Indiana Tribüne, Volume 11, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1888 — Page 2

Indium Tribüne.

Erscheint Täglich uud Sonstags. D lc täglich .rüstn kftt durH Un tlttil3 , , och, fctt otag? , 3 ftttlJ pil Bach. SliH Sf3Btt ü 13. tu yz wptttft Bj?tmiI9j;i$Ih2i 93 rtt 2, Hfe IS O.Marvlandür. Indianapolis, Ind.,' 25. Februar 18S8. Das Llbenteuer einer Dame. In Prooidence, Nhode Island, wohnl noch heute eine allgemein geachtete Dame Namens Mrs. Ttevenson, welche vor 22 Jahren unter dem Verdachte, an der Er, mordung des Präsidenten Lincoln betheiligt gewesen zu sein, verhaftet und in der Festung Monroe untergebracht wurde, siie erzählte neulich einem Verichterstatter Folgendes: .Ich reiste mit meinem Bruder Sa; muel W. Pierce gerade nach Berne in Nord Carolina, als in Washington die mörderische Kugel Vooths den unglücklichen Lincoln traf. Ueberall waren Soldaten und Detectios thätig, um den Mördern auf die Spur zu kommen. Ich war mit meinem Bruder in Newport Ncws angelangt, als wir von Soldaten angehalten und aufgefordert wurden, ihnen zu folgen. Man hielt mich offenbar, wie ich erst später erfuhr, für Mrs. Surratt, und meinen Bruder für einen der Mitoerschwörer derselben. Samuel war über die Schmach, daß man uns verhaftet hatte, tief empört und forderte eine Erklärung. Der die Soldaten commandirende Ofstcier ertheilte ihm den Ikath, den Mund zu halten, wenn ihm sein Vischen Leben lieb fei. Wüßten die Soldaten, wer wir seien, dann würden sie mit uns bald ein Ende maKen. Wanxn, sollen die Soldaten denn eigentlich unsern Namen nicht erfahren?" fragte mein Bruder erstaunt. Der Ofsicicr zog ein höhnisches Gc: ficht. Dann sagte er, derartige Fragen könnten vielleicht einem Neuling im Diensie imponiren, nicht aber ihm, der im Kriegshandwerke alt geworden sei. Er gab uns den wohlgemeinten" Rath, ja ruhig zu sein. Dann ließ er unsern Wagen von seinen Reitern umgeben, und fort ging es unter strenger Bewachung, dem ort Monroe zu. Dort empfing man uns mit unheil: verkündender Ruhe. Eine Ordonnanz war uns vorangeeilt, um den Eommandanten der Festung auf unsere Ankunft vorzubereiten, und der Commandant ertheilte seinen Untergebenen den Auftrag, die Gefangenen unter keinen Umständen nach ihren Namen zu fragen. Als wir in der Festung anlangten, wurde mein Bruder von mir getrennt und in den Barrackenuntcrgebracht. Sie werden weibliche Bedienung haben," sagte der Commandant zu mir, doch machen Sie fich darauf gefaßt, daß Sie in einer Stunde nach Washington abreisen werden." Aber ich habe in Washington nichts zu thun," sagte ich. Ich komme ja eben von dort her. Bin ich denn in die Hände von Räubern gefallen?" Sie befinden fich in der Gewalt lovaler Bundessoldaten," erwiderte mir der Commandant ernst. Wir thun nur unsere Schuldigkeit." Unterdessen war unser Gepäck von den Soldaten untersucht worden, und man unterwarf meinen Bruder und mich einem scharfen Bcrhor, natürlich in getrennten Räumen. Wir Beide sagten der Wahrheit gemäß ans, wie wir hießen und daß wir uns auf dem Wege von Prooidence nach New Berne befänden. ?oll ich an den Gouverneur von Rhode Island telegraphiren, ob Ihre Angaben richtig sind?" fragte der ComMandant. Zufällig waren wir mit dem Gouverneur persönlich bekannt. Bald waren die Telegraphcndrähte in Arbeit, und es gelang uns, unsere Identität vollkommen festzustellen. Wir waren nahe daran gewesen, als Thcilnehmer ander Ermordung Lincolns auf der Stelle gelyncht zu werden." Edward H. Llllifon. Unter den Bekämpfern der Indianer nimmt Edward H. Allifon einen hervorragenden Rang ein. Er ist kein Held, roie man ihn gewöhnlich in Dimenooellen" geschildert sindet, aber sein ganzes Leben ist von echter, wahrer Romantik durchweht, und er hat in den ganzen Vcr. Staaten einen ehrenvollen Ruf erlangt. Allifon wurde im Jahre 1847 in Michigan als der Sohn eines Farmers geboren. Er besuchte fleißig die Schule und brachte es dahin, daß er bereit? im Alter von 15 Jahren auf der Universität in Ann Arbor eintreten konnte. Kurz darauf ging er in die Vundesarmee als gemeiner Soldat und diente in derselben drei Jayre lang. Als er seine ehrenvolle Entlastung erhalten hatte, kehrte er wieder nach Hause zurück, aber das Leben auf der Frm wollte ihm nicht mehr gcfallen. Im Jahre. 1866 begab er sich nach dem Westen und erhielt dort eine eine Stelle als Regierungs - Depeschen böte. Seit jener Zeit hat er foitwäh: rend auf den Prairien des Westens aelebt, dort, wie Odysseus, viele'Leiden erduldet" und hat im Laufe der letzten 20 Jahre Erfahrungen gesammelt, um du ihn mancher Kenner des Westens" bcneiden könnte. Er kennt nicht nur die Sprache der meisten Jndianerstämme. sondern auch die Jndianerfrage" von Grund aus und yat letjr gute Ideen über die Losung derselben. Besonders gut bekannt ist Herr Allison mit der Sprache der Siour, obgleich er noch ein Dutzend der Dialecte dersel: ben zn reden versteht. Seiner Ansicht nach ist die Sprache der Siour unter den uordamerlkamschen Indianern am mci sten verbreitet. Von den 300,000 Indianern, welche gegenwärtig noch in den Ver. Staaten leben, spricht mindestens der sechste Theil lemer Anncht nach du Sprache der Siour. Die anderen hel iw Ach mi; de? Zeichensprache aus. wenn

sie sonst nicht wlssen, wie t sich mit ein: ander verständigen können. Herr Allison war lange Jahre hindurch Depcschcnbote, dann wurde er dieser Stellung überdrüssig und nahm eine Stelle als Postbote an. Er hatte du Post vom alk:n Fort Rice in Dakota nach allen Richtungen hin durcb ein Land zu besorgen, welches überall mit feindlichen Indianern angefüllt war. Er sorgte allerdings stets dafür, daß er sich in der Gesellschaft von Indianern befand, die

Freunde der Wclßcn waren, doch konnte er bäunacn Kämpfen mit den feindlichen Indianern nicht. ausweichen. Es war damals." lo erzahlt er noch heute, kaum möglich, dreihundert Pards von dem Fort zu kommen, ohne aus Indianer zu jto, ßen, denen es nach unserem calpe gelüstete.-. Ich würde übrigens," so erklärte Hr. Alliscn einem Berichterstatter gegenüber, ein Wort ni Gunsten derieniaen India ner sagen, welche in der damaligen Zeit t i i c - r c m''..... ncp als oesonoers sreunvlicu oen reißen gegenüber ermiesen. Indianer, wie Eold Hand". Goose". Good Tone Metal", Vutcher" u. A., die mit den Weinen durch Dick und Dünn ainqen und in vielen Kämpfen mit den feindlichen Genossen ihrer Rasse manche schwere Verwundung davongetragen haben, sollten von Rechtswegen ebenso gut von den Ver. Staaten pensionirt werden wie die regulären Soldaten der Vundesarmee. Bis jetzt hat die Bundesregierung viel mehr für die feindlichen Indianer gethan, als für diejenigen, die ihr stetö zu, gethan gewesen sind." (3 gibt keine Ne!chsfeie. Emenl längeren Aufsatze deS Brl. Vörs. Couricr" sind die nachfolgenden Bemerkungen entnommen, die auch hier lelenswcrth find. Denn es fehlt auch in Amerika nicht an Teutschen, welche jede Opposition gegen die Wünsche BismarckS und seiner Minister als Verrath am Reiche oder mindestens als niederträchtige Nörgelei brandmarken zu müssen glauben. Das Berliner Blatt schreibt also: Das Wehrreform'-Geleh lst im Reichs: tage in dritter Lesung ohne jede Debatte einstimmig angenommen worden. So schnell vollzog fich die ganze- lbstimmung, welche 700,000 Mann neu wehrpflichtig macht und einen einmaligen Kostenaufwand von 280 Millionen Mark erfordert, ' daß der Herr Knegsmirnster Gcnerallieutenant Bronsart von Schellendorn, der sich zu Beginn der Sitzung einstellen wollte, den Saal erst betrat, als der Präsident verkündete, daß die Abstimmn vollioaen sei. Es war bei der ganzen Angelegenheit so still und ruhig, ;o geschäftsmäßig kühl zugegangen, als handele es fich um irgend, eine gesetzgeberische Formalität, um eine Kleinigseit, die man zwischendurch wie etwas Selbstverständliches erledigt, ohne Aufenthalt, damit wichtigere Dinge nicht zu warten brauchten. Diese Acußcrlichkcit des Vorgangs verdient festgehalten zu werden, denn sie bittet abermals ein Bei; spiel dafür, daß die Vertretung des deutscheu Volkes in genauer Ucvereinstim muug mit dem deutschen Volke selbst zu jedem größten Opfer wortlos bereit ist, wenn das Vaterland ein solches Opfer verlangt. Niemand fühlt das Bedürfniß, fich dieser Opfcrwilligkcit besonders zu rühmen, denn ein Jeder erkennt sie als etwas ganz selbstverständliches, oder. um einen ein wenig vulgäre Ausdruck zu gebrauchen, als .verdammte Pflicht und Schuldigkeit". So soll es sein und so ist cS. Wir würden nicht nothig haben, hierauf besonders hinzuweisen, wenn nicht gar so häufig und bis in ziemlich neue Zeit hinein gegen die deutschen Parlaniente der Vorwurf erhoben wäre, sie ließen fich an Opfer Willigkeit von fremden Volksvertretungen beschämen und liebten es, kleinlich zu mäkeln, wo es fich um große Dinge handclt. Wir haben stets hervorgehoben, daß dieser Vorwurf ein falscher ist, auch wenn er fich nur auf einen Theil des Reichstages beziehen sollte. Der Reichstag hat zu jeder Zeit jede maserielle Bcwilligung ohne Zögern ausgesprochen, welche bestimmt mx, zur Erhöhung der Wehrkraft des Reiches zu dienen. An dem Militäretat mäkelnd Abstriche zu machen, ist hier niemals Brauch gewesen, so weit es fich bei dem Militäretat eben um Forderungen handelte, die der Wehrkraft des Reiches und ihrer Erhöhung dienen sollen. V!ur bei untergeordneten und gewissermaßen dekorativen Fragen machte fich die Kritik bemerkbar, und hier wird Niemand ihr die Existenzberechtigung abzusprechen im Stande sein. Wenn über die verschwenderische Einrichtung einzelner Ofsicier-Cafinos abfällige Bemerkungen gemacht werden, wenn die Vkothwcndigkeit dcr Einrichtung neuer Cadettenschulen als fraglich hingestellt wird, wenn man verlangt, daß die Zahl, der Musikanten dem militärischen Bedürfniß gemäß eingeschränkt und nicht nach künstlerischen Gesichtspunkten bemessen werde, wenn einzelne Mißbräuche ' er r c er t i v in ezug aus oie zerwenoung oer jtu cierburschen zur Sprache gebracht werden, die Verminderung der Wachtposten gefordert wird, so ist damit kein Angriff auf die Wehrkraft des Reiches beabfichtigt, und es kann damit keine Veschrän? kung dieser Wehrkraft bewirkt werden. Selbst in der Septennatsfrage, die im vergangenen Jahre .so große Aufregung hervorbrachte, und über die man jetzt, nachdem fie erledigt ist, in aller Ruhe sprechen kann, hat es fich nicht darum gehandelt, ob eine die Erhöhung der Wehrkraft bezweckende Forderung bewilligt werden sollte oder nicht. Der gesammte Reichstag war einig den letzten Mann und den letzten Groschen zu bewilligen. Es sollte von der verlangten Erhöhung der Friedenspräsenzstärke kein Mann gestrichen werden, sondern die Mehrheit wollte fich nur vorbehalten, ihr Votum nach drei Jahren einer. Revision zu unterziehen 'und nach drei Jahren abermals die allgemeine Lage darauf zu prüfen, ob die Beibehaltung einer solchen Erhöhung nothwendig sei. Daß im Reichstage damals Niemand daran dachte, die Erhöhung der Wehrkraft abzulehnen, das hat der Reichstag eben jetzt bewiesen, indem er die neue Wehrreformvorlage ohne Debatte und einstimmig authieß, obwohl diese Wehroorlage erheblich höhere Lasten

mit fica oringr, ais die EcptennatSvorläge bedingte. Vielleicht tragen die neuesten Ersah-

rungen dazu bei, den Ton des parlameniis'Zzcn Streites etwas zu mäßigen, und dem Recht der Kritik, das in so beschcide- i nem Umfange bei militärischen Dingen geübt wird, zur Anerkennung zu verhelfen. Es muß doch Diejenigen, die so bereit waren, unsere Rcichsoertretung im ! Vergleich zu den Volksvertretungen im j Auslande einer abfälligen Kritik zu untcrziehcn, ein beschämendes Gesühl überkommen, wenn sie sich solcher abfälligen Urtheile in Zeiten erinnern, wie die jctzigen sind. t Dieses beschämende Gefühl möchten wir ihnen gern ersparen, damit das erhebende Bewußtsein, da3 gegenwärtig in jedes Deutschen Brust lebt, ein völlig ungetnlbtes sein könnte. Man sollte nicht in Zweifel ziehen, was ganz unbestreitbar ist, daß der Parteienstreit bei uns nur ein Wetteifer der Parteien bedeutet, der Krone zum allgemeinen Besten den besten Rath zu geben, und daß bei dem Herantreten einer irgendwie gearteten Noth das Reich überhaupt keine Parteien mehr kennt, sondern uur noch Patrioten. Vom Jnlande. DaS höchst versicherte Le, b e n in den Ver. Staaten ist dasjenige von David Hostetter in Pittsburg, dessen Policen sich auf 8800,000 belaufen. Dann folgt Hamilton Dishon in Philadelphia mit $400,000, George K. Anderson in Chicago mit $350,000 und P. Lorrillard in New Jersey mit 300,000. Auf d e m G ü t e r b a h n h o f der Illinois Central-Vahn in Cairo, Jll., fanden seit einiger Zeit nicht unbedeutende Getreidedieb stähle statt. Man fand schließlich aus, daß die Diebe Löcher in den Boden der Getreidewagen zu bohren und von da aus ihre Säcke zu füllen pflegten. Auch ist bei einem Neger versteckt ein Sack mit offenbar gestohlenem Getreide gefunden worden, neben dem mehrere Säcke lagen. Die Verdächtigen wurden verhaftet. Der?)ellowstone - Park wird demnächst vergrößert werden, wenigstens wurde dieser TageNamens des SenatsAusschusses für Territorien vom Bundessenator Manderson eine entsprechende Bill günstig einbcrichtet. Die Grenzen des Parks sollen derart geändert werden, daß der letztere ganz im Territorium Wyoming liegen und auf der Ostseite um 2000 Quadratmeilen vergrößert werden würde. "Ferner werden in der Bill Vorkehrungen für den Schutz des Parks sowie seines Wildstandes und seiner Naturmerkwürdigkeiten getroffen, und für die Verletzung dieser Vorschriften entsprechende Strafen ausgesetzt. Alle diesbezüglich anhängig gemachten Klagen sollen in den Gerichten deö Territoriums entschieden werden. U n t e r d e n I n d i a n e r n in canadischen Nordwesten herrscht schreckliche Noth. Der Missionär W. Spenclove, welcher fich neun Jahre lang im Gebiet nördlich vom McKenzie-Fluß aufgehalten hat, ist nach einer Reife von drei Monaten in Winnepeg in Manitoba angekommen. Auf seiner Reise erfuhr er, daß am Pcace River Indianer Hungers gestorben und daß die Leichen der Gestorbenen von den. anderen Indianer verzehrt worden find. Wild ist dort seit zwei Jahren sehr rar gewefen. Unter den Indianern hei-rscht große Erbitterung über die Regierung zu Ottawa, weil fie nichts zur Linderung des Nothstandes gethan hat, trotzdem fie mehrfach, auf den Nothstand aufmerksam gemacht worden war. Eine Tagesration in itm Heere der Ver. Staaten besteht aus zwölf Unzen gepökeltem Schweinefleisch oder Speck oder eingemachtem Rindfleisch, oder ans einem Pfund und vier Unzen frischem Rindfleisch, oder aus 22 Unzen gesalzenem Rindfleisch. Ferner aus 18 Unzen weichem Brot oder Mehl, oder aus 16 Unzen hartem Brot, oder aus einem Pfund vier Unzen Welschkornmehl. Zu je hundert Nationen werden geliefert 15 Pfund Bohnen oder Erbsen, oder 10 Pfund Reis oder geschrotenes Welschkorn (Hominy). Ferner 10 Ptund frischer Kaffee, oder 8 Pfund gerösteter Kaffee, oder '2 Pfund Thee. Ferner 15 Pfund Zucker, 4 Quart Essig, l Pfund Stearin-Kerzen, 4 Pfund Salz, 4 Unzen Pfeffer. Truppen im Felde erhalten zu 100 Pfund Mehl 4 Pfund Hefepulver geliefert. Der deutschen Einwänderung reden mehrere englisch-amerikanische Blätter in Teras das Wort. Die Houston Post weist darauf hin, daß die besten Farmer, welche Harris County besitze, aus Deutschland gekommen seien. Die Galveston News" sagt: Deutsche Farmer kommen in Tcras stets und unter allen Umständen gut fort. Sie sind insgesammt Muster von Fleiß und Sparsamkeit und leben güt und bequem von dem, was die Farm erzeugt. Der Bastrop Advertiser" stimmt der News" bei und fügt noch hinzu: Die deutsche Bevölkerung dieses Districts hat viel dazugethan, um die Hilfsquellen desselben zur Geltung zu bringen. Die Deutschen sind fleißig, betriebsam und ehrlich. Wir heißen den deutschen Einwandcrer deshalb stets herzlich willkommen. Unser südwestliches Einwände-rungs-Comite sollte sich dies ad notarn nehmen." Es ist übrigens eine alt? bekannte Thatsache, daß die gerade von Deutschen besiedelten Gegenden in Teras sich verhältnißmäßig des besten Wohl? ergehens erfreuen. Wie es heißt, hat der große franzosische Kupfer - Trust" jetzt auch daö größte Kupferbergwerk der Welt, die Calumet- und Hecla - Grube am Supe-rior-Sce,. unter seine Botmäßigkeit bekommen. Die große Concurrenz unter den Kupfergruben hatte den Preis des Kupfers auf 10 Cents herunter gebracht, und das französische Syndicak'hat beschloffen, ihn wieder auf 16 Cents heraufzubringen. Es rechnet dabei auf großen Absatz in allernächster Zeit, u--nächst auf den großen europäischen Krieg eine Firma in"Connecticut allein soll eine Bestellung auf 400 Millionen Patronenhülsen von Rußland erhalten haben, und dann auf die elektrische Beleuchtung von Paris, für welche die Leitung durch in die Erde gelegte Kupferdrähte hergestellt werden soll. Nachdem er. ein Capital von S2öö.000.'000 ver

einigt, laufte der Trust""' zunächst der Tamorack-Grube ihren ganzen Ertrag auf drei Jahre-ab, und hinterlegte Htt,S00.000 als Sicherheit. Dann sicherte er sich, gleichfalls auf drei Jahre, den wahrscheinlichen Ertrag der Montanacr Kupferminen, und endlich hat er jetzt, wieder auf drei Jahre, den Ertrag der Czlumet und Hckla gepachtet. Da er außerdem auch die Serro Tinto - Grube in Spanien an sich gebracht hat und den Kupferertrag von Chile controllirt, so hat er allerdings den Preis des Kupfers in der Qand und wird nächst an den

kriegslustigen Mächten drüben ein schöne? Stück Geld verdienen. Von einer Panik in einer öffentlichen Schule Baltimores berichtet der dortige D. Corresp.": Die hö here und Grammärschule für Ncgermädchen in der Nord Hollidav-Straße, welche von 500 Schülerinnen besucht wird und an der 17 Lehrerinnen angestellt sind, war Mittags kurz vor 1 Uhr die Scene der giößten Aufregung. Während der Pause hatte sich die 17jährige Carrie Gibson, um sich zu wärmen, in einer Klasse im zweiten Stockwerk an den Ofen gestellt; sie kam dabei dem Feuer zu nahe, und -im nächsten Augenblicke standen ihre Kleider inFlammen. Auf den Tod erschrocken, lief sie aus dem Zimmer hinaus durch die anderen Klassen, laut Feuer!" und um Hilfe schreiend, was zur Folge hatte, daß sämmtliche in der Schule anwesende Kinder trotz des beruhigenden Zuredens ihrer Lehrerinnen sich nach dem Ausgange drängten und ebenfalls laut um Hilfe schrieen, dadurch eine große Panik herbeiführend. Die Lebrerin Alice Tusinaer, welche das Gefährliche der Lage sofort erkannte, verschaffte sich durch ein Fenster Ausgang auf ein nebenan liegendes Dach, wohin ihr eine große Anzahl Scküler folgte, wodurch sie dem großen Andränge bedeutenden Einhalt that. Hr. Stalev, der Hauptlehrer der Anstalt, sowie Stadtvater Kämpe, der sich gerade in der Nähe befand, eilten auf die Hilferufe des brennenden Mädchens nach oben, wo Kämpe ihm entschlossen seinen Ueberrock umwarf und dadurch das Feuer erstickte. Der Rücken und die unteren Gliedmaßen des unglücklichen Mädchens waren schrecklich verbrannt. In der Schule selbst war kein Feuer entstanden. Teutsche Lokalnachrichten. Provinz Brandenburg. f Der Wirkliche Geheimrath v. Eytelwein in Berlin. In Frankfurt a. O. der Senior des Eisernen Kreuzes Obstlieutenant a. D. Samuel Friedr. Schober. Selbstmord begingen: in Berlin der Buchdruckercibefitzer Emil Eohn wegen finanzieller und ehelicher Wirren; daselbst tödtcte sich die an der Gräfenwaldcr Straße wohnende unverehelichte Amanda Krüger aus unglücklicher Liebe mit Klcesal; ; in Forst erschoß fich in der Gan'schen Herberge der Tuchmacher Kletke.' In Berlin verunglückte der Dienstmann Paulke durch einen Unglücklichen Sturz ; der Händler Sommerfeld wurde überfahre und tödtlich verletzt; im Münchener Brauhause wurde der Maschinenwärter Proksch durch ausströmendes Ammoniak tödtlich verbrannt. Ueberfahren und gctödtet wurde in Cottbus der Weichensteller Opitz ; in Lübben ertrank die Tochter des Schneidermeisters Ackermann indem fie auf dem Sprccarm hinter dem Brcdncr'schcn Hause durch's Eis einbrach. Provinz Ostpreußen. VerungliTckt find : in Bagdohncn bei Pillkallen der Gastwlrth Gottschalk durch einen Sturz vom Wagen, in FischHausen der Schornsteinfeger Eduard Fago durch Ertrinken, in Jaschken die Käthnerfrau Walinka durch Erfrieren, in Königsberg der Portier der Werkstätte der Süd'bahn, August W.. welcher zwischen den Puffern todtgcdrückr wurde, in Osterode der Schneidcmüllcr Arndt durch Ueberfahrcn auf der Bahn und in Schmalcningkcn der Förster v. P. durch Sturz vom Wagen. Provinz Westpreußen. f.Jn Konitz Hr. Heinrich Uhl. Die Jakob Kuhn'schen Eheleute in Gremboczqn feierten die diamantene Hochzeit. Selbstmord begingen: in Konitz der Arbeiter Franz Lietz ducch einen Sprung in den Mönchlee und in Rosenberg der Ulan Perschon ' durch Erhängen. Verunglückt find : in Eckartsbcrge bei Dt.Krone die Tochter deö Hofbesitzers Redlich durch einen Sturz und in Kl.-Tar-pen der Sohn deö Arveiters Pieske durch Ertrinken. Provinz Pommern. Der frühere Restaurateur Knuth in Stettin, der von seiner Frau getrennt lebte, feuerte, als dieselbe bei einer Albrechtstraße ö wohnhaften Familie weilte, fünf Schüsse aus einem Revolver auf sie ab. Die Frau wurde schwer verwundet und starb aleich darauf. Der in Konkurs gerathene Auktionator Nienow in Stettin ist wegen betrügerischen Bankerotts in Haft genommen worden.' Der Ackerbürger Heinrich Schneider in Vublitz hat in einem Anfall geistiger Störung durch' Ertranken seinem Leben ein Ende gemacht. Derselbe schlug in Gegenwart seiner Frau ein Loch in das Eis, sprang hinein und ertrank. f Auf seinem Gute Gr. Velöm der Kammerherr und General-Landschafts-rath Karl v. Hcvdcn. Es feierten: das 50jährige Bürgerjubilaum der Fa brikant Louis Kayser in Stettin, das 50jährige Amtsjubiläum der Lehrer Frenck in Barth, die goldene Hochzeit die Handelsmann Hossmann'schen Ehelcute in Buchholz bei Mühlenbeck. Veruifglückt sind: der Schmied Haufschild in Kammin, der Matrose Karl Helge in Stettin und der 7jährige Sohn des Arbeitcrs Schulz in Voßberg bei Freienwalde i. P. durch Ertrinken; in Stolp der Arbeiter Dobberstein durch einen Sturz ooui Wagen und der Arbeiter Salwallisch durch Erfrieren; in Günz bei Strals'und das Mädchen Henriette Rosenkranz durch die Welle einer Dresch Maschine. Provinz S ch l e s w i g;H o l st e i n. t Der Kaufmann Arthur Donner in Altona. Der wegen Wechselfälschung flüchtige Kaufmann Juhler von Gravenstein ist. an der dänischen Grenze an die

diesseitige Behörde ausgeliefert worden. der Geh. Admiralitätsrath Werner Freiherr v. Lilien in Kiel. Die Eheleute Abnahmcmann Heinrich Nievers in Ahlefeld feierten die diamantene, die Ehelcute Jcs Callscn in Ekenis bei Boren und Berndsen in Satrup die goldene Hochzeit. Verunglückt sind : in Kiel der 13jährige Earl Vosgerau und der 12jährige Wilhelm Brügmann, sowie in Schaalby der Sohn des Arbeiters Peter sen durch Ertrinken. Prov i nz S ch l esi e n.

t In Brcölau: Geh. Oberjustizrath und Oberstaatsanwalt Meufz. Dei Gmnnasial-Oberprimancr Besser in Görlitz starb beim Abiturientcn-Eramcn während der mathematischen Prüfung. Der Hausbesitzer und Kohlenhändler Aöolf Hcrman in Lüben wurde wegen Sittlichkeitsverbrcchcn zu ein Jahr Zuchthaus vcrurtheilt. f Wilhelm Graf von Magnis auf EkerSdorf. In Glciwitz erschoß sich der Häusler Adolf Bender. In Beuthen a. O. wurde beim Steineaufladen der Häusler Gottl. Kay todtgcfahren ; in Breslau verunglückte in der Bohrmaschine der Schlosser Julius Feglin; in Gläsersdorf wurde während des Tages der Halbbauer Gottfr. Suchervon einem Schlagfluß getroffen und sank todt nieder; in Grünberg verunglückte der Locomotioführcr Homann auf dem Bahnhof; bei Jauer wurde, der Besitzer Scholz überfahren und getödtet. ProvinzSachsen. Die große Wollspinnerei von Rabe & Co. in Halle a. S. ist niedergebrannt. Der frühere Student der Ackerbauwissenschaften Fricke aus Ostenvieck a. H. wurde wegen großartigen Betrugs nebst Urkundenfälschung zu 4 Jabren Zuchthaus verurtheilt. Selbstmord begingen : der'Kaufmann Otto Reichardt aus Halle, der Buchdrucker Klenke von Querfurt und die unverehelichte Johanna Weber von Volkstadt. In Hettstedt wurde in der Korte'schen Sandgrube das Schulmädchen Klara Steinkopf verschüttet; in Magdeburg erstickte an Kohlengas der Eisenbahnbcamte Richard Kaiser. Provinz Hannover. f In Papenburg Rektor Dr. Erdmann. Der bei dem Wirth I. Bombeck in Gansau bedienstete Knecht W. Schenk hat aus Unvorsichtigkeit mit einer Laterne das Haus des ersteren in Brand gesteckt. Selbstmord begingen: in Bramsche bei Bcrscnbrück der Haussohn Steine, in Essen bei Wittlage die .. unverehelichte Wilhelmine Eyelstädt und in Hemelingen der Inspektor Alberti durch Erhängen ; in Winsen a. d. L. der Bauausseher Thomas durch Erschießen. Verunglückt find : in Damnatz bei Dannenberg der Stellmacher Bannöhr sen. durch einen Sturz vom Wagen, in Endeholz, Kr. Celle, die Wittwe Hoppenstedt durch einen Fall in einen Brunnen, in Hannover der Maurer Friedrich Grupe durch einen Sturz vom Gerüst, in Münden der Arbeiter Sauerland durch einen auf ihn gefallenen Schlachtblock und in Stade der Sohn des Gymnasiallehrers Schröder durch Ertrinken. Provinz Westfalen. t Der letzte Veteran von 1313 in Meschede, M. Scheidt. f Stadtrath Karl Friedrich Hentsel in Herford. Selbstmord beging die Dienstmagd Purnhagen in Westerkappeln durch Erhängen. Verunglückt sind : in Altcnhunden der Bremser Johannes Weider.öach durch Ueberfahrcn, in Gerthe bei Bochum dtt Bergmann Hagemann und in Rothenhagen dei Werther der Kolon Oberwahrenbrock durch einen Sturz. Rhei np ro v inz. Der 63 Jahre alte Eigenthümcr W. M. Sauer aus Jüchen ist plötzlich verschwundcn. Seine Gnnahlin hat 00 Mark Belohnung für die Entdeckung desselben ausgesetzt. Der 50. JahreS tag der Gründung der Kleinkinderschulen in Elberfeld wurde feierlich begangen. AuS diesem Anlaß verehrte die Kaiserin der Leiterin . und Mitbegründerin deS Werkes, Frau Kommcrzienrath Aders, eine kostbare Broche. f Pfarrer Lonz in Waldhilbersheim. Der Musketier Vetter von der 4. Komp. des 56. Infanterie-, Regiments, der sich wegen Desertion in Wesel im Arrest befand, hat sich erhängt. Der Ackerer Heßling aus Esselden wurde von seinem Gespann todtgefahren und der Dampfmühleninhaber M. Meyer aus Hasselt bei 6leve starb an einem Schädelbruch. Königreich Vätern. Die Schriftstellerin Freifräulein The rcse v. Horir, bekannt unter dem Pseudonym Aschenberg", wurde in Asjiaffenbürg todt im Bette gefunden. Eine bei einer Wöchnerin in. Damm wachende Frau von Aschaffenburg, Namens Heßler, stieß die Petroleumlampe um, wodurch eine Lohe entstand, welche die Kleider der Heßler erfaßte und dieser solche Brandwunden verursachte, daß dieselbe ihren schrecklichen Leiden erleacn ist. D''e mit schweren Brandwunden bedeckte Wöchnerin flüchtete sich mit ihrem Säugling durch das Fenster und zog sich durch den Sturz einen Rippenbruch zu. Dem verstorbenen Lehrer und Redakteur W. Pfeiffer in Nürnberg soll ein Denkmal errichtet werden. Der des Raubes beschuldigte Maurer Joh. Simmerlein von Bärenfcls wurde zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Passau wurde die Hausbesitzerstochter Fanny Wimmer von ihrem ehemaligen Geliebten, dem Schneidergcsellen Karl Liska aus Pilsen, erstochen. Der Mörder ging flüchtig, wurde aber später in Firmiangut verhaftet. Als. Motiv des Verbrechens wird verschmähte Liede bezeichnet. Selbstmord begingen: in Ansbach der Goldstickcrgehilfe Sprüzcl, in Grasing die Bahnwärtersfrau Ernthaler, in Großkarlbach der angesehene Bürger Adam Luttcnberger, in Fatschcnbrunn der Holzarbeite? Fr. Karl Engel, in Höchstädt der Söldner Alois Hurler, in Kulmbach die 22jährige ledige Baumüller, in Villenbach der Brauereibcsiyer Alois Kapfer, in Würzburg der Hausknecht Leo Spiegel, in Zettlarn der 60jährige Leonh. Haider, gen. Müllerharil". Ertrunken ist der Sohn des Seb. Maier, von BalzHausen; der Holzmacher Jakob Magel von Bov'Z wurde von einer Tanne erMagen '

w TRADE MARK. NW TROPFEN 30(Zegen ale Lrankhkilen deö W,gkS. der Lebrr nd deZ Na erlkibrs. rgrn die Leiden tti tteil liche Geschlechts. Gegen lvollblötizikkit. Bleichsucht. Oeldsncht, S&tOK miithigkeit. Pf, und l?lik.ik7jchmkr,eu, Ohnmachten und ßerzkloxie. Blutkrankliciten, n?elche verdorbenen Säften entspringen. l?eg?n Tl'prpa nd Vkrdauungbkschwk7dku. :V'ßs. Gegen Hautkrattkkcitett.Z (Sine e tnziz Flasche wird in saft allen Fäl len seidft den Nnaläubigs:en ron den Wirkungen dieses HeiimNtelS überzeiiaen. Preiö Soieuts: tu allen ripotheke inljafitB. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Md. -DAS GROSSER Schmerzenlieilmitte! Vege benmatismnS, Nenrlgla. ffrggbeulen, HeztnichiZk. örrnzwkh, Skuckenkchmrriku, ' Aerpanchnnqcz. Brühuvgks, Schnittwunden. Zahnschmerzen. .l?v'w?d. Brandwunden. Farmer und Bichziichter finden ir. dem t. Jakob? Oel ein unübe?. treffliches Heilmittel egen die Ge drecken deö 4Jii'bitdibe$. Vttl 50 Cents; in alle polhkkkv i ljalca. THE CHARLES A. VOGELER CO . Baltimore. Md. I uM VMsMM p I ' vyw M i j 1 1 IßMÄ ! üli . Cure4 Remotes an eunuurnt Beo StlngSt Mos ' ' qulto and All ' insecx tüxesv . j rrsrLES, blotches. Humors, sirtmarks, and every form osekln .omlshea, posltively enred oa tue moGt deucate stein without lesvlnjr a scar, bj 33oj Olntxaent. Prlce S5cta.. COcts. and 1 At drurrlata er fc-rr mail. The HopPfll ManTff Co., Kew London, Comn. Llttle IIop Pill for siclt-headociie, dyspepsla, büiottsnesaaad constipati on hare no equil. &5c In allen Apotheken u 6tdn. lWSfQJ lo Den einzigen Weg V? Mamkeskrait doUkind,a berinSell. vvYwvvvvvyvvvy'vvvvvYvvi l und selbst die kckttnvar unvttlbaren zviie von' 0j EkschlecktSkrankbeiteu sicher und dauernd rai bkilrn. ferner, aenaue AufllZiruna über' Mannbarkeit! Weiblichkeit ! lkbe k vindrr, i niste derselben und Seilung. zeigt da ac! Wdlegene Buch ..Trr ettunas.nkkr:"25.. uft., 2S Seiten mti zahlreichen leben, treuen Bildern. Wird in deutscher Sprache gegen Einsendung von 25 Cents in Post! I tzslamxs, sorgsam verpackt, frei versandt. , I Q ton rijce. nahe Broadway. jsew Tork, I I Vieren: ntntrheHl -Instltnt.il THn. o n. I. an iinctanavona, ixnr., retm Vucdyäudler li. iLejler, w öaa lelaware üt,( tUJT TVO V73Tt Oa W.H. DOII'S L X L. fuöflmig P03 öeste sZüV DsfeW! O 2 jüt bie Solfon 1887. Wl. Gaylor, Off; 460 Nord Wet Str. A - TeTevbon 949. Indianapolis COMPANY 23 Süd Vevnshlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußererdentlich maßig. Gdiomas A.. Morrl, Präsident. DU seSen, I?r Senüht U VANDALIA LINE I cer Gar nn! Dell fte die kSrzeftt und beste Linie übn Qt. Xonla, lissoiurl9 Kan oaO) Iottf., Velxasli:a, Tesao, A.xlxa.nsaa9 Colorado, New Mesloo, ooia na Ooliforala tS. . Oft! v ahnbett ifi ton Otetn ad die Ethik Bin find ant Stahl. Die Oae haben. in eneften - vnbessernvgen. Seder Zug 'hci Schlafwagen. yaffagtere, ob fl n tVlttt nftn Klasse d Smigranten-Villete Hades dndeu durch Aase PassagierzLge erste? la berdnt. ' Ob Sie nn ein villet a nai,zten vrci. I , ei ekrfnbillet sder irgend eine Sorte isenbadndtuek vou, lomr&n v , st't schrtiö Sie a :- . . H. Xt DoÄ'Iiifif, . V. sstfit Ztntxal Vaflagitt.g,nt. ord, , 2alh:tn ud JUtnot trIv d'pi o. o i l I, Cn'l vnpt. Ct Lou! I, o. 0. ff.Oti, y,?g, 0t

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