Indiana Tribüne, Volume 11, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1888 — Page 1

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Wfö ' MSy äM' h! . I. VWU u Office : No. 140 Ost Marhland Straße. Jahrgang U. Nummer 172. SaDfcnapollO, SnDicna, Samstag, den 1. März iS88

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MZSigSQ ra vieler Spalte kosten ö Calb per Zeile. Sazeizen in welchen Stelle gesucht, oder offerirt weiden, sinde unentgeltliche SufuahWt. Dieselben Kleiden i Tag stehen, tönn aber eschräutt erseukrt werden. rlkzeizen, welche biS NUtaz 1 OSr adg. eben werd, finden noch am selbigen lae Infnahme. Werlsnezt. Verlangt in Mädchen oder ei' ftrau in ?ree ,ücki,JafürHzua be.t. No.öl? ord W:jfftsx uaje. tZm erlangt: in Slcliher deu s -e Mann für 'ritte kb'ir al üort.r t tn.r coti . Nach s ag tn ö.o.cv'4 Avo t)itt, 41 am u rid'-nstr. 13 Brla a t: Ei junger Waan all AufIrt:r im Suei Pi't Holl. Umj Stellegesuche. gesucht i9-r6 Ltelluna tan eUem jungen Wannt, der o tt ja un endi a sinn, i tir C9toc tp ooet sonst oe, 3 auch Sollen tn Hiotkz rlkkN'N. achjUf.ctfcC i No 9 alv.? 5 tage, 13 n Verloren. Verloren: Scmfta i Abend ein schwir, und grau eotrtttft $an)l an clariq. ,mlschn gast und S-l Ito in s taue. eloh.,n ahugebc in s. 3t CiJmattf Srae. 10 -m Zu verkaufen. gu Verkaufen aus monatliche Zzdlung, mehrere takt nui Häuser tn d?r -taij via Gchmld:' rau ret: f'Nr mehlkr Akten UN Farmen ah der lad, m b!2lzn Pleijen un geen lange Ab sch'.azzjahl:rg'n bei . Ä. Wurgl r, o.SZ Oft VasZingt Siraß. da Verschiedenes. Großer Vkrkkenst! Wer un? seine Ad , sie ,n'en'r, dem senden wir fr 4iost a'naue Aaskinft utit tit gan, neue Ge chaft, womit ir.en in Perlon märlichen ooer etvllchen Seichlecht aus hr.tche W:,s und ohn, croie AuSl,gn un vtüoe US 100 Dolltt per onat vr dienen kann, oh Reihen un Peddeln. ketn genlschlftt.Humdug, sondern ein ehrlich? schuft. Sorksstre: JohnHouseEo., Santon, Lemi So., Mo. Vollmachten erde auZqekertigt un Gelder aus Eurora inge K0,n ,on . - W ü t g l r, . 83 Ost Washington S'kaße. P omrte und billige Bedienung. da Hermani! Sieboldt, Sekretär der ,,Tie ZuiianoplillS Dentfchr Gkgenfettige FenkrÄ5rsiSkmnsZ.Gskllschsft und Oeffevtlicblr Notar. Ofsice: No. Ost Washington Straße. Herren und Damen finden in unsertw GtschZst eine prächttge AuSmal von Npli - Mnnrpn ? V j ewMM v Pelzkappen ! Velzbaudschube ! PelZdeSeu! LamderFsr o. I ftft WalbinqtonOr. Alm Ä odeS'Auzeige. Fr'ndki und Vtkrnnten hi'rmit die traurige r; nieilun?, daß unser ikUebler Satt, ater und (Sroßoater, AndreoS Vaumann, Tonnerst, ?ke"d. Z. Wär,, um b Shr, im ZlU, von ?& labten und 4 Kla: g.'orb,n ist. TiiBrertlqung siadel am Zonnirg achmtttag um ZUi', smTrau,!h,ue, o. 43 S.,,ldth Strafe. u I statt, rvo,u eifle denst tn taten Dorotdea CaurnannOatt'n, im 92amm tet üb)idn Hlnlerdllederen. 3 Massen - Versammlung ! - der - 3 Q cH unter den Änspi,i:n der Ech,i:k'Ualz. Heute, Oamttag Abend, um S lld", in er XLOZA Ü.X-H LL K : Henry Vcniiu, P:äs. Sozinlist Sektion Ns. l (Zountag, den 11. März '6S. Nachmittag? 2 Uhr. 'Reaelmäkiae (Jeschäfts t Versammlung tn der ABBE3ITICR - HALLE. Burtw's PLANING HIILL (Hobelmüble) '2c!c Dillon Straße und Woodlawn Ave., Nahe am südl. nte ter Virginia oe. Thür- und I er st!?.Emfessuvge, Thüren, Laren, Vauholz, Latten, Schmdeln, Getäfel :e Holz.Schnitz u. Dre h.Ärbeiteu. n Sobe'.aldeiten erd aulgefährt. VsWlttS5hllNgkSö5l01.Ttlktts908

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Neneö per Telegrapg. IBcttei ittiltlcn. Washington. 10 MSr. Regen odtr Schnee., darauf schönes kälttttS We.ter.

Brand einerSchule. Mitchell. Dak, 10. Mürz. Die Methodist Univrstty brannte heute Mor gen um 3 Uhr nieder. Vitrziq Schüler und mehrere Professoren schliefem im Ge bäude und entgingen nur durch Herad springen dem Jeukrtade. Die Abreise des Kaiser. S.l N Remo. 10. Mürz Kaiser Friedrich fuhr heute Morzen in Begllitung der ttaisttin Victoria nach dem Bahnhos. um nach Beilin adzureism. Eine ungeheure Volksmenge hatte ft& eial.efunden, welche ihm herzlich zu jauchzte. Gditoriekes. Lockspitz l ist eine gute Uebersetzung für AzetS PtovocateurS". Den Schwei zern gebührt hie Ehre dafür. -r- Wir verweisen die Leser auf eine Depesche aus New Fork bezüglich der Aufführung eines sozialistischen Theaterstückes. Die guten Bürger" werden sich jedenfalls darüber freuen, daß wir in Amerika auch eine Polizei haben und daß dieselbe es sür ihre hohe Aufgabe hält, die gegenwärtige Staats und Gesell schatsordnung vor allen Angriffen zu schützen. Der gute Bürger" wird sich jedenfalls darüber freuen, daß wir es in Amerika so herrlich weit gebracht haben. In dem Eide, welchen jeder Aus länder, der amerikanischer Bürger wird. ablegen muß und welchen jeder Auslän der, der zur Zeit Bürger der Ver. Staaten st, abgelegt hat, heißt es: Und ich schwöre hiermit, daß ich ein Bürger der Vereinigten Staaten von Amereka werden will und alle Treue und Anhänglichkeit an irgend einen sremden Fürsten, Polenatm oder Souverän, speziell aber für . . . (hier wird der Monarch und der Name deS Landes, woher der Bürger Werdende ommt, eingefügt) für immer widerrufe und abschwöre." Neal Dow's Niederlage in seiner Heimathstadt Portland ist eine gründliche gewesen. Der Vater der Prohibitions gesetze von Maine" wollte wieder einmal Mayor werden, was er seit 1855 nicht mehr gewesen ist. Seine frübere Amts Verwaltung führte zu einem blutigen Aufrühr, aber dessenungeachtet erklärte dieser verbiffene Verfolgungsfanatiker, daß er jetzt die Prohibitionszesetze noch viel schärfer durchführen wolle, als vor 32 Jahren. Trodsem wurde er von den Demokraten indosiirt, im Jntereffe von Gesetz und Ordnung, wie es in dem betreffenden Bcschluffö hieß. Die demokra tischen Wähler schloffm sich aber in gro ßer Zahl den Nepubllkanern an, und Dow wurde unter einer Mehrheit von 1.600 Stimmen begraben. Er selbst giebt zu. daß diese Niederlage daS Bull Run der Prohibitionisten" sei, aber er hofft natür lich mit Zuversicht", daß bald beffere Zeiten sür die Prohibitionisten folgen werden. Damit, dürfte es aber gute Wege haben, denn die Pcohibitionscandidaten sind in allen Städten Maines geschlagen worden. Die Berliner Abendzeitungen er zählten ihren Lesern gestern die letzten Worte deS Kaisers. Darnach hä ten die selben gelautet: Aüx ander hat mir ver sprechen, daß er keinen Krieg mit uns an fangen will," und ferner soll er noch zu letzt gesagt haben : Ich bin der Ansicht. daß wir keinen Krieg mit Nußland füh ren, sondern stets die freundschaftlichste Stellung zu demselben einnehmen soll ten." Und als Bismarck an sein Bett trat, hielt er denselben sür den Kronprinzen, nahm seine Hand und bat ihn, immer gütig gegen den aren zu sein. Nachher habe er den Kanzler erkannt und seine Befriedigung über den deutsch-österreichi schen Vertrag ausgesprochen. Das ist eine außerordentlich rührende Geschichte, wenn sie nur nicht so gar un wahrscheinlich klänge, so daß man deutlich die Absicht wahrnehmen kann, für Ruß land Stimmung zu machen. Man denke, hier liegt ein 91jähriger Greis auf dem Todtenbette, er erkenn seine Umgebung nicht mehr, und soll noch an Politik und Staatsvertrage denken und davon sprechen. So EtwaS ist eine physische Unmöglichkeit, die Man nur Den

jenigen vorplaudern kann, die Alles glau

ben, wenn es nur einen Kaiser oder König betrifft. Hier scheint uns eine politische Jntrigue vorzuliegen, welche die Pietät deS Volkes für den Verstorbenen dazu benützen will, eine ruffenfceundliche Stimmung zu erzeugen und die Ruffenfreundlichkeit gleichsam als das politische Testament deS alten Kaisers hinzustellen, das dann der neue Kaiser ausführen soll. DraytnaAll)ten. Der Eisenbahnst reik. Chicag o, 9. März. Die VerHand lungen in der Klage der . V. & Q. Eisendahn gegen die Wabash Bahn wur den von Rlchter Gresham bis Monta , aufgeschoben. rthur sagt, die Brüderschaft der Lskomotioführer sei bereit, die Streitfrage einen; aus unparteiischen Personen zu sammenzesetzien Schiedsgerichte zu unterbreiten und wenn die Compagnie nicht dazu bereit sei, so sei sie für den Schaden verantwortlich zu ha Un, welcher dem Lande durch die VrkhlSstockang zugefügt werde. Omaha. Neb.. 9. März. Alle hier einmündenden Eisenbahnen lassen die über die Barlington Bahn kommenden Frachtgüter unberührt. ES heißt die Burlington Bahn werde gegen alle Com t ry ...... t . vagnteen. w.'laze na, weigern, ryre Frachtgütcr zu besökdern. g.richtlich vrr gehen. Die Chicago & Grand Trunk .Bahn, sowie die Baltimore und Odio nehmen ebenfalls keine Frachten von der Burlinz ton & Quincy Ba)n an. Die Illinois Certcol Bahn ist soweit die einzige, welche Frachten übernimmt, weil sie durch ihren Charter dazu gezwungen ist Versuche der Barlington Bahn, Güter östlich über die Foit Wayne Bahn und die Lake Shore Bahn zu besördern.schlu gen fehl. Die Lokomotivsührzk.wetAer tm sichbchär'rlich. 5ie Wagen der Bur lington Bahn weiter zu bringen und liegen dieselben aus Seitenaeleisen stehen. Die New Yorker Polizei de kommt einen verdienten Nasenstüber. New Bork. Man. Kürzlich hatte die sozialistische Arbeiteipartei dahier eine Halle gemiethet um in derselben da? so zialistische Lustsblel von W. MorriS .Der Spieß umgekehrt" auszuführen. Die Polizei verbot die Aufführung angeblich auS dem Grunde, weil der betreffende Hallenbestder keine TbeaterlizenS habe. Nun miethete die sozialistische Arbeiter Partei da? Raumania OpernbauS in der Bonrny zum Zroecke der Aufführung des Stückes aber dem Theaterbesitzer ar von dem Polizei Capitän bedeutet worden. eS werde ihm die L'cenz entzogen werden, falls das Stück aufgeführt erde, und ber biedere Wirth weigerte stch daher. feinen Contrakt-Berpflichtungen nachzu kommen. In Folge dkffen hatte heute etn Comite der sozialistischen ArbeiterPzrtei, beste. bend auS den Herren Schewitich. Gold smiih und Eronlund, eine Audienz bei Mayor Hewilt, um besten Erlaubniß zur Aufführung deS sozialistischen Lustspiels zu rhalten. Mayor Hewttt sagte dem Comite Fol gendeS : .Sie haben ein Recht. Ihre so zial'stischen Doktrinen oder Tendenzen vor die O.fferitlichkeit zu bringen, und die Polizei überschreitet ihre Besugnib. wenn sie andere Aufführungen, als unmoralische und unsittliche verbieten will. Oer Oadel DerToddeSKaiserS. Berlin, 9. März. Die Abendblät ter ve: öffentlichen, waS angeblich die leg ten Woite deS Kaisers gewesen sein sollen: .Al'ktnder versprach mir. daß er keinen Krieg mit unS anfangen werde." ES heißt auch, er habe gesagt: .Ich bin der Anstatt, dok wir keinen Krieg mit Rußland führen, sondern eine freund schastliche Haltung zu demselben bewah ren sollen " Gegen 5 Uhr Morgen sprach er sehr viel, so daß die Großherzogin von Baden die Besorgniß auSsprach. eS möchte ihn ermüden. Er antwortete darauf: .Ich habe Zeit, müde zu werden." Einige Minut n, ehe der Tod eintrat, sagte er: .F?id. lieber Frik!" Der TodeSkampf war kurz und daS Gesicht trug nach dem Tode einen ruhigen Ausdruck. Der Kaiser hinterläßt ein persönliches Vermögen von 300 Millionen Mark in Baar.l?) Die Leiche liegt aus dem Bette, in dem er starb, mit einem weißen Tuche bedeckt. Ringsherum stehen brennende Kerzen. Er wird indem Mausoleum zu Charlotten bürg beigesedt werden. Die Beisttzung wird wahrscheinlich am Donnerstag, den 15 M2t stattfinden.

Gegen 11 Ubr wurden der Mall? Ant.

Werner und der Bildhauer OchS zuge lassen. Man hatte die Leiche in eine sitzende Position gebracht und die Groß Herzogin von Baden hatte Blumen über daS Bitt gestreut. Herr Werner fertigte eine Skizze an und Prof. BegaS nahm die Todtknmaöke ab, auch eine Photo graphie der Leiche wurde genommen. Bloß wenige Personen wurden wöh rend deS TageS in das Todtenzimmer gelassen. ES war deS Kaisers Schlaf, zimmer und dasselbe ist höchst . einfach augestattt. DaS Beit ist ein eisernes Feldbett, das ihn auf allen Reisen und im Felde begleitete. Am Kopsende deS selben steht ein Kruzifix. Vor der Tküre stehen Soldaten vom Grde du Cotpö Wache und in den Corridorea bifiaden sich seine Adjutanten. Eine Proklamation. Berlin, 9. MZks. Der .Staat. anzeiget- veröffintlicht solgende. Prokla mation : ES hat Gott gefallen, Seine Maje stät. den Kaiser und König, unsern gnä digen Herrn räch kurzer Krankheit und nach einer segenSeeichen Regierung abzu berufen. Die ganze Nation betrauert mit dem königlichen Hause daS Hinschei den deS gelierten ehrwürdigen Monar chen. dessen WetSheit so lange und so ruhmreich unS in Krieg und Frieden ge führt hat. DaS StaatS.Ministerium ' T, e r R e i ch S i a g. , ' Berlin. S. März. Der Reichstag trat um 12 Uhr 30 Min. Mittag? zu sammen. DaS übliche Läuten der Glocke wurde unterlassen und es herrschte tiese Stille. Viele BundeSräthe waren an wesend. Fürst BiSmarck theilte noch Er öffaung dir Sitzung dem Reichstage ossiciell daS Ableben deS Kaisers mit. Er sagte, er habe vor sich ein Schreiben des verstorbenen KaisirS. dessen lebten Akt. worin er beauftragt sei, die Sitzung des Reichstags zu schließen. Unter den Um ständen werde i? den Bcfehl nicht aus führen, sondern die Ankunft Seiner Ma jestüt deS Kaisers abwa,ten. Die Sitzung schloß darauf, und die Mitglieder des Reichstags drängten, stch heran, um die letzte U-t:rfchrift deS ver stordenen Kaisers zu sehen. Der Land tag. Im Unterbaust deS preußischen Land tagS ihei te Minister von Puttkamer den Tod deS Kaisers mit und sü?t? hinzu, er überlasse eS dem Hause. Beschlüsse ,u fassen, welche dem Ernste der Situation entsprechen. Herr von Koller, der Pkästdert deS HauseS schloß die Sitzung mit den Worten: .Gott schütze daS königliche Hau? und das Vaterland-. Der neue Kaiser. Berlin. 9 Mürz. Der Reichsan zeiger theilt heute mit. daß BlSmarck sol gendeS Telegramm von Kaiser Friedrich erhalten bade : San Remo. 9. März. In diesem Augenblicke größten Kum merS über daS Hinscheiden deS Kaisers und König, meines geliebten Vaters, drücke ich Ihnen und den StaatSminiftern meinen Dank für die treuen ihm geleisteten Dienste auS. Ich verlasse mich auf Ihre Hilfe in der großen Aufgabe, welche mir nun zufällt. Ich reife morgen von hier, ab. Friedrich. In Bezug auf die 'allgemeine Lande? trauer ordnete er an. daß durchaus keine Vorschriften gemacht werden, sondira daß eS jedem Deutschen überlassen bleibe zu bestimmen, wie er seiner Trauer Ausdruck gebe, und wie lange er stch der Theil nähme an öffentlichen Vergnügen ent halten will. Kaiser Friedrich der Dritte war tief erschüttert von der Nachricht von dem Tode seines Vat'rS, ist aber letzt ruhig und ge faßt. Er wird'pCx'razug reifen. Sam staa Nacht 'in Turin und um 2 Uhr Sonr.tag Morgen in München ankom men. Man erwart t. daß seine erste Handlung eine Amnestie für politische Verbrecher sein wird. Eine Depesche von San Remo meldet. daß der Kaiser einen guten Tag batik, daß er mit App tit und zum ersten Male in Gesellschaft seiner Familie aß. Die Aerzte befürchten noch immer, daß die Reise eine Lungenentzündung zur Folge haben könne. Beileidöbe schlösse. ;2Ö ie die Nachricht in andern Städten aufgenommen wurde. Washington. 9. Mäkh. Der deutsche Gesandte Baron von Ledwitz wurde durch den amerikanischen Gesandten Pendleton in Berlin osfiziell von dem Ab leben de? Kaisers benachrichtigt und Staatssekretär Bayard hat solgende De pesche an den Gesandten Pendleton abge schickt: .Ter Präsident wünscht durch Sie zu uissen zu thun, daß der Tod deS erhabenen, ehrwürdigen Kaisers von

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