Indiana Tribüne, Volume 11, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1888 — Page 2

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ZMam Tribune. Erscheint FigltH usd Ssnsisgs. ?ie tZgliche .TUbün' kolkt durch beSiägetl2 Cent! vtt Wache, die SonntagTridan" 5 Cents rr Woch. e,d zusammen Eent. " Per Post zugesitZt w LorzuSbezahlung ?6 xer Jahr. Sfe- IÄ0 O. MsLdlssbSs. JndavapoliS, Ind., 3. April 188. Gin wtiblicherNänberhauptmantt. In den telegraphisch?:! Berichten der Tagespresse Ninrde bereits erwähnt, daß im Süden des Staates Kansas die heroorragendsten Mitglieder einer Räuberbände, die seit Jahr und Tag dort aus eine schreckliche Weise gehaust hatte, verHaftel worden seien. Spätere. Nachrichten bringen über die Bande noch viele interessante Einzelnheiten. Der Häuptling der Bande, oder doch ihr Secretar, war Clara Bralock, ein hübsches, gebildetes Mädchen von 20 Jahren, welches mit außerordentlichen Ehren die Hochschule adsolvirt hatte, als beste Schülerin mit einer goldenen Medaille belohnt worden war und seit einem Jahre der Volksschule in der ersten Ward in Columbus in KausaS als Principalin" vorstand. Zhre Brüder Jobn, Bill und Clay Bralock, ihr Vater William und ihre Mutter Anna Bralock und ihre Vettern Bill und Andn Frysowie Bill und Grant Allen, sämmtlich Grnndcigenthümer, gehörten der Bande an, welche ebenso furchtbar liauste, wie die in früheren Jahren in derselben Gegend ansäßig gewesene und seither spurlos verschollene Familie Bender. In den letzten Jahren wurden im Süden von Kansas eine N!cnge Morde, Diebstähle und Bra,:dstiftungen verübt, ohne dasz es gelungen wäre, den Thätern auf die Spur zu kommen. Im vorigen ahre brannte das Gulf Haus in (5olnmbus nieder, uud in den Trümmern fand man die thcilweise verkohlte Leiche eines offenbar ermordeten Mannes, Das Hazelkine'sche Pulvermagazin wurde in cie l'ufr gesprengt und das Postamt in Barter sowie daö in Lowell 'wurde beraubt. Verschiedene Geldschränke wurden ihres Inhalts beraubt und andere Verbrechen aller Art verübt. Detectivs zerbrachen sich die Köpse darüder, wer die Urheber der Verbrechen sein könnten. Der Eonstabler David (Cordon in Columbus war schlauer, als alle Dctectivs. Er beobachtete in aller Stille und machre die Entdeckung, daß die Brüder Bralock oft des ??achts vom Hause abwesend waren, und dieser Umstand erregte seinen Verdacht. Er theilte dem Sherisf mit. daß er in den Bralocks Mitglieder der Bande gefunden zu haben glaiife und sich in der nächsten 9!acht in der Nähe des Aralock'schcn Hauses auf die Lauer legni werde, um den Burschen nach;uspüren. Das Unternohmen sollte oem Eonstabler theuer zu stehen kommen. Am anderen Morgen fand man ihn in einem Gebüsch in der Nähe der Wohnung Bralocks als Leiche vor: er war von einem der Bralocks erschossen worden! Der Sheriff schritt dann zur Verhaft tung der Bande. John und Bill Bralock, welche sich nach Verübung des Mordes geflüchtet und in einem einsamen . i r . . r r . . ocjuigaujc veroarnraolrk yatten, konn ten nur durch die Drohung, daß das Schnlhaus in Brand gesetzt werden solle, ;ur Uebergabe gezwungen werden. Peter itn legte ein volles Geständniß ab, und Elara Bralock, die Schullehrcrin und Räuber - Hauptmännin, legte ihr Notizbuch und ihre Correspondenz vor, aus welcher hervorgeht, daß die Operationen ver Bande, die mit ähnlichen Verein!qungen in drei verschiedenen Staaten und ' i Indianer-Territorium in Verbindung stand, von dem hochgebildeten Mädchen geleitet wurden. Durch die Briefe wurden auch Anhaltspunkre zur Aufklärung ?ines mysteriösen Mordes gegeben, der kürzlich in Teras verübt wurde. Auf dem Dachboden des Bralock'schen Hauses fand man eine Niederlage geraubter 'Lcrthsachen. Elara trägt eine merkwürdige Nuhe und Gleichgiltigeit zur Schau. Es werden Drohungen laut, die ganze Baude sammt dem schonen weiblichen Hauptmann, der unzählige Freier hatte, zu lynchen. Es wird damit wohl seine guten Wege haben, denn an einer Lady", auch wenn sie verschieoene Morde auf dem Gewissen hätte, vergreift sich der ritterliche" Amerika"ner nicht. Lieber lyncht er einen un'chuldigen Mann. Das amerikanische Elennthier. Mit dem amerikanischen Büffel geht kS augenscheinlich zu Ende. Weiße Jazcr haben ihn auf eine geradezu sinnlose Üeise verfolgt, und die riesigen Heerden, welche früher über die Prairien des Westens zu streifen pflegten, aänüich von dem Erdboden vertilgt. Nur hier und da trifft man noch einige Eremplare Dieser Thiergattung und staunt sie an, als ob sie einer langstvergessencn Zeit angehorten. Besser ist es dem amerikanischen Elennkhier (lateinisch Cervus alces, enqlisch Moosedeer genannt) ergangen. Die Büffel waren unbehilfliche Geschöpfe, die von der Natur auf den Aufenthalt auf :benem Lande angewiesen und weder mit Schlauheit, noch auch mit Schnelligkeit ausgestattet waren. Wurden sie verfolgt, dann liefen sie in ihrer blinden Zlngst weiter, ohne auch nur an ihre 5lgene ertyeldlgung zu denken, und bei ihrem massiven Körperbau war es ihnen einfach unmöglich, sich vor ihren Verfolgern zu flüchten, selbst wenn dieselben nur schlechte Pferde zum ?!eiten benutzten. So kam es, daß die Büffel nahezu gänzlich ausgerottet worden sind. Anders verhält es sich mit dem Elennthier. Dasselbe gedeiht im Westen noch immer, und besonders in der Umgebung seö Zlellomstone-Flusses und im Nationalpark" daselbst kann man gegenwärtig mehr Eremplare dieser Thiergattung sinDen, als dies früher der Fall war. Das lennthier it scheu und halt sich vorwie end nur in gebirgigen Gegenden auf Seine Bauart ist derjenigen der Giraffe insofern ähnlich, als sein Hinterkörver

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niedriger iji, als der Vötderrorper äucy sind die vorderen Beine länger, als die hinteren. Dafür aber hat es einen kurzen, gedrungenen Hals und einen mächtigen Kopf, aus welchem große, zierlich geformte und weitverzweigte Hörner emporragen. Das Elennthier lst in Folge seines' Körperbaus gezwungen, sein Futter nicht unten am Erdboden, sondern in gleicher Höhe mit seinem Kopse zu suchen. Es ist von der Natur mit Lippen ausgestattet, welche eS in den Stand sehen, die Zweige der Bäume fest zu erfassen und dieselben so tief nicderzubiegen, daß es sie mit den Vorderfüßen am Boden halten und dann in aller Bequemtchkelt avqralen" kann, teo tics, daß es Gras vom Erdboden fressen könnte, ann es sich nicht bücken. Die wildesten und steilsten Gebirgsfade und Schluchten sind derElennthiere iebster Aufenthalt. Sie können sich vort am besten vor ihren Feinden verbergen, zu denen außer den Menschen auch die Grizzlies. Berglöwen und andere Naubthiere der'Wildniß gehören. Der Elk" nt stets wachsam und wittert einen Feind schon von Weitem ; mit einer staunenswürdigen Geschwindigkeit versteht er . 3 Z f tfft -1 t ff CW ff W C9, uvci O 1 1 wuiyc uut wc uuiu tämme und durch dichtes Untergebusch zu entfliehen, wobei er den Kopf weit nach hinten zurückbeugt, damit jlch feine Hör-, ner in dem Gestrüpp nicht verfangen. Von Natur furchtsam und scheu, wird ver männliche Elk" muthig und rein wie toll, wenn sich für ihn die Brunstzeit nähert. Danil nimmt er es mit jedem männlichen Gegner seines Geschlechts auf und es setzt dann bittere Kampfe ab. Die manchmal mit dem Tode beider Gegner eiiden. Es geschieht indessen nur elten, daß Menschen Gelegenheit haben. einem derartigen Kampfe zwischen Elennhleren beizuwohnen. Die Rache des Cowboys". Jim Martinez war von dem reichen Viehzüchter Brown im südlichen Theile von Arizona in Dienst genommen wor den, weil ihm derselbe als zuverlässiger und ausgezeichneter Viehzüchter cmpfohlen worden war. Anfänglich ging die Geschichte auch ganz gut. Martine; war ein hagerer, schlanker Bursche mit brauner Gesichtsfarbe und senrlg blitzen den Augen, der sich augenscheinlich auf sein Geschäft sehr gut verstand und aunerdcm mit der Wtnchestcr-Buchsc linc dem Nevolvcr besser umzugehen wußte, als die meisten seiner Eollcgcn. Juii war er sehr schweigsam und zurückhaltcnd und mischte sich me in eine fröhliche Gesellschaft, trotzdem sich ihm dazu häusig Gelegenheit bot. clne Manieren fanden unter seinen Genossen keinen Bei fall, und die Letzteren ersuchten ihren Brotherrn, sie von dem lästigen Gesellen zu befreien. Eines .ages ließ Brown den yjfcncaner zu sich rufen. Jim." sagte er zu ihm, es thut mir leid, Ihnen mittheilen zu müssen, daß &t nicht langer m met: nen Diensten verbleiben können. Sic haben in der letzten Zeit Ihre Arbeit gröblich vernachlässigt; hier haben Su Ihren rückständigen Lohn, und jefct ttnnen Sie gehen " Die Augen des Mencaners sunkelten. er sagte aber kein Wort und entfernte si. schweigend, um in seiner einsamen Ajnu: über die plötzliche Kündigung weiter nach zubruten. Mittlerweile war es Abcn, geworden, und Martine; faßte den Be j'chluß, sich an Brown für da? an iln; verübte Unrecht zu rächen. Er iia'ci. seinen Nevolvcr nr die Faust, schlich u unbemerkt in die vcähe der Wohrnrn Browns und schoß demselben, als r ahnungslos aus dem Hause trat, an nächster Nähe eine Kugel dinch'3 Her; Als er sein Opfer zu Boden stürzen sali, eilte er schnell in den nahen Stall, sak tclte sich das beste Pferd, das sich idemselben befand, und jagte dann in rasender Geschwindigkeit von bannen. Der Schuß hatte die übrigen Bewohner des Hauses herbeigelockt, und balc befand sich eine ganze Menge bewaffneter Verfolger auf der Spur des Flüchtlings. Martine; hatte allerdings einen gaiiz be deutenden Vorsprung, aber die Masse seiner Verfolger war zu zahlreich, und sie holten ihn endlich ein, nachdem du Jagd die ganze Nacht hindurch gedauert hatte. Der'Eowboy, dessen Pferd Spnren übergroßer Ermüdung zeigte, sah ein, daß er auf diese Weise seinen Gegnern nicht mehr entrinnen könne, und flüchtete sich in einen Stall, dessen Thüre er hinter sich fest verrammelte. Das Pferd ließ er draußen; ihm genügte es. daß er seine Winchester-Büchse und zwei Revolver bei sich hatte, um seine Haut vertheidigen zu können. Drinnen im Stall standen einige Rinder, die ihn genügend mit Milch versorgen wurden, wenn er Durst oder Hunger haben sollte, und er war fest entschlossen, sein Leben bis zum Aeußersten zu vertheidigen. So viel wußte er, daß er unrettbar dem Tode verfallen seitt würde, falls er sich seinen Gegnern ergeben sollte. Die Verfolger machten vor dem Stalle Halt und hielten einen kurzen Kriegsrath ab. Dann beschlossen sie. den Anarisf auf die eigenthümliche Festung zu wagen. Sie rückten in geschlossener Reihe voran, als sie jedoch bis auf Schußweite herangekommen waren, wurden sie mit einem Kugelhagel begrüßt, der' zwei vou ihnen todt zu Boden streckte. Der Mericaner hatte durch eine Ocffnung in dem auö roh zusammengezimmerten Holzblöcken bestehenden Gebäude jede Bewegung seiner Feinde genau verfolgt und sie mit seiner Flinte sicher aus's Korn genommen. Die Angreifer eröffneten ein heftiges Feuer auf das Haus, doch drangen die Kugeln nicht durch die dicken Holzstämme, und Martine; kam ohne eine jede VerAtzung davon. Er feuerte wieder und choß einem seiner Verfolger eine Kugel urch die Hüfte, sodaß derselbe von seinem Pferde sank. Die Angreifer hatten jetzt genug. Sie nahmen die Todten und den Verwundeten mit und zogen sich wieder n sichere Entfernung zurück, ohne jedoch as Gebäude auch nur einen Augenblick aus dem Auge zu lassen. Dann wurde ein neuer Kriegsrath ge: halten. Es wurde der Beschluß gefaßt, den Mericaner in dem Gebäude regelrecht zu belagern und ihn über den Haufen zu schießen, falls er es wagen sollte, dasselbe zu verlassen. Martine; verhielt sicb indessen rubia.

lud sein Gewehr' und seine evölver ö'ött j nr c f V tt fc . CW f.? I

neuem und veytcii zcoc. Bewegung seiner Gegner fleißig tm Auge. Bald nahm er wahr, daß mehrere Reiter die Gruppe verließen und in entgegengesetzten Richtungcn .sich von dornten begaben. Er vermuthete nicht mit Unrecht, daß sie fortgeschickt worden waren, um noch mehr Belagerungstruppen" herbeizuholen. Der Tag verging, und es wurde wieder Abend, als ein ganzer Haufe berittener und bewaffneter Leute vor dem Stall anlangte. Es waren etwa 300 Mann, unter denen sich auch der Sheriff aus d'em nächsten Eounty befand. Jetzt wurde das Gebäude von allen Seiten dicht umzingelt: an eine Flucht des Merlcaucrs war nicht mehr zu denken. Die Verfolger machten es sich bequem. Sie zündeten mehrere große Lagerfeuer an und stellten Posten aus. die das Gebäude fortwährend im Auge behalten mußten. Die Lage des Mericaners roar eine verzweifelte. Gegen eine solche Uebermacht konnte ihn nichts retten, als eine heimliche Flucht, das sah er wohl ein. Er faßte den Beschluß, da5 Aeußerste r . zu wagen, ycacyocm er vorsicyklg eine Thür geöffnet, suchte er sich langsam hinauszuschlclchcn, abzr schon nach wenigen Schritten sah er sich gezwungen, wieder in seine Festung" zurückzukehren. Eine der Schildwachen hatte ihn bemerkt und auf ihn geschossen. Die Kugel hatte ihr Ziel nicht verfehlt und war dem Flüchtling in's Bein gedrungen. Nachdem er seine Zufluchtsstätte wieder erreicht hatte, wusch er sich die Wunde au, so gut dies anging, und legte sich dann einen Verband an, um die fernere Blutung zu stillen. Seine Feinde waren indessen nicht müßig und machten nach einer kurzen Weile einen erneuerten Angriff auf das Haus, wurden aber wieder mit einer Menge wohlgezielter Schüsse empfangen und mußten sich mit dem Verlust von mehreren Verwundeten zurückziehen. Sie sahen ein, daß die Geschichte so nicht weiter ging. Sie konnten unmöglich tagelang vor dein Hause liegen bleiben, um den einzelnen Mann zu bewachen. Endlich verfielen sie auf die Idee, das Haus in Brand zu setzen. Von der Seite aus, die nicht durch die Lagerfeuer beleuchtet war, schlich sich ein Mann an das HauS heran und setzte dasselbe mit Hilfe von dürrem Reisig in Brand. Bald schlugen die Flammen lichterloh auf, und . der unglückliche Mericaner stürzte heraus, um nicht bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Kaum zeigte er sich dranßen, als er auch schon von" einer Menge Kugeln begrüßt wurde. Im nächsten Augenblick lag er als Leiche auf dem Boden. Die Aufgabe der Verfolger war erfüllt ! Der Mericaner hatte indessen seine Rache gehabt. Er hatte nicht nur den M,m erschossen, der ihmUnrecht gethan, sondern auch seinen Verfolgern gezeigt, daß er nicht Willens war, sein Leben für nichts" zu verkaufen. Vom Jnlande. Praktisch m u ß m a n s e i n, wenn man in der Welt vorankommen will. Der Polizist Orguello in Los Angeles in Ealifornien geht stets mit einem Lasso bewaffnet herum. Findet er einen Tramp, den er verhaften will, dann wirft er ihm einfach das Lasso um den Kopf und schleppt ihn dann zur Polizeistation. Ländlich, sittlich! Ein südlich v y n E l y d e in, Staate New ))ork ansässiger Farmer behauptct, vor wenigen Tagen nach einem Gewitter, das dort geherrscht, durch ein eigenthümliches Geräusch nach seiner Scheune gelockt worden zu sein. Der Himmel war znr Zeit wieder vollkommen klar und sternenhell, allein wenige Minuten später ließ sich aus einer rasch hoch in der Luft dahcrziehenden Wolke ein eigenthümliches Bransen hören, und die Wolke zog rasch über die Scheune weg. Das donnerähnliche Brausen aber ließ sich noch auf eine weite Entfernung aus ihr vernehmen. Der Farmer glaubt, daß ein Wirbclsturm, der jedoch die Erde nicht berührte, über seine Scheuneweggezogen sei. Einen aufregenden Kampf mit einem Seclöwen hatten die Angestellt ten des Thierhändlers Carl Reiche in New vjoxl. Dort sollte der wegen seiner Dickleibiqkcit Old BenButler" getaufte riesige Seelöwe, der lange Jahre hindurch auf den Klippen bei San Francisco wohnte und erst kürzlich nach' wiederholt - cm r - - mißlungenen ersucyen emgesangen wurde, behufs Versendung nach Europa in einen anderen Behälter gethan werden, befreite sich aber und hieb wüthend aus einen der Wärter ein, dem er mehren tiefe Wunden am rechtenBem beibrachte. Ein anderer Wärter trua eine leichte Wunde am Arm davon. Sie mußten das Feld räumen und Hilfe herbeiholen, und erst mit großer Mühe und vielen Schlägen gelang es, das wüthende Thier :n den Kaflg zurückzutreiben. In Philadelphia sind äugen blicklich eine Menge Leute in Zweifel, ob ' sie gesetzlich verheirathet sind, oder nicht. Bor zwei Jahren wurde em Dr. I. I. Sleeper semerPriesterschaft mdcrblschos lichen Kirche enthoben, hat aber seit etwa anderthalb Jahren sich in Camden, N. I., niedergelassen und tm blühendes Ge schüft als Heiratbseinsegner betrieben meist bei Philadelphiaern, welche aus irgend einem Grunde es vorzogen, aus der anderen Seite des Delawarc getraut zu werden. Das Gesetz von New Jersey aber giebt nur ordinirtcn Geistlichen das Recht, zu trauen, und es ist deshalb sehr die Frage, ob die von ihm seit seiner Absetzung als solcher vorgenommenen Trauungen gesetzliche Giltigkeit haben. Das wird wahrscheinlich demnächst durch eine gegen ihn anhängig gemachte Klage festgestellt werden. In Georgia wurde kürzlich die Familie eines Farmers Nachts durch ein sonderbares Geräusch aus dem schlafe gestört. Tasselbe kam augenscheinlich vom Erdboden her, und das auf den üblichen Holzpfählen errichtete Gebände zitterte und schwankte, wie in einem Erdbeben. Der erschrockene Farmer sprang aus dem Bette auf, zündete eine Laterne auf und begab sich m s Freie, um die Sache näher zu untersuchen. Das Räthsel war bald gelost. Eine Kuh war auf eine bisher unerklärte Weise unter daö HauS KeratM und suchte sich

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mtkAller Gewalt aus ihrer unveyäglicyen Stellung zlt befreien, indem sie mit dem Kopf und den Hornern sowie mit dem Rücken gegen den Fußboden oben an kämpste. Der Farmer holte schnell Hilfe herbei, und bald war unter dem Hause eine Vertiefung gegraben, welche es ermöglichte, die Kuh aus ihrer Gefangcns'chaft zu befreien. Ein amerikanischer A r z t theilt in einer medicinischen Zeitschrift mit, wie man am besten Asche oder andere Substanzen, die Einem in das Auge qerathen, wieder entfernen kann. Der Doctor fuhr auf der Eisenbahn und befand sich gerade in der Nahe des 'ocomotivsührers, als ihm aus dem Schornstein der Locomotive ein Stück Asche in's Auge flog. Der Arzt begann das Auae zu reiben. Thun Sie das nicht," rief ihm der Ingenieur zu.'. .,Neiben Sie lieber das andere Auge!" Der Docto, wollte, erst dem Rathe nicht folgen. Thun ie, was ich Ahnen sage," fnhi der Mann fort. In zwei Minnten wird Ihr Auge frei sein!" Jetzt gehorchte der Arzt, rieb oaS andere Anqe, und in einem Augenblick war das Hinderniß aus dem angegriffenen Auge herausgeschwemmt. Der Arzt behauptet. dieses Mittel sei unfehlbar, wofern die Substanz nicht in den Augapfel gedrun gen ist. Ein merkwürdiger Krankheitsfall wird aus New tyoxt berichtet. Dort wohnt im Cambridge - Hotel" ein wohlbekannter Schriftsteller und Politiker Nainens Thomas M. Nlchol, der un Jahre 1880 GarsieldsPrivatsecretärwar und ihn nach Washington begleitete. Seine Krankheit ist, daß er es nicht ertraaen kann, iraend roelcbe Klciduna am Leibe z tragen. Seit zwei Monaten hat er seine Zimmer im Hotel Nicht verlassen ; er empfängt dort Besuche, aber stets vollkommen nackt. Er behauptet, daß, wenn Kleider, ja nur ein Faden seinen Körper berühre, sofort eine unerträglich schmerzhafte Zusammenziehung seiner Muskeln stattfinde; ebenso verursache ein plötzliches Geräusch ihm Muskelkrämpfe. Ohne Kleider befinde er sich ganz wohl, könne besser stndiren, habe einen guten Appetit was der Hotelwirth bestätigt uud gedenke, so fort zu leben. Viele halten die Krankheit für Einbildung und Nichol für verrückt. Wie auf derQuarantäiie im Hafen von New ö)ork, dem wichtigsten in den Ver. Staaten, mit fast beispielloser Leichtfertigkeit vorgegangen wird, wie New Z)ork und Brooklyn es thatsächlich nur einem glücklichen Znfall zu danken haben, wenn sie jetzt einer -gefährlichen Seuche entgangen find, beweist das Bei: spiel des im dortigen Hafen, mit 550 Einwanderern an Bord, vor Anker liegenden Dampfers Britannia". Das Fahrzeug, aus den Mittelmeerhäfen kommend, erhielt an der Quarantäne nach flüchtiger Inspektion den Passirschein und dampfte dann nach seinem Dock in Brooklyn. Aber ihm voransgecilt war die Schreckenskunde: Blattern ail Bord." Glücklicherweise kannte der Brooklyner Sanitäts - Eommissär seine Pflicht besser, alsderQuarantäncbeamte, und verweigerte dem Dampfer die Landung. Mit nicht inehr Glück versuchte der Eapitän der Britannia" dann, am New Yorker Ufer einen Ankerplatz zu finden. Die Sanitätspolizci widersetzte sich dem Beginnen energisch, und jctz-l liegt das Schiff draußen in der Bai, streng bewacht, damit nicht doch etwa die Seuche sich über die Stadt verbreite. Aber ist es nicht unerhört, daß man an der Quarantäne einem insicirtcn Fahrzeug zu passiren gestattet? Sind denn zene Herren sich der furchtbaren Vcrantwortlichkeit nicht bewußt, unter der sie hätten erliegen müssen, wenn den Passagieren der Britannia" die Landung erlaubt worden wäre und dieselben dann die Seuche in die italienischen Quartiere odn New ?)ork und Brooklyn verschleppt hatten? Der Posten des Quarantänebeamten im New V)oxUv Hafen ist ein fast überreich dotirter ; wie wäre es, wenn der Herr Doctor bedeutend weniger Zeit der Politik und etwas mehr seinen Be rufspstichten widmen würde? Vom Auslande. Der 9. Ma rz in der Welt1 e s d) i ch t e. Ein hervorragender, zum Iheil sehr düsterer Rang ist dem 9. März )es gegenwärtigen Jahres in der Universalgeschichte zugefallen. Wilhelm, der erste Kaiser des neugeeintcn Deutschen Reiches, schloß seine müden Augen an diesem Tage, ein schwarzes Kreuz bezeichnet ihn weiterhin in der Historie der Welten. Die Erinnerung an den Tag wird bleiben für alle Zeiten;, der lebendige Schmerz des Augenblicks wird wohl von ihm abgestreift werden, allein unoergänglich bleibt das Gedenken an einen Zeitabschnitt, der ein so großes wichtiges Leben geendet. Der 9. März 1883 das Datum wird sich Jedermann, jetzt und in Hinkunft einprägen. Und unmillkürlich halt man bei solchem Festnieten eines bedeutenden Tages im Gedächtnisse inne, verweilt man lange bewegt, im weiten Umkreise der Erinnerung und der Vergangenheit. Zurückblätternd im Vnche der Geschichte, findet sich der 9. März zu wiederholten Malen mit wichtigen oder bemerkenswerthen Ereignissen verknüpft. Da fällt zunächst ein Geschehniß ins Auge, seltsam in Wechselbeziehung tretend zu dem eben vergangenen 9. März. An demselben Tage des Jahres 1152 wurde Kaiser Friedrich I., Barbarossa zubenannt, einer der größten Herrscher, den Deutschland je besessen, zu Aachen gekrönt an demselben Tage sank Kaiser Weißbart vom Herrscherstuhle, ergriss ein anderer edler Friedrich das Scepter. . . . Von Allen, denen der 9. März, bis auf Kaiser Wilhelm, den Tod gebracht, ragt insbesondere ein Mann hervor: Mazarin, der große Staatsmann, verschied 1661 am 9. März. Auch im Hause der Napoleoniden hat dieser Tag , ein bemerkenswerthes Ereigniß. Der Begründer der Dynastie sührte 1796 die unglückliche Josephine Beanharnais zum Traualtar. Von Geburten, die auf den 9. März gefallen, sei hier des berühmten italieni: schen Seefahrers Amerigo Vespucci im Jahre 1451 gedacht. Ein Schreckenstag für Frankreich war der 9. März 1793; aus ihn fällt die Errichtung des Revolutionstribunals zu Paris. Noch einen anderen Unheilstag schließt der 9. März kür ein anderes Frankreich uä das des

Korsen. Ant 9. März des Jahres 1614

schlugen Blücher und Bülow, die deutschen Generale, den Kaiser der Franzosen, bei Laon siegreich zurück. In jenem Kriege zog auch Prinz Wilhelm mit, er bestand in ihm die Feuertaufe. Vierundsiebzig Jahre später, am 9. März, that Wilhelm I. den letzten Athemzug. Sein Lager umrauschte-ein Salut dem sterbenden Kaiser der dumpfe Donner der Kanonen von Laon. (Verl. Tagbl.) Folgende Kleiderordnung stimmt das preußische Hoftrancr-Eere-noniell : Die Damen traaen in den ersten sechs. Wochen, bis incl. 19. April, schwarze wollene hohe Kleider, Handschuhe von schwarzem Lcder (nicht Glace). schwarze Fächer und den Kopfputz von schwarzem Krepp. Dieser Kopfputz besteht in den ersten zwei Wochen aus einer tiefen Flebbc mit ganz kleiner Spitze und breitem Saume ; einer Haube mit gesäumten Strichen und zwei Schleiern; einem langen, welcher zurückgesteckt ist und bis zur Erde hinabreicht; einem kurzen, um damit daS Gesicht zu bedecken ; in .den nächsten zwei Wochen aus einer kleineren Flebbe mit längerer Spitze und schmalerem Saume und nur dem langen Schleier; in den darauffolgenden zwei Wochen aus einer kleinen Flebbe mit langer Spitze. In der zweiten Hälfte der Trauer, und zwar sechs Wochen lang, vom 20. April bis incl. 31. Mai, -er-scheine die Damen in schmarzseidenen Kleidern und nehmen dazu während der ersten drei Wochen den Kopfputz von glattem schwarzseidenen Flor mit gesäumten Strichen, schwarze Handschuhe (Glac6), schwarze Fächer und schwarzen Schmuck ; in den darauf folgenden drei Wochen erscheinen sie mit weißem Kopfputz, weißen resp, hellgrauen Handschuhen, weißen Fächern und Perlen ; erst in den darauf folgenden drei Wochen erscheinen sie mit weißem Kopfputz, weißen resp, hellgrauen Handschuhen, weißen Fächern, und Perlen ; erst in der dreizehnten Woche können sie zu weißen resp, hellgraue Handschuhen, bunten Kopfputz, bunte Fächer und Juwelen greifen. Die Herren, welche Uniform tragen, nehmen für die ganze Zeit der Trauer einen Flor um den linken Arm; in den ersten sechs Wochen erscheinen sie mit beflorten Epauletten, Agraffen, Eordons, Port6pöes, die Kammerherren mit beflortem Schlüssel; Diejenigen, welche nicht dem Militärstgnde angehören, tragen für die ganze Zeit der Trauer zum gestickten Rock die goldbordirten Beinkleider von der Farbe der Uniform und den goldbordirten Hut mit weißer Feder, zur kleinen pniform dcrgegen schwarze Beinkleider und den dreieckigen Hut mit schwarzer Feder und in einem wie in dem anderen Falle dazu in den ersten sechs Wochen schwarze wollene, in den letzten sieben Wochen schwarze seidene Westen, sowie während der ersten neun Wochen schwarze, in den letzten vier Wochen weie Handschuhe. Die Herren, welche nickt Uniform tragen, erscheinen während der ganzen Trauerzeit mit einem Flor um den linken Arm und mit schwarttn Unterkleidern und nehmen dazu in den ersten sechs Wochen schwarze wollene, in den letzten sieben Wochen schwarze seidcne Westen, sowie während der ersten neun Wochen schwarze, in den letzten vier Wochen weiße Händschuhe. Aus dem fränkischen Wüntemberg wird folgender Vorfall mitgetheilt: Kürzlich in der Morgenfrühe, etwas vor der fahrplanmäßigen Anunftszcit, kam in der württembergischen Oberamtsstadt Oehringen der Postwagen, welcher dahin von Niedcrnhall, einem kleinen Städtchen am Kocher, in drei Stunden läuft, in gewohnter Weise ?on den beiden Postfchimmcln gezogen, übrigens ohne Passagiere an. Alles war in Ordnung, nur der Postillon aus dem Bock fehlte. Allmälig erschienen auch Leute ans den Stationen, welche der Wagen passirt hatte, und klagten bitter, daß derselbe, anstatt anzuhalten und sie aufzunehnien, zu allgemeinem Staunen in gestrecktem Trab an der Anhaltcstelle orbeigerasselt sei. Das Räthsel klärte sich mit Hilfe des Telegraphen dahinauf, daß der Postillon kurz nach dem Verlassen der Abgangsstation vom Wagen gestürzt und ziemlich schwer verletzt liegen geblieben war, und daß hierauf die beiden Pferde den Weg von 22 Kilometer ohne Führer bergauf, bergab durch eine Reihe von Ortschaften, jedoch ohne irgendwo anzuhalten, in dunkler Nacht ohne Anstoß zurückgelegt hatten. In Solingen (Nheinprovinz) hat sich in der Nacht zum 5. Acärz ein grausiges Drama abgespielt. Einem Arzte, welcher um eineinhalb Uhr an den Thatort berufen wurde, bot sich ein schreckliches Bild. In einem kleinen, niedrigen Häuschen sah er beim Eintritt in die enge, schmutzige und schlecht erleuchtete Stube in einer großen Blutlache zwei Menschen liegen. Einer lag auf dem Rücken mit ausgestreckten Armen und Beinen, und mit gläsernem Blicke stierte er egen die Zimmerdecke. Eine große klaffende Wunde befand sich an der rech: ten Halsseite und drei große lange Schnittwunden hatten die. linke Gesichtsfeite vom Kopf bis zum Kinn durchfurcht! Er hatte ausgelitten ! Der andere lag an dessen linker Seite, zum Theil auf ihm, zusammengekauert aus dem Gesicht. Eine große , Schnittwunde hatte dessen linke Achselhöhle durchschnitten ud das roth und blau gestreifte Hemd war von Blut durchtränkt. Bei näherer Untersuchung fand 'sich, daß der Puls noch schlug, und als er von den drei anwesenden Nachtwächtern aufgehoben wurde, stieß er die Worte hervor: Ich bin nicht todt!" Er wurde verbunden und wird wahrscheinlich noch gerettet werden. In der Stube stand auf einem kleinen unsauberen Tische eine leere Flasche nebst Glas ; ein Spiel Karten lag daraus zerstreut, und eine kleine Petroleum-Lampe mit zerbrochenem rußigem Cylinder erhellte spärlich das dumpfe Gemach.' Neben der Leiche stand halb bekleidet und stieren Blickes die Frau des Gctödteten und an der Wand hing ein alte's Bild des gekreuzigten Heilands! Der in der Dachstube wohnende Eigenthümer des Häuschens hatt? die im Erdgeschoß wohi nenden' Miether mit einem Brodmesjer angegriffen und sich dann der Polizei gestellt. -Heut,! C. ManS'BoS Bier!

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TRADE MARK. S trdWe m gegen Nnbcrdaulichkcit. Wichtiges Zeugniß. Mehrere Monate litt iS an Unverdau. lichkeit, die mir viele Bescbwcrden macdte und Vollständige Arxctitlosigkeit berbei führte. Auf Anratben einiger Freunde machte ick einen Versuch mit Dr. Augu,l König'S Hamburger Trorfcn und nachdem ich dieselben regelmäßig eine Zcitläng ein genomrüen hatte, v?ar ich wieder aesund. H. Me?tt, Herausgeber deö JournalS, Alsomwgton, JllS. eine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt .ich an NnverdauliZkeit, die keinem der Vielen avgeroandtcn Mittel weichen wollte, bis ich mewe Qu flucht ,u Dr. August König'S Hsmiurger Tropfen nehm. Diese ausgezeichnete Mttizin stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Le?he,2ie OrlesnS-Str., Bal timore, Md. Sebraucht sie stet. Schon feit Vielen Jahren sind Dr. Vua. König'S Hamburger Trorfen bei mir stets im Hause zu finde. Sie erweisen sich als ein aam Vorzugliches Mittel gegen Nn?n daulichkeit. Ich gebrauche nie envaö andedereö, sie sind aufS Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Reading, Pa. Empfehlen sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, daß Dr. August AoniI'S Hamburger Tropfen meine Frau Von emem Magenleiden beftcik haben, welches ihr seit längerer Zeit Viel ,u schasse machte. Peter Gortner, Oak land, Md. In allen Apotheken ,u 'haben. 50 Cenll di Flasche. W mm l mim co.. wssn, a Cures Rernoves Tan, Sunburn, Oee Stlngs, Klos qulto and All R it An . . .wwf ' riMPLES. ELOTCHE. Humors, Birti-nuirlts, and every form osskin blemiah.es poeiüvely cured on tho moet delicate skln wi&out leavls2 scar. by HOP OlTT.tXn.O3Xt. Prioo 25cts., 60cts. and 1 At drmrrista or by mall. The HopPiU MinTr Co., Kew London. Conn. Little TIop PUU sor eict-headaclie, dyspepsia, bmottsnoaa and constipation nav no eqnaU 25c In allen Apotheken ,u haben. m&SQj5 q Den emzlgen Kveg C Wamieelraft vollständig herzustellen. 0a Seschlecktskrankbeite lilderuvd dauernd m I und selbst hit 5ftnbar unbeilbarf n ivlUteott' Keilea. serner. genaue Aufkläruna über' MannKariktt! Weiblichkeit ! be ! binder , l Qvige derselben und Heilung, zeigt das aeI diegene Buch Ter kttuugs.nker:"25.. Auft.. 250 Seiten mit ,a lrellden levens, I treuen Bildern. Wird in deutscher Srrache gegen Einsendung roa 25 Cents in Postl K.lamvs. sorgsam rerra. tret vmanrr. . Qton PIc. nahe Broadway, w Tork, I orette: neutirtirHrl lnstltuLllclin V . 1. 3 3ndlanarous, Jno., beim Vucv, Händler 6. Keyler. 29 Süd Ddaware U iUST Va tttft Euren Grvcer darnach l H. F. SOLLIDA Y S Vröp arirtes Buchweizen -Wieg! Reises Backpullicr. OZoblschmeckcnde Extrakte und Gewürze. Wollt Ihr daS Beste, dann kauft bei unS. 2 9 für die Saison 1887. Tl. Ssyllor, Office: 40 Nord Weot Str. Xtltbhon 849. LuzuS ! Die See Line Noute" (l & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese uSgeztichntte Bahn desörder Passagiire nach ZXTR, ?I'VI.iK, Bassalo, und allen Neu - England Städten Schlafwagen zwischen Jndlanapotts und New Bork ohne Wagenvechsel. Direkte Berbinduna naS Misaonri, Arkansas, Toras, Kansa, XedrssKa, Ooloraäo, Catifox nien und Mexiko. VitdtigSe'Naten. t" Man veade sich wegen näherer Zasor matton an v. L. Marün, tIen'l Paff. A?it, Elevelan. W. J. Nichols, Gen'l West. Aßen', St. - Mrrschaupfeifen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Vtucho. Ns. 199 Ott Wilshwgton Elf.

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