Indiana Tribüne, Volume 11, Number 186, Indianapolis, Marion County, 24 March 1888 — Page 2
IMana Tribüne. Srscheint gägliS und 9stsgs.
ietliliche .Tii?Znt' folet durch de, Träger 12 ent rtx Woche. Dte S,nntaa.,Trtdünt- 5 Cents pcc Üö?4. ei&e mfiiniren 15 Cent, U't PsK lugefAiit in Lorauibejählung (6 per 2hr. Qlütti L0O. arvlandür. JsdianapoliS, Ind.. 24. März. 1828. LöelbNche Hochstapler. Tle Zcitungen in Edinburg und in Glasgow, Schottland, halten in der letzten Zeit sehr viel über eine schöne und vornehme Tame zn erzählen, die eine geradezu erstaunliche Menschenliebe entickelte. Die Dame nannte sich Mrs. Gordon . Vaillie, theilte jedoch einigen Freunden im Vertrauen mit, sie sei eigentlich eine Grasin Moray und sei ihrc3 Titels nur durch einen kleinen Formfehler bei der Heirath eines ihrer Vor fahren verlustig gegangen. Sie erzählte ferner, sie besitze große Güter im Norden Schottlands und auf der Insel Skye; in Australien habe sie 75.000 Acker Land, und sie trage sich mit de? Absicht, ihren ganzen Reichthum den Armen in Schottland -zu schenken. Sie roolle nur die geeigneten Persönlichkeiten aussuchen, denen sie die Ausführung dieses Planes übertragen könne. Vor einige Wochen kam sie nach Edinburg und richtete sich dort in einem Hotel auf eine sehr vornehme Weise ein. Ihre Ankunft war bereits durch die Londoner vall Mall Gazette" angekündigt worden, welche einen langen Artikel über die Wohlihattrin der Menschheit" brachte,' auch enthielt die Zeitung ein wohlgetroffenes Aildniß der Dame. Andere Londoner Zeitungen hatten ihre Schönheit und Liebenswürdigkeit gerühmt, und cirf schönwisfenschaftliches Blatt veröffentlichte sogar mehrere Gedichte aus ihrer Feder, darunter Uebersetzuncen aus bent Italienischen und dem Sparilschen. In Edlttburg lebte Mrs. Wailli'e auf großartigem Fllße. Siö achte grcjje Lestellungcn bei Juwelie; ren und Kaufleuten, und. fast iwirner stand eine Kutsche mit vier Pferden vor dem Hotel, um die reiche Dame auszujähren. Bald war sie ein Ferngesehener Gast im Hause dcö Professors Blackie von der (5dinbnrger Universität, und die stolzesten Familien der Stadt rissen sich um die l5hre, mit ihr .in gesellschaftlichem Verkehr stehen zu dürfen. Ihre feinen Salonmanieren erregten die Vemunderung Aller. (lines Nachmittags verließ sie die Stadt in einem Eisenbahnwaggon dritter Klasse in Gesellschaft eines Mannes, welcher ein sehr verdächtiges Aussehen hatte. Sie kehrte nicht zurück, und die zahlreichen Gläubiger, welche sie hinterlassen hatte, wurden unruhig. irrst jetzt verfiel man auf die Idee, das; es mit dem Reichthum der angeblichen Gräsin wohl seinen Haken haben könne. Man erinnerte sich, dslij sie während ihres Aufenthalis in der Stadt hausig die weiblichen Häftlinge im Gefängnisse besuchte. Ein im Gefängnisje angestellter alter Polizist sagte, die Ähnlichkeit der Dame" mit einem hübschen jungen Frauenzimmer, das vor läugercrZeit wegen verschiedener Schwindeleien in Haft gewesen, sei ihm sllerdinzs aufgefallen, doch habe er es nicht g:wagt, darüber zu sprechen. Man forschte der Sache weiter nach und es stellte sich heraus, daß die Vermuthung des Polizisten eine richtige war. Die vermeintliche Gräsin war eine Adentenrerin, die früher unter dem Namen Mary Ann Vruce Sutherland bekannt und deren Mutter eine Wäscherin war. Später hatte sie in einem Kosthause als Magd gedient. Unterdessen begann man auch in London, sich für die vornehme Dame" zu interessiren. Die dortige Polizei stellte bald fest, daß das Frauenmmer sich schon seit Jahren dort unter verschiedenen Namen herumgetrieben, mehrere Männer gehabt und viele Schwindeleien verübt hatte. Man fand ihr Bildniß in einer alten Polizei-Zeitung ; ferner wurde be?annt, daß sie vor mehreren Jahren sich in Australien aufgehalten und dort sehr bochsrehende" Persönlichkeiten auf cer schiedene Weise gründlich beschwindelt hatte. Auch in diesem Falle bestätigt sich der alte Erfahrungssay, daß Frauenzimmer, ocrni sie erst einmal auf die Bahn des Verbrechens gelangt sind, viel kühner und rücksichtsloser vorgehen, als'Männer, die sich in ähnlicher Lage befinden. Die Hochstaplerin wußte, daß sie der Polizei in London und Edinburg bekannt war, dies hinderte sie jedoch nicht, vor den Augen derzelben Pollz ihr unweicn zu treiben, als ob sie gegen jede Entdeckung qefeit sei. Sie trat sogar öffentlich als Wohlthäterin der Menschheit und als reiche Dame auf, um die Aufmerksammt weiter Kreise aus sich zu lenken, und hatte die Genugthuung, daß man sie bewunderte und vergötterte, ohne daß eö Jemand eingefallen wäre, sich nach ihrem Vsrleben iu erkundigen. Bis jetzt ist es der schlauen. Betrügerin gelungen, der Verhastnng zn entgehen. Ein Mann hätte an ihrer Stelle anders qehandelt. Er würbe stch ae fürchtet haben, auf dem Schauplatz seiner früheren Missethaten zu erscheinen, um mxt der Pcizct m die Hände zn fallen. Vollends hätte er es für Wahnsinn ge halten, sein BildmB ln einer vlelgeleenen Leitung verofsentltchen zu a)tn. Aber in solchen Fallen haben die Frauer mehr Muth. . Llnsgestopfte Büffel. Eö ist leider eine nur zu wohl bekannte Thatsache, daß der amerikanische Büffel sich auf dem Aussterbe-Etat befindet und ,u denienioen Dinaen aehört. die man bald nur noch vom Hörensagn kennen wird. Um sein Andenken i erhalten, hat man nun im National-Museum in Washington eine Gruppe von auLgestopfxen Büffeln ausgestellt, die eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der ganzcu Sammluna bilden. . . Die bttvnsseydsie Liaur iu ,bcr
Gruppe bildet ein 11 ahre alter Büffelstier, welcher am 0. December 1886 von Beamten des Smithsonian Instituts auf der Jagd im fernen Montana erlegt wurde. Nur durch einen Znfall gelangten die an der Ervedition thcilnehmcnden Leute zum Schusse auf diesen Büffel. Sie wollten bereits nach langer, vergeblichcr Jagd ohne Beute wieder nach Washington zurückkehren, als sie unterwegS auf eine kleine Büffelheerde stießen, die aus dem Bullen, einer Kuh und einem Kalbe bestand. Prof. Hornaday feuerte auf die Thicre und war so glücklich", dem Bullen eine Wunde beizubringen, die dem Thiere die Flucht abschnitt. Es blieb stehen und erwartete mit gesenkten Hornern seinen Feind. In dieser Stellung wurde eö von dem Professor schnell skizzut, und dann machte eine zweite Kugel dem Leben des Büffels ein Ende. Die Kuh und das Kalb hatten unterdessen schon längst das Weite gesucht. Später gelang es den Leuten im Smithson'schen Institut, sich noch in den Besitz mehrerer anderer gut conservirte: Büffclhäute zu setzen und dieselben von Fachkundigen sorgfältig ansstopfen zu lassen. Jetzt stehen unter Glas in dem Museum neun Büffel da, welche den Eindruck machen, als ob sie noch lebten. Um eine Quelle, die von Gräfern und Sträuchern umgeben ist, wie man sie gewöhnlich in Montana findet, stehen die neun Thiere herum, als ob sie eben ihre
Durst stillen wollten. Die Grnppe ist, wie oben angedeutet, eme der bedeutend sten Sehenswürdigkeiten im ganzen Mu seum. . Es gibt allerdings im fernen Westen noch hier und da einige Büffel, doch herrscht kaum ein Zweifel darüber, daß sie von uberelfrlgen Jagern balö vouständia ausaerottet sein werden Seltsame Testamente. In einer englischen Zeitscbrift wurde unlängst ein längerer Artikel veröffentlicht, über curkose Testamente. Wir entnehmen demselben folgende nette Geschichten: Ein Advokat in England wurde an da? Bett einer sterbenden Frau gerufen, um das Testament derselben aufzunehmen. Zu seinem Erstannell horte er, daß sie ihr ganzes Eigenthum wildfremden Menschen hinterlassen lvolle. .Warunr thun S!e das?" f.razte er. Wissen Sie denn nicht, daß Sie einen ö!effen haben, der sich noch am Leben befindet?" Ach," antwortete die Sterdele unwillig, lassen Sie mich mit meinem 9cesfen in öcuhe. Ich will von ihm schon seii Jahren nichts mehr wissen. Er ist ein liederlicher Mensch und hat fein ganzcs Vermögen verbummelt!" Das ist ja wohl richtig meinte der Adoocak, wissen Sie aber nicht, daß er vor zwei Jahren eine gute Speculation gemacht har und seitdem ein reicher Mann geworden ist"?" Die Frau sah ihn mit ihren verglasten Augen groß an. Wenn dies so ist," sagte sie dann langsam, so null tch mein ganzes Vermögen ihm allein überlassen. Schreiben Sic'das Testament aus!In Philadelphia verfügte John Ikee's, dem die Pflicht oblag, jeden Abend im Walnut Strcct-Thcater die Gaslichter anznzünden, in seinem Testament, man solle seinen Kopf iom Rumpfe trennen und den nackten Schädel nach gehöriger Vorbereitung jedesmal als Schädel Voricks benutzen, wönn im -Theater Hamlet" gespielt werde. Ob die eigene thümliche Schenkung von der TheaterDirektion angenommen worden ist, uns seil wir nicht. In London vermachte Dr. Ellerbn sein Her; einem Freunde, seine Lnngen einem anderen und sein Gehirn einem dritten. Er verfügte dabei, diese Körperthcile sollten von seinen Freunden in Alcohol gethan und gut aufbewahrt werden, da er sonst nach seinem Tode noch aus die Welt kommen und die Nachlässe gen quälen würde. Die Freundschaft muß wohl uicht sehr dick und die Angst der Beschenkten" nicht sehr groß gewesen sein, denn diese Bestimmung des Testamcu 5 w übe nicht ausgeführt. Ein B ann ?!amens Furstone hinter ließ in Eugland ein Vermögen von $35,000. Er vermachte dasselbe demjenigcn Manne, der gleich ihm Furstone heiße und ein Mädchen Namens Furstone heirathen würde. Verwandte hatte er nicht. (5in Schottländer, der mit irdischen Glncksgiltern reichlich gesegnet war. aber schließlich auch dem Tode seinen Tribut bezahlen mußte, setzte in seinem Testament fest, daß seine beiden Töchter je so viel Geld bekommen sollten, wie ihr Gewicht in englischen Pfnndnoten betragen würde. DaS Testament wurde prompt vollzogen. Die eine Tochter bekam $250,000, die andere, welche etwas dicker und stärker war, $285,000. Ein Mann in New Bork traf in seinein Testament die Verfügung, daß nach seinem Tode seine 71 Hosen in öffentlicher Auction zum Besten der Armen verkauft werden sollten, doch stellte er dabei die Bedingung, daß vor dem Ankauf Niemand die Hosen untersuchen oder mehr als ein Paar sausen dürfe. Es kam richtig zur Auction und jede Hose fand ihren Abnehmer. Als die Känfer spitt? die Beinkleider untersuchten, stellte es sich heraus, daß in den Taschen einer jeden Hose 1000 Papiergeld verborgen waren. Eine Frau in New Jork hatte ihr Dienstmädchen gern und vermachte ihr im Testament alle ihre Kleider nebst Inhalt" sowie sämmtliche Schmucksachen. Als die Frau todt war, stellte es sich heraus, daß das Mädchen 50,000 geerbt hatte, die sich in Kleidertaschen der Verstorbenen befunden hatten. Die Reihe der seltsamen Testamente ist mit obigen Angaben natürlich, noch nicht erschöpft. Man könnte noch andere anführen, doch lind obige Proben" gelungen genug. Werthvolle Sümpfe. Bekanntlich. wurde'vor mehreren Iah ren der Versuch angestellt, die Sümpfe im südlichen Florida durch künstliche Eauäle zu entwässern und dadurch in fruchtbares Ackerland zu verwandeln. Diese Versuche sind neueren Berichten zufolge vollständig gelungen. Das Unternehmen ging hauptsächlich n Eavialisten aus Philadelphia aus.
Sie gründeten etne neue Stadt, welche den Namen Kissimce fuhrt und an den Ufern des Sccs Tohopekaliga liegt. Früher befand sich an jener Stelle nur ein armseliges Gasthaus; heute stehen dort viele Häuser, in welchen mehr als 1000 Mcufchen stetig wohnen, dcir Zu: fluß der Fremden ganz abgerechnet, welche fast jeden Tag in die neue Stadt kommen. 1
um nach vorübergehendem Aufenthalt weiter zu reifen. Kleine Dampfer durch: kreuzen den See fast ohne Unterlaß, und in der Stadt herrscht fortwährend ein reges Leben. 'Die Eanalissrung der Evcrglades", soweit sie überhaupt stattgefunden yat, kann sich an Erfolq dreist mit Uuterncl,: mungcn ähnlicher Art in anderen Ge: i genden mezzen. früher nur pumpst waren, denen bei warmem Wetter giftige Ausdünstungen entstiegen, dehnen sich jetzt weite Ackerfelder aus, auf denen vor:üg: lich Zuckerrohr angepflanzt wird. Während die Zuckerpflanzer in Louisiana schon im November das Nohr schneiden' lassen müssen, wenn es auch noch nicht 1 vollständig reif ist, brauchen sich die Leute ' in Florida vor der Kälte nicht zu fürchten v r rr .1 K ? SAn i Vt. I UHU IUCII IU? iVll UU Vllil Qllll lll Heu, bis es seine - vollständige Reife erlangt hat. Einen sehr interessanten Anblick gewährt die Pflanzung, welche Eapt. A. I. Nose aus Philadelphia aus früherem Sumpftande in den Everglades" ange; legt kat. Er beschäftigt auf derselben 1öS Arbeiter, zumeist Neger und Italicner. Die größte Aufmerksamkeit widinet er dem Anbau des Zuckerrohrs, doch hat er darüber auch nicht, die anderen Producte dcS Südens vergessen. Ein beträchtlicher Theil des durch seine Mittel dem Wasser abgewonnenen Bodens ist in einen Gemüsegarten umgewandelt, in welchem zu jedes Jahreszeit verschiedene Pflanzen gar prächtig gedeihen. Da gibt es mitten im Winter mächtig große Kohlkopfe, Salat, Gurken u.s.w., die sämmtlich keiner Glasbedeckung be: dürfen, um sie vor etwaigen Frösten zu beschulen. Daneben befinden sich lange Beete, auf denen Erdbeeren schon um die jetzige Jahreszeit reifen, und kleine Haink aus Pfirsichbäumen oder Bananen minken mitten im Winter mit ihrer verlockenden Frucht. Auch Reis wird auf der Plantage angebaut, man läßt ihn jedoch nicht reifen, sondern schneidet die grünen Halme ab und trocknet sie, um sie später als Heu zur Fütterung des Viehes verwenden zu können. Diese Art Heuernte kann dreimal im Jahre von Statten gehen. Der Tohopekaliga-See soll durch die menschliche Arbeit wesentlich an Schonheit zugenommen haben. Um seine, flachen Ufer herum will man jeht einen Weg für Spazierfahrten u. s. w. errichten. Freilich befindet sich nicht ein jedes Menschenkind in der Lage, sich in den Eoergiades" cineangenehitte Heimath zu schasfen. Das kostet Geld, viel Geld! Bom Jnlanve. Der in Knarville wohnhaft Neger George Giluiore begab sich nach Lynchburg in VlrIlnicn, wo seine (Zltern wohnlenund bat sie, ;u ihm nach Knorville zu kottiulcn. Der alte Gil,nore, ein Greis von 93 Jahren, war noch nie auf einer Eisenbahn gefahren, und als er endlich im Waggon'saß, wurde er so aufgeregt, daß er ernstlich erkrankte. In Knorville legte er sich in's Bett und starb. In San Bernardino, EaUformen, hat ein Mann im letzten Jahre aus einem einzigen Acker Land ein Einkommen gehabt, welches ihn in den Stand setzte, ganz anständig zu leben. Um das Land herum sind Obstbäume gepflanzt, die ihm einen Ertrag von H400 lieferten; der vierte Theil des AckerS war ein Erdbccrfeld, das 5200 einbrachte, und auf dem Nest des Landes war Gemüse gepflanzt, dessen Reinertrag im Laufe des Jahres $1000 betrug. Außerdem hielt der Mann noch auf dem Land eine Kuh, ein Schwein und Geflügel. Eure eigenthümliche Ge schichte hat sich dieser Tage in Buffalo, N. V-, ereignet. Ein dortiger Bürger binz; Abends feine Weste mit seiner Taschennhr an einen Nagel an der Wand aus snd begab sich dann zu Bette. Seine Fran machte gerade Brotteig zurecht und stellte denselben etwas später auf einen Stuhl an derselben Stelle, wo die Kleider ihres Mannes hingen. Am nächsten Morgen war die Uhr fort, und Niemand wußte, wo sie geblieben war. Der Teig wurde in Laibe geformt und als Brot ausgebackcn. Als am 'folgenden Tage eincö der Brotlaibe auf dem Frühstückstisch aufgeschnitten wurde, stieß dabei das Messer auf einen harten Gegenstand: die vermißte Uhr war endlich gefunden. Sie war auS der Weste in den Teig gefallen und mit demselben in den Ofen gethan worden. In Greencastle bei Vrazil ln dem Kohlenbezirk von Jndiana wohnt eine Isländerin Namen? Frau Mary ArkinS, welche am 11. November 1785 I im Eonnty Cläre geboren, also über 102 ' Jahre alt ist. Sie hatte im Jahre 1315 einen Pächter gehcirathet, wurde im Jahre 1839 Wittwe, verwaltete die Farm noch bis zilm Jahre 1852 und siedelte dann als 63.-Jährige nach den Ver. Staaten über. Sie' ist noch außerordentlich gut erhalten. Ihr Haar ist noch schwarz und voll; von ihren Zähnen hat sie den ersten vor zwei Jahren und vor Kurzem einen zweiten verloren; sie macht noch selbst ihr Bett, ißt Alles, ihr Gedächtniß ist gut und ihr Geist lebt)aft. Von ihren Brüdern ist der eine im Alter von 100 Jahren weniger fünf Tagen, ein anderer mit 93 Jahren gestorben. Ihre Nachkommenschaft ist zahlreich, und sie rühmt sich schon dreier Ur-Urenkel. In Chicago ist August Else'r von seiner Gemahlin, die sich des poetischen Namens Aggie erfreut, geschieden worden, weil sie einen Andern mehr liebt, als ihn. Dieser Andere ist aber ein Hund, ein 9!enfundländer, Namens Bruno. Eines Tages horte Elfer, wie seine Gattin im Nebenzimmer Jemand herzhaft abküßte. Von fürchterlichen Ähnungen erfüllt, öffnete er rasch die 0- c er.- c r- l , j yur uno an, wie vle Hrau, vle lym am Altar 'reue sur s Leben geschworen, seinen Neusundlander m ihren Armen hielt und ihm alle Liebkosungen zu Theil werken lieh, welche icsct jiutt Ebe aus
den.Matm entfallen, leiser verbat sich die Zärtlichkeit snr Bruno sehr energisch, aber Aggie aiitn'ortete verstockt: Ich liebe das ich mehr nl Dich, ja mehr als mein Leben." Hierauf folgte ciue hänsliche Scrur, die ui,l,t von schlechten Eltern war, und 'fnt,s darauf hatten Frau und Hud dn? .'ciie gesucht. Der Gerichtl,oj brii'illike unh Darlegiliig dieser Thatsachen die Scheidung ohue Weiteres. Eine nene, ,.w n ndcrse l isa? m e" Schlangeiigcsihichte wird gemeldet, diesmal aber aus San Luis Potosi in Mexico, in Maiin hatte vermittels einer hölzerne Gabel eine kleine Klavxcrschlaugc gefailgen und brachte sie lebendig iiach Hause. Das Thier wurde ron der Faulilic auf's Äcste verpflegt und schien sich in dem Hause ganz behaglich zu fühlen. Trohdcm es im Laufe der Zeit eine Länge von 14 Fuß erreicht liatte, ließ .es doch zutranlich mit sich spielen und duldete nur nicht, daß die Kinder ihre Klappern anfaßten. Ihrem Herrn folgte die Schlange nach, wie ein Hund. Da brach neulich über der Stadt ein heftiges Gewitter auS. Die Blitze schlugen links und rechts in die Häuser ein, und die Schlange sah, daß ihre Wohlthäter in Gefahr- standen, gleich falls vom Blitze getroffen zu werden. Sie beschloß, sich für die Leute zu opfern, kletterte auf den Giebel des Daches und richtete sich dorr als Blitzableiter kerzenaerade in die Höhe, wobei sie heftig mit ihren Klappern rasselte. Das Geräusch lockte einen Blitzstrahl kerbei, und bald war die Schlange zu Asche verbrannt, zugleich jedoch auch das Haus. Ans die Wahrhaftigkeit dieser Geschichte wollen verschiedene Leute" schworen. Die neue Kugel spritze, nach ihrem Ersinder daö MaximGeschü" benannt, ist jetzt von Oberst A. Mordecai, Major T. Farley, Capt. I. C. Grier un) Lieut. D. A. Howard vom Bnndesheere, sowie zwei englischen Fabrikanten und Eonstrukteurcn Lei Sandy Hook erprobt worden. Sie fettert automatisch eine Masse Kegeln mit riesiger Geschwindigkeit ab, sieht wie eine gewöhnliche einläufige Flinte mit einem Kaliber von No. 45 aus, und der Lauf ist kurz und steckt in einer Hülse, die mit Wasser gefüllt ist, um das Hcißwerden des Nohres zu verhindern. Am Ende des Laufes und unterhalb desselben be: siudet sich ein Hinterladungsschloß. Die Patronen stecken an der Seite des Laufes in einem sogenannten Gürtel, von wo aus sie mit elnem sittgerartlgen Hebel in den Lauf geschoben werden. Das Ganze ist auf einer drcibeinigcn Lafette angebracht, welck)e eillen Schild besitzt, hinter dem "sich der Schütze aufstellt. Der ganze Apparat wiegt 114 Pfund. Es wird behauptet, daß diese Fliute in der Minute ungefähr Schüsse' abfeuern kann. Der Schütze braucht blos auf zwei kleine Knöpfe zu drücken, um die Kugeln gleich einem Wasserstrahl aus der Mündung zu treiben. Die Kraft, welche die Pa: krönen in den Lauf zwängt und die leeren Hülfen ailzschcidet, wird durch den bei jedem Schuß erfolgenden Nückstost gcbil: bet, und sie wirst, bis die letzte Batrone verschossen ist. Selbstverständlich kann der Lauf nach allen Icichtungen bewegt werden, und auf diefe Weife arbeitet der unausgesetzte Klgelstrahl gleichkam wie eine ungeheure Sense, welche eine Reihe Soldaten, wenn gut gezielt wird und die Kugeln sie erreichen, niedermähen würde, wie eine Mähmaschine ein Getreidefeld. Das ihr zu Grunde liegende Sustem kann aus Kanonen und Geschütze aller Art angewendet werden, so wenigstens behauptet der Fabrikant Brodcrick Eloete,; welcher den amerikanischen Ofsiziercn die Marim'schc Erfindung vorführte. Er behauptet, seine Firma sei augenblicklich damit beschäftigt, Geschütze anzufertigen, welche aus mehreren Läufen bestehend,, !)000 Kugeln in der Minute abfeuern sollen. Sie sind.angeblich fürdaS deutsche und für das türkische Heer bestimmt. Der Erfinder heißt Hiram S. Maxim und ist ein im Staate Maiue geborener Lankee. Bon furchtbarer Lebensgefahr und wunderbarer Rettung hat Albert Ashley, der Capitän des Schooncrö Mermaid" zu erzählen, welch' letzterer in dem großen Sturm nahe .der Münduug . des Patapsco in der Chesa-. peake-Aai von seinem Ankergrunde gerissen, in die Bai hinausgeführt und von der. berglzohen Wellen zerschlagen wurde. Die aanze sonstige, auS sieben Personen bestehende Maunfchaft ertrank, nur Capital! Ashley gelang eg, ein Brett zu ergreifen und daS Ufer zu erreichen - In seinen nassen und bald stiifgefrorencn Kleidern unfähig, auch nur einen Schritts weit zu sehen, schleppte er sich landeinwärts, big endlich das. Geblöke von Schafen, dem er nachging, ihn in einen Schafstall führte. Die armen Thiere hatten sich in einem Winkel des Stalles zusammengedrängt, um sich warm zu halten, und mit großer Geistesgegenwart drängte er sich mitten zwischen sie hinein. Auf diese Weise gelang es ihm, sich bis zum nächsten Morgen warm zu halten, wo er dann das nächste FarmHaus aufsuchte. Dort blieb er, 'bis sich ihm eine Fährgelegenheit nach' Baltimore bot. m Deutsche okiUuachrichtctt. Provinz Brandenburg. Abtheilungen des Gärde'-HusaremNe-gimentes iu Potsdam werden mit Lanzen (ohne Fähnlein) 'ausgebildet. Eiuzeluc Husaren tragen dabei ein neues KrnijU: dcrzeug. an welchem der Karabiner, der senkrecht auf dem Nucken getragen wird, und der Säbel befestigt sind. Eine seltene Jnbelfeier, die denl Juhilar das Zeugniß .bczidenswcrther körperlicher Rüstigkeit und. geistiger Frische giebt, wurde in Potsdam begangen. Der Er-ziehungs-Inspektor des von Tnrk'schen, für Söhne höherer Beamter gestifteten Eivil-Walsenhauscs. Herr Kistenmacher, vollendete an dem Tage. sein .3. Amtsjahr. Am 24. v., Abends gegen 411 Uhr, wurden die Bewohner Ehärlottenburgs durch die Meldung Großfcuer" alarmirt. In dem Speicher der Schramm'schen Nntzholzhandlnng war aufbishernoch nicht aufgeklärte Weise ein Feuer ausgebrochen, welches, genährt dnrch die vielen dort-aufgestapelten seinen Holzbestande," wie- Parquetgctäfel zu Fußböden k., in kurzer Zeit riesige Dimensionen aurjahmnd das unmittelbar
in der Nähe befindliche Pscrdcbahildcpot gefährdete. Die Charlottenburger 0ns fcuerwchr nuo auch die freiwillige Feuerwehr waren prompt zur Stelle, erwiesen sich dein wüthcndnr Element gegenüber jedoch so schwach, daß man nm Hilfe nach Berlin tclcgraphiren mußte. Mit der bekannten Fitigkcit" trafen denn auch mehrere Loschzüge gegen Mitternacht von Berlin auf der Brandstätte ein und begannen sofort -einen A!asscnangriff auf das entfesselte Eleznent. Erst gegen 4 Uhr früh war das ,cuer derartig eingeschränkt, daß die Berliner Loichüge wieder abrücken koullten. Der Schaden ist eiil ganz kolossaler. Provinz Ostpreußen. Die in München vor kurzer Zeit erfokale Dckorirung eitler Dame für eine H .enlhat, hat in Königsberg ein Sei teilstück gefnnden. Am -JH, Juni v. I. siel ein ohne Aufi1ht aur Pregel spickenocS dreijähriges Kind in den Flnß. $n dem naben Garten des Lobeilricht'schen Hospitals befanden sich zu dieser eit die Gattin des Ober- und Eorps:Alchileurs Libfisch nebst der einzigen jugendlichen
Tochter. Letztere ,ah kaum die Gefahr, .fa r?js. -..J. fj-. -f c a ren nuatlspunri qew erk in den Pregel stürzte, auf daS Kind zuschwamm und -dasselbe so lange über Wasser hielt, biZ, vom jenseitigen User einige Männer ein Voot losgemacht hatten nl'd Kind und ötetterin aufnahmen. Jetzt ist der muthigen Retterin die Nettungsmedaille am Bande 'verliehen worden. Dr. Fritz Alamann ist der älteste Sohn eines noch lebenden GutsbesitzerS auf Szameitzchen bei Darkehmen. Er hat in Königsberg Medizin studirt und schon.dort an der Klinit ies namhaften Chirurgen Prof. Schneider als Assistenzarzt. gewirkt. Der jetzt kaum 35jährige Arzt, dessen große chirurgische Eeschicklichkeit man in Berlin längst kannte und dessen Name in Folge der durch ihn ausgeführten, hoffentlich ersolgreichen Operation des früheren Krönprinzeu und jetzigen deutschen Kaisers in der ganzen Welt genannt wird, ist selbst bereits von sehr schwerer Krankheit heimgesucht gewesen. Er erkrankte nämlich in Königsberg kurz nach Beginn seiner ärztlichen Laufbahn an Flecktyphus, NnterleibStyphug und DiphtheritiS, und wurde gerettet, obgleich er von den ihn behandelnden berlchmten Professoren vollständig aufgegeben worden war. Provinz Wcstpreujjen. Die Ansiedelungscommission hat das Gut Waldowko, welches bisher Herrn v. d. Marwitz angehörte, fü? 129,000 M. angekauft. Der Gewerbeverein tu Elbing beging fein 60jähriges Stiftungssest. f In Thorn Generalarzt Dr. Tctte In Eramper Mühle bei Dt.-Krone siel der Schlosser Dorlng von einem Gerüst und brach das Genick und in Dt.-Eylau erstickte die Frau des Töpfermeisters Gilgenast und ihre zweijährige Töchter an Kohlcndünst. Provi Pommern. Kürzlich fand in Greisswald die erste Aufführung des Luther-Festspiels ron Herrn Herrig statt. Alle Rollen waren von Studenten besetzt selbst der Luther, der bei den bisherigen Ausführungen in anderen Städten stets von einem Schauspicler dargestellt wurde. Die Nolleu waren vorzüglich ciustudirt. Mühlenbesitze? G. Gattger in Negenwalde hat der Stadt die Summe von, L000 M. zu einer Stiftung geschenkt. Die Zinsen des Kapitals sollen zur Unterstützung voü-! armen Bürgern und Landaroeltern' verwendet werden. Der Handlungökowmis des Kaufmanns' Heinrich Weylairdt' in Altdamm erstickte an Kohlendunst ; der Arbeiter Hermann Bock aus Gr.-, Glusch:n und der Tischler Andreas Dir schel in Grimmen sind erfroren; der-Kut-scher Weguer in Stettin ist ertrunken.' P r o v i n z S ch l e s w i g -H o l st e i.n.' Landgerichtsratk Lndwig G. Hornboitel in Vitro: sJn Friedrich stadt der .Pastor.Jvers, früher in Bovenau. -Der Käthner Saß .tu Duvenstädt, mel' cher -sich bei einem Fall mit einem Schlachtcrmesser verwundete, ist gestor? ben. Der Nentner.F. Prinz aus Westensee bei Bockelholm starb in Folge ei: lies Sturzes aus seinem Wagen. P r'ov in z 'P osen. Der GemeindebezirkGttiewkowo wurde mit der Stadt Argenau vereinigt. DerInvalide Welke in Schneidemühl würde von dem Drechsler Ziegelski derartig geschlagen, daß er den Folgen der MißHandlung bereits erlegen ist. A. ist verhastet, worden. In Gramsdorf bei Nogasen erhängte sich die Taglöhnerfrau Louise Janke und in Krrischowo bei lisch erschoß sich die Frau des dortigen Administrators Sch. In Argenau ist der Knecht Szaliuski erfroren, in Schrimm ertrank die Frau Michalina Donajska und der Knechr Franz Michalski wurde su einem Baumstamm erschlagen. Provinz Schlesien. -Redakteur Türholt vom Boten a.' d. N." in.Hirschberg hat die sechsmonatliche Strafe, zu der er wegen Beleidigung des Staatsanwalts Heym verurtheilt wurde, in Jauer angetreten. Während der Aufsicht führende Amtsrichter Grötschel in Königshntte die Bücher und Akten deS Gerichtsvollziehers G. revidirte, entfernte sich Letzterer unter dem Vorgeben, er wolle die anderen noch fehlenden Vü--cher herbeiholen, ans eineil Augenblick in's anstösicnde Zimmer und jagte sich dort eine Kugel in den Kopf. Defekte in den Kasscnbeständen, die dem GerichtsVollzieher anvertraut waren, sollen die Veranlassung zum Selbstmord gewesen sein. Derselbe hinterläßt eine Frau und fünf unversorgte Kinder. s In Schonbrunn der Veteran aus drn VefreiungS. kriegen Anton Püfch. Die Nad- und Stellmacher-Jnnung in Stricgen feierte ihr 300jährigcs Bestehen. Selbstmord begingen: der Schneidermeister öceucndorff von Haynau, der sich in Frankfurt a. O. erschoß;,,- der Kommis des Kaufmanus Leonhard in Mallmitz, AlfonS Gcisler ans Jauer. nach einem WortWechsel, mit seinem Principal; der Seesischhändler Ehrlich zn Münsterberg und derMalerlelirlina Witte u Waldenburg. Mvcdo'S Cigarrenladtn befindet ftch in Ns. 199 OK Washington Strabe.
in ie iia; aueu ajou uoer oas an iener Stelle, über fünf Fuß hohe, uicht den ge-' ring sten AnbaltSpunkt aewährende Voll-
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jfcTRADE MARK. T 'a TRORFEN 23 gegen Magenleiden. ?kach IL'jährkger Erfahrung. Nach 12-zähr!qcn Erfahrungen kanu ich bestätigen, daß Dr. August Konig'S Ham kurzer Trossen eine auösezeichntte Mednia sind und eö gegen alle Ä!agenleiden mit bessere? geben kann, w!e diese herrlieu Troxstn. Jricdrich Wtcr, Odcdölt, Zl. Hatfen.lmmkr. (Legen Magenleiden siebt es nichts kcsse. reS wie Dr. Auaust König'S Hamburger Trosfen, tch ende dieselben schon seit tit len Zahren an und have stetS gefunden, daß sie ainz ssrzüaltch aesen derln Leiö sind. T. L. Koehler, Äonroe. Wlöc, Zur rechten Zelt empföhlen. Längere Zeit litt ick an heftigen Magmschmcrikn, die keinem re? nlen angeroandten Mittel eicdcn vollten. Schließlich griff ich zu. Dr. Äug. König' Hamburger Tropfen und in kuner Zeit war ich wieder hergestellt. Daniel Weidner, New Baden, - TuaS. Dr. August Könla'S Hambsrsn Trorfea sind iu allen Axerhcteu für öS Cenrs bis Flafche j haben. THE CEAEIX3 L TOELEfi CO., EalümCTü, KL Dr. August König' ' Hamburger Krsuterpflaster ist ein ganz Vorzügliches Heilminel gegen . schwüre, Schnittwunden, Vrar.d, und Brüh wunde, Frostbeulen, Hühnerauge, te. 1HZ CHARLES A. VOGELER CO.. BiMtoQV.HL SZPöZZa 6 Den einzigen Weg V flamttStrtih kllltänia kmvkls. Oj GeschleStSkraukbeUeu KSkrvudaer Nl trnhtplhff h.i.iiinh.ir iinhtftlh(TTn w.MIOTl' I heile. feni,j!nane Aufklärung über' ' Yvtsse derselben und Settnuß, zeigt da ae lWBnHöttTtrtti ktbltami i 5e i er. 'v:ezen Vucy TermuuuS'-krr. o. Aufl., 250 Seite mit za lttichen leben treuen Bildern. Wird t deutschn Sprache gegen Einsendung ron 25 Ernt? in Post Stamrs. soralam vervackt. frei rnsaudt. Q ton Pl.ire. nahe Broadway. ew Torte, y N.r. In Jndiinipclis, Ind., Ulm Cr4 , dre: nt,.Kilri.leeH i il. yanvtn u. üeyier. tua vci&nxQ at. ot Txovyarv o, FMflHi Cures "d Rernoves Tan Sunburn, Oee Stlnss, Moa qulto and All InAA r. Üaa IIIOQV K'vi mrvES, SLOTcitrs. Huniors, Slrt2.marl3t and overy form os&kin blernisißs, xosJtlvely curod oa tho no3t delicato süa witliout leavüiz soar, by Hop ÖlutmorLt. rrico 5cts.( SOcta. aod (1. At dru-rista or by naA. Vh9 Hop PtU ManTs Co., Ile w Tjondoa. Conn. Uttl ITcp Pi:u lor elck-headace, öyspepsla, bUiouaoesaiidOdnstlpatiouliaTö&ocqiuL 25c I all? x:dken tu (jaMn. . . , "'5l ZliWllSKS 2 ; für die Saison 1887. . : ' . M. ElySor, - ;;. ' - ' - Office: C Nord WoC 8tr. ;..; ; . tZT Teledbon 94. zperienc In tarn creparation of dort thau Oaa Handrad TT TtotiAind arplications for pataau ia tho United faUtes and Fareicu coaatriea, tha pablishert of the Scientifla American continae to ict aa aoliettora fer patanta, caresta, trad-aiarka. oopyrierbt. etc. for tha Unitad Statea. and to ibtatq patenta in Canada, Englend Franc, üermany, and all othr coanthes Tbeirezperi nc ia unequAled and their facilitlea ara nun pad. Drawinfl and opecicteartons prepared and fllad in tha Patent Office on ebort notic. Terra Terr reasonable. Ho Charge for xaminatioa of modal or drawing. Ad vice by. mail free, Patents obtftincd thronah Mnnn ACo.arnotJod Inthe SCIEXTIP1C AIEUICAN.which na tfca lärmest circulation andis tb raost inflaenti&l sewspaper of ita Lind- pablished ia tha world. The sdvantagea es aaob. notice every patente understanda. Thi larjre and üplendidlylllnstratednewspaper ls pablished WEEKLx t $3.00 a xaar. and ia admitted to be the best paper deroted to ecieaoe. nechanica, inrentions, ecanneerieff worka, and otüer departments of indostri&l proffraes, publisbad in any ccantry. It contaisstbaoamea of all patentees and title of every invention patented eaca week. Try it fonx montba iox ona doliac. ßoid by all rewodaalers. If yoa har an inventlon to patent writa to Mnnn s Oo jpnbliwbera of Scieatiü itneriia, tßl Broadway, Setr York. Haadbook aboot pataata xaailad fr. Luxus! Die See Line oute" (l & 8T L UNd OOO&l BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn befördert Passagiere nach Ciziolnnati Oleyelancl, DuiTalo, und allen Neu England Städten O ch l a fw a g e n zwischen Indianapolis und Llew Bork. ohne Wagenvechsel. Direkte Verbindung naS Zll8gour!, .rkkuskL, Tex&a, Kansaf Nebraska, CJolorado, Califor nien und Mexiko. Siebzigste Zwien. ET Mau wende sich wegen nähern Jnisr matio an D. B. Martiu, Gen'l Pass. Agent, E l v e l a ,. Vs J, Nichols, Gen ! Weft. Agent, L t. L a t . Merrschaunvfeisen, lange deutscht Meisen, Vigarrensviken etc. bei 3m. Mucho. No. 199 Ost Qasbwgtoa Gtr.
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