Indiana Tribüne, Volume 11, Number 181, Indianapolis, Marion County, 19 March 1888 — Page 2
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r'Lii7!,!'l,"S?3 ::,31 -':!' Zndiana Tribune. Erscheint Fäglich und Stas. ie lattch .Tlidün' kot durch dki Trägr12 lenti rer Woche. Bic onnta4,,lrtbttiu" 5 Cent! ter Wsche. öe,d zusammen 15 Cent?. Per Poft ,ugschtckt in Vorausbezahlung 16 xer Jahr. 5fnct AY O.carvlandvr. JndmnapoliS, Ind., 19. März 1888. Der letzte Pirat. Ein kürzlich aus Honolulu nach Lonbsn angelangtes Schiff überbrachte die Kunde von dem Tode des letzten Piraten", rcelcher auf einer kleinen, zur Sandwich - Gruppe gehörenden Insel Namens Morotinnee gestorben sei. Die Geschichte, die man sich von ihm erzählt, ist voller Romantik. Als der Seeräub noch auf dem Gip felpunkt seiner Macht stand, war er der Befehlhaber eines Schiffes, der Rothen Wolke" welches von allen Seefahrern im stillen Ocean gefürchtet wurde. Die rothe Wolke" segelte sehr schnell und war mit vielen mächtigen Kanonen ausgerüstet. Zeitweise verschwand die rothe Wolke" von der See, um einer schwärzen" Platz ;u machen. Ihr Capitain ließ sie einfach in irgend einem entlegeneu Hafen schwarz anstreichen, um unter einer neuen Farbe unter den Seefahrern Schrecken zu erregen. Das Piratenfchiff und sein Capitain waren von den Seefahrern im südlichen stillen Ocean von einem förmlichen Sagenkreis umwoben. ' Die Theerjacken" raunten sich geheimnisvoll zu, der Viratencapitain sei ein übernatürlicher Mensch und könne von anderen Menschenkindern nicht gefangen oder gar getobtet werden. Die englische Negierung setzte auf feine Ergreifung einen hohen Preis aus, doch gelang es Niemand, diesen Preis zu gewinnen. Es wurden Hunderte von Malen Angriffe auf ihn und auf sein Schiff gemacht und man versuchte alle möglichen Kniffe, um ihn abzufangen, er kam aber stets unverlevl uns siegreich hervor und höhnte nur seiner Verfolger. Wie es heiszt, führte er einen sparn scheu Namen, doch ist derselbe jetzt schon längst vergessen. Der Mann sprach fließend spanisch, deutsch, englisch und französisch, doch glaubte man allgemein, dag er spanischer Herkunft sei. Zuletzt übernalin: ein junger englischer Edelmann die Aufgabe, ihn zu fangen. Der Engländer kreuzte mit feinem Schiff längere Zeit im stillen Ocean herum, bis er endlich auf die rothe Wolke" traf. Ter Seeräuber hielt an und fragte den Engländer, wohin er fahre nnd welche Ladung er an Bord habe. Die Antwort lautete: Wir suchen dich, und du thätest besser, Dich auf der Stelle zu ergeben." G.'h' zur Hölle," antwortete der Pirat in gutem Englisch. Im nächsten Augenblick zischte eine Kanonenkugel über das Schiff deö Engländers. Ein regelrechter Kampf war die Folge. Das Piratenfchiff fchoß zu hoch, um seinen Gegner treffen zu können, dagegen wurde eS von den Kugeln des englischen Schiffes so arg mitgenommen, daß es bald im Meere unkecfank. Der Piratencapitan hatte nur noch Zeit, sich mit zwei seiner Gefährten auf einem Boote zu retten, welches ihn nach den SandwichInseln brachte. Es war ein kleines Felsen-Eiland, auf welchem er landete. Seine Gefährten ließen ihn bald in Stich und fuhren mit der nächsten Gelegenheit nach Honolulu weiter, er selber aber verblieb auf der Jnfel und führte fortan ein Einsiedlerleben. Die Eingeborenen hegten vor ihm große Achtung und versorgten ihn reichlich mit Lebensmitteln, sodaß er keine Noth zu leiden hatte. Er theilte ihnen seinen eigentlichen Namen nicht mit und sie nannten ihn nach der Insel, die er bewohnte, Morrottinee. Die Insulaner liebten es nicht, wenn irgend ein Weißer sich in die Nähe der Insel wagte. Offendar hatte ihnen der Pirat verboten, irgend Jemand in seine Nähe zu bringen, und sie leisteten dem Gebot willig Folge. Morrotince" soll ein ungewöhnlich großer und starker Mann gewesen sein, desien Stimme fast so laut klang, wie Donner. Die Eingeborenen haben ihn zr letzten Ruhe bestattet und halten sein Grab in hohen Ehren. Ein amerikanisches Sittenbild. Aus New Jork wird dieser Tage be? richtet: Eine hübsche, gutgekleidete Frau im Alter von etwa 35 Jahren sprang spät Abends in der Nähe von Jrving Place an der 14. Straße aus ein?r Kutsche, als eben ein etwa 40 Jahre alter Mann vorüberging, an dessen Arm ein Mädchen vergnügt und lachend einher wandelte. Die Frau hatte eine Peitsche mit silbernem Beschlag in der Hand und befand sich im nächsten Augenblick hinter dem Icücken des Paares. Geich darauf sauste die Peitsche auf die Schultert! des Mädchens hinunter. Qier," schrie die Frau; nimm dies, und das, und das! "Und bei jedem Worte sauste die Peitsche auf das Mädchen hinab. Die Mißhandelte brach zusammen und rief ihrem Begleiter zu: Nette mich, Howland, rette mich!" Dabei warf sie sich vor die Füße ihres Begleiters in einer solchen Weise, daß die Peitschenhiebe sie mcht mehr erreichen konnten. Der Mann wandte sich im ersten Au aenblick zorn glühend ein, war aber bald vollständig verstummt. Die Schwinaexin der Peitsche, welche so unbarmherzig ... t v vt.-,- 5.:.. Cst--r-: t.: aus eil cuiuiu ciuci -cjiyiciituu iuiua ter qesaust war, war seine eiaeen Frau! MrS. Howland warf ihm einen Blick tiefer Verachtung zu. Dann sagte sie langsam und jedes Wort betonend : So t t-Y- v ! -t. - (- r - r. . rt' yaoe icn oiaj cnoiicg aogcaßi, George ! Du bist ein schlechter Mensch, ein SchurU Du hast unsere Famtltenleben ruinirt, uno das Frauenzimmer hat Dir da bei geholfen. Jetzt möchtest Dtt wohl noch, daß ich Gnade übe aber paß auf!" Mit diesen Worten schwang sie wieder ihr Peitsch, und dieselbe saust sofort
w- - auf den Mann herab und zekcynete sich mit cinem grellrothcn Streifen ans dem Gesicht desselben ab. Der Maun ergriff die Flucht und verschwand bald in einer Nebenstraße. Und jetzt," sagte die Frau zu dem Mädchen, welches noch immer halb bewußtlos auf der Erde lag, jetzt will ich mit Dir fertig werden." Es hatte sich unterdessen eine zahlreiche Menschenmenge um die Gruppe der Kämpfenden" gcschaart, welche dem Vorfall mit aller Neugier zusah, wie man sie unter ähnli? chen 'Verhältnissen begreiflich finden kann. ' Dn." zischte die erboste Frau, Du hast dazu beigetragen, mein Heim wissentlich zu ruiniren. Du hast über mich gelacht, schon Monate lang. Du hast nie gedacht, daß einmal der Tag der Abrcchnung kommen würde, aber heute ist er da. Hier!" und dabei sauste die Peitsche wieder auf ihr Opfer hinunter, hier!" Und bei jedem -Wort kam ein neuer Peitchenichlag. Die Hmchnuer dieses seltsamen Schaum spicls waren unterdessen auch nicht müßig geblieben. Besonders ein Mann schien es nicht ertragen zu können, daß das Mädchen auf eine solche Weise mißhan delt werde. Er faßte die Frau an dem Arm. Halten Sie ein," rief er ihr zu das ist genug!" Mit einer kräftigen Armbew?qung riß sich die Fran von ihm los, und im näch: steil Augenblicke sauste ihm selber die Peitsche in's Gesicht. Jetzt legten sich andere Leute dazwischen, die Streitenden wurden von einander getrennt ; das Mäd: cheil rasste sich aus und lies nach einer nahen Kutsche, um heimwärts nach Brooklyn zu fahren, die Prugelheldin' bestieg gleichfalls ihren Wagen, der bis her auf sie gewartet hatte, und bald wa der ganze Vorfall auf der Straße vcr getten. Colonien in Süd-ölfrika. Im südlichen Afrika, welches fast ebenso groß ist, wie ein Drittel Europas, gehen gegenwärtig große Veränderungen vor. Das Land dr Bcchuauas ist von den Engländern in Besitz genommen worden, zahlreiche Goldfeder wurden entdeckt und von der Eapstadt, von Port Elisabeth, East London und Durban aus werden nach Norben zu Eisenbahnen gebaut, welche bereits fast bis an die Grenze der beiden Voeren-Nepubliken reichen. Die Holländer in Transvaal sind allerdings entschiedene Feinde aller Einwanderung, weil sie durch die Fremdlinge" sich von ihrem .eigenen Grund und Boden nicht verdrängen lassen wollen, doch hat Sir John Brand, der Präsident des OrangefreistaateS, selder erklärt, daß die Zelt nicht mehr fern sei, wo sich lnl üden Afrikas eine Verbindung zwischen den einzelnen Staaten und Eotonien von Weißen herstellen lassen und dadurch Gelegenhett zur Gründüng einer neuen südafrikanischen Nation bieten werde. Wie unsere Pacisicküste erst nach der Entdeckung von Gold einen Ausschwung nahm, wie er fast ohne Gleichen in der Geschichte dasteht, so hat auch m SüdAfrika das Goldsieber.Wunder gethan. Durch die Goldschätze, die man im Innern der Erde im südlichen Afrika verborgen wahnt, sind allein nach Transvaal im Laufe der letzten zwei Jahre mehr als 20,000 Weiße gekommen. Viele von ihnen sind allerdings Abenteurer der schlimmsten Sorte, aber auch in unserem fernen öcordwcsten und an der Pacisicküste hat sich die jetzige ständlge und ordentliche Bevölkerung aug ähnlichen Ansangen entwickelt. Die Boeren in Transvaal betrachten die in ihrem Lande ruhenden Mineralc r . r it . c jqjae ei) er is tfiuaj, cenn als einen Segen. Schon vor Jakren erklärte ihr Präsident PletlTrius, das Schicksal ihrer Nepublik weree besiegelt sein, sowie einmal fremde Abenteurer und Glücksritter in's Land kommen. Erst neulich sagte Herr Krüger, der jetzige Präsident der ÄoerenNepublik, es sei allerdings den vollandern in Transvaal gelungen, die Angriffe der Engländer und der Eingeborenen abzuschlagen, gegen den Andrang der Goldsucher würden sie sich jedoch im Laufe der Zeit nicht wehren können und wurden demselben unterliegen müssen. Die Worte Krügers scheinen überraschend schnell in Ersullung zu gehen. Noch vor drei Jahren kam auf je sieben Boeren nur ein fremder" weiszer Ansiedler, heutzutage entfällt schon auf je drei eingeborene Weiße" ein Fremder, und die Zahl der Letzteren nimmt fortwährend zu. Dabei sind die meisten neuen Einwänderer erwachsene Männer, die berechtigt wären, sich an der Regierung deö Landes zu-betheiligen, wenn man ihnen das Stimmrecht yeben wollte. Sie könnten schon heute die entscheidende Stimme im Volksraad führen. DieNtueingewanderten verlangen, daß man sie nicht wie Auswürflinge behandle, und wollen beider Verwaltung des Landes mitreden dürfen. Pretoria hat schon längst aufgehört, die bedeutendste Stadt in der Nepublik zu sein. Die Minenstädte Varberton und Johannesberg sind nicht allein volkreicher, sondern auch viel wohlhabender, als die Hauptstadt selber, und dabei sind sie viel hübscher aufgebaut und zeigen viel mehr Geschäftsgeist. Die gegenwärtigen Verhältnisse sind für viele Boeren, die noch, am Alten" hängen, so unleidlich geworden, daß sie ihre Heimstatten verkaust haben und weiter nach dem Norden zu gezogen sind, wo sie der Einfluß der Fremden nicht erreichen kann. Die südafrikanische Nepublik ist aller dings durch Verträge und durch die unter allen civilisirten Nationen der Welt gel tende Freizügigkeit gezwungen, sich der Einwanderung neuer Beoölkerungs-Ele-mente nicht zu widersetzen, doch thut sie Alles, was in ihren Kräften steht, um den Zufluß derselben in ihr Land zu verhindern. Sie hat es sogar versucht, die Orange-Nepublik zu bewegen, daß sie den Bau einer Eisenbahn von der Eapstadt aus durch ihr Gebiet nicht dulden solle, ferner hat sie dieser Nepublik den Vorschlag gemacht, durch gemeinsame Truppen die Einwanderung fremder in ihr Land zu verhüten. Beide Versuche schlugen fehl, und der im Eaplande an- ' lässige Zweig des Afrikander Bund" hat sich in Folge dessen genöthigt gesehen, den Präsidenten .(träner fcn kln,n !r i I semer fremdenhasserischen Politik zu xaax nen. Der Bund theilte ibm mit.
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yOG!m werde sich aller Mltyilse desselMt verlustig machen und seinem Lande großen Schaden zufügen, wenn er noch weiter darauf bestehen sollte, daß die Republik Fremden verschlossen sein und nicht einmal mit der Eapstadt Handel treiben soll. Ob diese Mahnung fruchten wird. bleibt abzuwarten. Es ist jedenfalls ! eine Thatsache, daß die schwerfälligen, conservatioe Boeren keine Freunde von Feuerungen sind und daß sie es sehr ungern sehen, wenn man sie in ihrer Haupt beschäftigung, der Viehzucht, stört. Allen Anzeichen nach werden in dem gegenwärtig stattfindenden Kampfe zwischen den neuen Einwanderern und den Boeren die Letzteren unterliegen müssen. In beiden Zccpubliken beträgt ihre Anzahl höchstens 0,000 Seelen und ihr politischer Einfluß ist in schneller Ab nähme begriffen. Sie können dem neuen Zeitgeist nicht gebieten, der mit unwidcr stehlicher Gewalt von dem Lande Besitz nimmt. Schon jetzt gibt es in Südafrika Eisenbahnen, welche es ermöglichen, daß man von London aus binnen 24 Tagen nach den Goldfeldern in Transvaal gelangen kann. 'Es herrscht kaum ein Zweifel darüber, daß Südafrika binnen wenigen Jahren eine Eisenbahn haben wird, die ; an Bedeutung und Ausdehnung sich mit unseren Pacificbahnen wird messen können. Gegenwärtig wird eine derartige Eisenbahnlinie von der Delegoa-Bai auS gebaut, welche sich bis Natal und der Eap-Eolonie erstrecken soll. Diese Eisenbahn wird nicht nur durch das große Goldgebiet ziehen, sondern auch die beiden großen Oceane mit einander verbinden. Auch andere neue Eisenbahnen werden geplant. Die Staatsmänner in jenen Eolonien reden jetzt schon davon, die Eisenbahn von Kimberley durch das Bechuana-Land bis nach Khamas-Land auszudehnen, wo neulich bedeutende Goldentdeckungen gemacht wurden. Diese Gegend wird von Sir EHrleS Warren mit glühender Begeisterung geschildert. Seinen Angaben zufolge eigne sie sich ganz vortrefflich für Viehzucht und Ackerbau, und es stehe ihr noch eine glänzende Zukunft bevor. Ueberhaupt ist das Klima Südafrika? für die Weißen wie geschaffen. Es ist mild und angenehm, und der Boden ist überaus fruchtbar. Die Zeit mag vielleicht nicht mehr fern sein, in welcher jenes weite Land sich der Cultur ebenso erschließen wird, wie dies seiner Zeit mit den Ver. Staaten der Fall war. Süd:Asrika ist aller Voraussicht nach dazu berufen, einem neuen Völkerfrühling" Vorschub zu leisten, dessen Vedeutung sich gegenwärtig noch aller Verechnung entzieht. Die neuen GebietserWerbungen, welche von Deutschland, England, Italien u. s. w. in Frankreich gemacht werden, tragen wesentlich dazu bei, auch die Entwickelung der Eolonien in Süd-Afrika zu fördern. Vielleicht wird in nicht zu ferner Zeit wirklich eine neue Station" entstehen. Vom Jnlande. . In Nichmond in Virginien hat man dieser Tage mit dem Abbruch eines der bekanntesten Gebäude im Süden begonnen. Es ist Lumpkins Jail", ein großes, sechsstöckiges, hölzernes Gebäude, in welchem bis zur Aushebung der Sklaverei die zum Verkauf ausgebotene bessere Menschenwaare bis zum Stattfinden der Auktion bewahrt wurde. Im ganzen Süden wußte man, daß man von Lumpkins nur gute Waare" erhalte. In Sklaven-Nomai'en und -Geschichten wird das Gebäude häusig genannt. B e n A k i b a würde" so schreibt ein Blatt in Ehicago wenn er noch unter den Lebendeil wandelte, seinen Ausspruch Alles schon da gewesen" in der neueren Zeit sicherlich amen? diren müssen. Eine Bereicherung ker Neuheiten, die den alten Ben Akiba im Grabe über die Thorheit seuies ost citirten AussprucheS erröthen machen könnten, bildet eine von mehreren des Hazardspiels in Ehicago beschuldigten Negern gebrauchte ?lusrede, die entschieden neu ist, sich aber trotzdem als wirkungslos erwies. Etwa fünf Neger waren nämlich beim Hazardspiel ertappt worden und erklärten sowohl dem Polizisten, der sie verhaftete, wie später dem Polizeirichter gegenüber, sie hätten nur zu wohlthat!gen Zwecken" gespielt. Die Ausrede, so neu sie ist. zog nicht recht und die dunkelhäutigen Menschenfreunde mußten je $5 Strafe bezahlen. Ein aufregendes A b e n , teuer hatte dieser Tage ein in der Umgegend von Hot Springs wohnhafter Farmer auf dem Heimwege von dort, lngefähr eine halbe Meile von seinem Hause wurden seine Pferde plötzlich unruhig und weigerten sich, vorwärts zn gehen. Der Farmer, der zwar kein Hinderniß sehen konnte, aber selbst besorgt wurde, psiff seiner vorausgelaufenen Bulldogge, und als diese etwa 25 Schritte vom Wagen war, sprang von einem Baume ein gewaltiger Panther auf sie. Ein wüthender Kampf entspann j sich zwischen Katze und Hund, während dessen die Pferde des Farmers durchgin gen. Es gelang diesem jedoch, sie später wieder zu zügeln und ohne Unfall das Haus zu erreichen. Er bewaffnete sich sofort mit seinem Jagdgewehr und eilte den Weg zurück, aber er fand nur die zersetzte Leiche seines treuen Hundes; vom Panther war nichts mehr zu sehen. Die Gestalt der Wvlke, in welcher die so verheerenden Wirbelwinde auftreten, wird gewöhnlich von den Au genzeugen dieser Naturereignisse ganz verschieden beschrieben. H. W. Jnce aus Dcrden in Teras ist der Ansicht, daß von solchen Augenzeugen jeder. Recht hat, der, welcher die Spitze des Wirbels unten sah, sowohl wie der, welcher sie oben sah, oder der, welcher eine Wolke von mehr mehr säulenförmiger, oben und unten r fr ' ti . i ff . t aynitcyer V2?qiaii erscyaur. er lustroei bewegt sich nicht in einer ungestörten wagerechten Linie fort, sondern der Mittelpunkt der schrecklichen Lufterscheinung hebt sich bald, bald senkt er sich. Steigt er, so wird daS spitze Ende unten erschel nen, sinkt er und breitet sich die wirbelnde Kraft zerstörend auf dem Boden äuS, so lagert die Wolke breit auf dem Boden, nach oben spitz auslaufend, geht er in mittlerer Höhe dahin, so bildet sich die Säule. Diese Eigenthümlichkeit im Fortsckreiten der Wirbelwinde erklärt ja die scheinbaren Launen ibreS Lau
ses. $nce dcovachtetc einst auf ocr Pratrie einen Wirbelsturm, der ihm bis auf 150 9)ardS nahe kam, etwa 15 Minuten lang und konnte alle Stadien desselben genau wahrnehmen. Ein im Boston Store" an der Statestraße in Ehicago angestellter Eommis Namens W. E. Eldridge war seinen Brodherren schon seit längerer Zeit durch seine sonderbare Lebensweise aufgefallen. Er verdiente nur Kl0 die Woche, bezahlte aber für seine Wohnung allein jede Woche 812 und hatte augenscheinlich noch viel Geld zu anderen Ausgaben übrig. . Die Geschichte siel allgemein auf, und Eldridge wurde unter der Anklage verhaftet, seine Prinzipale systematisch be stöhlen zu haben. Man fand bei dem Verhafteten unter den Kleidern verborgen werthvolle Atlasstosfe, Spitzen und dergleichen. Diesen Beweisen seiner Schuld gegenüber konnte der der Dieb nicht widerstehen. Er legte ein Geftändmß ab und zeigte der Polizei, wo er noch mehr gestohlene Sachen hatte. In einem Wandschrank seiner Wohnung fand man Waaren verschiedener Art im Werthe von S2S00. Eldridge wurde natürlich in Haft behalten, während die gestohlenen Sachen nach der Polizeistation gebracht wurden. Das Räth-
sel seiner feinen" Lebensweise war gelöst. 'Er hatte schon seit, längerer Zeit seine Arbeitgeber systematisch bcstohlen und die gestohlenen Sachen an Uiuei handler verkauft. Unter der Beschuldigung, Naturgas von der Oil Eity Suppig Company" heimlich verbrannt zu haben, wurde dieser Tage in Titusville in Pennsylvanlen ein Mann Namens Eonrad Engles, der Vater von drei Kindern, verhaftet. Man wußte, daß sich in seinem Hause eine Leitung für Naturgas befand, doch war diese beim Verlassen des Hauses durch den letzten Miether geschlössen worden. Engles ließ Niemand in's Haus, und nur mit List gelang es, während seiner Abwesenheit durch ein Hinterfenster Eingang zu erhalten, und man sah denn auch das Gas lustig bren nen. Engles entschuldigte sich damit, er babe an die Röhre angestoßen und dabei sei der Stöpsel von selber herausgesprungen. Aus Furcht, zu ersticken, habe er alsdann das Gas angesteckt. Diese Entschuldigung genügte dem Nichter natür, lich nicht, er drückte aber seinen Zweifel aus, ob Engles bestraft werden könne, da Gas kein greifbarer Gegenstand sei. Ebenso erklärte der Nichter, daß Wasset ebenfalls nicht gestohlen werden könne, ferner sei auch die Wegnahme eines Thieres, dessen Fleisch nicht gegeffen würde, nicht strafbar, es sei denn, das: selbe sei registrirt und versteuert. Engles wurde unrer L200 Bürgschaft gestellt. Seit mehreren Wochen wurden die Ingenieure und die an deren Angestellten der Cleoeland, Lorain & Wheeling Eisenbahn" in dei Nähe von Flufhing stets von einem Frauenzimmer belästigt, welches ai.gcii: scheinlich darauf ausging, sich von einen Zuge dieser Bahn tödten zn lassen. Sie ging dabei so systematisch zu Werke, daß die Zugführer eines jeden nach Flufhing kommenden Bahnzuges mit Angst das Geleife überwachten, ob sich die SelbstMörderin iu spe nicht auf demselben besinde. Oft fahen sie sich gezwungen, die rechte Zeit zu versäumen und langsamer zu fahren, blos weil das Frauenzimmer sich. auf dem Geleife befand in deraugcn: fcheinlichen Absicht, sich tödten zn lassen. Dieser Tage war die Frau wieder da und es gelang dem Eonducteur eineö Frachtzuges nur mit großer Muhe, den Zug halten zu lassen, ehe sie überfahren wurde. Man gabelte sie. auf und fand aus, daß sie anständig gekleidet und etxm 25 Jahre alt war. Als die Eisenbahnler sie fortzogen, that sie sehr entrüstet und rief aus : Warum habt Ihr den Zug zum Stillstand gebracht ! . Ich bin des Lebens müde!" Die Eifenbahnlcr sagten ihr, sie solle doch von einer nahen Brücke in'g Wasier springen, wenn es ihr mit dem Sterben ernst sei, doch erklärte sie, sie wolle sich nur von t nem Eisenbahnzug Übersahren lassen. Sie ist offenbar verrückt. Von gut belohntem Mitleid wird aus New Jersey berichtet: Im October vorigen Jahres kam auf die Farm von W. L. Johnson ei junger Mensch, Namens Hugh Edward McKenzie, und bat flehentlich um Arbeit. Er wurde zuerst zurückgewiesen, aber als die älteste Tochter ihn rufen hörte: Mein Gott, wenn ich heute kein Unterkommen sinde, muß ich mich tödten!" wurde ihr Herz von Mitleid bewegt, nnd sie überredete ihren Vater, ihn anzustellen. Ganz natürlich hatte dies zur Folge, daß die jungen Leute sich in einander verliebten und sich heirathen wollten, was aber der Vater sich sehr energisch verbat. Er hat indessen jetzt seinen Wicderstand eingestellt, denn dieser Tage erhielt McKenzie die Nachricht, daß sein Vater, der EivilIngenieur in Edinburg war, gestorben sei und ihm S30,000 hinterlasien habe. Er hat sich bereits eine benachbarte Farm gesichert und sobald das Geld da ist, wird das junge Mädchen den Mann hei rathcn,den ihr Mitleid ihr gewonnen hat. Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Pommern. In Stralsund feierte die Schifferinnung den Gedenktag ihres vierhundertjährigen Bestehens. 'An der Feier konnte man so recht erkennen, wie die Schifffahrt Stralsunds im völligen Niedergang begriffen ist. Noch vor zwanzig Jahren hatte das Fest den ausgeprägten Eharakter eines Volksfestes getragen, jetzt ist es an der großen Menge spurlos vorübergegangen. Einige Häuser hatten am Tage geflaggt, am Abend fand ein Souper statt, an dem etwa neunzig Personen theilnahmen. Damit war der Feier Genüge geschehen. Die einzige hier beste? hende Zeitung hat des Tages mit keinem Worte gedacht. Provinz Sachsen. Rndölf Zwicker, der langjährige erste Secretär der Aeltesten der Magdeburger Kaufmannschaft, allen Volkswirthen wohl bekannt, ist im 60. Lebensjahre gestorben. In Halle a. S. wurde am 24. Februar ein blutiges Verbrechen be kannt, das in letzter Nacht in dem angrenzenden Giebichenstein verübt worden st. Dort wurde am Vormittag der junae Glasirmeisre? Wsrnecke im Bett
seiner Schlafstube ermöröet äusgesunven. Nach vorliegenden Anzeichen scheint ein Raubmord vorzuliegeil. Der Mann lebte in den bescheidensten Verhältnissen. Am Vorabend hatte er sich bis spät in einer in dem Hause befindlichen Nestauration aufgehalten. Provinz Westfalen. Die geplante katholische Arbeiter-Eo-ionie für Westfalen wird im Laufe des Frühjahrs in's Leben treten. Ein zu gleichen Theilen aus Acker und Moorboden bestehendes größeres Gelände ist in der Gemeinde Reken, einem Haltepunkte des Duisburg-Quakcnbrücker Eisenbahn, angekauft und der Bau eines Anstaltsgcbäudes bereits in Auftrag gegeben worden. Die Leitung der Colonie wird der Trapistenorden übernehmen, der Abt des Klosters zu Oelenberg im Elsaß hat sich auf Antrag des Bischofs von Münster bereit erklärt, einen Ordcnspriester, den aus dem Münsterlane stammenden Pater Ludger Wichmann, und einige Brüder zu dem genannten Zwecke nach Westfalen zu entsenden. Die Beschaffung der Geldmittel für die Errichtung und den Betrieb der Colonie wird, nachdem die Provinzialvertretung hierzu außer einem Jahreszuschusfe von 6000 Mark ein unverzinsliches Darlehn von 80,000 Mark zur Verfügung gestellt hat, keine Schwierigkeiten machen; für den ersten Bedarf reicht diese Summe aus und für die Zukunft darf man auf günstige Ergebnisse der vom Oberpräsidcntcn bereits genehmigten ösfentlichen Sammlungen in der Provinz vertrauen. Ueberdies hat sich zur dauernden Regelung des Geldbedarfs für das Unternehmen ein besonderer Verein gebildet, dessen Leitung der Neichstagsabgeordnete Freiherr v. Landsberg-Steinfurt über nommen hat. Königreich Sachsen. Dr:Sden: Herr Polizei - Präsident Schwauß feierte jüngst das 2Sjahrige Jubiläum seiner Direktorialthätigkeit an der Spitze dieser einflußreichen könig ti f. ... o . f :i .c t ... . . c v rL.
liegen zueyoroe oer Haupr- uno resioenz stadt, nachdem er schon zehn Jahre als Rath der Polizeidirektion angehört hatte. Der erste kgl. Polizeipräsident war v. Burgsdorff, welcher einige Jahre spater als Kreisoirektor nach Leipzig kam. Ihm folgte von Carlowitz, welcher nur kurze Zeit amtirte und an Lungenleiden starb. Sein Nachfolger v. Pflugk kam nach kurzer Dienstzeit in's Ministerium deö Innern. Während dieser drei Am tiruligen hatte Schwauß oft die Stell Vertretung. Er war kein Neuling in dem hohen Posten, zu welchem ihn die Negierung 1863 berief. Was er in sei ner Antrittsrede am 21. Februar genannten Jahres in Gegenwart des Negierungscommissars vor dem versammelten Beamten- und Erecutiopersonale als Programm seines Strebens und seiner Thätigkeit bezeichnete, das hat er gchalten. Ein erschütternder Unglücksfall ereignete sich am 20. Februar Nachmittags 1 Uhr am Eisenbahnübergange bei E. L. 1 in Ebersbach. In der -Ver längerung des Wegüberganges befindet sich ein Hohlweg, in welchem die Kinder des Bahnwärters Teich Schlitten fuhren. Teich hatte sich bereits auf seinen Posten begeben, um den ankommenden Zug zu erwarten, als die Kinder das Verbot des Vaters, während der Vorbeifahrt des ankommenden Zuges zu fahren, nicht achte, ten, oder wohl nicht verständen hatten, in dem vorgenannten Hohlwege herab, unter der geschlossenen Barriere hindurch, nnd auf den Uebergang gefahren kamen. Da Teich sein Augenmerk auf den ankommenden Zug gerichtet hatte, so sah er die Gefahr erst im letzten Augenblicke, nnd es war ihm bei eigener Lebensgcfahr nur möglich, eins seiner Kinder bei Seite zu schleudern, wahrend das andere vor den Augen des Vaters von der Maschine erfaßt und zerfleischt wurde. In Grinlma wurde die 70 Jahre alte Wittwe Goldammer in ihrer Wohnung erstickt aufgefunden. Sie lag, nur mit einem Hemd bekleidet, in der rauchcrfüllten Stube neben dein Ofen, in desien Umgebung, wahrscheinlich durch Herausfallen von Kohlen, die Dielen glimmten. Die Mitbewohner des Hauses waren erst durch deii brandigen Geruch auf das Unglück aufmerksam geworden. Namenloses Unglück ist über eine Familie zu Hartmannsdorf hereingebrochen. Im Juli v. I. starb der etliche 40 Jahre alte Gutsbesitzer Kaden, am 23. Januckr ds. IS. brannte das Gut der Wittwe mit sämmtlichen todten Inventar nieder, und kurz darauf ward die Wittwe be- . erdigt, sechs Waisen hinterlassend. In diesem Frühjahr soll das neue homöopathische Krankenhaus auf der Sidonienstraße zu Leipzig eröffnet werden. Dieses ist das erste und zugleich einzige Spital Deutschlands, in welchem mittelst Homöopathie geheilt wird. Das Gebäude ist ganz aus privaten Mitteln errichtet worden. Es wurde eine Summe von 245,000 Mark, wovon Baron Al--phons v. Hoffmann in London allein 160,000 Mark stiftete, aufgebracht, die auch für Grund und Boden, Bau und innere Einrichtnng des.Gebäudes aufge gangen ist. Der Betrieb soll gleichfalls mit privaten Geldern aufgenommen wer den. Freilich tragen die Kurkosten der Patienten mit zur Unterhaltung bei; trotzdem aber werden in den ersten beiden Betriebsjahren ca. 15,000 Mark Unter haltungskosten gebraucht. Die auch in weiteren Kreisen bekannte, inOberpester witz seit Jahrhunderten seßhafte Familie Körner, feierte jüngst ein fioheö Fest. 9!achdem es bereits drei (noch lebenden) Brüdern aus dieser Familie vergönnt war, die goldene Hochzeit" in stltener Nüstigkeit seiern zu können, hat nun auch die Schwester derselben mit ihrem Ehegatten Earl Müller dasselbe Fest im Kreise der Familie begangen. An der Sandgasse in Pirna wurden 15 Skelette gefunden. Es soll dort ehemals der Galgenberg" gestanden haben, sodaß der Fund die Ueberreste von Delinquenten sein dürften. In Nothenkirchen bei Auerbach, wo im Laufe der letzten Jahre 15 17 Mal Schadenfeuer ausgekommen sind, und dadurch der Ort wohl zur Hälfte neue Gebäude erhalten hat, ist wieder ein sogenannter Brandbrief auscefunden wor den. Dadurch werden die noch nicht massiven Häuser in der Nähe der Reit schule" bedroht. Die Behörden, sowie die Feueroersicherungsgesellschaften sind eis lia btmübt.denBnefschreiber zu entdecken.
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iSttUWS vPBfE F TRADE t: m HfJXy TRÜ WM . MB r gegen Nnverdrmllchkcit. Llchtiges Zeugniß. Mehrere Mouate litt ick an Unverdau liZzkeit, die mir viele Beschwerden mackie , und rollstZndiqe Axrctitlosigkkit herbei. führte. Auf Änrakden einige? Freunde i macbte ick einen Versuch mit Dr. August König'S Hamburger Tropfen und nachdem ich dieselben regclmäßiq eine Zeitlang ein genommen hatic, war ich roicdcr gesund. H. Meyer, Herausgeber deö .Journals", Bloominglon, Jl!s. Seine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Unverdau lickkeit, die keinem der vielen angewandten Mittel weichen wollte, biö ich meine Zu flucht zu Dr. August König'S Hamburger Troxfcn nahm. Diese ausgezeichnete Medizin stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Lest) e, Zoiö OrleanS.Slr Saltimore, Md. . Gebraucht sie stets. Schon seit vielen Jahren sind Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen bei mir stelS im Hause zu finden. Sie erweisen sich a!ö ein ganz vorzügliches Mittel gegen Unserdaulichkeit. Ich aebrauche nie ettvaö andedereS,sie sind auf'S Wärmste zu emrfehlcn. Jakob Walte, Reading. Ps. Empfehle sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, daß Dr. August Koni'S Hamburger 'Tropfen meine Frau von einem Magenleiden befreit haben, welches ihr seit längerer Zeit viel zu schassen machte. Peter Goktner, Das land, Md. 2 allen Apotheken ,u haben. 50 Otntt die Flasche. W mm L Y0GELER CO.. EaltUcn. II Cures 4Removes Tarif Sunburn, Dee StlngSt Mos qulto and All ! insect iixect rarixs, ELOTCTCS, ütunora, jjmo-raarij, and OTflrr farm es cV-'n blemlÄea, vos!vcl7 curod oa ioo xaost aonoaio EXin withou) lcaTlaj a sear, ty Ol33.tmOTl Prlco S5cts., COcts. and kl fhm HopPUl .JMxnfg Co., Uovr London. Cona. kl. JI.i tH'l. fv t,..j.... -3 - - ai aruccts er cy mau. M.... a.vy M. 11. igr DiAwrw liw.- Ig SAJfELyTIl omonaneaa and eoastlpatioa ha?e no equal. 5o. LIttl Zn allen ftpotbetcti iu feabtn. &RKQJ ö Den einzigen Weg V Wnmestrft vsustandig herzuft-Vrn,I unt selbst fctlAtnb3r unbtlbarn Win Bon' IV. Qef&te&tSfranffceiten fufimrab dauernd Mi beiien. ferner, genaue Aufllärung üb Mannbarkeit! Weiblilbkett ! Ebe ! Oinder, , Gntfie derselben und Heilung, zeigt daZ ge dtegkue Buch Ter SkettunaS.Ankrr:"., treuen Bildern. Wird in deutscher Srrache, im., 250 Seiten nü ,a lretche leben. lgezen lliasendunz roa LZ SentZ tn Postl lamvs, sorasam ttxvadu frn venanrk. . ., Ne ,e: neutsrliMHi II.IiistItnt.11f Iln ton Place. nahe Broadway. Ne w York, I j N. r. In Indianapolis. Ind., beim Buch I Händler O. Keyler, 29 Süd Dela wäre St, OST TVO VTäTV Oa UiSILs: skr die Saison 1887. A. Caylor, Office: O ITortl Wut 8tr. C7" Telephon 949. Deutsche jgipn-pifüP, Etablirt seit 1859. siMeleJeiißo., Ecke Nassau and Spruce Street, (Tribune Builling.) Nev Yorlcbesorgen all Arten roa G0chiftMinzigm , Trrsonalaufsordrrun gen esc für die Zeitung, oteie für alle deutschen Blätter in den. Ver..Staaten und Europa. BAmmtlich Deutsch-Amerikanische Zeitungen liegen in unserem Geschäft-Lokal cur freien Xlnsioht des Publikums au Die jreehrten Herausgeber deutscher Blatter erden achtungtroll ersacht, uns ihre Pablika Uanea für unser Beglstratur au übersenden. Luxus ! Die Bee Line Route (i& ST L und OCC&I BAHN). 44 Diese ausgezeichnete Bahn besördeet Passagiere nach Cinoiiiatlf Oloreland, BulTalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Borf ohne Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkans&s, Texas, Kansac Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. . MedligftePattn. Man weude sich wegen näherer Juscr mation an V. B. Martin, Gen'l Pass. Agent. ff!!. W J. Nichols, Gen'l West. Agent. St o a t S. Jodn Weilacher, Saloon 0. Villialdchallk, 0O El Osnnsvlvauta Oiu
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