Indiana Tribüne, Volume 11, Number 198, Indianapolis, Marion County, 5 April 1888 — Page 1

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NeveS per Zelegraph. Oettersußsieten. Washington, 5. April. Regen, darauf kühles Wetter.

EisenbahN'Unglück. Charles City, Ja.. 5 April. Bei New Hampoen an der Chicago, Milwau kee ä:St Paul Bahn. 7 Meilen von hier, stürzte heute Morgen ein PasZagierzug durch eine Brücke in den Wipflt River. Man vermutbkt. daß alle aus dem Zuge befindlichen Personen ertrunken find. Ein Extrazug mit Aerzten ist nach der Unglück, stätte abgegangen. t$rcui uns au her ordentlich. L o n d o n. 5 April. Königin Viktoria wird aus dir Rückreise von England den Kaiser Friedrich besuchen. . . Gditorielles. In Amerika wird, viel zu oft und viel zu viel gewählt. Dem Senat von Ohio liegt der Antrag vor. keinem Schullehre? ein, Certisikat auszustellen, der raucht oder trinkt. Vom Heucheln und Tabakkauen ist aber nichts gesagt, weil das zur amerikanischen Civilisation gehört. (St. Louis Trib.) Der Reichstagsabgeordnete Hasenclever befindet sich in einem überaus traurigen Zustand. Personen, die ihn in diesen Tagen zum ersten Mal seit seiner Erkrankung sahen, berichten, daß der Aermste in den wenigen Monaten semer Krankheit zu einem alten Manne geworden ist, dessen Gestalt nur noch aus Haut und Knochen besteht, und gebückt an dem Arm des Warters einhertrippelt. Aus Wiederherstellung ist leider so gut wie keine Aussicht. Die telegraphischen Berichte über den Amnestieerlaß des Kaisers Friedrich sind sehr unklar, und zum Verständniß desselben sind wohl Postnachrichten abzuwarten. So viel scheint jedoch mit Bestimmtheit aus den Depeschen hervorzugehen, daß die Amnestie sich nicht auf die unter dem Ausnahmegesetz Verurtheilten erstreckt. Offenbar hat sich bei der Thronbefteigung der kronprinzliche Liberalismus in einen kaiserlichen verwandelt. Kaiserlicher Liberalismus und kronprinzlicher sind aber von sehr verschiedener Qualität. Die Aussagen der deutschen Frau, Wilhelmine Lebküchner, die ihre Kinder mit Rattengift ums Leben brachte und dann selbst eine Dosis desselben nahm, werfen entsetzliche Streiflichter auf die jetzigen sozialen Verhältnisse. Die unglückliche Frau erklärte ruhig, daß sie nicht, wie man annahm, geisteskrank sei. sondern diese That mit voller Ueberlegung beging. Eine unglückliche Ehe und Sor gen, die sich so häuften, daß ihre Lieben den größten Entbehrungen ausgesetzt wa ren, reiften in ihr den entsetzlichen Plan, den sie ausführte, als die Gesellschaft zur Unterstützung verwahrloster Kinder ihre Kleinen ihr fortzunehmen drohte. Sie erklärte dem Richter, der sie fragte, ob sie irgend etwas zu ihrer Vertheidigung zu sagen habe, 'einfach, daß sie um die schwerste Strafe bitte, da sie nichts mehr an dieses Leben fesselt. Gesellschaftliche Verhältnisse, unter de nen so etwas vorkommen kann, taugen nichts. Die Gelegenheit, durch Arbeit den Lebensunterhalt zu gewinnen, sollte unter allen Umständen Jedem gegeben sein. So lange dies nicht der Fall ist. fasele man nicht von Freiheit. Innerhalb einer staatlichen Organisa tion besteht die Freiheit nicht im G ewährenlassen, sondern inderGeWährleistung. Für den Lebensunterhalt zu arbeiten ist zwar Jedem gestattet, aber die Gelegenheit dazu nicht gesichert, und wer sie zufällig nicht findet, der kann verhungern. Dazu hat er gerade nöch Freiheit genug. In Milwaukee haben die Sozialisten die Niederlage der Arbeiterpartei herbeige führt. DieFusisnspanei, d.h. die vereinig' ten Republikaner U.Demokraten siegte über die Union Labor Party mit 500 bis 600 Majorität. Die Sozialisten hatten die Union Labor Party ein Paar Tage vor der Wahl verlaffen, hatten ihr eigenes Ticket aufgestellt, und ohne nennenswerthe Organisation und Bemühung über 900 Stimmen abgegeben. Unter den Umstän den war diese? Resultat glänzend. 'Hätten die Sozialisten mit der Union Labor Party gestimmt, so hätte diese gesiegt.

So traurig der Umstand ist, daß die

Sozialisten sich veranlaßt sahen, die Arbeiterpartei zu verlassen, so hatten sie doch vollständig Recht. Als nach den Be gebenheiten im Mai 1836 Grottkau wegen angeblicher Aufreizung zum Aufruhr vor Gericht gestellt wurde, einigten sich die Geschworenen nicht. Bald darauf fand eine Wahl statt, und die Arbeiterpartei siegte. Der von der Arbeiterpartei gewählte Staatsanwalt nahm die Verfolgung Grottkau's wieder auf. Grottkau war damals Redakteur der Arbeiterzeiung. Zwischen ihm und Robert Schiling, dem Herausgeber einer deutschen KnightS of Labor Zeitung herrschte bittere Fehde. Schilling spielt in Milwaukee eine große Rolle in der Union Labor Party. ES scheint, daß er Grottkau gerne unmöglich gemacht hätte. Er unterstützte den StaatSanwalt, trat als Zeuge gegen Grottkau auf und eS gelang auch Beiden, die Verurtheilunz Grottkau'S herbeizuführen. Späterhin verübte ein Angestellter der Arbeiterzeitung Betrug. Die Arbeiterzeitung veröffentlichte d'e Thatfache und erhob Anklage gegen den Angestellten. Der biedere von der Arbeiterpariei gewählte Staatsanwalt nahm Parei für den Betrüger, unterließ die Ver Haftung desselben, nahm aber Veranlassung, Grottkau wegen Verleumdung des selben zu verhaften. Es kam nun wieder die Zeit der Wahl und die Sozialisten verlangten, daß die Arbeiterpartei den Lump von Staatsanwalt desavouire. Aber Schilling erwies sich als der geschickte Demagoze. Die Convention desavouirte nicht nur nicht den Staatsanwalt, sondern nahm, auf den bloßen Aemterfanz ausgehend, auch eine vollständig konservativ; Platform an und schlug alle Arbeiterprinzipien in den Wind. Das Treiben des Demagogen Schilling zu unterstützen, wurde nun für die prinzipientreuen Sozialisten eine Unmöglichkeit. Sie sagten sich los von der Arbeiterpartei und stellten ihre eigenen Kandidaten in's Feld. Wir sind zwar immer noch der Ancht, daß sie b'ss.r daran gethan hätten, sich des Stimmen zu enthalten. Wie aber das Resultat nun ist, so hat daS Demagogenthum in der Union Labor Party von Milwaukee eine bittere aber wohlverdiente Lektion erhalten, und die Sozialisten haben durchaus keine Ur sache, sich zu schämen, denn 9iX ist eine ganz stattliche Zahl und diese 900 Stimmen haben zehn Mal mehr inneren Gehalt undWerth, als die 15,000 der Union Labor Party. De r Brauer krieg. New York. 4. April. Auch der Brauereidesidtr Valentin Loemer hat heute daS (geheime) Abkommen mit der Brauereiarbeiter Union untermchnet. und daS Comite der letzteren erklärt, daß eS außerdem noch 11 andtn Brauereibe sitzer dazu gebracht habe, sür die Union und gegen den .Trust" der Bosse Stel lung zu nehmen. Die Arbeit? von Geo Btchtel dem ersten Brauer, welcher aus die Seite der Arbeiter gebracht wurde paradirten gestern aus ihren Bierwägen durch die Straßen der Stadt. Wahlen. Providence.R.J..4. April. In Rbode Island siegten die Republikaner mit etwa 150 Majorität. DaS Amendement zur Verfassung, daß im Ausland Geborene nur stimmen dür sen, wenn sie Grundbesitz haben, bekam wahrscheinlich nicht die nöthige Zveidrit telmajorilät. Chicago. 4. April. Die Republi faner erwählten 19. die Demokrat 11 StadtrathSmitzIitder. Dr Stadtrath besteht aus 32 Republikanern, 15 Demo kraten und einem Sozialist. VerzweislungSthat einer wahnsinnigen Mutter. New York. 4. April. Mathilde Sipp. die Gattin eines deutschen Bäckerö. die durch Sorgen geisteskrank geworden war. machte heute Morgen einen Mord und Selbstmordversuch, der glücklicher weise ziemlich harmlos verlief. Nachdem ihr Mann sich zur frühen Morgenstunde in die Backstube begeben batte. ergriff die kranke Frau ihren 8 jährigen Knaben und stürzte ihn aus einem Fenster des dritten Stockwerkes hinab, voraus sie selbst den Todessprung unternahm. Die zahlreichen im Hose gezogenen Waschleinen brachen die Schwere de Falles, so daß beide verhältnißmäßig we nig verletzt waren, jedoch bewußtlos aufge funden und ach dem Hospital geschafft werden konnten. Der kleine Sohn er holte sich bald und erklärte tapser, daß

seine Mutter ihn nicht herabaesorhn

habe, er vitlmthr'stlbst ieruntersprang. Bewohner desselben Hansel sahen dagegen dkn ganzen Vorgang an. .Die arme Frau wird einer Irrenanstalt anvertraut werden. Entsetzliches Unglück. St. LouiS. 4. April. Von Celaga in Mexiko wird berichtet, daß am Sonn tag daselbst während eines Ctiergtsechtö die von Holz richtete UmsaffungSvand des Ringes in Brand gerielh. Dieselbe war leicht gebaut und es gelang, rasch Qtffoungen herzustellen, aber Hunderte von grauen und Kinder sprangen doch im ersten Schrecken von den 20 bis 30 Fuß hohen Sitzen herab. Viele wurden von der erschreckten Menge niedergewor sen und getreten.- DaS Amvhitbeat.r stand bald in lichten "Flammen und eine allgemeine Panik entstand. Bis jetzt ha man achtzehn Leichen gesunden, sammt lia Frauen, die Zahl der schwer Vrled len ist über hundeit D.er Eisenbahnstreik. C h i c a g o. 4. April. DaS Rsultat der Versammlung der Angestellten der veeschiedenen Bahnen ist, daß der Streik aus die Burlington und Quincy Bahn beschränkt und aadere Compagnieen nicht g hindeit werden sollen, Wagen der Bur ltnglon Bahn zu befördern. Die Slrei ker sind der Anficht, daß die Burlington Bahn aus einmal in Folge dtffen so viel Fracht bekommen werde, daß eS ihr un möglich lein wird, dieselbe mit ihn? neuen Mannschaft zu beförderst. In der Tha, liefen auch beute die Frachtgüter mästenhast ein. Ob die Bahn damit sertig werden. kann, bleibt abzuwarten. (loogreg Washingtons April. Senat Die Bill zur Benützung de Ueberschus seS in der BundeSkoff zum Einkaufe von BondS lag vor. Beck'Z Amendement, daß wenn eine Natioralbank ihre Zirkulation einzieh. an Stelle dlvNoten ein entspre chender Betrag von StlberdollorS geprägt werden soll, wurde angenommen. - Sväter-jedoch stellte McPherson de Antrag, der Bill die Klausel beizufügen, daß nie mehr als 4 Millionen Dollars Silber onatlich geprägt werden sollen. Darüber wurde noch nicht abgestimmt. Haue. Die B:ll zur Zurückzahlung der direktei KriegSsteuern lag vor. Die-Oppo-sttion griff zu allen möglichen Verzug?Mitteln (ül!dustr!vA). Bei jedem un bedeutenden Zvischtnantrag verlangte sie Abstimmung mit Namensaufruf. Die Sitzung zog sich deshalb bis lief in die Nacht hinein und um l Uhr Morgens war noch nichts geschehen. Die Mitglieder lagen auf den Sosa? umher, und um die Langweile oder die Schläsrlgkeit zu ver treiben, nahmen sie ihre Zuflucht zu aller lei Allotria. Der ctabn Die Italiener im Sudan. R o m, 4. April. Der Kriegsminister. Signore Viale. ist der Ansicht, daß die Friedensunterhandlungen zwischen König Johann von Adeffynien und dem Oder besehlöhader der italienischen Truppen ge scheitert seien, und daß ein Zusammenstoß der beiden Armeen unmittelbar bevorstehe. London. 8. April. AuS Massauah wird gemeldet, daß die abeffynischen Trup pen sich ausgelöst haben. mit Ausnahme von 10,000 Mann, welche die Grenze de wachen. Die Adeffynier erwarten weder, daß die Italiener sie angreisen, noch wollen sie einen Angriff aus diese machen, eS sei denn, daß die Italiener auf die Hochebene vorrücken. Große Hitze herrscht gegenwärtig in Maffauah, und bei den italienischen Truppen find viele TyPhuSfälle vorgekommen. Die gesundheitlichen Verhält nisse in Maffauah sind jämmerlich. Der größere Theil der italienischen Cxpedition wird sich wieder nach Europa einschiffen muffen. Rom, 4. April. Soeben trifft auS Maffauah die Nachricht ein. daß die Abes synier daS Dorf Malental. besten Ein sohner den Jtaliern freundlich gesinnt waren, genommen und alle Männer, Frauen und Kinder daselbst maffacrirt haben. Man glaubt, daß König Johann neue FrikdenSvorschläge ausarbeitet. AuS Frankreich. Pari. 4. April. Gen. Boulanger ist der Ansicht, daß da gegenwärtige Mi nifterium keine drei Monate im Amte bleiden werde. ES besteht auS einem Mit gliede der äußersten Linken, fünf Radika len und vier Gemäßigten. Zum Präsidenten der Deputirtenkam. mer wurde Miline vom Departement der Vogesen mit 163 Stimmen gewählt. Cle menceau hatte ebenso viele Stimmen er halten, aber Miline wurde al älteres

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