Indiana Tribüne, Volume 11, Number 182, Indianapolis, Marion County, 20 March 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint FSgliS d SstAgs. 2l .te tägliche .Tlibäne roet durch de TkZver 12 ' Cent per Woche, die 5onntaalXri&Une" 5 ffcntl per Wsch. tfetbe lufammcn 15 Cent, Per PoA ,uzejciictt in orauldezahlung V vtt 35t. Life, Z 0 O. MarvlandNr. Jnd'avaPoliS, Ind., 20. "Maxi 1868. (rtngeleisige Bahnen. In dem (ioirnty Kern) in Irland be findet sich eine (nfendahn, welche in mehr als in einer Begehung Beachtung verdient. Sie ist allerdings nur zehn sJ)id len lang und erstreck: sich von der Ortschaft Listoivel bis nach Vallybunnion, zeichnet sich aber vor anderen Eiscnbahnen dadurch aus, daß sie nur e i n Eisenbahngeleise besitzt. Ihre Bauart ist eigenthümlich genug. Das Geleise befindet sich ungefähr Ij Fuß über dem Erdboden und endet oben in einer Schiene, welche an ihrer Spitze einen Durchmesiec von zwei Zoll besitzt. Auf dem Erdboden ruhen, wo derselbe fest ist, in einer Entfernung von je etwa 20 Zoll stählerne, etwa 2') Zoll lange Schienen, die mitdem Geleise oben durch stählerne Stangen verbunden sind, welche dem Ganzen die Gestalt eines umgestülpten lateinischen V verleihen. Zu beiden Seiten des GeleiseS laufen starke Kabel drähte, deren Zweck es ist, den Umsturz der Waggons zu verhindern. Die Drähte haben keine Last zu tragen und werden nur von ?!ädern berührt, welche in horizontaler Richtung laufen und nur dazu bestimmt sind, das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Beim ersten Anblick gewinnt man die Idee, daß die Waggons der Bahn überbaupt keine Näder haben. Die Letzteren sind nämlich von der Seite aus fast ganz unsichtbar. Nur wenn man sie von vorn sieht, kann man die Wahrnehmung machen, daß sie sich unten in der Mitte der Locomotivc und der Waggons besindcn und sattelförmig auf dem Gelcise auf: sitzen. Die Waggons sind sämmtlich in der Mitte in zwei Hälften getheilt, um den ködern Ataum ,;u gewähren. Die eigentlichen Triebräder haben einen Durchmesser von L'2 Zoll und sind 3 Zoll breit. Sie sind mit einem tiefen Einschnitt versehen, um das Geleise ordentlich fassen zu können. Das ganze Gcwicht der Waggons und dcr Locomotivc ruht auf dem eine ri Geleise. Wo dcr Erdboden weich ist, wird dasselbe noch durch lange hölzerne Schienen unterstützt, auf welchem dann die eisernen befestigt sind. Das ganze Trestlewerk und die Schienen sind aus Stahl hergestellt. Die Eigenthümer der Bahn rühmen ihr nach, daß man auf ihr viel schneller fahren könne, als auf doppelgeleisigcn Bahnen. Auch hat der Bau Verhältnißmäßiz nur wenig Geld gekostet und macht den Eindruck, als ob er sehr solid und dauerhaft sei. . Die Uebcrgänge über Straßen u. s. w. sind auf eine sehr einfache Weise hergestellt. Wo die Nothwendigkeik dazu vorhanden ist, kann ein Theil des Geleises durch eine gelinge Krafkanstrengung bei Seite geschoben werden, sodaß Fuhrwerke bequem über das Bahnbett passiren können. An besonders wichtigen Stellen ist die Vorrichtung getroffen, daß die Kraft eines Kindes genügt, um das Geleise nach beiden Seiten hin in die Höh: zu schnellen und wieder auf den alten Platz sinken zu lassen. Ein Nachtheil der Einzelgeleisigen" besteht darin, daß die Passagiere daö Geräusch der Räder viel deutlicher hören, als dies bei zweigeleistgen Bahnen der Fall ist. Auch haben die Passagiere keine (Gelegenheit, während der Fahrt nach beiden Seiten hin Umschau zu halten, da sie daran die Scheidewand mitten durch den Waggon hindert. Diese Nachtheile werden theilweise durch die Schnelligkeit aufgewogen, mit welcher man auf dieser Bahn fahren kann. Tet Apostel der Neger. Anfangs dieses JahreS erregte es in Nom nicht geringes Aufsehen, als zwölf frühere Negersklaven auS Brasilien in Begleitung ihres Bischofs anlangten, um dem Papst ihren Tribut zu zollen. Wie es heißt, ging die Bewegung zur sofort!gen Befreiung der brasilianischen Sklaven theilweise auch von dem Papste Leo dem Dreizehnten aus. Man berichtet, er habe schon zu Beginn seines Pontificats den Kaiser Dom Pedro, als derselbe sich besuchsweise in Rom aufhielt, an das Fluchwürdige der Sklaverei aufmerksam gemacht und ihn gebeten, nach Kräften zur Ausrottung derselben bcizutragen. Jetzt hat die Nachricht, daß der Papst den Jesuiten Peter Elaoer, welcher allgemein als der Negerapostel" in Süd-Amerika bekannt war, in die Liste der Heiligen aufnehmen wolle, nicht wenig dazu verholfen, um die Sklavenemancipation in Brasilien zu beschleunigen, die bekanntlich seit langen Jahren im Gange ist. Der Ncgerapostel", der künftighin mit dem Heiligenschein der katholischen Kirche umgeben werden soll, ist in der neuen Welk, wenigstens in dem nördlichen Theile derselben, beinahe vollständig in Vergessenheit gerathen. Es wird deskalb dem Leser vielleicht nicht unangenehm sein, etwas öiahereS über ihn zu ersahren. Peter Elavcr wurde im Jahre 1585 in der Nähe von Sulsona in Spanien aeboren. Seine erste Erziehung erhielt er bei den Jesuiten in Barcelona, und sein Wissensdrang war so groß, daß er da-. rum bat, sich dem Orden sein ganzes Le den lanq widmen zu dürfen. Er hatte indessen seine Probezeit zu bestehen und urde erst dann in daS Jlesuitenjcminal nach Girona geschickt, wo er als Novize seine vorbereitenden Studien vollenden sollte. Ter Zufall wollte eS, daß er in Gnona m:t einem Manne bekannt wurde. .der auf sein ganzes künftiges Leben einen großen Einfluß ausüben sollte. Alfonso Lkodriauez, ein reicher Kaufmann von Seaovla. hatte durch den Tod seine junge

Frau ein szinb verloren uno war durch dieses Unglück so niedergeschmettert, daß er sein ganzes Bcsitzthum dcr Kirche übermachte und sich fortan den Diensten derselben widmete. Er wurde ein Laienbrudcr dcr Jesuiten, und in dieser Eigenschaft lernte ihn dcr junge Vctcr Elavcr kennen. Die Beiden wurden bald gute Freunde, und ötodrigucz ertheilte oem jungen Manne den Rath, sick dem Priesterstande voll und ganz zu wcihcn und nach Südameuka zu reisen, um dort dii Heiden zum Christenthum zu bekehren. Er Rodrigucz könne dies seiner Verhältnisse halber nicht thun. Elavcr, dcr seinen Freund in hoher Achtung hielt, befolgte den Rath uni schiffte 'sich im Jahre 1C10 nach Amerika . ein. Er war damals 25 Jahre alt. ! W, ZZollenduna seiner theologischen mit ! philosophischen Studien in Santa Fe de aaota. wurde er im lahre 1610 zum Priester aeweiht und widmete von dieser ! Zeit an sein ganzes Leben den Unter- - drückten und den Armen, deinen voynort verlegte er nach Eartagcna und zog von dort aus überall hin, wo seine Gegenwart nöthig war. Die Thätigkeit, die er von nun an b's zu seinem 43 Jahre später erfolgenden Tode entfaltete, war geradezu erstaunlich. Er war fast im mcr unterwegs und half den armen Negersklaocn, die damals massenhaft importirt wurden, mit Raty und That, so gut er konnte. Er verstand es, fast überall" zu sein, und man rühmt ihm nach, daß er nicht nur über 300,000 ?!cger zum Ehristenthum bekehrt und getauft, son. dcrn auch wesentlich dazu beigetragen habe, ihr schreckliches Schicksal zu mildern. Jetzt trägt man sich in Rom, wie gesagt, mit der ernstlichen Absicht, den früheren Ncgerapostel" unter die Heiligen zu versetzen. Völkerwanderungen sonst und jetzt. In Ebina ist bekanntlich durch eine von dem Gclben Flusse verursachte Ueberschwemnluna großes Unheil angerichtet worden, uno in Folge dessen sind dort Million? von Menschen in schwere Noth gerathen. Angesichts dieses Nothstandes macht die Ehinesc Times" den Vorschlag, die von der Überschwemmung betroffenen Leute nach der Mandschurei zu versetzen. Sie würden dort genug Raum finden, um sich eine neue Hcimath zu gründen, und binnen wenigen Monaten könnte vielleicht ihrer Noth abgeholfen sein. Ehina" so commcntirt die Chicago Times" diese Nachricht befindet sich auf der anderen Seite des Erdballs, und man bat hier nur unklare Begriffe über sein Volk und über seine Grenzen. Indcsscn ist die Idee, Millionen von Mensckien nach einem fremde, Hunderte von Meilen entlegenen Lande aus einmal zu brinqcn, interessant genug, um die Aufmerksamkeit dcr ganzen Welt auf sich zu lenken, TCan denkt dabcl unwlllkurlich an die Völkerwanderungen, welche in dcr grauen Vorzeit stattgefunden haben. Wahrscheinlich ist auch dieses Eontinent von Anen aus durch Völker benebelt worden, welche durch irgend cin grauenhaftcs. Unglück aus ihrer eigentlichen Heimath vertrieben worden sind. Die vergleichende Sprachenkunde hat den Pfad der Nationen von den Steppen Asiens bis nach dem westlichen Europa und sogar nach ?!ord-Amerlka verfolgt, unabhängig von der Geschichte, Legende oder Tradltlon, die uns darüber kerne Aufschlüsse bieten. Es muß eine jetzt nicht mehr bekannte Triebkraft hinter der Fluth von Barbaren aeweien sein, welche Jahrhunderte lang Europa überschwemmten.' Die Völkerwanderung nahm irgendwo in Asien ibren Ursprung, wo, weiß man noch immer rncht. Soviel ist indessen bekannt, daß sie durch keine Hindernisse aufgehalten werden konnte. Weder die Waffen der Römer, noch die Pest konnten ihr Einhalt thun. Wie die Mecresfluth, duldete sie keinen Widerstand irnb ergon sich über das Land, wie dles neulich der Gelbe Fluß in Ehina gethan. Vielleicht - wurden die Horden der Asiaten auch damals durch großartige alurerelgnisje aus tyrer cimaly vertrieben, denn sie zogen in Million? mit Weib und Kind in die unbekannte Ferne, nur dem Dränge nachgebend, stch ern neues Heim zu suchen. Sie schienen vor einem Schrecken zu fliehen, der so groß war, daß sie, um ihm zu entgehen, allen !2)esayrcn oer remoe trotzten. J$n Wheatons Geschichte der Nordländer" wird über die Auswanderung Odins und einer Colonie scythischer bothen von den Usern der Tanais in Asien nach dcr Halbinsel Scandinavicn berichtet: Die Auswanderer suchten sich vor den Legionen der 3!ömer zu retten. Sie zogen aus ihrer alten Heimath in ein neues, Tausende von Meilen entlegenes Land, das seinem ganzen Character und seinem Klima nach von ihrem ursprünglichen Vaterlande vollständig verschieden war. Und doch hatte jene Völkermanderung eine Bedeutung, deren Einfluß sich noch heute in England und sogar in Amerika fühlbar macht. Damals war es nichts Ungcwöhnliches, dc.ß ein ganzes Volk seine Zelte" aufbrach und in di? Ferne zog. Haus-haltungs-Gegenstände kannte man damals keine, und die mitgenommenen Viehheerdcn dienten den Auswanderern unterwegs zur Nahrung. Doch obwohl der Reichthum der Nationen' sich inzwischen bedeutend vermehrt hat, ist die Wanderlust in der Menschheit noch immer nicht ausgestorben. Im Gegentheil verändern die Menschen heut zu Tage viel häusiger ihren Wohnsitz, als dies früher der Fall war. Nur vollzieht sich die moderne Völkerwanderung auf ganz an dere Art. Jedenfalls wird der Auszug nicht von einem ganzen Volke auf einmal unternommen, sondern findet langsam und stetig von Seiten einzelner Individuen statt. Die neuzeitliche Wanderung ist aber nicht minder folgenschwer, als die alterthümlichen. Sie mischt Nassen, Völker, Nationen und Sprachen sogar viel schneller untereinander, als jene. Es dauerte Hunderte von Jahren,, ehe die Briten und Normanen zu einer Nation verschmolzen. Jetzt braucht man kaum eine Generation, um einen Deutschen, Scan dinavier oder Jrländer zu einem Ameri to zu machen. Die MiMngM

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stetig vsran unp wlrd durch die deseren Reisegclcgenhciten der Neuzeit wesentlich gefördert. DaS Waffengeklirr und die langen Kriege der Vorzeit ivcrdcn jetzt durch den Kampf zwischen Gedanken und durch friedliche Debatten ersetzt. Wir haben hier unter uns eine deutsche Nation, ebenso eine irische und eine skandinavische. Sie sind jedoch nicht zu uns gekommen, wie die Nordländer nach Scandinavicn oder die Normannen nach England. Jahrhunderte blutiger Kämpfe sind nicht mehr erforderlich, nm die VerMischung der Rassen zu bewerkstelligen. Die Einwanderer kommen als mächtige Factoren einer neuen und besseren Eivilisation, als man sie je im Alterthum kannte." Kaugummi. Die Herstellung von Kaugumini ist gegenwärtig in den Ver. Staaten eine hervorragende Industrie geworden, und zwar deshalb, weil besonders junge Mädchen sich dem Genusse desselben mit einer wahren Leidenschaft hingeben. Früher war unter der amerikanischen Mänwelt die häßliche Unsitte des Tabakkauens verbreitet, und sie ist noch bis auf den heutigen Tag nicht ganz ausgerottet, jetzt treten die fußen Mädchen" an die Stelle der Männer und kauer Gummi. Das Gummi kauen ist besonders in den Städten unter den Mädchen und jungen Frauen' zur Unsitte ausgeartet. In jedem Straßenbahnwagen, in jedem Theater und in jedem' Kaufladen kann man Frauensleute sehen, welche mit einem Eifer an ihrem Gummi herumkauen, welcher einer besseren Sache würbig wäre. Sie scheinen an dem Kauproceß sehr großes Gefallen zu sinden, da sie sich sogar in Gegenwart Fremder nicht geniren. damit fortzufahren. Nun mag es ja sein, daß das Gummikauen nicht ungesund ist. Es mag sogar einen guten Zweck haben, soweit die Zähne in Betracht kommen, und der aromatische Duft des Baumharzes ist unzweifelhaft angenehm. Indessen ist dasGummikaucn für ein junges und hübjchcs Mädchen durchaus keine liebenswürdige Beschäftigung. Es kann darüber bei keinem Manne ein Zweifel herrschen, dcr sich diese Procedur einmal angesehen hat. Wie groß auch die Reize sein mögen, mit welchen Natur und Erziehung ein Mädchen ausgestattet haben, es wirkt immer enttäuschend, wenn man sieht, wie die jungen Damen in geistloser Manier fortwährend ihre Kinnbacken bewegen. Es thut einem Manne ordentlich leid, wenn er sehen muß, wie unsere Arbeitsmädchen, auf denen die beste Hoffnung unserer Rasse ruht, sich soweit vergessen und sich selber soweit entstellen können, daß sie die ungraziöse und unschöne Sitte des Gummikauens annehmen. Sie missen nicht, was sie thun und wie sehr sie damit der Liebenswürdigkeit schaden, welche sie sonst in den Augen der Männerwelt besitzen würden. Dom Jnlande. In New York hat ein Nichter .inen Mann, der sieben Jahre lang mit :iner Frau gelebt hatte, ohue mit ihr gerraut zu sei, verurtheilt, dieser Frau Alimente zu zahlen. Der Mann hatte )as Verbrechen" begangen, seine Zuzülterin zu verlassen uno auf gefehlt hcm Wege eine Andere zn heiratheik. AIs in Dakota im Januar der furchtbare Blizzard herrschte, hatte der Osten schönes, klares und mildes Wttter. Als der furchtbare Blizzard in den letzten Tagen den D st e n heimsuchte, lachte über Dakota der schönste blaue Himmel, und der Thermometer war nur kben über dem Gefrierpunkt. Dakota fühlt in Folge dessen, daß der Osten ihm nichts vorzuwerfen hat. In Detroit ist die Familie ses Herrn August Balske, bestehend aus Frau und sieben Kindern, gefährlich durch ven Genutz von Vuttcrmilch erkrankt, welche die Frau in einem kleinen MilchGeschäft in der Nachbarschaft gekauft hatte. Der Frau von Wilhelm Sominerfeld, sowie der kleinen Tochter derselben, passirte ein gleiches Unglück. Zwei der Valske'schcn Kinder können nicht mit dem Leben davonkommen. Die Aerzte sagen, daß sich in der durch unnatürliche Erhitzung in einem warmen Raume verdorbenen Milch Gift entwickelt habe. In Clinton in K e n t u ck y :rhält eine Eingabe an die Gesetzgebung zahlreiche Unterschriften, worin um Einführung dcr Prügelstrafe für Kleindiebstahl gebeten wird. Es wird behauptet, daß die Neger, denen man die übergroße Anzahl der kleineren Diebereien, die jetzt dort vorkommen, in die Schuhe schiebt, sich nichts aus Gefängnißstrafe machen, weil sie dann ohne Arbeit gefüttert werden, dagegen große Furcht vor der Prügelstrafe haben, und man erwartet, durch Einführung derselben dem unerträglich erdenden Unfug ein Ende zu machen. . Der zerstreuteste aller zerstreuten Professoren ist wohl der hochangesehene Mathematiker Professor Svloester an der John Hopkins-Universität nach dem Stückchen, das derselbe kürzlich zeleistet haben soll. Er befand sich vor Kurzem in England, wurde aber plötz lich nach Baltimore zurückgerufen. - In Philadelphia angekommen, entdeckte er zu seinem größten Verdruß, daß er ein höchst interessantes Manuscript in England zurückgelassen habe. Spornstreichs begab er sich wieder auf die Seereise nach England, um den vergessenen Schatz ju holen, fand aber kurz vor der Landung in Liverpool das vergessen gezlaubte Manuscript in der Tasche keines Rockes! Ein junger Dude" in Lan Buren, ArkansaS, Namens H. W. Neal, hatte sich vor etwa einem Jahre in die hübsche, jedoch verheirathete Lehrerin Mrs. Jda Byers verliebt und sie bewogen, ihren Mann zu verlassen und mit ihm zusammenzuleben. Seit einiger Zeit wurde er seiner Flamme" überdrüssig und gab ihr den Lauspaß. Die Frau brütete Rache. Sie bewaffnete sich mit einer schweren Peitsche und begab sich auf's Depot, roo ' nne sie wußte, ihr Verführer sich aufhielt. In Gegenwart eine? zahlreichen Menschenmenge ließ sie auf ihn die Peitsche heruntersausen, bis er oller Angst die Flucht ergriff. VielUi&t hltUxt xks tMer ciniac Siebe n!.öt

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geschadet, da 'sie ihre Würbe als verheirathete Frau so vergessen hatte, aber wer vergreift sich an einer Lady ? Ueber eines der wahrscheinlichen Opfer des letzten Blizzards im Osten wild ans Watertown im Staate New flork gemeldet: I. W. Fiygcrald, ein etwa drei Mcilen von dem Dorfe Lorraine entfernt wohnhafter Farmer, begab sich am Montag dorthin, um verschiedene Einkäufe zu machen. Er sprach außerdem während seines Aufenthaltö in der Stadt" in einem donigen Salon fleißig den Getränken zu und machte sich um 8 Uhr Abends in ziemlich angeheitertem Zustande auf den Heimweg. Seine Frau wartete die ganze Nacht auf ihn, aber vergebens. Am folgenden Morgen wurde sein Pferd in halberfrorenem Zustande in einkm Felde aidfgefunden, aber von Fitzgerald war keine Spur zu sehen. Eine Gesellschaft von Dorfbewohnern und Nachbarn machte sich sofort auf die Suche nach ihm. aber es gelang nicht, ihn zu finden. Wahrscheinllch liegt er irgendwo unter dem tiefen Schnee vergraben. Der Tod des Kaisers WilHelm hat in Montreal in Eanada Veranlassung zu einem erbitterten Streit gegcben. Der dortige französische Viccconsul Schwab, ein Deutscher von Geburt, ließ die Flagge aus dem französischen Eonsulats-Gebäude aus Achtung vor dem Andenken an Kaiser Wilhelm auf Halbmast ziehen, was von mehreren Franzosen so übel genommen wurde, daß sie förmlich auS dem Häuschen gcricthen. Die heißblütigen Kerlchcn, darunter mchrere frühere Ofsiciere in Napoleons Armee, protestirten gegen die TrauerDemonstration und erklärten, die ganze französische Armee sei durch dieselbe belcidigt worden. Der Viceconsul wurde aufgefordert, die Flagge herabzuziehen, er weigerte sich jedoch dessen und die Flagge blieb auf dcr alten Stelle. Jetzt' wollen die Herren Franzosen par cxcellence die Angelegenheit der Regierung in Paris unterbreiten und die Absetzung Schwabs verlangen. Die Ausfuhr von Austern aus den Ver. Staaten nach Europa so schreibt die N. N.'Handelszeitung erreichte int verflossenen Jahre die Höhe von Iv0,0tt0 Faß. Der größte Theil wurde mittelst der Schnelldampfer nach Großbritannien versandt. In letzterem Lande ist die amerikanische Auster außerordentlich beliebt, da sie einen besseren Geschmack hat, als die englische. Englische Eapita listen haben angefangen, amerikanische Austern zu Fortpflanzungszwecken zu importiren. In dt Nachbarschaft von New Jork, und zwar in der Naritan- sowie in der Princeß-Bai, befinden sich ausgedehnte Austcrnbetten, deren gesammter Flächeninhalt sich aus 40,00 Ackcr bclauscn soll. Auch im Long Island Sund zwschen New L)ork und Providence sind bedeutende Flächen mit Austern angepflanzt- worden. Die Firmen ili Bridgeport in Eonnecticut werdcu im Laufe dieses Jahres eine bcocntende Zahl von Austern zu Anpflanziingszwecken nach Deutschland, England und Schweden ausführen. Jii San Francisco hat sich dieser Tage im Hause der Frau Murphy, welche an dcr Natonm- in der Nähe der Achten Straße wohnt, ein entsetzliches Unglück zugetragen. In der Küche war ein Plunlber mit der Reparatur dcr Wasserlcitung beschäftigt. Er benutzte zu die? sein Zwecke einen Kessel mit glimmenden Holzkohlen. Da das Kohlenfeuer zu viel Rauch verursachte, trug er den Kessel auf di? kleine Verandah des Hauses hinauS, wo die 18jährige Tochter, Annic Murphi), mit Waschen beschäftigt war. Durch irgend eine kleine Unachtsamkeit muß letztere mit ihren Kleidern dem Koh: lenfeuer zu nahe gekommen sein, beim plötzlich gcricthen ihre Kleider in Brand. Auf das Geschrei des jungen Mädchens kamen zwar schnell ihr 20jährigcr Brudcr und der Plumber zii Hilfe, doch konüten sie nicht mehr verhindern, daß dcr Unglücklichen sämmtliche Kleider am Leibe fortbranntcn. Die Verletzungen die sie erlitt, waren tödtlich und das Mädchen ist bereits seinen Leiden erlec;en. ' Deutsche Lokalnaäzrichten. Königreich B a i e r n. München: Seitens der hiesigen Garilson wird der Geburtstag des PrinzRegenten am 12. März folgendermaßen gefeiert werden: Früh 6 Uhr versammeln sich die Musikcorps der hicflgcn Regimenter vor der Hauptwache am Mirienplatz, von wo aus die Reveille durch die verschiedenen Straßen der Stadt geschlagen oder geblasen wird ; in Oberwiesenfeld werden zu gleicher Zeit Kanonenschüsse gelöst: um 10 Uhr findet in der St. Michaclskirche feierliches Hochamt mit Te Deura' statt. Hiczu rückt die gesammte Garnison zu Fuß in großer Parade aus; während des Te l)eurns werden auf Oberwiesenfeld 51 Salutschüsse gelöst. Der protestantische Theil der Garnison begeht die Feier mit Festgottesdienst in der Matthäuskirche. In den Officierskasinos finden Festdiners statt, die Mannschaften erhalten Geldund Menagezulage.' Die Kasernen und Militärgebäude werden beflaggt, die Wachen ziehen im Paradeanzug auf. Abends werden wieder 25 Kanonenschüsse gelöst ; um 8 Uhr findet Musikproduktion an der Feldherrnhalle statt und hierauf musikalische Retrait durch die Straßen der Stadt. Der Stadtmagistrat hat für das RathhauS ein Gedenkbuch in Großformst herstellen lassen welches zu Einträgen bei feierlichen Anlässen, hohen Besuchen etc. 'benützt wird. Das Buch ist mit einem sehr schönen und schweren Einband versehen, hat einen prächtigen Goldschnitt und Angesichts deS Umstandes, daß eS für. eine lange Reihe von Jahren berechnet ist, sehr kräftiges Pa,' pier; es enthält ein sehr schwungvolles von Herrn Ferd. Barth gefertigtes Titelblatt mit dem Bildnisse deS hl. Benno und der Ueberfchrift .Gedenkbuch des Rathhauses München 1888." .Auf dem Titelblatt befinden fich noch die Wappen des Bisthums und solche in baierischen und Münchener Farben. Das Jnfante-rie-Leib-Regiment soll' am Geburtstage cr c . c . n erw r ocs Punz-negenlen oas tiit iL'cai nm den neuen Helmen (Pickelhauben) und den neuen Seitengewehren zur Parade ausrücken. Baldbam: Am IS. Februar

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starben yier die neugebsrenen Zwillinge der zusammen lebenden Korbmachersleute Mierling und Anna Lcchncr. Bei dcr am 17. Februar vorgenommenen Todtenschau wu'de festgestellt, daß eines dcr Kinder auf gewaltthätige Weise den .Tod gefunden. Nach vorgenommener gerichtlichcr Sektion wurde die Gewaltthat bestätigt und Korbmacher Mierling verhaftet. Bamberg : Dem im vorigen Jahrhundert geborenen protestantischen Pfarrer Daum steht der Senior der katholischen Geistlichkeit zur Seite. Es ist dies der gleichfalls im Jahre 1797 zu Bamberg geborene Pfarrer Hcßdorfer zu Prevfcld. Im Jahre 1827 ordinirt, wirkt er seit 1855 in Pretzfcld. Brückenau: Vor Kurzem starb dahicr der älteste Einwohner, Löb Sommer; er wurde 101 Jahre 8 Monate alt und war bis zu seinem hundertsten Jahre nie ernstlich krank. Der abgän(jijje lcdige k. Forstgehilse Kolb in ischbach wurde am 20. v. Mts. Morgens im Walde zwischen Schmaußenbuck und Fischbach erschossen aufgefunden. Die Leiche war überschneit und wurde von einem beim Pulvermagazin Prunn stationirtcn Soldaten zuerst bemerkt. Von der Doppelbüchse des Forstgehilfen Kolb fand sich zwar ein Lauf abgeschossen vor, eS steht aber noch nicht fest, ob ein Selbstmord oder ein Verbrechen vorliegt. Kempten : Nach uraltem Brauch wurden im Allgäu am ersten Fastensonntag, dem sogenannten Funken-Sonntag, auf verschiedenen Anhöhen Freudenfcuer zu Ehren des wiederkehrenden Frühlings angezündet und auf dem Lande in Familie und Wirthshaus die Funkenküchle" gebacken. Auf hohem Kreuz, um das ein mächtiger Holzstoß aufgeschichtet ist, hängt ein Popanz, den Winter versinnbildcnd, der unter großem Gaudium dev männlichen Jugend, nachdem die Freudeufeucr zu erlöschen beginnen, verbrannt wird. Die sinnige Feier litt heuer etwas unter den- noch allerorts liegenden gewaltigen Schneemassen. Doch erhoben sich mit einbrechender Dunkelheit aus mehreren Anhöhen mächtige Feuer und beleuchteten weithin die schneebedeckten Felder. Lindau: Der verheirathete Mechaniker Bartholomäus Diet in der Hangnach war in der Werkstätte beschäftigt, wobei er einen alten Gewehrlauf verwenden wollte. Die Mündung desselben hielt er in der Hand, während er das Ende des Laufes zum Glühendmachen in das Feuer hielt. Der Lauf, welcher sich vielleicht schon fange Zeit geladen befand, entzündete sich durch die Hitze plötzlich und der Schuß drang dem Diet in die Brust, so daß der Getroffene sofort todt war. Diet hinterläßt eine Frau und sechs Kinder. Nürnberg : Oberbaurath Solger feierte am 16. v. Mts. das 50jährige - Jubiläum feines Eintritts in städtische Dienste. Obwohl er seit 16 Jahren in Pension getreten ist, wird er doch noch immer von der Stadt zu Rathe gezogen, und es wurde ihm auch mit Genehmigung des Staates die Oberleitung für den Bau des Justizpalastes übertragen. Die städtischen Eollegicn haben dem Jubilar durch eine Deputation eine Glückwunsch ? Adresse überreichen lassen. K ö n i g r e i ch W ü r t t e m b e r g. In Stuttgart wurde der Landtag vertagt, nachdem beide Präsidenten in bewegten Ansprachen der Krankheit des Königs gedacht hatten. Am 17. v. M. verstarb zu Mentone nach längerem Leiden der in den weitesten Kreisen bekannte MöbelsabrikantHermann Brauer. Schon im vorigen Jahre hatte er Linderung in Mentone gesucht, mußte aber der Erdbeben ivcgen jählings die Stadt verlassen und seit jener Zeit schwebte seine Gesundheit in steter Gefahr. Zu dem Herzund Lungenleiden. daS ihn schon früher befallen, trat noch eine Leberkrankheit, und schon auf der Reise nach Mentone vor 3 Wochen stellten sich solche Beschwerden cin, daß er 10 Tage bei seiner Schwester in Zürich Halt machen mußte, und nach kaum 8tägigem Aufenthalt in Mentone erlöste ihn dcr Tod von seinem schweren Krankenlager. Am 21. v. M. Nachmittags wurde auf dem FangelsbachFricdhof der Wagenfabrikant Otto Nägcle sen. zur Erde bestattet, der Begründer eines Geschäftes, welches .mit dazu beigetragen hat, den guten Ruf der Stuttgarter Gcwerbthätigkcit in weiteste Ferne "zu tragen. In Folge eines Lnngcnlcidens, das ihm in vergangenen Iahren oftmals Beschwerde machte, welches aber ein Sommeraufenthalt anf dem Lande stets wieder linderte, ist er nunmehr knrz vor Vollendung seines siebzigstcn Lebensjahres gestorben. Ein zahlreicher Traucrzug folgte dem mit Palmen, Blumen und Kränzen überreich czeschmückten Sarge. Die älteste Schwester Berthold Auerbachs, Jeanette Auerbach, die seit vielen Jahren in Eannstatt lebt, hat sich jetzt (im Alter von 78 Jahren) entschlossen, nach Amerika auszuwandern, wo sich ihre Kinder besindcn. In seinen Briefen gedenkt BertholdAuerbach bekanntlich öfters dieser Schwester, die für sein poetisches Schassen stets daS lebendigste Interesse zeigte, und auf deren Urtheil der Dichter viel Gewicht legte. Fellbach : Im Kreise ihrer Angehörigen, 3 'Kinder und 13 Enkel, feierten der Weingärtner Gottlob Off und seine Ehefrau, geb. Seibold, die goldene Hochzeit. Der Ehemann ist 81 Jahre alt, dabei noch rüstig und arbeitsfähig ; die ye frau zählt 77 Jahre und kann ebcnfall noch allen Geschäften nachgehen. Möge dem Jubelpaar noch ein ungetrübter Lcbcnsabcnd bcschiedcn sein. Freudenstadt: Am 18. v. M. wurde de: im 43. Lebensjahre verstorbene Bezirksfeldwcbel Maienberger zu Grabe geleitet, woselbst der hiesige Veteranenvercin über'S Grab feuerte. Bei der zweiten Salve ereignete sich leiderem beklagenswerthes Unglück, indem ein Gewehrlauf platzte, wodurch der Spängler Mittermallner lebensgefährlich am Kopfe, zwei Andere an der Hand leicht verwundet wurden. DaS betreffende Gewehr, Vorderlader, soll hohl geladen worden sein. Heidenheim: Die hiejige Maschinenwerkstätte von Voith, die vor Allem Maschinen für Holzstoff, und Papierfabriken liefert hat kürzlich die 500. Holzstosf-Sortier-Maschine fertiggestellt. Dieselbe ging hübsch bekränzt per Bahn. an. ihren Be: stimmungsort ab, nach Großbach a. d. Murg, wo sie in der Holzstofffabrik von flOLrfflitb fc Weder aufgestellt L?I.rd.

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