Indiana Tribüne, Volume 11, Number 189, Indianapolis, Marion County, 27 March 1888 — Page 2

Indiana Tribüne.

Erscheint FSgliH ud S snuta gs. t?ieNz:iche.T,idank !oei durch dei Trgr l2 Cent per Wach, i SonnU4XrtOünt" 5 entt per Wsche. e,de lufimntfn 15 Gent! Ve? PoJ justjilit ia Sorauttezshlung 16 xer Jahr. QfGcti 140 O. OarvlandQr. JndiasPoliZ, Ind., 27. März 1888. Die Geschichte einer Eisenbahn. Im Jahre 1849 war die New York und Erie:(5isenbahn" bis nach Port JerviS vollendct. ES handelte sich darum, die Bahn am Ufer des Delamare entlang auf ver New Yorker Seite weiter fortzusetzen, der Plan erwies sich .jedoch nicht a!Z praktisch, und die Unternehmer erlangten von der Sraatslegislatur von Pennsylvanien die Erlaubniß, das Eisenbahn-Geleise auf der andern Seite des Flusses, in Pennsyloanien, legen zu dürfen, doch sollten sie für dieses Vorrecht alljährlich 510,000 an die Staatskasse entrichten.. Die Unternehmer gingen auf diese Vedingung ein, entdeckten aber bald, daß es sich nicht lohnen würde, die Bahn bei Port Jervis auf pennsyloanisches Gebiet überzuführen. Der Stadt gegenüber erstreckte sich ein meilenweites, felsenumgürtetes Thal, und e3 würde mindestens eine Million Dollars gekostet haben, um dort eine wenn auch kurze Bahnstrecke zu vollenden. Außerdem wäre es der EU senbahn-Gcsellfchaft gar nicht möglich gewesen, die Bahn in Folge der natürlichen Hindernisse binnen der im Freibriefe festgesetzten Frist fertigzustellen. Die Unternehmer richieten nun an die Staatslegislatur das Gesuch, den Delawäre vier Meilen oberhalb der Ursprung lich beabsichtigten Stelle mit ihren Ge? leisen kreuzen zu dürfen. Der Plan stieß bei vielen einflußreichen Einwohnern Pennsvlvanicns auf hartnäckigen Widerstand. Dieselben hatten in der Voraussicht, daß die Eisenbahn den Delaware zwischen den beiden Ortschaften Port Jervis und MatamoraS überschreiten müsie, nicht allein eine Brücke an dieser Stelle gebaut, sondern sich auch den Freibrief für eine neue Eisenbahn gesichert, welche den Namen der Milford und Matamoras Bahn" führen sollte. Verlegte die Erie-Bahn ihre Verbin duug mitPenilsyloanien vier Meilen wei-. ker nach oben, so mußte natürlich die Brücke bei Port Jervis sowie das ganze mit demselben verbundene EisenbahnProject hinfällig werden. Es kam zwischen den feindlichen Gewalten" endlich in einer Verständigung, welche auch von der Legislatur gutgeheißen wurde. Die Erie-Bahn erhielt die Erlaubniß, den Staat Pennsylvanien an der von ihr gewünschten Stelle zu betreten, doch verpflichtete sie sich, über den Delaroare eine solide, für den Eisenbahnund Wagenoerkehr geeignete Brücke zu bauen und dafür zu sorgen, daß die Milford & Matamoras Eisenbahn" ihre Geleise mit ihren eigenen in Verbindung bringen könne. Die Erie-Bahngesellschaft machte sich den Eontract zu Nutze. Sie legte ihre Geleise dem neuen Uebereinkominen ge-. mäß, dachte aber nicht daran, eine Brücke über den Delaware bei Matamoras zu bauen. Erst im Jahre 1352 verstand sie sich dazu, nachdem sie alle gesetzlichen AnSflüchte vergebens versucht hatte. Unterdessen war das Verlangen, die Milsord- und MatamoraS -Bahn zu bauen, beinahe vollständig eingeschlafen, und erst im Jahre 1870 bildete sich eine neue Gesellschaft, welche das Unternehmen wieder in Schwung bringen wollte. Die Bahn sollte jetzt wirklich gebaut werden, es stellte sich aber heraus, daß die .solide" Brücke über den Delaware bei Matamoras mittlerweile in Stücke gegangen und' bruchweise in den Fluß hmabgestürzt war. Die Erie:Babn war in der Zwischenzeit in den Besitz von Gould und Fisk übergegangen. Diese beiden lsendahn-Magnaten machten keme Anstalten, die Brücke wieder aufzubauen. und eine Deputation machte sich nach New Fork au den Weg, um mit den Beiden über dleze Angelegenheit Nuck. spräche zu nehmen. ja," erklärte Fisk auf Befragen, .ich erinnere mich, daß wir bei Matamorag eine Brücke hatten, doch Kaben wir dieselbe sammt allen damit verbundenen Rechten an die La Monte Kohlen- und Minen-Eompagnie" abgetreten. Die Legislatur von Pennsyloanien hat uns dazu ermächtigt." Die Angaden Jim Fisks stellten sich als begründet heraus. Erst nach mehre ren fahren erfuhr man, da e r s e l b e r die betreffende Compagnie war. ES würde uns zu weit führen, alle Einzelnheiten zu berichten, die mit der Geschichte der Matamoras-Eisenbahn-Gesellschaft in Verbinduna stehen. Schwindel und Betrug sind ihre characteristischen Merkmale. - Jetzt endlich soll die Bahn wirklich gebaut werden, nachdem sie 40 Jahre lang fast nichts weit war, als ein bloßes Project. Ein Sundicat aus Philadelphia hat sich in den Besitz der. Bshngerechtfame geletzt und beabsichtigt,' die Bahn jetzt derart zu bauen, daß das Lehigh-Gebiet mit feinen reichen Ziohlenlaqern in directe Ellen bahn-Verbindung mit Boston und dem mittleren theile der Neu England-Staa; Un treten kann. Menschenfresser in Canada. Aus Winnipea in Manitoba kam vor niger Zeit die Kunde, daß es unter den Indianern im nordwestlichen Territorium Canadas noch Indianer gibt, welche thatsächlich Menschenfresser sind. Die Nachricht wird neuerdlnaS bestätigt. Etwa 200 bis 300 Meilen nordwestlich rr. i ... c c - ' vvn omonion wiro vle vom rleoensfluß (t'eace "ver) durchschnittene Ge end von den Cree-lndianern und Miick lingen bewohnt. Die Mehrzahl der Einwohner jener Geaend besteht aus a . ... vr .x... .....-. jcictn, uiciuc uu cic allen ueocnicfcrungen ihrer Vorfahren felsenfest alauhtn. So - find s! inSaelammt der An,

ficht, dau l)ö!i! Wells iettmenn, van den

Leibern der Menschen Besitz nehmen und die auf diese Weise Heimgesuchten in eine MWchrwölse 'outisos vermandeln, dttu-n es einen besonderen Genuß gewährt, Mitglieder ihrcö eigenen Stammes oder gar ihrer eigenen Familie zu tobten und das Fleisch derselben zu ver-. zehren. fm letzten derbst wurden ein Misck- " ' T I . . . - s'nes Sohnes seine eigene Frau, die an, örtlich ein Wiwols war, ermordet zu rr r? r is... lUVIll. -iJC ?llVl iC'.illUCICll IUI xCU I VUUI.U IIIUl lltlU VU)VI1 lV ,k VWItl nrrnr MiAf it hiiin tfjf hrttiir trt nirt ' Stony Mountain-Zuchthaus. Ihre Be strafung erregte unter den Mitgliedern ihres Stammes aroße Unzufriedenheit, und dieselben sagen allgemein, Eonteraille habe recht gehandelt. Hatte er die Frau nicht getodtet, dann würde .sie seine sämmtlichen Kinder ermordet und ausgegessen haben. Schon vor mehreren Iah ren sei die Frau ein Wehrwolf gewesen und habe ihre eigenen Kinder verzehrt, ehe man sie noch im Verdacht hatte. Die Indianer in der dortigen Gegend glauben fest, daß eme Frau, bic erst einmal Men: schenfleisch gekostet hat, eine übernatür liche Kraft erhält, gegen die kein gewöhn, Iläzes Menschenkind ankämpfen kann. Alle vier bis fünf Monate kehre bei der Wehrwolsin das Verlangen nach Menschenfleisch zurück und sie sei dann so mächtig, daß sie die erste Person angreift. die ihr in den Weg kommt, um dieses Verlangen zu befriedigen. Erst neulich soll eine Indianerin fast alle ihre Kinder mit der Art erschlagen und dann aufgegessen haben, ohne daß die Nachbarn es gewagt hätten, gegen die Wehtigo" ÄchutzmaLregeln zu ergreifen. Ouantrellö GuerittaS. Ein behäbiger Reiseonkel RamenZ Thomas I. Marshall, der gegenwärtig für eme Großhandlung in Chicago Verkanfe macht, erzählte neulich einem Berichterstattcr in Galveston in Teras: Ja, ich war in meiner Jugend cm Mit glied der seiner Zeit von Unionisten vielfach gefürchtetcn Guerillas, die unter Quantrells Eomnmndo standen. Die Zeiten sind allerdings längst vorbei. ebenso wie der blutige Partahaß, der damals unser Land durchtobte. Wir glaubten im Rechten zu scin und haben Manches gethan, das wir heute bei gereifterem Verstände nicht mehr thun würden. Aber' wir lebten im Kriege, und da galt eS, jeden Vortheil über den Gegner wahrzunehmen. Quantrell war, so viel ich weiß, der Abkömmling einer guten Familie aus Maryland. Schon als Knabe kam er nach KansaZ und lernte in dem Kriege qeaen die nree Boilers" den bitteren Haß; welcher ihn künftig gegen die Yankees" erfüllte. Als der grone Bürgerkrieg ausbrach, bildete er eine iÄuerillavaude und operirte aus eigene Faust. Er war ein schmächtiger, mittels " nrn c r - t ' r f großer ucann, oocy ronnie er oie evhastigkeit eines Panthers entwickeln und kannte weder Ermüdung noch Furcht. Er verlor fast niemals seiue Selbstbeherrschung, wenn er aber einmal in Leidenschaft gcrieth, dann konnte er geradezu schrecklich werden. Im Allgemeinen verhielt er sich sehr ruhig und war kein Freund vieler Worte. Es galt als ein ausgezeichneter Kenner und Liebhaber von Pferden. Ueber seine Mannschaften führte er eine bedingungslose Eontrolle. Er ließ ihnen freien Willen in allen nichtdienstlichcn Angelegenheiten, wußte aber feinen Befehlen stets Nachdruck zu ver schassen. Seine Gruppe bestand vorwiegend aus jungen Farmern aus den Grenzcounties von Missouri, doch befanden sich auch Leute aus Kentucky und Arkansas darunter. Jedes Mitglied der Truppe war mit einer Büchse und mit Jteoalvern be waffnct. Selten wurden die Säbel angewendet. Die Hauptmasse war der Revolver. Eines TageS machten wir einen Angriff auf zwei RegimenterJnfanterie und eine aus vier Kanonen bestehende Batterie. Wir hatten nur etwa 300 Mann in unseren Reihen, doch gelang es uns. die Linien der Feinde zu durchbrechen und aus demselben Wege, wieder zuruckzukehren. Wir brausten wie em turmwlno einher, in jeder Hand einen Revolver und die Zügel unserer Pferde im Munde haltend. Wie ein Blitz waren wir unseren Gegnern auf dem Leibe, unsere 3ievolver knallten und verbreiteten überall Tod und Verocrben. Natürlich waaten wir uns nie an größere Truppenmassen heran. Dazu war unser Fuhrer ern viel zu schlauer Stratege. Im September 18L2 vernel Quantrell auf die Idee, einen Angriff auf die in der Stadt Lawrence stationirten Aundestruppen zu machen. Es traten verschledene Hindernisse in den Weg, so daß der Plan erst, im August des folgenden saures ausaesuyrt werden tonnte, ku jener Zeit war unsere Bande über drei 3" ff.. .,!.? :. o:: 'VT. uuci uici viiuuiuci in aii luuri m vrr Mh' nK"'ss t, z.stre.tt, m.b i nirtTIM P htlf inif Mrriut n Ofsicieren in einem Farmhause in Johnson Counti) eine lange Berathung, wie der Angriff auf die Stadt zu bcwerkstelM M 1 1 1 V IVIt fclIVi VWtltUUtljlVIl ilgen sei. Das Resultat dieser Veratyuna war. daß sämmtliche Mitglieder unserer Vande dieselbe zählte damals 279 Mann aufgefordert wurden, ich am 20. desselben Monats an einer bestimmten Stelle einzusinden. Wir waren prompt zur Stelle, und erhielten genaue Anweisungen, wie wir uns unterwegs verhalten und möglichst geheim unsren Vormarsch bewerkstelligen, sollten. Wir rückten so schnell voran, als dies unter den Terrainverhältnissen möglich war, doch mußten wir sehr häusig Umwege machen, um nicht mit größeren feindlichen Truppenmasien in nähere Berührung zu kommen. Ost mußten wir unS an abaeleI enen Stellen versteckt halten, eil wir onst entdeckt worden wären. Erst zwei Tage später, am 22. Auaust 1803, befanden wir uns bei Anbruch der Morgenröthe in der Nähe der Stadt, welcher wir unsern Angriff zugedacht hatten. Wir kamen nach der Ortschaft Franklin und sprengten durch dieselbe j n.it verhängten Zügeln, ohne auch nur nen 3b aszureuern voe? ,on e,

1 nrt mnmfna, (Snnte rni Ue iinh her frmnd teV UININC eine eieniC.

fon -Solm desselben an d?n Ninnrd?n vor die ftront und kielt an uns eine

der Dominion verhaftet, weil Eonteraille . Ansprache. Wir würden zwar, so so

in dem Verdachte stand, unter Mitbilfe er. aller Voraussicht nach einen l:

mand belätttat zu werden. Als wtr in

die unmittelbare Nähe von Lawrence gelangten, war gerade die Sonne im Ausgehen. Die Thürme und Dacher der Stadt glitzerten in dem hellen Sonnenlicht, welches sich über sie zu ergießen begern. Wir hielten an, und tödtllches Schweigen herrschte in unseren Reihen, Quantrell ritt die ganze Colonne entlang und ertheilte hier und da mit unterdrück- - m T.t.t. rf-rs lil. oann rrn et kleine igle estlgen Kamps mit überlegenen Gegnern zu ve1"9 yaven, oocy vertraue er aus irnuc 'Tnntfirftit intS nur liniVrpn Nnir?otiss v.... I 1- r mus. Dann beorderte er den Eapt. Gregg mit einer Begleitungsmannschaft, die er sich selbst wählen dürfe, voranzureiten, um.dic Vorhut der Truppe zu bilden und vorder Grenze der Stadt Bericht zu erstatten. Eapt. Gregg, damals noch ein junger, schlanker Mann von etwa 24 Jahren später soll er in der Umgegend von KansaS Eitu Sheriff gewesen sein wählte sich fünf Reiter aus und galoppirte im nächsten Augenblick davon. Wir warteten eine Weile und benutzten die Pause, um einen guten Schluck Whisky zu nehmen oder eine kurze Pfeife ' zu rauchen. Dann hieß es: Marsch!" . In Lawrence befand sich ein Jnstruc? tions-Lager der Unionisten, und wir hatten eö auf dasselbe abgesehen. DaS . ganze Lager lag noch in tiefem Schlaf, j als wir in die Stadt einrückten. Unsere Vorhut erwartete un3 und theilte unS . mit, daß Alles in Ordnung" sei. Im j nächsten Augenblick ging es in stürmt schem Galopp voran, mitten in das Lager der Feinde hinein. Eine Schildwache, die uns herannahen sah, hatte kaum Zeit, den Posten herauszurufen, dann war sie. von zahllosen Kugeln durchbohrt, todt. zusammengestürzt. Unser Angriff kam unsern Gegnern vollständig unvorbereitet. Ehe sie recht wußten, wag eigentlich los war, hatten wir ihre Zelte niedergerissen und zu Boden gestampft und schössen Jeden nieder, der sich vor unsern Augen zeigte. Die Unionsofsiciere zeigten sich wie Helden und forderten ihre Leute auf, sich schnell zu sammeln, um unsern Angriff abzuschlagen, aber sie kamen damit zu spät. Wir hatten sie überrumpelt und nahmen unsern Vortheil nach jeder Richtung hin wahr. Niemand rief uns um Gnade an, wir hätten sie übrigens auch nicht gewährt. Jeder Versuch der Feinde, sich in Vertheidi gnngslinie zu formiren, wurde von unS im Keime erstickt. Der Kampf war von kurzer Dauer. In ungefähr fünf Minuten besand sich kein lebendiger Feind mehr im Lager. Dann traten wir den Rückzug an. Aus den Häusern wurden auf uns verschiedene Schüsse abgefeuert, doch thaten uns dieselben keinen Schaden. Bei dem ganzen Gemetzel hatten wir nur einen Verwundeten und einen Todten Namens Skags, der zu betrunken war, um uns auf un, serem Rückzüge zu folgen." vtorn Jnlan)e. . E c n l r a l Falls in R h o d e , i i.:d wohnt eine seltsame Familie. sind Urahne, Großmutter, Mutter :id Kind,- gcrade ioie in dem bekannten cdichte. und sie erfreuen sich gegenmär? ,ig noch de? besten Wohlseins. - i Er an k" in Z) v s i l a n t i im Staate New Vork ist Von der Manie besessen, möglichst viele Aerte verschiedener Art fein eigen zu nennen. Er hat sich bereits eine Sammlung zugelegt, welche aus 92 verschiedenen Aextcn besteht. In FluoannaEountv in Vir ginien ist dieser Tage ein Mann im Alter von 60 Jahren gestorben. eme letzte Krankheit war eine eigenthümliche. Er bekam zum dritten Mal seine Zähne, und seine Haare, die schneeweiß gewesen waren, begannen sich wieder weiß zu färben, als ihn der Tod ereilte. Der Robbenfang ist heuer an der Küste von Neu Schottland sehr ergiebig. Auf Patridge Island sind 15,000 der wcrthvollen Thiere gefangen worden, und bei Green Bai werden vorauSsichtlich 0,000 erbentet werden. Von den anderen Nobbenfahrern hat man bi? jetzt nichts gehört. Eine interessanteTrauung hat dieser Tage in der Stadt Princeton in Illinois stattgefunden. Der 83 Jahre alte Greis Salomon Sapp führte die ehrsame Wittib" Mrs. Stevens, die gleichfalls schon das reife Alter von 75 Jahren erreicht hatte, an den Traualtar, und das junge Paar" wurde von dem Geistlichen O. A. Walker getraut, welcher bereits selber 84 Jahre auf dem Buckel trägt. Die Leutchen denken jedenfalls, zum Lieben sei kein Mensch zu alt. Nachrichten auS Georg! a, welche neulich in der Staats?Hauptstadt Atlanta eingetroffen sind, zeigen, daß der Eyclon, welcher dieser Tage Georgia heimsuchte, mehr Schaden und Unheil angerichtet hat, als anfangs .glaubt ! wurbt. Mehre Personen sinb bab.i ... .p.,. rc;-.Mi,,, CStfÄ I - O.' tet. Soweit bisher bekannt ist, wurden die Städte Cochran, Eastman und Lumber, im südlichen Theile des Staates, cm schwerste.! von dem Evclone heimge sucht. Der Sturm sing' im südliche Theil des Staates an und zog sich von dort nach dem Norden. Die Telegraphenleitungen sind überall zerstört. Diese Nachrichten trafen durch Passagiere der soeben angekommenen Züge ein. ES ist kürzlich festgestellt worden, daß der jüngste Soldat, welcher seiner Zcit den Bürgerkrieg mitmachte, Lewis O. Hull ist, welcher geaenwärtlg in Fort Wanne in Indiana wohnt. Derselbe trat zn Beginn des Krieges im Alter von 13 Jahren und 3 Tagen in daS 120. Ohloer Jnfanterie-Negiment ein und machte den ganzen Krieg mit. Wäbttnd des sogenannten Red Niver-Felbs AvgeS unter BankS befanden sich einmal oie Neste seines Regiments an Bord deS Dampfers Bell Eity". Bei Shaqay ! Point wurde dasselbe von den Rebellen angegriffen. DaS Boot wurde förmlich durchlöchert, und von 600 Mann kamen nur 130. darunter Sull. ohne Verwun, dunq davon. Sull wurde :u Souston in j TeraS am 14. Oktober. 1SSS ehrenvoll ? ver nrmee emttjcn.

Dem i n Baltimore erfchel-I

nenden ManufacturcrS' Necord" zu- ' folge belicf sich der Ertrag der vorjährigen Baumwollernte im Süden auf tt.800,000 Ballen gegen 3,011,996 Ballen im Jahre 1870. Die Maisernte belicf sich im Vorjahre auf 492,415,000 Bushels gegen 249,072.000 Bushcls im Jahre 1879, die Weizenernte auf 52,- ; 384,000 gegen 33,841,000 Bushels, die ' Hafercrnte auf 81,500,000 gegen 31,973,000 Bushels. Der Procentsatz der Zunahme der Ernte war im Süden größer, als in den anderen Theilen der Union. Im Jahre 1870 belicf sich die Zahl der Nutz- und Zugthiere auf den Farmen des Südens auf 28,754,000, im Jahre 1837 dagegen auf 44,830,000. Als e i n H e l d gestorben ist : ein einfacher Arbeiter, ein Ausbessere? ! aus der Elncmnatl-, Washington- und Baltimore-Bahn, Namens Martin Silvis. Er war in der Näh? von Little Hocking nicht weit von Parkersburg in Wesi-Virainien auf einer Krümmung. mit Ausbessern beschäftigt, und hatte das ! Malheur, daß seine Pickart beim Ein treiben in eine Schwelle unter einem : Herzstück (frog) sich so einklemmte, daß -er sie nicht herausziehen konnte. Und ' schon hörte man den Schnellzug heran-. brausen, der, wenn er gegen daö Jnstru- j ' i. . t.:. '..ifr I menl angcrannl wäre, zeyr wayrscyelNilcy zu Schaden kommen mußte. Kramps-! haft arbeitete Silois daran, die Picke herauszuziehen, auch noch, als der Zug bereits in Sicht war und ihm feine Kämeraden zuriefen, sich zu retten. Mit einer letzten, riesigen Anstrengung riß er endlich das Eisen los, aber im selben Augenblicke faßte ihn der gerettete Zuo und zermalmte ihn. In Bloomington in Illinois erzählt man sich eine hübsche Geschichte, wie derdortige Politiker- Dolp Richardson von feiner ivrau cunrt wurde. Richardson war ein Wardbummler ersten LangeS, und er vernachlässigte seine Arbeit und brachte so wenig Geld nach Hause, daß seine Familie darüber wirklich in Noth gerieth. Seine Frau wußte sich indessen zu helfen und arbeitete selber wacker, um die Noth aus dem Hause nach besten Kräften fernzuhalten. Eines Tages indessen kam Richardson in das Haus gestürzt und verlangte sofort sein Mittagsmahl. Er müsse sich binnen fünf Minuten in eine politische Versammlung begeben. Die Frau lud ihn ein, sich an den Tisch zu setzen und brachte ihm gleich darauf einen mit Wasser gefüllten Krug und einen Teller, welcher mit Wahlzetteln bis an den Rand angefüllt war. Das hast Du ja wohl am liebsten," sagte sie dabei freundlich. Der Mann wurde roth bis über die Ohren, erhob sich von seinem' Stuhle und erklärte dann der Frau, er wolle mit den Wahlgeschichten künftig nichts mehr zu thun haben und lieber für seine eigene Frau und für feine Kinder sorgen. Fast scheint es, als ob der große Ersinder des Telephons, Elisha Gnxij, dem Bell die Früchte seiner Arbeit vor der Nase wegstibitzt hat, auch noch zu Reichthum gelangen wird, und zwar durch eine Ersindung, welche das Telephon gänzlich in den Schatten stellen wird. Er nennt sie Tel-Autograph (Schnell-Selbstschreiber). Mit ihrer Hilfe kann man sich an dem einen Ende der Leitung hinsetzen und eine Botschaft schreiben, welche am anderen Ende Handschriftgetrcu wiedergegeben wird. Daß diese Ersindung eine großartige Verbesserung sein würde, kann einem Zweifel nicht unterliegen. Die Schreierei, das vergebliche Bemühen zu verstehen, der Aerger über die Schnattergänse in der Eentral-Ofsice, die die aufgerufenen Scummern geflissentlich falsch verstehen Alles das würde aufhören. Kein Mißverständniß in einem Auftrage beim Grocer, Fleischer :c. konnte stattfinden. Die doppelte Handschrift würde sofort ausweisen, auf welcher Seite der Fehler lag, wenn einer gemacht wurde. Kurz, Hr. Gran, würde zu einem der größte? Wohlthäter der Menschheit werden. Vom Auslande. Die StadtWien hat wie. ber einmal ihr Sensationsereigniß. Ein 2ljähriger Student der Medizin, der Sohn eines höheren Postbeamten, hat sich mit der im Hause seiner Eltern bedunsteten 19jährigen Köchin gemeinsam umzubringen versucht. Die beiden jungen Leute unterhielten ein Liebesverhältniß, welches endlich entdeckt wurde ; als darauf die Köchin aus dem Dienste bei den Eltern des jungen Studenten entlassen wurde, überredete dieser daö Mädchen, gemeinsam mit ihm zu sterben. In einem Hotel wurde dieser Plan ausgeführt. Mit einem Rasirmesser schnitt zuerst das Mädchen aus ihren Hals los, bis die Mordwaffe ihren Händen entfiel. Darauf nahm der junge Mann das Messer, schnitt mit einem Zuge sich beide Halsadern und den Kehlkopf vollständig durch und war sofort todt. Das Mädchen dagegen lebte noch, als man das Selbstmörderpaar auffund. Die Unglückliche hat drei tiefe Schnittwunden, eine rechts, eine links am Halse und eine horizontal vorn am Hals. In Folge eines seltsamen Zufalls wird man das Mäd'chen wahrscheinlich am Leben erhalten können. Während nämlich riner der beiden von der Seite geführten Schnitte den Kehlkopf zurHälfte aufaetrennt hat, ist der von vorn gemachte Schnitt genau so, als ob die Tracheotomie ausgeführt wäre. Ein bekannter Wiener Arzt, Prof. v. Mosetig. hat, wie wir dem Wiener Tagblatt entnehmen, sofort eine. Kanüle eingeführt, und die Aerzte äußern übereinstimmend die Ansicht, daß die junge Selbstmörderin mit dem Leben davonkommen wird. . Ein Ere igni ß, da S allzu leicht ganz entsetzliche Folgen hätte mit sich bringen können, setzte am 2. März die Stadt Neapel in Ausreguna. Das den Gerichtshof von Neapel beherbergende Eastello Eapnano war schon seit langer Zeit in einem recht baufälligen Zustande. Allein da daö Gebäude big jetzt aushielt, so werde, dachte man, es auch noch weiter seine Bestimmung erfüllen. Am Freitag Mittag, als daS Gebäude fast ganz leer war, (eS fanden an diesem. Tag zufällig keine Gerichtssitzungen statt,) geschah daS Unerhörte, daß ohne jeden wahrnehmbaren Grund, wie Erdbeben ic., die ganze stattliche g5ßad U$ AalastcK U ein Gartenbau

ooer eine rcaker-Dekoratton unier un- j geheurem Krachen in sich felbst zusammen stürzte. Das Entsetzen, das sich der Zeugen der Katastrophe bemächtigte, war unbeschreiblich. Augenblicklich wurden Feuerwehr und Acilitär requirirt, während über dem Trüminerhausen, unter dem nan zahlreiche Menschen glaubte, sich eine dicke Staubwolke erhob. Bon dem Palast waren sämmtliche Bürcaus der Untersuchungsrichter, die Ge-richts-und Berathungssäle, ferner die Untersuchungsgefängnisse eingestürzt, in denen sich noch Morgens, eine Stunde vor der Katastrophe, mehrere Eamorristen deren einer zum Tode verurthcilt befunden hatten. Merkwürdiger Weise ist kein einziger Mensch verunglückt, dagegen ist eine Masse hochwichtiger Proceßakten begraben worden, all deren Aufsuchung mit Aufbietung aller Kräfte gearbeitet wird. I n LevalloiS-Perret, einem der jungen Vororte von Paris, be steht eine förmliche Ansiedelung von Lahmen und Krüppeln, welche sich jeden Morgen in Paris zerstreuen, um auf den Gassen und Plätzen zu betteln. Die Boulevards- und großen Straßen werden ganz besonders von ihnen heimgesucht. Sie vertheilen die Stadt offenbar räume lich unter sich. All' diese Krüppel stammen aus Katalonien, wo sie für die Aus

fuhr hergestellt werden. Die wenigsten sind Krüppel von Geburt. Es sind die Eltern, welche ihre Kinder verkrüppeln, um ihre Zukunft als Bettler zu sichern. In Paris sammelt ein Krüppel seine fünfzehn Francs den Tag, wozu noch der Erlös der aufgelesenen Eigarrenstummel' kommt. Ein in einer Nacht um zwei Uhr unweit der Madeleine festgenomme ner Krüppel Agostin Rosa hatte schon an 10 Francs eingesackt. Außerdem fand man dreißig Francs in Silber und einen kostbaren Ehronometer nebst Ge hänge bei ihm, der mindestens dreihun dert Francs gekostet hat. Er ist ein schöner Mensch von dreiundzwanzig Jah-' ren und seine Lahmheit ist wahrscheinlich nur Verstellung, die aber durch längere sr r t r ."r )erooynyeir . scyr naiurilcy erscyelnr. Den Chronometer will er von einer Frau erhalten haben, die er nicht verrathen mag. Natürlich wurde er in Untersuchungshaft geführt. In Wien starb am 4. März der einstige Gründer der alten Presse", August Zang, ein Mann von seltsamem Lebenslauf, im Alter von 81 Jahren. Er begann als Ofsicier, aber der Geschäftsmann, der in ihm steckte, duldete den Wafsenrock nicht lange ; er ging nach I Paris und errichtete dort eine Kipfelbäckerei", welche anfangs ein schönes Stück Geld abwarf, während der Februar-Revolution aber, wie alle Luxus -geschäfte, darniederlag. Zang kehrte nach Wien zurück und gründete, um Geld zu machen" und frei von allen idealistischen Schrullen", die erste Zeitungs-Väckerei" im großen Styl. Eine Unzahl von cunischen Aussprüchen in Bezug auf das Wesen der Tagespresse wird ihm nacherzählt. Man betrachtet ihn als den Vater und Pfad sinder aller Prcßcorruption. Offen erklärte er, sein Ideal einer Zeitung sei ein Blatt, welcheö nicht eine einzige unbezahlte Zeile enthielte, in welchem selbst die Königin von England ihre Thronreden inseriren müsse. Im Jahre 1864 trat der ganze Stab seiner Mitarbeiter von der Presse" aus und gründete mit Friedländer und Etienne an der Spitze die Neue Freie Presse". Zang verkaufte hierauf sein Blatt an eine Bankgesellschast und gründete die Vereinsbank", deren Präsident er wurde. Als diese Actiengesellschaft im großen Krach" einging, rettete Zang sein eigenes Vermögen, übernahm die Kohlenwerkc der Bank. und hinterläßt, wie jetzt berichtet wird, an zehn Millionen Gulden seinem unehelichen Sohn Dr. Fels. Zang war ein schrosfer, kaltherziger Mensch, der als solcher keine Theilahme suchte und fand. Er hinterläßt viel Geld, aber wenig Freunde. Ein äußerst peinlich er Vorfall fand jüngst bei Anlaß einer Trauungöfeierlichkeit in der Gemeindekirche von Knocknammuckley bei Portadown in Irland statt. Ein Mann Namens Thomas Thompson, dessen Frau einige Jahre früher gestorben war, sollte einer Miß Mosfat, als seiner zweiten Frau, die Hand am Altar reichen.' Am Trauungsmorgen kam der Bruder der verstorbenen Frau zur Kirche, erkundigte sich bei dem Abwart, um welche Stunde die kirchliche Ceremonie vorgenommen werden sollte und setzte sich in einen der Stühle. Sobald die Brautleute an der Spitze ihrer Freunde und Verwandten in das Gebäude traten, feuerte der Bruder, dessen Namen William Thompson ist, einen Revolver auf den Bräutigam ab. Die Umstehenden warfen sich sofort auf den Mörder, entwanden ihm die Waffe nnd bemächtigten sich seiner Person. Der Bräutigam wnrde in daS nahestehende Haus des Kirchendieners g:tra gen, wo der herzugeeilte Arzt konstatirte, daß dieKugel die Brust durchbohrt hatte. Der Mörder behauptet, daß der Bräutigäm seine verstorbene Frau mißhandelt und dergestalt ihren Tod herbeigeführt hat. In der Dölaner aioe. einem bei Halle a. S. gelegenen Walde, fand am 29. v. ein Pistolendnell zwischen zwei Angehörigen der dortia.cn Universität statt, das leider einen sehr unglücklichen Ausqang nahm. Man erfährt über den Vorgang Folgendes: In der Nacht vom 27. zum 28. Februar kam es dort im Hotel Stadt Zürich" zwischen dem Assistenz -.Arzte Dr. med. Schmitz und dem Stud. jur. Thielo aus Halberstadt zu einem Streite, der schließlich in Thätlichkeiten überging und mit einer Forderung au? Pistolen endete; Vedingungen waren dreimaliger Kugelwechsel auf fünf Schritt Distanz.' Der dritte Schuß ging Schmitz durch die Brust und verletzte die Lunge des Getroffenen in tödtlicher Weise. Der Verwundete-wurde sofort nach der Klinik geschafft, allein ärztliche Kunst vermochte nicht sein Leben ni erkalten. Die Eltern Schmitz' sein Vater ist Rechtsanwalt in Köln . . je ... m... rsaren sofort von oem ungiuciilcyen erlaufe dcS Duells benachritigt worden und nach Halle geeilt ; sie trafen den Sohn aber nur mehr als Leiche an. Der überlebende Duellant Student Thielo har sich der Staatsanwaltschaft zu Verfügung gestellt und ist einstweilen in Hast gencin Utt vordem

RyAlMsMoenZHA

fW0

W&i ''..

TRADE i MARK. 4 .wv ' TROPFEN dkge alle rankhktten des Magrns. drr ?rbrr un Iti Niu terlkibtS. Ersten dir Vciörn tfi tortD lichkn ttrkktzlkchtt. flffltn VoNdlkkialktt. Blticksucht. irlbsikcht, Z&totf uiithiflkkit. tloiisz unsi MUrOrrirtiuirritn, OhnmachlkN uiiö icr)llj'cu. ltttfvnttföcitcn, r?elcke verdorbenen c'd'.nn entspringen. Gegen Ttöpepsta nd BerdauungödeschZoerdk. W e g e n zS Hantkrnltklicitclk.AEine einjiflf FiasSe wird in fast allen Fäl ken selbst den i'nal?.ubicmen von den Wirkungen dieses jcilmiitels überzeugen. Preis 50 iStnti; iu allen pothrkrn ,u taten. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. -DAS GROSSER Scljmcrjtnljetlmittel Vegeu kenmötismuS, Rritratgi, ssrostbeie, Hexenichust. KrenNvrh. Nückenschmerze, Bersianchungkn, icrükkugkn, LHnitiwuiiden. Zahnschmerzen, Äopjaeti. Brandwunden. Farmer und Bicliziichter finden in dem St. Jakobs Ol ein ,inüb. trefslicheZ Heilmittel gezen die Qii brechen deS i buanbe. PrrtS 50 lseutsz in allen pkthrkeu zu höbe. ' Tft CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore tfid. Tan( Sunburn Bee StlnSf Moa qulto and All k insect Cltes nurixä, cioTcuis, ZZaznoxs, Elrth-maria, nd overy form ofsüa IsIlss. tyssttfTclv eured cn Vio most delioato zZln wltliout leavtaj a ac&r, by XIOI OlXLtXTXOXLtTrico SScts.. COcts. and f L, A Y A wi cifa Ww tnoli. The HopPiH TXa.Tg Co., I.'ew London, Conn Llttl Ilep PllU sor eici-headadie, dyepepelA büiomaeeaandcotistlpaaonbavenoequBX. S5o. Ja allen Äpotijeten iu haden. 0-J0-i04-000 Eine kinderlose h ist selten eine glückliche. lUie unc woturch tiefem Uebel iaturzerZeit abgeholfen erden kann, zeigt der NetiungS,nker", Eeite, .mit vat, getreuen Bildern, elcher von dem a.un demscken HeiiJnstitut tu New Fork berauSz'zebca trd, aus die klarste Weise. Junge Leute, die in den Stand Ut Lbi tuten wollen, sollte tea Spruch Schiller?: i'turn prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzigen, und das rorlreffliche Buch lesen, tbe sie den wichtigsten Scdritt deS Leben? tbu t Wird für 2$ Cenid in Postmarken, t deutsider Sprache, sorgsam e r a ck t, fr'kl veriandt. Adresse : Dutgcdcs!i1-lQstitut,1I Llllltoo I'Ie, "Sew York. N Y. Ja Jndianavolis, Ind., beim Buchhändler G. KejUr, 2y Sud IeUware SU 000000 3 ax tU Saison 1837. . Eaylor, Osfi: 40 Nor.d Woflt tr. Televboa 949. Aster rortrjeary experienco in tho firpa'ration o( mor bn Oni Huodred Thonnand applications sor patenu ia th United States and Fortimi oountries, th publisher ot th Scintifl American conttnu toact aa aolicitora sor patents, caveats. trade-marks, copjritrhta. fit., for th United Ltat. and to iibtaia pateots in Canada. England. Franc, ürmany, and all othr conntries Theirexprince is unequaled and their facillties axo uosujpassed. , . , Drawtn and npeciflcatlons prepared and Md In th Patent Office on Kort notice. Term Tery reasonabl. üo charg f or xaminatlon 01 modelfl or drawing. Advice by maü fre Paten ts obt ai n d t h rou trh M n n n 4 0. ar notleed Inth SCIE.VTIFIC AIIEItICAX.which hs th largest circulation and is th raoafc inüantjl aewspaper of its kind published in to world. The advantage of aach a notic ery patent nndentands. . . This large and ptendldly lllnwtrated nwspapf UpablUhod WEKKLYat $3.00 a year. and is admitted U b the best paper devoted to sclenc. mechanic. inventions, nineering works. and other departments of indastrial propres, putlisaed in any country. It contains th names of all patentee and title of erery inventlon patented ach week. Try it four months for on doUar. Sold by all newsdealers. ' . If yoa ha an inventlon t patent wrlt t Mann & Co., pablihers of Scintisia Amexioaa. 161 Broadway, New York Uanddook adt patenta aUd krG. Luxus ! Die Bee Liue Ehmtc" (I & 8T L UNd O C O & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn desördeel Pasiagierenach ?ivin, BuifTalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Bork ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Qssonrl, Arkansas, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. Äkdtigke Vaten. CT" Man vende sich degen Shner Juso? matiou an v. B. Martiii, Sen'l Pass. Agent. lvlad. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent, t. L it i i. Merrschaumdseisen, lange deutsche Vseisen, Eigar?ensviden etc. bei Öra. Mucho. No. 1S9 OS Washington GU.

m?m

nxxLyi

2 M

M. es v W wm w4 er 4,. AMM " & TRADE l4iW, MARK v .JwwC. ?

ZN

3 1 Ä? fsbv

VSJ'V

22

EH

rLWM WWZ ivD

m

vmu

f. E. DOM'S

I. X. L. gsM. ZL liege E?üs Defeu l $$au unO Unterlage - Mlz! Zwei und dreifaches. Asphalt Dach Material. DachFilz. Pech, Koblen.THeer, Dach'Farben, feuerdichtn Asbest -Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. H. 0. 8MITIIER, (Nachfolger vo St Smither.) litt) Well Marvlaubür. Lzrlvbon Kai. . Mir seönk, ?Sr beukhti, VVI LUEI tr a r a rn! Weil fie die kükgeße und befie Linie bin 5Sx. Xotxia HHfiMOTirl, Elan eaa, lovre. Nebrooko, Toxofl, A.x-lu.tiMaM( Colorado, New Uexloo, De uotn nn Cnltroi-xila fl. Trat VahndeU t& dsu Cttla und btt Ss cca ftud acl Siahl. Die Wgu Hades t c utUtptN VerbessernnKen. Jeder Zug i I Lchlajwigen. VessstLiere.ob sie uu ftilie t nöe? Klasse ode? mizrauteu.Lillete hab?, kndes durch uusere Paffagierzögt erSer HU i befördert. Ob Sie uu ein villet zu ernäßtgieu Vr-i. seu, ein Sleurstsusbillet tn irgead eine Sorte Liseubahudillek tooCru. kooreu Li, od't sreibeu ffie a XX R. Derliißj-, tifint Siairai Vaffagi.?j,ni. or,ß e, Saihtngton und Illtr.ot StrIn,'rl ' o. H ill, 0t?'l Eupt. 6t. No. t. .'T ff.-flsat.. Wi .T 37ff l t- ' : A iÄlgivu m M - wsvV - . x' . 9 M ti s&er w . p v Eisenbahn .Zeit. Tabellr. Nnkunst und Abgang der Etsenbadnzöge in Ind!anapol!5, an und nech Sonn. tag. den 2. Januar 1S&1 ZeJersoudUlt, Nattssa und Sudierspottt Siseuiaiu. .Abgang: Lnknnsk O&dCt ilg.l.. 4.15 Bai ab 8.t Km 1 dkdce ttAiW dKdtcrtS mmm Sa ab Rail 4 V) Srn I p S lr. d '. a ivbiip a. !.5jRlet8r gta8ic4 Vandalta Line. Bet! rat kaa On. i .... 7.30 Sa ,...11 5b Am $niStta S4SCa naU mn ....I laj tritl.... 4 , Errkktz 4 15 Ba SchneSzug 3 3S Xttxt (asM Ct. 4-00 (lactftc ti llM ßcilent Stall... 8 00 Km Tledeiaud, koluuidu, Eiuriuuati uud JuNa. uapoliß ktteudahu (Lee Line.) KSSrr I.. 2.5 ndrlo k...1t.vi eeutonL Ti,. 7.3' B RfiftR ...... IJbQ oidt r4.l i etsiitig 5 109 IG..li.A , H 3 r. ... Mtm 3 t tjl 2 0) B et s et '.j- - ichigan fffttefc. 4. ml enton Har. 9i.to.U vrizhtvood Didiftou, 5. T.T.uud I. at,!ich. " 30 UM ttzlich. iiiüa 10.3U HSoS 3.00 tt - 7.8 m 11.05 Ha 11.3 3.10 lklttch. 5 00 a taglich. 7. tigltch. 6.60 W t32li9.i0.2sB 10.45 9tm (tneissoti. Judiauadolis, Ct. Louis u. khieago Siseubadn. inciuuati Didifiou. O,0Ut,0.?. 3 2dtaap Ute. 10 416 ck'lb,lx. 11.45 Cm Bi&ero 13 li r.9 C et 8 ttg i ttllld' Lafaveu Zu.. 4.4SKai wttnvati t 11 33 cn Poftzug I.tR t ed 5t L 2wtl.... 4J0 Cra Chicago Didifiou. ClO Btttl t. 7.1C8 khieago UaU?. '3.0b Oiftitn ti 6.00 a i!XUm Btfaflitte kk ... ? acflanjport 9t.. 7.10 Ob ciu 8 B. tüglich .. 3.30 rm asa,tt Ic ..11 '3 Tm C a l , . .1 Km Peorta ErxreK.. 6.4i. Zudiaua, Llcömiugton nlCtSno TiseudkhU, ic iNatl.. LWCni SnA2l8 4. IS M 1 '.. UW t4ll.i Tb Zier S Uz. Uclich.. 3 50 5 Cinc x,e 10.40 8a Kt:Rtt:xa. 3 I 9irrt B.SJ . OeSliche Divisto. Oftl.zNU....4.1'M I vaeifte rrre'ß... 7 308 tal. Ecpreß. .. 30J W 3 4j 10 30 tlantt lp.... 3 d)Zim Wetter .... 3b,m köabast, St. Lsuii Pacific. Bt C)ic atl 7.13 Bn C X C Z.U Zi A? ich k , eck 7.00 b hii rti i uu Xol mtl.. 10 45 (ta Set CHaU. f. 4 K Zudiauapelii uud viueeuuet Siseuikiu. all A Sfttxo l 7.13 I r'.KmH Ute. 10 U v Btauaail Cf. . 4.1Smoti fit. 4 50C kfN-ruatt,HämiltouAzZndtanoolitviZnbahu S,K VA J 4.U0BB loamtilclUiltc BJOm Sbplluet. 8.10 i Cn Cin D.X.tK.y 3.S0 m CeanitlolSiIce 86 v B&iU 11 44 Gn Jnd, u l,14d meinnot Kcc 4 i m Judiauapolis, Decatur & Spriugfield. D Peo VtaU. 8 30Crn I chneSZug t c f.. 3 bOim onte,uma Äic I IRcnte jurna See tat fiulg Connt. 6 SOS I aulg Sonnt.. .10 Hörn rcha, ...io nau i es Chicago, St. Loui, & Mttburg. IBSBülll , ms k a5 täglich 4 30 B I gen BOHnt. 9.40 kKO.aez,. RS(Q9iD oGet. 0 B i mt tlalich 1. W&Sccaulg. I Indiana,. c. 3.?0W ,taz 4.00 ft i Hefter SRail... lujü Jtm yB V rllgiich 1 1.. 4. 5 Chvags Reute dia Sttloao. nUacC4I I sd La jag tag. 11.13 B Wagoitfii 1.10.35 K e$Kftuf ... 4.1 t In dpi' 5 41. frrret ... . 300 SudiauapoliZ uud Ct LoulZ viseubaho a, nnß, e e tiilii 7.B BoluCtB r. 4.501 v et i täglich I B CC.lOJWtf Kirnt ffr 10 1... 11. B XSbBIiUi e l.ia ttttl a?Iiii.iü.O i Ba Da, etSgl 6.35 JniiaNaroli r 3.40 LouiZdill,Ne Wautz & khieaLS. Vir.Liue. 5UaßP t tfI..ll.iOKm I hieag, x. tgl.. 8.16 nenon ..... lüRa Mob c 9.U6a ich Stta hieag ich. EU, hi. . r aU ll.lOJJa ! Ci all. 3 UP t?ißvÄilJf t, f it't,iw