Indiana Tribüne, Volume 11, Number 183, Indianapolis, Marion County, 21 March 1888 — Page 2

Indiana Tribüne. BaaagaaagaBBaaBiHBBaaMaHMa Erscheint SSgliS nd S AVLts ge.

Sie tialiche ,?tibün' folet durch dei TlZgcr 12 enti vr Wach, die Lonnt2q'Trtvünt" 5 Ent rer Wich. Seid lufammen 15 Cent. fcr Poft lugeschik in Lorauibezahlug 16 xr Zsdr. Oe,s ITOS.Msrywudsir. Znd:aV2poliS, Ind., 21. März 18&8. Sr Blizzard in New York. Die VUto tyevUv Blätter wissen nicht geiuiz von dem Blizzard zu erzählen, welcher ihre Stadt und den ganzen Osten überhaupt in den letzten Tagen heimgesucht bar. Als endlich das Schlimmste vorüber war, schrieb die Staatsztg." vom Tonnerstag Folgendes: .Wenn auch ein Fortschritt betreffs des Verkehrs jetzt in der Stadt selber nicht zu verkennen ist, so bleibt die Zufuhr von Lebensmittelll aus dem Lande doch immer noch eine beschränkte und macht sich Mangel an Milch fühlbar. Frische Milch war schon seit Montag ein gesuchter Artikel und gestern schien auch der Vorrath von kondcnsirter Waare auf die Neige zu gehen. Kinder und Kranke dürften auf die Dauer ernstlich unter diesem Uebelstand zu leiden haben. In vielen Haushaltungen, und besonders Natürlich bei den unbemittelteren Classen, neigt sich auch der Kohlenvorrath seinem Ende entgegen. Doch wird oieser Nothstand nicht von Dauer sein, da hinlängliche Quantitäten dieses Brennmaterials in der Stadt aufgestapelt sind ; es han: delt sich hier um den Transport und dieser wird hoffentlich mit jeder Stunde leichter zu vermitteln sein. Sogar in Fabriken und Geschäftshäusern wurden die schwarzen Diamanten knapp und in einzelne:: Fällen wurde Sparsamkeits halber der Betrieb der Elevatoren eingestellt. Was die Lebensmittel frage anbelangt, so ist auch hierin stellenweise eine Verkürzung der Zufuhr eingetreten und besonders die Restaurateure im unteren Stadttheil haben darunter zu leiden. Unter anderen Speisewirthen, die bereits gezwungen waren, ihr Local aus diesem (Grunde zu schließen, befindet sich auch Carrier an Fulton Straße, welcher ein Schild mit den Worten: Ja wohl! Ich habe die Bude zuge. macht. Keine Kohlen, keine Provisionen, rein Garnichts."am Fenster aufgehängt hatte. Uebcrhaupt machte sich der Humor ge stern, nachdem der Ernst der Lage gcschmolzen" war. immer mehr geltend und kam speciell down-town, wo die Geschäfte immer noch flau gingen und die Clerks Kurzweil trieben, zum Durchdruch. An Eourtlandt-Str., zwischen Broadway und Ehurch-Str., wo die Schueebarrikaden, wie fast überall, acht bis zwölf Fuß hoch liegen, war auf einer Pyramide ein Plakat mit der Warilung : "Keep off the grasg!" ju erblicken. An Fulton nahe IcassauStr. lag ein Berg von der Höhe eines ansehnlichen ' Schweinestalles, dessen Gipfel mit einer Tafel mit den Worten: M:t bitrct, hier nicht hinüberzusteigen" gekrönt war. Um aber hinter den Collegen im unteren Stadttheile nicht zurückzubleiben, hatte ein Schlaumeier in ?lllen zwischen Nivington und DelanceyStr. auf einer Schneewehe ein Schild angebracht, daö folgenden Aufruf enthielt: . . 500 Belohnung. Wer den hier begrabenen Diamantring findet, erhält die genannte Summe." Nach den neuesten Nachrichten hat sich noch keiner um die Belohnung beworben. Nicht geringen Spaß machte es, daß die biederen XVute in Dakota der reichen Stadt New gork ihre Hilfe anbieten wollten. Im Mayors - Bureau liefen aus Dakota eine Anzahl Depeschen ein, deren Inhalt allgemeine Heiterkeit erregte. So heißt es in einer aus Huron, Dak., telegraphirten Depesche, daß man bis zu dem Betrage von 50 auf den .Vorsitzenden F. H. Kcnt ziehen" tonne. Aus Vismarck, Dak., liefen zwei Depeschen ein. Die eine war von I. M. Quinn, Vismarck Tribune", und lautet: Subscriptioncn werden, wie die Zei: hingen melden, in ganz Dakota zur Unterstützung der, durch den Sturm in New .Z)ork und Umgegend Betroffenen veranstaltet. Die Bürger des Territoriums drücken ihre Sympathie mit den Leidenden aus und subscribircn in liberaler Weise. Ziehen Sie Kleider oder Nahrungsmittel vor, oder wollen Sie Beides? Eine zweite Depesche aus Vismarck von M. H. Jewell, Präsidenten der Handelskammer, geht dahin: Vismarck ist bereit, wesentlich zur Unterstützung der durch den Blizzard" Leidenden beizutragen. Lassen Sie uns wissen, was Sie brauchen. Mayor Hewitt erklärte, daß er den Absendern der Depeschen für ihre Freundlichkeit gedankt habe, daß er aber, wenigsienS vorläufig, von den gemachten Offerten keinen Gebrauch machen werde. Frauencoupes. Um einem dringenden Bedürfniß" abzuhelfen, stellten in England vor mehrcren Jahren einflußreiche Frcuen die Forderung, daß zur Bequemlichkeit des reisenden weiblichen PublicumS besondere Damencoupes auf den Eisenbahnzügen eingerichtet werden sollten. Man könne ti )ich wohl gefallen lassen, wenn Frauen in Begleitung ihrer Väter, Gatten oder Brüder mit anderen Männern dasselbe Eisenbahncoupe theilten, es sei aber entschieden unrecht, allein reisende Frauen in Waggons zu weisen, in welchen sie gezwungen wären, Alles mit anzuhören, was von den Männern gesprochen werde. Die Eisenbahnen würden sich sogar pecumix viel besser dabei stehen, wenn sie besondire DamencoupeS einrichten wollten. Die Idee fand Beifall, und fast eine jede Zeitung in England unterstützte die hüt. Man lciS w d Blättern rüh,

rinde Bcrlchte darüber, wie schön es wäre, wenn' Mütter mit ihrem kleinen Kinde im Arm sich bequem in ihren Sitz zurücklehnen könnten, ohne die frechen Blicke fremder Männer scheuen zu müssen, und wie gut es kranke Frauen oder Mädchen baben könnten, wenn sie sich auf der Reise nicht vor fremden Männern zu genircn brauchten. Dem allgemeinen Verlangen" wurde gebührende Rechnung getragen. Fast alle Eisenbahn - Gesellschaften beeilten sich, Damenconpes einzuführen, welche von keinem Manne betreten werden durften. Anfänglich ging die Geschichte auch ganz gut. Sie hatte den Reiz der Neuheit, und die für den ausschließlichen Gebrauch von Frauen bestimmten Eou pes wurden fleißig benützt. Dann aber trat ein Rückschlag ein. Die Verwaltung der Midland Nailwan Eompany" macht bekannt, sie sei es müde, noch fernerhin Waggons zu befördern, die ausscylkeßlich für Damen bestimmt seien ; in diese Waggons komme kein Mensch, und sie habe durch das Fortschleppen derselben nur unnütze Kosten. Es sei augenscheinlich, daß die Frauenwelt es vorziehe, in der Gesellschaft von Männern zu reifen. Sogar der Geruch des Tabaks hindere die Damen nicht, sich unter Männern behaglich zu fühlen. Auch in Frankreich sind auf den Eisenbahnen Damencoupes eingeführt, die jedoch fast ausschließlich von Engländerinnen und Amerikanerinnen benützt werden, welche die Landessprache nicht verstehen und sich vielleicht nur deshalb in diese Coupes zurückgehen, weil sie hoffen, dort Jemand zu finden, mit dem sie sich ungestört in ihrer Muttersprache unterhalten können. Es genirt sie, Fremden gegenüber zu zeigen, daß sie der franzöfischen Sprache nicht mächtig sind. Amerikanische Politiker. Zcbeton Pance. einer der Wirnbeofena? toren von 9!ord-Enrolina, erzählle ueulich einem Berichterstatter der Atlanta Eonstitution" folgenden Vorfall ailö fei nem Leben, der höchst characteristisch für das amerikanische Parteitreiben ist: Ich war," so sagte Vance, Eandidat für den Eongreß und hatte Reisen zu machen, nm für mich Stimmen zu werben. Nun ist Nord-Carolina ein sonderbarcr Staat. Die Menschen sind hier nach ihrem Glaubensbekenntnisse bunt zusammengewürfelt. In einem Thale sind alle Bewohner Anhänger der bischöflichen anglikanischen Kirche, wie arm sie auch sein mögen. Sie haben diesen Glauben von ihren Vorfahren geerbt und hängen hartnäckig an demselben. In einem anderen Thale sindet man lauter Presbyteriancr: 'sie sind sämmtlich die Abkömmlinge von Schotten, welche vor langen Jahren in die Gege..d cingcwan: dert waren. In einer anderen Gegend sindet man nur Methodisten oder Baptisten, und in jeder Gemeinde lebt ein Patriarch", dessen Leitung die '.lcbrigen mit blindem Gehorsam folgen. Ein Politiker, der die Stimmen dieser Leute bekommen will, muß natürlich im Voraus wissen, welchem Glauben sie huldigen. Wenn er auch ihre Ansichten nicht theilt, so darf er doch ihre religiösen Gefühle nicht verletzen, weiln er sich nicht selbe schaden will. Eines Tages kam ich über die Berge in ein Thal, wo ich eine politische Rede halten und mich als Eandidat vorstellen sollte. Leider hatte ich keine Idee, welcher Glaubensrichtung jene Leute huldigten. Als ich zu Wagen ankam, fand ich vor einem Kaufladen am Kreuzwege ungefähr 75 Männer versammelt. Sie hatten offenbar gehört, daß ich kommen würde, und warteten tabakkauend und plaudernd auf meine Ankunft. Ich war bald mit ihnen in einer vertraulichen Unterredung begriffen, doch wußte ich noch immer nicht, welcher Glauoensrichtung sie angehörten. Mein Gegencandidat war Holden, ein Methodist. Wenn nun auch diese Leute Methodisten wären? Da sah ich einen alten Mann, der auf einem Baumstumpf saß und mit einem langen Stäbe in der Hand im Sande Figuren malte. Er hatte eine große Messingbrillc auf der Nafe, und seine längen, weißen Augenbrauen sowie seine hervorragende Nase ließen mich vermuthen, daß er der leitende Geist" in der Verfammlung sein müsse. Ich näherte mich ihm deshalb, um ihn anzureden. Ehe ich indessen noch zu Worte kommen konnte, erhob er sich von seinem Sitze, grunzte vernehmlich, stieß mit dem Stock in den'Sand und fragte mich : Sie sind Herr Vance, nicht wahr?" Ja," antwertete ich, und reichte ihm die Hand. Ich bin Emanuel Stcnor," erwiderte er, und ich vermuthe, daß sie über die Berge in unser Thal gekommen sind, um über Politik zu sprechen." Ja," antwortete ich, das ist meine Absicht, uud ich " . Halt," unterbrach mich der Alte, ich wollte Sie erst um etwas fragen, Herr Vance. Zu welcher Kirchcngemeinschaft gehören Sie?" Im ersten Augenblick war ich durch diese Frage so verwirrt, daß ich nicht antworten konnte. Der alte Maim wandte sich seitwärts und spuckte den Tabakssaft aus seinem Munde auf den Voden. Unterdessen hatte ich meine Geistesaegcnwart wieder gewonnen. Ich räusperte mich und sägte dann: Das ist eine offenherzige Frage, mein Freund, und ich will sie Ihnen ehrlich beantworten. Mein Großvater stammt aus England, und da dort die bischöfliche Kirche vorherrscht, so war er natürlich auch em Auhänger derselben." Ich hielt einen Augenblick inne, um mich zu überzeugen, welchen Eindruck diese Worte auf meine Zuhörer machen würden. Bald sah ich, daß die Geschichte mit meinem Großvater ihre Wirkung verfehlt hatte. Der alte Mann zeichnete mit seinem Stäbe Figurcn im Sande und spuckte wieder. Ich wußte, daß ich keine Bischöflichen vor mir hatte. Meine Großmutter," fuhr ich jetzt langsam fort, kam aus Schottland, und Sie wissen, daß John Knor jenem Lande seine Religion gegeben hat. So ist meine Großmutler natürlich als PreSbaterianerin aufgewachsen." Ich schwieg eine Wile, sah aber, daß meine Worte keinen Eindruck hervorgerufen hatten. Daher begann ich von Neuem: Mein Wate? iji unttr PleHoMen

ausgewacyien, uno wurve nawrltcy Server ein Methodist." Ich hielt wieder an, mußte aber zu meiner Enttäuschung erfahren, daß ich wieder einmal nicht das Nichtige getroffen hatte.' Dann wagte ich meinen letzten Versnch: ..Mein Vater war zwar ein Methodist,"

so schloß ich meine 'Rede, aber meine ' ' . ' . m , . l I aute alte Mutter war eine aplintn, uno es ist immer meine Ueberzeugung gewc- . sen. daü ein Mensch erst unter Wasser I getaucht werden muß, ehe er in den Himj mel eingehen kann." I Als ich diese Worte ausgesprochen hatte, glitt über die Züge des alten Mannes - I - C.-. amWawa. OitXft! . I V'trfÄstt VWlz i'ii uuutitu ,j)ai;viu u .uw.u der Befriedigung. Reichen Sie mir die Hand, Bruder Vance," rief mir der Alte zu. Jun.cns, ich habe Euch gleich gesagt, daß er ein Baptist ist, noch ehe ich ihn gesehen hatte. Er ist unser Mann, und Ihr könnt getrost für ihn stimmen. Mit dem Holden wollen wir nichts .zu thun haben. Die Leute sagen, er sei ein verkappter Methodist!" Ich gewann di, Wahlschlacht. Das lsapitol in Richmond. Seit dem letzten Bürgerkriege haben .sich die Zeiten in Virginien bedeutend geändert. Der Staat hat einen sozuzagen nördlichen Anstrich erhalten, und nur hier und da sieht man noch Spuren aus jener Zeit, als Virginien unter den Staaten der Union die hervorragendste Rolle spielte. Ein neuer Geist und ein neues Leben ist in den Staat gezogen, und es steht ihm vielleicht noch eine gläuzende Zukunft bevor, wenn t auch nie znchr die Stellung einnehmen dürfte, die er noch während des Bürgerkrieges in den Ver. Staaten beanspruchte. Denkwürdig ist das Staatscapitol in Richmond, ein Gebäude, welches mit Sehenswürdigkeiten überfüllt ist. Man kann in ihm Besitztitel und andere Documente sehen, die bis auf das Jahr 1620 zurückreichen und so vergilbt sind, daß man außer dem verblaßten Pergament nur noch die Siegel erkennen kann; die Schrift i't im Laufe der Zeit vollständig verwittert. Das Gebäude selber ist 103 Jahre alt; sein Grundstein wurde im Jahre 1785 gelegt. Die Virginier brachten früher alle Sachen, die sie in besonders hoher Achtung hielten, in das neue Eapitol und haben es dadurch förmlich in ein Museum umgewandelt. Man sindet in dem Bau die Oelbilder der alten Gouverneure von Virginien,' von Lord De la War an bis zu Gil Walker und Kcmpcr herab, ferner einen Stuhl, welcher im Jahre 1790 dem Sprecher des Repräsentantenhauses von Virginien von der englischen Regierung zum Geschenk gegeben wurde, und einen alten Ofen, der gleicherweise als Geschenk der Eolonie Virginien" im Jahre 1770 von dem englischen Herzog von Beaufort zucrtheilt wurde. Ueberdies zeichnet sich das Gebäude durch reiche bibliothekarische und andere Schätze aus, wie man sie nur selten in Amerika sindet. Vom Jnlande. In der Umgegend von Fort Smith in Arkansaö erschoß ein gewisser Sam Massen den Viehzüchter' William Varborough und stellte sich sofort den Behörden. Er gibt an, daß Aarborough ihm Vieh vertauft hatte, und als er hinging, um es zu holen, habe dieser auf ihn geschossen und die Kugel habe seine Kleider durchbohrt. Er habe darauf wieder geschossen und seinen Gegner getödtet. In Lebanon in Pennsnlo a n i e n hatte der Richter ÄlkcPherj'on 15 arme Landstreicher zu je 13 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Die unerhört grausame Strafe empörte die Leute und sie faßten den Beschluß, aus dem Gefängniß auszubrechen, während sich indessen die Ersten an einem Seil in den Hof hinabließen, kam die Tochter deS Sheriffs Hordy hinzu, holte ihren Vater, und dieser zwang die Unglücklichen, wieder in ihre Zelle zurückzukehren. Eine w-underbar schöne Schlangengeschichte es ist allerdings noch etwas früh in der Saifon wird aus Columbia in Süd-Carolina gemelbet.. In der Nähe von Mount Holly in Berkcly.County waren fo heißt es in diesem wahrhaftigen" Berichte mehrere Neger damit beschäftigt, im Walde einen großen Baum zu fällen. Kaum war der Waldriese gestürzt, als er zum Schrecken aller Anwesenden langsam weiterkroch, bis er den nahen Bach erreichte. Dort stürzte er sich in's Wasser, während die öceaer voller Angst und Staunen sich in repcctvoller Entfernung hiclten. Bald war das Näthsel gelöst. Aus dem hohlen Innern des Baumes krochen Hunderte von Schlangen, sämmtlich der Gattung der Wasser - Mocassins angehörig, und schwammen, ihrer Fesseln ledig, nach allen Richtungen lustig im Wasser herum. Sie hatten den Baum, als derselbe zu Boden stürzte, mit vereinter Krast nach dem Bache zu gebracht, was ihnen auch in der Zeit von einer ? halben Stunde gelang. Drei von den Negern, welche dem sonderbaren Schauspie!" zugesehen hatten, sind seitdem aus abergläubischer Angst spurlos aus der Gegend verschwunden. Betaun tlich war man seit mehreren Monaten eifrig an der Arbeit, um das von den MeereSwogen immer mehr bedrohte Brighton Beach Hotel auf Eoncy Island vermittelst Locomotioen 600 Fuß weiter vom Strande zu ziehen. Das Unternehmen hat bereits viel Geld und Arbeit gekostet, ist aber vollständig in die Brüche gegangen. Während des letzten Blizzards, welcher im Osten wüthete, wurde das Hotel von der hochgehenden See vollständig verschlungen. Das Hotel war ein riesenhaftes, in orientalischem Styl erbautes Gebäude, dessen Werth aus b250,000 abgeschätzt wurde. Die Ingenieure hatten gehofft, daß es ihnen möglich sein würde, das Gebände vor dem Untergange zu retten, doch hat ihnen der letzte Sturm einen bösen Strich durch die Rechnung gemacht. DaS Hotel wurde stückweise von den Wogen zerrissen und verschlungen, und r5M rc.A. 4ttv Vi. ii er i i . . iwc viiLjcuiyurnii, vit ui, ciuc iicuuiiy ' bereits schweres Geld ausgegeben hatten, haben jetzt daö Nachsehen. Besonders in Jnaenieurkreisen hatte man sich für

den Umzug" deS Hotels sehr interessirt. Ob bei dem Unfall Menschen verunglück ten. wird nicht gemeldtt.

Da die Millionäre aus den! Einwanderungs-Boöm" in Südstwest-

Teras nicht so ohne Weiteres hlnelngefallen sind, will man nun doch auch mit deutscher Einwanderung vorlieb nehmen. Von Seiten des Vorstandes der Südwest- j teranijchen Elttwanderungs-Geiellichafl" ist nämlich der Freie Presse für Texas" in San Antonio daS nachstehende Schreibcn zugegangen : Eine Anzahl von deutschen Blättern im südwestlichen Teras haben die Mittheilung gebracht, daß die Southwest Teras Immigration Association" nicht für die Herbeiziehung speciell deutscher Einwanderung sei. Bitte, haben Sie. die Freundlichkeit, diesem irrigen Bericht zu widersprechen und mitzutheilen, daß der Zweck dieser Gesellschaft darin besteht, die Vorzüge unserer Lan- ' desthcile zu allgemeiner nntnißnabme , 1 ' C C c .i i zu vrmgen uno inwanoerer zeoer vta-. tionalität herbeizuziehen, welche fleißige und strebsame Bürger zu werden versprechen. Die Deutschen aber sind ganz besonders bekannt dafür, daß sie als Farmer in Teras große Erfolge erzielt haben, und wir können noch viele ebensolche gebrauchen, ebenso wie noch viele deutsche Vertreter anderer Berufszweige." Schauderhafte Zustände scheinen in der Irrenanstalt des Staates Wisconsin in Oshkosh zu herrschen. Schon ein Franzose, Namens Francls Delilcy, der mehrere Jahre darin zugebracht hat und als geheilt entlassen wurde, erzählte haarsträubeude Dinge von der grausamen Behandlung der Patienten, aber gerade weil seine Angaben so haarsträubend waren, schenkte ihnen Nieinand Glauben. Leider haben dieselben aber jetzt eine sehr handgreifliche Bestätigung ? gefunden. Vor ungefähr einem Jahre türzte in Wausau der Zimmermann Fritz Siebling von einem Gerüst, und wurde iu Folge der erlittenen Gehirncrschütterung wahnsinnig und schließlich in die Anstalt in Oshkosh gesandt. Vor einigen Tagen erhnlt Frau Siebling Nachncht, ihr Mann liege itnSterbcn, und fuhr sofort nach Oshkosh." Sie fand ihn in einem geradezu himmelschreienden Zustände, zumSkelett abgemagert, den Leib mit Beulen bedeckt, die Füße in Verwesung. Ein furchtbarer Gestank herrschte in dem Zimmer, in welchem er sich mit anderen Patienten befand. Frau Siebling erhielt Erlaubniß, den Unglücklichen mitzunehmen, aber auf dem Wege starb er. Aerzte in Wausau haben die Leiche besichtigt und bestätigen die obigen An? gaben, uud eine Untersuchung wird jeden falls die Folge sein. Der Keely -Motor" spukt noch immer in der Welt herum. Aus Philadelphia wird berichtet: Vor Richter Finletter und Rced wurde dieser Tage der Proceß von Vennett E. Wilson, gegen Keelu. den bckann-. ten Ersinder des Keely - Motors", verhandelt. Der Kläger verlangt, das, der große" Erfinder gehalten sein soll, eine offene Untersuchung seines aeheimnißoollen Motors zuzulassen. Aus der Klageschrift geht hervor, daß Kelly bei Wilson früher als Polirer angestellt war und daß der Kläger, der bald eine, hohe Meinung von dem erfinderischen Talent seines Arbeiters bekam, denselben mit Geldmitteln unterstützte, um seine Ideen in Bezug auf die Anwendung der von ihm entdeckten neuen Kraft zu verwerthen und die Herstellung seines Generators zu ermöglichen. Wilson erklärt dann, daß im Jahre 1869 ein Patent auf den neuen Motor erlangt wurde und daß Keeley ihm dieses Patent überschrieb. All' die neuen Motoren Kecleys seien nichts Anderes als Eopien des ursprüng: lichen Motors, wofür er (Wilson) das Patent in Händen habe. Nachdem dann sein Anwalt William E. Strawbridg? erzählt hatte, welche Anstrengungen Wilson gemacht habe, ' um Zulaß in du Werkstätte stcelys zu erlangen, würd! dieser vernommen. Keely behauptet jetzt, daß sein Motor von der Erfindung ver. schieden sei, bei welcher Wilson ihn mit Geldmitteln unterstützte. Wilson be: hauptet das Gegentheil. Die Afsida oits, Zeichnungen u. s. w. wurden dem Gericht übergeben, welches dann bekanni gab, daß es am Samstag seine Entschei yun abgeben werde. Vom Auslande. Vor einigen Tagen be merkten Passanten am frühen Morgen Blutspuren im Schnee, der die Ravig-non-Straße in Paris bedeckte. Man folgte den Spuren und fand in der nächsten Straße die Leiche eincö Mädchens von 16 Jahren. Die Leiche lag auf dem Schnee und um sie herum lagen Hyacinthen, Veilchen und Kamelien verstreut. Anfangs glaubte man an ein Verbrechen, aber bald konstatirte man, daß die arme Kleine am Lungenschlag verschieden sei. In den Cafes und Concertfälen . von Montmartre kannte man das kleine 16jährige Blumenmädchen unter dem Namen Elise. Sie war nicht hübsch. Ihr Gesicht war bleich, ihr Körper mager und nur ihre großen, blauen Augen hatten etwas Anziehendes. Sie war immer sauber gekleidet und kokett frisirt. Die Kleine vrkaufteVeilcheubouguets, Lilien, Hyazinthen und Kamelien. Sie lcbtt mit ihrem Großvater, einem 70:jähri: gen Greise, in einer miserablen Spclunke. Sie hatten Beide wenig zu leben. Das Mädchen mußte die halbe Nacht bis 2 Uhr Morgens von einem Lokal zum andern wandern und wenn sie ihi Geschäft abgewickelt hatte, blieb ihr kaum genug, um für sich und den Greis etwas Warmes zu kaufen. Im letzten Som: mer traf Elise einen jungen Mann, in den sie sich verliebte. Dem jungen Manne machte eö Spaß, einige Tage mit dem Mädchen zu verleben, dann verschwand er. Elise wurde sehr traurig und gab sich formlich der Verzweiflung hin. Ihr, Augen wurden trüber und ein duukle, Streif legte sich um dieselben, die Warn aen sielen ein und der Husten, der si schon früher gepeinigt, wurde immer är: er. Samstag Abends war sie seh, schwach, aber sie nahm ihren Korb und begab sich wie allabendlich zum Cirkus Fernando und in die umliegenden Cafös. Um 2 Uhr Morgens waren ihre Kräfti erschöpft und sie wollte nach Hause zu: rückkehren. Aber sie war schon so schwach, daß ihre kleinen Beine zu wanken ansingen, und als sie Leuten in der Ravig: nonstraße begegnete, hielt man sie sin betrunken und ließ sie weiter fortschwan: ken. Ein plötzlicher Anfall hat sie of, ienb u.Bodtn yeaorfen sie sies jz

oen Schnee, und ihr Kord siel mit tyt zu Boden und die Blumen lagen zer streut um sie her. M a ii s ch r e i b t a u s L o n d on, 23. Fcbr. : Das britische Publikum laß, nie eine Gelegenheit uilbenutzt vorübergehen, den reichen Eiscnbahngcsellschaften am Zeuge zu flicken. Seit mehrerer Monaten schon haben Klagelieder in der Zeitungen einen Wiederhall gefunder. über die ungenügende Anzahl von Da: menabtheilcn. Darauf ergingen erst vor privater Seite Anfragen an die Tirec: tionen, die ohne Ausnahme dahin beantwortet wurden, daß die Damcnaüthcilt nur in sehr seltenen Fällen benutzt xvüv. den und daß eine große Anzahl von Da: men die Rauchabtheile allen anderer Wagen vorzögen. Die Damenwelt, wel-. cher dies zum Vorwurf gemacht wurde, schwieg hartnäckig dazu, nur hier uni da erklärte eine Dame, die sich viellcich: persönlich dnrch die Angriffe auf ihi Geschlecht getroffen fühlte, daß sie T: bak- und Cigarrenrauch bei Weitem de:r Kindergeschrei vorziehe, welchem jed, Reisende in einem Damenabtheil ohn, Ausnahme ausgesetzt sei. Der Kamp wurde jedoch so weit geführt, daß sich das Handelsamt endlich einmischte uni sämmtliche Eisenbahngesellschaftcn dtt vereinigten Königreichs aufforderte, Da. menabtheile auf ihren Linien einzuführen. Die Erwiederungen der Gesell, schaften sind eben veröffentlicht worder. und stimmen genau mit den früherer. Aussagen überein. Auf einer der größ: ten und meistbereisten Linien wurden z. B. zu einer gewissen Zeit über 1000 Plätze für Damen zurückbehalten, derer, sich jedoch auf dem. vcrkehrreichsten Theil, der Strecke nie mehr als 248 Damen bedienten. Während derselben Zeit fuh, ren über 5000 Damen in Rauchabthei: len. Die Angaben sämmtlicher Gesell: schaften stimmen hiermit überein, uni wenn bisher die Damenwagen selten wa' ren, so dürften sie nach diesen Berichte wohl noch seltener werden. In Norwegen ist," sc schreibt die Berliner Zeitung", sei! einer Reihe von Jahren eine mächtige Bewegung im Gange, welche die Gleich: berechtigung des Mannes und der Frau fordert; zum erstenmal ist hier von den leitenden Männern die Aufforderung an die Frauen ausgegangen, sich an der Umgestaltung der Gesellschaft thatig zu be theiliaen und die weibliche Hälfte der Menschheit hat für ihre eigenen Angelegenheiten das Wort ergriffen. Den Anstoß zu dieser Bewegung hat der Dichter Björnsott gegeben, und zwar mit seinem Drama Der Handschuh", feit dessen Erscheinen den Inhalt bietet ein Frauenstreik, ein Streik aller ehrbaren Frauen und Mädchen gegen Männer mit polyaamifchem Vorleben ein förmliches Lechzen nach Enthaltsamkeit durch die skandinavischen Länder czeht. Sittlichkeitsmeetings, Sittlichkeüsvorträge uud Besprechungen, Adressen u. s. w., u. s. w. verlangen Gleichberechtigung von Mann und Frau, Aufhebung der Prostitution und ähnliches mehr. Die Literatur ha! diesen Kampf aufgenommen, und in Dramen, Romanen, Flugschriften wird für und wider gestritten, ob man dit gleichen Sittlichkeitsforderungen an Mann und Frau stellen soll und kann, oder nicht. Die Lehren, die Björnson verbreitet, passen nimmermehr für dit Bevölkerung der Städte, welcher doch die sittenumgestaltende Arbeit zufiele. Sie passen nur auf's Land, wo sie mil

ihrer volkstümlichen Moral aufrichtig!. :.... r. ,.v v .? t,. it... juuuui iuuni. yiu uic viucic ii vci Leiter der Bewegung Arne Garbsrg ge: morden, und er ist der einzige, der prak tische Vorschläge gemacht hatte. UnMöglichkeit zeitiger Heirathen, die dem Mann ausschließlich zufallende Versor: gung der Familie, das Risiko der Ehe, deren Annehmlichkeiten die Lasten nicht aufwiegen das ist nach Garborgs Ansichten Hauptursache des polygamischen Lebens der jungen Leute. Garborg for dert Beseitigung der festen juristischen Bande der Ehe, das heißt freie Ehe und freie Scheidung, keine andre Garantie, als die Uebereinkunft von zwei unabhängigen Persönlichkeiten. Die Folge der Reform würde sein, daß viel mehr Frauen verheirathet, viel mehr Manneskraft erhalten und viel mehr Ehen aus Liebe geschlössen würden. Augenblicklich hat es fast den Anschein, als ob die Sittlichkeitsbcweguug" in einer wilden Wortfluth untergehen sollte aber mag sie enden, wie sie will, ihre Bedeutung bleibt darauf beruhen, daß das Weibliche nach , oben drängt und im Leben Stellung zu fassen suchr und selber für seine Rechl, eintritt Man meldet aus Wien, 2. Febr.: Gestern Abend gegen I Uhr fuhr ein Einfpänner in der Richtung von Jcdlcsce gegen Wien. Auf der Franz: Jofef-Brücke wurde plötzlich der Wagenschlag von Innen aufgerissen und der Passagier sprang heraus. Mit wenigen Sätzen hatte er das Geländer der Brücke erreicht, über welches er sich schwingend in den Donaustrom hinabsprang. Du Wellen schlugen über ihm zusammen unc an eine ötettung des Selbstmörders wa: nicht mehr zu denken. Im Wagen hatt, der V!ann seine Uhr, einen Geldbetrag vsn ciniczcn Gulden und einen Brief zu? rnckgelassen. Der Einspänner erzählte., sein Passagier habe ihn am Vormittag bei der Augartenbrücke für den ganzen Tag gemiethet und ihm zehn Gulden im vornhincin bezahlt. In Jedlesce, wohin der Fremde geführt zu werden verlangt hatte, zechte er den ganzen Tag in verschieden? Gasthäusern, wo er mehr ali fünfzig Gulden verausgabte. Abends wollte der Passagier noch nach Stam merödorf. doch erklärte der Kutfcher. daß er nach Wien zurückfahren müsse, wsS auch geschah. Der Passagier zeigte sich sehr aufgeräumt, erzählte dem Emspan: ner, daß er in mehreren Fabriken in Jedlesce gearbeitet habe und sagte, er sei lange schon nicht so lustia gewesen. Bald nachher vollführte er den Todes: sprung. Aus dem Briefe, der an einen Hausadministrator gerichtet war, ging hervor, daß der Selbstmörder der Haus besorger I. Waschhofer, im neunten Be, zirk wohnhaft, sei, welcher gestern den von den Parteien einkassirten Zinö an den Administrator hätte abführen sollen. Es scheint, daß Waschhofer die einkassir, ten Beträge defraudirte und daß er, um dem Strafgerichte zu entgehen, den Tod m der Donau suchte.

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