Indiana Tribüne, Volume 11, Number 175, Indianapolis, Marion County, 13 March 1888 — Page 2
vrVti X,v7l ÄVJi;.- riiw.-'Vitr wV: iNdlütts Tribüne. Erscheint FigkiiS und SstEA. tlille .ZiHüns ko'kt durch de ' T'Sgcr l2 's em vr Wache, oie SonnMi..lrl9üiu" 5 Centl es Qjflt. oc 6c lufimmm 15 Seit. V r yoft ujt(dnit ia jfcoriaiöfjaijUßfl 15 xr Zahr. Öfäe ZO O'MarvlandQr Jd:anapoliZ, Jud., 13 Mä?z 188. DaS Libbli'QefängniS. E!ne Gesellschaft in Chicago hat daS öerüchtkgtt Libby-Gefängniß in Nichmond in Birginicn für $23,000 angekauft und will dasselbe abbrechen, um es in Chicago von Neuem anfzustellen und gegen tzintrittsgkld neugierigen Besuchern zu zeigen. Außerdem sollen in dem alten Hause alle möglichen Neliquien aus dem letzten Bürgerkriege ausgestellt werden, und die Gesellschaft kaust derartige Sachen auf, too sie dieselben bekommen kann. Bekanntlich diente da3 Libby:GefSngniß vielen nördlichen Kriegsgefangenen, die den Südländern in die Hände gern; then waren, zum Aufenthalt, und noch hente erzählt man sich grausige Geschichten über die furchtbare Behandlung, welche den Gefangenen in diesem Gebäude zu Theil wurde. Tie Bürger von Nichi mond, sowie die früheren Eonföderirten im Allgemeinen sprechen nicht gern über diese Geschichten, was man ihnen vielleicht nicht verargen kann. Wozu auch alte Sünden aufrühren, die am besten in's Meer der Vergessenheit versenkt werden ! Vor dem Kriege war das Gefängniß ine Tabaksniederlage. Qi wurde im Jahre 1345 von John Ettders, dem 23aterr deZ Tabakshandels von Aiichmond, gebaut und später an den Tabaksbändler Libby verpachtet, von dem es seinen Namen erhalten hat. Im Jahre 1861, als der unheilvolle Bürgerkrieg bereits im vollen Gange war, wurde das Gebäude von der confödcrirten Regierung ohne jede weitere Ceremonie in Besitz genommen und in ein Gefängniß verwandelt. Der Contract, den Libby mit dem Eigenthümer abgeschlossen hatte, wurde einfach bei Seite gesetzt. i'i&fcn hatte außerdem noch dafür zu büßen, da er der Pächter des Gebäudes gewesen war. Nach Schluß deS Bürgerkriege? wurde er verhaftet und in's Gefängniß gesteckt, blos weil er, wie sein noch jetzt m Richmond wohnender Sohn, George 23. Libby, d"3 Unglück gehabt hat, daß daS Gefängniß nach ihm benannt wurde. Das Gebäude besteht aus drei Abtheilungen, von denen eine jede 44 Fuß Front und 110 Fuß Tiefe hat. Es war sehr stark gebaut, um die Lasten von Tabak, die in ihm lagern sollten, tragen zu können. Mit der Front stößt es an die 20. Straße ander Ostselte von Nichmond, und zwar zwischen der CarnStraße und dem Dock. Vorn ist eö nur drei Stockwerke hoch, nach hinten zu hat es jedoch in Folge des niedrigeren Terrainö deren vier. Es ist sehr massiv gebaut, trotzdem es nur aus Hol; errichtet ist. JedeS Stockwerk weist noch bis auf den heutigen Tag die Wasserröhren und Abtrittsleitungen auf, wie sie damals bestanden, als das Haus von Kriegsgefangenen übervölkert war. Auch jetzt noch macht es einen sehr unangenehmen Eindruck. Es wird als Fabrik zur Her ftellung von Knochenmehl und ähnlichen künstlichen Düngmaterialien benutzt, und c5 entströmt ihm ein Gestank, den kein Mensch auch nur eine Stme lang vtx tragen kann. Die Leiden, welche die gefangenen Unionssoldaten auszuhalten hatten, vorwiegend Ossiciere, denn die Gemeitun" wurden in der Regel nach anderen Gefängnissen geschickt sind noch zu frisch in der Erinnerung Aller, um hier noch einmal aufgezählt zu werden. Auch könnte die-Z kaum in einem Zcitungsartikel geschehen. Die ehemaligen Eonföderirten, und besonders die Einwohner RichmondS, behaupten freilich, man habe den Gefangenen kein Unrecht gethan. Sie hätten von vornherein erwarten müssen, daß ein Gefängniß kein luxuriös eingerichteter Palast sei, und man habe für sie gethan, was unter den Umständen möglich war. Die Chicagoer werden wohl im Stande sein, das ganze Gebäude in ihie Stadt zu schleppen und dort neben verschiedenen anderen Curiositäten aufzustellen, doch können sie unmöglich den Tunnel mitnehmen, welcker von Unionssoldaten während der Gefangenschaft im Hause nach außen hin gegraben wurde und durch welchen Eol. Straight mit 109 Mitgefangenen feine Flucht bewerkstelligte. Die Gefangenen hatten nur ciniae ro nae a Henme !er unv emen Spucknapf als Handwerkzeua. und doch gelang es ihnen, einen 90 Fuß langen Tunnel mit diesen Hilfsmitteln zu graden, durch den sie dann ihre Flucht bewerkltelligten. Einmal draußen, wur den sie von Freunden empfangen, die ihnen weiterhalfen, so gntdieö eben ging. Viele dieser Flüchtlinge leben heute noch uud wissen nicht genug von den Leiden zu erzählen, die Zle wahrend der Flucht auSzustehen hatten. Die Unternehmer hoffen, daß die Aus stellung des Libbn-Gefängnisses in Ehicago, trotz des Übeln Geruchs, welchen ti gegenwärtig ausströmt, ihnen einen reichen Geldertrag liefern wird. Die Rache eines Gatten. Au Wilkesbarre in Pennsylvanien ird folgende Geschichte gemeldet, welche einen ausgezeichneten Stoff für em Ehebrucbsdrama abaeben dürfte. Vor dreißig Jahren hatte sich in der kleinen Stadt Durham in England ein junger Mann JcamenS Martin Vowe it der Geliebten seines Herzens einem jungen, flachshaarigen Mädchen, verheirathet. Er sah eine glänzende Zukunft vor sich, doch wurde er rn seinen Hoffnungen bald enttäuscht. Seine Frau hatte noch vorder Hochzeit mit einem an deren jungen Manne Namens John Gough eine Liebschaft gehabt, und dieser ließ von ihr nicht ab, trotzdem sie sich mit einem Anderen ver.heirathet.hcttte. Bowe
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yatti fiine Aynüng davon, dätz feine Frau ihm untreu war, lind erfuhr dies erst, als sie mit ihrem früheren Liebhaber keimlich nach Amerika durchbrannte. Die ganze Stadt Durham gcrieth über diesen Vorfall in große Aufregung. Die Frau hatte außerdem ihren kleinen Knaden mit sich genommen. Gough versuchte sein Glück im Amerika. hatte. jedoch keinen großen Erfolg. Schließlich ließ er sich mir seiner Frau" in der Nähe von Mahony City in Schuylkill - 0111119 in Pennsylvanieu nieder und wurde Grubenarbeiter. Unterdessen hatte sich Vowe daheim aus Verzweiflung über die Flucht seiner Gat tin dem Truuke ergeben uud sank immer liefer, bis er endlich den Beschluß faßte, gleichfalls nach Amerika auszuwandern. Er gelangte im Jahre 1870 nach New Z)ork und kam später auch nach Mahonoy Eitn. Bei einem Vegräbniß sah er ein Gesicht, das ihm sehr bekannt vorkam Er stellte die Trägerin desselben zu: Nede, und bald hatte er erfahren, daß seine durchgebrannte Frau vor ihm jianb. Die alte Liebe zwischen den Beiden erwachte wieder, und die jetzige Frau Gough lud ihren früheren Gatten ein, bei ihr in Kost zu gehen. Er leistete der Auffordernng Folge. Er zog sogar mit dem Ehepaar" mit. als dasselbe nach Ashley ging und sich dort ein Haus kaufte. Dieser Taae hat sich nunIohn Gough,
der Entführer der Frau Vorres, erschos sen. Er hatte sich schon seit längeren Jahren aus Verzweiflung über die Un treue seiner rau" oem grünte ergeben und na bm schliettlick, :um Revolver sein Zuflucht. Bowe hatte sich an dem Entrührer setner Frau bitter geracht. Xt ivrau lieat lebt als Krüppel im Bette. Die Aufregung über den Selbstmord Goughs hat ihr einen chlagstu ver ursacht. Tie Bratpfanne alö Fluch. Ein Reisender aus dem Norden, der -sich gegenwärtig in Florida aushält, 'tt . -.'- i V V!freut in einer ellung?correfvonoenz oic Behauptung auf, die Bratpfanne sei nicht'üllein für Florida, sondern auch für den ganzen Süden ein wahrer Fluch. Sie sei nämlich vorwiegend an allen den Magcnleiden schuld, denen die Südländer in so hervorragendem u)cajze unterworfen sind. 5rn fedem südlichen Haushalt so schreibt er spielt die Bratpfanne die erste Rotte. Nrich und Arm sind ihr auf gleiche Weise zugethan. Man sollte denken, daß wenigstens die wohlhabenderen Klaizcn an eine vernünftigere nude reitung ihrer Speisen denken würden. wahrend man die ärmeren Lllajsen mit ihrer Mittellosigkeit, sich bessere Speisen ju verschaffen, entschuldigen könnte, dies ist aber durchaus nicht der Fall. Die ganze Kochkunst . in Florida sindet ihr furnehmftes Werkzeug" rn der Brat pfanne. Der Kuchen:ettel der ärmeren Sudländer ist sehr gleichförmig. Es gibt jeden Tag drei Mahlzeiten. Zum Frühstuck haden fic Kornbrot, gebratenen Speck und Kaffee, zum Mittag gebrateneu Speck, Kaffee und Kornbrot und zum Abendessen Kaffee, gebratenen Speck und Kornbrot. Zur Abwechfeluitz kommt anch einmal etwas Gcmufe oder frisches Fleisch aus den Tisch, koch geschieht dies in der Negel nur selten, und dann auch nur zu bestimmten Jahreszeiten. In Folge der fchweren, feiten Nahrung werden die Leute von Unverdaulichkeit be falleil und haben vielfach an Fiebern aller Art zu leiden. Es fällt ihnen aber nicht ein, ihre Kost zu andern. An ihrer Dspepsia, ihrer Magerkeit und ihrem Fieber ist ihrer Ueberzeugung nach einzig und allein das Klima schuld. DaSselbe muß sur sie den Sundenbock splelen, auch wenn es noch so gesund wäre. Leuten, die nur Speck als Fleischnahrung haben, kann man es nicht übel nehmen, daß sie kein anderes Gerath, als die Bratpfanne anwenden. Sie haben einfach nicht die Mittel dazu, um sich etwas Besseres anzuschaffen. Anders jedoch verhält es sich mit den wohlhabenden Leuten, deren es auch natürlich im Süden eine Menge gibt. Sie könnten sich ihres Lebens und. ihrer Gesundheit viel mehr freuen, wenn sie der Bratpfanne in ihrer Küche den Rang zuweisen wollten, den sie z. B. in den nördlichen Staaten einnimmt. Die Reichen" haben natürlich eine größere Auswahl von Speisen auf ihrem Tische auszuweisen, als ihre ärmeren Wiitbürger, doch spielt anch in der Küche der Wohlhabenden die Bratpfanne die erste Rolle. Der gebratene Speck, ist auch für sie eine Delicatesie, welche sie sogar dem besten Beefsteak vorziehen. Freilich kommt auch letzteres aus ihren Tisch, aber nur der ?lbmechseluna halber. Das Beefsteak wird in möglichst dünne Scheiben geschnitten, vielleicht mit etwas Mehl bestreut und dann in die BratPfanne gelegt, wo es , in Fett schmort, bis es hart und trocken geworden ist, wie ein Stück Holz. Die zartesten jungen Hühner und Puter werden erst in Wasser gethan und dann gleichfalls in die Bratpfanne gelegt, wo sie im Fett förmlich herumschwimmen, bis sie hart und dunkelbraun geröstet sind. Sogar das Gemüse muß in die Bratpfaune wandern, um seine Fetttaufe zu erlangen. Unter diesen Umständen nimmt es kein Wunder, daß die Lüdländer stets so viel Chinin schlucken müssen, mit dem sie sich den Magen ebenso verderden, wie mit den Producten ihrer fluchwürdigen Bratpfanne." LNesenbäume in Connecticut. Mark Twain bemerkte einmal einigen seiner Freunde gegenüber im Scherz, daß die canze Brücke, welche den EonnecticutFlufz bei Hartford umspannt, aus dem Holze einer einzigen Eiche errichtet worden sei. Dies war natürlich übertrieben, doch gibt es thatsächlich in Connecticut Bäume, wie man sie in anderen Staaten nur selten sirdet. r Ii) Wetherssield steht ein Ulmbaum, der geradezu eine Riese unter den Bäumen ist. An der Stelle, wo er in dem Erd boden wurzelt, hat er einen Umfang von Sö Fuß. In einer Höhe von 3 Fuß von dem Erdboden verdünnt"er sich auch einen Umfang von 22 Fuß sechs Zoll. Der Hauptstamm entsendet fünf Aeste, von denen der größte ö Fuß 7 Zoll der kleinste 2 Fuß in Umfange. migt "Die
Börden nach in der Richtun von Westen nach Osten 154 Fuß. Mann kann sich eine Idee von der Größe dieses Baumes machen, wenn man er? wägt, daß man höchstens vier solcher Bäume auf einer Fläche von mehr als zwei Ackern auspflanzen könnte, "ohne baß ihre Zweige sich gegenseitig berühren würden. Die Geschichte dieses Baumes ist sehr interessant. Im Frühjahre des Jahres 1749 begab sich John Smith in den j Wald, um nach feinem Vieh Umschau zu halten. Er wollte von seinem Pferde steigen und sich eine Reitpeitsche schneiden, als er im Sumpfe einen kleinen Ulmbaum erblickte, der ein sehr kräftiges Leben zu zeigen schien. Er zog ihn mit Leichtigkeit aus dem Boden und verpflanzte ihn auf seine Farm. Der Baum gedieh prächtig, und hat jetzt vielleicht seines Gleichen nicht in den ganzen Bet. Staaten. Es gibt viele andere Niesenbäume in Connecticut, welche jenem Ulmbaum an Größe nicht viel nachstehen, doch würde es uns zu weit führen, wenn wier sie einzeln aufführen wollten. Nur eines großen Apfelbaumes sei noch erwähnt, der sich auf der Farm von Delos Hotchkiß im nordwestlichen Theile von EheshireEounty besindet. Familienüberlieferungen zufolge ist der Baum mindestens 150 Jahre alt; vielleicht hat er gar ein Alter von 175 Jahren erreicht, denn über seine Kindheit" liegen keine genauen Angaben vor. Der Baum ist sehr symmetrisch gebaut, und sein Stamm bildet beinahe einen vollständigen Kreis. Dem Stamme entspringen acht große Aeste, von denen jedes Jahr abwechselnd fünf oder drei Früchte tragen. Herr Hotchkiß hat von diesem einzigen Baum in Jahren, in welchen gerade die fünf Aeste am Tragen waren, nicht weniger als 85 Bufhel Aepfel gewonnen ; ein früherer Eigenthümer der Farm und des Apfelbaums erntete sogar von den fünf Aesten in einem Jahre einmal 110 Bushel. Noch einen Fuß über dem Erdboden hat. der Stamm einen Umfang von 14 Fuß; die größten Aeste weisen in der Nähe deS Stammes einen Umfang bis zu sieben Fuß auf. Der Baum ist 60 Fuß hoch, und seine Aeste bedecken nach allen Richtungen einen Flächenraum von mindestens 100 Fuß. Eonnecticut rühmt sich gleichfalls, den größten Kirschbaum zu haben, welcher sich in den Ver. Staaten befindet. In Lcetcs Island, einem District der Ortschast Guilford, steht auf der Farm des Onkels" Jim Hunt ein Kirschbaum, dessen Stamm noch in der Höhe von 5 Fuß über dem Erdboden einen Umfang von 9 Fuß besitzt und dessen Aeste und Zweige einen Flächenraum von über 60 Fuß bedecken. Vom Jnlande. In Vinghampton im Staate New York ist die St. Paulus Kirche der afrikanischen Methodisten" geschlossen worden: Der Prediger derselben, A. I. C. Hamilton ein als Phrenolog, Physiognom und Psycholog" bekannter Neger, hat sein Amt niedergelegt, weil sein Gehalt von S2.50 per Woche, das von neun Gemeinde-Mitgliedern aufgebracht wurde, nicht auoreichte, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Gelehrte Häupter" sind auch in Aluerika nicht immer auf Rosen gebettet. Treue Liebe ist nicht ausgestarben. Vor zweiundzwanziz Jahren machte in Toulon in Tennessee der damals '30jährige Evander Eameron der 20jährigen Mary Baincs einen Heirathsantrag und erhielt zwar ihr Ja: wort, wurde aber von ihrem Vater abgemiesen. Ohne die Zustimmung des Vaters wollte die gute Tochter .nicht heirathen, und der treue Liebhaber hat seit 22 Jahren seine Flamme" wöchentlich zweimal besucht. Vor Kurzem ist der Vater der alten Jungfer gestorben, und jetzt hat sie ihr Liebhaber endlich geheirathet. Eine eingeleitete Untersuchung hat ergeben, daß in der Kasse des Schatzmeisters von Dauphin Couutn zu Harrisburg in Pennsyloanien ein Deficit von Pl 7,000 vorhanden ist, welches noch aus der Zeit des SchahmeisterS Longnecker herrührt, der von 1882 bis 1835 das Amt verwaltete. Dessen Elerk war damals Erastus I. Jones, welcher nachher sein Nachfolger wurde, und dieser hatte die fehlende Summe unterschlagen. Longnecker wurde für die Verutttreuung seines damaligen Clerks verantmortlich gemacht und mußte die fehlenden 17,000 nebst Zinsen erheben. DasinPhiladelphiaerscheinende Bulletin , of the American Iran und Stahl Association" gibt zum ersten Male eine officielle Statistik aller Sor ten von Stahl, die während des Jahres 1887 in den Ver. Staaten producirt wurden. Darnach belauft sich die RettoProduktion für dieses Jahr auf 3,780,750 Tonnen gegen 2,670,000 in 1886, was einer Zunahme um 30 Procent gleichkommt. Die Produktion in Openhearth" Stahl betrug in 1887 360,717 Tonnen, eine Zunahme um 47 Procent gegen 1836, und die von SchmelztiegelStahl 84,421 Tonnen gegen 80,909 in 1886. Verschiedene andere Stahlsorten ergaben 6265 Tonnen Aegen 2651 im Vorjahre. Vor einigen Tagen betrat ein Irrsinniger Namens Kimball das Geschäftslocal der Nationalbank in Bradford, Pennsyloanien, zog, während ein anderer Mann eine Einlage machte, einen Revolver, setzte die Wafse dem Manrü an den Kopf und rief auS: Ge? hen Sie mir aus dem Wege ! " In diesem Augenblick packte der Cassirer Tom, linson'dcn Verrückten, wurde aber von ihm durch einen Schuß tödtlich vermundet. Kimball eilte jetzt auf die Straße und jagte sich eine Kugel durch den Kopf. Der Tod trat augenblicklich ein. Ein Fleischer, der ihn am Selbstmord hatte verhindern wollen,--wurde durch einen Schuß in die Seite schwer verwundet. Als Kimball die Bank betrat, hatte er
Zweigen breiten sicy von V Süden 150 Fuß weit aus, i
. eme Maske vor dem Gesicht. Em an fangS in Umlauf gefetztes Gerücht, der ' Mörder und Selbstmörder sei identisch mit TaScott, dem muthmaßlichen Mörder ' des Chicagoer Millionärs Snell, war j unbegründet. In EvanLVillein Jd.iana
yerrschr ltt gewten Kretseii Ntqzt geringe Aufregung über folgenden verwickelten Fall: Vor vielen Jahren starb dort ein gewisser Robert Barncs, der, da er keine nahen Verwandten hatte, sein damals auf etwa K400.000 geschätztes Vermögen testamentarisch zur Gründung ciucs Eollege vermachte. Merkwürdiger Weise war dies Testainent verschwunden, als man cS nach der Beerdigung suchte, und kam auch bis dahin nicht wieder zum Vorschein. Entfernte Verwandte meldeten sich, und es gelang ihnen schließlich, in den Besitz der Erbschaft zn kommen. Jetzt aber behauptet ein Spirituallst auch Barnes war ein solcher Barucö' Geist habe ihm mitgetheilt, daß sein Testamcnt auf Veranlassung einer dabei interessirten Person mit ihm begraben worden sei, und man wird in Folge dessen die Leiche wahrscheinlich ausgraben. Findet man dann wirklich das Testament im Grabe, so wird sich wohl auch herausstellen, daß der betreffende Spiritualist selbst mit der Verheimlichung etwas zu thun gehabt, oder doch daS Geheimniß einem der Vetheiligten entlockt hat. Findet sich das Testament, so wird daS
Befitzrecht von vielen jetzt sehr werthoollen Grundstücken in Frage kommen. Ein n e u e s P r o h i b i t i o n s g esetz soll der Bevölkerung von Iowa bescheert werden. Das gemeinsame UuterComite des Senats und RepräsentantenhauscL sur Unterdrückung der Unmäßigkeit" hat, wie die Iowa Tribune" melder, nämlich alle Bills, die Reman'sche und Custer'sche und verschiedene Cubstitute und AmendcmentS dazu für ungenügend gehalten und gemeinsam einen Entwurf gemacht, welcher wahrscheinlich zum Gesetze erhoben werden wird, wenn die Legislatur überhaupt welche Aenderungen der bestehenden Prohibitionsgesetze beabsichtigt. Das neue Gesetz widerruft das frühere Gesetz, unter welchem gegenwärtig die Apotheker berauschende Getränke verkaufen. Personen, welche Pcrmits unter dem neuen Gesetze erhalten, dürfen berauschende Getränke für. mcdicinische Zwecke, Alkohol für chemische und mechanische und Weine sür sakramentale Zwecke verkaufen, aber für keine anderen. Die Permits müssen vom Distriktsgerichte während einer regelmäßigen Sitzung ertheilt werden. Es muß eine Notiz publizirt werden, daß eine 'Applikation für ein solches Permit gemacht ist, und die Applikation muß in der Clerks - Ofsice rcgistrirt werden. Jeder Applikation muß eine von einer Mehrzahl der stimmberechtigten Steuerzahler des Township, der Stadt oder der Ward, und ebenfalls von 25 Frauen von stimmberechtigten Steuerzahlern, unterschriebene Petition beigelegt sein. Kein Hotelcigenthümer oder Besitzer eines öffentlichen Hauses ist zu einem Permit berechtigt, ebenfalls keiner, der einer Uebertretung der bestehenden Prohibitionsgesetze schuldig befunden ist. Der Applikant muß den Beweis liefern, daß er sich eines guten Charakters erfreut und muß S3000 Bürgschaft stellen. Das Distriktsgericht kann den Permit zu irgend einer Zeit widerrufen, und wenn der Inhaber eines Pcrmits ein registrirter Apotheker ist, soll auch sein Eertisikat ailsgehoben werden. Apotheker allein sollen zur Erlangung eiues Permits berechtigt sein; wenn aber keine Apotheker sich melden, so darf das Gericht einer anderen, den gesetzlichen Er? sordernissen nachkommenden Person ein Permit ertheilen. Um die Transporta; tion von berauschenden Gctlänken betrciben zu dürfen, ist ein Erlaubnißschein vom CouiltyMiditor nothwendig. Kau? fer müssen eine Applikation unterzelch: nen, und dem Verkäufer persönlich bekannt sein oder durch glaubwürdige Personen identlsicirt werden. Die übrigen allgemeinen Bestimmungen der Vorlage sind Verschärfungen der früheren Gesetze. ES sieht beinahe darnach aus, als ob dieser Entwurf zum Gesetze erhoben werden wird, weil er eine Art Compromiß zwi? scheu den verschiedenen extremen Ansich.len bildet. Deutsche Lokalnachrichtctt. Provinz Hannover. t In Hannover der Generalarzt des X. Armeecorps, Dr. Verthold. Der 90jährige Superintendent, früherer Prediger in Seclze, Herinaun Habenicht, dem wegen seines offenen und freien Auftretens seiner Zeit die Rechtgläubigkeit abgestritten wurde. Der Techniker Steinmeyer. f Der 93jährige Eide von Glahn, ein Veteran aus den Befreiungskriegen, in Misselwarden. Der Stations'Asslstent Mever in Vakum hat in wenigen Tagen seine drei Kinder im Alter von 3, 5 und 10 Jahren durch Vit Diphthcritis verloren. Die Sekundärbahn nach Norddeich wurde in Angriff genommen. j In Salzgitter Veteran Eh. Volm. f Ko.nmerzicnrath August Röders, Inhaber der Firma E. Brei? ding & Sohn in Soltau. Die Eheleute Rudolph und Thekla Schütte in Borger feierten die goldene Hochzeit, uud der Briefträger Hobro in Stade sein 50jähriges Dienstjubiläum. Der Landmann Verssen in Westerloh bei Hasclünne erhängte sich. Verunglückt sind : der Köthner Ehristian Brand in Aerzen bei Hameln durch Erfrieren, der Handelsmann F. Schlang in Celle durch Ertrinken und der Landwirth Foke G. Janssen in Hatshausen, Kreis Aurich, durch einen Sturz. Hessen - Darmstadt. Der weitbekannte Holelbesitzer Georg kuthS in Grof'-Bieberäu feierte mit feiner Gemahlin die goldene Hochzeit. In Mannheim(Baden)starb im Älter von 80 Jahren der Kaufmann Ferdinand Eberstavt, welcher in den stürmischen Jahren von 184 1850 das Amt eineS Bürgermeisters in WormS bekleidete und sich große Verdienste um die Stadt erworden hat. Derselbe war auch s. Zt. Mitglied der Ersten und der Zweiten Kammer. Der Uhrmacher Tissot aus Neu-Jsenburg hat sich erschossen. Der Dienstknecht Valentin Reichert ans Erfelden wurde todtgefahren ; der Arbeiter Joseph Kaulh aus Offenbach ist ertrunken. Königreich Baiern. f Der Schwiegervater deS früherer FinanzministerS StaatsratheS v. Berr, der Archiorath im vormaligen StaatSministeriumS des öffentlichen Handels und der öäentlicheit Arbeiten Süi.j?snm
iirfV: --t-.., T " STJSK ' UUtx iii Äücht!!. In 6cZM erschlug der Ockoiioin Keltsch in Folge von Fnr milieliuvistiakciken feine Nran mit einer j i j - i o),..i. c ..f. ? i - .: x v. ncinijuue ii iio eryangie iuj uaiui. t Jgnaz Schlag, quicsc. Stadtschrciber und Ehrenbürger in Deggendorf. In Dingolfilig der Vater des Bürgermeisters v. Teisbach, Seeberger. Der Apothe? kerprovissor Jul. Weng in Lauf wurde wegen fahrlässiger Tödtung zu 1 Monat Gefängniß vernrtheilt, weil er, wie er erklärte, in Folge des Umstandcs, daß er seine Brille verlegt hatte, für ein Kind fälschllchcrwiise Opium statt eines anderen Mitlels aeliefert hatte. Der Wirth. Viehhändler und Metzger Drerler in Wegscheib hat mit einer enzrmen Paisivenlllst fallirt; eine große Anzahl der Bewohner des bairischen , Waldes leiden dadurch .Verluste. Der ! diesjährige Fastnachtsumzuz in Weißen- , bürg war besonders prächtig. Die poli- ' tischen und lokalen Ereignisse des letzten Jahres wurden mit Humor und Geschick als Sujet für die Znsammenstellung des , Zuges benützt. Auf 11 Wägen und hoch I zu Roß wurden 13 Bilder vorgeführt. I s der frühere Musikdirektor Joh. Georg. ! C( if. , .r m . .- Älllisa) uno ocr wellverannle zcunslmaler Ludwig Prechtlein. Der Rechtskandidat Martin Halbig von Sulzfcld und der in Würzburg der Medizin D. H. I. Diehl von Dortelei in Hessen wurden wegen eines Pistolenduells im -Guttenberger Walde zu 5 Monaten Festungs hast venll theilt. Selbstmord begingen: in Eichstädt der Braugehilfe Andr. Hopfuer, in Netzstall bei Altdors der Oekonom Peter Költsch, in Neustadt a. S. der Schneidermeister Peter N., in Oberdachstettendie 17 Jahre alte Babette Beuschel, in Passan der Viehtreiber Hei mader. in Negcnsburg die Frau deS Pa?iorS Stöbcr. In der vormals L. A. Riedinger'schen Maschinenfabrik verunglückte der Maschinenschlosser Thomas ill; im Schnee kamen um der Arbeiter Nik. Lengaucr von Arandenberg, Andr. Licbeseller von Lehmberg, die Häuslers tochter Kath. Sickinger von Niederneu, reuth und der Bauer Josef Winter von Gröber. Von seinem Pferd erschlagen wurde der Speckmairbauerssohn Martin Bartl von Emling, ebenso der Oekonom und vormalige Bürgermeister von Hüttenhausen Joh. Kuöferl. Erfroren sind der Korbmacher Häfner von WeingartS und der Bauer Blctl von Habifchried. Ertrunken ist der Sohn des Drechlers Gcnslcr in Kadeltshofen. Von einem ungeladenen" Gewehr wurde der Mechanikcr Barth. Diet in Hangnach erschössen. Ueberfahren und gctödtet wurden die Tagelöhnerin Elise Hub von Hcid und der Lüjählige Anton Vaumgärtncr von Jngolstadt. Durch einen Sturz erlitt beim Vürgerball im Löwenbraukeller in München der Kandidat der Medizin Lobenthau tödtliche Verletzungen. In Oberstetten mm glückte in er oberen Mühle der Müllervürsche Klctt; in Sennfeld die beider Kinder des WegmacherS Schmitt. Königreich Württemberg. f der Schultheiß -eyer in Auersheim. Während kürzlich in Dürbhein ein Brautpaar, von Haus zu Haus gehend, seine Hochzeitscin'.adungen machte, gaben nach Ortögebrauch der Bruder der Braut, er Bauer Anton Zepf und sein Kamerad Peter Kaiser jedesmal, wenn das Paar aus einem Hause trat, Pistolenschüsse ab. Schließlich verjagte Zepf'S Pistole. Kaiser nahm dieselbe, um die Ursache deS VersagenS zn sinden. Währenddem ging der Schuß lo und drang ihm in's Auge. Der junge Mann ist an der Verletzung vier Tage später gestorben. Oekonom und Weingärtner Friedrich Glock in Horrheim feierte die goldene Hochzeit. Der ledige Johann Georg Schnaith aus Tübingen beging Selbstmord, indem er sich unter einen Eisenbahnzug stürzte. Der Wirth Nußbaumer in Altshauscn und der Vichunterhändler Leichtle auS Aiberach brachen das Genick; der Holz? macker Schmidt au3 ValtmannSmeile, ist ertrunken ; der Knabe des Strickers G. Lautengciger in Cannstatt und der Weichenwärter Hang aus Tübingen wurden todZgefahren ; der Schuhmacher Johann Georg Hartweg aus Neufürsten, Hütte ist erfroren; der Biersührer Georg Geißel in der Brauerei Zum goldenen Ochsen" in Ulm wurde zwischen Wagen und Thoreinfahrt todtgequetscht. Abge, branlll find: die ausgedehnten Oekono: miegebäude des Bauern Lang und deS Farrenhalters Dreizlcr in Heumaden und die Wohnhäuser des Schmiedes Schwemmer und des Flaschners 5ttcin in Schwand. Großherzogthum Baden. f Der Veteran der Vuchdruckerkunst in Karlsruhe, -Heinrich Wedekind. Der Landbricfträger der Postagentur Marr zell, Josef Huckcr von Burbach, ist unter dem Verdachte, Briefe und Geldsendunaen unterschlagen zu .haben, verhaftet l worden. Wegen Urkundenfälschung und I Unterschlagung wurde der frühere RathsI diener Prcißig in Ettlingen in Unter, suchungshast genommen. sHauptzollamtscontroleur a. D. Wilhelm Egle in Ucberlingen. f Easpar Kreß in WertKeim. Derselbe war bis 1872 Besitzer deZ Hotels Vadischer Hof". er Wagner Landolin Faller in Bollschwcil und der Wirth und Rathschreiber Arnold aus Kembach sind ertrunken; der Sohn des Maurers Josef Heiler aus HcrbolSheim wurde von einem rollenden Baumstamm tod.'gequetfcht ; der Maurer Häußler von Külshemi wurde in einem Steinbruch verschüttet; der Kassenschrankfabrikant Friedrich Kempter auS Mannheim wurde todtgefahren. Abgebrannt sind: die Schneidemühle (die sogenannte CriSmühle) bei Eberbach und die Schottmühle im Albthale bei Ettlingen. Es wnrden vernrtheilt wegen Brandstiftung EusebiuS Maier von Stcißlingcn zn 9 Jahren und Leopold Maver von Wiechs zu 4 Jahren 'Zuchthaus; wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode, begangen an seiner Frau, der Arbeiter AmbroS Egle von Rotzingen zu 9 Monaten Gefängniß ; wegen VergewaltigungSoerfuch Neinhold Kaiser von Freiburq zu 18 Monaten Zuchthaus; wegen Mordoerfuchs der Arbeiter Johann Baptist Sutter ans Lienheim, der seinem Kinde Salpetcrsäure einschüttete, zu 9 Jahren avHiyuuf MerrlSaumpfeisen. lange deutsüe Weihn, Giganentotfetn etc. bei Wm. Vklcho, No. 199 OK Washington Cte.
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