Indiana Tribüne, Volume 11, Number 165, Indianapolis, Marion County, 3 March 1888 — Page 1
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NeueS per Telegraph.
QetteeuSste)ten. Washington. S !MSr,. FrilSkr Nordwind, später lzöere Temperatur mit verZnderlichkm Wind. Verbrecht?. Ei nvanderung. Washington. 3. MSez. Der Staatssekretär hat Nachricht, dak von Deutschland aus die Versendung von Verbrechern nach Amerika systematisch betrieben wird. Zvei solcher Einwanderer werden zur Zeit in New Nork festgehalten und au Kosten der Dampfergesellschaft, .welche sie herüberbrachte, zurückgeschlat worden. Andere befinden sich auf dem Wege. Gbitovielles. Der Berner Bund", eines der bedeutend sten schweizerischen Blätter, sagt betreffs der Rede Bismarck's : Wenn die Deutschen Gott und sonst nichts auf der Welt fürchten", so mögen sie daS Lockspitzelthum abschaffen, das sehr nach Menschenfurcht, d. h. nach Anarchi stenfurcht und keineswegs nach Gottes furcht schmeckt." Daß die Temperenzbewegung selbst da, wo eS ihr gelingt, . eine in ihrem Sinne formulirte Gesetzgebung durchzu führen, nichts dazu beitragt, die Tem perenz zu befördern, ist oft bewiesen worden. Den neuesten Beleg dazu liefeite Rhode Island. Es existiren in dem kleinen Staate heute - unter der Prohi bition nicht nur mehr heimliche Li quorSaloonS" als früher licensirte, son dern Verbrechen und Trunkenheit haben. im Vergleich zu früher, zugenommen. Die offiziellen Zahlen wurden in letzter Woche der Legislatur unterbreitet. Ver hastungen wegen Trunkenheit hatten in den ersten sechs Monaten nach Erlaß der Temperenzgesetze etwas abgenommen, er? reichten aber bald wieder ihre alte Höhe. Am schlimmsten sah es. mit en unverbesserlichen Trinkern aus. Von denselben wurden in den letzten sechs Monaten 1835 als noch keine Prohibition existirte 60 arretirt, und in derselben Periode 1337 unter Prohibition deren 70. Gegen Gould und Sage ist wegen des Drei-MillionewDiebstahlS keine An klage erhoben worden. Natürlich ! Bestand doch die Jury auS Gentlemen und waren eS doch drei Millionen, welche gestöhlen worden waren. Die Herren Groß geschworenen fanden es nicht ge nügend, sich mit den Thatsachen zu beschäftigen, sie lösten auch die in. diesem Falle etwaS schwierige Frage, von welchem Zeitpunkte an der'V:rjährunzstermin zu rechnen sei, und sie erhoben keine An klage. Auch der Herr StaatSanwalt war sehr einsichtsvoll in dieser Sache. ES ist sonst üblich, daß der Staatsanwalt der Grand Jury bloß die Thatsachen vorliegt, welche nöthig sind, um eine Anklage zu begründen. Mit den Vertheidizungsgründen giebt er sich wüter nicht ab; es ist Sache der Angeklagten, dieselben bei dem Pro zeffe vorzubringen, besonders wenn es sich um Rechtseinwendunzen und nicht um Gegenbeweise handelt. In diesem Falle aber geruhte der Herr 'Staatsanwalt den Anwälten der Millionäre ihm ihre juristischen Einwände vorzulegen und die Verjährungsfrage weitläusiz zu bespre chen. Selbstverständlich gelangten die Argumente pro and con in die Zeitungen, die Herren Großgefchworenen nahmen pflichtschuldigst Notiz davon und das Resultat ? Keine Anklage. Moral: Gieb dich nie mit Kleinigleiten ab und Du wirst lernen, unsere Gesetze und die, welche sie auszuführen haben, zu lieben und zu bewundern. Berichte von Rio Janeiro melden, daß die Frage der Abschaffung der Sklaverei in Brasilien noch immer die Tagesfrage ist. Es heißt, daß die Negierung, welche bis jetzt immer nur zögernd voran ging, sich gezwungen sieht, in der nächsten Parlamentssession eine Vorlage zur gänzlichen Abschaffung der Sklaverei zu machen, weil nun weil die Pflanzer anfangen, ihre Sklaven freiwillig ausser Sklaverei zu entlaffen. Man könnte sich darüber Wundern, wo her auf einmal in Brasilien diese An Wandlung von Humanität kommt, so daß die Pflinzer ihre Sklaven, welche ihnen wahrscheinlich schweres Geld gekostet haben, freigeben, wenn sich nicht ein an derer Grund dafür sinden ließe, welcher freilich etwas weniger ethisch ist, ab
dafür wahrscheinlich um so richtiger ist. Die brasilianischen Pflanzer haben wahr scheinlich auch schon die Entdeckung ge macht, daß Sklavenarbeit zu theuer ist, und daß die freie Arbeit gewinnbringen der für ihn, den Pflanzer ist. Sie haben jedenfalls auch schon abgefunden, daß, wie sich Morgan in seinem berühmten Buche "Anclent Society" ausdrückt, der freie Arbeiter eine bessere Eigenthum Erzeugungsmaschine ist, als der Sklave. Auch kann der Sklave doch Wohl hie und da Anspruch an das Menschlichkeit? gefühl machen, weil er keine Rechte hat, so etwa wie man z. B. Spiel und Wett schulden als Ehrenschulden betrachtet, weil der Gläubiger keine gesetzlichen Rechte hat. Der freie Arbeiter aber wird ange gezogen und abgestoßen je nach dem Bedürfniß deS Käufers der Arbeitskraft, er genießt gewige gesetzliche Rechte und da rüber hinaus gehen seine Ansprüche nicht. Sklavenarbeit ist bei dem heutigen landwirthschaftlichen Produktionssystem, das wie die Industrie nach dem Großbe trieb mit Maschinen strebt, zu theuer und was die brasilianischen Pflanzer zur Frei lassung ihrer Sklaven veranlaßt, ist der Wunsch nach billiger Arbeitskraft.
DrahtnagriHten. Der Eisenbahnstreik. Chicago, 2. März. Die Situ, tion in Bezug auf den großen Streik an der Burlington & Quincy Bahn hat sich nicht merklich geünoert. Die Ausständigen sagen, daß sie unter keinen Umstän den nachgeben werden, bis die Bahn dieselben Löhne bezahlt, wie die anderen Bahnen. Die Beamten der Compagnie behaupten, daß sich die Situation für sie zusedendS bessere. Gestern seien 150 Mann angestellt worden. 14 Zü.,e gin gen von Chicago ad und 16 kamen derein. Auf der Chicago Abtheilung wurde bamlt begonnen, Kohlenzüge laufen zu lasten. Früh verdorben. -Blrit-tm orr.-März! Die UW rige C:ara Nally wurde deute im Gericht vorgeführt urt?r der Beschuldigung, dak Mädchen-ZufluchtSh.zuS, zu dessen In soffen sie gehört, zweimal in Brand zu sielen versucht zu haben. Clara ist in ungtöhn!ich hübsches Kind mit hell blondem Haar und glänzenden blauen Augen. Sie hatte Julia Eisel bei Besor gung des OfenS und der Küche zu helfen. Am letzten Freitag zerbrach sie zu fällig eine Schüssel und wurde dafür von Julia angezeigt. Um sich zu rächen, cnt schloß sie sich zur Brandstistang. indem iie Lampen mit Petroleum tränkte, sie in einen Kelleroerschkaz legte und anzündete. Der erste Versuch hatte nicht viel Erfolg, er Zweite dagegen brachte daS Institut mit den 60 Insassen in ernstliche Gefahr. Clara leugnete lange Zeit hattnückig, )och gelang tS endlich, ihr ein Geständ niß abzupreffen. Sie wurde zum Pro i'sst festgehalten. DaZ Kind hatte sriih zeitig seine Mutter verloren und war von öm Vater mißhandelt werden. George und MeGlynn. New York. 2. Mär,. Richter Ptt rson bat Dr. McGlynn einen per. manenten Einhaltsbesehl bewilligt, durch welchen Heniy George und seine An Hänger verhindert wersen, sich als Anti Povttty Society incorpsriren zu lasten. Ver Nadel Der Krönprinz. L ondon.2. Mär,. Osfi,ielleNach. richten über daS Befiaden des Kronprinzen lauten sehr beunruhigend. ES werden Arrangement getroffen, den kranken nach Berlin zu beföidern. Dr. Mackenzie wird ihn wegen der in Berlin gegen ihn herrschenden seindsettgen Stim mung nicht begleiten. DaS Einstellen der AuSgabe von Bull'tinS wird in Berlin als sicheres Zeichen deS divolstehenden EndeS deS Kronprinzen betrachtet. Ueber Dr. Nackenzie herrscht in Berlin außerordent lich großr Entrüstung und derselbe dürfte eS kaum wagen, ftch auf der Straße sehen u lasten. Auf Ersuchen des Kaiser begab sich vrofestor Waldecker nach San Remo. Derselbe ist besonder in Krebskrank heiten erfahren. Er ist ein Schüler Vir how'S. weicht aber in seinen Theorien von demselben ab. Seine Ansicht wird als entscheidend betrachtet. Da Berliner .Tagdlatt" sagt, daß Dr. Bergmann den Dr. Lauer ersucht habe, den Kaiser auf da Schlimmste vorzubereiten. Dr. Muckenzie will noch immer nicht zugeben, daß daS Vorhandensein von ttreb bewiesen sei. Der Kronprinz hat sich bedeutend ver ändert. Er ist viel dünner geworden und
steht schlecht aus. Er hat dieser Tage sein Testament gemacht und setzt darin Prinz Wilhelm als den Erben seiner vo Mischen Rechte ein.
D i e b ü l g a'r i s ch e I r a g e. B erlin, 2. Mär. Aus wohlunter richtete? Quelle werden die Gerüchte von dem Abbrüche der -Verhandlungen zwi schen den Mächten als thatsächlich unbe. gründet bezeichnet; der MeinnngSauö tausch zwischen deri einzelnen Kabinetten wird vielmehr fortgesetzt und man hofft mit Sicherheit aus. eine schließliche Eini gung. . AuS derselben Quelle verlaukt, daß die Pforte bereit ist. die Herrschaft deS Co burgerS in Bulgarien formell als gesed widrig zu erklären, ohne vorläufig daraus eine Verpflichtung zu materiellem Ein schreiten abzuleiten; sie wartet vorerst daS Ergebniß der wetteren Unterhandlur. gen der Großmächte ab. Sofia, M5.rz. Die Regierung hat die bulgarischen Agenten in Cvnstan tinopel angewiesen, der Pforte zu erklä ten, daß die bulgarische Regiirung ent schloffen sei. alle Vorschläge, die darauf berechnet seien, Bulgarien in Vawirrung zu bringen oder in den jetzigen Stand der Dinge eingreisen, zurückzuweisen. Wien. 2. Mär,. Gras Kalnoky ist wieder nach Budapest gegangen, um sich mit dem Kaiser Franz Joseph zu be? rathen. ' Die Verurtbtilung Wilson'S. Paris. 2. März. Da über Wilfjn gesprochene Urtheil wird hier allge vnin gebilligt. Der National" lagt. daS Urtheil sei streng, ober gerecht. Die anderen Zet tungen sprechen sich ähnlich auS. - Ex Präsident Geevy, obwohl er die Schande seines Schwiegersohnes tie kühlt, bewahrt eine ruhige und kühle Hal tung. Er klagte heute Abend über die bitteren Eksahrungen in der französischen Politik und sagte . .Wa meinen eigenen Charakter anbiteifft. so überlaste ich eö der Nachwelt, darüber zu urtheilen Noch ein kranler König. -Madrid, 2 Äärf7"Der König Äl fonS von Spanien hat die Masern. - Erdbeben in Tirol. Wien. 2. März. In Innsbruck hat ein ziemlich heftiges Erdbeben stattge funden. Noch mehr: Lawinenunglück. B e r n. 2. März. In dem Marodbia. thale in der Schweiz hat eine Lawine große Verheerungen aigerichtet; 18 Menschen sind in dem Schnee verschü t t worden und umgekommen. Der deutsche Reichstag. Berlin, 2. März. Dem Verneh. men nach wird die Sesston M Reich; tzgSam 8. März schließen. Berlin. 2 März. Eine Vorlage betreff BaueS mehrerer wichtiger strate gischer Eisenbahnen in Ostpreußen' wird in Bälde dem Reichstag unterbreitet wer den.Wird'S was nützen? ' London. 2. MSr,. Drei Agenten des Pariser Professors Pasteur sind mit Hühner CholeraMikroben . nach New South Wales 'abgereist, um Kaninchen dieselben einzuimpfen und damit die dortige Kantnchen'Plage au der Welt zu schaffen. QcöissSuchrtQtev. Angekommen in; . Southampton: ES von New Vork nach Bremen. General Anwalt Michener ha da Anerbieten der Jndiana Civil Ser vice Association, ihm die Hilfe von JamiS B. Black und W. D. Foulke al Recht beistand in den Klagen gegen die Trustee de Jrrenasyl zu sichern, angenommen. Laß dir in Zeit rathen ! Wie bäufig kommt S vor. daß ein Unfall im Hause passtet! Ein Fall oder Stok. eine Schnitt, oder Brandwunde, und' dann weiß sich keiner zu helfen. Deshalb halte eine Flasche Salvction Oel im Hause und du brauchst dich nicht zu sorgen. ES wird 'diel darüber gekat. daß sich in den Abendstunden in den Straßen so viele .Loaser- umhertreiben, welche vorübcrgehende Damen durch un verschämte Bemrkungen beleidigen. Speziell wure die Polizei darauf ausmerksam gemacht, daß namentlich die Mädchen welche in ConeS Overall Fabrik in der Nähe vom StaatShause 'betteten, am Abend wenn sie von der Arbeit heim gehen, unter diesem Unfug viel zu leiden haben und eS wird um die Bummler zur Raison zu bringen ein Sztrcpiizift für jene hegend angestellt werden.
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Oich,rb,it, Sparsamkeit nub Bequemlichkeit kann nicht bester gewahrt werden,, als durch die Koch-Gas-Oefen! Ä Frau Schulmeyer. welche an d,r Ecke der Tenncffee und ö Straße eine Apotheke führt, hat gestern zum ersten Mal daß Mittageffen bei Naturgas gekocht. Sie zollt diesem neuen Brennmaterial ungetheilteSLob. JhrSohn.HerrLouiS Schulmeyr bat einen Brenner für Nctur gaö erfunden, durch welchen dasselbe aus leichte Weise alS Leucht aS gebrauckt werden kann, und ist um ein Patent für denselben klngekonzmen. IST Vorletzte Nacht als Dr. W. I. Browning von einem Krankenbesuch in Nortb Indianapolis heimkehrte, wurde sein Pserd von drei Wegelagerern, die eS auf Raub abgesehen zu haben schienen. angehalten. Der Doktor schlug mit seiner Peitsche um sich und daS Pferd lief im schnellen Lauf da?on. Die Schurken hatten dem Doktor eine Pistolenku gel nachgejagt, welche den Hut desselben durchbohrte. Vom VlnSlark.de. Ein Univerfttäts-Skan d a l wird aus Wien gemeldet; derselbe betrifft den Strafrechtslehrer Professor Wahlberg. Der Thatbestand dieses Skandals ist nach dem N. Wiener Tagebl." in Kürze folgender: Herr Professor Wahlberg hatte mr Jahre 1874 einen jüngeren Gelehrten unter feine Fittige genommen, er lobte dessen Leistungen als Referent dem akademischen Senate gegenüber in einer geradezu überschwänglichen Weise. So' kam es, daß Prof. Salomon Mayer an die Universi? tät berufen wurde. Allein kurze Zeit nachdem Professor Mayer an der juridi? schen Fakultät zu dozircn begonnen hatte, ging die frühere Freundschaft aus Grün; den, die sich dcr.Ocfsctttlichkeit entziehen, in eine erbitterte Feindschaft über. Die Abneigung war besonderer Art, denn sie artete in einen Verfolgungscifcr aus, der in feinen Mitteln keineswegs wählerisch rvar. Als Professor A!ayer im Jahre 1853 um seine Ernennung zum ordcntlichen Professor einreichte, hungerte Prof. Wahlberg wieder als Referent über die: ses Vefördernngs - Gesuch. Er ließ sich bei dieser Gelegenheit die alten Akten aus dem Jahre 1874 heraussuchen wie er sagte, um sich auf sie zu berufen. In der That aber benutzte er sie in einer Weise, die für seine Stelle verhängnißvoll werden kann. Er strich nämlich alles Lob aus denselben aus und ersetzte es durch Darlegungen, welche die wiffenschaftliche Bedeutung MayerS in einem wenig günstigen Lichte erschein nen ließen; er arbeitete das Referat förmlich um und war ungenirt genug, sich in seinem neuen Referate auf dieses umgestaltete Referat so zu berufen, als hätte cs immer den tadelnden Wortlaut geh.tbt. Ja, er ging sogar so weit, die Protokolle falsch zu zitiren und vorgeblich auf Grund der Akten in seinem Rejerate ;u behaupten, Professor Mancr sei im Jahre 1874 mit nur einer Stimme Majorität durchgedrungcn. Thatsächlich hatte es sich um eine Stimme Opvosi: tion gehandelt. Professor Wahlberg hatte nicht mit dem guten Gedächtniste seiner Amtögenossen gerechnet. Tiefen erschien die Sache verdächtig, und bald war auch der volle Beweis dafür hergestellt, daß Wahlb?rg eine nachträgliche Umän, erung des Referats vorgenommen. Im Ministerium des Unterrichts liegt näul; lich immer die säuberliche Abschrift eines solchen Referats. Diese Abschrift wurde mir dem Aktenstücke verglichen, und nun stellte sich Wort für Wort die Umarbeitung klar. .Profcsser Wahlberg stellte dies in Abrede; allein bald mußte e, aufgeben, zeigten doch die Abänderungen feine. Handschrift. Man hatte erwartet. Professor Wahlberg werde, einsehend, vag seine Stellung unter solchen Um ständen unhaltbar geworden, demission! ren. Allein der Professor trägt nach wie - r c - , , L , vor uo er oas rrasrecyk vor, und cit der Untcrrlchtsmliilitcr wird darüber entscheid den, ob ein derartiger Zustand, der wobt t r ... i t i rf . ' ein ossenlllcycs '.'tcrgernlN nervorzuruscr geeignet ist, irgend eine Dauer habe, soll. ProvinzSchlesmig:H ölst ein. t Der HerauSaeber des ..Kieler Tacts. Blatt-, Karl Böckel. Verunglückt sind: in Katbarinenbok bei Scklesniia die Frau di?s Kutschers Tietse durch Ertrinken, in Noepstorf bei Laboe der Brun, nenbohrer Lüth und sein Sohn durch Ersticken an ausgeströmten Gasen in einem Brunnen. Niedergebrannt sind in Alveölohe bei Kaltenkirchen das Haus oes uyrmanns Mojer, ln Frorupfeld das Haus des Parzellisten E. Ebriniansen, in Grönwohld bei Trittau ein Gebände des Gastwirths Hack, in Kalten kirchen das Schulhaus, in Qttensen ein Theil der Kaffe-Surrozatfabrik der Gebr. Kramer und in Weibeck.daZ ans kes HökerS I. Matzen.
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