolle. Es sei viel besser, sich an einheimische Sorten zn halten, wenn man auf eine gute Ernte mit einiger Sicherheit rechnen wolle. Den Grund seines NiesenVermögens legte Jay Gould als Verwalter der Eric - Bahn, die er von 1867 bis 1875 in seinen Fingern hatte. Während dieser Zeit wurde das Stammcapital der Bahn auf $01,425,600 und die fundirte Schuld auf 831,841,894 erhöht, während die schwebende Schuld nur um $2,103,171.40 abnahm. Das Ge. sammtcapital wuchs während dieser acht Jahre mithin um $91,164,422.6, wovon nach den Aussagen eines competenten Zeugen $70,000,000 verschwanden, ohne daß sich in den Büchern irgend ein Ausweis über den Verbleib dieser Summe hätte attssinden lassen. Der verstorbene Oberbundcsrichter Waite stammte von einem der sogenannten englischen Konigsmörderab, d. h. von einem der gewaltigen Männer, welche den im Jahr 1649 vom s. g. Rumpfparlament eigens zusammengesetzten Gcrschtshof bildeten, der den König Karl den Ersten zum Tode verurthcilte. Als kurz nach dem Tode des großen Oliver Eromwell die Reaktion über England hereinbrach, mußte auch Oberrichtcr Waite's Ahnherr entfliehen, und so kam er nach Amerika. Im Enkel aber, so hoch er auch äußerlich stieg, war wenig vom Geiste Eromwells und seiner Genossen zu bemerken. George K r o h m a n n, ein denfc scher Farmer, der seit 15 Jahren in der Umgegend von Armsburg bei Jackson in Missouri gleichzeitig als Prediger fun girte, arbeitete sich kürzlich während der Andacht in einer Kirche in eine solche Aufregung hinein, daß er wahnsinnig wurde. Er geberdete sich so toll, dasz die ganze Gemeinde in Schrecken gerieth. Es gelang nur mit Mühe, ihn zn bewältigen und in eine Irrenanstalt zu bringen. Wie es heißt, hatte Krohmann in der letzten Zeit sehr viel harten Cider getrunken und dabei grausige Geistergeschichten gelesen, die ihm schließlich den Kopf ganz verdrehten. Hoffentlich wird eö möglich sein, ihn zu retten. Anfangs des Winters kam ein Methodistengeistlicher Namens Benj. A. Hill von Milton in Vermont nach dem acht Meilen von St. Albans entferntcn Georgia und gründete dort eine Gemeinde. Bald ging er mit der unverheiratheten Emily R. Post ein näheres Verhältniß ein und wurde in kurzer Zeit mit derselben von dem Geistlichen Ford unter großen Hochzeitsfeierlichkeiten getraut. Die Herrlichkeit dauerte aber nicht lange. Aus Seattle, im Territorium Wyoming, wo Hill früher Prediger war, traf brieflich die Nachricht ein, daß derselbe sich im Jahre 1373 mit Frances Ferrings daselbst verheirathet, diese aber sammt fünf Kindern in Seattle zurückgelassen habe. Hill machte zuerst aeltend, er sei von seiner ersten Frau geschieden, verweigerte aber dann jede, wei tere Erklärung. Da der Staatsanwalt Beweise dafür in Händen hat, daß kein Scheidungsproceß stattfand, so wurde der geistliche Herr in Ermangelung voi. Bürgschaft in Haft genommen. Auch in C h a r l e st o'n , SüoZarolina, haben sie jetzt den Sonntagszwang. Wie es dabei zugeht, schildert die Deutsche Zeitung für Süd-Caro-lina" so: Das Sonntagsgesetz wurde am 18. März zum ersten Male in Kraft gesetzt, und man sah alle Geschäfte geschlössen. Keine Aepfel, keine Bananen, kein Sodawasser und kein Eiscream war zu haben, ja, es wurden sogar die Milchwägen angehalten, weil die Eigenthümer Milch verkauften; aber später am Tage wurden sie wieder entlassen und die Milchmägen in die Reihe der Apotheken gesetzt, welche ihr Geschäft offen halten dürfen. Alles war so still und ruhig, daß ein Patriarch, ein Sohn Abrahams, welcher vor seiner geschlossenen Hausthür stand, zu uns sagte: Dies ist worßer denn Nußland." Am Abend begegnete uns ein Mann, der, obgleich sehr ruhig, doch aussah, als ob er sagen wollte: Grad' aus dem Wirthshaus komm' ich heraus, Straße, wie wunderlich siehst Du mir aus denn der ganze Seitenweg gehörte ihm. Da nun die Polizei fleißig aufgepaßt hat, daß Alles am heiligen Sabbath geschlossen war, xo$ hatte nun
.'- I avet dieser Wann settiett maüjch yer- ' nrhnlt? "r" N e u l i ch w u r d e d i e O e l b ö r s e von Parker City, Pa., durch den Constabler versteigert. Es ist noch gar nicht so lange her, daß Parker City den Kohlenölhandel für die Welt regelte und dort täglich einige Millionen Fässer umgesetzt wurden. ' Die größten Operatoren besandcn sich in jener Stadt, und das Oelgeschäft fand dort seinen Mittelpunkt. 'Ehe das Oelsieber die Gegend ergriff, war Parker City eine kleine . Dampfboot-Landung am Allcgheny-Flus-se und als Parker s Landmg bekannt. Die Stadt selbst stand auf einem schmalen Streifen Landes längs des Flusses. Unmittelbar hinter derselben erhebt sich ein steiler Hügel.' Auf dem Gipfel dieses Hügel'S wurde der neue Stadttheil ausgelegt, und ein Fahrstuhl erleichterte die Verbindung zwischen den beiden Theilen. Das Land um die Stadt herum war Oelland. Einige Bürger, welche ein großes Vermögen aus dem Oel gemacht hatten, ließen eine schmalspurige Eisenbahn nach der 13 Meilen entlegenen Stadt Kern's City bauen, und taglich vermittelten zwölf Züge den Verkehr ; dennoch reichten sie nicht hin, um den Strom der Reisenden und des Handels zu fassen, welche durch das Oelsieber herbeizogen. Die Oelquellen, welche damals jene Gegend zur reichsten der Welt machten, sind längst versiegt. Der Handel hat sie nach dem anderen Ende des Countys gewandt, und Parker City ist in Verfall gerathen. Kürzlich hat eine Feuersbrunst den größten Theil der Stadt hinweg gewischt, und der Verkauf der Oelbörse durch denKonstabler schließt die Geschichte jener Stadt als Eentrum des Oelhandel. ' Vom Auslande. Ueber einen Lawinen stürz im Riesengebirge erhält die Boss.. Ztg." folgende nähere Mittheilungen: Am 15. März wurden im Reifträgerloch zwischen der alten schlesischen Baude und dem Reisträger drei Personen im Schnee verschüttet. Dieselben waren an den steilen Abhängen des sogenannten Käsebrettes" mit Holzzusammenlegen beschäftigt, als plötzlich eine mächtige Schneelawine mit donnerähnlichem Gekrach herniederging. Der Wirth der schlesischen Baude erwachte zuerst aus seiner Betäubung und hatte noch so viel Kräste, sich aus seinem Schneegrabe ?,erauszuarbeiten.- Er versuchte zunächst, eine Gesährten zu retten, doch konnte er von denselben keine Spur entdecken. Hierauf eilte er nach der Baude und holte einige Personen herbei, die an der Unglücksstättc nach den Verschütteten gruden. Es gelang aber ihren großen Anstrengungen nur, den Pflegesohn des Wirthes noch lebend aufzufinden. Dagegen erwiesen sich alle weiteren Nettungsversuche, denen die hereinbrechende Nacht und das herrschende Unwetter ein Ziel setzten, völlig erfolglos. Erst am Sonnabend fanden sie die dritte Person, einen 18jährigen Arbeiter. Derselbe scheint sosort von den Schneemassen erdrückt worden zu sein. Das heftige Schneetreiben hat in Schreiberhan noch ein Menschenleben gefordert. Am 16. März machte sich .ein Arbeiter in Karlsthal auf den Weg, seiner Frau, die in Kiesewald wohnt, entgegenzugehen; doch gerieth er vom richtigen Weg ab und erfror im Walde. Das Dorf CiaS n e im ruf; fischen Gouvernement Grodno war vor Kurzem, nach einem Bericht der V. Z.", der Schauplatz eines grauenvollen Verbrcchens. Ein gewisser Rybakowski, Besitzer eines größeren Vorwerks, war mit seinem Nachbar wegen des Besitzrechts an einem Teiche.in Streit gerathen, welcher mit der Zeit derartige Dimensionen annahm, daß es öfters zwischen den beiden Gutsnachbarn und ihren Leuten zu regelrechten Kämpfen kam. Eines Tageö ließ sich N. beifallen, auf die versammelten Waldhüter seines Nachbarn mehrere Schüsse abzufeuern, wodurch ein Wächter auf der Stelle getödtet, zwei andere verwundet wurden. Vor Gericht gestellt, wurde N. auf Grund der Zeugenaussagen von Bauern des Dorfes Eiasne zu Zwangsarbeit in Sibirien verurtheilt, jedoch bis zur Rechtskraft des Urtheils gegen Kaution auf freien Fuß gestellt. ' R. kam nunmehr darauf, sich an den Belastungszeugen zu rächen. Zu diesem Behufe schlich er sich eines Tages gegen Morgengrauen, als die Bauern noch im Schlaf lagen, in das Dorf und begann, mehcere Hütten nacheinander anzuzünden. Als die erschreckten Bauern zur Löschung des Feuers herbeieilten, zog R. einen Revolver und schoß mehrere Male auf die Menge. Drei Bauern sanken tödtlich getroffen zu Boden, während einer schwer verwundet wurde. Alles flüchtete entsetzt in die Felder, und der Mörder begann von Neuem, Feuer an die Bauernhütten zu legen, sodaß das ganze Dorf in Kurzem iy hellen Flammen stand. Jetzt erst ermannten sich die Bauern und stürzten sich auf den Verbrecher. Diesem blieb kein anderer Ausweg, als in eine brennende Hütte zu flüchten, wo er umkam. I m p r e u ß i s ch e n Königs Hanfe ist ein altes Herkommen, daß nach dem Tode eines Monarchen der von ihm getragene Stern des Schwarzen Adler Ordens in der sogenannten Kunstkammer, jetzt wohlimHohenzollern-Museum, aufbewahrt wird. Von dieser Regel mußte jedoch einmal auf den ausdrücklichen Wunsch eines abgeschiedenen Königs eine Ausnahme gemacht werden. Als nämlich König Friedrich Wilhelm III., Vater des Kaisers Wilhelm, . gestorben war, fand man eine eigenhändige Bestimmung desselben vor, daß der von ihm getragene Stern nicht in der Kunstkammer niedergelegt, sondern von .seinem Nachfolger getragen . werden sollet Als König Friedrich Wilhelm IV. diesen Stern zum ersten Male anlegte, gedachte er der erwähnten Bestimmung seines seligen Vaters ; er betrachtete ihn genauer und entdeckte auf der Rückseite desselben eine kleine goldene Kapsel, in welcher ein überaus.wohlaetrofsenes Bild seiner veremigten Mutter, derKönigin Luise, sich befand. So hatte denn Friedrich Wil-' Helm III. das Vildniß seiner seligen ' Gemahlin, seines Lebens Stern", ein ' Kalbes Jahrhundert hindurch auf der Brust getragen. Dieser Orden aina auch ' nach dem Abscheiden Friedrich Wilhelm'S
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lVi tiils die Ärusl seines Bruders,' des nunmehr verstorbenen Kaisers Wilhelm über. Ob über diesen Orden der heimgegangene Kaiser eine besondere Versügung getroffen, ist bisher nicht bekannt geworden. JnMeran ist am Iv.März Baronin Jenny Schleinitz, geborene Baronin Schwedthoff, in hohem Alter gestorben. Das Taschenbuch der freiherrlichen Häuser gibt 1809 als ihr Geburtsjahr an, thatsächlich soll sie aber schon 1802 geboren und also 6 Jahre alt geworden sein. Im Leben des Kaisers Wilhelm, dein sie einen Tag später im Tode nachfolgte, hat sie einmal eine Rolle gespielt, indem sie ihm in einer sehr gefährlichen Lage zu: Zeit seiner Flucht als Prinz von Preußen ans Verlin im Jahre 1843 einen wichtigen Dienst geleistet hatte, wofür er ihr stets dankbar geblieben ist. Als em Abende des 19. März 1848 der Prinz von Preußen in seinem Palais Unter den Linden von der wüthenden Volksmenge bedroht wurde, flüchtete er mit der Prinzessin Augusta und zwei Hosdamen durch eine Hinterthür des Palais und fuhr zu dem Geheimrath Baron Schleinitz, der damals in dem Karlsbad" genannten Theile Berlins wohnte. Dort kleidete sich Prinz Wilhelm um und legte die von der Baronin Schleinitz aufbewahrten Eivilkleider ihres verstorbenen Stiefvaters, des Generals v. Rühle, an, indem er zugleich seinen Degen der Baronin zur Aufbewahrung übergab. Der Prinz und die Prinzessin fuhren darauf als Geheimrath und Geheimräthin o. Schleinitz nach Spandau, während der Geheimrath selbst, als Bedienter verklei det, seinen Platz aus dem Bock einnahm. Von Spandau aus begab sich der Prinz mit seiner Gemahlin nach England. Inzwischen gerieth aber Baronin Schleinitz in Berlin in' grotze Gefahr, indem es bekannt wurde, daß der Pnnz sich in ihre Wohnung begeben hatte; das Haus wurde sogar durchsucht, weil man glaubte, daß er sich daselbst noch verborgen halte. Prinz Wilhelm von Preußen bewies dem Geheimrath und der Gehelmräthin später seinen Dank bei jeder Gelegenheit. Baron Schleinitz wurde Regierungspräsident zuerst in Bromberg, dann in Trier und erhielt oft Besuche des Prinzen von Preußen sowie anderer Mitglieder öes königlichen Hauses. Nach dem im Jahre 1865 erfolgten Tode des Freiherr v. Schleinitz ließ der König die Wittwe im Bezüge aller Personalzulagen ihres Gatten. Seit dem Jahre 1880 lebte Baronin Schleinitz, da eine ihrer zwei Töchter leidend war, in Meran, wo sie allgemeine Verehrung und Hochachtung genoß und von den dahin kommenden Mitgliedern des deutschcll Adels stets aufgesucht wurde. Sie war eine Frau von hoher geistiger Begabung und ungemein kräftigem Willen und Charakter. Ueber das Auffinden des angeblichen Sarkophages Alerander d. Gr. in Saida wird jetzt des Näheren berichtet. Der türkische Archäolog! Hamdi Bey stieß bei Ausgrabungen, die er in Saida in Syrien vornahm, im vorigen Jahre auf einen Keller, in dem er nach sorgfältiger Untersuchung ein Grab fand, das mehrere wunderbar erhaltene Sarkophage enthielt. Dieselben waren mit der größten Vollendung ausgemeißelt und außerdem bemalt. Gleichzeitig entdeckte Hamdi Bey einen anderen Sarkophag mit Basrelifs, die an Feinheit der Arbeit Alles, was bisher in dieser Art bekannt ist, übertreffen. Die Sakophage wurden mit einem eigenen Schiffe nach Konstantinopel befördert und cingeheubs von dem deutschen Botschafter Herrn v. Radowitz, dem als gelehrten Archäologen bekannten Dr. Mordtmanu und einem andern Fachmanne, Herrn Earabclla, untersucht. Anfänglich neigten die zwei erstgenannten Persönlichkeiten und Hamdi Bey der Annahme zu, daß der letzter wähnte Sarkophag derjenige eines der Feldherren Alexanders des Großen sei, später aber schlössen sich die Herren von Sadowitz, Dr. Mordtmann und Hamdi Bey der Ansicht Earab'ellas an, daß der Sarkophag kein anderer als der Alcranders des Großen selbst sei. Herr Earabella hat über diese Frage einen. Bericht yersaßt, dessen wesentliche Ausführungen 'olgendermaßen lauten : In Erwägung es Umstandes, daß der Sakophag die Siege Aleranders des Großen darstellt, erner mit Rücksicht auf den Charakter -nd die Feinheit der Arbeit, sowie des Umstandes, daß der Sarkophag neben demjenigen eines befreundeten phonizischen Königs sich befand, könne der Sarkophag kein anderer als der Aleranders des Großen sein. Ueberdies sei es nicht plausibel, daß Alexander auf den Sarg eines seiner Feldherren sein eigenes Wappen angebracht und erlaubt hätte, daß ans demselben die von ihm selbst erföchtenen beispiellosen Siege ihm allein" zugeschrieben worden wären. In einem zweiten Berichte führt Her? Carabella als weitere Beweisgründe für seine Behauptung an, daß die Skulpturen die zwei wichtigsten Begebenheiten aus dem Leben Aleranders des Großen behandeln, nämlich die.Schlacht gegen die Perser als Symbol der Eroberung Kleinasiens und die Jagd Aleranders bei Susa, wobei Perser und Griechen Dienste ' leisten, wodurch der Friede und die Assimilirung der eroberten Länder versinnbildlicht merden sollen. Außerdem erscheint der Kadaver in Bänder eingerollt, was bei den dicht daneben gefundenen Sarkophagen von Feldherren icht der Fall ist. Der Sultan hat zur Aufstellung des Sarkovhags den Bau eines Anbaues zu dem Museumsgebäude angeordnet. 7 uv v r il Zellen ves Königs Jerome in Kassel. Der neugebackene französische König hatte bei seiner Ankunst in Kassel gleich ein Bad genommen. Darauf kursirte folgender Spottoers, den der Großvater mit BeHagen bei Tische recitirte: 'Kaum kommt er in die Stadt, So nimmt er schon ein Bad ! Deß freu'n mir uns nicht wenig. Denn das ist noch ein König, Der sich gewaschen hat." . Dies erste Bad mochte nun wohl ein
Wasserbad gewesen fern, doch wurde spater versichert, der König bade sich manchmal in Champagner,den dann die Kammerdiener. wieder auffüllten und unter der Hand verkauften. Nach Anderen war eS Bordeauxwein. .
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