Indiana Tribüne, Volume 11, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1888 — Page 1

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02 5. Veonsvlvauia Otu

Nenss per Telegraph. i t I 1 1 u 1 1 6 1 1 n. Washington. 25 Febr DitTemVtratur wird bis Sonntag Morgen um 14 bis 20 Grad fallen. ' Verkehr. Unterbrechuna. N,w Vork. 25. Ftbr Depeschen aus allen Theilen des Landes melden schwere Stürme. Der Telegraphen Verkehr ist schwierig, an manchen Stellen

ist ii ganz unterbrochen. G r a t u l i r e p. New York. 25. Febr. Lillie Leb mann, Die Pklmaoonna oer oeuiisen Oper, verheirathete sich gestern mit dem Tenoristen Paul Kalisch. velcher speziell zu diesem Zwecke von Deutschland her überreiste und gestern ankam. Editorielles. Erlangung von Gcld oder Werthgegenständen unter falschen Vorspiegelung gen ist Betrug und wird von Rechtswegen mit Strafe bedroht. Aber eS cxistirt notorisch ein systematischer und großarti ger Betrug in diesem Lande, der thatsächich bis jedt frei ausgeht. Wir meinen den Verkauf verfälschter Lebensmittel unter dem stillschweigenden oder ausdrücklichen Vorgeben, daß sie ächte seien. Dieser Betrug wird gar nicht mehr geeugnet. So haben kürzlich große Schwein5Schlächter im Westen vor einem Comite des Congresses offen die gewerbsmäßige Verfälschung von Schweinefett zugegeben. Dem Congresse liegt gegenwärtig der Antrag vor, das Kunstschmalz ebenso zu behandeln, wie die Äunstbutter. Eine Steuer ron 1 Cent das Pfund auf den gefälschten Stoff soll letzteren vertheuern. Außerdem - sollen die Fabrikanten 5500 jährlich, die Großhändler S100 und die Kleinhändler 525 zahlen. Schließlich soll es strafbar sein, das Kunstschmalz als Naturschmalz in den Markt zu bringen, also unter falscher Flagge segeln zu lassen. Soweit die Bill eine Steuer vorschreibt. ist sie falsch. Die Besteuerung guter Surrogate ist unter allen Umständen vorwevflich, weil sie die ärmsten Consumenten trifft. Aber da dem Conzreß die Befugniß bestritten wird, die Gesundheits-Poli zei auszuüben, so kann man sich vorerst bloß auf diesem Wege helfen. Der Smatsausschuß für Ackerbau, dem sie überwiesen worden ist, hat es sich an gelegen sein lassen, in die Geheimnisse der Schmalzfabrikation hineinzuleuchten. Da kamen denn erbauliche Geschichten an den Tag. Vlechkannen mit Schmalz, die im offenen Markt gekauft worden waren, wurden geöffnet und ihr Inhalt chemisch untersucht. Mehrere dieser Büchsen wiesen den Stempel der großen SchweineMillionäre Armour & Co. von Chicago auf und trugen die Aufschrift : 'ure reüneä iamily lard." Thatsächlich ent puppte sich das Familienschmalz' als ein erbärmliches Gemisch von 60Proz?nt des schlechtesten Schweinefettes und je 20 Prozent Nindstalg und Baumwollensa men-Oel. Das Produkt von Fairbanks und Co. in Chicego unterschied sich von dem Armour'schen hauptsächlich dadurch. daß eö nicht pure, sondern prime ge nannt war. In Büchsen, wilche den Stempel Halstead K Co. trugen, fand sich sogar nicht die geringste Spur vonSchwer neschmalz; die ganze. Schmiere bestand aus Rindstalg und Baumwollsamen-Oel. Der Betrug in allen diesen Fällen ging direkt von den Fabrikanten aus, von den ungeheuer reichen Schlachthaus-Monopo listen des Westens. Und so frech si-id diese Räuber bereits geworden, daß einer von ihnen, der Herr Fairbanks von Chi cago, dem Ausschuff: sogar mit cyaischer Offenheit den wahrhaft schweinischen Prozeß schilderte, der bei der Herstel lung deS Familienschmalzes" anzewen det wird. Vor 25 Jahren, so erzahlt Fairbanks. preßte man m Amerika aus dem Schweine fett meist nur das thierische Oel (Lard Oil") heraus. Dabei ergab sich ein Rückstand, das sogenannte Stearin, welches sich höchstens für die Kerzenfabrikation eignete und deshalb schwer verkauflich war. Eine New Jorker Firma gerieth zuerst auf den Gedanken, diesen harten Stoff, der nicht den geringsten NahrungSwerth besitzt, mit dem Schmalz zu ver mischen. Diese Mischung h elt sich in den warmen Ländern besser als reines Schmalz und fand in Folge deffen einen großen Markt. Etwas später wurde in den großen Schlächtereien nicht mehr das Schweinefett allein ausaeschmolzen, son

dern man warf in die Keffel auch die

Köpse, Füße, und sonstige Abfälle hinein. ES entstand ein Stoff, der so schmutzig war und so abscheulich schmeckte, daß er nochmals rafsinirt werden muöte. Daher bildeten sich besondere Schmalzrassinerien und seitdem wird die Verfälschung wis senschaftlich" betrieben. Aus je 100 Tiegeln deS Schlachthaus Schmalzes, sagt Fairbanks, wird beim Reinigen ein Tiegel Dreck und Schmutz" herausgepreßt, so schwarz, wie Ihr Rock". Wie viel von diesem appetitlichen Zeug noch zurückble.bt, verschweigt der Herr, aber er giebt zu, daß die Rafft neure, um den oben erwähnten scheuß lichm Geschmack zu vertreiben, 25 Prozent Baumwollsaamen-Oel hinzuthun. Damit aber dieses Semengsel einigermaßen nach Schmalz aussieht, wird eö mittelst Stearin hart und weiß gemacht. Dieses herrliche Produkt, behauptet Fairbanks, schmeckt den Leuten so ausge zeichnet, daß sie sich sofort beschweren, wenn ihnen einmal durch Zufall reines Nierenschmalz zugeschickt, wird. Auf die

Frage, warum er dann sein beliebtes Gemisch als Prime resined Lard" in den Markt bringe, erwiderte er, das amerika nische Volk sei zum Gebrauch von Oelen noch nicht erzogen" worden. Armour, Fairbanks und Genoffen haben diese Erziehung übernommen. Es muß aber noch außerdem erwähnt werden, daß die Schmierbolde des Westens in den Plantagen-Lords des Südens die. treuesten Verbündeten gegen das Gesetz haben. Die Herren Aristokraten finden nämlich, daß es dem Absatz des Baum-wollsaamen-OelS schaden könnte, auS dem sie in den letzten Jahren eine bedeutende Einnahme gezogen haben. Im Schmutz haben sich die, sonst einander nicht sonderlich sympathischen Herren richtig zusammeaze'unden. Diese saubere Allianz wird wahrscheinlich das betreffende Gesetz zu Falle bringen. Indessen ist, seitdem die Macherei ruchbar geworden, der Export des Schweineschmalzes" nach Europa in einem Jahre um 56 Millionen Pfund gesunken. Nächstens wird das Schandzeug wohl in allen europäischen Landern, die eine Gesundheitspollzei haben, verboten werden. Wen daS geschieht, und Hoffentlich ist es sehr bald, dann werden wahrscheinlich die koastitutionellen B.'denken wider natioaale Gesetze gegen die LebenSmittel.V.rfälschuaz sehr bald schwinden. DratztuuiJrichteu. m "" " War nickt der Rechte. Chicago. 24 Febr. Der in Leba non. Mo. unter dem Verdachte Takcott, der Mörder Snell zu sein. Verhaftete, ermleS sich nicht als der Rechte. Vorläu fig hat die Polizei no h keine Spur von dem Mörder. Wieder ein Eisenbahn. Streik i n A u s i ch t. C b i c a g o . 24. Febr. Die Lokomotiv ffllrer der Chicago, Burlington K Quin c:y Eisend bn werden wahrscheinlich morgen die Arbeit einstellen. Vor Kurzem wurde eine neue Art drr Lohnzahlung zwischen der Organisation der Lokomo t vsüdrer und den Eisenbohncompagnien e ngesuh't. Die genannte Bahn ist die einsäe, welche sich diesem Abkommen nicht anschlikßtn will, und die Lokomotivführer haben den Ausstand beschlossen. Tie Sadnbeamlen sagen, sie wüßten nicht? von einer deraitigen Absicht. Ist eö ein Mord? V in cenne S, 24. Febr. Dr. Cray, ton und Pros. Hurty von Indianapolis kamen beute hierher und die Leite der ,rou B.'dell wurde auSgegraben. Die Genannten nahmen Herz. Lunge, Leber und Ni r:n mit nach Indianapolis, um 'ine Analyse vorzunehmen. Die Verstolbene war die Frau deS Dr. Bedell, eines jungen, angesehenen ArzteS. Seit einiger Ziit wurde von einem in Zimen Veehältnik zwischen ihm und der grau deS Lokomotivführers Wallac ge lvrochen. Am 2. Dezember starb Frau Bedell angeblich an cinir Herzkrankheit. Am 2. Februar wurde Wallace krank. Btdell war sein Arzt. Wallace wurde immer schlimmer, bis aus Verlangen sei neZ VraderS tin ander Arzt, Dr. Smith, bestellt und Bedell entlasten wurde. Wallace wurde sosort bester, und war

bald wieder gesun). Dr. Bedell ist seit inigen Tagen verschwunden. Man er inte i sich, dab die Symptome bei der Krar kheit seiner Frau ähnlich waren, wie die dri der ff.a.Wt Wallace' unedle Ausgrabung der Leiche wurde aus An ordnung der Behörden vorgenommen. Bei der Oeffnung der Leiche sand sich, daß das H;rz gesund war. Die analytische Untersuaung wird

einige Tage in Anspruch nehmen. Me Vermuthung einer Vergiftung wird da durch bestärkt. 'daß die Medikamente, welche Dr. Smith dem Wallace gab als Gegengifte bei metallischer Vergiftung wirken. Die Sache macht viel Aussehen, da sämmtliche Betheiligte angesehene Kir chenmitglieder sind. ongreS. Washington, 24. Febr. Senat. Eine DiScusflon fand statt über, die Bill zur Jncorporirung der Nikaragua Canal Compagnie, worauf die Bill zur Venstonirung oller arbeitsunfähigen Soldaten und Matrosen, und im Todesfälle ihrer Frauen- und Kinder vorge nommen wurde. ES ist dies dieselbe B,ll, welche da vorige Mal von Präst. bet t Cleveland mit einem Veto belegt würd?. : Turpie hielt csnc längere Rede für Annahme der Bill. Darauf Vertagung bi Montag. HauS. TaZ Hau zog als Plenarcomite eine Anzahl von Privatansprüchen gegen die Regierung in Erwägung. DaS Comite für Territorien berichtete gegen die Zulassung von Nord und Süd-Dakota alS getrennte Staaten. Ver öabel.

Ä)er Keo np r in z. London, 24 Ftbr. ES wird berichte', daß morgen wieder eine Operation am Kronprinzen vorgenommen werden soll. Prof.ffir G,bhardt von Wien wird zur Consultation rrwartet. Dlr Kronprinz erschien heute zwei Mal if drm Balkon und wurde von der Bevölkcrung freudig begrüßt. Dr. Bergma.in telegraphirt, daß dir Kronzprinz gegen seinen Rath aus den Balkon ge gangen sei und daß derselbe sich dabei er käitet habe. . j ; Der Kaisee möchtegerne nach San Remo gehen, aber die Aerzte gestatten cö ihm nicht. Die bulgarische Frage. London, 24. Febr. Im Oberhause beantragte heute Lord Stratheden, daß die Regierung die neuesten Schriftstücke betrefiZ der Errignisse in Bulgarien vor lege. Er schlug vor. dak Großbritannien eine Conserenz anrege, um die bulgarische Frage zu erörtern, und sagte, Fürst Bis marck werde eine sorche Bewegung bereit willig unt'rstüben. Der Premierminister versprach, die Papiere vorzulegen, erklärte aber, die Convention werde nicht wün schenöwrth sein; der Berliner Vertrag habe bereit bestimmt, dab die Erwühlung deS Fürsten von Bulgarien eine einstim mige sein müsst, und die Mächte glaubten. ein gewöhnlicher .diplomatischer Mei nungSauStausch werde genügen, um die bestehenden Streitigkeiten zu überwinden. Pari. 24. Febr. Ein angeblich au der Feder de Herzog von Broglie stam meuder Artikel in der letzten Nummer der Rvue deS Deux Mondes hat großes Aussehen in Frankreich und Deutschland erregt. In diesem Aussatze nämlich wird der Nachweis zu litfirn versucht, daß keine sranzSZisch'russtsche Allianz zu' Stande kommen könne. Wien, 24. Febr. Der österreichischen Regierung soll brreitS von England und Italien-verstchert worden sein, daß dieselben sich der Ansicht, daß Rußland in Bulgarien freie Bahn haben soll, an schließen. Budapest, 24. Febr. DaS Blatt .Nemzet- sagt halbamtlich : .Der Mei nungSauStausch zwischen den Mächten bctr ffZ Bulgarien wird jetzt fortgesetzt. ES besteht keine Aussicht, daß gewaltsame Maßregeln betreff? Bulgarien angenom men werden." Berlin, 23. Febr. Die .Norddeut sche Allgemeine Zeitung spricht sich be. züjslich der bulgarischen Frage dahin au, daz die Borschlaze Rußland nicht der einstimmigen Urterstiltzung bedürfen, ehe sie von der Pforte angenommen wLr den. Neuer bulgarischer Candidat. W i e n. 24. Jedr. Der stebenund itchjijählige Prinz Gregor Nurdza in Jasty. der Führer der russischen Partei in Rumänien, wird neutrding al Canoidat sür den bulgarischen Thron ge. nannt. f Prinz Ludwig von Baden, f B e r l i n. 24. Fbr. Prinz Ludwig, der zweite Sohn de Großherzog von Baden und ein Enkel de Kaisers Wi! Helm, ist seiner Lungenentzündung erlegen. Er war 22 Jahre alt. In der letzten Zeit hatte er sich dem Studium gewidmet; vorher war er Lieutenant in einem prru ßischen Garderegiment gewesen. Berlin. 24. Febr. Prinz Wilhelm wird sich ncch Karlsruhe begeben, um den am Sonntag dortflattsindenden Begrüb

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.Friedrich Kraentler, ) Wm. Rasert, nib de Prinzen Ludwig von Baden bei zuwohnen. Von Karlsruhe aus wird Prinz Wilhelm nach San Remo abreifen. um seinen Vater (den Kronplinzen) zu besuchen. . Lawinenstürze. Wien, 24. Februar. Die Umgebung der Gosauseen bei Gmunden in Oberöstrr reich ist durch Lawinen völlig verschüttet worden. Vier Häuskr wurden von den in die Tiefe stürzenden Schneemasten hin weggeführt. ' Auch im Zillerthal in Tirol haben Lawinen große Verheerungen an gerichtet. Der kranke Mann". Wien. 24. Febr. In Constantinopel ist eine Verschwörung gegen den Sultan entdeckt worden. chiffönachrtckten. Angekommen in : NewVork: Germanic- von Liver Pool, .Saale" von Bremen, City of Para" von ASpinvall, Ptolmey von Rio'de Janairo. London: .Etruria" von NewVork nach Liverpool.

Deutsche Lokal - Nachrichten. Mecklenburg. Der pensionirte Postschaffner Heuser und Frau in Dassom feierten die goldene Hochzeit. f In Malchow der ehemalige Bürgermeister Geh. Hofrath Nettberg. Der Zimmergeselle Heide in Schwerin hat' sich erhängt. Der Fischhändler Schumacher aus Grcvcsmühlen und die Schreiber Zierow und Diese us Sach senberg sind ertrunken. Old enburg. Die Auswandcrungslust, die in den letzten Jahren ziemlich nachgelassen hatte wird wieder reger, besonders im Herzogthum Oldenburg. Aus zahlreichen Gemeinden des Münsterlandcs laufen Nachrichten ein, daß besonders sog. Kleinbauern Gütcrverkäufe angemeldet haben und im Laufe des Frühjahrs beabsichtigen, ihr Heil jenseits des Oceans zu versuchen. Der frühere Schiffer Tameling in Elisabethfcn wurde wegen Diebstahls eines Spatens und einer Harke, welche Gegenstände zusammen kaum I Mark werth waren, zu einem Jahre Gefängniß verurtheilt. Die Ehefrau des Stewards Gamm und diejenige des Arbeiters Frank in Eutin sind an KohlengaS erstickt ; dte Ehefrau Bock aus Hainbach (Birkenfeld) starb an Verletzungen, die sie bei einem Falle erlitten. Schweiz. In Gals hat sich der frühere Ohm geldeinnchmer Küfser erschossen. De? Küfer Jakob Blatter auS Jntcrlakcn und der Holzhauer Scheidcggcr aus Trub wurden von fallenden Baumstämmen erschlagen ; der Müllergescll Wittmer aus Urtcnen gerieth in das Mühlenmerk und wurde todtgcauetfcht. In Lenzourg ers schoß sich der Värenwirth I. I. Knecht. Der geisteskranke Josef Blum in Koblenz hat sich zu' Tode gehungert. Nach dem im letzten Herbst erfolgten Tode seiner Mutter weigerte er sich bereits, die ihm zufallende bedeutende Erbschaft anzunehmen. Obschon in ganz ordentliche Vermögensvcrhältnisscn lebend, that er sich im Essen und Trinken immer mehr Abbruch, bis er in den letzten 10 14 Tagen nicht mehr zu bewegen war, irgend etwas zu genießen. Der 16jährige Thomas Augustin aus Vals, die einzige Stütze seines blinden Baters und drei kleiner Geschwister, ist einen nahezu 400 Meter hohen Abhang' hinuntergcfallen und wurde als formlose Leiche anfgchoben. In Kricns starb der langjährige Direktor der dortigen Maschinenfabrik, Herr Traugott Krönert, ein geborener Dresdener. Er hat angeordnet, daß sein Körper in dem noch dieses Jabr fertig zu erstellenden Feuerofen verbrannt werde. In Chaurdcfonds hat der Uhrmacher Nußbaum nach langen Studien und Proben das Mittel aufgefunden, die Uhren nach der Temperatur einzig vermittelst des Valanciers und des Spiral? lu reauliren. ohne daü das Werk selbst M, m ffc" mCm VUV9U V 4 ?Vfrt

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