Indiana Tribüne, Volume 11, Number 181, Indianapolis, Marion County, 19 March 1888 — Page 3

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5K: Met Söhne. Erzählung von Berth a u gusti. (Fortseguna.) Ich merke schon, du hältst mich für einen jener ruhelosen Flattergeister, die gar nicht ein wenig still beschaulich auf dem Fleck sitzen können, lächelte Alice erröthcnd, aber ich will mich durchaus nicht besser machen, als ich bin, liebe Tante, und nur gleich bekennen, daß ich aus meiner abendlichen Wanderung vorhin auch über allerlei Unterhaltendes nachsann und dabei sogar den Plan zu einer mehrmöchentlichen Reise fatzte, von welchcr ich mir viel Sehenswerthes und Angenchmes verspreche, wenn ich eure Zustimmung dazu erhalte. Und etwas zaghaft wandte sie sich dabei dem Oheim zu, der ihr jedoch ermuthigend winkte, fortzufahren. Als sie nun mit möglichster Unbefangenheit den aufmerksam Zuhörenden ihr vorhaben auseinandersetzte, wobei sie natürlich den eigentlichen Beweggrund desselben verschwieg, fanden ihre Verwandten es ganz in der Ordnung, daß sie sich eine so angenehme Zerstreunng verschaffen wolle; das reiche und angesehene Haus des Banquiers sei gewiß auch der passendste Aufenthalt für sie, um das städtische Leben und die, seine Geselligkeit zu genießen. Und dort begegnest du vielleicht auch unserm Oswald! rief Frau Niedner plötzlich in frohem Eifer dazwischen, verstummte aber sofort wieder vor dem bezeichnenden Stirnrunzeln ihres Mannes und begann verlegen über eine passende Neizegelegenheit" für Alice zu berathen. Diese, ihr rasch zu Hilfe kommend, erklärte jedoch aanz entschieden, ohne jede besondere Gelegenheit und Begleitung reisen zu wollen, und meinte lächelnd, in ihrer amerikanischen Heimath sei man von Kindheit auf daran Jht, oorkommendenfalls ganz auf eigett?Hand von einem Ende des Landes bis zum andern zu reisen, und auch sie habe drüben schon ganz andere (Strecken ohne Begleitung auf oer Eisenbahn zurückgelegt als diejenige, um welche eS sich jetzt für sie handle. Die lebhafte Berathung wurde hier )urch Gerhards Eintritt unterbrochen, der mit gefüllter Jagdtasche von seinem Pirschgang heimkehrte, und die Mutter hatte nichts Eiligeres zu thun, als ihm nach flüchtiger Begrüßung Alicens Reij'eplan mitzutheilen, mährend er sich seiner JagdauSrüstung entledigte. Er zuckte jedoch, wie von jähem Schreck betroffen, auf bei dieser einfachen Nachricht, und mit einer Hast, als gelte es, Zllicen vor einer plötzlichen Gefahr zu retten, stand er ihr im Nu gegenüber. Was höre ich, Alice, rief er heftig, du willst fort? Und gerade dorthin willst du reisen? Was treibt dich denn zu diesem wunderbaren Entschlüsse? Nimm meinen ohlqememten Rath an: gieb den Ge danken wieder auf und bleibe ruhig hin du darfst nicht fort! Seine grauen Augen hatten einen dunkeln, drohenden Schimmer angenommen, eine seltsame Spannung lag auf seinen Zügen. Betroffen sah Alice zu ihm auf. Sein herrischer Ton verletzte sie, ihr unabhängiger Sinn empörte sich dagegen. Wer gab ihn auch das Recht, sie in dieser Weise zu bevormunden? Schon drängte sich ein rasches Wort auf ihre Lippen, der alte Niedner aber kam ihr zuvor. Was fällt dir ein, Gerhard, daß du dir herausnimmst, Alicen in ihrem Entschlusse Hofmeistern u wollen? rief er gereizt. Warum sollte sie nicht gerade dorthin gehen, wo ihr eine freundliche Einladung zutheil wurde? Wir gönnen ihr herzlich die Zerstreuung auf deine Meinung kommt's doch wahrlich dabei nicht an! In sprachloser Unruhe beobachtete Gerhard unterdessen immerzu das junge Mädchen, als ob er erwarte, sie werde schließlich dennoch auf seine Seite treten, und sie fühlte seinen beschwörenden Blick auf sich gerichtet, ohne den ihrigen tu erheben, hörte sein rasches Athemholen, daS ihr verrieth, wie schwer er gegen eine Erwiderung ankämpfte. Eine Weile noch verharrte er in unschlüssigem Schweigen, -dann aber, als ob er sich selbst vor einer unbedachten Aeußerung hüren wolle, wandte er sich hastig ab und stürzte hinaus. Erstaunt über sein räthselhaftes Venehmen, blickte Alice fragend ihre Verwandten an, aus deren Mienen gleich falls die größte Verwunderung sprach. War das wirklich unser gleichmüthiger, besonnener Gerhard, der uns da ein so unbegreifliche Aufregung zeigte? " fragte der alte Niedner und erhob sich unaeduldig. Es muß ihm etwas ganz Absonderliches begegnet sein, das ihn in einen solchen Zustand versetzte so habe ich ihn nie gesehen ! Bin doch neugierig, waS das bedeuten mag! und offenbar beunruhigt ging derAlte seinem Sohne nach. Frau Niedner schüttelte .bedenklich den Kopf. Armer Vater! seufzte sie leise. Nun macht er sich auch noch Gerhards wegen Gedanken, als ib er nicht ohnedies schon Sorgen genug hätte! Alles beängstigt ihn in letzter Zeit hat ihn sein fnscher Mutt fast ganz verlassen. Sie brach plötzlich ab, als gereue eZ sie, in Alicens Geaenroart jiu viel aesaat zu haben, und nahm daS junge Mädchen oei oer sjano. Komm, Kind, laß du dich nur durch unsere Launen nicht beirren und schau wieder srohilch drein ! begann sie lieb reich. Sieh einmal zu, was Gerbard unS da in seiner Tasche von der heutiaen Jagd mitbrachte; ich meine, außer einem prächtigen Hasen ist auch ein Bündel Feldhühner dabei wohl die letzten vor dem Schluß der Hühnerjagd ! Obgleich Alice tiefinnerlich mit den ernstesten Dingen beschäftigt war und sich m liebsten ungestörtem Nachdenken überlassen hätte, vermochte sie doch nicht, eine so gutgemeinte Ausforderung abzu, lehnen, und ging zerstreut daran, die weite Jagdtasche zu untersuchen. Als sie in das weiche Gesieder der erleaten Wildhühner griff, knisterte auf dem Gründe der Tasche ein Parier zrsischen

ihren Fingern, vag )t, eyne es zu woi len, mit der Jagdbeute an's Licht zog und dabei zufällig entdeckte, daß es ein offener Brief mit Gerhards Adresse war. Nun erst wurde sie aufmerksamer die Schriftzüge waren ihr schon begegnet, und es überlief sie siedendheiß, als sie jetzt Oswalds Handschrift in der Adresse erkannte. Ihre zitternden Finger umschlossen krampfhaft den Brief, um ihn den Augen der Tante zu entziehen ; scheu wandte sie den Kopf nach ihr, gewahrte jedoch zu ihrer Erleichterung erst jetzt, daß sie allein war, noch hörte sie den raschen Schritt der Tante draußen ' im Flur verhallen. ! . Nur einen Augenblick noch schwankte

sie, ob sie eines andern Briefgeheimniß , verletzen dürfe, aber eine fremde Macht, stärker als ihr eigener Wille, drängte sie zur Entscheidung, und bevor sie selbst noch mit sich darüber einig geworden, war der Briefbogen auseinandergefaltet und gespannten Auges überflog sie Os walds leichte Schristzüge. Nach den ersten Zeilen schon ging eine auffallende Peränderung in ihrem feingeschnittenen Antlitze vor, das sich seit ihrem Hiersein, einer Rosenknospe gleich, in zarter, blühender Schönheit entwickelt v . . r c m a i c , i gerne, zeoer Viuistropsen war oaraus zu ihrem stürmisch klopfenden Herzen entwichen, so daß ihre Züge wie aus kla rem, weißem Marmor gemeißelt erschienen; nur die großen dunkeln Augen lebten und glühten in jäh erwachte? Leidenschast aus ihren ' starren Mienen, wäh rend sie Oswalds unselige Worte durch, eilten, die also lauteten: Lieber Bruder!. In meiner venmei selten Lage weiß ich mir keinen andern, bessern Rath, als Deine bewahrte brü' derliche Liebe und Güte für mich in Anfpruch zu nehmen. Oftmals während unseres jüngsten Zusammenseins war ich im Begriffe, Dir unter vier Augen meine Noth zu klagen aber eine begreifliche Scheu nnd die schwache Hoffnung auf fremde Hilfe hielten mich davon zurück. Nun diese letzte Hoffnung mir jedoch zunichte wurde, muß ich dir dennoch das peinliche Geständniß ablegen: ich stecke in Schulden, Gerhard sie sind mir derart über den Kopf gewachsen, daß ich mich vor meinen zudringlichen Manichäern nicht mehr zu retten weiß. Mit einer kleinenSumme ist mir daher nicht geholfen 9000 Mark werden kaum zur Deckung meiner dringendsten Verpflichtungen genügen. Du begreifst, daß ich nicht wage, dem Vater mit meinem Anliegen zu kommen, der in seinem einfachen Lebensgang niemals Gelegenheit hatte, mit sich selbst und feinen bejcheidenen Verhältnissen in Conflict zu gerathen, und daher leider weder Verständniß noch Entschuldigung dafür hat, daß meine anders angelegte Natur da draußen im großen, freien Weltverkehr Haushalterisch zu rechnen vergaß. Du aber mit Deinem großmüthigen Herzen, Gerhard, wirst mich nachsichtig beurtheilen, mich mit nutzlosen Vorwürfen und Moralpredigten verschonen und kein zergliedertes Sündenregister von mir vertangen. Dein praktischer Sinn wird mir vielmehr so bald als möglich dazu verhelfen, in den Besitz der fraglichen Summe zu kommen ich gebe Dir dagegen mein Wort, dieselbe mit Zinsen in einiger Zeit zurückzuzahlen. Du fragst mit Recht, welche Garantie ich Dir für dies Versprechen zu bieten hätte, und ich entgegne Dir einfach: ich werde ein reiches Mädchen zur Frau nehmen, dessen Mittel mich in den Stand setzen, meine Schuld rasch abzutragen. Erräthst Du nicht, wer meine Erwählte ist, Gerhard? Sieh, das Gute liegt so nah! Als ich vor Monaten horte, daß unsere amerikanische Cousine zu uns herüberkomme, schoß mir der Gedanke durch den Kopf, der kleine Goldfisch sei eigentlich eine ganz annehmbare Partie für mich. Mein Begegnen mit ihr daheim festigte nur meinen Plan, denn ihre anmuthige Erscheinung und harmlose Natürlichkeit überraschte mich, und die schüchternen Veweise eines warmen Gefühls, die mir von ihr zu Theil wurden, schließen jeden Zweisel darüber aus, daß meine Werbuna Erbörunä bei jbr findet. Als ihr Verlobter lucrde ich ein ganz gesetztes Leben beginnen, um je eher desto lieber meine ebenso reiche als hübsche Braut heimmführen und damit gleichzeitig meine Verbindlichkeiten gegen Dich erfüllen zu können" Den Schluß deS Briefes vermochte die junge Leserin nicht mehr zu eniussern; wie sprühende Funken schwirrten die einzelnen Buchstaben in tollem Wirbel vor ihr auf und nieder eine Sekunde lang schloß sie die geblendeten Augen und mit tastender Hand hielt sie sich an der Lehne des nächsten Stuhles aufrecht, als habe ein wuchtiger Schlag sie getroffen. Geschäftige Bewegung draußen im Flur entriß sie ihrer Betäubung; verstört raffte sie sich auf, schob den zerknitterten Brief wieder in die Jagdtasche und behutsam, jeder Begegnung zuvorkom mend, suchte sie flüchtend ihr Zimmer aus. Yt t Heute vermochte Alice die Dunkelheit nicht zu ertragen; in ihrem friedlichen Kindergemüthe hatte sich ein Aufruhr erhoben, daß ihr Angst und Bange dabei wurde. Hastig schloß sie die weitgeossneten Fenster, zu denen das kahle Baumgeäste gespenstisch heraufragte, und mit zuckenden Händen entzündete sie die Kerze vor ihrem bescheidenen Ankleidespiegel, aus dem ihr eigenes Schattenbild sie geisterhaft anstarrte, um ihr die erlittene Demüthigung höhnend zu veranschaulichen. Wie arglos war sie doch Jn3 heute durch'S Leben gegangen, blind??ags vertrauend auf ihren guten Stern, auf . die selbstlose Güte und Wahrhaftigkeit der Menschen! Sie war in freien, glücklichen Verhältnissen aufgewachsen, die Nachtseiten der menschlichen Natur hatten sie bisher nicht berührt. Der kindliche Schmerz um den Verlust der Eltern war ihre einzige ernste Ersahrung gewesen, und auch diese hatte keinen nachhaltigen Mißklang in der reinen Harmonie ihrer Seele zurückgelassen. War sie, die Verwaiste, doch mit offenen Armen hier bei ihren Vewandten aufenommen und durch daS trauliche Gefühl der Zufammknaeböriskeit über den

Schmerz ihres Verlustes sanft hinausge hoben worden. Dann war Oswald gekommen, plötzlich, unvorhergesehen, in Sturm und Wetter, als habe der Blitzstrahl ihn an ihre Seite geschleudert, um den ersten Funken der Leidenschaft in ihrem unbe wachten Herzen zu entfachen. De Seinigen hatten ihr so lange sein Lob vorgesungen, daß sie ihm gut war, bevor sie ihn noch gesehen der Zauber seiner persönlichen Erscheinung erwärmte dies Interesse-mehr und mehr, bis all ihr Denken sich um diesen Einen drehte und sie sich zur Leiterin seines Schicksals ausersehen glaubte. Wie Schuppen siel eö jetzt von ihren Augen schaudernd erkannte sie, daß die ersten Regungen ihres jungen Herzens einem Unwürdigen gegolten, - der sie mit schlauer Berechnung, einer Waare gleich, erst nach ihrem Geldwerth tarnt hatte, um sich dann vorsichtig ihren Besitz zu sichern, welcher ihm nur aus seiner sinanciellen Bedrängniß zu einer sorglo sen, genußreichen Existenz verhelfen sollte. Die Rothe der Scham flammte heiß auf ihren Wangen, während die prahlerischenWorteseinesBriefes in ihrenObren gellten, mit denen er Gerhard gegenüber sich ihrer Gunstbezeugungen zu rühmen wagte. Ihre Pulse flogen in zorniger Erregung; ihre kleinen Hände ballten sich zusammen und stürmisch wogte ihre Brust. Ein tückisches Verhängniß hatte sie zu dieser unseligen Stunde an den Wende punkt ihres Schicksals gedrängt, ihren kindlichen Frieden vergiftet und sie zum rachsüchtigen Weibe umgewandelt, das nur darauf auszugehen beschloß, seinen verletzten Stolz an dem siegesgewissen Bewerber zu rächen. Das ist der Fluch, welcher der sündhaften Vergötterung eines schwachen Menschenbildes folgt, sprach sie erbittert vor sich hin, daß es zum Danke seine Anbeter überlistet und sich in seiner gan zen Erbärmlichkeit zeigt! Mögen die andern diesen Hohn langmüthig hinnehmen ich bin entschlossen, den Uebermüthigen auf eine Weise zu züchtigen, daß er noch lange daran denken soll! Und von einer schlimmen Eingebung erfaßt, hob sie die flackernde Kerze hoch zum Spiegel empor, um sich lange und forschend, Zug für Zug studirend, darin zu betrachten, während ihr Blut kälter wurde und kaum merklich ein Ausdruck von Gefallsucht ihr reizendes Gesicht verfübreriscb überflog. (Fortsetzun? folgt.)

kostspieliges Vergnügen. Berlin steht bekanntlich unter einer königlichen" Polizeiverwaltung und muß diese Ehre sehr theuer bezahlen. Der Staat nimmt auf die städtischen Behörden und die städtischen Steuerzahler nicht die geringste Rücksicht, sondern läßt sich über die Köpfe derselben hinweg alles Geld für Polizeizmecke von den Junkern des Landtages bewilligen. Nachfolgender Stoßseufzer eines Berliner Blattes dürfte Denjenigen die Augen öffnen, welche die musterhafte" Berliner Polizei mit der mehr oder weniger lotterhasten in amerikanischen Städten zu vergleichen lieben. Es heißt da: Als der Gesetzentwurf über die Pollzeikosten in den Städten mit königlicher Polizeiverwaltung angekündigt wurde, regten sich schon ernste Befürchtungen in Betreff neuer Opfer, die hierbei namentlich der Stadt Berlin drohten. Diese Befürchtungen sind aber durch den jetzt vorliegenden Gesetzentwurf noch , erheblich übertroffen worden. Die Vorlage betrifft zwar alle Städte der Monarchie, in welchen die Polizeiverwaltung königlich ist; sie belastet alle diese Städte mit mehr oder weniger großen Geldopfern; doch sind diese Opfer verschwindend klein gegen diejenigen, welche die Stadt Ver lin bringen soll. Von den 21 Städten, welche von dem neuen Gesetz betroffen werden sollen, wird durch dasselbe ein jährliches Mehropfer von 4,425,093 Mark verlangt, hiervon aber kommen nicht weniger als 3,070,963 Mark auf Berlin, während sich nur 1;355,130 Mark auf die sämmtlichen übrigen 20 Städte vertheilen. Ueber drei Millionen Mark soll die Stadt Berlin künftig mehr als bisher für die Polizei zahlen; dies entspricht ungefähr einem Betrage von 22 Prozent der städtischen Einkammensteuer oder 10 Procent aller städtischen Steuern, der allein für die polizeilichen Mehrkosten zu verwenden wäre. Nach dem Gesetze vom 11. März 1850 trägt in allen Städten, in welchen die örtliche Polizeiverwaltung von der Staatsregierung ausgeübt wird, diese die persönlichen Kosten, die Stadt nur die sachlichen Kosten, während überall da, wo die Polizeiverwaltung rein städtisch ist, die gesammten Kosten von der Stadt zu tragen sind. Die Bestimmung des Gesetzes vom N. März 1320 entspringt aus der natürlichen Erwägung, daß der Staat, wenn eS ln seinem Interesse liegt, die Selbstverwaltung der Städte zu be schränken und die Polizeivrwaltnng selbst zu übernehmen, auch die Verpflich tung hat, einen wesentlichen Antheil an den Kosten der Verwaltung zu tragen, eine Verpflichtung, die meist nur größere Städte betrifft, in -denen es daraus an kommt, den staatlichen Interessen einen ausreichenden polizeilichen Schutz zu ge wahren. Es erschien letzteres nothwendig in den Hauptstädten, den Centren der Prooinzialbehörden und vor Allem in Berlin, wo der Hos und die Gesammtxegierung residiren und wo daher die Landespolizei und die Ortspolizei so innig mit einander zusammenwachsen mußten, daß di Grenzen beider Verwaltungen ost gar nicht zu erkennen waren. In Berlin mußte eine Polizeimacht aufgeboten werden, wie in keiner anderen Stadt der Monarchie. Betrug doch hier der durchschnittliche Jahresbetrag der örtlichen Polizeiausgaben nicht weniger als 8,534,994 Mark, während Breslau, nächst Berlin die Stadt mit den höchsten Polizeiausgaben, nur 654,242 Mark erfordert. Die ungeheuren Ausgaben, welche die Polizei in Berlin erforderte, wurden naturgemäß dadurch erzeugt, daß der Schutz des Königs und der königliisn Familie, der Parlamente, der 22 im

WdLÄ??? VK steril::, Uz üorigen staatlichen" Dkh'Srdcn in der ReichShauptstadt das Aufgebot einer Polizeiinacht, wie in keiner anderen Stadt erfordert. Dieses Machtaufgcbot wurde als zur örtlichen Polizei gehörig betrachtet, obgleich es wohl eigentlich, da es im Interesse des ganzen Landes erforderlich war, wenigstens zum größten Theil als zur L a nd e s po l i z e i gehörig hätte betrachtet und vom Staat allein hätte bezahlt werden müssen. Daß in der That durch die Beiliner Ortspolizei zahlreiche Aufgaben der Landespolizei erfüllt worden sind, geht schon aus der geringen Summe von 167,197 Mark hervor, welche, als vom Staat allein zu tragen, auf die Landcspoliz verrechnet worden ist. Berlin hat daher schon bisher im Staatsinteresie einen gegen alle anderen Städte unverhältnißmäßig hohen Beitrag zu Polizeiausgaben geleistet. In den 21 erwähnten Siädten mit könig. licher Polizeiverwaltung betrugen die Ausgaben für die örtliche Polizciverwaltung zusammen 1,840,521 Mark, davon trug Berlin allein 1,313,343 Mark, alle anderen zusammen also nur 527,179 M. Zu der Ausgabe von i Millionen Mark kommen aber in Berlin außerdem noch 2 Millionen Mark, welche von der Stadt für das Nachtwachtwcsen und das Feuerlöschmesen allein verausgabt werden mußten, eine Summe, deren Höhe ebenfalls wesentlich durch die Nothwendigkeit des Schutzes der königlichen Schlösser, der Ministerien und der zahllosen anderen Staatsinstitutionen beeinflußt wurde. Aber, wie oben gezeigt, di: Opfer, welche Berlin schon bisher dem Staatsinteresse gebracht hat, genügen noch nicht. Deutsche Lokal - Nackricbt: H e s s e n - A a r m lk a d r. Darmstadt. Der Großherzog hat den Oberlandesgerichtsrath bei dem Ober landesgericht Karl Eckstein zum SenatsPräsidenten' bei dem Oberlandesgericht und den Landesgerichtsrath bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Karl Wiener zum Oberlaudesgerichtsrath bei dem Oberlandesgericht ernannt. Main;: Vor einigen Wochen wurde von der hiesigen Strafkammer ein gewisser Wenzel, welcher sich hier als Jurist, dort als Student ausgegeben hatte, in Wahrheit aber ein gefährlicher Einbrecher war, zu einem Jahre Zuchthaus verurtheilt, weil er in einem hiesigen Hause, während seine Miethfrau in der Kirche war, einen schweren Einbruch verübt hatte. Kürzlich sollte der. Verbrecher nach Naumburg verbracht werden, um dort ebenfalls vor Gericht zu erscheinen. Bei dein Transport nach dort ist der Verbrecher aber seinem Wächter entsprungen und nicht wieder eingeholt worden. Seligenstadt: Herr Postkassier Hofsmann ist kürzlich gestorben. Eine That des Verstorbenen ist zu erwähnen, durch welche derselbe auch außerhalb seiner Verufssphäre sich ausgezeichnet nnd in weiteren Kreisen bekannt geworden ist. Während seines Aufenthalts in Gießen ist es ihm gelungen, im Winter 1840 einen Wolf, welcher sich aus dem Westerwalde in die Gegend von Gießen verlaufen hatte, zu erlegen. Es war das letzte Exemplar dieses gefährlichen Wildeö, welches im Großhcrzogthum Hessen geschossen wurde. In einem Lehrbuch für höhere Schulen des Großherzogthums ist das letzte Vorkommen eines Wolfes in unserem Lande besonders erwähnt und mit der That Hosfmann's in Verbindung gebracht. R'yei npro vi n z. Am I. April d. I. werden die Ocko-nomie-Handwerker der in Saarbrückcil garnisonircnden Regimenter, 70. JnfanterierRegiment und 7. Dragoner:Rcgiment, zum größten Theil nach Coblenz commandirt, woselbst diese Leute bei Anfertigung der Uniformstücke für die Land-sturm-Mannschaften deS 8. Armeecorps beschäftigt werden sollen. Die zur Reserve entlassenen Oekonomic-Handwerker der erwähnten beiden Regimenter haben Befehl zum Wiedereintritt erhalten. Die von dem Gartenbauverein in Düsseldorf geplante allgemeine Gartenbau. Ausstellung, wclcke zu Ostern in der städtischen Tonhalle stattfinde soll, verspricht sehr bedeutend zu werden, da die jetzt schon zngesagte rege Betheiligung pus hiesigeu und auswärtigen gärtnerischen Kreisen mit Sicherheit dieser Veranstaltung einen mannigfaltigen und eigenartigen Charakter sichert. Außerdem ist dem Comite die Mitwirkung von einigen unserer bedeutendsten Künstler zugesagt worden, welche mit ihrem bewahrten dekorativen Talent den großen Kaisersaal zu einem Laudschaftsbilde, einer Verbindung der ausgestellten Pffan, zen und Blumen miteinem landschaftlichen Hintergründe, gestalten werden, welches in einer Wiese, wie hier beabsichtigt, roohl nur in einer Künstlerstadt herzustellen ist. Die Ausstellung soll Samstag den 31. März eröffnet und Dienstag den 3. April geschlossen werden. Der Plan der Bildung eines gemeinnützigen Bauvereins", welcher von der OrtSaruppe des Bergischen Vereins in Lennep für Gemeinwohl in's Auge gefaßt wurde, wird jetzt verwirklicht. Es fand unter dem Vorsitz des Fabrikbesitzers Herrn Arn. W. Hardt eine Generalversamm lung statt, welche die Gründung eines solchen Vereins einstimmig beschloß. Das Grundcipital von .150,000 Mark ist bereits durch etwa 40 Actionäre zezeichnet. Zweck der Gesellschaft ist die Beschaffung billiger und gesunder Wohnungen für die weniger Bemittelten. Der NeingckIlNtt wird als Dividende bis zum Höchstbetrage von 4 Procent auf die Aktien vertheilt. Provinz Hessen-Nassan. In Soden am Taunus starb Herr Sanitatsrath Dr. H. Köhler aus der Straße an einem schlaganfall. Der schon ,n vorgerückten Jahren stehende treffliche Badearzt hat sich um die Entwicklung Sodcns als Kurort sowohl als balncotherapeutischer Schriftsteller, wie als praktischer Arzt verdient gemacht. Ein dankbares Andenken ist dem so jäh DaHingeschiedenen sicher. In Lahr wurde der Bahnwärter Joseph Haur auf Wartstation 263 (Hugsweierer Uebergang) von einem Personenzug übersahren und blieb auf der Stelle todt. Zur gedachten Zeit kreuzten sich beim Ueberaange zwei Züge' und eS ist dem alten Manne jedenfalls nicht mehr möglich ae esen, auszuweichen. ?m

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