Indiana Tribüne, Volume 11, Number 195, Indianapolis, Marion County, 2 April 1888 — Page 2
.'. ?? Jndiana Tribüne. Erscheint gigliH nd S snnttlgS. ?ie tägliche .Tlidüne kolet durch de Träger 12 Eent per Woche, die Sonntag.,Tridüne- 5 Cents per Woche, elde zusammen 1b Cent. Per Poft ,ugeschickt tn vorauibezahlung J6 per Jhr. Sfsi 10 S. Marvlanbllr. JndarapoliS, Ind., . April 1883. Leben in London. Tie Ämcrikancr, welche sich besuS weife i:l London aufhalten, wissen nicht genug darüber zu klagen, wie sehr es sich die dorligen Holeleigemhünier und HauSbesider angelegen sein lassen, jeden Fremden zn rupfen, der ihnen in die Klauen fällt. '3?,'im beschwere sich vielfach über die amerikanischen Hotels und Kofthäufer. aber gegen London seien sie noch das reine Golv. Torr werde min bis auf's jßlut anSgepreLt, und zwar auf die schamloseste Manier. Als ich mich neulich in London auf; hielt. erzählte ein Journalist anö New tyoxt, traf ich einen Freund, der mit seiner Mutter gleichfalls in London walte, tyit waren des theuren Lebens im Hokel müde und faßten den Beschluß, uns in einer Privatwobnung billiger einzuricüten. Tie Iran Mama meines Freundes war für den Plan sofort be; geistert. Wir wollen schon sehen, wie wir fortkommen," sagte sie. Jeder von uns zahlt ein Drittel sür den Unterhalt der Haushaltung, und das Kochen und Backen will ich schon gerne besorgen. Mir ist's hier ohnehin langweilig, und eine gesunde Beschäftigung in der Küche wird inir gut thun!" Vir begaben uns auf die Suche nach einer möblirten Wohnung und fanden schließlich auch eine am Cavendish Square, oie aus vier Zimmern bestand und unseren Zwecken vollständig zu entsprechen schien. Diese Zimmer," so sagte uns der Hausherr in seinem breiten englischen Dialect, sind sehr billig zu haben.' Früher hat in ihnen der peruani: icke Gesandte gewohnt, jetzt will ich sie Ihnen für 20 Dollars die Woche vcr: miethen ! " ..Sind keine Nebenkosten damit ver? knüpft ? fragten wir. Sie wissen, solche Sachen sind in London nicht immer billig?" Ach," begütigte der Hausmirth, es lohnt sich kaum, darüber zu sprechen. Sie müssen natürlich für Feuerung, Gas und andere Kleinigkeiten bezahlen, doch kommt es Ihnen wohl auf die paar Sbillinge nicht an. Sie können Ihre Einkäufe auf dem Markt selber besorgen, oder ich kann das für Sie besorgen, wenn Sie das wünschen. Ich gehe gern auf den Markt." Der Handel ronrde abgeschlossen und wir bezogen die Wohnung. Kaum hatten wir uns eingerichtet, als wir die Wahrnehmung machten, daß während unserer kurzen Abwesenheit in den Zim-. niern beträchtliche Veränderungen vorgenommen worden waren. Die breiten Gasbrenner waren abgedreht, so daß wir qezwungcn waren, mehr Flammen anzu: fünden, als wir sonst gethan hätten, und lm Kamin waren neue Sterne elngelegt, um zu verhindern, daß wir viel Kohlen auf's neuer legen konnten. Auch von den Möbeln vermißten mir manches Stück, fügten uns jedoch in unser Schick: sal und begannen das Wirthschaften aus ernene ?aut. Leider hatte sich die Mutter meines freundes schwer erkältet und war nicht im stände, die Haushaltung selber zu vesorgen. Der dienstfertige Wirth ver: sprach uns indessen, er werde gern Alles thun, um uns ven Aufenthalt in seinem Hanse angenehm zu machen. Er ging auf den Markt, besorgte alle Einkauft und brachte uns am nächsten Tage fol: genoe Iccchnung'. Vedienunq Fdnf (Saifoüimtn. ,kd zu 6 Eenis 3C 40 4s N Feuerung im Wovnzimm? Feuerung in Sdjla'jnnmer .inin$ im zweiten Sunincr..... , staitruug in der Küche Serien, per Xaa 2s 1! Benutzung von iPett. und Ta'kl innen Brot lSc. Milch ?. ei fcalSei Pfund uttft 2c llllHm SlU've Nc. P'kkser 6c I K irtofleiit lic. geioyke Zwiebeln 14c. Pfannknchea 31c. Uitroren 6k sechs Nieren 62c. ein Kord Pilze 43c. Orangen mrt Zucker 16... $2 03 in Antet Ale lic, Brotsauce 19c, tcti Flaschen Soda 19c. Sauce und ffett 12c 68 Im Sanzea Z5 99 Wir bezahlten die Rechnung. Am nächsten Tage war unsere Bill bereits auf tö.LS. am dritten auf $7.05. am fünften schon auf $9.47 und am sechsten gar aus $11.48 gestiegen. AIS die Woche um war. hatten wir orei Veure unserm SauS Herrn sür daS billige Logis" im Ganzen 76.86 bezahlt! Er sah sehr gekränkt aus' als mir ihm mittheilten, öaij uns die Geschichte denn doch zu theuer zu stehen komme, und betheuerte, er habe unS möglichst billig" bedient. Wir hatten jedoch an der einen rsayruna genug und ;oqen es vor. roieder in ein Hotel zurückzukehren. Für Amerikaner t das Pflaster tn London sehr theuer. Die Atlanta" zur See. Folgendes ist ein Auszug aus einem Briefe, welchen ein Ossicier des neuerbauten amerikanischen Kriegsschiffes Atlanta" geschrieben hat, nachdem das schiff gegen Ende Februar im Hafen von Port an Prince in Haytl angelangt war: Die Atlanta" ist das beste Schiff. aiis dem ich noch je gedient habe. Kein anderer Dampfer, den ich kenne, wäre int Stande gewesen, sich in den schweren Stürmen zu halten, wie dies die Atlanta" während unserer Fahrt in der Rahe der Bermuden gethan hat. Gr lehrte Häupter" in Washington haben die. Behauptung aufgestellt, daß das Schisf nicht richtig gebaut sei und bei schwerer see sein Gleichgewicht Nicht wurde behaupten können. Bei einem schweren Wogenanprall werde es umkip pen und versinken. Ich stand auf dem oberen Deck etwa 22 Fug über der Wasserlinie, und mehr als einmal rollten die Wogen so hoch, daß sieden Horizont vor meinen Augen verdeckten, trotzdem kam beinahe gar kein Wasser auf das Verdeck, und nnr ab und m streifte der Schaum
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der Wellen über daslelbe rjtn. jedermann an Bord ist über die Leistungsfähigkeit und die Seetüchtigkeit der Atlanta" entzückt. ' Die Officiere sind insgesammt der Meinung, daß das Schiff keinen Schaden erleiden würde, selbst wenn wir alle Luken offen ließen. Als wir den Bahama-Canal kreuzten, hatten wir die Vorder- und die Hintersegel ausgespannt und fuhren unter vollem Winde einher, ohne dai) das Schiff in seinem Laufe auch nur geschwankt hätte. Ich bin fest davon überzeugt, daß es im Stande ist, auch dem schwersten Sturme Widerstand zu leisten. In Bezug auf Schnelligkeit sucht die Atlanta" ebenfalls ihres Gleichen. Es legte binnen 98. Stunden im Ganzen 1000 Knoten zurück, oder durchschnittlich 114 Knoten in der Stunde. Dabei hielten wir es nicht immer unter vollem Dampfe und ließen, als wir da? Borge: birge von Hatteraö passirt hatten, daS Feuer unter einem der fünf Dampfkessel gänzlich ausgehen, so daß nur noch vier Dampfkessel im Betrieb waren. Tie schwersten Stürme haben dem Schiff n?chts anhaben können." V Vrausame Araber. Ctn Correspondcnt des V!ancheste? Fuardian", welcher sich in der letzten Zeit in der Nähe des Nyassa - Sees in Afrika aufgehalten hat, theilt diesem Blatte mit, daß im östlichen und mittleren Afrika die Araber aus dem Norden auf eine wahrbafr grausame Weise gewüthet haben. In die Gegend von ?!konde waren meh: rcr". Araber gekommen und hatten nch in derselben niedergelassen. Anfänglich ver-. hielten ic lich lehr ruklg und belcheiven, bald aber wurden ne übermüthig und ver langten die Herrschast über das ganze Land. Es wäre schon damals zu einem Zuzammenitoß zwischen ihnen und den Eingeboreiien gekommen, wenn der Ein; sluß der in Karonaa stationirten Englander den Sturm nicht abgewendet hätte. Die Gegensatze waren aber einmal nicht zu vereinen, und es kam endlich zu einem offenen Streit. Im Juli des vorigen Jahres hatte ein Häuptling der Nkondcs Namens Kasote einen Streit mit einem Araber und wurde von dem Letzteren erschösse?!. Die Negerhäuvtlmge in der Umgegend, durch den Mord ihres Eollegcn in Wuth versetzt, sammelten ihre Streitkräfte und zogen nach Mi? rambo, einem Dorfe, wo die Araber wohnten, welche Casote getödtet hatten. Die Eingeborenen hatten das ganze Ärabernest vernichten können, doch ließen sie sich durch den Einfluß eines englischen Agenten Namens Monteith von ihrem Vorhaben abbringen. Das war ihr Unglück, wie sich später herausstellen sollte. Bald darauf brach nämlich ein (streit zwischen mehreren- Arabern und einem Negerhäupkling-?!anns Mweni - Mteti aus. Es handelte sich nur um den Ankauf von etwas Zuckerrohr, und doch wurde der Häuptling niedergeschossen, wie ein Hund. Die vceger rächten sich, indem sie etwa zehn Araber tödtcten, welche in ihre Dorfer kamen, um Lebcnsmittel zu kaufen. Seit der Zelt schworen die Araber den Negern blutige Rache. Sie versammelten lich und zogen gemeinsam gegen dieselben'in'ö Feld. Sie zogen von einem Dorfe in's andere und verjagten entweder die Einwohner oder schlugen sie auf der Stelle todt. Nur die Einwohner der drei Nkonde-Dörfer Kasangula, Karonga und Malema, die sich in der unmittelbaren Nähe der englischen Station besinden, kamen vorläufig mit heiler Haut da von, doch auch sie suhlten sich trotz deö englischen ckuhes" nickt mehr sicher und zogen es vor, sich in die Lagunen im Norden ihres Landes zu flüchten. Die Sieger bauten sich in den Sumpfen Rohrhütten aus und hielten sich vorläufig für sicher, doch wurden sie bald enttäuscht. Die Araber folgten ihnen, erkletterten hohe Baume und schössen von denselben aus sie herab, rote aus wllde Thiere. Dlk armen Eingeborenen wurden von einem panischen schrecken befallen. ie suchten sich durch die flucht zu retten, wurden aber dabei fast ohne Ausnahme von den Kugeln der Araber ereilt. Nur die Wei ber und Kinder wurden am Leben gclassen, um als Sklaven verkauft zu werden. Manche unglückliche )!kondes suchten sich dadurch zu retten, daß sie in die Sümpse sprangen. Sie gingen dort einem gräßlichen Tode entgegen, denn sie wurden von den zahlreichen Alligatoren zerfleischt. welche jene Sümpfe bevölkern. Die Araber waren wieder einmal d:e Herren der Situation und beuteten dieselbe auck nach besten Kräften auZ. Der Einfluß der Engländer im mittleren Afrika scheint jedenfalls für die Bevölkerunq jener Gegend keine segens? reiche Wirkung zu haben. Aber trotzdem mochten sie auch dort die ganze Welt beherrschen! MetallAerzte". Das Bedürfniß" nach einer neuen ärztlichen Schule war schon seit Jahren so dringend", daß in Paris sich neuerdings wirklich eine solche gebildet hat. Ein gewisser Dr. Burg, welcher seinen Wohnsitz in Paris ausgeschlagen und sich ebenso als Chemiker wie als Arzt ausr 1 ai a Ti r 1 c m r gezeiynel- i)ar, sieur oie leyauplung auf, daß künftighin nur noch metallische Arzneimittel zur Verwendung kommen sollen. Er hat neulich in der franösischen Academie der Wissenschaften einen Vortrag über die Metallkuren" qehali. '.. C r icn, mu ornen er einen geraoezu uoerra schenden Erfolg erzielt haben will. Dabei seien seine Patienten Leute gewesen. die von den berühmtesten Aerzten in Frankreich und Deutschland als unheilbar aufgegeben worden seien. Es ist allerdings eine alte, bekannte Geschichte, daß verschiedene Metalle, wie z. B. Gold, Silber, Nickel, inn. Kupfer, Zink, Alumin u. s. w. von den Anhängern der allopathischen Schule als Heilmittel gegen Krankheiten angewendet werden. Dr. Burg stellte zedoch die Behauptung auf, daß man hierin noch lange nicht weit genug gegangen fei. So sei z. V. die Heilkraft des Kupfers von den Aerzten bei Weitem nicht hinlyngljch gewürdigt. Es sei nicht einmal nöthig, das Kupfer dem Patienten inwendig einzugeben. In vielen Fällen genüge es, Kupferplatten in die Nahe eines Patien-
JCiT.JnO . ren zu'ormgen. Vurg öeyäuptet, er könne Krämpfe heilen, wenn er nur Kupferplatten in die Nähe des Patienten bringe. Im alten Griechenland vertraute man zumeist der Heilkraft der Kräuter, besonders aber derjenigen der thierischen Stoffe. Die Heilkünstler in Athen hielten stets getrocknete Spinnen, gedörrte Schlangen, Eidechsen und Scorpione, Löwcnznngen., Habichtsaugen und verschiedene, andere Theile vou Thieren auf Lager. Auch im Mittelalter spielten die Heilmittel" aus dem Thierreich noch eine große Rolle. Dann kam man allgemein auf die Idee, daß die ekligen Thicrmedicinen durch Pflanzen vollständig ersetzt werden könnten, und alte Kräuterbücher wurden emsig studirt, um sich von der Wirksamkeit vie ler Pflanzen aus den menschlichen OrganiSmuS zu überzeugen. Die Begeisterung für die Heilkunde vermittelst Pflanzen nahm schließlich einen solchen Umfang an, daß sich eine eigene medizinische Schule bildete, welche es entschieden ablehnte, sich mit anderen, als mit vegetabilischen Heilmitteln zu befassen. Ein Grundsatz dieser Schule bestand darin, daß für jede Krankheit ein Kraut gewachsen sei, welches dieselbe heben könne. Aufgabe der Heilwissenschaft sei es nur, stets das richtige Heilkräutlein zu finden. Auch in Amerika haben die Kräuterdoctoren neben vielen anderen Humbugs florirt und große pecunläre, wenn auch keine anderen Erfolge errungen. Im Laufe der Zeit hat es sich jedoch herausgestellt, daß die Pflanzenkur nicht immer hilft, und da tritt nun Dr. Burg in dje Bresche und will mit Hilfe der Metalle alle Krankheiten von dem Erdboden vertilgen. Er hat bereits viele Anhänger für seine Lehre erobert, doch ist es zweiselhast, ob er seine Schule" für die Dauer wird aufrecht erhalten können. Für den Tod ist schließlich nicht nur kein Kräutlein gewachsen, sondern auch kein Metall. -m m VOom Inlande. Mitten aus der Thätigkeit wurde dieser Tage der Redacteur der Free Preß" inMount Pleasantin Jowa vom Tode abberufen. Er hatte gerade einen Artikel über das Ableben des Eisen-bahn-Lciterö Thomas I. Potter geschrieben und darin darzuthun gesucht, daß der Mann in Folge zu großer geistiger Arbeit gestorben sei. als ihm selber die Feder aus der Hand sank und er todt in seinen Sessel zurücksank. Ein College in einem Wcchselblattc macht dazn die einfache Bemerkung: Das heisst man im Geschirr sterben." Ein öeinitleidenswerther Mensch ist ein junger Deutscher Namens Johann Pettit. der dieser Tage direct von der Hennath in St. Paul eintraf, um seinen ein Jahr vorher herübergekommenen Schatz heimzuführen. Aber das Mädchen hatte einen Dienst in einer reichen Familie gefunden und ihre Ncigung mittlerweile dem hübschen Kutscher des Hauses zugewendet, und nollte deshalb von Johann nichts mehr wissen. Der aus allen seinen Himmeln Gestürzte ergriff darauf sein Taschenmesser und ermordete nicht etwa die Treulose, sondern stieß e sich selber 17 Mal in den Leib. Er liegt jetzt auf den Tod darnieder. Wie ein E s e l s h u f s ch l a g einem das Leben retten kann, hat sich in Süd - Carolina erwiesen. In Ehester hat der Kaufmann I. D. Rattarcn mit einer farbigen Frau Namens Rced einen Streit gehabt und ihr gedroht, und diese ging deswegen vor den Friedensrichter und verklagte ihn. Während der BerHandlung, und ohne jeden weiteren Anlaß, zog Rattaren plötzlich seinen Rcvolver und schoß den Mann seiner Gegnerin, der als Zeuge erschienen war, todt. Er wurde deswegen dieser Tage processirt und freigesprochen, denn er brachte Zeug' niß bei, daß ein Maulthier ihn vor einigen Iahren an den Kopf geschlagen habe, und cm gefälliger Arzt sagte aus, dab ein solcher Schlag noch Jahre nachher unter großer Aufregung zeitweiliger Wahnsinn hervorbringen könne. Ueber die Vergiftung von fünf Kindern wird aus Houston in Teras gemeldet: Sheriff Ellis wurde benachrichtizt, daß die fünf Kinder der Frau deS Handlungsreisenden John Sossums ver giftet seien und daheim mit dem Tode kämpften. Der Sheriff begab sich sofort in das Haus und fand die Kinder, von denen das älteste etwa 12 Jahre alt ist, in einem Bette. Sie litten augenschern: lich an den Folgen eines Giftes, welches ihnen vor kurzer Zeit gegeben worden sein mußte. Aerzte wurden schnell herbeige, rufen, und bald waren vier der Kinder außer Gefahr. Frau SossumS sagte dem Beamten, sie habe mit ihrem Manne seit länger als einem Jahre nicht mehr zusammengelebt.. Erst jetzt sei er kurz vor dem Frühstück m das Haus gekommen und habe sie beschuldigt, daß sie in ihrem Schlafzimmer emenMann vervorgen halte. Er labe dann mit Gewalt durch die Küche seinen Wea in das Scklaf- ' zimmer genommen und dabei etwas in l . r r ... er: . ven xaffeelops geworfen. wz ninoei hätten von dem Kaffee, getrunken und bald darauf VeraiftunaSsvmvtome gezeigt. Eines der Kinder ist dem Tode nahe. Sossums und seine Frau sind biS au' Weiteres verhaftet worden. Ein furchtbares Mannweib Namens Ella Robb hat dieser Tage zu Woodvllle im Eounty Jenerson im sud westlichen Montana würdig geendet. In Kentucky als die Tochter eines Negers und einer Spanierin geboren, wuchs Ella verwahrlost auf. Kaum den Kinder schuhen entwachsen, trieb sie sich in den Bergwerksgegegenden Eolorados herum. und die Abenteuer, welche sie dort erlebte, zählen nach Dutzenden. Mit einundzwanzig Jahren erschoß sie einen unge treuen Liebhaber. Vor den Behörden fliehend, kam sie nach Nevada Eity in Ealifornien, häufte dort als Besitzerin . r t c r eines schlechten Dauses große eivfummen auf und hcirathete spater den James Icobb. mit dem sie nach Montana zog. In ihrer Nachbarschaft war kein Mensch des Lebens sicher. Jähzornig und eiser üchtig, griff sie, wo sich nur die Gele genheit bot, zum Revolver. Im Faustkämpf konnten sich nur wenige Männer mit ibr messen. Seit Jahren nicht mehr mit ihrem Manne zusammenlebend, wechselte sie die Liebbaher. bis ihr 1886 .der
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trara-g-Trr yranzofe St. Jean in die Hände siel. Für ihn schien sie eine dauernde Neigung gefaßt zu haben. Aber nach einem Jahre wurde sie auch seiner überdrüssig und jagte ihn davon. St. Jean kehrte zurück; es kam zum Streit, der kürzlich damit endete, daß der verstoßene Liebhaber dein Mannweibe eine Kugel in den Kopf jagte und dann an der Leiche sich selbst durch einen Ncoolverschnß das Lebenslicht ausbhes. Die öffentliche Bibliothek in Peoria wurde kürzlich bei einer Feuers: brunst beträchtlich beschädigt. Der doriqe Demokrat" meldet darüber: Die Bibliothek war durch eine starke Mauer von dem brennenden Gebäude getrennt; aber man hatte im vorigen Jahre die Wand im dritten Stock durchgebrochen, und die leeren Zimmer im vorderen Gebände - für die Bibliothek zu benutzen. Der Rauch drang durch die Thürritzen in die Bibliothek nnd füllte diesen Raum derart, daß man eine Zerstörung dcrselben befürchtete, im Falle das euer weiter um sich greifen sollte. Der Bibliotherar Soldan und die anwesenden Directoren der Bibliothek überlegten einen Augenblick, ob es am Besten sei, die Bücher heraus zu tragen oder Alles ruhig stehen zu lassen ; man wollte den (chaden an den Büchern vermeiden, wenn möglich, aber auch nicht gerne daS Risiko übernehmen. Alles zu verlieren. Man beschloß deshalb, die Bücher nach Rouscs benachbarter Halle hinüber zu tragen und preßte Jung und Alt in den Dienst. Mehrere Personen waren so unvernünstig, Bücher zum Fenster hinauszumersen. Diesem wilden Treiben wurde aber ebr icknell Einbalt aeboten. Nachdem man ungefähr zwei drittel der Bücher hinausgetragen hatte, meldete Manor Warner, daß alle Gefahr vorüber sei, worauf die Ausräumung eingestellt wurde. Deutsche Lokal Nachrichteu4 Provinz H e s s e n - N a s sa u. I Der Veteran I. H. Thoma, ein Kämpfer aus den Befreiungskriegen in Wolzhausen. f Der Freiwillige aus den rt i . A rr r Befreiungskriegen, eleran yofse, in Frankfurt a. M. Der Makler Johann G. Lembach und seine Frau Anna, geb. Metz, feierten in Hanau die goldene Hochzeit. Das Schwurgericht verur theilte $xai Anna Schwenk in Homburg a. d. H. wegen Verbrechens gegen das keimende Lebe zu 1 Jahr Zuchthaus. f In Wiesbaden Justizrath Aurcl Holthoff, s. Zt. ein intimer Freund des Agitators Ferdinand Lasalle. In Ganzenheim erhängte sich der Oekonom Wagner in einem Anfall von Geistesstörung. Die Bremser Heinschmann aus Dillenbürg und Heinrich Kolb aus Josbach geriethcn in die Räder von Eisenbahnwagen und wurden todtgeschlcift; der Sohn des Einwohners Demuth in Roßdorf gcrieth in die Radci einer Hackselmasch,ne und wurde getödtet. Thüringische Staaten. Ein neuer Heldentenor ist in der Per-, son eines Hrn. Albert Mittelhäufer von Rudolstadt um musikalischen Horizont aufgetaucht. Derselbe trat vor Kurzem zum ersten Mal in Sondershausen als Mar" im Freischütz" auf. Dr. Giesecke, Oberlehrer an der höheren Töchterschule in Nordhausen, ist zum Direktor der städtischen höheren Töchterschule in Arnstadt gewählt worden. Es hatten sich für die mit emem Gehalt von 3000 M. ausgeschriebene Stelle nicht weniger als 26 akademisch gebildete Bewerber gemeldet. Stadtsekretär B. Lcntz in (Schlotheim ist mit großer Ma: jorität aus der Aahl von 60 Bewerbern zum Bürgermeister gewählt worden. Aus Afrika ist die Nachricht eingetroffen, daß der Freiherr' v. Nothkirch-Trach in Kischassa' am Congo nach, sechswöchiger Krankheit am afrikanischen Fieber ge: starben ist. Der Verstorbene' (ein Soyn des Präsidenten des altenburgischen Landtags, Freiherrn v. Rothkirch-Trach, genannt v. Schwarzenfcls) hatte früher dem deutschen Heere angehört ,.war ein tüch: tiger OfsiLier und trat vor einigen Iahren in den Dienst der Congo-Regierung. Der Soldat Greiner aus Steinach hat sich in Hildburghausen erschossen.Dem Zimmermann . Ernst Butters aus Kleingeschwenda wurde eine Hand von einer Kreissäge abgesägt und er verblutete ; der Rentier Böttner aus Sonders: Haufen ist ertrunken. Abgebrannt sind: das Haus des Papiermache - Druckers Schmidt in Meilfchnitz und die Restau: ration Schmcdenschanze" bei Schwarz. Hessen-Darmstadt. f Der Ortsgerichtsmann, Schneider meister Adam Gorlch I., früher lanqiah riger Beigeordneter in Langen. Beim Ausgraben eines Kellers in Gr.-Zlm mern fand man ein Gewölbe, in Lem außer vielem steinernem Geschirr (Krü gen, Schüsseln, Vasen u. f. w.) auch eiv gut erhaltenes Schrankchen von Elchen holz mit kunstvollen Verzierungen sich vorfand. In demselben lag eine Geld-, gurte mit altem Silbergeld und 22 Stüs 20-Frankenstückc aus dem 17. Jahrhun, dert. Der Arbeiter Chr. Zoll au Darmstadt wurde todtgefahren und der Maurer Wurh aus Wlesoppenheim ver schüttet und todt ausgegraben. Da Rittersberger'sche HauS in Bensheim ist abgebrannt. Königreich Baiern. f in Augsburg: der ehemalige Magi stratssekretär Ludwig Schmitt. Ober amtörichter Schneider, der Gründer des fränkischen Sängerbundes, in Vamberg. Großes Aussehen erregt in Forchheiw die Verhaftung der- Schlossermeisters: eheleute Günther wegen MeineidS uni deren Ablieferung in das Gefängniß Bambcrg. Selbstmord becungen: in Augsburg der Soldat Wilh. Witzig von der ö. Eomp. des 3. Jnf.-Regts., in Eichstätt der Oekonom Franz Leidl ; in Kempten der Schneider Heinrich Scholz ; in Laubenzedel derAltsitzerJobann Zink. In Ansbach wurde der Kutscher Wink: ler todtgefahren ; in Frenung verunglückte der Säqknecht Wenzel Reif an der Kreissäge, so daß er bald darauf starb ; in Heiligenstadt erstickte die Tochter des Fleischers F. an einer Bohne, die sie sich in den Mund gesteckt hatte ; durch' Umstürzen seines öchlittenS erlitt der Gutsbesitze? Kinzelmann von JsgatShofen schwere Verletzungen; in München wurde der beim Hirschbräukeller stationirte Wechselwärter Vogt überfahren und getobtet ; von einem umstürzenden Hol-
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wagen wurde der HäüSler Tchneimr von Staffelbach erschlagen. KönigreichWürttembcrg. t in Stuttgart Regierungspräsident a. D. Moriz v. .Schmidt. In Oberrath wurde die 1000 Jahre alte und nun unter Leitung des Bauinspectors Dollmetsch aus Stuttgart prächtig renovirte Kirche im Beisein des Prälaten v. Ege aus Hall und des Dekans Lcypoldt einceweiht. Schreinermeister Jakob Rennmqer in Lconberq feierte die goldene. Hochzeit. f In Nagold der Verwaltungsaktuar Wurst. f In Ravensburg Kaufmann Gottlob Hofsmann. s In Tettnang OberamtSrichter Vlezinqer' Sohn des Eommcrzienraths gleichen Namens in Stuttgart und selbst früher an dem dortigen Ämtsgericht thätig. In Rohr feierte der Eigenthümer Joh. Schmidt die goldene Hochzeit. In Gröningen beging der reiche Bauer H. Selbstmord durch Erhängen. An Schädelbrüchen, erlitten bei einem Falle, kamen um s Leben: der Weißgerber Lukas Oechslen von Geislingen, der Söldner I. M. Hauölalb von Langenau und derZlmmergeselle Hoffmann von Elzhausen; überfahren und getödtet wurden: in Hussenr c rw r t w vfen oie ocyler des caurermeisters Fuchs und in Straßdorf der Maurer Josef Veit; der Metzgermeister Joh. rr X. rx-ii... ft . . ' tfinr von cyarensiellen enrunren ; der Müllerbursche Oettinger von der Beilsteinmühle bei Untersontheim wurde zwischen einem Wagen und emer Mauer u ode gequetscht. Das Anwesen des 3auern Seid in Grombach und ein großer Theil der Bierbrauerei Zum Hirsch" in Weilheim sind niedergebrannt. Großherzogthum Baden, f Der Vorstand de8 Krieaervereins in Lörrach, Ober-Telegraphenassistent Joyann Karl Aachmann. f In Pforz beim der Präsident deS GartenbauvereinS und eigentliche Gründer des Stadtgartens, Herr Louis Schober. Im Gememdewalde von Wollbach wurde kürzlich die Reiche von Karl Friedrich Kallmann aus Blaustngen aufgefunden. Kallmann wurde seit ungefähr 6 Monaten vermißt. Die Ehefrau des Landwirths Jakob Riedlinger aus Hilsbach at sich ertrankt ; Selbstmord durch Eränaen beainaen der Pfründner obann Breke aus Kandern und der Rebmann A. Fischer aus Maurach; der Kommis A. Götz, Sohn des Wcinhandlers glei'chen Namens in Freiburg, hat sich in Metz erschossen: die Tochter des MüllerA Käser aus Klengen stürzte sich im Fieberwayn unter das Mühlrad und wurde zermalmt. Der Bahnaröeiter Robert Kästel aus Ettlinaen wurde von einer Lokomotive überfahren und getödtet ; die Ehefrau des Mühlenbesitzcrs Philipp Walter in Ladenburg wurde von der Maschlnene der Mühle ersaßt und förmlich in Stücke zerrissen: die Tochter des Tagelöhners Hintennach in Nüstenbach starb an Bruhmunden; der Arbeiter V. Hack aus Sennfeld ist erfroren; der Heubauer Nikolaus Kirstein aus Weiher bei Bruchsal wurde von einem Pferde erschlagen. Aus der R he in p falz. t Kreisschulinspektor Littig in Speyer. Als des Mordes an dem Rentner Graf in Hambach verdächtig wurden der Schreiner Mink, Vater von 7 Kindern, und der ledige Tagner Franz Peter Mohr, Beide von Hambach, verhaftet. Selbstmord begingen: in Annmeiler der Häusler E. Mink ; in Hcrrheim der Ackerer Ludwig Ochsner. In Arzheim starb infolge eines unglücklichen Sturzes der Maurer Andr. Glößge; auf dem Hemshof bei Ludwigshafcn erstickten in derZinimermann'schen Ehemischen Fabrik für Leim und Dünger die Arbeiter Wille und Osche infolge der Einathmung von Schwefel - Wasserstossgas; in Speyer verbrannte das Töchterchen des Maurers Jakob Schellenberger, das allein im Zimmer eingeschlossen war und dem Ofen zu nah'e kam. Oldenburg. Die in WeedenZ als Haushälterin an gestellte Wittwe Bodenkamp trank nach einander zwei Flaschen Ingwer und eine halbe Flasche Rum aus und siel dann todt hin. Der frühere Müller, jetzige Rentier Haß in Eutin hat sich erschossen. Unheilbare Krankheit soll Veranlassung zu dem Selbstmord gegeben haben. Die Diphtheritis ist wieder in Jever und in der Umgegend ausgetreten und zwar werden diesmal verhältnißmäßig auch recht viele erwachsene Personen von ihr befallen. Bei einigen Kindern hat der Luftröhrenschnitt vorgenommen werden müssen, leider jedoch so weit bekannt, ohne Erfolg. In Munderloh, Gemeinde Hatten, ist das Anwesen des Brinkbesitzers Gerhard Ahlers, in SchlutterdaS Wenige des WirthS Menken abgebrannt. ' FreieStSdte. i Herr I. C. Richard Moring, in Firma A.- Offrou Nachf. in Hamburg. Die Lübecker Maschinenfabrik", welche ungefähr 300 Arbeiter beschäftigt, hat in der letzten Zeit eine Anzahl von Bestel lungen für Ercavatoren (Land- -oder Trockenbagger) aus England erhalten. .Die englischen Fabriken konmm aus die sem Felde nicht mit ihr in Concurren treten. Der . Schiffsmakler Heinrich Gotth. Ludwig Schütt, in Firma C. F. Schutt ck Eo. m Lübeck, feierte sein 26jährigeö Gefchäftsjubiläum. AuS Q cvr..r.r. ..ii... r irjjri- ; 1 Dtt ein vuuaß uaiicn fsmmitlcye im .ya fen liegende Fahrzeuge geflaggt. Schweiz." i Bern Banknoteninsvector Otto Scherer von Hitzkirch. Im Kanton Aargau gedenkt man ein kantonales Museum zu gründen. Nun streiten sich die Städte Aarau und Baden um den Sitz dieses neuen Instituts. Der Metzger Kaspar Sprenger von Oeschgen wurde beim Solifällen von einem stürzenden Baumstamnl . erschlagen. In Rheinselben ist die Brauerei Zum Feldschlöß. ckcn" abgebrannt. Ner Qrtsvolnlft Richard Trier in Wölfliswvl hat sich auf dem dortigen Kirchhof, erschossen. Der Gefchästsagent RFlury in Stanz wurde verhaftet, sein Sohn und Theilhaber Robert entfloh. Die Firma soll sich Unterschlagungen von über 100,000 Fr. huben z Schulden kommen lassen. Heute Lieber Vock !
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A.AWMoöttZB mi V TRADE TV rf TMmmij. tn"' T TH 35 gegen Ltlngenleidetti ute Resultate erzielt. Schon seit xltitn Jahren gebrauche ich Dr. August Sönig'ö Hamburger Brustthee nd habe gefunden, daß derselbe ew ganz auSaeikickneteS Mittel aeae alle SBruftlet den ist, dessen Änendung nicht nar genug empfohlen werden kann Peter Schvs. Coviaato. Ind. OcU 19 Jahre bekannt. MS ein ganz rorzüalicheS Mittel gegen Lnngenleiten halte ich Dr. August König' Hab?ger Brustthee, da derselbe ich II ttändig geheilt hat. Ich öchte nicht ohne dteses ausgezeichnete Hausmittel sein. Chas. Meng, Grnnsield, ZllS. KStaU angegriffen. Eine beftkge Erkältung hatte sich bei mir auf die Lungen geschlagen, und wollte keinem der vieleU anaewandten Mittel weisen. Schließlich rersuchte ich Dr. Au. Aönia'S Hamburger Brustthee und in kurzer Zeit war ich rollständiä geheilt. Hesr? F. Heber, Bellnille, Zllö. 2t)r lang gebraucht. Seit einer Reihe on Jahren gebrauche ich Dr. August Köllkz'ö Hamburger Brujtthee und habe gefunden, daß derselbe ein ganz vorzügliches mmtl gegen rlälwngeu tst. Ich halte denselben stetZ im Hause orrätbia. Emma Lnbe. 201S Orleans Lttaße, Baltimore, Md. SS Gent bat tfadtU In allen xotheken zu haben. THE CHARLES A. V0GELER C0 Baltirnott, Ml WfMWW ipllj Cures Rernoves i . Tarif Sunburrtf Oee Stlngs, Moa ' quito and All lnAr- Bitoft. I niPLES, ELOTC1ILS. ' HomOTS, BirUx-mArlu. and every form ofuia enlsiee, positively cured on tho xnoet delloata skia withoufe leavinz ecar. by 3ZTox n tmoixt. Price 2Scts., COcts. and $1. At drurtrista or b7 mall. . Tb HopPill ManTff Co., liow Iiondon. Conn. LtUle IIob PlU sor Biclt.headach.e. dvroeTsi&. büiottanciB aod eonetlpatlon have no eqnat. S&o. 3C I allen rotheken ,u baden. isQXsn q Den emztgen uueq Wanesk?aft Bokftändig benustklle. ndib,tk,iBkcknka? undei1dattnaI1kvoa' Iva Skslblecktskravkdeite kickn und dauenlb Ml heile, ferner, enaue Aufklärung übn' Wttniarteit! WeiKliSkeit ! Qtt l binder i igviffe derselben und Seil, zgt das ati dikg?,e Buch Tn ettnaS.nkn:"2S., Auft., 250 Seiten mit alretcden lebens treuen Bildern. Wird in deutscher Srrache, gegen Einfendung on 2."G,Rttt Post1 toiom, sorsam rerva. tret verianvl. . I Adresse: Dfntsrlic llril.In! tnt.11 CUn Q ton Pir. nahe Broadway. Tiew York, I 5 N. r. In Indianapolis, Ind., beim Bucb, Händler (. üejier. A sua vmwwQ su JJAfT TVO VTSTV Q Fragt Cnren Gcpcec darnach ! H. F. SOLLIDAY'S L?rip arirtes Buchweizen-Mehl Reines Backpulver. Ooblscömet?,nde Extrakt, und Gewürze. - Wollt Ihr daS Beste, dann kaust bei unS. o 2 sük die Saison 18S7. A. EsySor, ? Office: NordWost Str. Televbon 94. Luxus ! Die Vee Line Noute (l & ST L und CCC&I SAHN). , " Dies! auSgkzeichnete Bahn besörder Passagiere nach ?IR.RR, ZIvIni.1 und allen Neu England Städte Schlafwagen zwischen Indianapolis und Mew Bork . ohne Wagenaechsel. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkans&s, Texas, Kansaf, Nebraska, Colorado, Calisornien und Mexiko. MedrZgstk Ziaten. Man wende sich wegen näherer Jnsor matton an - ' v. v. M&rtin, Gen'l Pass. Agent. , E l e e l 5. W. J. Nichols, en,I SScst, Agi ' ' St. feoutt. Mensaunpseiskn, lange deutsche Pftisen. Cigarrensvitzen etc. bei Wm. Ptucho, No. 199 Oä Washington, ßtt.
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