Indiana Tribüne, Volume 11, Number 183, Indianapolis, Marion County, 21 March 1888 — Page 3
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Erzählung don Verth a Nn gnfti. (ffortseaunz.) Glaubst du? Zornsprühend war der Alte aufgesprungen. Dunkelroth im Gesicht, die Stirnabern hoch aufgeschwollen, hob er die Hand wie zum Schwur. Ich versichere dir aber, der Racker soll mir eher in den Schuldthurm, als daß ich auch nur einen Pfennig dazu hergebe, ihm aus der Klemme zu helfen! brauste er auf. Ich habe dir als Sohn selbstoerständlich keine Vorschriften yn machen, nahm Gerhard kaltblütig das Wort, magst du nach deinem eigenen Ermessen handeln ich bin indessen nicht gesonnen, meinen Namen am Pranger der öffentlichen Meinung bloßzustellen, und daher entschlössen. Oswalds Schuld zu tilgen! Der Alte sah ihn verstandnißlos . Bist du von Sinnen, Mensch? stotterte er. Was willst du thun? Wie du weißt, bin ich im Besitze eines kleinen Capitals, welches mein verstorbener Pathe mir vererbt bat, erwiderte Gerhard unbeirrt, ich werde den größten Theil davon versilbern und Oswald die fragliche Summe zustellen. Der Alte schlug staunend die Hände zusammen. Und das sagst du so gelassen, al3 ob es sich hier einfach um ern paar lumpige Pfennige handelte? rief er außer sich. Bedenke doch, neuntausend Mark! Ge nügt dir denn die Bürgschast, welche dein windiger Bruder dir dageaen bietet? Und vorsichtig umschauend, fragte er ge dämpft: Er spricht von einer Werbung um Alice ist die geplante Heirat? denn etwa schon unterschrieben? Unter uns gesagt, müßte ich als Vater eigent lich selbst das Mädchen vor eine? Verbin dung mit meinem eigenen Sohne warnen ! Von dieser Seite also rechne nicht auf eine Abtragung der Schuld! Gerhard stand ein paar Secunden lang wie erstarrt. . Ist das dein Ernst. Vater? raunte n ihm zu, und seine Hand legte sich schwer auf de8 alten Mannes Schulter. Könn, teft du auch nur im entferntesten an die Möglichkeit glauben, daß ich mich, wenn auch nur mittelbar, an einer so nichtsmüidigen Speculation betheiligen würde? Eher möchte ich Himmel und Erde in Bewegung setzen, um das unschuldige Opfer vor Oswalds ehrlosen Anschläger zu schützen! Die leidenschaftliche Aeußerung Gerhards reizteden erbitterten Vater vollends. Trotz all seines Zornes kam dennoch die alte Schwäche für seinen Liebling wreder in ibm zum Durchbruch. Ihm wandte sich das Herz förmlich um, diesen durch seinen Aeltezten so verunglimpfen zu hö: ren, und unwillkürlich nahm er aus altn Gewohnheit wieder Oswalds Partei, denn was dieser sich auch hatte zu schulden kommen lassen aus emes An dern Munde wollte er ihn doch nicht veroammen hören. Du wirst dich doch hüten, Gerhard, hemmend in das Schicksal deines Bni ders einzugreifen, gar an ihm zum Verräther zu werden ! warnte er drohend. Laß den Dingen ruhig ihren Lauf und mische dich nicht in deines Bruders Liebeshändel! Wenn Alice seine Werbung annimmt, so ist das ibre Sache und hört man nicht öfter, vaß ein so ausgemachter Sausewind der alleroernünftigste Ehemann wird, wenn seine junge jzrau ihn richtig zu behandeln versteht? Unserseits soll jedoch, wie gesagt, weder dafür noch dagegen eingeschritten werden ; die beiden mögen sehen, wie sie miteinan der zurechtkommen. Du aber sollst uns terdeß den närrischen Einfall wieder aufgeben, dein gutes Geld an den leichtsinnigen Fant zu verschleudern. Mögen ihm vor Angst die Haare zu Berge stehen in seiner verzweifelten Lage ich gönne ihm diese Strafe er wird sich eine heilsame Lehre für die Zuwnft daraus ziehen ! Wie vernichtet hörte Gerhard nur mit halbem Ohre auf das haltlose Gerede Des schwachen Vaters, der Oswalds schändlichen Plan heimlich gar- noch als einen Rettungsanker begrüßte und doch den Gewissenhaften dabei spielen wollte. Ich werde Oswalds Schulden schon um meinetwillen bezahlen, wiederholte Gerhard kalt und raffte sich auf. Ueber Alicens Schicksal aber möge der Himmel walten, da ihre Nächsten sie verlassen und dem Verderben überantworten! Der Vater holte den Davoneilenden an der Thür wieder ein und hielt ihn gewaltsam zurück. So laß doch mit dir reden, Gerhard, und mmm die Sache nicht so schlimm! Beharrst du aber wirklich auf deinem unsinnigen Vorhaben und willst meinem vernünftigen Abrathen kein Gehör t)eben, nun, so lasse ich mir's zum wenigsten nicht nehmen, selbst der Ueberbringer deines Geldes u sein, um den gottverzessenen Prasser einmal aus seinem .Schlaraffenleben aufzustören und ihm in's Gewissen zu reden. Schon vor einiger Zeit ist mir der Gedanke .gekommen, ihm an Ort und Stelle ein wenig auf die Finger zu sehen und hinter au seine Schliche zu kommen jetzt bietet sich mir die passendste Gelegenheit dazu. Ich könnte dann auch zugleich Alicen an das Ziel ihrer Reise begleiten. Ein Beben ging durch Gerhards Körper beim Klänge dieses Namens. Laß den Plan fahren. Vater! wehrte er erschrocken mit tonloser Stimme. Du weißt nicht, welche Erschütterungen deiner dort warten. Dein persönlicher Einfluß wird zudem nur für den Augenblick auf Oswald wirken nnd bei seinem Leichtsinn keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, erspare dir daher diese nutzlose Aufre gung! Weiß der Teufel, was du dabei haben magst, mich von dieser Reise abzuhalten ! unterbrach ihn der Alte ungeduldig. Wollen's doch abwarten, ob ich nicht im Stande sein werde, meinem ungerathenen Jungen den Kopf zurechtzusetzen. Willst du ihm seine Schulden bezahlen, gut aber ich händige ihm persönlich daö Geld ein, und damit abgemacht ! Ohne ein Wort weiter zu verlieren, gina Gerhard feiner gemahnten TageS beschäftiung nach, und er ihn so ruhig und umsicktig seine Pflicht erfüllen sah, rnürde in ihnr den rom Vwrnr..de? Ln-
denschast durchwühlten Mengen von gestern nicht wiedererkannt haben. Alice traute ihren Augen kaum, als
sie ihm zuerst wieder begegnete, und fragte sich zweifelnd, ob dieser kalte, unbewegte Blick, diese eherne Mienegestern so beredt, von innerm Feuer durchglüht, zu ihr gesprochen hatten, nur um heute ihr eine bittere Enttäuschung zu bereiten. . - In gefallsüchtiger Stimmung hatte sie sich ihres Triumphes über seine widerspenstige Natur gefreut und ihn für gut genug , gehalten, zum Spielball ihrer Laune' zu dienen. Zu ihrer heimlichen Demüthigung wurde ihr nun aber klar, daß sie sich darin aründlich verrechnet und gestern in ihrer eigenen Aufregung wohl alles falsch beurtheilt hatte Eins nur stand unzweifelhaft bei ihr fest er wußte, daß ihr beim gewohnten Plündern seiner Jagdtasche Oswalds Brief in die Hände gefallen sei, der ihr zur ' wohlgemeinten Warnung dienen sollte. Nun er sich überzeugte, daß diese Warnung ersolglos blieb, glaubte er genug gethan zu haben und überließ sie Ihrem Schicksale. Sein warmes Inte resse für sie hatte sich über Nacht in kalte Geringschätzung verwandelt mußte er doch glauben, daß sie, von blinde? Leidenschaft bethört, willens sei, sich an Os wald wegzuwerfen, ungeachtet sie seine ehrlosen Ränke kannte. Ein Gesühl tiefer Beschämung übersiel Alicen heute in Gerhards Nabe, wenn er so kalt und theilnahmslos über sie hinwegsah, während seine Mutter be, ständig von der bevorstehenden Reise sprach. Hätte er nur den Beweggrund ihrei Handelns gekannt, den Fahrenden Haß gegen Oswald in ihrer Seele lesen können, der ihr nicht Ruhe ließ, bis sie sich Genugthuung verschafft für die ihr ange thane Schmach ! Erbittert über seine Kurzsichtigkeit, rief sie ihren ganzen Trotz zu Hilfe, um sich nicht eingestehcn zu müssen, welchen Werth sie aus Gerhards Huldigung ge legt, und in erzwungenem Muthwillen trug sie eine Sorglosigkeit zur Schau, die ihr heimlich hart ankam und die je: nem seinen scheinbaren kalten Gleichmuth zur liefsten Qual machte. Unter diesen wechselnd? Eindrücken ebte sie wie im Taumel dahin, und. mit angstlicher Hast betrieb sie ihre Vorkeh rungen zur Abreise. Sie hatte ihren Besuch bei den Freunden angemeldet, und fast umgehend kam die Antwort, daß sie freudig erwartet werde, die Gemahlin des Banquiers wolle sie zur bestimmten Stunde mit ihrer Kutsche am Bahnhof in Empfang nehmen. Ungeduldig hatte Alice am Morgen den Weg eingeschlagen, wo sie dem Postboten begegnen mußte, und nun ihr Wunsch sich erfüllt und er ihr den ersehnten Brief wirklichringehändigt hatte, überflog sie im Gehen das Antmortschrei ben und kehrte eilia nach Hause zurück, um ihren Verwandten davon Mittheilung zu machen. - Vor der Thür der Wohnstube jedoch blieb sie horchend stehen, da von drinnen her ein erregt geführtes Gespräch an ihr Ohr schlug, das sie betroffen machte, denn selbst das Wenige, was sie davon vernahm, reichte hin, ihr die niederschlagendste Erklärung der ganzen Verhandiung zu geben. Und erst jetzt erfahre ich die unselige Geschichte, Riedner? hörte sie die Stimme der Tante vorwurfsvoll klaaen. Wozu um's Himmels willen braucht er denn das viele Geld? Neuntausend Mark sagst du es ist unglaublich! Aber ich flehe dich an, verfahre dennoch nicht zu hart mit dem unglücklichen Junaen! Sieh, wenn Gerhard so edelmüthig sein will, ihm mit seinen eigenen Mitteln aus der Noth zu helfen, so darsst du ihm an Barmherzigkeit doch nicht nachstehen! Recht so, Mutter! Habe. mir'S doch gedacht, daß du deinem verzogenen Söhnchen wieder zuhalten würdest! höhnte der Alte. Höre mit meine? Bewilligung geschieht'S wahrhaftig nicht, daß Gerhard sei ererbte? ' Geld mit vollen Händen zum Fenster hinauswirft, indem er dem pflichtoergissenen Burschen die Schulden bezahlt. Wem aber nicht zu rathen ist, dem ist nicht zu helfen; er besteht nun einmal so hartnäckig aus seinem tollen Entschlüsse und behauptet, die Ehre unseres Namens erfordere es so. Man möchte über solche verrückten Ideen lachen, wäre die Geschichte nicht nebenbei so verflucht ernsthaft! Sieh, daher also sein auffahrendes Wesen neulich Abends! Aber laß Gerhard nur seinen Willen ich sagte es immer, er ist ein vortrefflicher Mensch ! redete die Mutter gerührt dazwischen. Natürlich er hilft ja deinem Studiosus aus der Patsche, damit er nur von Neuem frisch darauf losroirthschaften kann ich will dem Bengel aber doch die Freude durch ein persönliches Begegnen gründlich versalzen. Gott soll mich strafen, wenn ich ihn nicht Das Gespräch brach hier jäh ab, weil Alice, durch eine vorübergehende Magd von ihrem Lauscherposten aufgestört, rasch und vernehmlich in die Wohnstube eintrat und ihre Verwandten, welcbe sie auf einem Spaziergange wähnten, durch ihre unoermuthete Wiederkehr in peinliche Verlegenheit brachte. Sie half ihnen jedoch durch Vorzei' gung des eben empfangenen Briefes gewandt darüber hinweg, und der Oheim erklärte, nachdem er den Inhalt vernommen, sofort gefaßt, daß er beabsichtige, sie auf der Reise zu begleiten, da er zufällig Geschäfte in der Stadt abzuwickeln und bei dieser Gelegenheit Oswald einen Besuch zugedacht habe, was ja schon längst ihr beiderseitiger Wunsch gewesen sei. Alice schien den Vorspiegelungen des OheimS arglos Glauben zu schenken und sogar 'angenehm überrascht von seinem plötzlichen Entschlüsse, obgleich ihr daS eben erlauschte Gespräch verrathen hatte, welche Bewandniß es mit dieser Reise habe. O wie eisrig man sich doch gegenseitig zu tauschen trachtete! Die schlichten alten Leute entwickelten eine wahre Schlauheit, um die Erbärmlichkeit rhreS LieblingSsohnes vorAlicenS Augen zu verbergen, und ,sie dagegen hütete hinter ihrer harmlos kindlichen Liebe schlangenklug, waS sie Schlimmes im SÄUdeübrte: GerKard alcr biUltc
sich in finsteres, räthselhäftes Schwergen. Alles ist nur Lug und Trug auf dieser Welt! seufzte Alice verbitterten Herzens in sich hinein. Einer sucht nur den andern zu überlisten, und unvermerkt bin auch ich dahingekommen. Und der einzige Mensch, zu dessen Ehrlichkeit und Wahrheitslicbe ich schließlich doch allein Vcrtrauen hegen könnte er hat mir das seinige entzogen und sich kalt von mir abgewandt wer möchte ihm's auch verdenken! Sei's d'rum ich werde meinen Weg schon allein finden, und es ist doch ein köstliches Bewußtsein, frei und unbeschränkt, von keines Menschen Willen abhängig, nurder eigenen Eingebung folgen zu dürfen ! VII. Ju der frühen Dämmerung eines kal-
ten Decembertages hielt eme Herrschaftliche Kutsche vor dem Bahnhofsgebäude in G. Der in einfach dunkle Livree ekleidete Diener hatte kaum Zeit, von feinem erhöhten Sitze herabspringend, den Wagenschlag zu öffnen, um einer verschleierten Dame beim Aussteigen behilflich zu sein, als das Signal eines Zuges verkündete, welchen jene erwartet hatten. Leichten Schrittes eilte die hohe Frauengestalt, von dem Diener begleitet, durch den erleuchteten Eorridor auf den Bahnsteig hinaus, wo die ankommenden Reisendcu sich eben anschickten, die Waggons zu verlassen. Die Dame hatte den dichten Schleier jetzt aufgezogen, ihre lebhaften Augen ? litten suchend die Wagenreihe entlang, is sie auf einem holden jungen Antlitz haften blieben, das unter einem etwas formlosen schwarzen Hute fragend umherschaute. Das ist sie! sprach leise die Fremde vor sich hin und trat rasch der jungen Reisenden näher. Willkommen, Miß Riedner! sagte sie freundlich und reichte Alicen die Hand entgegen. Ich bin wahrhaft erfreut, Sie endlich bei uns zu sehen, wir haben Sie sehnlichst erwartet! Meine liebe, verehrte Frau Dorven! rief froh überrascht durch diesen Empfang daS junge Mädchen und drückte warm die dargebotene Hand. Es ist zu viel Güte von Ihnen, mir an diesem kalten Abend hier den Willkommensgruß zu bringen ! Ich habe nur eine angenehme Pflicht dadurch erfüllt, versicherte Frau Dorven und wollte Alicen mit sich fortführen, als ihr Blick einen ältlichen, untersetzten Mann streifte, der eben mit seinem kleinen Handkoffer, schwerfällig als letzter Passagier aus dem Wagen geklettert war und nun seine Rechte vertraulich auf Alicens Schulter l?zte. Sie erlauben, daß ich Ihnen meinen Onkel Riedner vorstelle ! siel diese ungezmungen ein und wandte sich freundlich nach dem alten Manne um, der mit etwas linkischer Manier seinen groben, runden Filzhut vor der fremden Dame lüftete. Obgleich nicht sonderlich erbaut von dieser unoermutheten Bekanntschaft n widerte jene doch mit weltgewandter Höflichkeit seinen Gruß. Unter Ihrem Schutze also ist Miß Alice gekommen, Herr Riedner? - fragte sie verbindlich. Sie sind wahrlich ein sorglicher Oheim, daß sie selbst die Strapazen einer Winterreise nicht scheuten, um Ihre Nichte sicher zu uns zu geleiten. Ich darf Ihr Lob doch nicht so ganz auf mein Gewissen nehmen, meinte Riedner etwas verlegen, weil ich zugleich einen Nebenzweck mit meiner Reise verbinde, wenn auch Alicens Vorhaben mich eigentlich dam bestimmte. (Fortsetzung folgt.) Qin mannhaftes Bekenntnis. In der Neichstagssitzung vom 23. Februar stand zur Berathung die Bemilliaung von 400,000 Mark als außerordentlicher" Zuschuß zur Deckung der laufenden Ausgaben für die Hochschule in Straßburg im Elsaß. Da dieses Geld in früheren Jahren als ordentliche Ausgabe im Reichshaushalt gebucht stand, so hatte sich im Reichslande die Besorgniß erhoben, daß der Zuschuß, wenn er erst einmal nur als außerordentlicher bewilligt sei, künftig ganz fortfallen werde. Der elsässer Abgeordnete für Straßburg, Dr. Petri, sprach gegen die Veränderung und sagte, daß in seiner Heimath die Vermuthung gehegt werde, es sei in AltDeutschland wegen des Ausfalls der letzten Reichstagsmahlen im Elsaß eine Gesinnungsänderung eingetreten. (Die Wahlergebnisse waren bekanntlich sehr anti-deutsch !) Es sei aber ein Irrthum, zu glauben, Elfaß-Lothringen bestehe zum großen Theile aus revolutionären, umstürzlerischen Elementen und säße gewissermaßen auf einem Vulkan. Wer das behauptet, kennt unser Land nicht oder will es nicht kennen. Wir sind eine ruhige und friedliche Bevölkerung, welche Gesetz und Obrigkeit achtet und leicht zu regieren ist. Allerdings sind Ausschreitungen vorgekommen, aber in welchem Lande ist daS nicht. geschehen? Zur Herbeiführung normaler politischer Zustände ist vor Allem erforderlich ein maß- und taktvolles Vorgehen der Landesregierung, einerseits energisches Eingreifen gegen politische Demonstrationen, andererseits aber sorgfältige Vermeidung aller kleinlichen Polizeimaßregeln, die nur die Bevölkeruna aufregen und der deutschen Sache schaden, so daß sich Diejenigen wieder von ihr abwenden, die bereits gewonnensind.. Ich werde die VerHältnisse immerdar vom deutsch - nationalen Standpunkt betrachten und besprech e n (Beisall), dasür spricht der Eharakter meiner Wahl und mein politisches Verhalten. An einer anderen Stelle seiner Rede sagte Dr. Pctri: Bei der Gründung der deutschen Universität durch das neue Reich hatte man hohe Ziele im Auge. ES handelt sich nicht speciell um eine Üniversität für die Bedürfnisse Elsaß-Lothrin-gens, sondern um eine Hochschule, welche als-Pflanzstätte -deutscher Kultur und Wissenschaft den deutschen Geist in der Westmark des Reichs kräftigen sollte. Reichstag und BundeSrath stellten. mit großer Opferwilligkeit Millionen zur erfüauna iu? ErrichwyL der Unionsi
tät. tzküte ist sie ein Muster der Hochschulen, nach dem Munster die schönste Zierde der Stadt Straßburg Ich spreche auch die Zuversicht aus, daß der hohe Bundesrath dieser Ansicht des Reichstags bcittetcn wird, daß Bundesrath und Reichstag niemals zulassen werden, daß dicjeniae Universität'auf ein ! niedrigeres Niveau gebracht werde, welche ein so yoyes nationales Ziel zu verfolgen hat, an deren Eollegiengebäude die Inschrift prangt: Littcris et patriae (Drn Wissenschaften unddem Vaterlande). oder wie der Herr Reichskanzler diesen Wablspruch einmal umgeformt hat: 1'atriao et litterisl (Lebhafter Beifall.) ' Zu obigem Vorfalle bemerkt dcsKanz lers Organ, die Norddeutsche Allg. Zeitung:" ! In der Geschichte unserer neueren deutschen Entwicklung wird der 23. Februar d. I. von bleibender Bedeutung sein. An diesem Tage erklärte zum erstenmal im deutschen Reichstage ein elsässischer Abgeordneter fest und offen, sür die Interessen feines Hei.nathlandeS vom deutsch:nationalcn Boden aus eintreten und ini Sinne seiner Wähler, nach feinem Gewissen und seiner Ucberzeugung, die Brücke der Verständigung und Annäherung zwischen Elsaß-Lothringen I und Altdeutschland bauen helfen zu wollen. Der Reichstag hat diese Erklärungen mit lautcm Beifall, der Vertreter der verbündeten Regierungen sie mit unverhehlter Anerkennung und Sympathie r. ' r.i. 1. rr jr. c .r vegrus)l, ein ijicicyes vicyo werocn sie tm aeiammten Deutschland wecken. Der Vorgang ist vielleicht um so bedeutsamer, als der betreffende Abgeordnete Dr. Petri, Vertreter der Landeshauptstadt, der alten Reichsstadt Straßburg, im !?celchstage ist, welche vlsyer dorthin seit Jahren den Führer der elsassischen Protestbcmegung, den verstorbenen Abgeordneten Kable, entsandt hatte. Eingegangen. Der socialistische Abgeordnete Vebel erzahlte kürzlich in einer Reichstagsrede folgende hübsche Humoreske: Der Poli zeispion Friedemann wurde in einer ganz eigenthümlichen Weise entlarvt durch den Sohn eines hochconservativen Adligen, des Grafen von der Eoltz. Der junge Graf von der Goltz war mit socialisti schen Studenten in Zürich bekannt geworden, in deren Gesellschaft sich auch dieser Friedemann befand. Gegen Friedcmann war man aus verschiedenen Ur fachen mißtraursch geworden. Eines Tages, als das Eörpschen im Eaf6 sitzt, und der junge Graf für einige Augenblicke hinausgeht, wird ein vorher verabredeter Plan ausgeführt. Man sagt dem Friedemann: Hören Sie, der junge Graf von der Goltz hat eine Erbschaft gemacht, und von der Erbschaft hat er einen bedeutenden Theil zu socialistischen Zwecken zu gc5en versprochen. Man sagte sich sojort: ist er Spion, so wird er das melden, und dann bekommt der junge Graf von seinem Vater Antwort. Natürlich hat Friedemann diese ö!cuigkeit flugs gemeldet dem Polizcidirektor Krüger, der Polizcidirektor Kniger meldet sie dem Grafen von der Goltz, und der Graf von der Goltz schreibt nunmehr, wie vorauszusehen war, einen Entrüstungsbrief an seinen Sohn und räth ihm: er solle um Himmels willen aus dieser Gesellschaft fernbleiben, der Friedemaan sei ein Spion, und der Polizeidirektor Krüger habe versichert, daß noch eine ganze Anzahl von Spionen in Zürich sei. Auf diese Weise sind wir hinter die Schliche dcs Fricdemann gekommen, denn der junge Graf hatte natürlich wiederum den Studenten den erhaltenen Brief mitgetheilt. So war Friedauann endgiltig entlarvt und hat die Flucht ergreifen utussen. . . . Vom Ausland. Alle Kultur kommt v 0 m Osten. Die Wiener Damen sind in vollem Ernste daran, einige barbarische Ueberbleibsel des Mittelalters, vor Allem das Schnürlelb, aus der Frauenkleidung zu verbannen. Und dies in Folge des letzten japanesischcn Karnevalsfestes". Dieses japanesische Karnevals sest im Prater zu Jeddo", schreibt mau aus Wien, dürfte, obgleich da keine Schlepproben aus Sammt und Brokat gesehen wurden, eine nicht zu unterschätzende Rück: wirtung auf die Mode ausüben. Die als Japanerinnen inctamorphosirten Wienerinnen sahen, vom Eorsettzwange befreit, ganz verführerisch schön in ihren lichten, nur durch einen Gürtel zusam mengehaltenen wallenden Gewändern aus, deren weite Aermel'im Schmuck von Edelsteinen und Perlengehängen. von farbigen Bändern und in Gold gestickten Bordüren die elastischen Gestalten nui noch anmuthiger erscheinen ließen. Da hätten wir ja' meinte ein bekannter Na: tional-Oekonom, den Saal überblickend, in dem Wien-Jeddo mit seinen Töchter, schülerinnen in himmelblauen Gewän dern, seinen Sport-Damen. Amazonen. Vereins-Schwestern, Patronessen, Mä ceninnen, ModerNärinnen, Emancipa-tions-Freundlnnen zahlreich vertreten war, endlich die gewünschte Tracht für unsere Frauen! Sehen Sie, wie anmu thig ihnen die lichten, blauen und rothen Farben stehen, wie elastisch sie sich in diesen zwanglosen Eostümen bewegen, wie wohl ihnen zu sein scheint, daß sie endlich einmal in Gesellschaft frei aufathmen dürfen!" Das Wort des wohlmeinenden Volksfreundes gab zu denken. Die in's Japanische übersetzten Wienerinnen musterten einander und fanden, daß sie thatsächlich gor nicht übeaussähen und, um der Narrethei oder richtiger dem kindischen Spiel den ihm frei nach Schiller innewohnenden hohen Ernst abzugewinnen, beschloß man ein in unserer vereinsseligen Zeit eigentlich nicht befremdendes Ereigniß einen Verein für japanische Moden" zu gründen. Die Vereinsdamen verpflichteten sich, künftighin h la Japanese zu erscheinen ; selbstoerständlich", seufzte eine bekannte Schöne hinzu, zuerst nur im Hause!" Thatsächlich hat jetzt eine erste Wiener Firma Ordre auf ! etliche Dutzend japanischer Hauskostüme : erhalten, ein Beweis, daß die Damen .mit dem im Prater zu Jeddo geschlossn nen Vündniß Ernst machen. Die De- . vise unserer Reformschonen ist: DaS ßchyKrkib den Haßlichen und den Alten
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