Indiana Tribüne, Volume 11, Number 192, Indianapolis, Marion County, 30 March 1888 — Page 2
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Zndiana Tribune. Erscheint AigliH nd SsuntagL. fTSit tWAfe Ziibüne" !o1t durch de Träger 12 J Cent vtx Wocke. 6t onntaa -Xrtostn" 5 ttnti per Wach, ttbe mfammtn 15 Cent. Per Poft uac4tcCt in Corau86tailunfl 6 59t. pet Öf3ei 140 43. ttaxtilanbüt Indianapolis, Ind., 30. März 1888. Wiedersehen nach 30 Jahr? ?ln Jahre 1Ö34 wobnte in Paterssn in ?ifnj fersen ritt Mann iamenS ,Rerion. ar jung ur.d kräftig, id cö knarre ihn die Lust, nach dem Wcükn ;u Jeden nub. dort sein Glück zu rersuchcil. Irr hatte eine Frau, einen vBotw itnD eine Tochter, ließ sie jedoch daheim und versprach nur, er werde möglickst pst schreiben. Anfänglich besam auch die Familie Vriesc vsn ihm, dann aber hörten dieselben aus. Ryerson war in den Westen gelangt, in dem eS da malS noch fast gar keine Postverbindungen gab. Wenn er auch einen Brief abschickte, so gelangte derselbe doch nicht in die Hände der Frau, und älmlich erging es den Briefen, welche die Frau an ily. schrieb. Endlich glaubte Mrs. Rqersou. ibr Mann sei gestorben, und zog auö iterson in den Staat ??ork. wo sie bis zu ihren: Tode verblieb. Ihr Warte batke unterdessen die Ansicht gewonnen, daß sie von ihm nichts mehr wissen wolle. Er wanderte durch die Z)c'inei!dlskr!ctc in (Kalifornien, Arizona und '.'tcvada, um sein Glück ;u suchen. Als ihm öies nicht gelang, erbaute er sich in der Viabt von Austin in Ztkvada eine kleine Hütte nd lebte in derselben als Einsiedler. Sein Sohn George war unterdessen zu einem Manne herangelvachien und begab fid) gleichfalls nach den: Westen. George laut mc'zr Glück, als sein Vater. Er widmete sich der Viehzucht und verdiente ?iel Geld, dann bethciligte er sich an iinennnlernehmungenulld wurde schließ: lich ;um l)ouoernenr von lluter-Ealifor-nien erwählt. Er schrieb jefct an seine Schkveüer in der Heimath, doch gelangten seine Briefe auch nicht an ihre Adresse. T ie Schwester hatte sich mit einem Manne Namens E. E. Schürtet in ökemburg, H. o?rheirathet und war mit dem: selben sortgezogen. Niemand wußte, wohin. Ter allere George Nyerson hatte in Ehicagv einen Bruder Namens Martin. Eines uzes las Mrs. Schurter in einer Zeitung über wohlthätige Schenkungen, iic ein reicher Mann NanrenS Martin Nyerson der Stadt Ehicago gemacht habe, und sie kam sofort auf die Idee, daß der'elbe jedenfalls ihr Onkel sei. Sie setzte sich mit ihm in briefliche Verbindung und fand ihre Vermuthung bestätigt. Der Cutd stattete ihr einen Besuch ab ; nach einigen Jahren reiste er dann nach Calisvrnien, borte zufällig vom Gouverneur George Nverson, suchte denselben auf und entdeckte zu seiner Freude, daß er seinen langserrnißten Neffen gesunden Halle! Er erzählte dem Gouverneur, daß seine Schwesier noch lebe, und Beide beschlossen, Mrs. Schurter aufzusuchen, doch war dieselbe mittlerweile wieder umgezogen und eö war nicht möglich, ihre Adresse zu erlangen. Unterdessen hatte auch der alte Nyerson in seiner Blockhütte in einem vergilbten eitungsblatt etwas über den Gouv. George Nyerson gelesen. DieAehnlichseit des Namens mit seinem eigenen siel ihm aus, und er stellte Nachforjchungen an, die ergaben, daß der Gouverneur in der That sein eigener Sohn sei. Der alte Einsiedler begab sich nun an die Pacisicküstc und suchte seinen George auf. Derselbe theilte in seiner Herzensfreude auch dem Onkel Martin in Ehicago mit. daß der längst todtgeglaubte Vater noch unter den gebenden weile, und Onkel Martin kam und holte seinen Bruder nach Ehicago, wo derselbe seit den letzten sechs Jahren gewohnt hat. Den alten Mann überkam nun auch die Sehnsucht, seine Tochter kennen zu lernen. Er reiste nach Patterson. seinem Äohnort vor langen, langen Jahren, um dort nach seiner Tochter Nachforschungen anzustellen, doch hatten dieselben keinen Erfolg. Niemand wußte, was aus ihr geworden war, und der alte Mann mußte unoerrichteter Dinge wieder zu seinem Bruder nach Ehuago zurückkehren. Vor einiger Zeit starb Martin Nyer son, und die Zeitungen in Nero tyoxt brachten Berichte übe? die von ihm hinterlaffenen wohlthätigen Legate. - Eine Zeitung mit einem derartigen Bericht siel der Mrs. Schurter in die Hände, welche damals ln Nemburq, N. V).. wohnte. Sie schrieb sofort nach Chicago, und ihr Vries gelangte tn die Hände ihres Vetters Martin E. Nyerson. Derselbe theilte ihr soso nnt, day ihr alter Vater noch am i'ebeti fei und in Emcaao wohne, und darauslzin kam die Frau nach Ehicago und befindet sich jetzt in Gesellschaft ihres Vaters, den sie seit 50 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Sie ist 56, er 80 Jahre alt, und Beide wollen zusammenblelben, bis Gonverneur Georae- aus Ealifor? nien konnnt und mit ihnen ein gemeinsames Wiedersehen feiert. Dann will die Tochler ihren alten Papa mitnehmen und ihn daheim bis an fein Lebensende pflegen. Merinoö in Amerika. Die-ersten Merinoschafe sind im Jahre 1796 aus Spanien narf) Boston gekommen. Seit Jahrhunderten hatte die Ipauische Negierunq die Ausfuhr dieser Schafe aus ihrem ande unter schweren Strafen verboten, doch gelang es in dem enannten Jahre dein achtbaren" William Porter von Massachusetts, de? sich damals in Spanien aufhielt, drei Merinoschase zu erwerben und in seine Heiinath zu bringen. Durch einen Zufall gerlethen die Thiere in den Besitz eines ManneS Namens Andrew Eraigie in Cambridge, welcher sie so wenig achtete, daß er sie einfach schlachtete "und ihr Fleisch -ziini üblichen Marktpreise verkaufte. Erst svater erfuhr er iu seinem
.'cidwelen, oa er sür jedes dieser Schafe mit Leichtigkeit Hl 000 bekommen hätte. Im Jahre 1802 war Col. David Humphreys amerikanischer Gesandter in Spanien. Er war bei Hofe sehr populär, und eS wurde ihm ein bedeutendes Geldgeschenk angeboten, als er seinen Posten verließ. Humphreys lehnte das Geldgeschenk ab, erklärte aber, er würde mit Vergnügen ein Geschenk von 100 Merinoschafen entgegennehmen. Die spanische Regierung war anfänglich nicht geneigt, auf das Gesuch einzugehen, weil ihr viel daran lag, die Verpflanzung der McrinoS nach anderen Ländern zu verhüten, sie besann sich jedoch schließlich eines Besseren und gab Humphreys das gewünschte Geschenk. Von der Hecrde waren nur noch 70 Stück am Leben, als das Schifs in Boston anlangte, und sie wurden auf der Farm DerbyS in Eonnecticnt untergebracht, wo sie seither sich stetig entwickelt und den tamm für die amerikanischen Merinos geliefert haben. Heute sind die McrinoS über die ganze Erde verbreitet, die Merinos in Vermont erfreuen sich jedoch deS Rufes, ihren Stamm ungewöhnlich rein erhalten zu haben und vollkommen btanblülig" zu sein. Es ist durchaus keine Seltenheit, daß ein Vcrmoiiker Merinobock einen Preis von ."ono einbringt. In Addis son Eouiltn in Vermont allein gibt es eine Merinozüchterci, die ihren Eigen, thümcrn jedes Jahr mindestens 100 ,000 abwirst, lrobdem die Verkäufe keineswegS zahlreich sind. Die Schafe sind so theuer, daß sich schon aus dem Verkauf weniger Tbicrc eine große Geldsumme lösen läßt. Ucbrigcno sind et man jetztMerinoschafe in jedem Staat und Tcrritorinm der Union.
Kaiser Friedrichs Programnt. Da in Folge der zweifachen Ueber setzung dcr das Programm des neuen Kaisers einbauende' Brief a n B i smarck vom Kabel in vielfach verskümmeltcr Form mitgetheilt worden ist, so dürste es erwünscht sein, denselben nn Wort'.alltc kennen zu lernen. Dcr Einlkltuuz entkleidet, lautet er folgendermaßen: Die Verfassunas- und Rechts-Ord-nungen des Reiches und Preußens müssen vor Allem in der Ehrfurcht und in den Sitten der Nation sich befestigen. ES sind daher die Erschütterungen möglich zu vermeiden, welche häufiger Wechsel der Staatseinrichtungen und Gesetze veranlaßt. Förderung der Aufgaben der Neichsrcgierung muß die festen Grundla gen unberührt lasjen, auf denen bisher der Preunliche Staat sicher geruht dat. m Reiche sind die verfassungsmäßigen Rechte aller verbündeten Regierungen ebenso gewissenhaft zn achten, wie diedes Reichstages; aber von Beiden ist eine gleiche Achtung der Rechte des naijers zu erheischen. Dabei ist im Auge zu behlten, daß diese gegenseitigen Rechte nur zur Hebung der öffentlichen Wohlfahrt dienen sollen, welche das oberste Gesetz bleibt, und neu hervortretenden, unzmeifelhasten nationalen Bedurniijfen stets in vollem A!aße Genüge geleistet werden muß. Die nothwendige und sicherste Bürgschast für ungestörte Förderung dieser Ausgaben sehe Ich in der ungeschwächten Erhaltung der Wehrkraft des Landes, Meines erprobten Heeres und der aufblühenden Marine, der durch Gewinnung überseeischer Besitzungen ernste Pflichten erwachsen sind. Beide müssen jederzeit auf dcr Höhe der Ausbildung und der Vollendung der Organisation erhalten werden, welche deren Ruhm begründet hat, und welche deren feinere LeistnngSsähigkeit sichert. Ich bin entjchlozsen, nn Reich? und m Preußen die Regierung in gewissenhafter Beobachtung der Bettimmunaen von Reichs- und Landes.Verfassung zu führeu. Dieselben sind von Meinhi Vor fahren auf dem Throne in weiser Erkenntniß der unabweisbaren Bedürfnisse und zu lösenden 'schwierigen Aufgaben deS gesellschaftlichen und staatlichen LebenS begründet worden und müssen allfcitlg geachtet werden, um thrc Kraft und segensreiche Wirksamkeit bethätigen zu können. Ich will, daß dcr seit Jahrhunderten in Meinem Hause heilig gehaltene Grundsatz religiöser Duldung auch ferner allen Meinen Unterthanen, welcher Religionsgemeinschaft und welchem Bekenntnisse sie auch angehören, zum Schutze gereiche. Ein Jeglicher unter ihnen steht Meinem Herzen gleich nahe haben doch Alle gleichmäßig in den Tagen dcr Gefahr ihre volle Hingebung bemährt. Einig mit den Anschauungen Meineö Kaiserlichen Herrn VaterS, werde Ich warm alle Bestrebungen unterstützen, welche geeignet sind, das wirthschaftliche Gedeihen der verschiedenen Gcsellschaftsklaffen zu heben, widerstreitende Jntercssen derselben zu versöhnen und unvermeidliche 3)!ißstände nach Kräften zu mildern, -ohne doch die Erwartung hervorzurufen, als ob es möglich sei, durch Eingreifen des Staats allen Uebeln der Gesellschaft ein Ende zu machen.' Mit denocialen Fragen enge verbun, den erachte Ich die der Erziehung der heranwachsenden Jugend zugewandte Pflege. Muß einerseits' eine höhere Bildung immer wetteren Kreisen Zugang lich gemacht werden, so ist doch zu vermeiden, daß durch Halbbildung ernste Gefahren geschaffen, daß Lebensansprüche geweckt werden, denen die wirthschaftlichcn Kräfte der Nation nicht genügen können, oder daß durch einseitige Erstrebung vermehrten Wissens die erziehliche Aufgabe unberücksichtigt bleibe. Nur ein auf der gesunden Grundlage von Gottesfurcht in einfacher Sitte aufwachsendes Geschlecht wird hinreichend Widerstandskraft besitzen, die Gefahren zu überwinden, welche in einer Zeit rascher wirthschastlicher Bewegung durch die Beispiele hochgesteigerter LebenZführung Einzelner, für die Gesammtheit erwachsen. Es ist Mein Wille, daß keine Gelegenheit versäumt werde, in dem öffentlichen Dienste dahin einzuwirken, baß der Versuchung zu unverhältnißmäßigem Äuswande entgegengetreten werde. Jedem Vorschlage sinancieller Nesor, men ist Meine vorurtheilSfreie Erwägung im Vorculs gesichert, wenn nicht die in Vreußen alt bewährte Sparsamkeit die
Auflegung neuer Laftcn unigehcn und eine
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Erleichterung bisheriger Anforderungen herbeiführen läßt. Die größeren und klcincrcn Verbänden im Staate vcrlichcne Selbstverwaltung halte Ich für ersprießlich. Dagegen stelle Ich es zur Prüfung: ob nicht das diesen Verbänden gewährte Recht dcr Stencr-Auflagen, welches von ihnen ohne hinreichende Rücksicht auf die gleichzeitig von Reich und Staat ausgehende Belastung geübt wird, den Einzelnen unver hältttißmäßig beschweren kann. In gleicher Weise wird zu erwägen sein, ob nicht in der Gliederung dcr BeHorden eine vercinsachcndc Aenderung zulässig erscheint, in welcher die Verminderung der Zahl der Angestellten eine Erhölnlng ihrer Bezüge ermöglichen würde. Gelingt es. die Grundlagen des staatlichen und gesellschaftlichen Lebens frästig zu erhalten, so wird es Mir zu besonderer Genugthuung gereichen, die Blüthe, welche Teutsche Kunst und Wissenschast in so reichem Maße zeigt, zu U voller Entfaltung zu bringen. Kein Verheimlichen mehr. Es ist unbegreiflich, wie englische und Amerikanische Eorrespondente die Behauptung ausrecht erhalten können, daß über die Art von Kaiser Friedrichs eiden noch keine Gewißheit herrsche. In Deutschland selbst wird gar kein Versuch mehr, gemacht, die Wahrheit zn verheilnlichen. So läßt sich die Köln. Zeit." folgendermaßen über den Zustand des Patienten auS: Man muß unterscheiden zwischen dem Allgemeinbesinden und der örtlichen Krankheit. Das Allgemeinbefinden war in den letzten Tagen recht gut, dcr Kaiser war frei von Schmerzcn, hatte eine stramme Haltung, ein leuchtendes Auge, einen guten Appetit, er war von einer Arbeitsamkeit und geistigen Frische, die erstaunenswerth sind. Unermüdlich war er thätig, die schwere Arbeit zu bewältigen, die seit der letzten Erkrankung und dem Hinscheiden seines Vaters auf ihm lastete und noch dadurch verdoppelt wurde, daß er alle seine Wünsche und Entschließungen schriftlich bekunden mußte. Die Aufregung dieser letzten Tage, vor allem die in die schmerzliche Trauer sich mischende große Freude, welche ihn beseelte, als er wieder deutschen Boden betreten, die deutsche Heimath begrüßen konnte, mögen das ihrige dazu beigetragen haben, dieses gute Allgemeinbefinden zu heben und zu fördern ; zugleich mögen sie auch die leichten Fiebererfcheinungen verursacht haben, welche sich ini Laufe des gestrigen Nachmittags zeiglen. Anders sieht es mit dem örtlichen Leiden aus. In dieser Hinsicht hat nunmehr auch Sir Morell Mackenzie sich dazu entschließen müssen, die Ansicht der hiesigen Aerzte,' an ivelcher dieselben seit dem Mai v. I. festgehalten haben, als begründet anznerkenncn. Auch Morell Mackenzie muß jetzt zugeben, daß dieses Leiden bereits große Fortschritte gemacht hat und daß eine Heilung desselben j e tz t n i ch t m e h r m ö glich ist. Die Krankheit bringt es mit sich, daß von Zeit zu Zeit eine scheinbare Nuhepanse in der Entwicklung eintritt, und eine solche Pause, deren Dauer freilich nicht vorausgcfagt werden kann, liegt augenblicklich vor. Sie ermöglicht denn auch, daß zur Zeit die Athmung ungchindert ist, indeß muß die Eauüle sehr häusig herausgenommen und' gereinigt werden. Der fremde Beobachter kann von dem Vorhandensein derselben nichts bemerken, die Kleidung .und, wenn der Kaiser in Uniform ist, das Band des Ordens prnir le nierite bedecken sie vollst ändia Vom Inland e. Ein n g e M a d ch e n in Ecda? ftapidS ?ersiel auf die Idee, auf eine leichte Weise Geld zu verdienen. Sie fing von HauS zu Haus mit einem Eimer wll auerkraut, sagte überall, dcr HausHerr habe für '-'' EentS Sauerkraut bestellt, lieferte eine winzige Portion ab, nahm das Geld und ging dann weiter, bis sie an das HauS einer Wittwe' kam, welcher sie .dieselbe Geschichte mit dem .Hausherrn" erzählte. Die Wittwe rief .'inen Polizisten, und die junge Schwindlerin sitzt jc.t hinter schwedischen Gardink'n. Ein unmenschlicher Vater Ist der Bremser Georg Wollemuth in Detroit. Vor einigen Tagen wurde er über seinen dreijährigen Sohn wüthend, machte ein Schüreisen rothglühend und stieß es dem Kinde den Nacken hinab. Nicht genug damit, legte er dem armen Kinde das glühende Eisen auf das Handgclenk nnd den Arm, eine drei Zoll lange Brandwunde verursachend, und schlug es dann noch mit demselben Werkzeug. Eine Freundin der Familie nahm daS arme Kind zu sich, und auf Anzeige seitens der Stiefmutter des Kleinen, die, wie sie behauptet, ihrem Stiefsohn dieselbe Liebe entgegenbringt, wie ihren eigenen Km dcrn, hat sich jetzt die Humane Society' der Sache angenommen. Ein trauriger Fall von Jn sinn ist in der Kamille Schubert m Still i . :?ter in Minnesota vorgekommen. Der ? t . . cm . 6ll!'n m iajR ven ganzen Zöllner ve' schästigungslos; die Noth mit sied? Kindern und Schmalhans als Küchen. me ister brachten die arme Frau um den Verstand. Als sie ' vr einiaen- Tagen von Richter Lehmicke und den Doctoren Marshall und. Voigt unterfucht wurde, bekam sie die sire Idee, daß man sie wegen eineö beaanaenen Unrechts processiren und hinrichten wolle, nnd so machte jie während der Nacht den verzweifelten Versuch, sich mit einem alten Hackmesser den HalS zu durchschneiden. Hhr Vor haben wurde aber noch zeitig entdeckt.und sie hatte sich nur eine leichte Wunde beigebracht. In der Irrenanstalt 'wird die jrau hoffentlich wieder genesen. Sehr glimpflich weggekom. men ist ein junger Mann Namens Cdward Williams in Brazil in Jndiana, der seinen Großvater, Dr. John WilliamS, unter erschwerenden Umständen um 5S00 beraubt hatte. Er hatte zur Verschleierung des beabsichtigten NaubeS einige Zeit vorher Gespenst gespielt und die Mitbewohner des Hauses und die Nachbarn wirklich zum Glauben gebracht, das Haus sei behert. Während einmal Nachts das Haus von Neugierigen außen bewacht wurde, siel drinnen ein Schuß, und als man bineindr.ans. fand man den
zunaen Williams leicht verwundet, wie er behauptete, durch eine von unsichtbarer Hand auf ihn abgefeuerte Kugel. .Am nächsten Morgen war er mit der oben genannten Summe verschwunden. Wahr-, schcinlich hat sein Großvater für ihn ein gutes Wort eingelegt, denn das Gericht van May Eounty begnügte sich damit, den neunzehnjährigen Beugel auf sein rcumüthigeS Bekenntniß hin, Bürgschaft für gutes Betragen stellen zu lassen, unter der Drohung, daß er doch noch in'g Zuchthaus gesandt werden würde, sollte : er wegen irgend eines Vergehens nöch einmul vor die Gerichte gebracht werden. einer E o r r e s p o n d e n einer engl! Zeitung heißt es über di Juden ::i yttm vlork" : Im letzten Jahre betrug die Zahl dcr eingewanderen 23, 7 78, wovon IG als Pau pers" znruckqefchlcrt wurden, vctjtcrc Zahl kennzeichnet den Eharakter der jüdifchen Einwanderung. -Die Juden find bekannt als thätige Förderer der Sache der Menschenfreundlichkeit. Ihr PurimBall brachte 815,000 für menfchenfreundliche Zwecke ein. Dazu kommt ihre Unterstützunasaesellschaft, welche im letzten Jahre $73,704.90 an 17,385 bedürftige Personen vertheilte. Die Juden gehören zu den größten Grundeigenthümern in New 9)ork. Die Seligmans zählen zu den reichsten Bankiers und so könnte die Lifte der reichen Juden fortgefetzt werden, daß eS Jeden überraschen würde. Die Nv ?)orker Juden machen in der That in Bezug auf Reichthum riesige Fortfchntte. Nächstens werden fie ihren an deren großen Anstalten noch eine Urn'verfitat hinzufügen. Es vollzieht nch rn ihnen, als einer besonderen Klasse, indeß eine Aenderung, die sich den Fortschritten deS Zeitalters anbequemt. DaS orthodore Element ist dagegen, dock es ist in der Minderheit. Der Fortschritt wird andauern, bis das neue Gefetz", wie die Juden es nennen, allgemein angenommen tft. Die Stellung, der Einfluß und die Bestimmung der Juden in New )ork haden viel Interessantes. Die neue Methode, nach wel cher von einem fahrenden Eisenbahnzuae nach einer Station telegraphirt werden kann, hat sich auf der Lehiqh-Valley-Eisenbahn während des letzten SchneefturmeS vorzüglich bewahrt. Die qeähnlichen Drahtleitungen waren vom Sturme auf der Bahnstrecke von Perth Amboy nach Easton in Pennfylvanien unterbrochen worden, doch war auf diefer Bahn das neue JnductlonS - Tclegra-phen"-System eingeführt. Als daher nahe Three BridgeS dem Jnductionsznge ein Unfall zustieß, telegraphirte der auf demselben befindliche Beamte sofort nach lemington zurück, damit Hilse gefchcckt werde. Bald traf auch der Superintendent" DonneUn mit Arbeitern ein und aus die gleiche Weise wurden dann Aerzte herbeigerufen. Mit Hilfe dieses Jnduc-tiönS-Telegraphen-Systems kannten die Beamten .genau die Stelle, wo die Züge festlageu und konnten den Passagieren Hilfe, oder wenigstens Mundvorräthe zu. fcnden. ?,c Pazz agiere vermochten an ihre Angehörigen ans diese Weise Nachricht über ihr Befinden gelangen lassen und der Betrieb der Bahn konnte schnell geregelt werden. Die Pfähle, welche die JnductionSDrahtleitungen tragen, sind nur 10 Fuß hoch, bieten also dem Sturm nur geringen Widerstand. Ueber V a n d e r b i l t s n c r- e n Koch wird 'auS New Jork berichtet: Da berühmte französische Kochkünftler Joseph Dugnial. der besser unter dem Nanlen Monsieur Joseph bekannt ist und der, wie es heißt, von Eo'rnelius Vanderbilt mit einem JahreSgehalt von Z10.000 als Küchenchef enga'girt worden ist, traf hier dieser Tage mit dem Danipfcr Vtf Bretagne" von Frankreich ein. M?. Joseph war bereits dcr Gegenstand von Berathungen zwischen zwei )o hoch: gestellten Persönlichkeiten, wie dem Ha-scn-Eol!kttor Magone nnd dem BundesDistriclsanlvalt Walker gewesen, da die Frage aufgeworfen worden war. ob ihm, als einem contractlich Engagirten, di' Landung gestattet werden "dürfe. Der Eollcctor war aber der Ansicht gewesen, daß, wenn ein französischer Kochkünstler fähig sei, den Künstlern in derselben Branche hierzulande cwas beizubringen, dies dem Lande jedenfalls nichf schaden könne. Hin jedoch allen Schwierigkeiten vorzubeugen, wurde ein Zollbeamter an Bord geschickt, der Mr. Joseph über seine Pläne und Abstchten ausfragte. Er sagte unter Anderem, daß er seine Ueberfahrt selbst bezahlt und von Herrn Vandcrbilt als Oberkoch engagirt worden, die Offerte aber nur eine mündliche gewesen sei und eS ihm frei stehe, zu thun und zu lassen, was ihm beliebe. Die Landung wurde ihm daraufhin gestattet. Joseph hat seine Gattin und eine Tochter mitgebracht. , Vom NnSlande. E in e r e b e n s o seltsamen als schaueroollen Katastrophe sielen am 11. März in Paris fünf Menschenleben zum Opser. Der Weinhändler Busson, welcher ein billiges Hotel garni hält, hatte gegen Mittag bemerkt, daß einige Aborte seines Hauses verstopft seien. Um die nöthige öteparatur vorzunehmen, beaab er sich auf den 5lur vor der Kellertreppe und hob den Stein auf, welcher L!. ," ..'.f. V.J sC , ' ?. ...X oic enrgruve veroral iii iietf antu eine Leiter herab, doch kaum hatte er die ersten sprossen derselben überschritten, ls er. von den infernalischen Ammoniakdämpfen betäubt, mit einem Schrei in die Grube stürzte. Von dem Hilferuf herbeigezogen, versuchte nun der löjahrige Maurergeselle Jules Paufsiaue dem Verschwundenen Rettung zu bringen, ttiea ebenfalls die Leiter herab, verschwand aber wie ener in dem schrecklichen Dunkel. Der tödtliche Gestanks welcher dcr Oesfnung entftromte, führte alle Bewohner dcs Hauses an dcr Un-' glucksstatte zusammen, ebenso wie die Gäste deS im Erd He schoß befindlichen WeinschankeS. Zwei der .Letzteren, .o'et 27jährige Sidonnier und der sojährige' Portier Godard, ließen sich nicht ahschrecken durch daS Schicksal,' das Busson und Paufsique ereilt hatte; sie glaubjen ihnen noch daS Leben retten zu können.' Einer nach iem Andern stieg hinunter, und keiner von Beiden sah das TaaeZlicht wieder. DaS. Alles war daS Werk 'weniger . Minuten. ' Nach Verlauf derselben traf die Löschmannfchast vom nächüen Vosten mit allen möglichen Net-
in;:gsi!lf:cn?n!cn ein. Eörpocal Tou,
lon war der Erste, dcr das nun schon entsetzlich gewordene Wagstück unternahm und seinen Fuß auf die Leiter setzte. Er hatte verweigert, sich anseilen zu lassen und ging in den sicheren Tod. Kaum war sein Kopf unter daS Niveau des Bodens getaucht, als man einen dumpfen Fall vernahm ; auch dieser Tapfere war ein Opfer dcr Pflicht und Menschenliebe geworden. Noch drei PompicrS ver? suchten, ihrem Eollegcn zu folgen. Sie wurden festgebunden hinabgeschickt, aber nach wenigen Sekunden schon spannte r s c ' c c ncy piotziia; vas om uno ne wurden , wie leblos herausgezogen. Erst nach 5 Stunden gelang es, die 5 Opfer wie- i der hervorzubringen. Drei derselben hinterlassen eine brodlose Familie, für welche Sammlungen eingeleitet wurden. Die R a u m e im Eharlottenburger Schloß, welche dem Kaiser Friedrich IU. zum Aufenthalte dienen, sind mit äußerster Einfachheit ausgestattet. Den Hauptgegenstand des Arbeitszimmerö des Monarchen bildet wohl det Schreibtisch, von dem aus zur Zeit die Geschicke der Nation geleitet werden. Der Schreibtisch ist ein einfacher Tisch. mf&Y m'tt flsf t nffrt"ri ItuS f)i-!afr4.. tvnwii ni itiitiiuuvit 4titv 1 11 1 I kyU ten übersäet ist. In der Mitte neben dem Schreibzeug befindet , sich eine Neisewcckuhr mit Glasgehäuse. Es fehlen aber auch nicht die Veilchen und Maiglöckchen, welche zu zierlichen Strauftchen gebunden, darüber gestreut sind, und im Verein mit anderer, prachtvollen Blumen, die namentlich in einem hohen, neben ' dem 'Schreibtisch stehenden Blumenkorb, einen herrlichen, süßen Dust über das Zimmer hauchen. Links auf dem Tisch, liegen zwei Pet, schafte, ein größeres und ein kleineres; ferner steht auf demselben ein Komtoir Kalender, der oben in Medaillenform daS wohlgelungene Bild deS Prinzen Hein-. rich zeigt. Ferner stehen auf dem Schreibtisch Photographien von theuren Perso, nen. Links neoen dem Schreibtisch steht ein neues, aber ebenso einfaches hohei Schreibpult, vor dem ein gewöhnlicher, neuer Drehschemel sich befindet. Auf diesem Pult liegen ebenfalls Papiere unk Briefschaften, fowie die zum Gedankenaustaufch des Kaisers dienenden wei. ßen Zettel. In dem Kamin lodert hell und lustig die Flammen und verbrei, ten eine behagliche Wärme durch daS ganze große Zimmer, das durch weitere Möbel, wie Sophas, Tische, Stühle wrt dergleichen ausgefüllt wird. Das Schlaf: zimmer des Kaisers liegt etwas fern von dem Arbeitszimmer und ist ebenso einfach ausgestattet. Das große, breite' Bett deckt kein Baldachin, eine einfache, weiße Decke ist über dasselbe gebreitet; aus einem Tisch liegen auf weißer Marmorplatte die Orden des Herrschers. An das Schlafzimmer schließen sich die Toilettenzimmer an, und hieran das lange, etwas schmale, mit hohen Garderobenspinden ausgestattete Garderobenzimmer, In diesem sind auch, wie die Post zu berichten weiß, die LieblingShunde des kaiserlichen Herrn, zwei wunderbare Windspiele, untergebracht. Hinter dem Gar derobenzimmer kommt zunächst das Zim mer deS Dr. Hovell, dann erst das de? englischen . ArzteS Mackenzie. Diesel scheint die grüne Farbe sehr zu lieben, denn verschiedentlich leuchtet einem das Grün entgegen und auch das Bett ziert eine grünseidene Bettdecke. Die elektri sche Leitung ist nunmehr so ziemlich fcr liggestellt und verbindet alle Zimmer, namentlich die der Aerzte mit den Wohn: räumen dcS Kaisers. Ein Krankenwär ter des Herrn Professors von Bergmann hält bei dein Kaiser meist die Wache. Eine be mer k e n s w e r t h i Aeußerung deS Kaisers Friedrich ans dem Jahre 1873, welche zeigt, daß Kaiset Friedrich dem Fürsten Bismarck gegenüber denselben Standpunkt einnittnnt, wie sein hochseliger Vater, theilt der Rheinische Kurier" in seiner jüngsten Nummer mit. Bekanntlich erkrankte d jetzige Kaiser im Jahre 1873 auf einer Reise nach Karlsruhe plötzlich so schwer, daß er sich genöthigt sah, im Schlosse zu Wiesbaden, wohin auch seine Familie schleunigst berufen wurde, einen mehrmonatlichen Aufenthalt zu nehmen. Die Aerzte sagen", so sprach nach dem Nh. Kur." der Kronprinz damals zu der Kronprinzessin, meine Krankheit sei nicht ohne Gefahr; mein Vater ist all und der Prinz Wilhelm noch minderjährig. ES wäre daher nicht unn.öglich, daß Du eine Zeit lang zur Regentin berufen würdest. Du mußt mir verfprechen, nie etwas ohne den Fürsten Bis marck zu thun, dessen Rathschläge unse-. rem Hause zu ungeahnter Größe und Macht verholfen haben." Diejenigen-, welche aus der herzlichen Umarmung deS KaiferS und des Kanzlers bei dem Wiederfehen aus dem Bahnhöfe in Leipzig noch nicht erkannt haben sollten, welcher Art die Beziehungen Kaiser .Friedrich'S zu dem Fürsten Bismarck sind, werden nach obiger Mittheilung nicht mehr im Zweifel darüber sein können daß Kaiser Friedrich ans demselb.en : Standpunkte gegenüber dem großen Kanzler steht, wie lein Vater. - Die Peking Gazette"' enthalt eine vom Gouverneur von Uliassutai an den Kaiser von Eha gerichtete Denkschrift, worin mitgetheilt .wird,-daß die Route der Regierungscourriere zwischen 3 Posistationen im District Khalkha in der Mongolei habe'geändert werden müsftn, wegen des Ueberhandnebmens - der Ratten. Seit zwei Jahren haben diese Thiere daselbst solche Verheerungen angerichtet, daß fast jeder Grashalm abgetreffen in. Das aame. Land bat von Plage zu leiden. Die Pferde und Kameele baden kein Butter und es ist UN möglich,' Thiere zur Beförderung fc Poft aufzuireibea. 'Eine interessante Entdeckung ist in Stratfort on Avon, dem Gebnrtsvrt Shakespeares, wie aus Londön geschrieben 'wird, gemacht-worden. In der dortigen Guildhall'wurden nämlich .mehrere Tausend alter Urkunden aut dem 13. und 17, Jahrhundert aufgefiMden. und hofft man, daß. unter denselben solche sind, die auf die,dunkeln LehenT- i Verhältnisse dcS'großten englischen Dich ters etwas Licht werfen - Heuie Lieber'S Sock ! -c . Verlangt Mucho' Nest ljtavn?ft CigarV1,
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'i h, MARK im L -DAS GKOSSISchmcrzcnlieilmittcl 33 Rheumatismus, Refften Im Gesicht, Gliederreißen. Frostbeulen, Gicht, Herenschu, reuzweh und Hüstentelden. Rnckensch merzen, Verstauchungen, Steifen Hat, Frische Wunden, Schnittwunden, Quetschungen und Bröhungen. Zahnschmerzen, Kopfweh, Vrandwunden, Gelenkschmer,en, Ohrenweh, Ausgesprungene Hände, in alle Schmerzen, welche eiu öußcrlkche, Mittel benöthigcn. Farmer und Viehzüchter finden in dem St. Jakoiö Oel ela nnüdertreffliches Heilmittel gegen die (Le. brechen deö WiehstandeS. Eine Flasche e. Jakobt Oel kostet 50 Clö. (fünf Flaschen sü? t2.00). Ist in jeder Aro lheke u haben. Für $5.00 erden zwölf Flaschen frei nach allen Theilen der Ver. Staaten versandt. m ciiEixs l mim ca, WllWn. ii. Dr. August Äöntg'S Hamburger Kraeuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen Ge schwüre, Schnittwunden. Brand, und vrüh. unden. roftbeulen, Hühnerauge, te. ö Stk. daß yacket. In Apotheken z habe. THE CHARLES A. V0GELEA CO.. Baltlnxx. Md Cures Rernoves Tarif Sunburrif SS I 15 Bee Stlngs, Mos2 l 1 nultn nd All ' V - v 'S PtHPLES, ELOTCULS, 'TTnnmi TMV Inaat Rltacj ! " M , llffcl Aj and every form ofskln Uexnlslies, iosltively cured on tho most dellc&te t&ln witliout leavtn; acar, by Hop 01 Ti tXPjeXLt. Prlce CSeta., COcts. aad $1. At drufnrtäta er by mall." . Tha 1Tot Vill 'Min'Tcr Co.. New London. Conn. Llttle Dop PilU for Biek-Leadactie, djapepslo, büiouBaeas and oonstlpation ha ve no egnaL 50. I allen Arothsken 2 haben. OOOO4O0 ine kinderlose Vhe ist selten eine giöckliche. Wie und wodurck diesem Uebel in k u r z e r H t i t abqebolfen werden kann, zeiq! der ..ttugSAnkr". 2Ä)TeU,J. mit natinr. etrnten ibiistca, welcher v?n dem a.ten deuijcden HkilJnsiitut ia ?i'ew Kork herzuszezebe wird, auf die klarste Weise. Juuze fceiue, die In den Stanv der Ebe tittea wollen, sollten den Exruch EchlllerS: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", wodl beberztgen, und tsi rortresfl:che Buch lesen, ebe sie ten wichtigsten Schritt tii LebenS tdun l Wird für 25 ttents in Pestmarkeu, tu teutscher Tpracke, sorqsam verpackt, frei veriantt. Adresse : Iutli,,tli1-In?ritut,1 1 inronlAos. New York. N.Y. In Jurianaovl.s, Ind., btixii Buhandler G. Keylr, 29 Süd Del&w&re Lt. oooooo s& für dii Saison 1887., A. Caylor, Office: 40 IVorcI Wot 8tr. Teledbon 949. ? 3 Aftr Forts ye.rt experience in tu )rcpravion 01 nwn K.n I In. llnnMit ! , 1 1 F IA W M U ThoQs&nd appllcttiom for patent ia t - . j C A Vah i or. mnn i W7Z 1 l tries. tn puDiisner I -" ovicunu riiV American continn to et a, ohcitor tfl 1 forpatenU,caTeats,trade-marki.oopy-i . . tt;.J ht.tAi tnj l lltf tilllleu eine uu . v... tBHBB riUlS, IOr 411 J ujfco. j i.' to ootain pateot in uanaaa. r-"'"'' Geraany, and all other countn. Theireipnuce ia unequalel and their taciiitiei ar uniui P Dniwing and fipeclßcaUon prepared and fllad In the Patent Office on ehort notice. lerm very reasonable. üo charge for examination ol modal or drawins. Advice by mail free. . . . Paten t s obt ai ned t hroarh M n nn iA Co. are notlo4 Inthe SC1EXTIFIC A5IEllICAÄhch baa the largest circulation andis the moet öut l aewapaper of it kini published in the world. Th adranta I aub. notice every patent hlarreani plendidly illnstrated newf paper t published WEEKLY at tlt a , yeir. nd U admittedto be the best paper devoted to acienc. fieechanica, Invention. enineerin worka. na other departmenw of indubtrial prosreaa, publiebed in any country. lt containa the nam i oj . sil pateatees and title of very invention patentea ach week. Try ii four moatha for .on dollax. ßold by all newadealers. ' . ... If you hav an inrentlon to patent wrlte to Mann fc Co.. t.ubUher of Soientino Aminwa, 6l Broadway, New York. . iiaadbook about paUata mail ad trtev Luxus I Die See Line Nonte" (l &, 8T L unb C O C eil i bahn). Diese auSgtzeichnete Badn befßtbetl Passagiere nach Olnoinnatl, Olovelmirl, . BuTalo tinb allen Neu - England Städten - Schlafwagen zwischen Indianapolis . . und New AorL ohne Wagenraechsel. Direkte Verbindung nach 2I!ssourl, :rk2NLÄS, Ten&s, KaiisA?, Neirräska, Colorado, Callsornien und Mexiko. - MtdrigsteVaten. ET Man wende sich degen näherer Jnfor matio?: an ;: I). B. Martin, en'I Pass. Agent. - CIc aiUn).W. J. Nichols, Gen'l West. Agent, S t. fi U i I. Menschauttpfeistn, lange deutsche Weifen, Eigarkenlditzen etc. bei Qrn. Mucho. No. 199 t?ft Washington Ctr.
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