Indiana Tribüne, Volume 11, Number 198, Indianapolis, Marion County, 5 April 1888 — Page 2

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Zndiana, TribuKü Erscheint Möglich und Sonntags. ?ie tialiche .Tiidüne folet durch bin Tiger 12 ffentl per Woche, di Sonntaa.,Trtdan" 5 Cents ,r Woche. Leide lufimratn 15 Cent!. Per Poft zugeschickt in vorzulbejahlung 16 xer Shr. ?r; 140 O. karvlanbSr. Jnd-auapoliS, Ind., 5. April 1888. Die tschichte eines T6atzeS. ' Smith Stewart war ein armer Kerl, ' der froh ar. als ihm der reiche Kaufmann William Sweet in Lerington in Indiana eine kleine, etwa anderthalb Meilen rreit vonder Station Holman be- ' legene Farm pachtweise überließ. Auf der Farm befand sich ein alter Hühner'stall, 'der absolut nicht mehr zu gebrauchen war. Der Pächter begab sich in die Stadt und bat den Eigenthümer der Farm um die Erlaubniß, den Stall : niederreißen und an Hessen Stelle einen Gemüsegarten anlegen zu dürfen. Sweel hatte gegen den Plan nichts einzuwenden, und Stewart begab sich wieder nach Haufe. Schon am nächsten Tage machte er sich an die Arbeit, das alte Hühnerhaus niederzureißen. Das Werk war bald gethan. Die alten Valken und Bretter gaben unter den Schlägen seiner Art nach und sielen in einem .Haufen zusammen; am nächsten Tage waren alle Bretter von dem Platze entsernt und Stewart machte sich an die Arbeit, meinen Gemüsegarten zu errichtkN. ' Er war mit seinem Spaten emsig beschäftigt, als er plötzlich auf, einen harten Gegenstand stieß. Mit dem nächsten Wurfe hob er mehrere Scherben eines lhönernen Gefasses in die Höhe. Aus Ncngierde stieß er den Spaten an dieser . Stelle noch einmal in den Boden und versuchte, den Rest des Gefasses zu seben. Ein ekgenthümlicber Anblick bot sich ihm dar. Da stand ein Topf in der Erde, der bis an seinen Rand mit Gold- und Sitberstücken gefüllt war! Ihm wurde es ganz wirr im Kopf. J-yt war er ein reicher Mann, und wollte sein Leben ordentlich genießen. Am nächsten Morgen steckte er sich Münzen im Werthe von ungefähr 100 in die Tasche und begab sich in die Stadt, -um dort nach Herzenswunsch Einkäufe zu machen. Seine älteste Tochter erhielt das Vorrecht, ihn begleiten zu dürfen. Sein erster Gang in der Stadt war zu Mr. Sweet, dem Eigenthümer der Farm, aus welcher er jetzt wohnte. Er kaufte .eine Menge Sachen und bot als Bezahlung mehrere französische Francs. Wo haben Sie dies Geld )tx'i" fragte ihn Smect neugierig. Der gutmüthige und von seinem Glück berauschte Stewart erzählte nun die .ganze Geschichte. Jch habe noch viel lehr Geld gefunden, als dies," sagte er. B dem Abbrechen des alten Hühnerstalles habe ich 512,000 entdeckt!" Der Kaufmann wurde vor Aufregung ganz blaß. Wissen Sie auch," jagte er, daß da? Geld mir gehört? Sie haben kein Recht darauf, und ich verlange, daß Sie mir den Schah eusliefern, wenn Sie nicht wollen, daß ich Sie verklagen soll!" Der Pachter wollte davon nichts wissen und behauptete, das Geld sei sein Eigenthum, denn er habe die Farm mit ihrem gesammten Inhalt gepachtet und den Schatz selber gefunden. Es falle ihm nicht ein, das Geld anderen Leuten zu geben, sogar dem Eigenthümer der Farm nicht. Herr Sweet will jetzt gegen seinen Pächter eine gerichtliche Klage auf die Erstattung seines" Geldes einreichen, und begründet sein Gesuch auf folgende Weise: Vor 50 Jahren so saüt er, .ist mein Vater Abram Sweet gestorben. Die Leute sagten, er sei ein Geizhals, aber jedenfalls war er sehr reich. Ich hatte viele Geschwister, und jedem von uns hinterließ er baare $5000 in Gold und eine Farm. Kurz nach seinem Tode starben meine beiden ältesten Schwestern und hinterließen ihre Erb schaft unserer Schwester Susan. Diese war sehr sparsam und haushälterisch, und es gelang ihr, außer dem Gelde, welches sie vom Vater und von ihren Schwestern ererbt hatte, noch weitere $2000 zu sammeln. Sie theilte uns oft mit, wie viel Geld sie hatte, doch ließ sie sich nie dazu herbei, das Geld in eine Bank zu fcrin' gen. Sie hatte es versteckt und sagte Niemand, wo es war. Uns, ihren Brübern, wollte sie nie Geld geben. Wir würden es ja doch nur unnütz verschleudern, sagte sie. Eines Tages saß sie emsig beim Stricken, als sie einen Schlagansall bekam . und in demselben Augenblick ihre Sprache verlor. Von der Zeit an bis rum Jahre 1883 schwebte sie stets zwischen dem Leben und dem Tode, bis sie endlich starb. Wir suchten nach ihrem Gelde, konnten es aber nirgends finden. Endlich gaben wir alle Hoffnung auf und -zogen aus unserer alten Heimstätte. Das von Stewart gefundene Geld ist unzweifelhaft das Eigenthum meiner verstorbenen Schwester gewesen, und ich bin ihr Erbe. Ich verlange jetzt mein Eigenthum zurück!" Die Geschichte hat in der ganzen Nachbarschaft selbstverständlich großes Aufsehen erregt. SiustralienS Zukunft. Ein Reisender, welcher kürzlich die australischen Inseln besucht hat, ist der Ansiäzt. da diesem Welttheile noch eine große Zukunft bevorstehe. Im Laufe der uacksten 100 Jahre werde Australien eine .weiße Bevölkerung von mindestens 50,000,000 haben, die denselben Rassen angehören werde, von denen die jetzigen Amerikaner ihren Ursprung herleiten. Die schwerste Arbeit sei in Australien änthrn aeaennSma bereits überwunden. Ueberall aeoe es blühende Eolonien, von denen 'aus neue Einwanderer zu neuen ttnsiedelunaen übergehen können. Das Nlima sei mild und gut, der Boden in der Reael l"i$r fruchtbar, .und eS litae

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väyet.diliHauL im Mcicheer Möglichkeit, daß künftighin Auswanderer ebenso nach Australien- strömen werden, wie sie dies gegenwärtig nach den Ver. Staaten thun. Aller Voraussicht zufolge wird sich in Australien eine neue Bölkcrrepublik nach amerikanischem Muster. jedoch vielleicht mit noch liberalerem Zuschnitt, entwickeln. Die ersten weißen Ansiedler Australiens waren keine engherzigen Puritaner, die mit starrer Hartnäckigkeit an ihren Ideen hingen, sondern leichtlebiges, vom Geiste der modeinen Eultur durchdrungenes Volk und Verbrecher, die zwangsweise in die au: stralischen Strafkolonien gesandt wurden. Das Verbrccherclcment hat sich natürlich seither schon längst überlebt, doch zeichnet sich der Australier der' Gegenwart noch immer durch ein freies, ungebundenes Wesen aus und ist auf sein Land so stolz, wie der Engländer auf sein old England". Mit wahrer Eifersucht suchen die Australier den Einfluß aller fremden Mächte von ihrem Welttheile fernzuhalten, und die Zeit mag nicht fern sein, wo sie den Traum ihrer australischen Nepnblik" verwirklichen werden können. Allem Anschein nach so meint der Neiscnde wird sich in Australien eine neue Menschenrasse bilden, die sich von den Amerikanern ebenso unterscheiden wird, wie diese sich von den Europäern unterscheiden. Engländer, Deutsche und Jrländer spielen auch in ?lustralien das Haupt-Eulturelcment, welches sich jedoch unter dem eigenthümlichen Klima und den besonderen Bodenverhältnissen ganz anders entwickelt, als in den Ver. Staaten. Unzweiselhaft stehe Australien noch eine große Zukunft bevor, obgleich es vielleicht noch längere Zeit dauern werde, ehe dieser Welttheil sich zu der ibm aebüurenden Blütbe entfaltet. '(Sold. In einer englischen Fachschrift wurde kürzlich darauf hingewiesen, daß die Vewohner der Erde im Laufe der Zeit nicht mehr Gold genug für ihre Har.delszwecke haben werden. 'Wenn man nicht neue Goldlaacr entdecke, dann werde die Production dieses edelsten aller Metalle stetig abnehmen, bis thatsächlich eine Golduoth" eintreten werde. Im Nordwesten der Ver. Staaten und EanadaS gebe es allerdings Goldlagcr, die blöhcr noch nicht zur Genüge erforscht seien, doch würde es schwerlich lohnen, jene Goldselber auszubeuten. Der Winter in jeneu Gegenden ti zu lang, und es fehle an genügenden Transportmitteln. Gegenwärtig sei die Goldproduction ohnehm rncht au.u qron. Merico vroducire alljährlich höchstens $1, 000,000, SüdAmerika 84,000,000 und Australien $30,000,000. In Nord -Amerika betrage die Goldproduction jedes Jahr höchstens $35,000,000, )o da ich der Gczammt: werth derselben a'lf nur" etwa $70, 000,000 jährlich beziffere. Diesen pefjlmlstlichen" Anschauungen gegenüber vertritt ein Einsender in der letzten Nummer des American Banker" einen anderen Standpunkt. Er meint, die Geschichte sei lange nicht so schlimm, wie lich manche Leute denken. Man könne noch gar nicht wissen, wie vlel Gold in der Erde steckt, nnd deshalb seien auch alle trübseligen Betrachtungen über bie Produktion desselben ver früht. Wie rm .'lmerican Banker" mltqetheilt wird, waren in Eolorado früher Goldwäschereien im Schwünge, die einen ganz lohnenden Ertrag lieferten und nur deshalb eingestellt wurden, weil das llberneber auftauchte. Ueberhaupt wurden damals in Eolorado nur solche Goldlager bearbeitet, die tief un Thal lagen und sich in der Nähe von reichlichem Wasserzufluß befanden. Es giebr in dem Staate eine Menge Hochgelegenet Goldlager, die mit Vortheil ausqebeute werden können, wenn man nur für die künstliche Herbeischqffung von Waßer Sorge tragen würde. Man beabsichtigt jetzt, die Minen von San Miauel auf diese Weise in Betrieb zu setzen, und wenn das Experiment qellnat, dann wurde für den Minenbetried in Eolorado eme zm buchstäblichen Sinne neue aoldene Zeit" erblühen. Wenn es selbst in diesem Lande " so fährt der Berichterstatter fort. Minen gibt, die thatsächlich Gold enthalten und in den letzten Jahren nur vernachlässigt worden sind, dann liegt auch kein Grund xvl der Annahme vor, daß die Goldproduction ihrem Ende entgegengeht. Es glvr nocy vieie )egenoen m VioxDf und Süd-Amerika sowie in anderen Theilen der Erde, die in Bezug auf ihren Mine- . r r i - c t luueiiyujum noaj niemals grunollcy un tersucht worden sind. Das große Afrika z. B. ist der civilisirten Welt noch fast gänzlich unbekannt. Es ist durchaus nicht unmöglich, daß man dort Goldselber entdecken wird, die ebenso reich sind, wie diejenigen in Ealifornien oder Australien. Auch mit Asien verhält es tz X. :(r: j. rr r - i r-r 5 k, juy mpuuj. er groyie Aravlens ist nur wandernden Beduinen bekannt. und sogar China ist von Euroväern oder Amerikanern noch niemals gründlich erc rxi v er? . . oiiii loorcen. Oleucicyr glevl es auch dort Goldfelder. Jedenfalls ist es unnütz, sich schon jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen, was die Menschen anfangen werden, wenn einmal die Goldproduction abnehmen sollte. Uebrigens darf man nicht vergessen, daß Gold kein Gegenstand ist, der sich so leicht abnntzt, wie viele andere Producte. Sollte es einmal wirklich knapper werden, dann werden sich die Menschen schon auf eine andere Weise zu helfen wissen. In der jetzigen Zeit spielt daö Metallgeld überhaupt keine so große Rolle mehr, wie früher, und es wird sehr häufig durch Werthpapiere" aller Art ersetzt, während es selber ruhig in den Banken lagert. Auch die. Goldfüchse" werden ihren Ersatz sinden, falls es dazu kommen sollte, .daß sie knapp" werden Postsäcke. Unsere Bundesregierung gibt jedes Jahr ungefähr $300,000 für Postsacke aus, und schon Mancher hat sich darüber gewundert, daß die Kosten dafür so groß sind, roenn auch ein jeder aus Linnen hergestellte Postsack $5.48 und ein solcher aus Leder gar $7.00 kostet. Das Gebiet der Ver. Staaten ist zwar sehr

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groß, und öer Pöstverkehr im Länbi keineswegs unbedeutend, aber eine derartige Ausgabe für Postsäcke allein war denn doch mindestens auffallend. Jetzt ist das Räthsel gelöst worden. Vor einigen Tagen erhielt der Gene-ral-Postmei'ster Dickinson m Washington eine mit den Unterschriften mehrerer Beamten der Postvcrwaltung versehene Erklärung, daß eS nöthig sei, 7000 neue Postsäcke anfertigen zu lassen. Es gibt im Lande sieben Stationen, in welchen Postsäcke' entweder neu hergestellt oder reparirt werden, doch galt das PostsackDepartement" in Washington stets als das erste und bedeutendste im Lande. An seiner Spitze stand ein Manir Namens William Good, welcher diesen Posten schon seit 27 Jahren versah. Früher pflegte er die Postsäcke in seinem eigenen Hause anzufertigen oder zu repariren, doch vor 15 Jahren wurde für ihn eine Werkstätte im Postgebäude selber errichtet, so daß er die Arbeit nicht mehr daheim zu besorgen brauchte. Dickinson unterzeichnete allerdings die Bestellung auf die 7000 Säcke, faßte aber gleichzeitig den Beschluß, sich einmal selber zu überzeugen, ob die Geschichte auch mit rechten Dingen zugehe. Er stellte eine Untersuchung an, welche geradezu erstaunliche Resultate lieferte. Als er in den Keller des Postsack -Departements" trat, sah er in demselben mindestens zehn tausend Säcke aufgehäuft, die einen Werth von nicht weniger, als $G0,000 repräsentirten. Ein Arbeiter, der in dem Departement angestellt ist, sagte aus, daß er schon seit 13 Jahren die Wahrnehmung gemacht habe, wie noch ganz brauchbare oder selbst ganz neue Säcke in den Keller geworfen worden seien, nur um sie zu beseitigen und einen Auftrag zur Lieferung neuer Säcke zu bekommen! Herr Dickinson machte daraufhin mit, W. Good, dem Vorsteher der Werk-! statte, kurzen Proceß und gab ihm sofort seine Entlastung. An seiner. Stelle ernannte er Eapt. R. D. S. Tyler von Detroit und beauftragte denselben, den Keller von seinem Inhalte säubern und die etwa noch brauchbaren Postsäcke wieder in Stand setzen zu lassen. Es stellte sich heraus, daß beinahe die Hälfte aller in dem Keller befindlichen Säcke in Folge der dumpfen Luft und der langen Lagerung halb verfault war, doch konnte der Rest mit nur geringer Mühe 'wieder in brauchbaren Zustand versetzt werden. Manche Säcke waren augenscheinlich noch nie gebraucht worden nnd nur leicht durch die Einwirkung der Luft im Keller beschädigt, andere hatten höchstens eine Rundfahrt durch das-Land angetreten und waren dann in den Keller gemandert, noch andere zeigten Spuren längeGebrauchs, konnten aber ohne große Unkosten wieder reparirt werden. So waren Säcke als unbrauchbar" in den Keller gewandert, deren Herstellung 55.84 gekostet hatte und die mit einem Kostenanfwande von 20 Eents binnen wenigen Minuten wieder in brauchbare Zustand versetzt werden konnten! AomJnlande. Jn der Unrgegend von Eo chocton in Ohio hat der Farmer Frede rick Merkley sich das Leben genommen, um seinen Kindern ihre Erbe zn retten. Merkley hatte nur die Nutznießung der Farm während seines Lebens ; mit seinem Tode siel dasselbe seinen Kindern zu. Er hat in letzter Zeit große Verluste erlitten und Schulden gemacht, und als er den Sheriff kommen sah, der eine Pfändung vornehmen wollte, da jagte er sich eine Kugel durch den Kopf. In nichtgeringeAufregung wurden vor einigen Tagen die Leute versetzt, welche in Newark, New Jersey, durch die Brood Straße, die EentralAoe. und High Straße gingen. Ein anscheinend toller Hund jagte einher und biß Jedermann, der ihm in den Weg kam. Es wurden auf diese Weise sechs bis acht Menschen verletzt, und sie ließen sich sämmtlich in den nächsten Apotheken ihre Wunden ätzen. Der Hund wurde später vom Steuererheber Elark durch einen Schuß getödtet. Die älteste Kirche von Phi l a d e l p h i a ist die Gloria- Des- Kirche, welche im Jahre 1700 von schwedischen Lutheranern gebaut wurde. Bis zum Jahre 1831 hielten schwedische Lutheraner darin ihren Gottesdienst ab, dann ergriff aber die Episkopal-Kirche von dieser und vier anderen Kirchen Besitz, welche mit schwedischem Gelde für die schwedischen Lutheraner gebaut worden waren. Man geht jetzt mit dem Plane um, die Kirche wieder den schnttdischen Lutheranern zu sichern. Die haßliche Unsitte des Tabakkzuens hat kürzlich in der Nähe von Rich in Missouri dem Passagier eines Eisenbahnzuges das Leben gerettet. Ein Strolch, der augenscheinlich betrunken war, zog seinen Revolver und feuerte auf die Passagiere los. Die eine Kugel traf einen Reisenden in die Brust, drana aber in die Westentasche, in elcher sich ein großes Stück Kautabak befand. Der Tabak hielt die Kugel auf und verhinderte sie, dem Manne in den Leib dringen. Der Strolch wurde daraufhin gleich verhaftet. Vor mehrerenWochen theil: tcn die Aerzte in Marvsville in Ealifornien einem dortigen Bürger Namen? I. O. Cousins mit, er leide unzweifelhaft am Aussatz und werde an dieser fürchterlichen Krankheit sterben müssen. Seit der Zeit erklärte er, er sei des Lebens überdrüssig und wolle Selbstmord begehen. Seine Freunde und Verwandten paßten gut auf und suchten ihn daran zu verhindern. Fünfmal ' gelana es ihnen, den Unglücklichen zu retten, schließlich jedoch mußte er sich in den Besitz einer Flasche Laudanum zu setzen, welche e, austrank. Kurze Zeit darauf war er eine Leiche. Er hatte die Medicin" eingenommen und sich Abends in's Bett zu einem Schlafe gelegt, aus dem e, nicht mehr aufmachen, sollte. Der alte Onkel" Josh Hancs in Jonesboro in Georgia hat noch nicht den Glauben an die Menschheit verloren. Vor einigen Tagen kam ein fremder u ihm in denLaden und er:äblI te, er habe vor 28 Jahren einen Anzug ' von Hanes auf Eredit gekaust, denselben ' aber niemals bezahlt. Er wolle jetzt das Versäumte nachholen, nnd zwar mit

reichlichen Zinsen: . Xit Kaufmann kannte den Mann nicht mehr, Und auch in seinen Büchern konnte er seinen Namen nicht finden, denn die alten waren vor 24 Jahren verbrannt, als Gen. Sherman seinen berühmten Streifzug nach Georgia machte. Der Fremde rief jedoch bei Herrn Hanes Erinnerungen wach und überzeugte ihn, daß es mit der Schuld seine Nichtigkeit habe. Jetzt schwört der Onkel" darauf, daß es noch ehrliche Menschen gibt. Der bekannte Brauere i-B esitzer William Massen in 'Philadelphia hat soeben dem Houise of Nefuge" die Summe von $ 100,000 zum Geschenk gemacht, um dje Verlegung des Instituts aus dem dichtbevölkerten Fairmount nach einer Farm zu ermöglichen. Die. An: stalt wurde vor 60 Jahren von V!en, schenfreunden begründet, konnte aber erst an dem gegenwärtigen Platze an der, 23. und Poplar-Straße etablirt werden, nachdem ihr von einem damaligen reichen Kaufmann Namens Richard Kohne ein Geschenk von Kl00,000 zugegangen war. Der Plan, das House of Re'fuge" zu verlegen, wurde bereits vor längerer Zeit angeregt, konnte aber wegen Mangels an Geld nicht zur Ausführung gebracht werden. Dies wird -nun geschehen tönnen, und dann wird der Verwaltung Ge: legenheit geboten sein, eine noch scgensreichere Thätigkeit zu entfalten. Folgende traurige Geschicht wird aus Liberty im Connty Adam im westlichen Illinois berichtet: Vor acht Jahren starb die Gattin des Herrn Geo. Weidenheimer, ihren Gatten mit einer Anzahl kleiner Kinder zurücklassend. Das älteste der Kinder, Anna, war zu jener Zeit zehn Jahre alt. Sie arbeitete von früh bis spät, um dem Vater in der Haushaltung behilflich zu sein, und erwies sich dem Vater und den Geschwistern als. unschätzbares Kleinod. Herr Weidenheimer war als Ingenieur in einer Mühle zu Liberty angestellt. Ein junger Mann Namens Fischerarbeitete dort ebenfalls. 'Er war mit Anna zusammen: getroffen und hatte sie liebgewonnen. i)it Liebe wurde erwidert, rknd der Tag der Hochzeit schon im letzten Herbst anberäumt, jedoch auf Anrathen des Vaters, weil Anna noch so jung war, bis auf dieses Frühjahr verschoben. Vor einigen Tagen wurde Anna vom Fieber befallen. Das Mädchen hatte schwere Leiden zu bestehen und starb; Ihr Verlobter war an ihrer Seite, als sie den letzten Athemzug that. Der junge Mann wandte sia) hinweg und stürzte ohnmächtig zu Boden. Es dauerte lauae, ehe das Bewußtsein zurückkehrte, und dann nur für wenige Minuten, als ein zweiter Ohnmachtsfall eintrat. Als Fischer endlich das Bewußtsein wieder erlangte, stellte es sich .)eraus, daß er vollständig erblindet war. Den Aerzten ist der Fall ein Räthsel. I n E e n t e r T o w n s h i p in der Umgegend von Kearncy in Rebraska hat der Farmer und Versicherungs - Agent Albert Murrish seine Frau erschossen und seinen Knecht Thomas Patterson tödtlich vermundet, und zwar aus Eifersucht, aber ob aus begründeter, hat sich noch nicht mit Gewißheit feststellen lassen. Murrish war viel von Hause fort und hat, seiner Angabe nach, schon längere Zeit den Verdacht gehegt, daß seine Frau zu viel von ihrem Knecht halte. Er versteckte sich deshalb, nachdem er gethan, als ginge er nach der Stadt, dieser Tage auf dem Boden seines Hauses, von wo er durch kine Ritze in das Zimmer seiner Frau sehen konnte, und hatte die zweifelhafte Genugthuung, auch sehr bald nachher seine Frau und den Knecht in's Zimmer treten und, wie er behauptet, mit einander schön thun zu sehen. Er stürzte mit gespanntem Revolver in's Zimmer und klagte die Beiden ihrer Schande an ; sie thaten aber völlig unschuldig und das ergrnnmte ihn so, daß er Beide niederschoß. Die Frau war auf der Stelle todt und kann deshalb nichts mehr sagen. Der Knecht aber bleibt auch noch Angesichts des Todes dabei, daß kein verbrecherischer Umgang zwischen ihm und der Frau stattgefunden habe und daß Murrish von einer Sinnestäuschung befallen gcesen sein müsse. Vom Auslande. In einem buddhistischen Kloster bei Cantöu erschienen, wie Londoner Blätter . berichten, ' kürzlich eine Amahl Monchi' und Nonnen, um das Ordensgelübde abzulegen. Unter ihnen befanden sich :wei junae Mädchen von seltener Schönheit,' auf welche nachdem die übrigen fort waren, von zwei MSn chen eiu Attentat verübt wurde. Der Abt diktirte ' den Schuldigen zwanzig Hiebe auf den bloßen Rücken in Gegenwart sämmtlicher Klosterinsassen zu. Die Strafe machte aber die zwei Mönche so 'wild, daß sie mit Messern auf den Abt losgingen. Dieses Mal beschloß der Abt ein Exempel zu statuiren. Er ließ die Beiden binden 'und ins Krematorium bringen, wo sie in Geaenwart aller Klosterbrüder und der Dorsbewohner verbrannt wurden. Zur p o l i t i s ch e n E t y m o l og i e. Unter dieses Spitzmarke verössentlichten verschiedene deutsche Blatter vo, einiger Zeit eine Zuschrift, in welcher die Herkunft des Bismarck'schen Wortes: Wir Deutschen fürchten Gott u. s. von einer Stelle aus der Athalie" von Racine hergeleitet wurde.. Der Berliner Volkszcitung" wird nun mitgetheilt, daß ein Ausspruch desselben Inhaltes sich bereits in einem 1646 erschienenen Buche befindet, eine Welt-Beschreibung", in welcher, aller Kaiserthümer, Königreichen, Republiken und Städte der ganzen Welt, Religion, Sitten und Gebräucht auch aller Päpste, Kaiser, Könige und Fürsten auf einander ergangenen Luooesiou fein ordentlich und kürzlich begrif: fen durch Gottfried Schultzen, Lübeck. In Verlegung Heinrich Schernwebels. Druckt's Gottfried Jeger 1646. Die fragliche Stelle lautet: Sonsten hat man für Alters dafür gehalten, daß unter der Deutschen Nation die Schwaben.

Bayern, Westphalen, Sachsen und Oesterreicher gute Fußknechte gewesen sein. Die Braunschweicher,Jülicher undElever, auch die Francken, und die vom Rheinström gute Reuter aeaeben baben. DieseS Lob wird den Deutschen vor allen anderen Nationen beygeleget, daß sie gute Kriegs-Leute und standhastige Soldaten sein. Einsmsls Vsrd Zter. Deut'

scher Soldat Kesräzetj wofür sich dU Deutschen fürchteten? Dieser gab zur Antwort: Vor dem Himmel, daß er nicht niederfiel, denn er hätte keine Stüt: zen." Eine ganz e i aena r ti gt Naturerscheinung ist von dem Eapitän des englischen Dampfers Sibirian" auf seiner letzten Reise in der Nähe des Eap Nace, der Ostspitze von New-oundland, beobachtet worden. Es war am 12. November v. I. gegen Mitternacht. Die See war unruhig und der Himmel bedeckt. Plötzlich erhob sich in kurzer Entfernung von dem Schisse aus den Wellen eine mächtige Feuerkugel bis zu einer Höhe von etwa vier Metern über dem Wasserspiegel; sie schwebte eine Weile über. der. Oberfläche, um dann ebenso plötzlich zu verschwinden, wie sie aufgetaucht war. Das hydrographische Institut zu Washington, dem Eapitän Moore seine Beobachtungen mittheilte, gab dazu folgenden Erklärungsversuch: Das beobachtete Phänomen ist eine der

seltensten und am wenigsten erklärlichen Erscheinungen der himmlischen Elektrizh tät. Eine Feuerkugel erhebt sich lang: sam in die Lust, bewegt sich weiter, ohn eine bestimmte Richtung einzuhalten. Zuweilen explodirt sie mit einem lauten Knalle, öfter jedoch verschwindet sie ge: räuschlos. Man hat einzelne Fälle beobachtet, in denen diese Feuerkugeln in der Berührung mit dem festen Boden ein mächtiges Loch' ausgewühlt haben, in welchem sie verschwanden, um nach kur: zer Entsernung wieder an der Oberflächl zu erscheinen. Obwohl die Thatsächlich: keit dieser Erscheinung außer allem Zwei: fel steht, ist doch bisher die Entstehungsweise und Natur derselben noch nicht iv aenügendem Maße auffedeckt. . Vor de:n Berlin erSchöf fengericht erscheint ein junges Mädchen unter der Anklage des Diebstahls. Die Kleine heißt Bertha Wagner und ist fünfzehn Jahre alt. Du hast in dem Laden eines Kaufmanns in der Rosenthaler Straße eine wollene Jacke gestohlen," wendete sich der Vorsitzende an die jugendliche Angeklagte. Du kannst nicht leugnen, 'denn Du wurdest auf frischer That ergriffen." Ich leugne auch nicht," ntgegnet das Mädchen weinend. Weshalb hast Du denn gestohlen?" Weil wir' Hunger hatten ' ich und mein Bruder. Zch wollte die Jacke verkaufen." Bekommt Ihr denn zu Hause nicht hinlänglich zu essen?" Zu Hause" ! Wir sind ja fast gar nicht zu Hause. Wir müssen uns immer auf der Straße herumtreiben." Weshalb denn?" Weil unsere Mutter uns fortjagt." Sie jagt Euch fort? Weßhalb denn?" Na, sie hat sich wieder verheirathet." Das Mädchen sagt das in einem Tone, als ob mit der Wiederverheirathung.der Mutter ganz selbstverständlich die Vertreibung der Kinder verbunden sei. Ist denn Euer Stiefrater so schlimm?" Daß weiß ich nicht. Geschlagen hat er uns noch nicht, aber die Mutter sagt, er brauchte für uns nicht zu sorgen, wir müßten selbst unser Brod suchen." Wie alt ist denn Dein Bruder?" Acht Jahre." Und der wird auch von Deiner Mutter aus die Straße geschickt?" Ja, er geht immer mit mir. Wir sollen in den Hösen der Häuser Lumpen und Papier sammeln, aber wir werden überall fortgejagt, und da können wir nichts verdienen." Wo seid Ihr denn in der Nacht?" Da sind wir zu Hause, aber manchmal haben wir auch schon im Freien geschlafen, aber das war früher, als es noch nicht so kalt war." Der GerichtsHof beschließt, die Verhandlung zu vertagen und die Mutter des Mädchens vorzuladen, da es von Bedeutung sei, die Richtigkeit der Angaben der jugendlichen Angeklagten festzustellen. In Gio rnic o (Tefsin) ist ein Mann von einer Lawine verschüttet und nach 103 Stunden .gerettet worden. Ein kranker Mann bat einen Jüngling von 22 Jahren, seine drei Stück Vieh in einem oberhalb des Dörfchens gelegenen Stalle 'zu besorgen. Der junge Mann, welcher nächster Tage nach Amerika kommen wollte und schon die Reise bezahlt hatte, machte sich auf den allerdings beschwerlichen Marsch nach dem am Berge gelehnten Stall, nnd wie er Morgens um 7 Uhr die drei Kühe nach dem Brun? nen trieb, wurde er von einer gewaltigen Lawine zugedeckt. Bald ahnten seine Angehörigen, daß ihm ein Unglück rügestoßen sei und machten sich auf den Platz,' wo derselbe tief begraben im Schnee lag. Mit einem Stück Holz, das dem Verschütteten zufällig in die Hand kam, machte er einen sechs Meter hohen Gang, und es fehlte noch ein Meter, so hätte er sich selbst retten können. Dies ging jedoch über seine Kräfte. Am Abend Körte er über sich feinen Vater und seine Brüder weinen und ihn, den sie schon todt glaubten, bitterlich beklagen. Dies machte auf ihn einen tiefen Eindruck. - Er rief aus allen Leibeskräften, allein man borte ihn nicht. Jener Augenblick fei für ihn unvergeßlich, sagte der Gerettete. Da habe auch er bittere Thränen geweint, namentlich als er hörte, daß sein Vater und feine Geschwister ausbrechen und nach Hause gehen wollten. Eine Stimme hörte er, welche sagte: Was nützt es uns, hier noch länger vl arbeiten? Wir kommen nächste Woche noch früh genug dazu, den Leichnam auszugraben." Sein Schicksal sollte .alsobesiegelt sein. Doch, nachdem auch die vierte lange Nacht verstrichen, hörte er die Seinigen wieder unmittelbar über sich arbeiten, und glücklicher Weise vernähmen sie seine Stimme. Am nächsten Tage, Nachmittags 2 Uhr. also nach 103 Stunden, wurde der erschöpfte, halberstarrte Mamr seinem eisigen Kerker enthoben und nach Hause gebracht. In den ersten Stunden sprach er stets von Amerika und kam erst nach einigen Stunden zum Bewußtsein. Es wurde sofort ärztliche Hilfe gerufen ; denn abgesehen davon daß der Mann sich Hände und Füße wund. gearbeitet hatte, warderselbe seit der mehr als viertägigen Hungerkur so schwach, daß man mit der Ernähruna desselben sehr vorsichtig voraehen muß. Wie dem Luz. Vaterlands geschrieben wird, befindet sich der Patient jetzt bedeutend besser, und er fantzt an, zu essen und zu trinken. Für die Füße, welche beinahe abgefroren sind, ist der Arzt sehr besorgt und befürchtet, da dieselben amputirt werden müssen.

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