Indiana Tribüne, Volume 11, Number 178, Indianapolis, Marion County, 16 March 1888 — Page 2
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ti. Zndiana Tribüne. Erscheint ßiglieZ und S ,tkgS. f-ye tlolich .Xiibüne folet durch dei Träger 12 U Cent uz Woche, tt SonntaattitÜne" 5 Cents pcf Wach, eibe mfiBimm 15 Cent. Ö't Poft ,ugeschtöt in Sorauttkiahluag 16 per Jayr. f!ei 140 JD. Warvlandür. Indianapolis, Ind., 16. März 188. Utverlistet. .Manchen Sträflingen" so erzählte neulich ein Detectio in Nero Aork einem Zeitungsmanne gefällt es in Sing -Sing nicht. Das Leben dort ist ihnen zu einförmig und zu langweilig. Auch der Sträfling Clarence Brown konnte den Aufenthalt in Sing Sing nicht leiden. Orr war in der Küche des Aufsehers Walker beschäftigt und hatte in Folge 5essen mehr Freiheit, als viele seiner Mitgefangenen. Als indessen Walker und sein erwachsener Sohn einmal aus: gegangen waren, nahm Brown einen feinen Anzug, welcher dem jungen Walker gehörte, kleidete sich von Kopf bis Fuß als (Gentleman an, stülpte sich einen nagelneuen Culindcrhut auf den Kopf und wanderte unbelästigt zum Gefängniß hinaus, örst später wurden mir gewahr, daß er seine Flucht bewerkstelligt hatte. Mir wurde die Aufgabe zutheil, dem Flüchtling nachzuforschen. Ich erinnerte mich, daß ein Frauenzimmer vor etwa 14 Tagen ihm einen Besuch abgestattet hatte. Die Frau hatte erklärte, sie sei BrownS Gattin, und deshalb glaubte ich, sie komme auö Baltimore. (5s war schon sehr spät Abends, als sie in Sing Sing anlangte, und ich ertheilte ihr den Rath, lieber bis zu dem nächsten Tage zu warlen, da sie sonst ihren Gatren nur auf sehr kurze Zeit würdeschen können. Sie sind bis aus Baltimore hierhergekommen," sagte ich. und es wäre besser für Sie, in ein Hotel zu gehen und dort zu übernachten. Morgen können ie dann mit hrem Manne eine lange Unterredung haben." Ihre Antwort machte mich verdutzt, da ich von dem angeblichen Manne der Frau selber gehört hatte, daß seine Familie in Baltimore wohne. Ich komme ja gar nicht aus Baltimore," erwiderte mir die Frau. Ich wohne in Troy im Staate New ))ork." O, entschuldigte ich mich, verzeihen Sie mir meinen Irrthum." Gleichzeitig schoß mir jedoch der Gedanke durch den Kopf, daß Brown mit dem Gedanken umging, die Flucht zu ergreifen. Wozu auch hatte er mir eine falsche Angabe über den Wohnort seiner Frau gemacht? Soviel stand meiner Ansicht nach fest, daß er nach seiner Flucht nicht die Nich? tung nach Baltimore, sondern nach New Z)ork und später nach Troy eingeschlagen haben müsse. Ich begab inich nach Troy und hatte nlit dem dortigen Polizeichef McKeitna über die Angelegenheit eine längere Unterredung, wobei ich ihm das Aussehen des Frauenzimmers beschrieb, so gut mir dies möglich war. Ich glaube die Frau zu kennen," sagte mir der Polizeichef. Es ist die Tochter vom alten Green, dem profcssionellen Spieler. Kommen Sie mir, wir wollen sie aufsuchen." Unicrwegs trafen wir zufälligerweise die Frau, welche ich suchte, auf der Straße. Ich erkannte sie schon von Weitem und dea.ab mich mit dem Polizeichef in einen nähen Saloon, um ihre Aufmerksamkeit von unö abzulenken. Dann folgten wir ihr und machten die Wahrnehmung, daß sie einen Brief in einen Briefkasten warf. Sie begab sich darauf nach Haufe, und wir folgten ihr in angemessener Entfernung. Ich sah das Haus, in welchem sie wohnte, und ging zum Postmeister, um an ihn das Gesuch zu richten, die Adressen der im Postamt abgegebenen Briefe ansehen zu dürfen. Der Postmeister, der frühere Nichter Robinson, schlug mir mein Gesuch rundweg ab. Er habe mit Detcctios nichts zu thun und wolle von ihnen auch nichts wissen. Seine Pflicht sei, die Postsachen, die in seiner Ofsice vorhanden wären, als Prirateigenthum zu betrachten, auf welches nicht einmal die Polizei ein Anrecht habe. Ich mußte unverrichteeer 5ache von dannen gehen. Es gelang mir, mit einem anderen Mann im Postamt in Verbindung zu treten, und derselbe versprach mir, er wolle dafür sorgen, daß ich jeden Brief zu sehen bekäme, der auf der Post für Mr. Green oder dessen Tochter anlange. Schon am nächsten Tage wurde mir ein Briefträger gezeigt, der Briefe für Green habe. Ich folgte ihm und begab mich, ehe er noch seinen Nundgang vollendet hatte, vor das 'mir bekannte Haus Greens. Sind keine Briefe für Green da?" fragte ich ihn, mdem ich so that, als ob ich eben aus dem Hause herauskomme. Der Briefträger übergab mir darauf die Briefe und ging weiter. Der eine Brief war wirklich von unserem durchgebrannten Sträfling. Er theilte darin seiner Frau mit, daß er sich gegenwärtig in Readina in Pennjylvanicn aufhalte, jedoch in dieser Stadt nicht lange zu verweilen gedenke. Ich machte mich sofort auf die Reise, um meinen Vogel zu fangen, kam jedoch zu spat. Nur so viel erfuhr ich. daß er von Reading aus weiter nach Springsield in Massachusetts nnd nach Boston gereist var. Ich folgte sofort seinen Spuren, verspätete mich aber in Boston um etwa zehn Secunden und erfuhr nur, daß sich mein Flüchtling von dort nach Cohafset begeben hatte. Nun schickte ich eine lanae Depesche an einen Constabler in Cohasset, der mir on der Bottoner Pollzel empfohlen worden war, und hatte in zwei Stunden die Genugthuung, daß mir der Constabler ntwortete, er habe den Mann gefangen und werde ihn am nachjten ucoraen nach Boston bringen. Ich war pünktlich zur Stelle, als der Gefangene auf dem BahnHof anlangen sollte, wer aber nicht da war, das war mein Sträfling. Der Constabler war ungeheuer verblüfft und verlegen. In Cohasset so sagte er mir gebe eS kein Gefängniß. Er habe Bttwn in dem Zimmer eines Hotels ein
gelperrt unö fia) mit lym jüleich' etttgefdiloücn niib schlafen atUat. i der
i . j t j ß Jacht sei ihm der Gefangene durch e!n Fenster entwischt ans NimmenviederZehen. d) rcuüte. es würde mir ieijt nichts .tüyen, in Boston noch länger auf Brown aufzupassen, daher kehrte ich nach Tron zurück und suchte meinen alten Bekannten, den Postbeamten, auf, um zu warten, bis Brown wieder an seine Frau schreiben würde. Der Knisf, den ich schon früher einmal versucht hatte, gelang mir von Neuem, und bald hatte ich Wrlof iirtii Wi rnr.it ttitt rf rtstrtn llliVtt -V w -wtvtv v y ij 9 aus welchem ich erfuhr, daß er sich gegenmärtig in New Brunswick aufhalte und nach dem Süden reisen wolle. Ich machte mich sofort auf die Ncise und verfolgte ihn nach Philadelphia, von wo aus inbeiicn er kurz vor nur nacy alti- j more abaereil: war. 3l Baltimore stahl : er, wie ich später erfuhr, aus dem Carle- j ton Hotel einen Ueberzleher und brannte j nack aimnaton durcb. wo er nn todltt House Logis nahm. Washingtoner Detectivs, mit denen ich mich vorher in telegraphische Verbindung gesetzt hatte, theilten mir dies umgehend mtt, und vald befand ich mich in demselben Hotel. Ich kannte Browns Handschrift genau inid sah im otelreaistcr nach. Er hatte sich unter dem Namen Alexander in der Liste eingetragen. Der Eterk theilte mir mit. Herr Alexander" bennde sich eben ln seinen?' iminer. werde aber bald herunterkonlmen, um sich seinen Cylinder- . . ..rt..i.. r.rr .li. nur neu aiisoulie,ri zu iajcn, oa rr ia; nach einem Äutmachcr vor einer Weile erkundigt habt. Ich wartete eine Weile, und endlich kam Brown herunter und gerieth inir in die Hände. ... Sein Hut ist bis auf den beutiaen Taa nicht acbüaelt. denn der Verbrecher mußte auf der Stelle mit mir nach Slng lng zurück. Der elektrische GlttD" VZew Z)ork. in In New ))ork bat sich ein Club gebil det, welcher sich die Aufgabe gestellt hat, neben gesellschaftlichen Vergnügungen die wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet? der Elektricität zu cultiviren. Oer Elub hat das aus No. 17 22. ot liche Straße gemiethet und dasselbe mit einem großen Kostenaufwande für seine Zwecke praktisch eingerichtet. Im Keller befinden sich der Dampfkessel und die Maschinen zur Erzeugung und zur Aufbewahrung von Elektricität. In demselben Raume sind verschiedene Jnstrumente angebracht, welche dazu bestimmt lind, die von den Mazchinen erzeugte Elektricität zu messen und zweckentsprechend durch Drahtleitungeil über das ganze Gcbäude zu vertheilen. Wie angegeben wird, ht der Umbau des Hauzeö nebst den neuen elektrischen Vorrichtungen nicht weniger als $40,000 gekostet. Im Vasement" befinden sich die Küche und das Billardzimmer dcS Clubs, und in dem Hauptflur sind die Sprechzii'.imer und das ö!estaurant. Auch die Parlors" sind natürlich, wie das ganze Gebäude, mit Elektricität beleuchtet. Große Eandclaber, die aus Messing und Bronze hergestellt und dicht mit Glasprismen behängt sind, hängen von den Decken herab. Die Glühlichter, die sonst noch in den Sälen angebracht sind, werden durch Hüllen aus geschnittenem Glase verdeckt. Der Lichteffect wird durch diese Kunstmittel einigermaßen abgeschwächt, doch hat man dem Uebelstande dadurch abgeholfen, daß man um so mehr Lichter angebracht hat. Bei der ersten Versammlung des Elubs waren die Räilmlichkctien desselben förmlich überfüllt, und trotz des blendenden Lichtcö machte sich keine große Hitze bemerkbar, wie sie z. B. in jedem mit Gas erleuchteten Raume bei solchen Gelegenheiten bald eintritt. Die Luft in den Zinmern war kühl nnd angenehm. Im zweiten Stockwerk besinden sich die Bibliothek, der Vortragssaal und das Comitezimmer. In letzterem ist ein Telephon angebracht, vermittels dessen man sich mit fcrnentlegcnen Städten mündlich unterhalten kann, soweit die Verbindung reicht. Ferner zeichnen sich die Clubräumlich keilen durch verschiedene Neuerungen aus, die man anderwärts nicht kennt. Da gibt eS einen Ofen, welcher durch Elektricität geheitzt wird. Ein langer Draht aus Platina wird im Zickzack über ein Lager von Asbest geführt, dem, er durch seine Einwirkung die zur Erwärmung der öiäumlichkeit nöthige Hitze mittheilt, ferner gibt es in denl Elub eine Maschine zum Stiefelpuyen, die durch elektrischen Betrieb im Gange erhalten wird. Die StiefelputzMaschine hat an ihrem Ende eine Bürste, die sich dreht, wie eine. Kreissäge, und die man nach Belieben ansetzen oder wieder, abstellen kann. Sogar der Eintritt in das Haus wird durch Elektricität vermittelt. Jedes Mitglied des Elubs weiß, auf welchen Knopf auf der Schwelle es hinzutreten hat,um die Thüre zu öffnen, ohne daß der Thürknöpf berührt zu werden braucht. Wie durch Zaubergewalt öffnet sich bei dem richtigen Drucke der Eingang zum Hause von selber. Zu den Mitgliedern des Clubs geho? ren verschiedene Berühmtheiten des Landes. u. Ä. auch Thomas A. Edison, doch besteht durchaus nicht die Absicht, die Mitgliederzahl nur auf Fachleute zu beschränken. Herr Henry C. Davis ist tegenwärtig Präsident des Clubs. Die Mitglieder sind sämmtlich wohlhabend genug, um sich den Luxus eines prächtig ausgestatteten gemeinsamen Locals erlauben zu können. Zeitmesser sonst und jetzt. Professor Franklin A. Seely, Eraminator im Patentamte zu Washington, hielt neulich einen interessanten Vortrag vor der dortigen anthropologischen Gesellschaft" über die Entwickelung der Zeitmessung in Griechenland und 3iom", welchem wir folgende Angaben entnehmen : Ursprünglich gab es im Alterthum drei Zeitmesser, die Sonnenuhr, die C'lcpsudra oder Wasseruhr, und die in Grade abgetheilte Lichtkcrze. Die Erfindung der Sonnenuhr wird auf die Babylonier oder Chaldäer znrückgeführt. Aus dem alten Testament ist ersichtlich, daß sie in Jerusalem schon Anfang des. siebenten
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Fahryunocrts vor ver cyrlilltcyen Zeltrechnung bekannt war Die Art und Weise, wie sie geschildert wird, deutet darauf hin, daß man sie damals für eine neue Erfindung hielt. In Griechenland scheint die Sonnenuhr nah den Angaben der Geschichtsschreib' erst etwa ein Jahrhundert später Eingang gefunden zu haben. Herodot behauptet, die Griechen hätten von den Babnloniern die Kunst erlernt, den Tag in zwölf gleichmäßige Abschnitte einzig theilen. Die Sonnenuhr bei den Griechen war anfänglich ein sehr einfaches Instrument. Sie bestand aus einem Stab, der in die Erde eingesteckt wurde, und nach dessen Schatten man. die Tageszeit abmaß. Ein Schatten von sechs Fuß Länge zeigte an, daß es Zeit sei, in's Bad zu gehen; war der Schatten 12. Fuß lang, dann war die Zeit zum Abendessen gekommen. Die Clepsydra oder Wasseruhr kann von den Geschichtsforschern nur bis höch; stens öuf 430 Jahre vor Christi Geburt zurückgeführt werden. Sie mag ein viel höheres Alter liaben, doch liegen darüber keine zuverlässigen Daten vor. Die Wasseruhr wird noch bis auf den heutigen Tag von den Malanen im indischen Archipel angewendet. An Bord einer jeden malayischen Prau kann nmn einen mit Wasser gefüllten Eimer sehen, in welchem eine hohle Cocosnuß herumschwimmt, die eine kleine Oefsnung aufweist. Die Nuß ist mit Wasser gefüllt und so eingerichtet, daß sie, im Verlauf einer Stunde in die Höhe steigt oder sinkt. Sie,wiro stets von einem Manne beaufsicht, der je nach Umständen die bestimmte Tageszeit ausruft, sowie die Uhr" sie anzeigt. Im nördlichen Indien wird die Coco5 ttnß durch ein kupfernes Becken ersetzt, welches dieselbe Besttmmung hat, nur daß beim Ablauf einer Stunde von dem betreffenden Zeitwächter" an das Becken geklopft wird, so daß der Laut den Ausruf durch die menschliche Stimme ersetzt. In China ist die Wasseruhr zur deukbar größten Vervollkommnung gelangt. Dort werden drei Gefäße aufgestellt, um die Zeit zu messen. Das oberste fübrt dem mittleren einel5gleichföunigen Wasserstrom zu, das mittlere läßt durch genau abgemessene Oeffnungcn stets eine bestimmte Wasscrmenge in das unterste abfließen, welches durch Zeichen am Rande genau andeutet, wieviel Uhr es ist. Vergleicht man mit diesen unoollkommenen Zeitmessern die Errungenschaften der cioilisirken 9!euzeit, dann stellt sich em Contrast heraus, wie man ihn sich größer kaum denken könnte. Die Elektricitüt hat es bewirkt, daß jetzt alle Uhren bis aus die Secunde gerichtet werden können, und daß in einem Äugenblick alle Uhren, die mit einer elektrischen Leitung in Verbindung stehen, richtig gestellt werden, ohne daß die Außenwelt" dies auch nur bemerkt. Während man im Alterthum 'zuflieden war, wenn man die S t u n d e il richtig messen konnte, genügt jetzt tloch kaum die richtige Messung der Secunden. Vom Inlande. I n S a l e m, N. w urde ein NiNln '.'!anleus Thomas Sanders, welch?r den Gebetsversammlungen in der oortigcn Biethodistenkirche beigewohnt hatte, plötzlich verrückt und bedrohte seine Kinder mit em Tode. Er wurde verhaftet und in's Staats-JrrenhauS geschafft. Die Bande snnger Jndia? ner", welche in Glen iioge bei Bloomsield im Staate New ))ork ihr Unwesen treibt und kürzlich einen Knaben an einen Baum band, nur ihn angeblich zu verbrennen, Hut sich neuer Unthaten schuldig gemacht, und nur die Thatsache, daß die angehenden Ikaufbolde die Söhne sogenannter respectabler Familien sind, scheint bis jetzt ihre Bestrafung verhütet zu haben. Einen kleinen Sohn des Neo. Dr. Seibert schlugen die Burschen auf unbarmherzige Weise und einem Knaben öcamens Clarence Biddulph rissen sie die Kleider vom Leibe. Mehrere Kinder wurden durch Slungshots". verletzt. Einer von der Bande schleuderte einen Stein in den Gepäckwagen eines Eisenbahnzuges. Die Verhaftung der Schlingel soll übrigens bevorstehen. N a ch d c in A 1 1 a n t a in Geor gia Alles gethan hat schreibt die .Deutsche Zeitung" in Charlesston, S. C., um der Trunkenheit in seinen Mauern zn steuern, hat es endlich den Nagel auf den Kopf getroffen, nämlich den Söffet selbst zu strafen, anstatt die unschuldigen Wirthe, wie bisher. Es ist eineVerordnung erlassen worden, wonach ein Mann, der sich viehisch besäuft und auf der Straße liegend gefunden wird, K6 Strafe zahlt; das zweite. Mal zahlt er $50 und das dritte Mal wird er auf 30 Tage ohne Gnade in die Steinbrüche gesandt und muß Steine hauen. Die Geldstrafe schreckt die Söffet nicht so sehr, denn viele Trunkenbolde sind wohlhabend, aber das Steinehauen da liegt der Hase begraben das ist eine entehrende Strafe und genügt hoffentlich, um die Bürger von Atlanta im Allge? meinen anständig zu machen. In Browns Hotel in Butte, Montana, stellte sich vor einigen Abenden ein Frauenzimmer ein, das Anna Slayback zu heißen und auf der Reise nach Spokane Falls begriffen zu sein vorgab. Die Fremde bat die Wirthin, die Nacht mit ihr in demselben Bette zu bringen zu dürfen, und .ie Frau willfahrte dem Wunsche, da sie sah, daß Anna wirklich krank war. Vor dem Schlafengehen nahm die Fremde noch mehrere Glaser Whisky zu sich. Als dieWirthin am anderen Morgen erwachte und ihre Bettgenossin wecken . wollte, gewahrte sie zu ihrem Schrecken, daß neben ihr eine Todte lag. Die Verstorbene war allem Anschein nach dem Trunke in entsetzlicher WelZe ergeben; sie geHorte früher unter dem Namen May Preston der Bühne an, soll aber in der letzten Zeit den denkbar gemeinsten LebenSwandel geführt haben. In Buffalo hat ein So hr seinen Vater aus gerechter Ursache schwer verwundet. Ein aewisser Louis Sinaer kam Mitternachts schwer betrunken nach ' Hause und wollte in das Zimmer seiner Frau, die ihren Säugling bei sich im ell yatte, und da sie SinaerS Gewalt tilt-i. i r . r. ? - thätigkeit ineinem Zustande kannte ihy
trugt" etniaiicrt wolltet (?r l)ött sich j dann eine Art und ein großes Messer, zertrümmerte die Thürfüllung und warf ,
die Art nach seiner ftnrn, mit der Drohung, Alle todten zu wollen. Aus Furcht, daß der Wüthende seine Drohung wahr machen werdr, jchotf der 16jayrlge Sohn, der von dem "Lärm erwacht war, seinen Revolver ab und verwundete den , Vater am Halse. Dann kam die Polizei zu Hilfe, brachte Singer in's Spital und verhaftete den Sohn, der aber vom Polizeirichter mit der Erklärung entlassen ! wurde, daß das Schießen durchaus gerechtfertigt gewesen sei. , i Ueber die Frage der Verei. ! nigung Neufundlands mit der Dominion Canada wird aus Ottawa berichtet: Sir John Macdonald .hat dieser Tage im Unterhaufe auf eine bezügliche Jnterpellation erwiedert, daß der Regierung ! vsn Neufundland der Vorschlag gemacht ! worden sei, Delegaten nach Ottawa be-i Hufs Erörterung der Vereinigung 'Neufundlands'mit Eanada zu. senden. Sir l Richard Cartwright warf dem Premier-! minister UnHöflichkeit vor, weil dieRegie-! rung zugegeben habe, daß die erste An- j kündigung dieser wichtigen Angelegenheit j t ix den Zeitungen erfolgte. Er sagte, die parlamentarische Regierung in Canada sei todt, und an ihrer Spitze stehe jetzt ein Antokrat. Die RegierungsPartei verspricht sich von der Vereinigung Neufundlands mit Canada sehr viel, die Gegenpartei aber hält dies nicht für rathfam und würde eine Vereinigung mit den westindischen Juselil vorziehen. V o v t X io a zwei Jahren start in New Zlork ein Mann Namens Schneider und hinterließ eine 22 Jahre alte Frau als Wittwe. Diese zog nach dem Tode ihres Mannes zu ihrer Mutter Mary Basel, welche, in No. .1122 erste Avenue wohnt. Dort lernte sie der Deutsche Arnold Oebel kennen und verliebte sich sofort in sie, wurde aber von ihr auf das Entschiedenste abgewiesen, trotzdem sie unvorsichtig genug war, von ihm Geschenke anzunehuien. Um nicht mehr von ihm belästigt zu werdeil, zog die junge Wittwe nach No. 401 Ost 51. Straße, doch auch dorthin folgte ihr der liebesglühenoe Freier. Dieser Tage tras Oebel die Frau Basel mit ihren Kindern auf der Straße und folgte ihr nach Hause. Hier fanden sie Frau Schneider vor, die durch Oebels Erscheinen nicht besonders erfreut war und sich nach kurzer Begrüßung zum Fortgehen anschickte. Kaum hatte aber die junge Wittwe die Thür erreicht, so zog Oebel einen Revolver un jagte ihr eine Kugel in die linke Brust. Mit lautem Schrei stürzte die Unglückliche aus der Stube, Oebel folgte ihr jedoch und brachte ihr einen zweiten Schuß, und zwar in den Rücken, bei. Frau Schneider stürzte nun zn Boden, und Oebel sprang über sie hinweg, rannte die Treppe hinunter und aus dem Haufe, dicht gefolgt von zwei Männern 'Namens Eharles Ulrich und Joseph Schwartz, welche die Schüsse und die darauf folgenden Hilferufe gehört hatten. Sie hotten den Fliehenden ein und hiel: ten ihn fest, bis Polizist Anderson vom 25. Bezirk hinzukam. . Oebel machte den Versuch, auch einen Schuß ans den Po: lizisten abzuseuern, ward aber durch kräftige Knüppelschläge entwaffnet und dann verhaftet. Mittlerweile war eine Ambulanz nach der Mordstätte geschickt worden, doch fand der betreffende Arzt die junge Wittwe nur noch als Leiche vor. Der Mörder hatte seinen Zweck nur zu gut erreicht. Im Statioushause wollte sich, der feige Bursche damit ausreden, ein anderer Mann und nicht er habe aus Frau Schneider geschossen und er habe diesen verfolgt uüd entwaffnet ; ein'Bries jedoch, den man' in einer Tasche seiner Kleidung fand, strafte seine Angaben Lügen. Der betreffende Brief, welcher dem Coroner Eidman überliefert wurde, lautct wie folgt: M. Basel. Das ist der Lohn für Alles, waS ich für Dich gethan habe. Du bist mir immer fcuid gewesen. Deine Rosa wird spätestens in acht Tagen sterben und ich mit ihr. . Wo mein Geld ist, werde ich Niemanden sagen. A. Oebel." Frau Schneider, .welche kinderlos war, führte einen musterhaften Lebenswandel. Vom Auslande. Ueber eine g l ü ck l i ch e N e t tung aus Seegefahr wird gemeldet: Die schrecklichen Schneestürme, welche am 15. und 16. Februar über das nördliche Deutschland dah-inbrausten, haben in der Provinz Schleswig-Holstein nicht nur eine große Anzahl der Postverbindungen auf Eisenbahnen und Landstraßen lahm gelegt, sondern auch den Gang der auf Wasserstraßen bestehenden Postoerbindungen gestört., So war es u. a. dem zwischen Hoyer und Sylt verkehrenden Dampfschiff am 15. vor. Mts. in Folge des Sturmes und hohen See unmöglich, auf seiner Fahrt nach dem Festlande die Landunasstelle u erreichen. Da aber eine große Postladung für die Insel Sylt der Beförderung mittelst des Dampfers harrte, so wurde gegen 3 Uhr Nachmittags in Hoyer Schleuse ein Segelboot mit- den vorliegenden 152 Packeten und Fahrpostbeutcln beladen, um die Ladung dem Dampfer zuzuführen. In dem Boote befanden sich außer den Bedienungsmannschaften noch drei Reisende, welche mit dem Dampfer nach Sylt fahren wollten. Bei dem hohen Seegang und dem dichten Schneegestöber. das jeden weiteren Ausblick unmöglich machte, verfehlte das Segelboot den Dampfer, und es mußte unverrichteter Sache umkehren. Wind und Wellen machten jedoch auch eine Landung des Bootes unausführbar, und letzteres mußte' mit seinen Passagieren und der Postladung in der grausigen Nacht auf offener See bleiben. Ein am nächsten Morgen abgesandtes Boot mit Rettungsmannschiften fand zwar das Segelboot auf den Watten zwischen Eisschollen festsitzend, dagegen waren die Insassen des Bootcs verschwunden. Nach langem vergeblichcn Suchen gelang eS endlich, die Vermißten noch lebend, wenn, auch in halberstar-rtem Zustande auf einer Eisschölle treibend aufzufinden. In ihrer schrecklichen Lage und jeden Augenblick .der Gefahr ausgesetzt, ' von den Wogen verschlungen zu werden, harten sie den Versuch gewagt, von. ihrem Boote 'aus und von Eisscholle zu Eisscholle sprin- ! aend das Land zu erreichen. .Schließlich ' atten ihre Krälk. iürden uioeichen
Kampf mit den Elementen nichf äusge, reicht Und sie waren erschöpft auf dem Eise zusammengebrochen. Nur den: rechtzeitigen Eintreffen der Nettungs, maniischaftcn und der aufopfernden Hin: gäbe der letzteren hatten sie ihr Leben zu danken. Schließlich ist es trotz des weiter wüthenden Sturmes und des andau: erndeil Schneetreibens auch noch gelun: gen, die gesammte, für den Dampfer bestimmt gewesene Postladung in Sicher, hcit zil bringen. Der n enentd eckte angeblich! Krcbs-Bacillus bildete den Gegenstand der Verhandlungen in der letzten Sitzung des Berliner Vereins für innere Medi: ein". Dr. Emil Senger, früherer As, sistent des Professors Ponsick, des patho, logischen Anatomen in Breslau, hielt einen von zahlreichen Demonstrationen begleiteten Vortrag über erperimentelle und bactcriologischc Untersuchungen zm Entstehungsursache. des Krebses". Dn Redner erplicirte die Geschichte der Untersuchungen, welche die Aussindung deö Krebsagens im Auge gehabt haben, un meinte, daß keine der bisherigen Metho. den, dem Krebsgift auf die Spur zu kommen, einer ernsten Kritik Stand hal, ten könne. Er habe nach der geniöhnli, chen Art der Impfung .krebsige Bestand theile von Menschen unter die Haut von Hunden, Kaninchen, Mäusen, Tauben ,c. gebracht, und zwar habe er mehr ali 200 Impfungen ausgeführt, aber in kei uem Falle sei es ihm gelungen, eine wirklichen Krebs zu erzeugen. Da es st schwer sei, den Erreger des Krebses zu finden, so müssen wir nothwendiger Weist einen außerordentlich complicirten Mecha', nismus bei der Entstehung dieser bösen Krankheit annehmen Dr. Senger hält den Scheurlen'schen BacilluS, üöer wel, chen wir vor einiger Zeit berichtet haben, nicht für den richtigen und zählt denfel ben zu den nicht pathogene:r harmlose Kartoffelbacillen. Erst dann,' so' be, hauptet der Vortragende, werde es gelin, gen, größere Klarheit in die Aetiologit des Krebses zu bringen, wenn die. phy, siologische Beziehung der MikroorganiSmen. zu der Zelle genauer bekannt- sei wird. Dr. Scheurlen dagegen, welchei am Erscheinen verhindert war,' ließ durch Dr. Klemperer, einen Assistenten deS Geheimrath Leyden, die Erklärung abge, ben, daß er auf Grund seiner weiterer Untersuchungen und . praktischen Versuch, noch mehr Berechtigung habe, den voü ihm gefundenen Bacillus als den wirk, lichen Krankheitserreger des Krebses z
betrachten. - . . I n W i e n e r ärztlichen u n! in juridischen Kreisen wird jetzt eir Proceß mannigfach besprochen, den eir bekannter Wiener Arzt gegen eine hochge: stellte Dame soeben angestrengt . hat Besagter Arzt reiste über telegraphisch, Berufung seitens der Dame, welche vo einigen Wochen noch in einem überseeische Staate weilte, dahin, um seine Kunst av der Patientin zu erproben. In seinei Begleitung befanden sich wie man jetzt erzählt auch ein Assistent und eine Wär terin. Der Arzt blieb etwa zehn Taa,, von Wien ferne und hatte, als er du Kranke wieder verließ, die Genugthuung, sie auf den Weg der Genesung gebrachs zu haben. Einige Zeit nach seiner Rück, kehr übersandte er der Dame seine Rech nung. Sie lautete auf den Betrag vo, wir bitten die Leser, nicht zu er schrecken! 40,000 fi Die hochge, stellte Dame erklärte, daß sie die Be: mühungen des Arztes mit 10,000 fl. hin: länglich honorirt halte. . Der Arzt ab besteht auf seiner Forderung, und di keiner von den beiden Theilen nachzuge: ben gewillt ist, hat der Arzt, den Proces auf Bezahlung von 40,000 fl. ang. strengt. Man darf auf den Ausganz dieses gewiß interessanten Processes ge spannt sein. A u s K onstantinopel wiri dem Sccolo" berichtet: In Folge dei plötzlichen Todes eines der Großwürdew träger am türkischen Hofe Hamdi Pascha, wurde eine strenge Untersuchung ange, stellt, die schließlich zur.Verhaftung eines aus Malta stammenden Apothekers führte. Derselbe unterhielt schon seit geraumer Zeit mit einer Odaliske des Ha: rems zärtliche Beziehungen, und von wahnsinniger Eisersucht gegen den Pascha gequält, wußte er seine Geliebte zu be: stimmen, diesem ein Pülferchen in der Morgeiitrunt zu schütten. Durch eine? Eunuchen, der die heimlichen Zusammenkünfte des Paares begünstigte, kam daS Verbrechen au's Tageslicht, und der Apotheker wurde verhaftet. Mit der Odaliske verfuhr nmn nach .türkischen Brauch: Sie wurde in 'einen. Sack genäht und in's Meer geworfen. Aus Stuttgart wird geschrie. : ben : Die älteste Schwester Berthold'Auer, bach's, Jcannette ' Auerbach, welche seil einer Reihe von Jahren in der Nachbar, stadt Eannstatt wohnt, wird in Kurzen nach Amerika abreifen, um im Kreis, ihrer Kinder, die sich sämmtlich in d neuen Welt niedergelassen haben, ihre? Lebensabend zu beschließen.- Jeanettt Auerbach hat, wie aussen Briefen ihreö Bruders hervorgeht, mannigfachen Ein, fluß auf dessen 'schriftstellerlsche Thätig: j seit gehabt ; der Dichter hat auf ihr tref, sendes Urtheil stets viel Werth gelegt. Die ehrwürdige Frau steht jetzt im 73. Lebensjahre, sie erfreut sich noch größtei Rüstigkeit. :' Tugendhaft b i s z u m dritten Läuten. Dame: Ist das der richtige Zug, Condukteur?" Conduk, teur: Wohin fahren Fräulein?" Dame; Das geht Sie gar nichts an, Sie Unverschämter!" K ü h n e V e r m u t h u n g. Stu bent, der von seinem Schneider aufs hos lichste gegrüßt wird: Donnerwetter, sollt' ich den bezahlt haben?" Auf.dem'Ball. Tänzerin: Ah. Baron. Ihr spöttisches Lächeln reizt mich! Sie glauben also .nicht, daß wir Damen vom Theater einer ernsteren und tieferen Neigung fähig sind? Baron: Aber. '.natürlich, wer zweifelt an dem Ernst? Aber die Tiefe der Neigung ist nicht die Tiefe des Geldbeutels des Ge, liebten für sie ein Gradmesser? Noch eigenem Maßstab. Fräulein, werden Sie den nächsten Ball besuchen?" Nein! Der-letzte'ist mir leider gar nicht gut bekommen.- Haben Sie so viel aetru-n-te ?"..
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MARK , TROPFEN gegen Leberleiden. ?mxfikblt fit häufig ES gereicht mir zum besonderen Vergnüaen Dr. August Kcnig'ö Hamburger Tropfen cmpfchlcn zu können. Ich wende die selben in meiner prariS dausiz an und habe gefunden, daß sich diese Trerfen bei Leber-Ärankbciken auf'S beste bewährten' Dr. W. I. S!a?mond, Baltimore, Md. Verbitterte das Leben. Ein heftiges Lebtrlcidcn rerdittcrte ir schon längere Zeit daS Leben. Die ta schieden sten Mittel wurden angewandt, ohne Erleichterung zu finden. Zch hörte on Dr. August König'S Hamburger Trcpftn, versuchte dieselben und wer in kurzer Zcir ieder hergestellt. Die Anwendung dieses auarzklchnetkn Mittels kann nicht wann , , genüg emvsoblea werden. Iobu David, Bank-Ltraße, Baltimore, Md. Gekt Jahre gebraucht. Seit Jahren kenne ich schon Dr. August ' König'ö Hamburger Tropfen und- habe ge ftlnden, daß sie ein ganz ausgezeichnetes Mittel gcen Lebcrleidcn sind, die Anwendung derselben kann nicht genug empfohlen werden. Henriette Logel, Monroe, Wiöe. San, nnübertresslich. . Schon bäufig habe ich Gelegenheit se?sbk mich von der Aorzüglichkeit von Dr. August Könia'S Hamburger Tropfen zu überzeugen. Dieselben wirken stetS und sollten in keinem ' - -Haushalte fehlen. Melchior Wmzl, Mou- ... rve, WiSc. I ollen Apotheken für 80 Gent dle Fla sche zu habe. 7HECHARLE3 A. VOGELER CO.. BisttaiOs. Hl Cures" Removes Tan Sunbum, Oee Stlngs, Mob qulto and All IhcaM ritcttt. . a a a' w 9 j j rrams, dlotchis, Humors, Elrthmarka, and every form osslcln folftTnlslipn, po&itlvcly cored oa tho zno&t dellcato skio. irttliont leavüif a scar, by IToi 01XLt330.023.tPrico S3cta.( SOots. oed 51. The EopPlll MiaTs Co., li'cw Imdon, Conn. Litt Ia IIoo Pllla f ar Elc.he&dcth.e. A-nneraniA. At Oru.?rlst3 er xrr tnaiL blliouaness and oonntlpation have no equAi. 25a. - I aCin otötren ,u bad. 000000 Sine kinderlos, ire ist selten einr glückliche. Wie uno erurch diesem Uebel inkurzerett abgeholfen werden kann, zeigt In .,SietuugS,nker", 2so SeUe?, mtt vstur getreue Vüeern, elcher vo dem a ten deutscheu HeitkJnstitut tu New $crf herausgegeben wird, uf die klarste Weise. Junge Leute, die in den Stand der Gbt tieten vxZtn, sollten den Spruch Schillers: Ä'rnm p rüf e, aer sich ewig bindet-, wehl beberzigen, u,id daö rcrtrefflkche Buch lesen, ehe sie den wichtigsten Schritt teS Gebens tbun l . Wirk für Geuti in Prstmarke, tu reutscker p?5e, sorasam verpackt, frei rerianrt. drefie : Ieattchetiei1-Iiistitiit,l 1 CltntonPlace, New York, X.Y. Ja Indianapolis, Jud., beim Bucbhiudler G. Key kr, ?J Sud Deliware St. 000000 ' Indianapolis WATEB C031PANY 23 Süd Veunshlvaniaftr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trmke, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Viotore, sowie zum Feuerschutz. Kosten autznor deutlich mäßig. 'T'Jhotxin.M A.m loirrl, ' Vräftdeut. 9 für die Saison 1887. Esyllor, Office: 460 Nord Woet Str. Telephon 849. Hove Veutilattna Base Vurner. St perfekter ventiltvr. Base BurnerS und alle Sor ten. Heizöfen ehr bxU l i g. ; , w . l s t I Q HAPPY THOUGHT RANGES. n et irgend ein, Ofen tafn lte, sollte Sie erst voksrrechen det . W. . J3GtunGtt &z . . 38 üb ertdta Strad LuzuS ! Die Bee Line Qonte" sl T 1$ UNd 0 O C & 1 BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn Z)tfördert Paffagiere nach 01ttolntl, Olerelaiicl, BulTalo, und allen Neu - England Städten O b a f a ö t n zwischen Indianapolis und V5en? Bor? ohne Wak).tnvechftl. - Direkte Verbindung nach ailft&ouri, ArkanBas, Texas, Xauae. Nebraska, Colorado, Californien und Jlexiko. JitdrigfteVaten. KT Man vende sich wegen näherer Jnfoe matio au .V S. Uutin, Oen'l Paff. Agent, Kiiiini. W. 3. Nicholi, Qtnn ist. aenf, t.
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