Indiana Tribüne, Volume 11, Number 182, Indianapolis, Marion County, 20 March 1888 — Page 1
w Jahrgang 11. Office: flo. 140 Ost Maryland Straße. Nummc? 182 JoVianapolio, Jnvisaa, Dienflaa. der, L. Marz 088
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NeneS per Telegraph. tBciterattH$iin. Washington. 20. Mär. Niedrigire Temperatur. Schnee oder Regen.
Sturm. Linc o ln.Nth..20. MZr,. Nachrich. te au? verschiedenen Theilen de Staate melden, daß der Sturm, der in den lebten 21 Stunden wLtbete sede deftig war und besonders im westlichen NebraSka großen Schaden analrichtet Hot. , Aufgegeben."" Rom. 20. Mürz. Die Idee, einen Nuntius nach den Vereinigten St2atn zu schicken, ist im Vatikan aufgegeben worden. Editorielleö. -Verloren. Die Juzendideale ieS Herrn Carl Schurz. Der-Finder ist gebeten, sie zu behalten, und sie in einem Dime.Museum als Beweis der Vergäng lichkeit alles Irdischen aufzustellen. ' DaS Repräsentantenhaus des CongreffeS hat beschlossen, Silberzertisikate in Stücken von 50, 25 und 15 CmtS auSzu geben. DaS wäre eine Wiederholung der vielvnschmähten ehemaligen KWplasters. Die Weisheit einer solchen! Maßregel ist unS unersindlich. Die Kaiserverherrlichung unter den Achtundvierzigern ist um so rührender, wenn man bedenkt, daß Kaiser Wilhelm in seinem Testamente bestimmte, daß seiner Leiche das badische Kreuz aus die Brust geheftet werde. Dasselbe hatte er vor vierzig Jahren als Belohnung für die Niederwerfung des badischen Ausstandet erhalten. Carl Schurz, der 43 tx Revolutio när, der einst mit Gefahr seiner Freiheit Gottfried Kinkel aus der Festung Spandau befreite, hat die Einladung, bei der Kaiserfeier in New Jork die Gedächtniß rede zu halten, angenommen. .Vor vierzig Jahren hätte sich Herr Schurz für der artiges zu gut gehalten. . DaS Oberbundesgericht hat das Bell'fche Telephonpatent aufrecht', erhal ten, auch die so vielfach angezweifelte fünfte Klausel. Man hat stets gemeint. diese fünfte Klausel könne unmöglich auf recht erhalten werden, denn, man könne nicht die Fähigkeit der Elektricität, den Laut zu übermitteln, d. h. man könne keine Naturkraft patentiren. Man hat sich getäuscht. . Es läßt sich nämlich gar nicht sagen,' was ein monopolfreundliches Obergericht nicht kann. Bell ist somit Herr der Situation und eS braucht sich weiter Niemand bemühen, ein besseres Te lephon zu ersiaden, als das Bell'sche, er kann es höchstens zu seinem Privatver gnüzen thun. - Die Entscheidung des OberbundeS gerichtes betreffs deS Bell'schen Patentes zeigt, wie vernünftig der Vorschlag der Soziallsten ist, die Patente ganz aufzu heben. Macht Jemand eine nützliche Er findung, so soll die Regierung ihm eine entsprechende Belohnung geben, dann soll aber die Benützung der Erfindung frei sein. Ganz abgesehen davon, daß in den meisten Fällen der Erfinder heute doch nur den kleineren Nutzen bat, und daß der größere Gewinn den Kapitalisten zu fällt, ganz abgesehen davon, daß das Pa tentsiiber und der Traum von zu erwer benden Reichthümern viel Unglück erzeugt, so ist auch keine Erfindung das ausschließ liche Werk deS El sinders. Alle voraus gegangenen wissenschaftlichen Untersuch gen, alle vorausgegangenen Versuche auf dem Gebiete der Technik, gleich viel ob sie erfolgreich waren, oder fehlschlugen, haben beigetragen zu einer Ersindung. Ohne die Arbeiten eines Galvani, Volta, Ortfcd, Ampere, Ohm, Faraday, Gauß, Weber u. f. w. hätte Bell niemals daö Telephon erfinden sönnen. Jede Erfindung ist nicht nur das Re sultat der Arbeit des Erfinders selbst, sondern zugleich daS Resultat der Arbei ten Aller, welche vorher auf dem gleichen Gebiete sich beschäftigten, jede neue Er. sindung ist im Augenblicke bloß die höchste Stufe, welche bis dahin die Wissenschaft auf dem einschlägigen Gebiete erworben. Aus diesem Grunde ist daö Patentsy flem ein Unrecht, eS ist den Interessen de? Gesellschaft schädlich, aber eS ist dem Ks pitalinteresse günstig, und dcöhalb wird eS auch wohl so schnell 'nicht abgeschafft werden.
Draytnät)riHten. Washington. 19. März. Die V. St. Supreme Court hat endlich in dem vielbesprochenen Telephonprozesse eine Entscheidung abgegeben und mit einer Stimme Mehrheit da Bell'sche Patent ausrecht erhalten. Bloß sieben Richter bttheiligten sich an der Entscheidung ; die Richter Gray und jLamar nahmen nicht
Theil. Vier Richter entschieden zu Gun sten Bell', drei Richter stimmten nicht mit der Entscheidung überein, sondern gaben ihre Meinung dahin ab, dab die Drawdaugh'sche Elfindung Warrancy haben sollte. SträslingSarbeit. LouiSville, flg. 19 März. Rich. ter Tiney gab heute seine Entscheidung in dem Pco,esse der Mison Board Co.gegen die .Main Jkll'ci Mountain Mi Ning Co ab. wonach daS StaatSgesetz, welches das Vermuthen, d Sträflinge autokisirt. füe unkonstitutionell erklärt wird. Jugendliche? Vatermörder. Chicago, 19. Mäe,. Joseph Tom. merS, ein Junge von 13 Jadren. hat gc stern seinen Stiefvater. Frank W ckarain. eemsrdet und ist tn flohen. Man Dermuthet. daß der Mörser sich nach Pull man begab, wohin DtectioeS auf der Suche nach ihm abgereist sind. Wahlschwindel Proz eß Columbu. O. 19 März Die Argumentation in dem Wahlschwindel' Prozeß ist zu Ende und die Geschworenen haben den Fall in der Hand. D er E isenb a b n-Zt r e i k. KansaS Ctty. 19. Mär,. Der V.rkehe auf der Santa Je Bahn ist voll ständig in Gange. Marsh alltown. Ja. 19. März. Der R.ceiver der Iowa Central Bahn hat alle W rkstätten schließen lassen, und gegen tausend Mann entlassen, weil ohne Frachtverkehr kein Geld da ist. Löhne zu bezahlen. De? Mörder des Millionär? Stillmater. Minn.. 19. März. Der Sträfling Carlin, welcher legten Herbst aus dem Minnesotaer Gefängniß entfloh und kürzlich in Cbicigo gefangen genommen wurde, gibt ftfet an. er sei der Mörder des Chicagoer Millionärs AmoS I. Snell. Wahrscheinlich that er die in der Absicht hier begnadigt zu werden, um seinen Prozti in Chicago bestehen )u können. öonanö. Washington, 19. Mär,. . Senat. Fünfundfünfjig Pension, und Privat Bill wurden passtrt. Dieselben invol viren sämmtlich persönliche Forderungen. Eine Bill wurde eingereicht, Wyoming als S'aat aufzunehmen. Hau. Eine Resolution zur Unteesuchung der EisenbahnstreikS wurde an ein Comite verwiesen. Q'Neill von Missouri reichte eine Bill zur Einsedung eine SchledSgerilttiS zwi schen EisenbahN'Corporationen und deren Angistellktn ein. Die Bill, welche den SchobamtSsekretär ermächtigt, Silberceit'sisate in Stücken von 25, 15 und 10 Cent auszugeben. ebenso die Bill zrr Einstellung der Prä gung von Drei und EinDollarstücken wurde passitt. Ver Qadel. Zwei kaiserliche Botschaften. Berlin, 19. März. Dem Landtag übersandte' heute König Friedrich eine Botschast. welche von sämmtlichen Mini' ste?n unterzeichnet ist, und worin er die Aufrechterhaltung der Verfassung in Uebereinstimmung mit den Gentzen de Landtag verspricht. Diese Botschaft wurde übersandt. weil der König nicht im Stande ist, den Eid auf die Verfassung persönlich abzulegen. Eine ähnliche Botschaft wurde im Reichstage im Namen de Kaiser von Deutschland verlesen. Nach Verlesung der Botschaft hob BiSmarck hervor, daß früher dim o oe hervorragender Persönlichkeiten heftige Erschütterungen folgten, wie beispiel weise nach dem Tode Ludwig de Vier zehnten, oder Napoleon de Elften, daß aber solche allgemeine Sympathiebezeu gungen. wie beim Tode de Kaiser Wil Helm einzig in der Geschichte daständen. Er bat um Erlaubnis, die au dem Auslande eingelaufenen Zuschriften beantworten zu dürfen. Die dritte Botschaft wurde in den Reichslanden, d. h. in Elsaß-Lothringen ?u öffentlich!. Der Kaiser erklärt, daß ix
die Regleeung deS Landes so führen werde.
daß deutsches Gesühl erstarke und die Ein heit mit dem deutschen Vatnlande auch in der Gesinnung hergestellt werde. U e be r s ch v e m m u n g i n U n g a r n. Wien. 19. Mäk,.' Verheerende Ueberschwemmungen haben in ganz Un. gara stattgefunden. Dreißig Töksee stehen untWass'r und das Städtchen Zsaihmar.Nemetd ist theilweise eestölt worden. Die Städte LekeS und Czata sind bedroht, und die Einwohner suchen sich vor dem UtbirMten deS Flusses tfo ras zu retten. Sin russisches Pamphlet. St. PeterSburg.19 März. In den höchsten hiesigen tteeisen ci'cülirt ein Pamphlets daS die reaktionäre Politik Rußlands verdammt und inneres Unheil prophezut. DaS Jluablott zeichnet stcd durch sein elegante Sprache auö. Der Polizei ist eS biS jetzt nch nicht gelungen, den Verfasser ausfindig zu machen. Da Befinden de Kaiser. B e r l i n, 19 März. SS kann kaum ein Zweifel darüber berrschen, daß daö Gerücht, daß daS Bistnden des ftiiscrj sich bedeutend veischlechtert habe, aus Wahrheit beruht. . ES ist jedoch wenig dacüber zu erfahren. Alles, wa aus Bismarck herauSzublingen war, ist Folgen deS: .DaS Bchaden Seiner Masestät ist so, wie eS die Aerzte nach einem empfind lichen Rückschlag in Folge der lebten Ansteengungen erwarten können." DieS lau tet nicht sehr tröstlich. ES ist bekannt, daß er während der ganzen Freitag Nacht nur eine Stunde schlief. Dr. Mackenzie sagt, dak e ihm verboten sei, irgend welche Information zu ertheilen. Auf Anord nung BiSmarck'S ist dem Tr. Mackenzie eine Wache von mehreren Soldaten, an geblich zu seinem Schutze beigegeben wor den. In Wirklichkeit soll er jedoch verbindert werden, Jnformatirn übe? das Befinden de Kaiser zu geben. Kein Journalist wird zu ihm gelassen, denselben mirs nicht einmal erlaubt, rhm ihre Karte zuzuschicken. B o u l a n g e r. Pari 19. März. D!e Q!fi,iere der Aemee hielten eine Berathung in Bezug auf den Boulangee Fall und werden ihre Entschließungen der Deputirterikammer zuschicken. Die Regierung ist fest entschlossen d'e bei der Beerdigung de Senator Cornrt beabsichtigte Boulangee Demonflralicn zu unterdrücken. m , mm SchtffsneÄrtedten. Angekommen in : Southamptsn: .Elbe- von New Vork nach Bremen, Rugta" von N w $01 f nach Hamburg. New V o r k: .Setvia- von Liver Pool, .Rhaetia-von Hamburg. London: .Egypt:an Msnarcd von RkwVskk. Havr: .La Naemaldie- von New York. QueenStown: .Erivpi von Nerv Volk. O i e si ge ö. ?ta Fall'ss meat Der Schr.iltDaakenhändler Andrew Dickson, welcher in No. 26 und 28 West Washington Straße seit vielen Jatren unt r der Fuma Teade Paloce ein Schnitkwaarengeschäst betrieb, bat sallirt. Nachdem gestern Abend von William Mansur ine BesitzrechtZklage und von John Claflin u. A. eine Klage auf Ein setzung eine ReceiverS gegen ihn anhön gig gemacht war, begab er sich heut Morgen ins Gericht und gab seiner Frau Jo sephine M. A. Dickson ine Hypothek aus sein Waarenlager im Bttrage von $31, i 000. Dann machte er ein Assignment an Charles Maguire und dieser wurde im Laufe deS Vormittags auch al Receiver eingesetzt und stellte $25,000 Bürgschaft. Die Verbindlichkeiten sind noch nicht an gegeben und man ist noch nicht imStande zu sager, was für die Gläubiger heraus kommen wird. Daß jedoch daS Geschäft trackelig stand, wußte man schon lange. Vrun,lvcke. .Der Anstreicher JameS Mitchell siel gestern Abend bei der Arbeit von einem Gerüst vor dem Jamou Eagle- Laden und erlitt inen Beinbruch. Keegelo'S Ambulanz brachte den Verunglückten nach seiner Wohnung No. 275 Beight Straße Phil. Schäfer, ein Arbeiter der Sägewerke gerieth heute früh mit seinem Arm in einen Treibriemen und virletzte sich schwer. Er wurde per Ambulanz nach seiner Wohnuno, No. löO Süd Delaware gebracht. Fred. Cook wurde wegen Auö lchankg ohne LijenS verhaltet.
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