Indiana Tribüne, Volume 11, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1888 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint iQsid d SstsgS. ÄU 15,ttch, ,Xrt5ftn loü: du,q 5 ?rii x o,, d ?S,gZ . ,Zt'M-i f Ial re no$t. Beik ins 11 ? Bf So Ich, t.SJf6Tse i f Df 1C Strt) 5 Jnd avavoliS. Ind.. 27 Frbruar 18-8. merikanlsche Justiz. Yor 23 Jahren hcirathete der Farmn Lomry Mundu in Woodfnrd County in 'Kentucky ein 'junges. Mädchen NamenS Lucretia und lie sich mit ihr auf einer Farm von 150 Ackern in der Nähe von MundyS Landing nieder. Der Ehe ent sprossen drei Töchter, von denen die älteste, Anna, sich im. Mai 1831 mit Dr. Walker Davieß von Woodford County verhcirathete. Ein Jahr später versicherte Lowry Mündn sein Leben in verschiedenen Gesellschaften für $30,000. j Am 6. Januar 1883 klagte er über Schmerzn in der Seite und im Magen und starb bereits am folgenden Abende. An seinem Sterbelager befanden sich nur seine Frau und sein Schwiegersohn, der Dr. Daoieß. Es wurde bald der Verdacht laut, daß Mündn von seinen Angehörigen vergiftet worden sei, und zwar in erster 3teihe von seiner 'eigenen Frau und von seinem Schwiegersohn, dem Doctor. Nähere Nachforschungen ergaben, daß Beide seit länger als einem Jahre häufig geheime Verathungen mit einander gehabt hatten. Es lag im Interesse der Versicherungsgesellschaften, der Sache auf den Grund zu kommen, und sie stöberten so viele Schuldbeweise auf, daß Dr. Davieß und Frau Mündn unter der Anklage des Mordes verhaftet wurden. In dem darauf folgenden Proceß wurde Dr. Davieß als Mitschuldiger an der Vergiftung MundvS zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe vcrurtheilt. Es gclangihm nicht, einen neuen Proceß zu bekommen, und er befindet sich jetzt in dem Zuchthaus zu Frankfort. Der Proceß gegen Frau Mundy, die der Anklage zufolge die Hauptschuldige war, wurde bis zur nächsten Gerichtssitzung Verschoben und nach dem Eounty Fayctte verlegt. In diesem Proceß wurden etwa 200 Zeugen vernommen, doch vermochten sich die Geschworenen nicht zu einigen, obgleich sie zwei Wochen lang eingesperrt waren. Elf Geschworenen waren fest überzeugt, daß die Frau der Giftmischerei schuldig sei und den Galgen verdiene, der zwölfte Geschworene behauptete jedoch, Ite sei unschuldig, und ließ sich durch nichts von dieser seiner Ueberzeugung" abbringen. In den folgenden GerichtsZessionen wurde der Proceß gegen Frau Mundy stets aufgerufen, aberwegenAbWesenheit einiger durch die EounticS Woodford, Jefsamine, Mercer, Scott und Fayctte zerstreuten zweihundert Zeugen regelmäßig verschoben. Ein Hauptzeuge gegen Frau Mundy war ein früherer'Nachbar derselben Namens Hawking. Er wurde todtgeschosien, ehe er sein Zeugniß abgeben konnte, und allgemein galt Frau Mundy als die Anstifterin seines Todes, doch konnte man ihr nie etwas Positives beweisen. Nachdem der Proceß gegen die Frau mit Hilfe verschiedener Avookatenkniffe jahrelang aufgehalten worden war, kam er endlich dieser Tage zum Abschluß. Die Frau wurde freigesprochen, trotzdem ihr Schmiegersohn, gegen den keine schwereren Anklagen vorlagen, als gegen sie, sich noch immer im Zuchthause befindet. Die Hauptschuldige ist eben eine Lady-, uns wenn eine Lady auch als ein Satan erscheinen sollte, so darf man sie nicht hängen. Diese krankhafte Sentimentalität ist nun einmal ein amerikanischer Erbfehler. Zur Charakteristik der Frau- Mundy genügt der Umstand, daß der Staatsanwalt sich, falls das Gericht es erlaube, zu beweisen erbot, daß Frau Mundy sich von Jedem aus dem Ehebett locken ließ, um ihre Lüste zu befriedigen. Aber das Gericht gab natürlich die erbetene Erlaubniß nicht. Ein Wildpark in Wisconsin. . Mehrere Freunde der Natur und Jagerei in Wisconsin, welchen Fortuna einen mächtigen Gcldsäckel zerliehen hat, sind auf die Idee verfallen, in ihrem an Naturschönhelten wirklich sch? reichen Staate einen Wildpark zu gründen, der ihnen nicht allein Gelegenheit bieten soll, der Jagd auf Wild, sondern auch dem Fischfang in ausgiebigem Maße zu fröhnen. Sie haben den Beschluß gefaßt, einen Verein zn gründen, der aus 150 bis 200 Mitgliedern bestehen soll. Jedes Mitglied soll eine Eintrittsgebühr von 200 bezahlen, und mit diesem Gelde hofft man, 10,000 Acker Land ankaufen und mit einem acht bis zehn Fuß hohen Zaun aus Stacheldraht umgeben zu können. Das Gehege soll Gras, Vaume, Büsche, Quellen, Flüsse und kleine Seen enthalten, und es ist bereits ein Landstrich in Aussicht genommen, welcher sich in den EounticS Marquete, Forest und Oconto befindet. Die dortie Gegend ist sandig . und für landwirthschaftliche Zwecke fast gänzlich im geeignet; früher gab es dort einen üppigen Wald, der jedoch längst unter der Art der Holzhauer gefallen ist. Nur Zmergtannen und der Nachwuchs von Eichen sowie von anderen öaumarten gedeihen dort noch gegenwärtig. Zur IX. .w. rA l ff V (Raih ( -TX I L wU'wmiiyjm i vv.k vvvih uuciuu lull Blaubeer-Äüschen bedeckt, welche den Bären und den Vögeln m jener Gegend ein willkommenes Futter gewähren. Ferne? zeichnet sich die Region durch viele Bäche, kleine Stronie und Seen aus, die von Flächen förmlich wimmeln. Im Walde giebt es HMche, Äaren, arone Hasen und anderes Wild, auf welcheö fast ohne Unterbrechung Jagd gemacht wird. Auch ist die Gefahr vorHanden, daß die Gegend von Waldbränden heimgesucht werden wird, wenn nicht J .V.f... ." , . -.l...".. geeignete cyutzmaßregetn gelroiien werden. Gründe? rifi neuen Wildparks

btabsichnßen, das VSN ynen eMoflttitt Land nicht nur mit citiern hohen Zaune zu umgeben und in dasselbe möglichst viel Wild hineinzutreiben, sondern auch das Wild nöthigenfalls zu füttern, damit es sich ordentlich vermehren kann. Auch der künstlichen Züchtung von Fischeu will man gebührende Beachtung widmen. An geeigneten Plätzen in dem Wildpark will man Häuser errichten, die den Mitgliedern des Vereins sowie ihren Familien und Freunden während ihres Verweilen? iu der Waldeinsamkeit" zum Aufenthalt dienen sollen. Auch für Frauen und Kinder will mau Wohnplätze schaffen in der richtigen Voraussetzung, daß auch ihnen die frische Waldesluft gut thun werde, auch wenn sie nicht auf die Jagd gehen oder Fische fangen wollen. Die obere sowohl wie die untere Halbinsel von Michigan eignen sich überhaupt .vorzüglich für die Anlage von Wildgehegen, da Beide große Strecken enthalten, die. sich für landwirtschaftliche Zweckt durchaus nicht eignen. Doch auch in anderen Staaten gäbe eS gcnua, billiges Land, wo-man dem Wild eine sichere Unterkunft gewähren könnte, um die vollständige Ausrottung desselben zu verhindern. Jedenfalls, ist die Idee, einen Wildpark in Wisconsin anzulegen, einer ernstlichen Berücksichtigung werth.

Für Temperenzler. In einem der b e d e u te nd sten eng lisch'-amerikanilchcn Tageblätter finden wir folgenden Artikel, der es werth ist, möglichst wortgetreu übersetzt zu werden: Vor Jahre hatte ein Engländer sich die Aufgabe qestellt, eine verbesserte" Ausgabe von Shakespeares Werken herauszugeben. Dieselbe sollte keine Ausdrücke enthalten, über welche ein bescheidenes Mädchen von 15 Jahren erröthen müßte. Seine Aufgabe war schwer, doch durchaus nicht so schwer, wie diejenige, welche kürzlich von mehreren Schotten unternommen wurde. Letztere haben sich nämlich vorgenommen, die besten Dichtunaen aller Zelten und aller Lander derart umzuarbeiten, daß dieselben kein Wort des Lobes für den Wein oder andcre berauschende Getränke enthalten. Wabricheinlkch werden die Herren Schotten mit dem alten Vater Homer beginnen. Die Götter und Heroen desselben werden letzt nur noch Wasser trinken müssen, trotzdem noch Byron gebeten hat, Hebe solle im Olymp nimmer müßig bleiben. Auch von den Gedichten Anacreons wird fast qarnichts übria gelassen werden. Der arme Horaz, der seit fast 2000 Jahren der Lieblinq aller Völker war, wird es sich gefallen lassen müssen, daß man seine Gedichte aus eine wahrhaft unbarmherzige Weise zurechtstutzt". Die Stelle in seinen Dichtungen: Was rann ver Wein nicht alles thun? Er bringt zu Tag der Seele Grund, er lehrt dem Feigling Muth ; der Hoffnung leiht er ajeln, uno aus dem u.'ccnjchenyerz vertreibt er bange Sorgen", wird natürlich in der verbesserten" Auflage seiner Werke nicht mehr erscheinen dürfen, ebenso wenig wie folgende Stellen: ctr .: r-. l c r r , i eln oeilyr oie ''cacyr, neue ossnun gen einzustoßen und ertränkt die Bitter seit der morgen." Wen hat das volle Glas nicht beredt aemacht?" Wer redet von Krieg und Noth, wenn er Wein gehabt hat? Aus einem der Gedlchte GoldlmlthS wird folgende Stelle ausgemerzt werden müssen : Ein auter Trunk, behaupt' ich fest. Gibt dem Genie ein klar Verständniß." Auch Burns wird von dem clvllilatorischen Eifer" seiner Landsleute nicht wenig zu leiden haben. Sein Loblieb auf John Barleycorn", mit dem er sehr ant bekannt war,' wird aus der neuen Ausgabe seiner Werke verschwinden müsjen. In einem Gedlchte Byrons wird die Stelle: Few thinga surpass old : u - ;.ft. .i..ir!r . wiuts , glittz zclvnoerianol!cu ausgeirrichen werden. Auch in der Bibel werden die Herren Schotten, welche dem Genuß von Wein entgegentreten, ganz bedeutende Verändernngen vornehmen. In der revidirten Ausgabe ihrer Bibel wird die Stelle des Psalmisten: Der Wein erfreut des Menschen Herz", vollständig fehlen. Freilich sinden sich auch in den Schriften der Männer, welche den Lob des Weines gesungen haben, viele Stellen, die von Temperenzlern verwerthet werden können. Dies ist besonders mit Shakespeare und Hood der Fall. Die meisten amerikanischen Dichter" haben das Lob des Wassers, und nicht des Weines gesungen. Longfellows berühmtes Trinklied verdammt die Flüssigkeiten in Flaschen, Gebinden und Kellern" und erklärt, daß ewige Jugend in den Quellen wohne". Trotzdem herrscht allgemein die Ansicht, daß Dichtkunst und Wein zusammen entstanden sind. Sogar die Schriften des alten und des neuen Testaments empfehlen den Wcingenuß. Es war Buddha, nicht David, welcher sagte: Enthaltsamkeit ist ein Baum, dessen Wurzeln Zufriedenheit und dessen Früchte Ruhe und Frieden sind." Es war Ehristus, der Wasser in Wein verwandelte, und Mohammed, welcher die Erklärung abgab: In jeder Beere des Weinstocks steckt der Teufel." Zahnstocher. Man hat im Allgemeinen kaum eine Idee, welche Ausdehnung die Herstellung von Zahnstochern in den V:r. Staaten erreicht hat. Einer der hervorragendsten Vertreter dieser Industrie, Herr E. T. Edgecomb von Lewiston in Maine, machte neulich einem Berichterstatter darüber folgende Mittheilung: Ich war früher als Mechaniker in der Haverhold Machine Company" cmgestellt, gab jedoch vor einigen Jahren den Platz auf, um mich nach Mechanic Falls zu begeben, wo ich meine eigene Maschinenfabrik gründete. Später ging ich mit Herrn Harrn D. Creighton aus Philadelphia in das Zahnstochergeschäft. Wir machten ganz gute Geschäfte, bis wir die Wahrnehmung machten, .daß die Zahnstocher-Fabrikanten sich verschworen hatten, unser Geschäft zu ruiniren. Wir hatten große Aufträae an Sand. 'konnten I dieselben jedoch nicht ausführen, weil unS - w: c--r.:i i it. - . . uit iTuvuimucu uiqji verrauien wouseu.

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M der Nöth vttstel ich auf iti $tti, fei. der Zahnstocher zu fabricirc und eine neue Mai'chme zur Herstellung derselben zu bauen. Ich habe eS bereits dahin gebracht, daß ich jetzt mit meinen neuen Maschinerien jeden Tag mindestens sechs Millionen Zahnstocher herstellen kann. Gegenwärtig bin ich mit der Herstellung einer neuen Maschine beschäftigt, welche ; jede Minute 120,000 Zahnstocher oder in elncm -agc 72 Aillllonen sabriciren soll. Als die Eon-bination der Fabrikanten ' die Wahrnehmung machte, daß sie nicht im Stande war, uns zu ruiniren, sondern daß wir sogar mehr leisten konnten, als sie selber, versuchte sie es, uns auf ihre Seite hinüberzuziehen. Wir lehnten das Anerbieten dankend ab. Wir hatten uns auf eigene Faust eine Stellung erobert, welche uns ermöglichte, es mit jeder Eoncurrenz aufzunehmen. Das Geheimniß unseres Erfolges liegt in unserer Hcrstellungsmcthode. Wir benutzen nur Birken- und Ahornholz, welches uns in vier Fuß langen Blöcken vermittelst der Maine EentcalBahn zugesandt wird. Diese Holzblöcke werden von unseren Leuten in Stücke veraibeitet, von denen jedes G Zoll lang ist. Die Stücke werden in Fässern nach dem Dampfzimmcr gebracht, wo sie ungefähr drei Stunden lang unter der EinWirkung des Dampfes verbleiben, bis sie weich geworden und, wle Leder. Der Dampf vertreibt aus dem Holz allen Saft, welchen es von Natur aus hatte, und es wird auf diese Weise für die Fürnirmaschine vorbereitet, in welche es gebracht wird, nachdem es noch vorher von aller Rinde entkleidet worden ist. AuS der Maschine kommen dann lange, dünne Streifen von Holz heraus, die sich auf der Erde winden wie Schlangen, bis die Maschine den letzten Theil- des Holzblocks zu einem Bande" umgeformt hat. Die dünnen Streifen Holz sind fast ebenso geschmeidig und biegsam, wie Tuch, und sie werden dann in eine andere Maschine gebracht, in welcher sie vollends zu Zahnstochern verarbeitet werden. Die Maschine sicht wie eine Kanone aus, welche fortwährend eine Unmasse fertiger Zahnstocher aus ihrem Schlunde speit. Es sind stets Arbeiter zur Hano, welche oie Zahnstocher zusammenscharren und in einen heißen Trockenapparat thun, wo sie binnen 20 Minuten so trocken werden, wie Knochen. Die , Zahnstocher werden dann von mehreren Mädchen in Kisten oerpackt und sind ' für . den Versandt fertig." Dom Jnlande. Kürzlich kamen auf einem der Hamburger Dampfer in New Jork ungefähr 100 meist ziemlich bemittelte Galizicr an, von denen die meisten wegen der drohenden Kriegsgefahr ausgewandcrt waren, um sich in denVer. Staaten ein friedliches ncucs Heimzu schaffen. In Montreal in Canada ist der Professor Swift, ein bekannter Sprachgelehrter, der 12 sprachen vollkommen bch-rrschte und für den besten Shake-speare-Kcnner in Eanada galt, irrsinnig geworden und hat in eine Irrenanstalt überführt werden müssen. Unter den i n C h i c a g o ansäßigen Canadiern ist eine förmliche Sucht ausgcbrochcn, sich als Bürger der Ver. Staaten naturalisircn zu lassen. Vor einigen Tagen marschirtcn102 Canadiere in oornorv aus dem Sherman - House. nach dem Courthaus, wo sich 12 derleiben Bürgerschcine und 90 das erste Bürgeipapicr" ausstellen ließen. Die Tochter des in der Nähe von Lexington in Kentucky wohnhaften Farmers Bryant war neulich am Fieber erkrankt. Sie wollte Chinin nehmen, vergriff sich aber und bekam Rattengift in die Hand, vondem sie eine beträchtliche Menge hinunterschluckte. Noch au demselben Tage war sie eine Leiche, trotzdem sofort ein Arzt herbeigerufen worden war. Den Hnngertod gestorben ist in Ncading in Pennsylvanicn der 20jährige Arbeiter Jacob Hollenbergcr, welchem, wie berichtet, vor einiger Zeit cine Quantität geschmolzenen Eisens in den Hals flog und sich über dem Magen festsetzte. Seither wurde der Unglückliche durch Einspritzungen von Lcbensmitteln am Leben erhalten, doch nahmen seine Kräfte fortwährend ab. Jetzt ist sein Tod in Folge von Entkräftung erfolgt. In Corrigan, Texas, sollte ein gewisser John McCalvy verhaftet werden, weil er angeklagt war, drei Personen ermordet zuhaben. Der Sheriff Holcomb forderte ihn auf, sich zu ergeben, statt dessen jedoch zog McCalvy seinen öccvolver und drohte seine Angreiser zu erschießen. Der Sheriff kam ihm zuvor und schoß ihn über den Haufen. Unmittelbar vor seinem Tode gestand McCalvy ein, daß er bereits neun Personen umgebracht habe und daß er sich mit dem Plane trug, noch drei oder vier andere seiner Feinde" zu tödten. Ein Mann Namens Cnas. Martin wohnte mit Frau und Kind in einer schönen Wohnung in Mitchcl in Jndiäna und betrieb, wie es den Anschcm hatte, einen sehr einträglichen PferdeHandel. Erst in der neuesten Zeit wurde , es unter den Nachbaun bekannt, daß der Mann wegen Pferoediebstahls bereltS einen Termin im Zuchthaus zugebracht hatte. Der Mann betrieb auch jetzt leinen Handel nur zum Schein und war in Wirklichkeit ein Pferdedieb ersten Ranges. Er stahl gewohnheitsmäßig die Pferde einzeln oder in Paaren, schaffte sie zur Nachtzeit .in seine Staljungen in Mitchell und sandte sie dann, wenn er genug zusammenhatte, waggonladungsweise nach Louisville, New Albany oder Jesfcrsonoille, wo er sie zu einem lohnenden Preise verkaufte. Die Pfcrdedicb-DetcctiviAssociationvon Marion County kam ihm endlich auf die Spur, und mehrere Mitglieder derselben trafen in Mitchell ein, um den Verbre chcr zu verhaften, derselbe hatte nnterdes sen jedoch Lunte gerochen und ist seither aus seiner Heimath spurlos verschwunden. Von der Lickschen Sternwarte kommen' böse Nachrichten. Wie es heißt, hat man bei dem - Bau deS Pfeilers, auf welchem das große Fernrohr ruht, die unverzeihliche Dummheit begangen, statt ihn direkt auj den.Fel

fattagjaefeaasa

im zu lcLett. tim nur cm nomes maUcr ans ccrjrcin zn neuen, '-üasj hat zur Folge, daß die Warte bei der leisesten Berührung schwankt nnd eine sichere Beobachtung durch das TeleScop unmöglich wird. Auch bei dem Bau der Maschinerie ist ein großer Fehler begangen worden. Nach dem vorwaltcndcn System ist der Stuhl der Astronomcn verstellbar, um ihn in den Stand zu setzcn' die Beobachtungen unter vcrschiedencn Winkeln zu machen. Der Direktor Floyd aber ließ eine von ihm selbst erfundene Maschinerie anbringen, welche die gane Diele hebt oder seilst. Dieselbe erfüllt auch den Zweck, aber arbeitet so langsam, daß der Stern längst aus dem Gesichtsfelde verschwun? den ist, ehe der Astronom in die richtie Lage gebracht ist. Wie eö heißt, wird es zwei Jahre Zeit erfordern, ehe diese, Fehler verbessert sein werden. Ein dummer Jungenstreich, allerdings ein sehr ..herzloser, hat bei Charleston in ColeS County in Illinois einem jungen Manne das Leben gekostet. In einer öffentlichen Schule, etwa vier Meilen von Charleston, hatte der Schullehrer zu Weihnachten einen Baum ausgeputzt, um seinen Schülern eine Freude zu machen und ihnen die Bedeutung des Festes an's Herz zu legen. Kurz vor der Feier schlichen sich indessen Cory Walker, ein 2?jähriger Farmarbcitcr, und einige ebenso nichtsnutzige Kameraden heran und plünderten den Baum. Sie wurden dafür verhaftet und in sehr erhebliche Geldstrafe genommen. Einer der Hauptzeugen gegen sie war der 20jährige A. H. Lasferty. Die Gestraften warfen auf ihn einen bittern Haß, und schon lange waren Drohungen hei-übcr- und hinübergeflogen. Vor einigem Tagen wurde Lasferty. der mit dem Sohne eines Nachbars auf dem Heimwege von der Stadt war, von Walker und zwei Gefährten auf dem Eisenbahngeleise eingeholt, und sofort entspann sich eine Schlägerei, in welcher Walker den Kürzeren zog, denn er stürzte in den Graben an der Seite des Geleises. Leider ließ Lasferty es nicht dabei bewenden, seinen Gegner zu Fall gebracht zu haben, sondern "zog seinen Revolver und schoß Walker in die linke Seite. Die Kugel durchbohrte die Eingeweide, und zwei Tage später war Walker eine Leiche. In L e r i n a t o n in Kentucky t .ii ii t f ...-.; . L nwurde vor einigen Tagen Charles G. Gribben, der in der Turfwelt unter feincm Schriftstellernamcn Con Crcgan bekannt ist, von einer jungen Dame Namens Mary Dinen auf öffentlicher Straße durchgeprügelt. Sie schildert den Vorgang folgendermaßen: Ich wurde von Gribben, so östlich mich auf der Straße sehen ließ, verfolgt, bis ich der Sache müde war. Gestern Abend, als ich in den Straßenbahnwaggon stieg, sah ich, daß Gribben mir folgte. Ich fuhr nun, anstatt Freundinnen zu bcsuchen, soweit wie.möglich, bis nach Wood-land-Park und mit demselben Waggon zurück, und Gribben folgte mir stets auf dem Trottoir. Am Ende der Mainstr.Linie stieg ich aas und bat den Kutscher um einen Besen, um einen Kerl durchzuhauen. Er sagte, der Besen möchte zerbrechen und gab mir seine Peitsche. Ich wickelte das untere Ende um meine Hand und erwartete Gribben. Ich brauchte nicht lange zu Karten, und als er kam, packte ich ihn am Kragen und begann mit dem Peitschcngriff ihn auf den Kopf zu schlagen. Ich glaube, ich gab ihm an fünfundzwanzig Hiebe, worauf er sich losriß und Fersengeld gab. Während der Austheilung der Hiebe rief der Kutscher fortwährend: Halten Sie ein! Herr Morgan jagt mich sonzt fort." Gribben ist L7 Jahre alt und vcrheirathet. ic ?r ap v') che s cü w ä b i s cb e Colonic Economy in Pennzylvanien, an: Ohio, achtzehn Meilen unterhalb Pittbürg, feierte kürzlich ihren zwciundachtzigslen Geburtstag. Sämmtliche Bewohner von Economy nahmen an dieser Festlichkeit Theil, welche einen großartigen Verlauf nahm. An den religiösen Ccrenomicn, welche durch den Präsidenten der Colonie, Jacob Hcnrici, geleitet wurden, betheiligten sich über 500 Personen. Zur Seite Henricis befand sich Frt. Napp, eine hochangesehene Econoulitin im Alter von " 5 Jahren und Tochter von Georg Napp, dem auch seit' seinem Tode innig verehrten Gründer und ersten Präsidenten der Colonie ; sie spielte die Orgel. Vor Beginn der religiösen Feierlichkeit wurde an zwei laugen ge deckten Tafeln gespeist und den auserlesenen Speisen sowie dem guten alten selbstgczogenen Wein wacker zugesprochen. Viele der alten Leutchen sind noch äußerst rüstig. Die erbgierigen Menschen diesseits und jenseits deS Oceans, welche so sehnlich auf das Aussterben der Colonie warten, müssen sich daher noch gedulden. Und nach erfolgten: Aus sterben werden sie wahrscheinlich erst recht nichts bekosZ men. Deutsche Lokalnachrichten. P rooinz P ose n. In Folge des.'in Posen kürzlich statt gehabten Socialisten-Prozesses, wurden dem Antrage des StaatsanwaltS entspre chend, vcrurtheilt: SlavinSki zu 2 Iahren 9 Monaten, Fritz Witkowski und Johann Konopinski zu 2 Jahren 0 Monatcn, Marawski und Janiszcwski zu 1 Jahr 6 Monaten, Merkowski zn I Jahr V Monaten, Pricelius und Grochowski zu je 0 Monaten, Kurowski, Ludwig Knopinski und Pospicszny zu je 6 Monaten, GoscinSki zu 7 Monaten, die Zielonacka zu 4 Monaten Gefängniß. Stellmacher Porankiemicz. Schuhmachergeselle Roman Deregowski und Schuhmachergeselle Jos. Wittkowski wurden freigesprochen. Der Name des Dorfes Dzwierzchno ist durch Kabincts-Ordre in Kaisertreu umgewandelt worden. i cn-.Li . .? rv.r.r rn j inlllerguisoeslyer oojcj von ouozis? zewski auf Sowiny. Verunglückt sind : der Arbeiter Knurra aus Jntroschin beim Holzfällen und der 10jährige Sohn des AckerwirthS Christian Schramm zu Seeheim durch Ertrinken. Großherz ogthumVaden. . Oberamtsrichter Friedrich NebeniuS in Karlsruhe. ' f Der Eigenthümer deS Durlakcr Wochenblatt," Ä. DupS. t Der Regisseur der Oxcr in Mannheim Papa Ditt." Der Lehrer Wan aart au! SschemminSen ist unter dem

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. ! cröächt, clii erorccqsn äegen bil Sttt lichkeit verübt zu häbcn verhaftet worden. Der vcrhcirathere Schneider Lehmann von Möuchwcilcr hatte seinen unter Vorniundschaft stehenden Bruder gegen Entgeld in Kost und Logis. Seit einigcr Zeit hielt er letztercil in einem abscheulichen Gemache des Hauses eingesperrt, in welchem der BedauernSwerthe nunmehr gestorben ist. Die von der Gerichtsbchörde angeordnete Untersuchung der Leiche ergab, daß der Mann thatsächlich vor Hunger starb. Gegen die Lehmanil'schcu Cheleute wurde alsbald das Strasvcrsahrcn eingeleitet. In Unterkirnach ist der Gr'dpperbauer Johanil Georg Weißer mit Zurücklassung seiner Familie und einer bedeutenden Schuldernnasse plötzlich verschwunden. Bon Antwerpen aus meldete er seiner Frau, er sei nach Amerika gegangen. Ueber sein Vermögen ist die' Gant verhangt worden. f Der frühere Bürgermeister Schweinfurth in Walldorf. Selbstmord durch Erhängen begingen der Taglöhncr Raimund Baumann aus Dauchingen, der Uhrmacher Wurz aus Mannheim, der Dienstknecht Gustav Moog aus Pförendorf und der Schmiedelehrling Joseph Seeger aus Ulm, Amt Oberkirch; der Geschäftsreisende Xaver Jakob aus Mosbach hat sich im Augenblicke erschossen, als er wegen Unterschlagung verhaftet werden sollte. Die Wittwe Stähle aus Achern ist ertrunken; der Landwirth Friedrich Etspülcr aus Günzgen wurde von einem Baum. stamm erschlagen ; die Tochter des Tag: löhners Wollmann in Konstanz erstickte an Kohlengas z der Arbeiter Gusta, Schätzte von Mühlberg und der C9 Jahre alle Landwirth Michael Schmidt aus Oberlauchringen starben in Folge von Schädelbrüchen. Die Anwesen von Schäuble und Leopold Nagele in Hierbach und das Haus des Pferdehändlers Jsaak Vambcrgcr in Neidenstein sind abgebrannt. Aus der Nheinpfalz. f Rentier Abraham Mayer in Neustadt. Selbstmord begingen: in Göllheim die Ehefran von Rik. Dilg, in Lambsheim der Mälzer Georg Eisenbarth, Vater von 5 Kindern. Bei einem unglücklichen Fall vom Stuhl stieß sich der Sohn des Bergmanns Metz zu St. Jngbert ein Messer in die Brust, so daß er starb ; in Kallstadt wurde der Sohn deö Winzers Friedr. Vendcr von dem beim Lauten aus der Glocke fallenden Klöppel tödtlich verletzt; in Münchweilcr verunglückte durch einen vorzeitig sich entladenden Sprengschuß der Ein wohner Joh. Christmattn; im Stein bruch zu Wcidenthal wurde der Tagner Keller vom Gerölle verschüttet. El aß, Loth ringen. Der Bau einer Bahn von Jngmeiler nach Buchsweiler wurde vom Reichstage genehmigt. Der Bankier Achille Leoy daselbst, über dessen Zahlungseinstellung s. Zt. berichtet wurde, ist wcgeu Betrugs zu S Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der wegen Verdachtes der Beihilfe zum Landesoerrath verhaftete Vierbrauer Alfred Wagner in Mutzig ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Straßburg außer Verfolgung gesetzt worden. Dieser Tage haben 40 Personen aus der Gemeinde Oberbetschdorf die Reise nach Amerika angetreten. Die Mehrzahl dieser Auswanderer begibt sich nach Florida, um dort Ackerbau zu treiben. f Bürgermeister Georg Wingcrter, in Obertschdors. Der Ackerer Ambrosius Naß aus Vertschweiler wurde von einer nmstürzenden Mauer, der Tag löhncr Anton Endele aus Ensisheim von einem fallenden Baum erschlagen; der Korbmacher Karl Birkel aus Hausen ist ertrunken und der Holzhändler Steff aus Ueckingen wurde von seinem Gespann üherfahren und gctödtet. Braun schweig. Anhalt. Lippe. Am 3. Januar v. Jbrannte daS den Erben des verstorbenen MühlenbesitzerS Gust. Heberling gehörende Wohnhaus in Vcchclde nieder. Der Müllergeselle Paul Licbig und die Wittwe Heberling. geborene öteinecke, wurden kurz darauf verhaftet, ersterer wegen Brandstiftung, letztere wegen Anreizung zum Verbrechen, oder doch wenigstens Mitwissenschaft von dem Vorhaben. Das Schwurgericht verurtheilte Licbig zu 6 Jahren Zuchthaus, die Wittwe Heberling zu (3 Monaten Gefängniß. Der Taglöhncr Friedrich Bruns aus Alocrdissen wurde von einem fallenden Baum erschlagen; der unverheirathete Christof Stock auö Braunfchweig wurde von einer Locomotive überfahren und getödtct; die Ehefrau des Maurers Bergmann aus Kleinpaschleben brach das Genick bei einem Fall vom Heuboden. Abgebrannt sind: das Anwesen des Brinkbesitzers Kreibohm in Emmerborn und dasjenige der Ackermaltn'schen Erben in Roßlau. Oesterreich, f in Wien: Friedrich Reichsgraf Eckbrecht v. Dürkheim-Mont-Martin; die Oberin des Klosters der Armen Schulschwestern von Notre Dame", Marie Mathilde Petrie. urd der gewesene langjährige Präsident der Niederösterreich ischen Handels- und Gewerbekammer Joscf Ritter v. Rcckenschuß. Wegen großartiger Unterschlagungen wurde der seit acht Jahren bei der Firma Gebr. Gerngroß in Wien angestellte Alfred Berger, der sich stets des besonderen Vertrauens seiner Prinzipale erfreut hatte, verhaftet. Ebenso wurde feine Frau festgenommen. Unter der Anklage des Raubes wurde .der Maschinist Franz Simandl verhaftet; , er war beim Tischlermeister Joh. Martinek eingebrochen. Die beiden Söhne des in Wien lebenden Joh. Obermayer, Anton uud Leopold, brachen durch das Eis und ertranken. Im Hause Nr. 72 an der Hauptstraße in Währing erlitt in Folge der Erplosion einer Oellampe Frau Joseph Wimmer mit ihrem Töchterchen Irene tödtliche Brandwunden. An einer Blutvergiftung starb in Wien in Folge eines Stecknadelstiches die Gastwirthin Frau Matuschka. Selbstmord begingen: der Lederwaaren'-Erzeuger Alois Charwat, der Zeugschmied Heiur. Hieß, der Hausknecht Karl Prosl, der Kürschner Eduard Potik, der Kanzlcidiener Josef Emberger, der Student der Medizin Feri Stern und der BäckergeHilfe' zZlanz Lindbcrger. Der Anstreicher TbeiS in WolkSbera soll.rsn ein 3c

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