Indiana Tribüne, Volume 11, Number 181, Indianapolis, Marion County, 19 March 1888 — Page 1

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Eine Skandalgelch ichte. Chicago. 19. Mör,. Ein Mäd. chen. das im Gebäude des Board of Trade Aepfel verkauste. wurde am Freitaz ' Abend mit einem prominenten Mitglied des Board of Trade zusammen gesehen Bier Stunden später starb c3. Man erwartet sensationelle Enthüllungen. Svrangtn aus d e m I e n st e r. New York. 19. MSrz. Ein HauS an der Ecke von Madison Ave. und 86 5ir. brannte heute Morgen. Mehrere Personen sprangen auS den Fmyirn. Eine alte Frau fand dabei ihren Tod. Gbitorielles. Staatssekretär Bayard bestätigt die Nachricht, daß der neue Vertrag mit der chinesischen Regierung unterzeichnet ist. Derselbe ist dazu bestimmt, der sozenann ten Einwanderung richtiger Einfuhr chinesischer KuliS ein Ende zu machen. Mit Ausnahme derjenigen KuliS, die '

leugnen. auf zwanzig Jahre hinaus gar

lein' Q,,nesiscber Arbeiter m;br bineinac lassen werden. Von den Chinesen aber, ' die besuchsweise in ihr Vaterland gereist sind, sollen auch nur diejenigen wieder zurückkehren dürfen, welche den Nachweis liefern, daß sie hier eine Familie h iben oder Eigenthum im Werthe von $1000 besitzen. Ja die amerikanischen Hafen werden also, nachdem der Senat den Vertrag be statizt hat, die Kulis nicht mehr gut ein geschmuggelt weiden können, es fragt sich aber, ob sie ihren Weg nicht über Canada in die Ver. Staaten sinden werden. Der Administration ist es jedenfalls gelungen. die Ch nesenfrage" politisch für sich aus zunützen und daS ist ja am Ende hierzulande immer die Hauptsache. Wie eine Depesche von Washington meldet, zerbrechen sich unsere Gesetzgeber in Washington die Köpfe darüber, wie sie auf dem Wege der Gesetzgebung solchen Ereignissen wie der gegenwartige Eisen bahnstreik abhelfen oder vorbeugen kön nm. Daß der Geschäftsbetrieb im All gemeinen schwer unter solchen VerkehrsstSrungen leidet, daß es der sehnlichste Wunsch Aller Ware, hier helfend einzugreifen, braucht nicht erst gesagt zu w rden, aber mit V.rfuchen, daran etwas zu ändern, brauchen sich unsere Gesetzgeber nicht zu quälen. DaS ist vom heutigen Nechisstandpunkte aus, eine positive UnMöglichkeit. Die vielgerühmte Freiheit im Verkehr, oder was man so darunter versteht, erlaubt es nicht, den Corporationen die Bedingungen vorzuschreiben, unter denen sie ihre Leute anstellen wollen, und erlaubt ebensowenig den Leuten die Bedingungen vorzuschreiben, unter denen sie arbeiten muffen. ' Um solchen Streiks ein Ende zu machen, müffen erst einmal die Ideen der Sozialdemokraten Platz greifen, denn selbst die Uebernahme der Verkebrsanstalten durch die Regierung schließt die Möglichkeit von Streiks nicht auS. DaS Com'te für PostangelegenHeiken im Bundessenate widersetzt sib allen Vorschlägen zur Einrichtung eineS Posttcleraphen. Es hält eine Bundescontrole" d:S Telegraphenwesens für aus reichmd. Diese Idee ist lächerlich. Wenn zwanzig oder mehr Telegraphengesell schasten beständen, so hätte eS einen Sinn, ihre Beziehungen zu einander und zum Publikum gesetzlich regeln zu wollen. Da aber thatsächlich ein Privatmoncvol auf diesem Gebiete besteht, so kann nur noch die Frage eröteit wden, ob dasselbe mehr wünschenöwerth ist, als ein Regierungsmonopol. F:rner hat noch Niemand gezeigt, warum die telegraphische Corresvonderz nicht ebenso gut durch die Post besorgt werden könnte, wie die briesliche. Den Millionären in unserem' "douso ok loräs" wird das Alles aer sehr gleichailtig sein. Sie begeistern sich alle mehr oder weniger für das Privstmono pol. denn bei einem solchen kann der Ges tzgeber dann und wann sein Hühnchen pflück. n und eö bezahlt sich selbst einem solchen Monopol anzuzebören. - Der Generalanwalt der Ver. Staa ten hat einen Prozeß gegen den Cmtfei

MagnuS Swenson anhängig gemacht, der hoffentlich erfolgreich sein wird. Swenson war vom Bunde auf der Versuchsstation von KansaS angestellt worden, auf der die Verarbeitung des Sorghums in Zücker erprobt werden sollte. Füt seine Dienste bezog er natürlich ein anständiges Gehalt, und es wurde selbstverständlich vorausge setzt, daß er alle seine Kenntnisse dem Bunde zur Verfügung stellen werde. Die Experimente waren ziemlich weit gediehen, als Swenson den Vorschlag machte, zur Reducirung der Niederschlagssäuren ein Mittel anzuwenden, welches in Europa längst bekannt und in vielen Büchern be schrieben ist. Sein Rath wurde befolgt und erwies sich als werthvoll. Daraufhin nahm Swenson sofort ein Patent auf sein" Verfahren heraus. Nachdem also die Ver. Staaten große Summen auSgegeben haben, um eine einheimische Zucker Industrie aufzbauen, beansprucht Swen son, daß er allein dasRecht hat, SorghumZucker zu fabriziren. Ein Trusts hat bereits sein Patent erworben und beabsichtigt, dasselbe auszunutzen. ES wäre zu wünschen, daß diese Erbärmlichkeit nicht gelmgt, allein unsere Gerichte sind längst zu Werkz ugen der Monopole geworden, und wir haben deshalb wenig Hoffnung auf einen günstigen AuSgang des Prozesses. Nach und nach kommen auch andere Blätter, als Arbeiterblatter zu der Einficht, daß eS mit der vielgerühmten Kontraktfreiheit des Arbeiters nichts ist, daß

der freie" Arbeiter nur eine Scheinsreiheit besitzt, welche lediglich dazu dient, die Arbeit erst recht zum Sklaven des Kapi tals zu machen. Schreibt der Cleveland Anzeiger" : Mit dem gemeinen englischen Rechte machen gerade die Arbeiter und sonstige kleine Leute" immer so schlimme Ersahrungen, die sie endlich einmal aus die Ersetzung dieses Judge rnade Law" durch klare und bündige Gesetze dringen sollten. In Pennsylvamen besonders ent scheidet das Staatsobcrgericht sämmtliche Streitfälle zwischen Arbeitern und Capitalisten zu Gunsten der Lebteren, immer natürlich auf Grund deS gemeinen Rechtes. Es leugnete vor einigen Monaten die Gewalt der Legislatur, die Contraktfreiheit" zu beschränken, d. h. den Capitalien zu verbieten, ihre Arbeiter anders, als mit gesetzlich anerkanntem Geloe zu lohnen. ES hat jetzt auch die Haftpflicht des Unternehmers so eng bearenzt, daß ein in der Ausübung seines Berufes zu Schaden kommender Arbeiter nicht die geringste Aussicht auf Schadeneisatz hat. Einem Tagelöhner, der eine Kreissäge zu bedienen hatte, war nämlich durch einen abspringenden Holzsplitter das rechte Auge ausgeschlagen worden. Vor Gericht wurde bewiesen, daß der Unfall" nicht hatte vorkommen kö-nen, wenn die Säge mit einem Schutzmantel oder 'lireaSer" versehen gewesen wäre, Die erste Instanz sprach in Folge dessen dem Arbeiter Schadenersatz zu, das Obergericht stuß aber das Urtheil um. Es erklärte u. A., wenn der Kläger einen Spreader" an der Kreissäge hätte haben wollen, so hätte er dieö kontraktlich ausbedingen müssen! Nach dem gemeinen Rechte stehen sich eben Arbeitgeber und Arbeiter als einander vollständig ebenbürtig gegenüber, und daß sich die Verhältnisse in zwischen geändert haben, daS geht doch die gelehrten Juristen nichts an ! Drahtnlll-zrichtea. Vergeblich. Washington, 13. Mär,. Der Streik der Lokomotivführer im Westen beschäftigt die Congreßmitglieder und eS ist vielsach die Rede von Versuchen Gesetze zu aachen, durch welche solche Streiks vermieden werden. ES Oirp davon gesveochen, ein Schiedsgericht einzusetzen. NcheS Streitfrage entscheiden soll, oder die Projekt wird nicht sehr günstig be t'achtet und eö ist bis jetzt Keinem möglich gewesen, einen Vorschlag zu machen, des sen Aulsührung als William betrachtet werden könnte. Neue Pserdekra nkheit. New York, 18. März. Unter den Pferden in dieser Stadt macht sich neuer dingS eine räthselhaste Krankheit bemerk li, welche sast immer einen tödtlichen Verlaus nimmt; die Aerzte nennen diese Krankheit .Harn Blutvergiftung-. Ohne daß sich vorher irgend welche Anzeichen eingestellt haben .sängt da Pfad plödlich an. am hintern Theile seines Körpers heftig zu zittern dann geben die Hint r deine nach und daS Thier stürzt hin. In neun od,r zehn Fällen tritt bald daraus der Tod ein. DaS Pferd hat aber vorher noch schreckliche Ochmeren hu leiden,

schlägt und stößt um sich und zerschmettert sich manchmal den Kopf. , Sine Kugel ist unter solchen Umständen wirklich ein Act der Wohlthätigkeit. Gestern wurden eine ganze Anzahl Pferde, welche im Schnee hingestürzt waren, vom Agenten deS ThierschutzoereinS erschossen während andere in den großen Ambulanz vagen der genannten Gesellschaft nach den Ställen der Eigenthümer oder nach dem New York Veterinary Hospital gebracht

wurden. DaS Entstehen der. Krankheit wird folgendermaßen erklärt: Fast alle von derselben befallenen Pferde sind Thiere, welche jeden Tag gearbeitet hatten. AlS nun der Froststurm kam, hatten sie lange Zeit müßig in den Ställen zu stehen. Sie erhielten ihre volle Quantität Futter. und da sie nicht die gewohnte Bewegung hatten, so asstmilnte sich die Nahrung nicht, und daS Blut erhielt einen starken Prozentsatz von Cacheter. Die Krankheit hätte wahrscheinlich vermieden werden können, wenn man die Pferde auf halbe Rationen gesetzt hätte.- Man hofft, daß in einigen Tagen die Krankheit wieder ver schwunden sein wird j aber jedenfalls wird ern großer Verlust zu verzeichnen sein. Der Eisenbahn. Streik. KansaS Eity.lLMärz. Derstreik an der Santa Fe Bahn ist vorüber, die Leute nahmen auf Ersuchen Arthurs den Dienst wieder aus. B i n c e n n e S. Ind.. 13. Mür,. Die Lokomotivführer und Heizer drr Ohio u. Mississippi Bahn hatten heute eine Ver sammluna. Sie drohen mit einem Streik, wenn die Bahn Frachtgüter von der Ehi cago und Burlington Bahn übernimm'. Zeitungsschreiber organift ren sich. N e P o r k. 13 Mör,. In der heutigen Veriammlu.'g drr Eertral Labor Union ersuchte Lokal-Ass'mbly 9190 der KnightS of Labor um Aufnahme. Die Assemdlv nennt sich Horace Greety Club und besteht auS ZiitungSfchreibern. Ne portern und Redklteurn. welche den Club gegründet baden, um ihrefUanz'elle Lage zu verbessern. Br Za&i Kaiser Friedrich. Berlin. 13. März. DaS Befinden deS Kaisers Friedrich erregt Besürchtun. gen. Seine Stimme ist derart, daß ihn nur Diejenigen verstehen können, welche häufig mit ihm verkehren. Die Stimmung gegen Dr. Mackenzie ist eine sehr gereizte. Derselbe wagt sich nicht über den Garten hinaus, der daS Schloß umgiebt, und ist aus den Wunsch der Kaiserin stets von einem Detrctiv be gleitrt. Die kaiserliche Prokl amati o n. Berlin. 13. März. Die Diskussion über die Proklamation zeigt eine consuse Meinungsverschiedenheit über den Sinn derselben. Die konservative Presse weiant sich, die Stelle betreff der Sozial!stengesetzgedung dahin auszulegen, als ob dieselbe die socialen und ökonomischen Projekte BiSmarckS dekavouire. Di, deutichsreisinnigen Blätter betrachten dieselbe Stelle als ein deutliches Zeichen da für.daßeinetieszehendeDifferenz zwischen der Socialpolitik deö Kanzl.rZ und der deS Kaisers bestehe. Bezüglich der Rechte des Reichstages bezeichne ste, deutschfrei sinnigen Blättern zufolge, den entschiede nen Entschluß deS Kaisers, die Stimme des Volke?, wie sie durch die Vertreter desselben ausgedrückt ist, zu reipekliren. Die konservativen und die nationallibera len Blätter betrachten den Ton der Prok lamation a!S einen Todesstoß für die Hoff nungen der Deutschfreistnnigen. welche ine positive Erklärung zu Gunsten eines Parlamentsregimes erwartet hatten. Jeder kritiftrt jedoch die Proklamation sympathisch. Der Schlüssel zu ihrer Deu tung gkhö:t BiSmaick als ihrem praktischen Ausleger. Jene Svidelaffaire. B t r l i n, 13. März. Die Schwtizer Regierung hat eine Depesche nach Berlin gesandt, worin tfiae gesübrt wird über daS bekannte Verhalten der preußischen Polizeiagenten (in der Züricher Affaire) Gleichzeitig drückt die Depesche Bedauern darüber auS, daß drr Polizei hauptmann Jistier indiScret genesen sei. indem er sozialistischen Mitgliedern des deutschen ReichtageS einen Bericht über die Thätigkeit der Spitzel Haupt und Schröder geliefert, und ersucht die Berli ns Behörden, die Polizeiagenten zu deSavouiren und auf die fernere Absen dung solcher in derartigen Auftrügen zu verzichten. DieS bildet daS Ende deS vielbesprochenen Vorfalles und kommt thatsächlich einem Elfolg der Sozialisten gleich. . 8 oii langer. Pari 18. März. ES heißt, doß Boulanger sich jetzt, nach seiner Absetzung, entschlossen habe, in die Deputirtrnkam mer einzutreten.

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