Indiana Tribüne, Volume 11, Number 184, Indianapolis, Marion County, 22 March 1888 — Page 2
Zndiam Tribune. Erscheint FSgliS ud Sssvtsgs.
fTit !,liche .T.ikSne foft durch bei:iaßfrl2 (tni pcc Woch. ei Sjnnt i-t.Xri9an" 5 Cents st ZZich. e de juf ,mmen 15 Scittt. V'k Psft lugejitit in orzuibezahlung 16 per ÖfMi KO O. WaevlandSr JndlasapoliS, Ind., 22. März 1853. -i. Jtt einer Höhle verirrt. Den 9iio Grande im südwestliche. Theile von Teras entlang dehnt sich ei zseitts Gebiet aus, welches hi?r und d von steilen Felsen zerrissen ist und den Anblick trostloser Oede bietet. Nicht ein, mal Gras will dorr recht gedeihen, nnt ' 1 -r. vr: .1 vj- ' r - tu uiyc vcjku ii öic Vfegeno nur jpan lich von Menschen bewohnt. Eines Tages," so erzählt ein Reisen, der, ritt ich einen der tiefen Canyoni am Nio Grande entlang, als ich eine ei: genthümliche Wahrnehmung machte. Ar einer Stelle der Felsenwand, die fast voll-., ständig durch dichtes Aaumgestrüpp ver: deckt war, entdeckte ich eine Oeffnung, di, unzweifelhaft in das Innere einer Höhl, führte. Die Neugierde übermannte mich, ich stieg vom Pferde, nahm meine Latcrne zur Hand und wagte mich in di, Höhlung hinein. Draußen herrschte ein, erstickende Schwüle, und ich hoffte, mick in der Höhle etwas abkühlen zu können'. Die Höhle erwies sich als ein wahreLabyrinth. Ich hatte anfänglich nich! beabsichtigt, ihr ganzes Innere zu erfo?:i Zchen, doch führte mich ein unwlderitehlt, cher Drang immer tiefer hinein. D Anblick, den die Höhle meinen staunender Augen bot, war geradezu unbefchreiblich. Wer jedem Schritte weiter entdeckte id; neue Schönbeiten, die in mir den Wunsch rege machten, womöglich die ganze Höhl! zu sehen. Wunderbare Stalacnten hin: gen wie blitzende Eiskrystalle von der Wänden und der Decke herab, wöhreni nicht minder prachtvolle Stalagmiten, die in allen Farben des Ncgcu bogen beim Widerschein meiner Laterne strahl? ten, an oieleil Stellen sänken? oder vyra: mideuförmig vom Boden aus in die Höh, emporragten. Das funkelte, wie Edel: steine in einem Märchen deö Orients. Endlich gelaugte ich in eine Kammer, von der auS sich Gange nach verschiedenen Richtungen hm abzweigten. Ich war bereits eine halbe Stunde in der Höhlt hermngewandcrt, wußte aber ziemlich genau, welchen Weg ich gekommen war. Ich konnte meiuen Drang nicht bezäh: men, noch weiter zu gehen. Um mich nicht zu verirren, gebrauchte ich die Vorsicht, einen alten Brief, den ich in der Tasche trug, in kleine Stücke zu zerreißen und dieselben an verschiedenen Stellen fallen zu lassen. Ich wanderte rüstig weiter, von den Schö::uciieu. die sich meinen Augen darboten, förmlich hingerissen. Da bemerkte ich über mir ein seltsames Gebilde. Es sah aus wie eine Menschenhand, und der Wunsch wurde in mir rege, dasselbe mit: zunehmen. Ich suchte nach einem Stein, um das merkwürdige Ding loSzuschlagen, fand aber in der Nähe keinen, der für diesen Zweck groß genug gewesen Liäre. Während ich weiter suchte, achtete ich nicht genau auf meinen W'g. Plötzlich fühlte ich, wie der Boden unter meinen Füen nachgab, und ich stürzte einen steilen, etwa 20 Fuß hohen Abhang hin, unter. Bei dem Fall ging meine Laterne auS, und das Glas zersplitterte in Scherben. Ich hatte mehrere schwere Schürfungen davongetragen und lag im ersten Augen, blicke wie besinnungslos da. Tann raffte ich mich auf und suchte nach der Laterne. Dabei gerieth ich in die Glas splitter und verletzte mir die Finger, sodaß sie bluteten, doch gelang es mir, den Oelbehälter zu sinden. Mit zitternden Händen fühlte ich, ob das Oel nicht nergössen war. Der Behälter war glücklicherweise noch beinahe voll, und ich griff in meine Taschen, um nach einem Streichholz zn suchen. Ich fand nur eines; die Schachtel mit den Streichhölzern hatte ich draußen bei dem Pferde gelassen! Das Streichholz wäre mir damals um kein Gold feil gewesen. Ich steckte es behutsam an und versuchte die Lampe damit anzuzünden. &011 meiner zerschnittenen Hand siel indessen ein Tropfen Blut auf den Docht. Die Flamme mischte, und im nächsten Augenblicke war die l'arnpe erloschen! Eine tödtliche Angst überfiel mich. Wie sollte ich jetzt meinen Weg aus der Höhle wieder heraussindcn? Doch da . . r gall rein ?c, innen, cymunke ven Ausgang erreichen, darüber herrschte kein Zweifel. Ich ..isfte mich auf und tappte im Dunkeln den Abhang, welchen ich hinunter gefallen war, wieder hinauf. Mit meinen ausgestreckten Händen ging ich weiter. Hier und da stieß 'ch an; einmal rannte ich mit dem Kopfe gegen einen von der Decke herabhängenden Stalactiten an und trug eine W?:nde davon, dan mir da3 Blut über das Gesicht floß, aber da galt kein Aufenthalt. Der Alutvcrlust und die Aufregung erschöpften beinahe meine Kräfte, und ich konnte mich nur mit Mühe weiterbttvegeu. Gern hätte ich mich schlafen gelegt, denn ich war müde. Hätte ich aber dann noch im le: denden Zustznd den ersehnten Ausgang aus der Höhle erreicht? Große Tropfen Schweiß rollten mir außer dem Blut von der Stirne, und mein Athem ging schwer und keuchend. In meiner tödtlichen Angst brach ich in ein unnatürliches Gelächter aus, welches an den Wänden der Höhle schauerlich widerklang. Ich konnte hören, wie mein Herz in der Brust laut klopfte, und mein Gaumen brannte von verzehrendem Durst. Dann fluchte ich laut über mein ' Schicksal und schrie um Hilfe, wer aber sollte mich inieser tödtlichen Einsamkeit hören? Meine Kräfte verließen mich immer mehr. Ich tappte meinen Weg im Dunkeln weiter, und es mußten schon lange, lange Stunden verflossen sein, seitdem ich mich in der Höhle befand. Ich schlug Suwaänke ein. von d;nea ich staubte.
daß' sie mich an vaö Tageslicht führen würden, aber das ersehnte Ziel wollte sich noch immer nicht zeigen. Schon machte ich mich darauf gefaßt, daß ich in der nnglüseligcn Höhle vor Entkrästunz und Hunger werde sterben niüssen. Es war mir, als ob ich wahnsinnig werden sollte. Nur mit der größten Mühe hielt ich mich noch ausrecht aus den Beinen. Indessen wollte ich den' Kampf mit meinem Schicksal nicht aufgeben. Mit dem lebten Aufgebot meiner Kräfte wankte ich dahin, sorgfältig jeden .Zusammcnstoß mit den Stcingcbilden ver meidend, deren Schönheit mich früher mit so großer Bewunderung erfüllt hatte Mein Kopf schmerzte' furchtbar, und ich schauderte wie im Fieber. Dann dachte ich an meine Lieben daheim, Thränen schössen mir aus den Augen. Ich hatte seit meiner Kindheit nicht mehr nripint '
jjv,v Tann richtete ich an den Himmel die inbrünstige Bitte, mir aus meiner Noth zu helfen, und wankte weiter. Endlich gelangte ich an eine Stelle, wo derunrerirdische Gang scharf nach rechts abbog. -Ich folgte dieser Richtung und sah nach einiger Zeit in der Ferne ein schwaches Licht strahlen. Neue Hosfuuug belebte . mich. Schließlich gelaugte ich an eine Oeffnung, die mich in's Freie führte. Ich fand, daß ich von dem eigentlichen Eingang zur Hohle sieben Meilen ent , fernt war und mich 30 Stunden lang im j Innern der Erde befunden hatte! Mein Pferd war noch da, wo ich es gelassen hatte. Ich nahm etwas Speise zu mir und legte mich im goldenen Ta j geslicht" nieder, wo ich bald in eine ; todtenähnlichen Schlaf verfiel. Seit, jener Zeit b:suche ich jedoch keine Höhle! mehr. 3ch habe an meiner ersten ir fahrun 3 genug. iliul) ein Boycott. In einer amerikanischen Großstadt wir wollen hier keine Ramm nennen hatte der Eigenthümer eine? großen Schnittwaarenhandlunz vor einiger Zeit -den Befehl erlassen, daß die Angestellten - des faules nicht mehr oas Vorrecht haben sollten, Waaren zu ermäßigten Preisen aus dem Geschäfte zu entnehmen. Kurze Zeit darauf wurde ihm vou einem Aufpasser mitgetheilt, daß ein Ladenniädchcn sich gegen dieS neue Gebot ver- j sündigt und einer Ecllcgin ein Paar . Handschuhe um 10 Ecnts unter dem an j gesetzten Verkaufspreis abgelassen habe. j Die Ucbelthäterin" wurde sofort ent- - laisen, und bald folgten ihr die Buchhalteriu und ein ludet eS Mädchen nach, weil sie offen eingestanden hatten, dasselbe Verbrechen" begangen zu haben. Der Herr Principal war so gutig (?), der Buchhalterin ein Ertragehalt , von $10 soviel betrug ibr Wochenlohn auszahlen zu lassen, als er ihr die Ent lassunz gab, und das Mädchen nahm auch in der ersten Verwirrung diese zehn Dollars au, schict.e sie aber am nächsten Montag? prompt durch eine Freundin ihrem früheren Arbeitgeber zurück und erklärte, sie wolle von ihm kein Geschenk, trotzdem sie ihre 60 Jahre alte Äiutter zu ernähren habe. Die Geschichte von dem Benehmen des reichen Schnittwanrenhändlers wurde zwar nicht in den Zeitungen vcrösscntlicht, kam aber nichtsdestoweniger unter das Publikum, welches bisher den Laden zu besuchen pflegte. Fast jeden Tag kamen Kunden in das Haus und fragten nach dem Eigenthümer. Mit seinem liebenswürdigsten Lächeln bewaffnet, eilte er stets herbei und richtete an seine Besncher die Frage, ob er etwas für sie thun könne. ,,0, gar nichts," lautete in der Negd die Antwort. Wir haben mir in der letzten Zeit so .viel von ihnen gehört, daß wir neugierig waren, Sie persönlich zu sehen." Dann gingen die Kunden fort, ohne etwas gekauft zu haben. Dem Kaufmann wurde eS schwül zu Muthe, und er wurde im Laufe der Tage geradezu nervös. Da mußte es sich in der leytcn Woche ereignen, daß zwei Frauen, Gattinnen sehr geachteter Vür? ger der Stadt, in das Berkaufslocal tra: ten und gleichfalls nach dem Eigenthümer desselben fragten. . .Sind Sie Herr , einer der K i ich en ä l te stc n un serer Gemeinde?" fragte ihn die Eine. Allerdings," antwortete er überaus höflich, was kann ich für Sie thun?" 0, ich brauche nichts," sagte die Darue. Ich wollte Sie nur st'lien und Ihnen mittheilen, daß Sie nach Allem, was ich von Ihnen gehört, sich durchaus nicht dazn eignen, ein Aeltester unserer Kirche zu sein!" Dem Mann lief endlich die Galle über. Er faßte die Fran an die Schul ter. Wer sind Sie?" schrie er sie an. Das werde ich Ihnen lagen." antwortete.die Frau. 3!khnlcn Sie Ihre Hände von meinen Schultern fort." Nicht eher, als bis Sie mir Ihren Namen nennen," schrie der erboste Kaufmann. Und dabei schüttelte er die Frau recht kräftig. Die Dame war der Situation vollständig gewachsen. Vitte, wandte sie sich ai. ihre Begleiterin, wollen Sie nach Hause gehen und meinen Mann ru- ?, ? Der Kaufmann ließ seine Hände von der ,, Kundin'' weg und zog sich in sein Privatzimmer zurück. Auch die Damen gingen ihrer Wege, um daheim den Vorfall brühwarm zu erzählen. So viel ist sicher, daß der reickie Schnittwnarenhändler durch sein brüskes Verfahren einen sehr großen Theil seiner Kundschaft verloren hat. Die Lclminen in Schottland. Es ist vielleicht nicht allgemein bekonnt, daß cö in Schottland Oelminen gibt, welche fast auf dieselbe Weife bcarbeitet werden, wie Kohlenminen. Das schottische Petroleum findet sich jedoch nicht in flüssigem Zustande vor, wie in den Ver. Staaten, sondern muß erst aus einem eigenthümlichen Erz gewonnen werden. Seit vielen Jahren bildeten die Producte dieses Gesteins für Schottland eine sehrwichtigeJndustrie, und sie hat auch bis auf den heutigen Tag nicht ganz aufgebört. doch ist das amerikanische Petraleum auch in Schottland jetzt so billig t. i. Ti : c f r .n!f ... o.ia : uno vic Gewinnung ocs cyoiliimcnieis ' iü. mit o vielen Unkosten verknüskt. daö
das letztere die Eoncurrenz nicyt aushalten kann. Das schottische Oclgestcin ist von schwarzer Farbe und lagert in einer Tiefe von ungefähr 400 Fuß unter der Erdoberfläche. Das Oclgcbict befindet sich zwischen den Städten Ediuburg und Glasgow und ist unter dcm Namcu Die Oclfcldcr von West Ealdcr" bekannt. Es erstreckt sich über einen sehr weiten Flächenraum und ist geradezn nnerschöpflich. , Der letztere Umstand bietet den Schotten einigen Trost dafür, daß sie ihr Petroleum augenblicklich nicht fo billig herstellen können, wie die Amerikaner. Sie trösten sich mit der Hoffnung, daß die amerikanischen Pctrolcnmquellen im Laufe der Zeit, wenn auch nicht ganz versiegen, so doch weniger ertragreich sein werden, als jetzt, und daß dann für Schottland die Zeit der Ernte hcrannahen wird. Als die Oelminen von West Ealder sich noch in vollem Betrieb befanden, gewährten sie mehr als 2000 Menschen Beschäftignng. Die Addiswcll Öil Workö", in welchen das Oel rafsinirt wurde und noch wird, bedecken im Ganzen einen Flächenraum von 75 Ackern Land. An verschiedenen Stellen sind Fabriken eingerichtet, in welchen das rohe Gestein zermalmt und zur Ausnahme' in die eigentlichen Raffinerien vorbereitet wird. Erst aus der zerstampften Masse wird das eigentliche Rohöl gewonnen. Das schottische Nohol sieht aus wie Theer. Es wird in die Nassinerie gebracht und erst dort in Leucht- und Schmieröl verwandelt, außerdem nuirb aus dem Product Ammonium und Paraffin gewonnen. Der von einer Tonne Gestein erzielte Theer liefert gewöhnlich 14 Gallonen Leuchtäl, obgleich natürlich das Nesultat nicht immer dasselbe ist. Das Leuchtöl wird einer viermaligen Behandlung mit Säuren unterworsen. In einer jeden derselben werden viel stärkere Auflösungen von Säure benutzt, als in den amerikanischen PetroleumNaffinerien. Auf diefe Weife wird ein Petro; leum gewonnen, welches fast ebenso hell und klar ist, wie das amerikanische, und auch beinahe ebenso gut brennt, doch kostet seine Herstellung mindestens viermal so viel. Den Hanptnntzen us ihren Oelminen haben die Schottländer aus ihrem Schmieröl, dem Ammonium und dem Parrfftn. Wären diefe Producte nicht, dann würde der Betrieb der Minen sich unter keinen Umständen lohnen. Das amerikanische Schmieröl gilt allerdings für besser und ist billiger, als das schottische, dagcgeii können die Amerikaner" gegen das Ammonium und das Parassir nicht auskommen. Die schottische Oelindustrie geht, wie selbst dortige Patrioten" zugeben, gegenwärtig .den Krebsgang, doch hosst man, daß sie sich später" wieder erholen wird. Gegenwärtig indessen ziehen sogar schottische Patrioten das billige und gute amcrikanische Petroleum dcm Producte ihres eiselien Landes vor. U!o,n Jttlnnde. A u ch i ii N e w a r k in New Jersey glaubt die Polizei, ein Komplott rntdeckl zu haben, das dortig Gesangin die Lust zu sprengen. Mehrere Polizisten fanden im Vorhofe des Gebäudcs eine Bombe, welche aus einer etwa fechszölligcn, au beiden Enden verstopften nnd mit einer Zündschnur versc; hencn Röhre bestand. Man nermnthet, daß irgend eine früher bestraste Person auf diese Weise an den Beamten des Gefängnisscs Rache nehmen wollte. I n einer Privatdepesche aus Victoria in Vritisch:Eolumbia wird berichtet, daß der zur SeehundsJaod benutzte Schooner Saphire", Eapt. Petit, mit 60 vollständig bewaffneten indianischen Jägern bemannt, nach der VehringStraße in See gegangen ist. Das betreffende Fahrzeug hatte in der letzten Saison wiederholt Beschlagnahmen von Seiten amerikanischer Zollbehörden zu erleiden; jetzt wollen seine Eigenthümer durch ihre bewaffneten Leute jeden Zollbeamten vertreiben, der ihnen in den Weg tritt. Man befürchtet, daß eS zu einem blutigen Zusammenstoße zwischen dem Saphire" und irgend einem Kutter der Ver. Staaten kommen wird. Aus E l i n t o n i n M i ch i g a n ist der Wirth Franz Kirchgeßncr, ein wohlangcsehener Mann von 55 Jahren, verschwunden, nnd man fürchtet, daß er sich das Leben genommen hat oder zu Schaden gekonlmen ist, weil er seit eiaiger Zeit niedergeschlagen war. Kirchgcßner war nämlich von einer Frau Larzelere verklagt worden, weil ihr Mann in der Trunkenheit vom Wag' gefallen war und sich den HalS gebrochen hatte, und das Gericht hat ihr auch wirklich $4000 zugesprochen. Das und die voraufgegangene Sorge hat ihn in Trübsinn versetzt, und seine Familie ist deshalb in großer Angst. Allem Anschein nach ist er nach Ehicago gekommen, wo er jetzt von Verwandten gesucht wird. Ein geheimnißvollerSelbstmo rd ist in Manhattan, einem kleinen Orte in Will Ecunty, Illinois, beg,angen worden. Dorthin kam vor einigen Tagen Abends im Wabash-House ein fcingekleideter Mann an, der erklärte, er habe in Orland absteiaen wollen, sei aber
im Znge eingeschlafen, und wolle jetzt dorr übernachten. Er erklärte, er sei sehr unwohl und habe große Magcnschmcrzen, und man möge ihn nicht vor I I Uhr am nächsten Morgen wecken. Als man am Nachmittag des folgenden Tages in sein Zimmer ging, fand man eine Leiche,, und die herbeigeholten Aerzte stellten eine Arsenikvergiftiing fest. Änch nicht ein Fetzen Papier, der Aufschluß über feine Persönlichkeit geben könnte, ist bei dem Todten gefunden worden. In New Z)ork wurde vox einiaen Abenden eine deutsche Frau ausgegriffen und inS Stationshaus gebracht, weil sie anscheinend ziellos nahe cn Docks umherirrte, es gelang ihr jedoch am nächsten Morgen, zu entfliehen. Sie wurde von zwei Polizisten verfolgt und eingeholt, worauf sie bat, man möge sie sofort tödten, da sie nicht länger leben wolle. Sie soll jetzt im Eounty-Gefäng-niß von dcm Eountn-Arzt untersucht werden.' Die Frau gao als ihren Name Christine Karchell von Canton, Ohio, au und sagte, sie sei von dort hier eingetroöen. um uach PeMchlaud zu Per
wandten zu reisen. Man glaubt, oaß kcr Zng unterwegs im Schnee stecken blieb und die Frau infolge der nnSgcstandenen Angst und der langen Jccise an tenlporärcr Gcisteszcrrüttung leidet. Polizcichcf Donovan hat sofort ihren Gatten benachrichtigt. Vor zwölf Jahren heirathete Michael I. Shecny, Elerk in Diensten der American Shipplng Ec. an Williamstraße in New V'k, die damals L2 Jalire alte Jane O'Eonnell.- Das jnnge Pa-ar wohnte glücklich zusammen, bis Jane vor Jahresfrist sich dem Trunke ergab. Der Ehe waren drei Kinder ent sprossen, die von der Mittler während der letzten Monate derartig vernachlässigt wurden, daß eS zwischen den Ehelenten bäusig zum Streit kam. Als neulich Abends Michael von seiner Arbeit nach Hause zurückkehrte, fand er seine Frau betrunken vor, während die Kinder nach Brot schrieen. Bei diesem Anblick gerieth der Mann außer sich. Er ergriff einen neben dem Ofen liegenden spitzigen Haken und stieß denselben seiner Frau tief in die linke Brust. Es wurde sofort ein Arzt gerufen, doch lag die Frau bereits im Sterben. Die Polizei kam und verhaftete Sheeny, dessen Gattin bald nachher starb. Im StationShause gab Sheeny an, er habe nur in einem Anfall von Leidenschaft den tödtlichen Stich versetzt. Die. verwahrlosten Kinder wurden von der Kinderschutz-Gesellschaft in Ob-
Hut genommen. Eine furchtbare Me g ax t tand dieser Tage vor den Schranken des Gerichts in Newman in Georgia. Dilley EcholS, so heißt die Frau, welche übrigens erst 35 Jabre zählt, war beschuldigt, seit zehn Jahren ihre eigenen Kinder sustematisch umgebracht zu haben, und ihre Schuld wurde ihr vollständig bewiesen. Sie soll mehr als sechs Kinder yetödtet haben, und zwar auf die grausamste Weife. Einige derselben warf sie i.i's Feuer, andere vergrub sie lebendig in der Erde, und noch andere schnitt sie bei lebendigem Leibe in Stücke. Ein Kind blieb noch am Leben, doch vertraute die menschliche Hyäne einer ihr bekannten Negerin, sie habe das Kind gleichfalls verbrennen wollen, nur habe ihr zu diesem Zwecke an dem nöthigen Brennholz gefehlt. Um indessen das Kind dennoch los zu werden, schlug sie ium den Hirnschädel ein, band ihm einen Strick um den Hals, warf es in einen alten Brunnen und begab sich dann auf die Straße, als ob nichts passirt wäre. Während des ganzen Processes benahm sie sich so kaltblütig, als ob die ganze Geschichte sie nichts angehe. Trotz der überwältigenden Beiveise räumte sie ihre Schuld nicht ein. Ihre Etrase ist bis jetzt noch nicht festgesetzt. In a n g l o - a m e r i k a tl i s ch e n Zeitungen wird jetzt vielfach Klage darübcr geführt, daß die nach den Ver. Staaten ausgewanderten Engländer und Schotten durchaus keine Ncignng zeigen, sich hier bald naturalisiren zu lassen. Räch dem Ecnsnö von 1880 bcsandcn sich in den Ver. Staaten 1,643,755 Personen von britischer Abstammung, und zwar mit Ausschluß der Jrländcr. Mehr als 400,000 dieser Engländer befanden sich in stimmfähigem Älter. In Rw York allein wohnten 40,000 Vriten, in Philadelphia 35,000, in Chicago (mit Einschluß von 20,000 Eanadieru) 45,000. In den letzten sieben Jahren hat die Einwanderung ans England stetig zugenommen, während die irische fortwährend abgenommen und sich soudcrbarer Weise hauptsächlich ans dein weiblichen Geschlecht rekrutirt hat. Nach den statistischen Berichten sind im letzten Jahr in den Ver. Staaten und in Canada 88,066 Engländer und 10,763 Schotten, im Ganzen also 99,852 Personen, angelangt, aus Irland dagegen nur 52,858 Personen. Ans England wanderten 62,84 Männer ein, also un? gefähr 03 Procent der Gcfammteinwanderung von dorther, während aus Jrland nur 26,207 Männer oder 49 Procent der Einwanderung kamen ; volle 51 Procent der irischen Einwanderung bestanden demnach ans Mitgliedern des weiblichen Gt.'chlcchts. I n P i t t s b u r g , Pennsylvanien, ind die Temperenzler gegenwärtig unzcwöhnlich rührig. Sie haben 535 Proteste gegen die ir'theililng von Wirthschafts:iccl;cn im Eounty-Gericht ein.zcreichtz die Proteste tragen 62.373 llnterschriskcn. Indessen haben verschie tt Protest ler ihre Namen auf mehr fachen Bittschriften unterzeichnet, so raß ihre Gesammtzahl kaum 20,000 beträgt. Immerhin hoffen sie, daß es ihnen gelingen wird, die Erthcilung vieler WirthschaftskLieenzen zu verhüten. Auch in Teras ist jetzt ein P troleumboom" ausgebrochen. Col. I. C. ökeisf, einer der Dircctoren der St. Louis, Arkausas & Teras-Eisenbahn, hat vom Präsidenten dieser Bahn, Herrn Fordyce, in New Jork dieser Tage nachfolgende Depefche erhalten: Während in der Nähe von Gatcsville in Texas nach Wasser gebohrt wurde, stieß man in einer Tiefe von 600 Fnß auf eine Petroleumquelle, die eiucn reichen Gewinn zn liefern verspricht." Gatesville befindet sich fast in der Mitte des Staates Teras, und die Nachricht von dem neuen Oelfünde ist von 'den Teranern mit groger Genugthuung aufgenommen worden. , mm - zöom Auslande. Noch immer treffen Kisten und Kasten für die Ausstellung der Ge schenke für den Papst ein. Ihr Werth wächst mit jedem neuen Tage. Um nur von dem Kirchengcräth zu sprechen, so zählt man bis jetzt allein 800 Hirtenringe, 9000 Kelche, 300,000 Stolen. 100,000 Pektoralen, 15.000 Meßgewänder und 40,000 Ehorhcmden. Viele dieser Gegenstände sind von unermeßlichem Wer the, z. B. die von den Frauen von Bogota' (Columbia) 'gestiftete Stola, welche mit 14.800 Perlen, 800 Smaragden und 340 Diamanten besetzt ist. . Um sich die sehr empfind: liche Mitbemerbung der Straßburqer Gänfeleber-Fabrikanten, ' drn'tt Erzeug: nisse nun einmal den ersten Rang au dem Weltmarkte in diesem Industrie: zweige einnehmen, vom Halse zn schaffen. ' sind die Pariser Konkurrenten dcrsclbeu auk ein ebenso raffinirteS wie veracht: ! licheS Mittel verfallen. Sie kaufe? 1 deutle PaSetentövle cuL laßsn diese!,'
den mit den sylimeu angesehener deutscher Vastetenfabritanten versehen und briu: geil dieselben sodann, mit mlnderwerthi: gen Pasteten gefüllt, in den Verkauf. Die Skraßburger Pastetenbäcke'' woller nun eine Bittschrift au die- Sträßburge, . . i ...... ... .. 1 jfm m fc 4 A t I f II II A
I lytiikvviviiiiiiiiiv ivviuv ,,,,,, von Unterschriften in Umlauf gesetzt ist. richten, damit dieselbe einen geeigneter Weg zum Schutze dieser Industrie aus: findig mache. o ist's recht. Niede, mit allem, was deutsch ist uur so wirr die Wulde der ö!ation gewahrt!
lniinri r.riiniiin'r ii'i'i mf 7 111 iv 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1,
E i n s ch a u e r l i eh e r Fall versetzte dieser Tage die Bewohner des Städtchens Blnmbera, (Kreis Nieder, barnim, Pr. Brandenbnrg) in große Aufregung. Ein dortiges Dienstmädchen, die ihren Verdienst schon für dik Pflege eines unehelichen KindeS hinznge: ben gezwungen war, stand zum zweiten Male vor den Folgen ihres leichtsinnigen Lebenswandels. In einer der lehten Nächte bnzab sie sich heimlich nach dew Kirchhofe, um dort ihr eben geborenes Kind in der Mitternnchtsstunde zwischer den Gräbern in der Kälte verkommer n lassen. Um 1 Uhr Nachts kam fit mit dem todten Kinde zurück ; die Herr: schaft m tchte sofort davon Anzeige, uni nach Feststellung der Thatsache durch oer Kreisphysikus, daß das Kind lebend geboren, wnrde das verbrecherische Mädchen sofort nach dem Untersuchungsgefängnis in Moabit abgeführt. Man schreibt auS War schau, 24. Februar: Zu den liebenöwürdigen Gästen, welche uns der Herbst auS dem fernen Westen gebracht, gehörte auch eine größere Zahl jener wilden Steppenoölker, die zwar vortrefflich zu Pferde siyen und ihre Waffen im jähen, unregelmäßigen Angriff tüchtig zu gebrauchen verstehen, aber ohne jede Spnr von militärischer Ausbildung sind, und zugleich die angenehme Eigenschaft besitzen, unter Kriegführen noch die alte gute Manier zu verstehen, Rauben, Sengen, Morden, Plüadern, Verwüsten. Man hatte ihnen viel von dem schönen Versuchs felde erzählt, das sie für diese Thätigkeit in den österreichischen Grenzgebieten sinden würden, und die guten Baschkiren freuten sich sehr darauf. Aber eS sollte anders kommen. Der Krieg brach nicht los, und die an der Grenze bivouakireiiden Neiterhorden, ohne schühendes und wärmendes Dach, hatten ganz entseylich unter der Kälte zu leiden. Polnische Bauern nahmen sich darauf ihrer an, pflegten sie, gaben ihnen Obdach und Nahrung, und es ent? spann sich zwischen ihnen und den wilden, aber gntmnthigen Söhnen der Steppe ein sehr freundliches Verhältniß. Und als die Letzteren nun hörten, daß die armen Leute, denen sie alle Grauel des Krieges zugedacht, Stammesverwandte, Freunde, Bekannte ihrer Wohlthäter seien, da ging eine merkwürdige Verändcrung in ihnen vor. An die Stelle der Blut- und Vcutegicr gegen arme Bauern trat ein wilder Haß gegen das russische Militär, das sie so getäuscht ; bald konute kein russischer Soldat in Uniform es mehr wagen, die Standquartiere jener Horden zn betreten; ein Lasso flog ihm über den Kopf und schnürte ihm die Kehle für immer zilsammcn. Schließlich konnte mau sich nicht anders helfen, als daß man diefe irregulären" Truppen mit Artillerie und Kavallerie fest einschloß und zwang, ihr Lager zu verlassen. Sie wurden wieder tief ins Innere Nnßland's zurückgesandt ; gutem Vernehmen nach hat eS die Negierung aufgegeben, ihre civilifatorifchen Zwecke forton durch diese Unterthanen zu verfol aen. - Ueber ein Drana zur c wird auS Neapel berichtet: Ein Fischer, boot w ir dieser Tage von Borgs aufgebrechen, um dem Fisch fange auf hohe, See obzuliegen. Die Bemannnng be? stand aus vier Personen, dem öjährigen Nikolaus Longo. dessen bei'dtn 22- und 19jährigen Söhnen Vineenz und Niko: laus, sowie dem Zöjährigeu Pietro No: meo. Gegen Abend wollten sie mit reicher Deute nach Hause zurückkehren,, als ein vom Lande kommender, plötzlich ansgebrochener Sturm den alten Kaun in die hohe See zurückwarf. Drei Stun: den lang schwankte dos Boot in den. er: regten Wogen, bis es plötzlich umkippte; glücklicherweise gelang es den Insasse jedoch, sich an dem umgekippten Boott festzuhalten. Nun begann ein furcht-, barer Kampf zwischen den erregten Elementen nnd den vier Unglücklichen, welche ihre Kräfte nach und nach ermatten suhlten; die Unglücklichen banden sich nun mit den.Stricken,. die sie immer bei sich trugen, an das Boot fest. So vergingen wcitrre drei Stniiden der größten Todesangst.. Nikolans Longo. der Va: ter, dessen Gesicht durch das Anschlagen gegen das Boot ganz unkenntlich geworden war, begann die Sinne zu verlieren, und die Anderen hörten mit Entsetzen sein furchtbares Röcheln. Sein Soha Vincent, anßcr sich vor Schmerz, löste nun, um die Agonie seines Vaters abznkürzen, mit eigener Lebensgefahr die Stricke, die denselben an das Boot festhielten, und der Körper des Unglücklichen verschwand in den Wellen. Allein auch Vincenz Longo verließen die Kräfte und bald schwamm er als Leiche mit dem Boote dahin, bis die Wellen ihn wegrissen. Zwei Stniiden darauf waren auch die Kräfte des zweiten Bruders ermattet und er ließ das Boot fahren; der einzig Ucbcrlcbcnde, Peter Nomco, sah ihn den Todten spielen", ein Mittel, das ersahrcne Seeleute anwenden, um der Küste zugeführt' zu werden, doch bald halten auch ihn die Wellen verschlungen.Nomeo trieb noch acht Stunden lang mrt dem Boote dahin, er sah von Weitem zwei Schisse vorüberfahren, die sein schwaches Hilferufen iedoch nicht horten. Gegen Abend 24 Stunden, nachdem der Sturm begonnen hatte wurde er von, einem Fischerboote in bewußtlosem Zustande aufgefunden und gerettet. Er war es, der die Details dieser furchtbaren Fahrt berichtet hat." ' V e r b l ü m teS Zugestandnijz. Dame (;urZofe): ..'..'Nun, Ihre Zeugnisse sind gut. . . .Sie gefallen mir. . . .Nun sagen Sie mir haben Sie auch eine Bekanntschaft?" Zofe: Aber anäöize Frau, glauben Sie denn, daß ich ijhnen, allein e.ejallen lü?"
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