Indiana Tribüne, Volume 11, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1888 — Page 3
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After FortyyearV 5571. experience in th ' !. I 1 ? V.h U preprtionofnor Trf t ll lll t I I tv, . IIHrl IA1&U u w wmm ThouTd rr.!ication kr latent in tha United Siates and Foreiijrn conntries, tha ppbüshers of tha icientiiio American continue t et a oiicitora for rtents, cvets. t rnde-nmrks. Copyrights, etc.. forthe United States, and to Olaiu pment in Cannd.v L.nglnd t rance, Uermany, and all othr conntries Their experif nee is uneaaled aud tbeir sacilities ara unao pansed. . Drawinirs ind !iec1ficstiotia preparea and fliad In tue Psient Office cd siiort n'tice. Ternis Tery reaansble. No chsrixe for examination of modola or drwinys Advice by rnail fre Patent rt n'r-;i tdronsr'i Mnrtn .CV.arrotlel In tha SCI KNTIKJC ,IE1tICAwhich has the lärmest ciro ilatioa and is th-i most inlluential newspsiper of its kinj pubiished in tie world, The advantaea of such a notice every pateota uederstauöd. Tbia lirge ad pVndid'r iHnstrated newspaper lspublished WKKlUiYat $3.00 a year. and ia dinitted U. be th Wat paper devoted to ecience. mecaaiiies. inveations, en(rina?ring works. and other departiaean of indastrial progres, publisaed ia any cour.try. It contains tho naraes of all patentees nd tn'.o of f-Yery invention patented eica weelc Try it four niooths für n dollax. SoM Ly all rewdalrs. If joa h.ive an iüvention to patent writ to Marn d Co.. rjubli-her of ScientiÄo Amaricao, Stil Broadwny, New York ÜAndbook about patanta mailad fra. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertlslng in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Newspapor Advrtising Bureau, lO Spnice St., tfew York. VerJ lOcta. ior lOO-Pata P WABASH 10UTE! Fall Sie die Stadt nach irgend einer Nick. tug fein in verlassen beabsichtigen, gehen Si? zur Wsdash Ticket.Osfiee, Zlo. 5ß Tßttl Wi.gigto $ tragt, Indianapolis, und erfrage die Fahrpreise und näheren Mit theilungen. Besondere Aufmerksamkeit wirk Land-Kaufern nnd Emigranten ugetvaud!. Rundfahrt-TicketS nach allen Plätzen im WchsnundNordvesten! Die direktere Linie nach FORT T7AYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlich en Städten Stslveszo?. Yalaß'SSlafvaggonS guvnlässt Anschluß und vollständige Sicher, hei! machen die große Wadach ZSshv die beliebteste VaZag'N-Vadn in Amerika! IT. P. Wade, DtZriU.PaFazier- und Land.Agen Jndtanapoltt n Jot. Smith, Teneral Zicket-Manager. T. E d a n d l e r, ...Pass.. nnd Ticket.Vgt. t. Loni. Mo. Ili1.z5c. Wt. Lon! an4 Pittlarr Iiailroo.sl. geUTad,Ue f!r durch?dend, nd LskaleLüge. 0 X . Jfllrj, 15b 7 a: , klares va Ntn.Dxot, Jdxl., l 'oigt Ctcnjo
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Eine Grasentochter
Roman von Joskphiue Gräsin Schwerin. (Fortstdung.). . Drohungen schrecken ml mcyr. rrklärte Leo, roo ich weiß, meine Pflicht zu thun. Einen Wahnsinnigen, dem man die Waffe, mit der er sich tödten . . - ' wlll, aus der Hand relZt, fraat man deswegen auch nicht um Erlaubniß. Adieu." Er griff nach seiner Mühe nnd wandte sich zum Gehen. Leo!" schrie Joachim auf. Er sah sich noch einmal um, maß ihn mit einem kühlen Blick und verließ das Zimmer. Joachim blieb in einem Sturm widersprechendster Gefühle zurück. Maßlose Empöruna aeqen Leo und das wilde Verlangen, die Macht seines Wollens und Könnens dem Widerstande gegenüber xu zeiaen. stritten mit der. mit tau- - send süßen Stimmen zu ihm flüsternden Verlockung, den Bruder gewähren zu lassen, dann frei zu sein und doch vor sich selbst, vor Therese und Hastner's die Entschuldigung zu haben, daß Leo selbstständig, trotz seines Verbotes, gehandelt habe. Das Blut iaate in die,em Aufrühr der Gefühle wild durch seine Adern, : ihn dünkte, es müsse seine Bande spren- ' ' i . ly r. r r ' rvgen, wenn er sich mcyr .'usl schaffe. x trug noch den Degen an der Seite, mit zitternden Handen griff er nach der Mütze und stürmte, wie von Furien gejagt, die Treppe hinab, auf die Straße. Än der Hausthür stieß er auf Haftner; er prallte erschrocken zurück. - j ttJst Jhl'-en mein Anblick so unangenehm?" fragte dieser mißtrauisch. Verzeihen (sie, ich war zerstreut aufgeregt der Begegnung nicht aewartiq. Sie wollten zu mir ich kehre ' Mir yncn um miu) vcriangic nur nach öuft da oben ist eS schwül." L s f . ! ul.A i Ä0 lauen Sie uns draußen bleiben," meinte Haftner, ich bin auf dem Wege zu einer Arbeitcrversammlung und habe nicht viel Zeit. Wir können ebenso gut auf der Straße mit einander reden." Er machte eme Pause. Joachim offncte zwei Knöpfe seines WaffenrockeS und lüftete seine Mütze, um sich die erhitzte Stirn zu kühlen. Sie haben Fraulem Borchardt in mein Haus gebracht," fuhr Haftner fort, und mir damit zur Pflicht gemacht, sie unter meinen Schutz zu nehmen und ihre Rechte zu wahren. Vier Wochen sind seitdem vergangen, das Madchen vergrämt sich und fängt an zu fürchten, daß Sie ihrer überdrüssig sind; beruhigen Sie sich," schaltete er ein, als Joachim heftig auffuhr, kein Wort der Klage kommt über ihre Lippen, aber ich habe Augen zu sehen, und bleiche Wangen, geröthete Lider und gedrückte Stimmung reden deutlicher als Worte. Sie haben, wie eS scheint, noch keinen Schritt gethan, der die Sache ihrer Entscheidung näher führte. Vor vier Wochen wäre es noch möglich gewesen, das Geschehene auszugleichen, jetzt sehe ich keine Möglichkeit mehr, die nicht Thcresens Ehre, vielleicht ihr Leben kostete. Daran wollte ich Sie erinnern, Herr von Steinitz." Ich bin kein Ehrloser, kein Wortbrüchiger," versetzte Joachim, Therese wird mein Weib, sie hat mein Wort." Auch Ihr Herz?" fragte Haftner mist. Welche Frage!" fuhr Joachim auf. Weshalb sonst hatte ich sie mit mir ge nommen!" Und Gräsin Melitta Dagot?" Was hat sie damit zu thun?" Viel; Sie sind täglich in ihrer Ge, sellschaft. Bin ich von Spionen umgeben?" rief Joachim. Bin ich nicht mehr frei in meinem Thun und Lassen?" Theresen gegenüber, nein, Herr von Steinitz, ich spreche nur als der Vertreter ihrer Rechte, zu dem Sie selbst mich gemacht haben, indem Siesie in mein Haus brachten. DaS Mädchen liebt Sie tief und leidenschaftlich, sie würde an dieser Liebe zu Grunde gehen, wenn Sie sie verließen." Nie niemals ich dankt nen " Haftner drückte kräftig seine daraebotene Hand. So zögern Sie nicht länge? mit einem entscheidenden Schritt. Leben Sie wohl, dort ist das Versammlungslokal." . Ich begleite Sie," rief Joachim. Haftner stuyte. Nicht doch, Herr lon Steinitz, in der Uniform ist das unmöglich." Weshalb? Es entscheidet Alles mit einem Schlage. Ich will der Welt zei gen, wohin meine Zukunft gehört Sie wissen, ich will und muß diesen Nock ausiieben Gleickbeit ein Reckt für Alle, Idas Recht zu Glück und Genuß, ich will es erkämpfen helfen." Herr von Steinitz, Sie sind außer sich, in solcher Stimmung thut man kei nen Schritt, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Lassen Sie mich, alles Große geschieht in der Eraltation! Die Leidenschaft ist die Mutter alles Hohen und Sckönen weg mit des Gedankens Alajse kommen Sie!" Herr von Steinitz " Machen Sie mich nicht toll mit Ihrem Widerspruch, bin ich denn dazu verdämmt, heute überall einem Mentor zu begegnen ich will." Er eilte vorwärts und hatte noch vor Hastner das 'okal betreten. 16. Am nächsten Morgen erwachte Joachim mit einem wüsten, schweren Kopf; tt hatte nur wenige Stunden, iwar tief. aber unerquicklich, in Kleidern, auf dem Sofa geschlafen. Es war noch früh, kaum S.Uhr. Er stützte den Kopf in die Hand und sann. Er versuchte die wirren Bilder deS gestrigen Abends in sich zu ordnen, doch gelang eS ihm nicht. Es war ein wüstes Durcheinander und lau: tes Geschrei gewesen, einige rohe Gesellen hatten ihn zuerst nicht in der Versammlung dulden wollen, dann hatte er Mit ihnen geredet er bätte nicht mehr zu faaen vermocht, was er wußte nur, daß seinen Worten ein Hurrahrufen und Handschütteln mit ihm gefolgt war; dann waren .Reden gehalten, auch Hafner hatte
gciproege er ennnme Q) temes Wortes dieser Reden, hatte vielleicht auch gar nicht darauf gehört; dann hatte er selbst die Nednerbühne besteigen wollen, Hast: ner hatte ihn aber, halb gewaltsam, daran verhindert, dennoch hatte er geredet zu den zunächst um ihn Siebenden von Frei k?it. Gleickbeit. von oem natürlichen
Rechte Aller auf Glück und Genuß, von der Nothwendlgkett, die großen Arbeits, Mittel zum Eigenthum der Gesammtheit zn machen so ungefähr ivar es es war ja auch seine heilige Ueberzeugung, für m i. m . die er clnjtehen, die er mtt seinem ganzen Leben vertreten wollte; man hatte ihm zugejubelt nnd sein Name war von Mund zu Mund gegangen. Er hatte auch viel Bier getrunken, weit mehr, als er gewohnt war, und davon wohl war ihm der Kopf so schwer. i Er trat an das Fenster und stieß, es weit aus,' daß ihn die frische Herbstluft umwehte ; er ging einige Male in dem ' Zimmer auf und ab, dann badete er den Kopf in frischem Wasser und warf sich an den Schreibtisch. Zuerst setzte er sein Abschiedsgesuch auf. dann schrieb er einige Zeilen an Leo. Er ' fühlte m sich nicht die Kraft, ihn noch - einmal zu sehen, ihn erfüllte etwas wie ' Haß gegen diesen normalen Menschen, ! dessen Lebensgang so glatt und ruhig da-; hinlief und der es wagte, ihm mit kühler ; Ueberlegenheit Vorschriften i machen. Er theilte ihm mit, daß er gestern unwi' derruflich über sein Schicksal entschieden r . CtTX. f - P! r. i)aoe, oa er nicur oer lann ti, ucy durch brüderliche Gemalt zwingen zu lassen. Dieser Brief war seiner Seele eine Vefreiung gewesen, er hatte darin all' der heißen Empörung, dem in ihm wühlen: den Groll Ausdruck gegeben, jede Zeil, war von Zorn durchtränkt. Er meintt jetzt wieder athmen zu können und doch mchl nem 'ccmla : oure er erwar: ten, daß die Kunde über ihn, vielleicht entstellt, zu ihr drang, sollte er einfach V jv V a a a 4 dXy am 4 ah I 4 4 kfaikat aVm dem Dagot'schen Hause fern bleiben, oder sollte er es daraus ankommen lajsen, daß der Graf selbst ihm seine Schwelle verbot? Sollte er versuchen, Melitta zu erklären, wie Alles gekommen ja, konnte er denn das war etwas zu erklären eben ihr die sie ach ! Er stöhnte laut auf und warf sich in den Stuhl, das Gesicht mit den Hände bedeckend. Vielleicht war es am besten, wenn er auch ihr schrieb, und zwar gleich. Schnell waren die ersten Worte auf das Papier geworfen, dann stockte seine Feder so ging es nicht! Das Blatt wurde zerrisien, dem ersten folgte ein zweites, ein drittes, und noch eines, dann fprang er auf nein, er . konnte nicht schreiben! So mußte er hingehen, noch einmal ihre Stimme hören zum letzten Mal! Melitta saß in ihrem Zimmer; sie hatte eine Zeichnung, die sie längst begonnen, zu vollenden versucht, sie hatte einen neuen Roman, der ihr als besonders interessant gerühmt worden, zur Hand ge? t Tm . ST r . nommen, dann Goethe s Gedichte, die ihr doch noch immer Geist und Seele ganz gefangen genommen hatten sie hatte Alles wieder fortgelegt, sie war zerstreut. verstimmt, aufgeregt; sie fühlte es nur zu gut, sie war nicht mehr diejelbe, das Gleichgewicht ihrer Seele, die glückliche Heiterkeit ihres Temperaments, die ruhige Sicherheit ihres Wesens waren dahin! Joachim's wechselnde Stimmungen, die Ungleichheit seines Verhaltens, auch zu ihr, die stete Spannung, mit der sie seinem Kommen entgegensah, ihn beobachtete, seine überströmende Heiterkeit und dann wieder, seine tiefe Melancholie und grenzenlose Bitterkeit empfand, Alles das machte sie elend, sie fühlte, es neußte zu Ende kommen. Und doch, so leicht sie es sich früher gedacht, eudlich selbst daS entscheidende Wort zu sprechen, zu dem er nicht den Muth fand, diesem stürmischen, unklaren, unverständlichen Wesen gegenüber vermochte sie es nicht. An jedem Morgen fragte sie: wird es heute sein? und jeden Abend beschloß sie mit einem Nesen, beklommenen Seufzer. In dieser erregten nnd ermartungsvollen Stimmung erschreckte sie es fast, als der Diener Herrn von Steinitz bei ihr meldete. Die Frau Grann ser noch bei der Toilette," fügte er hinzu. Es war noch weit von der gewohnten Visitenstunde. Führen Sie Herrn von Steinitz' hier herein," gebot sie. Noch niemals hatte Joachim dieses Zimmer, das Melitta oft scherzend ihr Allerheillgstes genannt, betreten. Es war mit dem femen Geschmack erner vor nehmen Frau eingerichtet: ein weicher, dunkler Teppich, der den Fußboden bedeckte, Blumen und Palmengemächse und einige schone, 'mit Verständniß ausge wählte Gemälde gaben ihm den intimen Reiz, der eS von den GesellschastSräumen unterschied. Joachim sah kaum diese Einzelheiten, er suhlte sich nur umweht von dem iorn chenduft, den Melitta besonders liebte und der das Zimmer durchströmte, und hörte ihre Stimme, wie sie herzlich und vielleicht mlt etwas erzwungener Heiter reit sagte: Willrommen, Herr von Steinitz, hier in meinem eigensten Eigenthum. Gefällt es Ihnen der Mir?" Sie sind stet? von einer Atmosphäre der Schönheit umgeben, Gräsin, die uns gewöhnliche Sterbliche zu Ihnen wie zu einer Gottheit aufblicken last," erwi derte er. Sollte es ein Scherz oder eine wahr empfundene Huldigung sein, in keinem Fall paßte der Ton dazn. Melitta hatte zuerst, seinen Blick vermieden, als sie jetzt in sein bleiches, erreates Gesicht sah, fragte sie erschrocken: Mein Gott, was fehlt Ihnen, sind Sie krank?" Nichts, Gräsin, mir war nie wohler, als eben etzt." O. weisen Sie mich nicht mit leeren Worten zurück, rief sie geängstet, ich habe eS seit Wochen, gleich als wir uns wiedersahen, aus Ihrer ttrn gelesen daß Jhnen'etwas fehlt, Sie waren nich mehr derselbe, selbst Ihre Fröhlichkei war erzwungen; unzählige Male schon hat die Frage aus meinen Kippen gelegen und doch wagt; ich nicht, sie auszuspre chen nun aber wir. sind allein le sind bei mir o können sie kein Ver trauen zu mir haben fühlen, Sie nicht daß ich mit Ihnen leide, daß Sie mich unsäglich quälen?" . war so Leisz und lärtlick über jbr.k
Zippen gekommen, und was oer Mund , noch verschwieg, daS hatten die angstvoll ' an ihm hängenden Augen verrathen. I 1 1 . jf. 's .ri. : .i. l f. 1 1 . '
Haue er noa) gezwclfeii, jcjji yanc er es wissen muffen, daß sie ihn liebte. Er hatte die ihm entgegengestreckten Hände ergriffen und sagte, sie an seine Lippen ziehend, leidenschaftlich bewegt: Melitta, Sie sind unaussprechlich gütig!" O, nicht solche Antwort auf meine Frage," rief sie, geben Sie mir Wahrheit ich bitte Sie darum ich fordere es." Sie werden mich verachten, mich von sich weifen, wenn ich rede" sie schüttelte das Haupt es muß ja auch sein." Ich hoffe, daß ich Ihnen helfen kann," sagte sie sanft. , Er fuhr mit der Hand über die Stirn nnd athmete tief auf. Es ist mit wenigen Worten gesagt: ich bin seit gestern für den Ofsizierstand, für die Gesellschaft unmöglich geworden ; ich habe eine demokratische Arbeiterversammlung besucht, dort geredet von dem, was ich als heiliges Recht aller Menschen erkenne das Recht auf Besitz, auf Glück, auf Genuß ; es ist ja so einfach, so natürlich, m der Brust eines Jeden lebend, das süße Verlangen danach, warum sollten es nur Einzelne befriedigen dürfen, während Andere darben müssen durch ihr ganzes Leben ! Aber man darf es ja nichtigen, so lange man einem -bevorrechteten Stande angehört, zumal wenn man seine Abzeichen an sich trägr. Das Alles gährte seit lange in mir, ich empfand den Widerspruch, und nun endlich - ist der Würfel gefallen ich habe bereits mci-. nen Abschied eingereicht." Er hatte abgebrochen und leise, als ob ihm jedes Wort schwer wcrde, gespro: chen. Er sah, wie Melitta Zitterte, wlk sie erröthcte und erbleichte und die Hände auf das Herz preßte. Als er geendet, erhob sie sich rasch, dann ließ sie sich wieder in den Stuhl zurücksinken. O, ich verstehe Sie, ich begreife das Alles," sagte sie, es sind die edelsten Motive, die reinsten, schönsten Gedanken in Ihnen, Ihr selbstloses, von einer großen Liebe für die Menschen erfülltes Herz kann es nicht ertragen, Andere darden und leiden zu sehen, wahrend Sie selbst genießen; o, ich suhle das, ich habe selbst oft Aehnliches empfunden. wenn auch nicht so klar, so in das unwlderstehllche Verlangen deS Handelns umgesetzt, wie Sie. Es ist groß und schon von Jbnen, daß Sie dieses edlen Wohlthuns halber sich selbst vergessen haben ; aber dort, wo Sie sich hingestellt haben, ist nicht Ihr Platz. Das arme Volk, das Sie so gern beglücken, das Sie aus seinem Elend erlösen wollen, ist ja selbst viel zu schwach und unvcr: ständig dazu, es versteht ja nicht, sich zu helfen, es wählt falsche Wege, es bedarf bevorzugter Geister, die es retten, die in ihrem Kreise helfen, führen, lieben ach, die gan:e Menschheit ist ja viel zu groß, um ihr zu dienen, Jeder in seinem Kreise. Daß Sie Ihren Abschied eingereicht, ist gut; ich .habe es ja längst empfunden, daß der Dfsizierstand Sie nicht befriedigt, Ihre große Seele leer läßt der Besuch jener Versammlung, o, der läßt sich leicht gut und vergessen machen, er war eine Verirrung, nicht wahr? Sie wußten eben für den Augenblick keinen anderen Weg aber ich weiß ihn ; als Besitzer eines Gutes, als Verwalter einer Fabrik " Melitta, um Gottes VZillen, schweiaen Sie!" unterbrach er sie. (Fortsetzung folgt.) Amerikanisches Zinn. Vor einigen Wochen ist in England eine Ladung von 7tf,700 Pfund Zinn eingetroffen, welche in den Schwarzen Bergen" in Dakota gewonnen worden war. Ein Theil der Ladung bestand aus soliden Blöcken, welche ein Gewicht von beziehungsweise 5,400, 4,990, 4,800, 4,660 und 2,006 Pfund besaßen. Die Blöcke rührten aus verschiedenen Minen her, die sich in den Schwarzen Bergen" über einen Flächcnraum von mehr als 40 Meilen Länge erstrecken. Sie waren von Sachverständigen" aus England ausdrücklich deshalb in dieser Form nach London gesandt worden, um damit den Beweis zu liefern, daß die Kunde vom , .amerikanischen Zinn absolut keine Mythe ist. Seit langer Zeit hatte man nämlich behauptet, daß es in den Ver. Staaten kein Zinn in lohnenden Mengen gebe. Man habe zwar Spuren desselben in Arizona, im südlichen Ealifornien und im westlichen Virginien gefunden, doch sei die Ausbeute zu gering. Auch den Gerüchten von unentdeckten Zinnlagcn in den ,, Schwarzen Bergen schenkte man in England keinen Glauben, bis man sich jetzt durch d e n A u g e n s ch e i n überzeugt hat, daß es in Amerika wirklich viel Zinn gibt, und zwar vielleicht mehr, als die berühmten Zinngruben in Eornwall m England liefern können. Angesichts der ersten Sendung von Zinn aus den Ver. Staaten nach England meint das London Chronicle": Bisher mußten-die Ver. Staaten ihr Zinn vom Ausland beziehen, doch beweist die kürzlich' eingetroffene Sendung aus den Schwarzen Bergen", daß sie bald im Stande sein werden, selber so viel Zinn zu erzeugen, wie sie nur aebrau chen, und daß sie noch bedeutende Men? gen in s Ausland werden schicken können. Der Zinnbedars der &er. Staaten be trug bisher fast ein Drittel der Gesammtproduction der ganzen Erde, und bis auf den heutigen Tag benutzen sie zwei Dnttel aller in England hergestellten ZinnWaaren, sodaß die Ausfuhr von Zinn und Zinnmaaren von England nach den Ver. Staaten in den letzten Jahren einen Werth von über sechs Millionen Pfund Sterling alljährlich repräsentirte. Wie die Entdeckung von Gold in Ealifornien im Jahre 1849 der Civilisation einen neuen Aufschwung verlieh und :u einer schnellen Entwickelung, der damals kaum bekannten westlichen Küste der Ver. Staaten führte, sowird die Entdeckung der -Zinnlager in Dakota unzweifelhast dazu führeik, daß sich jene bisher nur spärlich besiedelte Gegend dicht bevölkert und zu dem Reichthum der Menschheit im Allgemeinen nicht unwesentlich venragen wlro. Das London Chronicle" sagt serner: sachverständige, welche die Neu tut deckten Zinnlager in Dakota in persön
ncyen'Augettscheln genommen haben, erklären übereinstimmend, daß daS dortige Zinn sich auf eine sehr leichte Weise gewinnen laste. Die schweren Zinnkrystallc lassen sich dort sehr leicht vom Glimmer und vom Spath trennen nnd liefern ungefähr 63 Procent reines Metall. Ofsiciellcn Berichten zufolge ergibt das Zinnerz in den Eornish-Minen in England nicht mehr als 45 Psund reines Metall von jeder Tonne, die in die Schmclzwcrke gebracht wird, und dabei rltcn diese Minen noch als sehr gewinnringend. Die Minen in Eornwall und an anderen Orten liefern eine sehr gute Ausbeute, trotzdem dieselbe noch geringer ist, als in den Eornish-Minen." Vom Auslande. Es sird jetzt 27 Jahre her, seit die ersten Japaner in langen, bunten Gewändern, mit blank rasirten Köpfen, breiten TellerhiVcn, in Berlin erschienen ; vor ihnen her schritten fcierlich Schwertträger mit runden Schildern am linken Arm. Und jetzt, am Z8. Januar 1888 betrat ein junger Javaner in Frack und weißer Kravatte. eine goldene Brille vor den Augen, das Eatheder im Hörsaalc des orientalischen Seminars, um vor einem dicht gedrängten Auditorium einen Vortrag in deutscher Sprache über die nationale Religion der Japaner: Shintö, zu halten; der Vortragende war der Lector deS Japanischen, Dr. Tetsusiro Jouy6. Die Neuheit des Vorganges sesielte dasAuditorium bis zu Ende. Und zu verstehen war Dr. Tetsusiro Jouy6 besser, als gar manck)e unserer eigenen Redner. Sein Deutsch war bcwundernswürdig. Nur die Aussprache unseres H" machte ihm Mühe. Am chochen Chim-
mel sagte er. sodann hing er vielen Wörtern ein Cj" an: Gotte", balde", verschiedene Sccten seien namhafte gemacht", zuletzte"; einmal sprach er von der Klinke des Schwertes", aber ein atzbau war tadellos. Der Redner hatte ftlnc Aufgabe mit dem ganzen Eljer eines Gelehrten erfaßt. Mehrere seiner Ausführungen kamen höchst drollig heraus. Alles lachte, er aber blieb feierlich ernst. Abbildungen und Modelle von Shintu-Heiligthümern erläuterten seinen Vortrag. Mit einem hübschcu Complimcnt für Berlin wegen Errichtung deS orientalischen Seminars schloß er denselben nnter lautem Beisall. Vor einigen Tagen fand in Paris ein aristokratisches Sallfest statt. dem auch die schöne Baronin Marie Montalen beiwohnen sollte. Baron Lerie, ein stiller Bewunderer der schönen Frau, hatte durch Bestechung der Kammerzofe erfahren, oafj die angebetete eine erdbeerfarbene Toilette anlegen werde und hatte nun die glorreiche Idee, in der Blumenhandlung Bonstct ein großes Vouquct aus Erdbcerblüthcn für die Baronin zu bestellen. Der Strauß lehnte bereits im Schaufenster, da kam der lungc Graf Tlarct, der gleichfalls sm die Baronin schwärmte, man jigte ihm triumphircnd das Bouquct, und er war von dieser Idee so hinqerisien, daß er dem Blumenhänd ler tausend Francs für daS Bouqnet bot, für welches der Baron hundert Francs akkordirt hatte. Geblendet durch die Summe, willigte der Blumenhändler ein; als der Baron kam, sagte man ihm, die Erdbcciblüthcn seien in Folgk des Frostes zu Grunde gegangen. Man retournirte ihm die Angabe und der arme Baron sah sich seufzend genöthigt, der schönen Frau ein belangloses Bouquet weißer Rosen zu schenken. Dock sein Schmerz sollte den Höhepunkt crrcichen, denn im Ballsaale erschien die Va: ronin zum allgemeinen, staunenden Entzücken mit den frischen Erdbecrblüthen. Die auffallende Freundlichkeit, die sie gegen den Grafen Tiarct zur Schau trug, ließen Baron Lerie den fürchterlichen Verrath ahnen, und heute klagte ci den Ehcf der Blumcnhandlung wegen seines betrügerischen Vorgehens an. Mr. Bonstct verantwortete sich dahin, daß er einem so guten alten Kunden, wil es Graf Tiaret sei, nichts abschlagen konnte nnd er erklärt sich auch bereit, dem Baron als Schadenersatz, bis zum Endk des Karnevals, allabendlich ein schöner Knopflochbouquct zu liefern. Empört weist der Eavalicr den Antrag zurück uni nun erscheint Graf Tiarct als Zeuge. Zwischen den beiden Gegnern kam es m Gerichtssaale bald zu einer Hcrausforde: rung, denn der Baron nennt den Grafen einen Dieb und Verrälher, der sich mit fremden Ideen brüste. Eine mcrkwür: dige Wendrng bringt das Erscheinen dei Baronin hervor; diese zeigt sich von: Schmerze des Barons Lerie tief ergriffen und ersinnt einen echten Lnstspielaus: gleich. Kokett lächelnd, sagt sie den Baron: Für das nächste Bouquct, da Sie mir schicke, möchte ich Ihnen etwa Originelles vorschlagen: weiße Mai: glöckchen und Rosen ; ich will diese Blumen für meine Vrautrobe haben." Dci beseligte Baron Lerie küßt der schöner Wittwe entzückt die Hand, und Arm in Arm verlassen die Beiden den Gerichts: saal, nachdem der Blumenhändler ok seines Vergehens noch eine scharfe Rüg, erhalten. Eine wunderbare Mir. (Ionen - Erbsckaftsangelegenheit macht, jüngst die Runde durch russische Blätter. Es handelte sich um das Erbe des vor Peter dem Großen verfolgten Hetmar Polubotok, in der englischen Ban! ein Kapital hinterlegt haben sollte, wel? ches jetzt mit den Zinsen zu 100 Million nen angewachsen ist. Ein in Lubny zui Hebung dieses Schatzes zusammengetretenes Eonsortium hatte nun einen Man: ausgerüstet, der um- die direkten Erbci des Hetmanns aufzusuchen, und soll auck 100,000 Rubel zur Bestreitung der et waigen Gerichtskostcn znsammengeschos, sen haben. Den Familiennamen Poln botok tragen im Kreise Lubny ganz, Dorfschaftcn, und der Aspiranten warcr daher viele. Es wurden 17 Familiei gewählt, dir den Agenten mit Speciaü vollmachten ausstatteten, und dieser reist auch nach England ab, um nähere Er: kundigungen einzuziehen. Jetzt läßt sick aber zu dieser etwas unsicheren Erbschaftsgeschichte ein Graf Miloradowitscl in einer Zuschrift an die Nowoji Wremja" aus, in welcher er angibt, ir welcher Weise die Polubotok. für sein, Treue und Anhänglichkeit an den Thron in der Zeit dcö Verraths MappaV von Veter. I. ve.rliehen Güter.'.und sei,
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C. C. WA1TE, Vice Pit-st. nd Gen'l Manager. sonstiger Nachlaß, unter die amllte! Miloradowitsch, Kapnist, Sabelo unl Mikloschewsti vertheilt wurden, uni daraufhin den Nachis liefert, daß rnn diese, aber keine Kasakenfamilien de! Namens Polubotok als direkte Nachfol-. ger der Hetmanns angesehen werden können, und ferner hinzugefügt, daß auch ei von einem angeblich von Polubotok ir Amsterdam und nicht in London deponir-. ten . Kapital hörte, aber vom Eonsn' Stosfregen, den er mit Nachforschunger. betraute, den Bescheid erhielt, daß voi diesen Kapitalien nichts zu ermittelt sei. Auch mit dieser Monstre-Erbschaf scheint es also nichts zu sein. Aus Svalato (D a l m a tien) wird der Wiener. N. Fr. Pr." g schrieben: Vor einigen Tagen warer zwei Fischerbarken aus Ehioggia aus bei See zwischen den Inseln Brazza unl Solta (Spalat? gegenüber) mir dem He.ben der Nehe beschäftigt, als ein unver: sehenö eingetretener starker Windstoß ii die offenen Segel der Barken derart einschlug, daß beide Schisse plötzlich um kippten. Es gelang den Fischern jedoch die Kiele der Schiffe zu erfassen und sicj an denselben festzuhalten. Nur eil zwölfjähriger Knabe kam nicht mehr zun Vorschein. Es dauerte nicht lange, bii vier andere Fischerbarken, aus Ehioggü den Schiffbrüchigen zu Hilfe eilten unl dieselben einschifften; die umgeworfene! Schiffe wurden ihrem Schicksal über lassen, und die vier Barken flüchteten sid vor dem mittlerweile eingetretenen Vora stürme in einen Hafen der Insel Solta. Am folgenden Morgen verließ der klein. Dampfer Kolibri" den Hafen von Spa lato und steuerte nach Solta, wo e die Schiffbrüchigen an Bord nahm, da runter auch den Vater des vermißte! Knaben, welcher über den Verlust seine Kindes jammerte. Hierauf machte sid der Dampfer auf, um die umgeworfene! zwei Schiffe auf der See aufzusuchen Die mit dem Kiel nach auswärts schwim wenden Schiffe wurden in's Schleppta, genommen und nach einer dreistündiger Fahrt in einem nächstgelegenen Hafen in Sicherheit gebrachr. Dafelbst angekom men, hatte der Hafenpilol Marineovi den Einfall, auf den Kiel eines de; w py m m r schiffe zu llopfen, uno einig' dumpfe Stoße an die Jnnenselt Ler Schifsöwand waren gleich da rauf zu hören. Der vermißte Kna be befand sich also n ' Innern de Schiffes und war noch am Leben. Ei wäre aber gefahrlich gewesen, das Schis wieder aufrichten zu wollen; vielmeh' wurde in den untersten Theil der Schiffs: wand, welcher zu oberst gekehrt war un aus dem Wasser hervorragte, ein Loä gemacht und der Knabe lebend aus den Innern herausgezogen. Er brach, so bald er in die freie Luft gelangte, ohn mächtig zusammen, kam aber, nachden er erwärmt ibordeil war, wieder zu sich, worauf man ihn mit einem warmen Eie tränke stärkte. Der Knabe hatte voll, 23 Stunden in dem mit zusammenae vreßter Luft gefüllten Raume zmischer der Meeresoberfläche und dem Boden des Barke zugebracht. Das Wasser reicht, ihm zuweilen bis zur Brust, seine Fuß, waren die ganze Zeit hindurch bei einer Temperatur von nur einigen Grader über Null unter Waiser. Um ihn heiuir war es stocksinstere Nacht. Auch' wußt, er nicht, ob die Barke noch auf der Oberflache der ee schwimme, oder fchon ae silnken sei. Der Vater weinte vm Freude. . Ueber eine eoenso tnteressante. wie unenvartete Entdeckung be richtet die englische Zeitschrift Nature." Danach haben die Professoren der Mine ralogie und Chemie Batfchinof und Je roleief einen Meteorstein, der am 4, September 1887 im Distrikt Krasnolobodsk, Gouverment Pensa europäisches Nußland), niedergesallen ist, auf seine Bestandttheile hin untersucht: In dem unlöslichen Rückstände bemerkte man kleine Körperchtti, welche Spuren von Polarisation auswiesen und dabei die Härte und die anderen charakteristischen Elgenschatten des Diamanten besaßen. Der Meteorstein wog etwa vier Pfund, während die kleinen fraglichen Körperchen etwa ein Hundertstel des Gesammtqewichts repräsentirten. Der Kohlenj stosf. der im krnstallisirten Zustande Diaj mant heißt, ist in anderer Form nämlich als Eiraphlt schon früher in bestimmten Klassen von Meteorsteinen konstatirt worden, doch blieb es erst der neuesten Zeit vorbehalten, denselben krystallisirt i als Diamant in den Meteoren zu entdecken. Der oben erwähnte Fall steht j übrigens jetzt nicht mehr vereinzelt da. ; In einem Meteore, welches vor ' kurzer l Zeit im westlichen Australien niedersiel, , fand man kleiue Krystalle, welche ganz das Ausjeyen von Diamanten hatten. Kaufe Mucho'S "Lest Havanna Ge".
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