Indiana Tribüne, Volume 11, Number 162, Indianapolis, Marion County, 29 February 1888 — Page 2

,U.'V'l'o.k. . " Witz ,, j&m I i ' tn w i v- ... - Zndiana Tribüne. Erscheint SgliH d HOtsg5!. Vt3gU4t .Xttfti;e- eefiet durch d kS iZ J fmtl yer E99( i Ss??,xZ',Trit'" finij tf och. :sa,n ik !. logif i S??3SlM M fii S3V . Ko S. Mn?ylabNr. JsdianavoliS. Ind., -29. Februar 188. ZU Hoffnung einer Wahnsinnigen. In der Stadt Atlanta in Georgia roohnt gegenwärtig eine Dame, die an Geistesstörung leidet und dabei die feste Ueberzeugung hat, daß die Glocken einer neuen Kirche, welche gegenwärtig in AtIanta gebaut roird, ihr wieder ihrenVerstand zurückgeben werden. Die Geschichte der Frau izt psychologisch recht interessant. Vor mehr als zwanzig Jahren lebte die jetzt wahnsinnige Dame in Charleston in Süd:Carolina. Sie war damals mit einem jungen Manne verlobt, und der Tag für ihre Hochzeit war bereits angesetzt. Sie kleidete sich bräutlich an und wartete im Kre!se er eingeladenen Säste ihren Geliebten. Derselbe verzögerte seine Ankunft ungewöhnlich lange. Die Stunden verrannen, es wurde Abend, und er kam noch immer nicht. Die Stille der Nacht lagerte sich über der Stadt, und die Braut, mit ihrem Kranze aus Orangeblüthen im Haar, wurde immer unruhiger. Eine tödtliche Angst hatte sie ergriffen, und, weder die Mitglieder ihrer Familie, nsch die eingele dienen Gäste tnreu im Stande, Äre Besorgnisse zu zerstreuen. Aus einmal erklangen die Glocken in der uahen St. MichaelsKirche, und das Antlitz der Braut wurde todtenbleich. Dann schrie sie auf: Hort Ihr, was die Glocken sagen? Er ist todt, todt, todt! Er wird niemals kommen, niemals, niemals! Die Glocken haben mir diese Botschaft verkündigt!" Mit diesen Worten siel sie bewußtlos zu Boden. Anfänglich hielt man sieür todt, doch , gelang es später, sie wieder zum Leben zurückzurufen. Die erste Nachricht, die man ihr mittheilen konnte, war allerdings keine freudige. Ihr Bräutigam war auf der Fah:t zu ihr durch einen unglücklichen Zufall vom Wagen gestürzt und hatte dabei auf der Stelle sein Ve&en verloren. Die AhKling" der Braut, daß sie ihn nicht mehr lebend wiedersehen werde, hatte sich demnach zufällig erfüllt. Noch in 'derselben Nacht vcrsicl das Mädchen in Wahnsinn. Von ihrer früheren üppig schonen Gewalt sind nur noch traurige Ueberreste übrig geblieben, und ihr Geist ist bis auf den heutigen ag umnachtet.: obgleich sie manchmal auch lichte' Augenblicke hat. Von iharleston ist sie seither mit ihren Angehörigen nach Atlanta verzogen. Sie war stets barmlos, und die Aerzte hielten eS nicht für nothwendig, sie in einer Irrenanstalt untcrznbringcn. Manchesmal spricht sie gan; vernünftig und zeicht sich dabei als ein Wesen, welches für die Noth der Armen ein großes Herz hat. Ihre sinanciellen Verhältnisse gestatten eS ihr, nicht zu geizen, wo es sich darum handelt. Andern zu helfen. Jetzt st die alte Jungfer in ihrem tollen Wahne" von einer seltsamen Idee befallen, welche sie weder in vcrnünftigen noch in irren Augenblicken verläßt. Die Kranke weiß, daß in der Nähe ihres Hauses eine neue Kirche gebaut wird. , Sowie die neuen Glocken in dieser Kirche erklingen," behauptet sie steif und fest, roirb auch mein Geist wieder , von seiner Umnachtung befreit werden. Ich weiß recht gut, daß ich zeitweilig irrsinnig bin, doch wird mein Leiden bald ein Ende haben." Die Verwandten der Unglücklichen hegen mit ihr die Hoffnung, daß sie sich in ihren Erwartungen nicht täuschen wird. Man weiß ja, wie viel die Ein bildungskraft vermag. ". Geleimte Spekulanten. Noch vor einem halben Dutzend Iah' ren." so erzählte neulich Col. Tom Kelly in einer Gesellschaft lustiger Freunde war Tombstone in Arizona eines der verrufensten Nester in den ganzen Ver. Staaten. Auch jetzt ist es noch lange kein Paradies, obgleich in den letzten paar Jahren dort ungefähr hundert der schlimmsten Strolche gehängt oder erschossen worden sind. Ich befand mich im Jahre 1880 in jener Gegend und es ging mir sehr schlecht. .Ich suchte nach einem lohnenden Verdienst, konnte aber keinen finden. Schon wollte ich volle: Verzweiflung wieder nach dem Osten zuruckkchren, als ich auf eine alte Minc stieß, die mehreren der ärgsten Naufbolde in Tombstone gehörte, von denselben aber längst aufgegeben war, weil sie keine genügende Ausbeute an Erz lieferte. Mir schien es, daß sich mit ihr dennoch ein gutes Geschäft würde machen lassen, und ich schrieb an den jetzigen Bundessenator Hearst. der damals in Ealifornicn sich mit Minenspeculationen abgab und ein reicher Mann war, er möge nach Tomb; stone kommen und sich die Mine sie führte den Namen Morning Star" genau ansehen. Hcarst folgte meiner Einladung und lungerte mehrere Tage lang um die Mine herum, dann aber sagte er mir, die Geschichte gefalle ihm nicht, und er würde keinen Dollar für eine solche Mine bczahlen. Ich wußte damals nicht, daß er mir die Unwahrheit sagte. Er hatte schon 24 Stunden vorher mit einigen seiner Freunde ein Syndikat gebildet und die Mine für 25,000 gekauft. Mir blieb daS Nachsehen. Ich war wüthend, und'mein Zorn steigerte sich noch, als ich einige Wochen später erfuhr, daß die neuen Eigenthümer der Mine dieselbe in ein Actienunternehmen verwandelt hatten und im Begrifse waren, dieselbe für eine Million Dollars, und zwar zu einem Dollar die Actie, auf den Markt zu bringen. Die Eigenthümer ließen allerding? mit sich handeln und verkauften die nominell aus einen. Dollar lautende Actie für 60 Cents, doch machten sie immerbin ein

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l:1;ü n !? h.'i i ' i i.' :1 v-. I ;ji'iiize v:. ? Kvv-)aji'f ex cic aciicii oer ,.Mrrl?!ng Star-Mint" nicht allein in San Francisco, sondern auch an der ganzen Pacificküste bald in großer Nachsraqe standen. Der Präsident der Mine, Hearst, setzte dieselbe in Betrieb und sicherte sich zu diesem Zwecke die Diensie eines der tüchtigsten Minenarbeiter im Westen, dem er die Leitung über die 20 Bergleute anvertraute, welche die Minc bearbeiten sollten. Der Mann hieß Piggy McLaughlin und war mein guter Freund. Er begab sich sofort energisch an die Arbeit, theilte mir aber bald im Vertrauen mit, daß er sehr zweifle, ob das Geschäft sich jemals bezahlt machen werde. Soviel wußten wir, daß George Hcarst und ; scme Genossen nicht den Kurzeren gezogen hatten. Sie hatten von den Actien bereits mindestens die Hälfte verkauft und aus denselben ungefähr $300,000 gelöst, trotzdem ihnen die ganze Mine nur $25,000 gekostet hatte. Etwa acht Vtonate später kam ein Ausschuß der Actienbesitzer in den Mornnig Star", um zu erforschen, ob die Mine wirklich etwas werth sei. Es waren in das Publikum Gerichte gedrungen, daß die ganze Geschichte ein bloßer Schwindel sei. Der Ausschuß überzeugte sich bald davon, daß die Gerüchte nicht unbegründet waren. Der Ausschuß kehrte nach San Francisco zurück, verkaufte erst die Actien, die sich in seinem Besitz befanden, und machte erst dann bekannt, daß der Morning Star" absolut nichts werth sei. Auf diese Ankündigung sielen dieActien sofort bis auf 10 Cents, und Jedermann war froh, sie für diesen Preis überhaupt loswerden zu können. Bald darauf erhielt mein Freund Mc, Laughlin den Auftrag ,us San Francisco, die Arbeit an der Mine einzustellen und mit dem Ende, der nächsten Woche die in derselben angestellten Leute zu entlassen. McLaughlin war über diese Kunde natürlich ebenso wenig erfreut, wie der Nest der Arbeiter, welche sich so lange Zeit die freilich nutzlose Mühe gegeben hatten, in der alten Mine auf wirklich lohnendes Erz zu stoßen. Mehrere Arbeiter wurden über die Nachricht von ihrer Entlassung so wüthend, daß sie beschlossen, die ganze Mine in Stücke zu sprengen. Ich kam gerade damals an der Mine vorbei und stieg in den Schacht, um die Verwüstung anzusehen, welche in der Ticse von den Arbeitern angerichtet worden war. McLaughlin ging mit mir. Eine große Ueberraschung stand uns bevor. Wir bemerkten nämlich, daß die Arbeiter in ihrer ZerstörungSwuth eine wirklich sehr wcrthvolle Erzadcr bloßgelegt hatten, ohne dieselbe auch nur eines BlickcS zu würdigen ! Wir zogen noch "drei unserer besten Leute mit in das Geheimniß, hüteten uns aber wohl, noch sonst Jemand etwas über dasselbe zu saen. Am nächsten Morgen befand ich mich bereits auf der Fahrt nach San Francisco. Die übrigen Mit; wisser des Geheimnisses verpflichteten sich unter Eid, bis ans weitere Kunde das Minenlagcr nicht zu verlassen. . Wer den Verrätber spielen würde, sollte sich darauf gefaßt machen, von seinen Genossen erschossen zu werden. Es gelangmir in San Francisco, einige Hundert Dollars zu borgen. Ich war damals ;u Allem fähig, und begab mich in eine Spielhölle, um dort mein Glück zu versuchen. Ich hatte an jenem Abend wirklich Erfolg, und als ich die Spielbank verließ, befanden sich mehr als 51200 in meiner Tasche. Damit ließ sich schon etwas anfangen. Ich wußte, daß die Actien der Morning Star" Mine fast absolut werthloö waren, und es gelang mir ohne große Beschwerde, einen beträchtlichen Theil derselben anzukaufen. Dann begab ich mich zu George Hearst, der, wie ich wußte, noch etwa -200.000 Actien der Mine in seinem Besitz hatte. Ich erzählte ihm, daß ich die Absicht hätte, die Actien der Mine an Eapitalisten im Osten zu verkaufen. Da ich gerade dortbin reisen wolle, so würde ein kleiner Nebenverdienst mir recht angenehm sein. Für einen billigen Preis würde ich ihm alle seine Actien abkaufen. Hcarst ging sofort ans den Handel ein. Er boi mir 300,000 Actien der Mine für $100 an, und ich bezahlte ihm das Geld und steckte die Papiere in die Tasche. Am nächsten Morgen brachte daS Ehnrnicle" in San Francisco einen Artikel von einer halben Spalte, in welchem aussührlich geschildert wurde, daß die Morning Star-Mine" dennoch überan3 reich sei. Die Bcweise dafür hatte ich der Zeitung geliefert. In sechs Wochen waren die Actien wieder so hoch im Preise gestiegen, dL ich für meinen Antheil eine Million Tollars erhielt. Von der Zeit an habe ich das Minengeschäft aufgegeden und wohne zumeist nur noch in Nea York, London und Paris." a i Eines der tödtlichstcn Gifte, welches es auf der Erde gibt, ist bekanntlich die Blausäure, von der schon eine geringe Dosis genügt, um irgend ein lebendiges Wcfen fast augenblicklich in ein besseres Dasein" zu befördern. Indessen war es bisher noch nicht bekannt, daß schon das bloße Riechen an der Blausäure tödrliche Symptome erzeugen kann, wie dies z. B. bei dem furchtbaren AmylNitrat der Fall ist. Ein Eoroncr in New York ist für folgende Angaben verantwortlich, die er einem Zeltungsrcportcr gegenüber gemacht hat: Ich wurde in ein Haus gerufen, in welchem sich eine Frau mit Blausäure vergiftet hatte. In meiner Gesellschaft befand sich mein Freund, der Arzt Dr. Terriberry. Wir fanden die Flasche mit dem Gift. Sie war noch nicht vottständig geleert, und ich hielt sie unter meine Nase und zog mehrere Male den Geruch der Säure ein.- Sie roch nach' süßen Mandeln und der Duft war durchaus nicht unangenehm, obgleich er mir durch Mark und Bein drang. Dann reichte ich die Flasche dem Doctor und bat ihn, an derselben gleichfalls zu riechen. Er leistete meiner Aufforderuug Folge, doch machte, ich bald die Wahrnehmung, daß er ungewöhnlich bleich wurde. Auch mir aina es nicht besser.' Ich füblte, wie

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PKjfiÄ3& mich etiie tfMst) UbkrMänilte.ott einer Ohnmacht nahe kam. Dr. Terriberry taumelte und siel mir in die Arme, und wir hielkcn uns gegenseitig fest, da ich das Gefühl hatte, daß ich sonst zu Boden stürzen würde. Ich hatte noch so viel Krast, um auszurufen, daß man frische Lust in das Zimmer lassen solle. Dies geschah, und dann geleitete man uns die Treppe hinab in's Freie. Nur mit der größten Mühe war eS mir möglich, zu athmen, obgleich ich vollkommen bei Bewußtsein war. Es siel mir sehr schwer, meine Arme und Hände oder gar meine Beine zu bewegen. Ich wollte meinen eigenen Puls fühlen, konnte dies jedoch nicht thun, und bei jedem Schritt, den ich that, hob ich meine Beine mindestens zwei Fuß hoch. Ich" blickte auf meine Hände und sah, daß sie vollständig blutlos waren ; die Fingernägel waren blau, wie bei einer Leiche. In meinem ganzen Körper hatte ich das Gefühl, als ob alles Blut, das ich in'mir hatte, mir in das Herz eindringen und dasselbe zuschnüren wolle. Ich hielt mich fest an dem Doctor, und wir Beide wanderten die Straße entlang, um so schnell wie möglich eine Apotheke zu erreichen. Wir waren froh, als es uns endlich gelang, in eine solche zu kommen. Wir sagten dem ApothekergeHilfen, wir hätten uns durch Ernathmung von Blausäure eine Vergiftung zugezogen, und er machte uns so schnell wie möglich eine Dosis Magnesia - Sulphat zurecht, von der er behauptete, daß sie ein vorzügliches Mittel gegen Blausäure sei. Wir nahmen die Medicin ein, aber sie wirkte nicht viel. Dann wurden wir in die Polizcistation geführt, wo uns der dienstthuende Eapikain eine Unmasse Brandy zu trinken gab. ' Trotzdem nahmen meine Athmungsbeschwerden zu, und es gelang dem Eapitain nur durch Auf- und ?lbpumpen meiner Arme, in meinen Lungen die Circulation zn erhalten. Man brachte uns endlich in ein Hospital, wo wir eine Dosis kohlensaures Ammonium erhielten. In zwei Stunden wurde uns besser, doch bis auf den heutigen Tag spüre ich die Nachwirkungen des Giftes." Bom Inlande. Eine D a m e N a m e n s A d a C. Hall schreibt von Buffalo Gap in Dacota, sie könne aus eigener Beobachtung positiv versichern, daß die Siour entschlossen seien, es eher auf einen Kampf ankommen zu lassen, als Theile von ihrem Zceservcland herauszugeben, welche Dro hnng bei der Masse einzeln wohnender Ansiedler nicht leicht zu nehmen sei. Die Berichte der Eommission von der großen Bereitwilligkeit der Indianer, ihr Land abzutreten, seien Schönfärberci. Der Farmer E. S. S i n c l a i r von Burleigh Eounty in Takota hatte seiner Hcimath in Ashland in Illinois einen Besuch abgestattet und wollte wieder mit seiner Familie nach Takota zurückkehrcn. In der Nähe von Ikoyalton in Minnesota schlief er im Eisenbahnwagen ein, stand im Schlafe auf und versuchte, vom Zuge hinunterzuklcttern. Er wurde auf der Stelle gctödiet. Seine Frau, die sich in einem anderen Waggon befand, vermißte ihn erst, als der Zug die Station Sterling in Takota erreichte. Die M o r m o n e n machen in Alabama stete, wenn auch langsame Fortschritte. Wie aus Motevallo in jenem Staate gemeldet wird, sind sie in jener Gegend in der letzten Zeit ungemein thätig gewesen. Ein alter Mann Namens Pleas Shaw erhielt, kürzlich eine Geldanweisung auf $200 mit dem Auftrage, seine zum Mormoncnthum bekehrten Töchter nach Utah zn schicken und dieselben sind in Folge dessen sofort nach Salt Lake Eity abgereist. Ferner wird berichtet, daß noch viele andere Leute, die sich zum Mormonenthum bekehrt haben, aus Alabama nach Utah auswandern woll?n. . Ueber einen geheimnißvollen Mord und Selbstmord wird aus Camden in New Jersey berichtet: Ein Mann im Alter von vielleicht 26 Jahren und eine ungesähr 24 Jahre alte Dame waren hier vor einigen Tagen angekommen. AlS sie sich in der Nahe deö Stadthauses befanden, schoß der Mann auf offener Straße der Dame eine Kugel in die Brust und sich dann selber eine in den Kopf. Der Mörder war augenblicklich todt. Seine Begleiterin lebte noch zwei Stunden und ltarb im CooperHospital. Wer die Unglücklichen waren, konnte nicht festgestellt werden. Die Untersuchung ihrer Effecten gab nicht die leiseste Spur über ihre Persönlichkeit oder über ihre Verhältnisse. In New Dork gab dieser Tage der reiche Thcchändler Z)uet Sing in seinen Geschäftsräumen den gröneren chinesifchen Ladenbcsitzcrn einen Thee. Er hatte vor einiger Zeit sich aus Eanton einige Pfund Weißmolken-Thee verschrieben, ein Thee, der angeblich nicht angebaut werden kann, sondern nur gelegentlich, ost in Zwischenräumen von vielen Jahren, auf einem bestimmten Berge gefunden wird. Die Theeblätter haben eine blaßbläuliche Farbe, und die abgebrühte Flüssigkeit ist nahezu farblos, hat aber ein sehr seines Aroma, und soll außerordentliche medicinische Eigenschafs ten besitzen. Der Thee ist augenblicklich so selten, das Herr Sing nur 4 Unzen erlangen konnte, die ihn $24 kosteten. Seine Gäste genossen das kostbare Getränk mit gebührender Feierlichkeit, und erwarben sich Jeder einen Fingerhut voll von dem Thee, um ihn in ein Päckchen eingenäht als Amulct zu tragen. In Newark, New Jersey haten sich die Gattin des in No. 322 HeighStreet wohnhaften Bäckers Jacob Laing, ihre 25 Jahre alte Tochter Mary und Frau Lizzie Edwards, eine vcrheirathete Tochter LaingS, vor einigen Tagen eine ziemlich schwere Erkältung zugezogen. Sie beschlossen sich selber zu curiren und bereiteten aus Blättern, welche sie dem Wandschrank entnahmen , und die sie für Pfessermünze hielten, einen Thee. " Von diesem Tbee trank eine Jede eine Tasse voll. Nicht lange darnach stellten sich bei allen sonderbare Symptome ein, und dieselben wurden bald so beängstiaend, daß der Vater schleunigst mehrere Aerzte herbeirufen ließ. Diese erkannten eine fährliche Versiftung. - hervorgerufen

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durch bett Gitiug tm Zelladölinä öder Stechapfel. Laing erinnerte sich, daß er bor einigen Jahren Stechapfelblättcr gesammelt hatte, um sie mit Tabak vermischt bei Erkrankung an Aronchitis zn rauchen. Die Aerzte verordneten rasch die nöthigen Gegenmittel und ließen die drei erkrankten Frauen fast die ganze Nacht herumführen, um sie am Einschlafen zu verhindern. Am folgenden Tage hatte sich ihr Zustand gebessert, doch ist alle Gesahr noch nicht vorüber. In der Nähe von Wilmington im Eounty Dearborn in Jndiana ist dieser Tage ein alter Pionier Namens Eharles Bruce gestorben. Er war am 20. Mtn-z 178!) in Voone Eounty, Kentucky, gcboren. Als er drei Wochen alt war, setzte sein Vater Charles mit zwei Brüdern über den Ohio und jagte in den Wildnissen Jndianas zwei Jahre vor Errichtung desselben zum Territorium. Einen Monat später wurden die drei Brüder von Indianern angegriffen und flohen nach dem North Hogan Ercek-Thal, wo sie, fünf Meilen weit von dem jetzigen Aurora, ein Blockhaus errichteten und ein Leben voller Entbehrungen führten. Im Alter von 16 Jahren kaufte der junge Bruce eine Prahm,, belud dieselbe mit Heu und Schweinen und fuhr nach New Orleans. Durch günstige Erfolge ermuthigt, setzte er diese Fahrten bis zum Jahre 1349 fort, wo das Geschäst durch die Dampfschiffe unprositabel gemacht wurde. Im Jahre 131 nahm er 40 Acker Land in Besitz; aber sein Vater eignete sich zwei Jahre später dasselbe Land an, und EharleS mußte es ihm wieder abkaufen. Allmählich fügte Bruce seiner Farm so viel Land hinzu, bis er 400 Acker besaß. Auf dlefer Hsimstätte lebte und starb er. Er hinterläßt fünf Kinder. Seine Frau starb 1335. Betreffs des Schutzes der Austernfchiffslcute gegen die Grausamkeit iheer Eapitäne haben jetzt viele Bürger von Baltimore, namentlich deutsche, an die Marylandcr Staats - Gesetzgebung eine Eingabe gemacht, worin es heißt: Wir ersuchen hierdurch die achtbare gesetzg?bende Körperschaft, eine Bill, betitel: Eine Acte zur besseren Beschüzzung und Ncgulirung der auf Austernschiffen von sechs Tonnen und darüber in den Gewässern von M.aryland Angestellten, welche gegenwärtig Ihrer Verfügung harrt, sorgfältig -und sobald wie möglich zn erwägen. Die Stimme mißhandelte? Menschheit sieht zu Ihnen, in deren Händen die Macht zur Abschaffung schreiender Ungerechtigkeiten gegen Opfer von grausamen Unterdrückungen liegt, welche ihres Gleichen nur im dunklen Zeitalter der Vergangenheit uud in heidnischen Ländern sinden. Es wird Ihnen bewiesen werden, daß ein PreßgangSystem besteht, welches die Schrecken des Preßgangs von England übertrifft; ein System von Einkerkerung und Grausamkeiten gegen hilflose, unwissende Menschen; ein System der Beraubung persönlicher Freiheit und Verweigerung jener Garantie der menschlichen Freiheit des Habcas-Eorpus" alles Dies besteht fast im Schatten der MauernJhres Staats-Gcbäudcs, und der Zweck dieser Bill ist, diese Ucbelstände abzuschaffen. Der Fall ist dringend und duldet keine Zögerung, und wir bitten hierdurch achtungsvoll, daß die Berücksichtigung bcsagter Bill so bald als möglich geschehe." S o. Auslande. Der Reichskanzler ha: bekanntlich die Gepflogenheit, sich während seiner Kammerredcn mit einer hellgelben Flüssigkeit zu stärken, die ursprünglich für einen leichten Moselwein gehalten wurde, uach neueren Forschungen jedoch aus einer Mischung von Eognac und Wasser, dem englischen bnrndy cold bestehen soll. Die Mischung dieses Getränkes, welche während der jüngsten öceichstagssitzung nicht, wie sonst, von den Dienern des Hauses, sondern vou den Ministern unter Aussicht einer großen Corona von Beiräthen mit außerordentlicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bewerkstelligt wurde, bildete nun, so schreibt die Verl. Börsen-Ztg.", eine der gemüthlichsten Episoden während der ausregenden Sitzung. Bei dem Werke, das sie ernst bereiteten", führte Graf Herbert Vismarck als unzweifelhaft zuverlässigste Autorität den Vorsitz ; er bestimmte die Quantität Eognac, die in daS Wasser geschüttet werden sollte, und Herr v. Bötticher leistete ihm bei der Ausführung sachgemäßen Beistand. Dann wurde der Trank mit Kennermiene geprüft; der Eine fand ihn zu stark, sofort wurden einige Schluck abgetrunken und etwas Wasser nachgegossen, dann erschien wieder die Compo'sition einem Anderen zu schwach, zu flau, und es wurden wieder ein paar Tropfen Eognac in das Glas geträufelt. Die Herren vertieften sich in .ihre liebenswürdige Aufgabe mit einer Hingebung und peinlichen Pedanterie, daß Fürst BiSmarck sich zuweilen umwenden mußte, um anzudeuten, daß seine Ersrischungsgläser leer seien. Wie übrigens der Korrespondent der Times" gezählt und es schaudernd seinem Blatte berichtet, hätte der Reichskanzler daS Glas nicht weniger als achtzehn. Mal geleert. Der Korrespondent begleitet die ökachricht mit dem Ausruf: "Iwrridile lliotu". Die Hauptsache ist aber ' doch, daß der Trunk keineswegs abschwächend auf des Kanzlers Rede gewirkt hat. In einem a uS Ap'ia (Samoa) vom 7. November, 1887 datirten Prioatbriefe des evangelischen Marinepfarrers Wangemann, zur Zeit' beim dentfchen Geschwader in den ostasiatischen Meeren, - sinden sich die nachfolgenden, in der Saale - Zeitung" veröffentlichten Mittheilungen von allgemcinercm Interesse : Für mich begann jetzt (nach Absetzung des Königs Malietoa und Einsetzung des. Königs Tamasefe) auch leine neue Thätigkeit: ich wurde Tauspfarrer. Es leben auf den Samoa - Inseln an 300 Teutsche, meist junge Männer, doch sind auch etliche verheiratete Frauen darunter; deren Kinder ward ich zu taufen gebeten,' dazu noch so manches andere Kind, das aus einer Verbindung eines ' Deutschen mit., einer ; Eingeborenen hervorgegangen .war. Leider suchten die Teutschen bisher nie ihren Consul auf, um ihre Ehe von ihm bestätigen zu khsscn, sondern wandten sich an den amerikanischen Herrn, der Ho für die Eheschließung und S2S für dieSchei feuria nimmt. Kablt.rr 'aber L20

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zluch, so erfolgt dann dte Scheidung umsonst. (Zs ist jedoch anzunchmen.daß die Zustände sich bessern werden, da Samoa doch über kurz oder lang deutsch wird. Auch weigern sich bereits eingeborcne Mädck)en, solche amerikanische Ehen zu schließen. Von Apia aus unternahm ich drei größere Strei'züge :urch die etwa scchszehn Geviertmeilen große Insel Nyolu, um die als Händler oder Pflanzer zerstreut lebenden Deutschell zu besuchen. 'Das waren höchst bcschacrliche, aber auch höchst intcressante Reisen. Hier giebt's keine Wcgc,kcincBrückcn nach unserem Sinne, da geht's durch Wälder und Wurz?ldickicht, gefährliche Abstiege, durch sum psigc Felder und stattliche Flüsse. Bis jetzt habe ich dreißig Taufen vollzogen. Die Eingeborenen gehören zu 5j(j der englischen, zu 1 IG der römischen Kirche an. Die Ersteren werden sast ausschließlich von einheimischen Geistlichen bedient, die auf einem bei Apia gelegenen Seminar herangebildet werden. Ein deutscher Geistlicher fände hier reiche Thätigkeit, besonders wenn er sich der Schule annähme." Eine Entführungö- Ge. schichte, die in ihren Einzelheiten an einen Noman von Ponson du Terrail erinnert, wird dem Gil Blas" aus Montpellier berichtet. Vor mehreren Jahren wurde dort die gerichtliche Scheidung eines Ehepaares ausgesprochen,' in welcher der Mutter das Recht der Erziehung des der Ehe entsprossenen einzigen Kindes, eines zwölfjährigen einzigen Knaben, zuerkannt wurde. Der Vater, dem die Trennung von seinem zärtlich geliebten Kinde unmöglich schien, ergriff mit demselben die Flucht. Die polizeilichen Recherchen, die hinter ihm angestellt wurden, blieben ohne Erfolg. Vor einiger Zeit nun traf ein früherer Freund der Familie den Vater mit seinem Sohne zufällig aus der Straße in Anvers. Er benachrichtigte die Mutter, und diese erzwang durch Anrufung des Konsulates die Auslieferung ihres so lange entbehrten Kindel. Lange jedoch sollte sie sich seines Besitzes nicht erfreuen. Vor einigen Tagen, als sie mit ihrem Sohne aus der Kirche kam, wurde derselbe am hellen Mittag von wei unbekannten Männern von ihrer Seite gerissen und in einen Wagen gesetzt, der sich in rasen.der Eile entfernte. Die Verfolgung desselben endete resultatlos, spätere Erkundignngen ergaben nnr, daß die beiden Männer mit dem geraubten Knaben in Earnon, einem kleinen Orte an der Küste deö mittelländischen Meeres, eine Dampfyacht bestiegen hätten, über deren weiteren Verbleib jeder Anhaltspunkt fehlt. Seit Jahren, so schreibt die Kieler Ztg.". spielt zwischen dem Rentier Bull in Bahren feld (SchleswigHolstein) und dem EisenbahnwcichensteUcr Lüdemann ein Civilproceß, indem letzterer behauptet, Bull habe ihm für den Fall, daß die Frau des Eisenbahnbeamten das 12. Kind bekomme, eine , Villa versprochen und nun, nachdem der vor? gesehene Fall eingetreten, auf Herausgabe derselben klagt. Die Eivilkammer des Landgerichts zu Altona sprach dem Beamtcn seine Forderung zu, wenn er daS Versprechen für ernstlich gemeint gehalten habe. Gegen die Zulassung zu diesem Eid protestirte Bull vergeblich durch 'alle Instanzen und so stand neulich Termin zur Ableistung des Eides vor der 1. Ci vilkommer des Königlichen Ober-Landes gerichts zu Kiel. Lüdemann leistete den id und wurden ihm endgiltig als Ent schädigunz 4500 Mark zugesprochen. Au s P ia cenza schreib! man: Ein furchtbares Unglück ereignete sich im Hause des hiesigen Bürgers Trenti. Die Familie Trenti bewahrte seit vielen Jahren ein altes Gewehr, ein Familie'n-Erbstück, das ein Vorfahre der. selben aus der Schlacht .in der Trebbia 1799 mitgebracht hatte. Dies Gewehr, welches seit damals stets an der Wand in der Rumpelkammer inmitten anderer Waffen lehnte, wurde vor einigen Tagen herausgenommen, da sich ein Käufer für dasselbe fand. Derselbe untersuchte die Waffe, ; da hörte man plötzlich einen furchtbaren Knall und gleichzeitig einen Aufschrei. Das Gewehr, das seit 89 Jahren nicht berührt worden war, war geladen gewesen und losgcgangen. Die Ladung hatte ein im Zimmer besindliches Kind getrosfen und tödtlich verwundet." . Aus London wird ge schrieben: Da 1883 ein Schaltjahr ist, wird es trotz der schlechten Zeiten voraus sichtlich viele Bälle geben, denn ein Schaltjahrball giebt den englischen Schö nen gar viele Privilegien. ES sind die Herren, die da-varten müssen, bis sie von -den Damen zum Tanz eingeladen werden, und sie können aus itgener Erfahrung die Gefühle kennen lernen, die man hi.t. wenn man engagirr worden ist und doch styen bleibt. AuSderörztlichenPrariS. Herr Doctor, sagen Sie mir aufrichtig, was meiner Alten fehlt; wenn es aber etwas Gefährliches sein sollte', so sagen Sie mir's auf lateinisch, damit ich nicht zu sehr erschreck'!" Ein leichtsinniger Vater. Student Lustig: Ist doch unverantwortlich, wie leichtsinnig mein Alter mit meinem Geld umgeht! Dreimal läßt er mich schreiben, eh' er mir eines schickt. Das Porto hätt' er mir sparen können!" . a. wenn Ihnen, dieser Zahn so fürchterliche Schmerzen verursackt, warum lassen Sie ihn nicht einfach ausziehen?" Mein Herr, einen Zahn., der mich im Laufe der Zeit baare 128 Mark an Reparaturen gekostet' aus ziehen lassen? Nein!" Jovialer Verkehr. Johann, der Portwein' ist 'halb ausgetrunken! Ein ordentlicher Kerl muß solcher Versuchung widerstehen." Das ist leichter gesagt als gethan, gnä' Herr!" Und wenn Du 's gethan hast, waram segstDu'snicht ehrlich?" DaS ist halt leichtcr.gethan als gesagt!" Eine seltsam bescheiden Meinung von sich selbst hat eine Herr jchaft in oder bei Ilmenau. Dieselbe erließ -dlefer Tage folgende Anzeige in einer dortigen Zeitung: Ein braves, fleißiges Dienstmädchen, welches schon einmal bei Vieh gedient hat, kann sofort bei mir. in Dienst treten." t

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',SK&-7'Ä-Jil - vT x': . -r-s . 1 " .w. "DAS GKOSSE Schmerzenlieilmittc! 33 Rheumatismus, fftcfgm int Gesicht, Gliederreißen. Frostbeulen, Eicht, Hexenschuß, revjweh und Hüstenleien. Rückenschmerzen, Verstauchungen, Steifen Hatt,. . ( Frische Wunden, Schnittwunden, Quetschungen und Vrühunzen. Zahnschmerzen, Vvpfweh, Vrandnndkn, Stlenkschmerzen, Ohrenwel), Aufgesprungene Hände, ld alle Schmerzm, clche ein SußerttcheA Mittel bcllötZiges. Farmer und Viehzüchter sialen bm St. Jako! Oel eiz xmila treffliches. Heilmittel gegen lieGe trtchea des VieMadeS. ...I.lZlasche St. Jakob, Oel kostet 60 C. (fünf Flaschen für $2.00). Ist in ieltr po tbeke nr habest Für ts.00 verdea ölf gla. schen7re l dch allen Theile der Ver. Ztaaicn Versandte ? . THE msm L Y0GELER CO., MHen. K Dr. Auznk König' Hamburger Krauterpflaster Ist ein gemt Vorzügliches Heilmittel gegen e. schwüre, Schnittmunden, Brand und Vrüh unden,' Frostbeulen, Höhn saugen, etc. 45 Ct. da. Packet. In ApotZeken , haben. '.fE CHARLES A. VOGELEH CO". BalUmoM. U4 iiilffl Cures M1 Removes Tarti Sunburn, Oee St!ngsf Klos qulto and All In&ect Cites, . nxpLEs BLOTcnra, Humors. EirOrear. and everr form ofskin fclemishes. poeitlvely cured on tho nost dolicato eln trithout leavtnj a ecar, bj Hop OlTl tmXOTVt. Prlco 23cts.. COcts. end 1 At dru-lt3 er Irr aail. Tho Hop PIll SraaTe Co., llevr London. Conn. .in ie tiop nui ror r.c2-noaaacje, cyspepsia, pHiOTianesa and oonatlpatloa have no oqual. 2&0. 2 Ja allen SUotbctcn u.taftt. 000000 Eine kinderlose he ist selten eine glückliche. SJk unh woturch diesem Uebel takurzerZelt abgeholfen werden kau, zeigt der ..öiettungS'Anker', '250 Seiten, cit n.itur getreuen Bildern, welcher von dem alten deursdea HeUJnst!tut ia - Av Jork herauözegcbe wird, auf die kl ar st Weise. Junge itaie. die in den Elavd der Eke treten clleu, jolllea de Spruch Schiller?: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzize, m.d daS frcrnrefffc&e Buch lcseil, ebe sie den wichtigsten Schritt Iti Leben tdnn l Wird für 2i (5entZ in Postmarkrn tu deutscher Sprache. sorgsam Verpackt, frei veriandt. Adresse :Ieur!1iVslIoU-lQsUrut.Il CUiifonPLiea. New York, N Y. JudianavcliS. Ind., bei Buchhändler G. üejlor, 2V ä ad Itel&ware St. 000000 Indianapolis WATER COMPANY 23 Qüd PtvustZ'valliastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum xm ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lrsche Elevators, Maschinen und Motore, sowie zunx Feuerschutz. Kosten außeror dentlich mäßig. Thomas A.. Morrlo, ; ! - .Präsident. TtT. T1 w : -o-uiJ.i m.KL? 1 ;.. MM W &x dl, Saison 1887. " Vl.Msylor, i Office: 460 Nord West Str. Televbon 949. H seyen, Iyr bnützt te V AND ALM LINE! acamf OtU fit di kikzeftt und destt Linie übn Ct. jOtxi0 EXiöSOTix-i, IXo.nacuSt IowPj CTebraslscu TezoQi Arlianeasi Colorado, New Mexico, Xöota 8it California ist. Das vahnbett ifi von Otdn c&h die Schiene find ant Stahl. Die Oge habe die tuefieu vnbtsseruugen. Jede? Zug M Schlafwagen Passagiere, oö fte uns ViLete öfter Klasse oder Smigrantn.Villete habe verd durch nnsne PcssüLierzöge erSer Zklafe befördert. Ob SU unu ein Villct z ermöiztea Vrei. sen, ew Sleurs.daSbillet der irgend eise Sorte eisenöahnbillete wollen, lammen Sie, -ode, schttütt 01 c. " H. . JDerlna, ssiftent 0ciral ysfsagtergkvt. ord,?,e Balttngton undJlltroi StrInd',!k . v. y III, Oei'l Gnftt Vt.Loult, Vto. . .5, 5. l Vs?..?at t. Um Deutsche MöiglZll-lll?, , Etablirt seit 1859. ßMe?lßjBii(o,, EctB üassaa end Sprace Street, (Trliune 23uilllrg.) . NevTorlc bvsorstn all Artta too GchäslanzHgen, Fmonala uff tmiVnmpe ttc für die Zeitung, Kncie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Btmmtlich DcaUch-Amerslunisch Zeltoaa liffea ia naserem Getchif t-Lokl sor siwlca ZinBioüt des PabUXuia au. vw cehrta Bmugtbv draUchcr Bluur vvto achtn ngtToll rtuctit, na Uu PabUka0&a tat saara fitmttai n tUmtUUa j

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