Indiana Tribüne, Volume 11, Number 191, Indianapolis, Marion County, 29 March 1888 — Page 1
BV IlO : wiww:: jf') ; Mrgling 11. Office : o. 140 Ost Maryland Straße. Nummer 191. JOdiaaapolio, Z2d!c:J, lSynnkrpaj,. d, s. März iobs.
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LkseS des Telegrssh. Gctlci ftaflKli a Washington. 29. März. Würme itS, schönes WeMr.
Will sich zurück, iehkn. Washington. 29. März. (Jent talmafor Teny hat dem Kriegsminister gtscdrktben. dab er wegen mangeldaster Gesundheit seinen Posten niederlegen wolle. Offizielle Beeinflussung. P a r i 9, 29. Mörz. 'Ein Sub'Comlte oel Wablcomite der Deputirtenkammer, hat belSlossen zu empfehlen die ävayl Floureni' des Ministers deS Auömä'tiaen wegen olfizieller Beeinftissung der Wüh' ler für ungiltig zu erttSre. SdiSorielles. - Nachdem der GaS Trust zur Wirk lichkeit geworden, schwärmen unsere Prominenten und städtischen Beamten da für, daß die Stadt selbst eine Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung beschafft. Aber waS fällt Such denn e'n. Ihr Herren, Ihr kommt ja auf ganz sozialisti sche Jveen, schämt Ihr Euch nicht? Etwas Schmachvolleres und Erau samereö wie das an anderer Stelle be richtete Verfahren deS Nw Jorker Veam ten gegenüber der Schwedin Magnuffon ist kaum denkbar. Selbst das hiesige Journal" siadet tfch veranlaßt, darüber zu sagen : Die V r. Staaten werden in der ganzen Welt sich den Ruf der Bru talltat erwerben, wenn solche Dinge im Namen deS Gesetzes geschehen können." Haben die Ver. Staaten diesen Ruf nicht schon ohnedies ? - Ein Reporter des Sentinel" kam vor ein paar Tagen in die O fice des Sc kcetarS der landwirthschaflllchm Commis sion (boarcl ok ozriculiure) und fand denslbnmit dem Bericht der Jllino -ser Behörde gleichen Namen? beschäf tigte. Er warf daS Buch auf den Tisch und sagte zu dem Reporter : Hier ehen Sie sich diese Zlhlen an." lt do& leit the orld. Wal zeigten nun diese Zahlen? In 102 EountieS von Illinois erzielten bloß 13 einen Gewinn an' der Welschkornernte. In 1335 erzielten diese 13 CountieS einen Gewinn von 51.225.732, die anderen 34 CountieS verloren $10.831,701. Im nächsten Jahre war es noch schlimmer. Damachten bloß 17 CountieS einen 3e winn und zwar nur von Z301.S50, dage gen erlitten die anderen CountieS einen Verlust von k20,171.607. Die Farmer müssen sich demzufolge in Schulden stör zen. Zwei Drittel aller Farmen in Jlli noiS sind verpfändet, Hunderte für so viel wie sie werth sind. Im letzten Jahre be trugen die An lehen an Farmer in Illinois 200 Millionen, die Jnteresien darauf be tragen 14 Millionen. Ja Ohio ist es noch schlimmer. Die Hypothekenschulden ' auf Farmen belaufen sich auf 300 Millionen Dollars. Es ist eine positive Thatsache, daß die. Farmer die Zinsen nicht bezahlen können. Auch in Jadiana ist die Zahl der verpfändeten Farmen überraschend groß." " Der kluge Reporter fragte darauf : Was mag wohl diese Zustände veran' laßt haben?" Der noch klüzere Sekretär des Acker baurathS sagte darauf : Ich weiß eS nicht. ?.n den Farmern kann es 'nicht liegen, txnn diese verbrauchen weniger und ar beiten schwerer, als irgend eine andere Klaffe. Vielleicht", fuhr der Reporter fort, haben hohe Steuern oder der hohe Tarif mitzuthun?" Nnn, ich glaube eS nicht", replizirte der weise Sekretär, weiß nicht, woher eS kommt, die Sache i't den größten StaatS männern ein Räthsel. Aber, die Ge schichte sieht sehr schlimm aus, denn die Berichte aus allen Theilen des LandeS zeigen dieselbe Lage." Wer bewundert hier nicht die Naivetät deS R.poiterS und deS Sekretärs? Seit Jahrzehnten weisen die Jünger von Karl Mair. darauf hin, daß unter dem gegen wältigen Produktionssystem der Kleinbe trieb im Handel, in der Industrie und in der Landwirthschaft unfehlbar dem Unter gang gcwidmet ist, daß die Kleinfarmer, die Kleinhändler und die Kleinindustriel len unfhlbar in'S Proletariat geschleudert werden, und jetzt wundern sich diese klugen Reporter und Sekretäre, daß eS so kommt, und d.ffcn ;S sich nicht zu erklä rrn.
Die BefchäftigungSlosigkeit Tausendervon Arbeitern JahrauS Jahtem, die niederen Löhne der beschäftigten Arbeiter, kurzum die mangelhafte Verbrauchsfähig, keit deS eigenen Volkes macht es nothwen dig, daß wir Getreide ezportiren, daß wir eS auf dem Weltmarkt verkaufen. Der Weltmarkt fragt aber nicht darnach, wie viel Fracht der Farmer bis zur Küste be zahlen muß, er fragt nicht nach der In tereffenrate, er fragt nicht darnach, wie der Farmer lebt, er fragt nicht darnach, ob er Eigenthümer oder Pächter ist. er fragt nicht darnach, ob er Kleinwirthschaft oder Großwirthschaft a ia Dalrvmple betreibt. In Liverpool auf dem Hiuptmarkt deS Welthandels begegnen sich amerikanisches, indisches, russisches und ungarisches Ge trerde, dort wird der Preis bestimmt, und der Weltmarkt kennt keine Sentimental! tät. Ihm istS gleichgültig, ob der ame rikanijche Farmer verarmt und verhungert, oder nicht. Binnen Kurzem wird bloß noch der Größbetrieb auf Tausenden von Ackern möglich sein. Der amertk mische garmer stand wird vernichtet, der Großzrundbe sitzer tritt an seine Stelle. Wer lebt wird'S sehen !
DrasztnschrichteA. Todte nfeier. Washington. 23 März. Um 11 Ubr 30 W. wurde die Leiche deS vttstordenen OderrichleiS. nach dem Kapital in den Sitzungssaal dtjRkplÜseniantenhau seS aebraltt. Im Letchercondukt befan den sich die Vtrwanbten. die Richter des ObergerichtS. die sungirenden Geistlichen, sieden an der Zzhl und viele Freunde deS Vttftcrbenen. Die Richier tragen ihre fchwaizen Seider.rodcn. In der Rotunda wurde der Sarg von dem Comite des Se nctS und oeS NeprüsentaptendzufcS in Empfang genommen, und nach dem Sitz ungisaake geleit. t. Dir Saal war mit Trauetflor verzi,r. Die Galleri?en wa rea ged'äat voll. Der PiSiidert unt lärarailiche KbinelLraitalttder. die Mit altkder M diplsmattfchen Corp?, die Rich'tr der übrigen Gericht in Washing ton waren anwesend. Die Feier fand nach dm Riiu in der CpiSkopalkirche statt. Sosort nach Bnndizung der Fkier lichkeiten wurde die Leiche nach dem Bahn. Hof gebracht, um vermittelst eines Citia zugeS nach Toledo beföedert zu werdtn. . Sämmtliche Richter und Beamte de OberbundtSgericht S, ein Comite dkS Geräts und ein Comite deS Hauses fuhren mit. Toledo, O .23. März. Die Lffent. lichen Gebäude sind mit Teauerzeichen versehen. Die L'ichenfeier wird in der Trinity Kirche stat finden. Am Bahnhof wird die Leiche vom Mayor, dm stäNi. schen Beamten und Comite? der beiden Zweige dkS EtadtratdS in Empfang ge nonmen werden. Frau Waite. welche in California war, Um heute Rattt um 10 Uhr hier an. D o S.P auperJmmigrantLaw-. N e v V o r k. 28. März. Der Collector Mzzone bat auf Jnformalion hin. welche tdm von den CinwanderungS'Commiffä ren gtlitfert wurde, beschlossen, die Frau Anra Magina Magnuffon, welche am 12. März mit der .Alaska" hier ankam, und diren Gatte ein amerikanischer Bürger in MinnepoliS ist, sammt ihren zwei Kindern zwangsweise nach Europa zurückzuschicken. Ein solcher Fall ,st in der Geschichte deS Caftle Earöen noch nie vorgekommen. Die EinwandtrungS'Commissäre hielten die Cache sedr'gediim auch den Betroffenen gegenüber aber ein menschlich fühlender Freund der a?men Frau sktzie sie zeitig in Kenntniß davon, was idr bevorstehe. Die Frau und ihre Kinder kamen hier an, um mit dem Familienvater zusammenzutreffen; sie waren von einem männlichen Verwandten begleitet. Alle hatten Billette nach Minneapo. lis. Die Beamten in Castle Garden" voll t'N bemerkt daben. dab Frau Magnvffon eine große und stark aussehende Per. fon Spuren von Geisteiflörung zeige. Daraufhin wurde sie festgehalten. Der Mann, welcher sie begleitete, machte eine beschworene Aussage vcr den Commiffü ren, daß Frau Magnuffon zu ihrem Gut ten zukückkeirp, welcher sich schon über 8 Jahre ia den Ber. Staaten b' finde ; dak die Frau selber schon vier Jahre in den Ver Staot-n gelebt habe und vor etwa Drei Jahren nach Schweden zurückgekom wen sei und dob das älteste der Kind,r in Minnlapoli geboren su. De Weiteren drückte ei den Wunsch ouS, die Frau und die Kinder zu dem Gatten und Vater zu bringen, welchir ängstlich auf ihre An surft warte. Troddem, und obwohl be wiesen wurde, daß die Frau die Gattin
eineS amerikasischea ÖLrgerS fei, wurden dlt Wu und die Kmdkr, zurückgebalten. Man wollte sie schön vor einer Woche nach Europa zurücksenden.' ade? auf daS ernstliche Ersuchen der Guion Steam ship Co. hin verschob man die Vbschick ung biS. heute. LoSgeriffen von ihrem Freund ud Begleiter., im Jrrenasyl aus Ward Island kingtsperrt. wurde die unglückliche Frzu immer schlimmer und heute erklären die Aerzte wirklich ihren
' Fall für inen hoffaungSlösen ! I Superintendent Jackson setzte den Gut ten von der Entscheidung des Collecior in Kenrtniß. und der,bedauernSTerthe j Mann sandte Nichricht, daß seine Um. stände eS nicht gtstatt t:a, pirsönlich nach , dem Osten zu kommen und bat, ihm. wenn man die Gattin ihm durchaus ent j reißen wolle, wenigsten? .seine Kinder zu 'lassen. Die Behörden '.aber sagen, eS würde st recht grausam sein, die Muttir von ihren Kindr.i loszureißen, an denen sie mit groblr Ztrtlichkeit hängt. Superintendent Jackion gab beute ei ncm R.polter gegenüber zu, daß die Mutter nedft den Kindern heute zurückgeschickt würde. Jch habe,- sagte er. .dem Collctor Ma aone die BürgerrechtSapiere von Jodn Magnuffon vorgelegt dem Gatten der Frau aber er weigert sich, seine frühere Entscheidung zu ändern, und sagt, das .Etsed" müsse durchgefüh't werden. Der ffill bringt eine Frage aus. welche meines Wissens noch nie zur EtÜrterung gelangt ist Wer 57ad, Wollen keine Bibekgesell. schaften. Z St. Petersburg. 28. März. Die ruiftsche Regierung hat dr amerikanischen Bibelgesellschaft die Ausübung ihrer Thätigkeit ti den Ostseeprovinzen ver boten und w!n wahrscheinlich die eng lischt sowohl wie die amerikanische Bibel gesellsckat aul ganz Rußland ausweisen Die Uederschwemmung in Deutschland. Ber Un. 23. März. Durch den Au? t'ltt dtt Weichsel sind innerhalb einer Strecke von 10 Meilen 77 Tökfer über schwemmt worden. Die Stadt Kffel üeht ganz in Waff r. Die Weser, di, Fulda, die Eider, die Lahn urd arder Flüsse sind ebenfalls aus ihren Usern ge treten und der Schaden, den ka? Hoch waffer allenthalben anrichtet ist enorm Der kranke Kaiser. London, 23 März. Dr. Zablu dasky hat mit der Maffaze'Bchandlung de Kaiser? begonnen. .Lancet saot daß in Folge d r Besserung dS Befindens des Kaiser? Dr. Mackenzie in acht oder zehn agrn nach London zurückkehren, werde. H i e si ge S. Voltzkt-ertc Die vier Bürschlein. welche angkklagt waren, Henr Leonürs'S Pferd gestohlen zu haben, wurden entlassen. Der Mysr scheint den Angaben, daß sie sich nur einen Jux machen wolltin. Glauben geschenkt zu haben. Bezüglich der außerhalb der Stadt wohnhaften W rtde entschied der Mayor. daß ,r Jurisdiktion habe, und die Fälle später verhandeln werde Chorle? Wilson wurde unter der An klage deö Einbruchs. Albert Beord und Mike Donahue wurden unter der Anklage dtS DiedstahlS den Gloßgefchworenen überwiesen. Ein Main der stch als ein V tUx des am ledten Samflaz in den I. M. Sz I Vr?S umS Lben gekommenen Artbur Tangney aaSgiettgeht in der Stadt um her. und d ttelt.!' angeblich um die Be grüdnibkosten bestreiten zu können, Geld zusammen. Er ist 'ein Schwindler, da die Firma Helherington & Berner die ganzen Begräbniskosten getragen haben. - fttutt Lieber'S fSod ! tt Frau Jarbeau verli'ß gestern Nachmittag aus eine kleine Weile ihre Z'mmer im Wlndsor Block und alS sie zurückkam, machte sie die unangenehme Entdeckung, daß 580 und eine Partie Schmuckfachen aus einem Zimmer ver schwanden waren. Die Frau hatte einen gutgekleideten Mann in' Haus gehen sehen, und ist überzeugt, daß dieser der Dieb war. John BaineS. einer der beiden Falschmünzer von Goodlann. selche die! vrr,ügltch nachgemachten $5 Certisikate in Cirkulation gesetzt haben, hat die ver langte Bürgschaft im Betrage von $10. 000 gestellt, vnd wird stch nun auch be müden, seinem LeidenSgesährten Josiph Spp dazu zu verhelfen, daß derselbe wenigsten vorläufig zu seine erst zwei Mo note mit ihm verheiratheten Frau zurück kehren kann.
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John H. Adams & Co., HMftVTransporteur! (House-raover) -'s Backstein- u.Frame-Eebaude Transportation von Kassa Schranken eine Spezialität. Office: MiMppt nn Heoxgia $ixat CSr Tellphou 080. er Die Bürgschaft de ArZiitekien Heien Bruno Schmit) wurde von der Soldaten Commission auf $10 000 f. st gef tzt. Herr Beuno Schmiö wtid am 15. April wieder räch Deutsch!and zuiück kehren, und bis Oktober dcrt verweilen. Während dieser Zeit wird sein Assistent Herr Baumann von Cdicigo die Aedeit n hier leiten. Man glaubt daS Fundament noch in di fem Jahxe fertig stellen vi körnen, und dam t die Ard.'lten ohne Störung vorgenommen werden können, wird man den Circle Park mit einem 10 Fak hohen Breiterzaun umgeben lassen Die Angebote hierfür müssen bis morgen Bormi'trg um 10 Uhr eingereicht werden. Die Morton St tue w!r) einen andkrn Platz eingeräumt bekommen. Heute Lieber'S Fock ! Vom ZluSlanbe P ro fesso r v. Defrcgger be, absichtigt der, .Lienzer Zeitung" zufolge, aus dem österreichlschen Staalsverband zu scheiden und das deutsch?, bezichungsweise baverische Staatsbürgerrecht zu erwerben. Dieser Entschluß hängt offen, bar mir dem Bevorstehen der intcrnationalen Kunstausstellung in München zufammen, wie ja bekanntlich bei ähnlichen internationalen Veranstaltungen die Frage der nationalen Zugehörigkeit dem aS Tirol gebürtigen, aber in München nun Meister gereiften Meister wiederholt schon Conflicte bereitet hat. Erst neu lich hatten wir zu berichten, wie dasselbe Dilemma den Maler in Wien Ui bet dortigen Jubiläumsausstellung veranlaßt hatte, sowohl in der deutschen, wie in der österreichischen Abtheilung auszustellen. I n einer vielbesuchten XI tl rr-T!ei? n n . . r . . ocTiuicT Potlliliilr jreurc slcu vor elNl: gen Tagen ein biederer Pommer'mit sei? ner theuren Ehehälfte vor, welche über lebhafte Nachenbeschwerden klagte und seit einiger Zeit ein heftiges Brennen in der Kehle verspürte. Skachdem sie die F;age, ob sie einen Grund hierfür anzugeben wisse,' dahin beantwortet hatte, sie müsse sich wohl erkaltet baben, unternahm man die Untersuchung deS NachcnS und Kehlkopfes und fand auch in der That an der Hinteren Wand des Schlundes eine eigenthümliche schwärzlich gefärbte Masse, welche eine große Fläche der Schleimhaut einnahm und dickt mit ihr verwachsen zu sein schien. Die Aerzte waren dadurch dem Uebel auf die Spur gekommen; doch nun entstand die Schwie: rigkeit, diezen ganz ungewöhnlichen Befund erklären zu können. Die Einen hielten den dunklen Belag für einen brandig gewordenen Schleimhauttheil, andere hingegen wollten darin eine seltene Neubil düng erblicken ; einige übereifrige Kandi: baten für die Unsterblichkeit witterten in ihrem Entdeckungseiser sogar eine ganz neue Krankheit und begannen schon sich das Prioritätsrecht streitig zu machen. Uni die Lösung der schwierigen Frage zu beschleunigen, kratzte man mit einem scharfen Instrumente ein Stück von dem ominösen Vclag ab, um es Wissenschaftlich zu untersuchen. Doch kaum hat der Erste daS Objekt besichtigt, als er enttäuscht ausruft: Pfui Teufel! Das ist ja Schnupftabak!" Diese Augenblicksdiagnose hat sich in der That bestätigt, denn nach einigem Zureden gestand die verblüffte Patientin", daß sie hin und wieder mal eine kleine Prise nehme, und dast ihr dies sehr gut bekommen sei. Offenbar hatte sie es ihrem Alten abgeguckt,verstand über doch noch nicht recht, wie es gemacht wird. Daß die Heilung dieser räthselhaften Krankheit", welche in der Entfernung des 'ausgespeicherten Schnupftabaks und nachfolgender Ausfpülung bestand, eine sehr schnelle und erfolgreiche gewesen ist, versteht sich von selbst. Die glückliche Patientin, die hoffentlich kuriert" ist, verließ mit Schamröthe den Saal, wahrend ihr Ti i er . . . ' ?alir jic mir oen nleiiagenven uorren in Empfang nahm: Na, Du bist out, Olle! Friedrich Nucke rt wurde bekanntlich am 16. Mai 1783 in Schweinfurt geboren. Dort wird nun zum 10O. Geburtstage ein großes Nückertsest vorbereitet, und man gibt sich der Hoffnung Km, daß die ganze Nation sich für das Fest interessirr, daß also auf recht guten Zuspruch von außen her zu rechnen wäre
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