Indiana Tribüne, Volume 11, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1888 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint ASglitZ und Sssvisgs.

c?it,ttq, ,?rUSr." kssit durch n Zxlßttii iV , ,tr So,, di, eo?,lagl ,.?NK,'k stau per E3c$f. Bi5 kfa, 15 nJ8. Bn ci!?MC i C8iaa!8ita$ufl 2x5t. Of?eT 140ILV MarvlandSr. Indianapolis. Ind., 23. Februar 188. Diamanten" in Arizona. Ralston, der Geldkönig der Pacisicfüftc", wie er sich selber gern nennen hörte, xoai nicht nur Präsident der California Bank," sondern auch einer der bedeutendsten Miteigenthümer der Pyramiden-Minen," welche sich ander Grenze zwischen Arizona und Neu Merico befanden. Damals es roar Anfangs der Siebziger Jahre stand die Spekulation mit Gold- und anderen Minen in Californien in voller Blüthe. Fast jeden Tag wurden neue VonanzaS" entdeckt. Unter den Angestellten Nalstons in den Pyramidcn-Minen befand sich George Arnold, ein armer Teufel, der jedoch von einem großen Ehrgeiz besessen tvar und stets davon träumte, daß er dereinst noch ein reicher Mann werden würde. Er sah, wie viele l'eute binnen kurzer Zeit in Californien ihr Glück gemacht hatten, und wollte eHhnen gleichthun, gleichviel, ob er dabei ehrlich oder unehrlich zu Werke gehen müßte. Er hatte geHort, daß im Kavlande in Afrika sehr reiche Diamantenfelder entdeckt worden seien, und er setzte es sich in den Kopf, gleich falls der Entdecker von Diamantcufeldern zu werden. Bald hatte er feinen Plan entworfen. Die Gegend um die Pyramiden - Minen herum sah wild und romantisch aus, und es war keine große Phantasie nöthig, um sie für sehr reich an allen wunderbaren Schätzen" der Tiefe zu halten. An einem Herbsttage des Jahres 1871 kam George Arnold mit seinem Busenfreunde Ihn Haggcrty nach San Francisco und theilte dort dem reichen Nalstvn mit, er habe in der Nähe der Pyramiden-Mincn ein wunderbar reiches Lager von Diamanten entdeckt. Zum Beweise für seine Behauptung wies er mehrere Diamanten vor, die' er in dem neuen Golconda" gefunden zu haben behauptete. Er sei gern Willens, sein Vesitzrccht auf das Diamantenland ab,;utreten, doch verlange er für sich und seinen Freund eine Entschädigung von min? bestens einer Million Dollars. Ralston fall die Diamanten, und war bald für die Idee glühend begeistert. Er suchte mehrere seiner Freunde auf und bewog sie, mit ihm nach den PyramidenMinen" zu reisen, um dort die Diaman? tenfelder in Augenschein zu nehmen. Arnold war jedoch nicht auf den Kopf gefallen. Er ließ den Theilnehmern an der Erpedition die Augen zubinden, als sie sich in der Nähe - des Diamantenlagers" befanden, und erlaubte ihnen erst dann die Binden zu lüften, als sie sich mitten in einem kleinen Hain befanden, der seiner Angabe nach das Diamanten: lagcr enthielt. Die feinen Herren aus San Francisco manche derselben waren mehrfache Millionäre nahmen mit fieberhafter Hast Spaten und Schaufel zur Hand und gruben an den ihnen bezeichneten Stellen nach. Wie groß war ihre Ueberraschung, als sie nach kurze, Arbeit wirklich Diamanten in bei Erde fanden! Eine solche Vonanza konnten sie sich allerdings nicht entgehen lassen. Sie wurden mit Arnold handelseinig und kauften ihm sein Anrecht auf den Diamantenplatz" für eine runde Million Dollars ab. Als Arnold das Geld in der Tasche hatte, begab er sich mit seinem Gefährten Jim Haggerty wieder nach dem Osten und ließ sich in Kentucky nieder, wo er fortan mit seiner Million Dollars ein lustiges Leben zu führen begann. In Folge seines liederlichen Lebenswandels wurde er in kurzer Zeit so krank, daß die Aerzte an seinem Aufkommen zweifelten. Binnen fünf Jahren war er todt. Die Million Dollars hatte ihm sein Leben gekostet. Unterdessen hatten Ralston und die anderen Actionäre der DiamantenMine" ihr Bestes versucht, um dieselbe auszubeuten. Sie zeigten die von ihnen frisch gefundenen" Diamanten mehreren Sachverständigen, und waren nicht wnig erstaunt, als sie horten, daß die Diamanten durchaus keine rohen Steine mehr, sondern mehr oder minder gut geschliffen seien. Die Arbeit weise darauf hin, daß die Diamanten durch die Hände von Schleifern in Amsterdam gegangen seien; naturwüchsige Diamanten seien es jedenfalls nicht. Dieser Bescheid machte die Aktionäre" stutzig. Sie begaben sich wieder auf ihr Diamantenfeld und machten dort die trübe Erfahrung, daß sie von Arnold und seinem Genossen einfach b e s ch m i nd e l t worden waren. Die beiden Männer hatten einzelne Plätze mit billigen Diamanten gesalzen" und daraufhin die Actionäre veranlaßt, ihnen das Diamantenfeld" abzukaufen! Ralston machte den Versuch, den Schwindler Arnold zur Verantwortung zu ziehen, hatte aber damit keinen Erfolg. Der andere Schwindler, Jim Haggerty, starb im Elend. Der Erfinder der LebenörettungS boote. Joseph Francis wurde am 12. März 1801 in Massachusetts geboren und hat somit ein Alter von nahezu 87 Jahren erreicht, chon alS nave von 11 zayren machte er seinen ersten Versuch,', ein Naot tu bauen, welches unter einer aewöhnlichen Lastlucht im Wasser versinken würde. Natürlich war dieser erste Versuck des Kindes nicht viel werth, doch hat der IN a n n nie aus dem Auge gelassen, was bereits dem Knaben stets als Ideal vorgeschwebt hatte, undojepy FranciS hat es in Folge dessen zu hohem Anseben und iu Reichthum gebracht. Der Anfang seiner Laufbahn war durchaus nicht Utcht. eme jonoerban Schrullen", daß c sich nämlich im

mer nur mit dem Bau von Booten bcfaßte, obgleich er ein mittelloser Junge war, brachte ihm unter den Leuten in der Nachbarschaft seiner Heimath den Ruf ein, es sei mit ihm im Kopfe nicht ganz richtig. Erst im Jahre 1819 gelang cs ihm, einige Anerkennung zu gewinnen, als er in dem Massachusetts Mechanic Institute" in Boston das Modell eines Bootes ausstellte, welches mit einem Preise gekrönt wurde. Von der Zeit an arbeitete er sich langsam in die Hohe. Es gelang ihm, die Aufmerksamkeit mehrerer Eapitalisten auf seine Thätigkeit zu lenken, und die Einführung der von ihm erfundenen Lebensrettungsboote wurde eine vollendete Thatsache. Anfänglich weigerten sich die Dampfcrlinien, ihm seine Boote abzukaufen, als deren Nützlichkeit jedoch erst einmal anerkannt war, da wollte keine Gesellschaft hinter der anderen zurückstehen und schasste sich seine Boote an. Er wurde ein reicher Mann und machte Reisen nach Europa, wo er von mehreren gekrönten Häuptern" mit Auszeichnung empfangen wurde. Sein Stolz ist u. A. eine goldene Schnupftabackdose, welche ihm vom damaligen Kaiser Napoleon III. geschenkt wurde und dessen Namenszüge tragt. Jetzt ist Francis ein sehr ltiller Mann geworden. Vor einigen Jahren ist ihm hint Gattin gestorben, mit der er lanae

Jahre in glücklicher Ehe gelebt hatte, und .in. r.j. :,4,t. n?:,. cn :.... Cl iuu iu jci;.i tun -üuiiitvt iu -yuuuc avolis aus. in dessen Näbe in dein ..Lake Wood Eemetcry" die Gebeine seiner Gat tm nchen. Zvrancis ist übrigens für sein Alter noch ungewöhnlich rüstig. lttuö ViSmarckö Ittngster Rede. Da die große Rede, welche Bismcrrck cm 0. Februar im deutschen Reichstage gehalten hat, nicht weniger als 10 Spalten Raum einnehmen würde, und da die wichtigsten Stellen daraus bereits durch das. Kabel mitgetheilt worden sind, so sei hier aus dem stenographischen Bericht! nur das Nachfolgende hervorgehoben: Gerade die Stärke, die wir erstreben. stimmt uns selbst nothwendig friedfertig. Das klingt paradox, es ist aber doch so. Mit der gewaltigen Maschine, zu der wir das deutsche Heerwesen ausbilden, unternimmt man keinen Angriff. Wenn ich heute hier vor Sie treten wollte und Ihnen sagen, wenn die Verhältnisse eben anders lagen, als sie meiner Ueberzeugnng nach liegen:, Wir sind erheblich bedroht von Frankreich und Rußland ; es ist vorauszusehen, daß wir angeqrisfen rrabcn meiner Ilebericuauna nach glaube ich cs als Diplomat nach militäri-. den Nachrichten hierüber. Es ist nützlicher für uns, daß wir als Defensive den Vorstoß des Angriffes benutzen, daß wir jetzt gleich schlagen, der Angriffskrieg ist für uns vorteilhafter iu fuhren, und ich bitte also den Reichstag um einen Eredit von einer Milliarde oder einer halben Milliarde, um den Krieg gegen unsere beiden Nachbarn heute zu unternehmen." Ja, meine Herren, ich weis? nicht, ob Sie das Vertrauen zu mir haben würden, mir daS zu bewilligen. Ich hoffe nicht. (Hntertelt.) Aber wenn Sie es thaten, würde eS mir nicht genügen. Wenn wir in Deutschland einen Krieg mit der vollen Wirkung unserer Nationalkraft sühren wollen, so muß eS ein Krieg sein, mit dem Alle, die ihn mitmachen. Alle, die ihm Opfer bringen, kurz und gut: mit dem die ganze Nation einverstanden ist; es muß ein Volkskrieg sein, der mit dem Enthusiasmus geführt wird, wie der von 1870, wo wir ruchlos angegriffen wurden. Er ist mir noch erinnerlich, der ohrengellende, freudige Zuruf am Kölner Bahnhofe. Und so war cs von Berlin bis Köln so war es hier in Berlin. Die Wogen der Volkszustimmuug trugen uns in den Krieg hinein, wir hätten wollen mögen oder nicht. So muß es auch sein, wenn eine Volkskraft wie die unsere zur vollen Geltung kommen soll. Es wird aber sehr schwer sein, den Provinzen, den Bundesstaaten und ihren Bevölkerungen das klar zumachen: der Krieg ist unvermeidlich, er muß sein. Man wird fragen: ja. seid ihr denn dessen so sicher? Wer wem? Kurz, wenn wir schließlich zum Angriff kommen, so wird das ganze Gewicht der Imponderabilien, die viel schwerer wie--gen, als die materiellen Gewichte, aufder Seite unserer Gegner sein, die wir angegriffen haben. Das heilige Rußland". wird entrüstet sein über den Angriff, Frankreich wird bis an die Pyrenäen hin von Wasfen starren. Ganz dasselbe wird überall geschehen. Ein Krieg, zu dem wir nichtoom Volkswillen - getragen werden, der wird gesuhrt werden, wenn schließlich die verordneten Obrigkeiten ihn für nöthig halten und erklärt haben. Er wird auch mit vollem Schneid und vielleicht siegreich geführt werden, wenn man erst einmal Feuer bekommen und Blut gcschcn hat. Aber es wird nicht von Hause aus der Elan und das Feuer dahinter sein, wie in einem Kriege, wenn wir angegriffen werden. Dann wird das ganze Deutschland von der Memel bis zum Bodensce wie eine Pulvermine aufbrennen und von Gewehren starren, und es wird kein Feind wagen, mit diesem furor teutonicus, bei sich bei dem' Angriff entwickelt, es auszunehmen. Diese Ueberlegcnheit dürfen wir uns nicht entgehen lassen, selbst wenn wir, was viele Militärs, nicht .nur die unser!gen, annehmen, jetzt unseren künftigen Gegnern überlegen sind. Die unserigen glauben das Alle. Natürlich, jeder Solbat glaubt das; er würde beinahe aufhören, ein brauchbarer Soldat zu sein, wenn er nicht den Krieg wünschte und an seinen Sieg darin glaubte. Wenn unsere Gegner etwa vermuthen, daß es die Furcht vor dem Ausgange ist, der uns friedfertig stimmt, dann irren sie sich ganz gewaltig. Wir glauben ebenso fest an unsern Sieg in gerechter Sache, wie irgend ein ausländischer Lieutenant in seiner Garnison beim dritten Glase Champagner glauben kann (Heiterkeit), und wir vielleicht mit mehr Sicherheit. Also ist cs nicht die Furcht, die uns friedfertig stimmt, sondern gerade das Bewußtsein unserer Stärke, das Bewußtsein, auch dann, wenn wir in einem ininder günstigen Augenblicke angeariffen werden, stark'genua zu sein zur Abwehr und doch die- Möglichkeit zu haben, der göttlichen Vorsehung in überlassm. ob sie

nicht in der Z'wischc'nzeif' d'och noch die Nothwendigkeit eines Krieges aus dem Wege räumen wird. Ich bin also nichtsür irgend welchen Angriffskrieg, und wenn der Krieg nur durch unfern Angriff entstehen könnte Feuer muß von irgend Jemanden! angelegt werden ; wir werden es nicht anlegen (bravo!). Nun,' weder daS Bewußtsein unserer Stärke, wie ich cs eben schilderte, noch das Vertrauen auf unsere Bündnisse wird uns abhalten, unsere bisherigen Bestrebungen, den Frieden überhaupt zu erhalten, mit dem bisherigen Eifer fortzusetzen. Wir lasscn uns da durch keine Verstimmungen leiten und durch keine Abneigung bestimmen. Es ist ja unzweifelhaft, daß die Drohungen und die Beschimpfungen, die Herausforderungen, die an uns gerichtet worden sind, auch bei uns eine ganz erhcbliche und berechtigte Erbitterung erregt haben. (Sehr richtig!) Und das ist beim Deutschen recht schwer; denn er ist dem Nationalhaß an sich unzugänglicher wie irgend eine andere Nation. Wir sind aber bemüht, sie zu besänftigen, und wir wollen nach wie vor den Frieden mit unseren Nachbarn, namentlich aber mit Nußland, suchen. Und da habe ich dasselbe Vertrauen auf das Gelingen, in welchem ich vor einem Jahre gesprochen habe, ohne ein Nachlaufen, wie ein deut sches Blatt sich roh ausdrückt: Wettkrie, chen" vor Rußland ! Die Zeit ist vorbei ; um Liebe rocrbelz wir nicht mehr, weder in Frankreich, noch in Rußland. (Sehr gut! lebhaftes Bravo!) Die russische Presse, die russische öffentliche Meinung !,at einem alten mächtigen und zuverläsigen Freunde, der wir waren, oie Thür gewiesen. Wir drängen uns nicht auf. Auch eine Mibyeirath. Capt. Bethell, ein strammer, lebenSlusticjer Ofsicicr der englischen Armee, der sich wegen seiner vornehmen Familicnverbindungen und seiner CharakterEigenschaften in seiner Heimath eines hohen Ansehens erfreute, war mit seinem Regiment von der Regierung nach dem Süden Afrikas geschickt worden. Er lernte dort bald die benachbarten NegerstZmme kennen und verliebte sich im Jahre 1883 in Tee Poo, eine schwarze Schöne, welche für sich die Ehre in Anspruch nehmen konnte, die Nichte Montsioas, des Häuptlings der BaralongNeger, zu sein. Der flotte Ofsicicr schloß mit der Negerin ein förmliches Ehebündniß ab, wenn auch nur nach dem dort üblichen Gebrauch. Er kaufte" die Gattin, indem er der Mutter derselben einige Schafe, einen Ochsen und eine Kuh zum Gcfchenk machte und außerdem ein Stück Land, welches seiner Schwicgermutter gehörte, umpflügte, zum Zeichen, daß er ein gehorsamer Schmiegersöhn werocn wolle. Als er auf diese Weise seine Tee Poo glücklich erobert" hatte, l&tc er mit ihr nnige Monate lang in zufriedener Ehe, bis es das Schicksal wollte, daß er in den Kampf gegen die flibustierenden Bocrs" im BcchuanaLand ziehen mußte: Dort ereilte ihn sein Schicksal und er mußte sterben. Sein Tod wurde nicht nur von sciuer Frau, welche sich damals in interessanten Umständen befand, sondern auch von dem ganzen Stamme derselben auf gebührende Weise betrauert. Noch vor seinem Tode hatte Eapt. Bethell seiner Frau eine Menge Vieh gekauft, und ein Testament geschrieben, worin er die Verfügung traf, daß eine seiner Besitzungen in Jorkshire in England, welche jährlich 50yPfuud Sterling an Pacht einbringt, seinem demnächst zu erwartenden Kinde gehören solle, falls er selber eines frühzeitigen Todes sterbe. Falls das Kind ein Knabe wäre, solle es später in englische Schulen gethan und zum Ofsicicr ausgebildet werden. Das Kind, welches nach dem Tode seinen Vaters zur Welt kam, war ein Mädchen. Damit siel natürlich die Testamentöbestimmung wegen der Ausbildung in England . s. w. fort, doch waren die Mutter und ihre Anverwandten klug genug, die einträgliche Landbesitzung in England in Anspruch zu nehmen. Die Verwandten des verstorbenen Capt. Bethell waren ganz entsetzt über die Idee, daß eine Vollblnt-Negerin mit ihrem Kinde den Versuch machen könne, sich in ihre Familie eindrängen zu wollen. Sie verweigerten der Negerin die Ueberlieferung der Erbschaft, und es kam zu einem Proceß, welcher erst vor einigen Tagen sein Ende erreicht hat. Beide Parteien waren durch fähige Advokaten .vertreten, und es kam zu manchem hitzigen Wortgefecht. Das Gericht kat nun entschieden, daß allerdings zugestanden werden müsse, Capt. Bethell habe mit der Negerin nicht meinem bloßen Concubinat gelebt, obgleich er cs unterlassen habe, sich .mit ihr ans christliche Weise zu verheirathen oder seinen Verwandten von dem Abschluß der Ehe Mittheilung zu machen. Die Ehe sei deshalb im Wege Rechtens" für ungiltig zu erklären, doch hoffe das Gericht, daß. die Verwandten Bethells sich seines hinterlassenen Töchterchens auf gebührende Weise annehmen würden. Die Verwandten Bethells werden gern einige Heerden Rinder der Wittwe" des Verstorbenen schenken, nur um die Regerin nicht in dem aristokratischen Landsitzk in Vorkshirc zu sehen.

Vom Jnlande. Der Staatssena t von Mississippi hat eine Bill angenommen, wonach Soldaten und Matrosen der conföderirten Armee von Mississippi, welche während des Krieges Verletzungen erlitten haben, eine Pension von $30 per Jahr bezahlt werden soll. Einen unheimlichen Eindruck erregte cs in San Francisco, als in der Stadt die Nachricht bekannt wurde, daß der Dampfer City of Peking", welcher auf seinem We'gc von China und Japan nach San Francisco gekommen war, eine ganze Menge Vlatiernkrankcn an Bord habe. Der Dampfer wurde sofort in die OnarantaineStation gebracht. Der Gouverneur von Illinois hat eine Proklamation erlassen, wonach Rinder ans dem Jndiancr-Territorium sowie aus gewissen Counties der Staaten Teras, Arkansas, Tennessee, Louisiana, Süd- und Nord-Carolina, Mississippi, Alabama, Georgia und Florida nicht über öffentliche Landstraßen und Wiesen nrn 5llinoiö trieben werden dürfen.

und zwar dcshalv, weil in diesen Staaten sich das Teras sieber unter den diuu dern gezeigt hat. Die deutsche und die irische Gesellschaft in New Z)ork haben einen gemeinsamen Ausschuß ernannt, um sich gegen die von den Knownothings der Einwandcrungs - Commission bcschlossene Hinauswerfung des Arbeitönachwci-fungs-Bureaus aus dem Castle Garden tu wehren. Das Comite besteht seitens der deutschen Gesellschaft aus den Herren Carl Hansels Julius Brunn und Sigismund Kaufmann ; seitens der irischen Gesellschaft aus den Herren James Olwell, James Lynch und Henry S. Hoguet. Der Locomotiven -Bauer H. K. Porter in Pittsburg hatte bereits vor zwei Jahren seinen Leuten angekündigt, daß er mit einem gewissen Proccntsatz als Verzinsung seines Capitals zufrieden sei, und daß der Ueberschuß des Gewinnes an sie, nach Maßgabe ihres Gehaltes oder Lohnes, vertheilt werden würde. Er hat das auch ehrlich eingchalten und dieser Tage die zweite Vertheilung vorgenommen. Die Zahl der Angestellten ' ist 420, und wenn auch einige der Knaben nur $2.00 als Antheil erhielten, so betrug er bei den besseren Arbeitern doch bis zu HI 20 und bei den Werkführern von $150 bis $300, immerhin eine sehr angenehme Zulage. Die Prohibitionisten haben jetzt auch die Stadt Siour City, Iowa, erobert und werden demnächst ihren letzten Streich führen. Es sind bereits gerichtliche Befehle zum Schließen der zwei noch übrigen Engros-Getränkehandlnn-gen ausgefertigt, welche die Verordnungen der County-Behörden übertreten haden sollen. Damit verliert Siour City eiuen Waarenumsatz, der sich in den letzten paar Monaten auf eine Million beziffert hat. Dadurch wird natürlich der Unmäßigkeit nicht gesteuert, vielmehr werden die Apotheken in eine Art Wirth: schaften umgewandelt. Der allgemeinen Wohlfahrt der Stadt wird jedoch das neue Regiment entschieden hinderlich sein. I n C h i c a g o wurde dieser Tage der Böhme August Hetzke vom Gericht für schuldig befunden, seinen Stiefsohn Mar Gilman buchstäblich zu Tode geprügelt zu haben, und er wurde dasür des Mordes im ersten Grade schuldig erklärt. Die Mutter des kleinen Kuabcu war im Juni v. I. gestorben, und Hetzke hatt' ihn seither so schlecht behandelt, daß da?. Kind von Hause sortlics. Am 20. November kehrte es in die Wohnung des Stiefvaters zurück und derselbe schlug es mit einem Riemen so lange, bis es starb. Bei den Verhandlungen bezeugten meh: rere in der Nachbarschaft des Hetzke wohnhafte Personen, sie hätten den kleinen Knaben schreien und beten gehört. Hetzk nahm das Urtheil mit stoischer Ruhe entgegen. Die' Geistesgegenwart. einet Frau hat bei Catskill in New Jork ein großes Vahnunlück verhindert. Dort wurde ein vor einen schweren Schlitten gespanntes Pferd wild und rannte das Geleise der West Shore-Bahn entlang bis auf die Brücke über den Catskill Crcek, wo es zwischen die Schwellen stürzte, und der Schlitten sich im Gerüst festkeilte. Dies geschah nur wenige Minuten vor Ankunft des vom Süden kommenden Zuges, und da die Bahn kurz vor der. Brücke eine bedeutende Krümmung hat, hätte der Zugführer daS Hinderniß nicht rechtzeitig bemerken können und ein eutsctzliches Unglück wäre die Folge gewesen. Aber Frau Kate O'Brien, die Gattin eines Bahnarbeiters, hatte den Unfall mit angesehen, ergriff mit seltener Geistesgegenwart ein altes rothes Hemd und stürzte damit dem Zuge entgegen, der dadurch gerade noch vor der Brücke zum Stillstande gebracht werden konnte. Die dankbaren Passagiere händigten ihr eine hübsche Summe Geldes für ihre brave That aus. Schreckliches haben me hrere Leute durchgemacht, welche vor nicht langer Zeit veranlaßt wurden, über die Mackinaw-Straße mit einem Schlitten zu fahren. Unter den Reisenden befand sich Herr Hilsendegen von der Detroit Vrewing Co." Das Thermometer stand auf 32 Grad F. uuter Null, als Herr Hilfeudegen in Gemeinschaft mit mehreren anderen Reisenden nach St. Jgnace im nördlichen Michigan hinüber wollte. Da aber die Boote 19 Stunden Zeit brauchten, um hinüber zu kommen, stellte die Eisenbahn - Gesellschaft zwei bedeckte und mit Oesen versehene Schotten in Dienst, welche je zehn Personen aufnahmen. Herr Hilsendegen, der neben einem der Kutscher auf dem Bock saß, sah an den Löchern im Eise, daß Pferde auf dem Herwege von St. Jgnace. eingebrochen waren, und machte den Kutscher darauf aufmerksam, der ihm aber grob antmortete, er verstände sein Geschäft und brauche keinen Rath. Fünf Meilen vom Ufer brachen die Pferde plötzlich durch, und die sämmtlichen Passagiere flogen in's Wasser, und Hilsendegen mit und eine Dame'. Letztere wurde, nachdem sie und die Ucbrigcn glücklich wieder auf festes Eis gelangt waren, in die nicht naß gewordenen Decken gewickelt, und die Gesellschaft mußte dann in ihren nassen Kleidern zu Fuß nach Mackinam zurück. Hilsendegen erfroren beide Ohren und Füße ; den Anderen erging es theilwcise noch schlimmer. Ein Mann starb bald nach Ankunft in Mackinaw, die Frau liegt gefährlich krank darnieder, zweien müssen die Füße abgenommen werden. Herr Hilsendegen null die EiscnbalmGescllschaft verklagen, daß sie die Passagiere auf die gefährliche Reise sandte, obwohl sie wissen mußte, daß die Boote das Eis . aufgerissen hatten, und wahrschcinlich werden die anderen Passagiere seinem Beispiele folgen. Auch an humoristischcn Vorfällen fehlte es auf der böfen Reise nicht. Ein wüthender Temperenzhr war dabei, der Anfangs nicht nur einen ilim Höflich angebotenen Schluck Brandy ablehnte, sondern auch noch über die Sündhaftigkeit des Trinkens eine Predigt hielt. Später bat er um Gottcsmillen um ein wenig von dem Teufelsstosse, und als man ihm dcnselben verweigerte, bezahlte er $5 für einen Schluck. Höflichkeit ist eine Scheidemünze, -von der alle Welt die Taschen voll hat, die aber Niemanden reich macht.

Vem Vuskavd. Ueber eine komische Episode, welche sich dieser Tage in Paris abgespielt hat und deren unfreiwilliger Hcld ein Mitglied der chinesischen Gesandtschaft gewesen ist, wird Folgendes berichtet: Gegen. 11 Uhr Vormittag? erschien besagter Chinese in cinenk langen Klcide von hellgelber Seide auf der Promenade im Bois du Boulognc und sah mit erstaunten Blicken und wohlgcfälligem Lächeln dem Pariser Leben zu. Plötzlich erschienen mehrere Herren in Begleitung einer .großen dänischen

Dogge auf der Promenade. Der Hund, der wahrfchcinlich noch nie einen Chinesen gesehen hatte, schien von dem gelben Gewand wenig erbaut ; er näherte sich dem Chinesen, beschnüffelte ihn von allen Seiten und gab seine Unzufrieden: hcit durch lebhaftes Knurren zu erkennen. Der Chinese, der das Benehmen des Hnndcs sehr indiskret fand, rief ihm in chinesischer Sprache unterschiedliche Sätze zu, die aber von Niemanden, auch nicht von dem Hunde verstanden wurden, der immer aggresioer auftrat. Endlich nahm der Chinese sein Parapluie und setzte sich gegen die Dogge in Vertheidigungszustand. Er sprang hin und her und dabei gerieth sein langer Zopf in die lebhafteste Bewegung. Dem Hund schien der Zopf am meisten unangenehm zu sein, denn er faßte ihn plötzlich mit den Zähnen und begann nun den armen Bewohner des Reichs der Mitte mit sich fortzuziehen. Man' kann sich die Heiterkeit und das Aussehen denken, das dieses seltsame Schauspiel auf der dichtbesctzten Promenade hervorrief. Die Verzweiflung des Chinesen war furchtbar und sein Geschrei wurde so entsetzlich, daß der erschreckte Hund den Zopf losließ und wieder auf seinen Herrn zulief, der ihm eine ernste Züchtigung zu Theil werden ließ. DaS Geheul des Hundes machte auf den Chinesen, der offenbar ein großer Thierfreund ist, den besten Eindruck. Er beruhigte sich bald, und da der Zopf nicht imMindestcn bejchädigt morden war, so dürfte dieser Zwischenfall ohne weitere diplomatische Schwierigkeiten zwischen Frankreich und China verlaufen. Was ein todtkran ker Schweizer noch leisten kann. In einem Orte des Kantons Zürich lag, wie ein Züricher Blatt erzählt, in der letzten Zeit ein älterer Bauer am Neroensieber auf den Tod krank darnieder. Der Arzt erklärte den Angehörigen, cs werde über Nacht mit dem Manne zu Ende gehen ; wenn er noch irgend etwas zu essen oder zu trinken wünsche, so sollten sie cs ihm geben, es schade nichts mehr. Am folgenden Tage kommt ein Anverwandter des Kranken zum Toctor und bittet ihn, er solle eilig kommen ; der Mann lebe noch, aber es stehe sehr schlimm um ihn. Erstaunt leistete der Arzt dem Gesuche Folge und fand den Kranken in einem Zustande, für den er nach gründlicher Untersuchung und reiflicher Ueberlcgung nur eine Bezeichnung fand: der Todtkranke war total betrunken. Auf seine Erkundigung erfuhr der Arzt, der Mann habe zu trinken verlangt, man habe ihm gegeben, und zwar bis auf 7 Liter öandwein, dazu etwas Malaga. .Zwei Tage später erwachte der Todcscaudidat aus einem tiefen schlaf" und roa: gerettet. Fast ganz England i n t e -rcssirt sich gegenwärtig lebhaft für das Schicksals des Gärtners Henry Bowlcö, der im Ccntral-Criminalgerichtshof von der Jury der vorsätzlichen Vergiftung seiner Frau und seines SohncS schuldig befunden und vom Richter zum Tode verurtheilt wurde. Die Aussagen der Aerzte und sonstiger Zeugen ließen keinen Zweifel darüber zu, daß sowohl die Frau als deren Sohn an Gift gestorben sind, denn bei der Leichenöffnung wurde Strychnin in ihnen gefunden. Seitens der Anklage wurde behauptet, daß Bomlcs sich seiner Frau und seines Sohnes, deren Leben versichert gewesen sei, habe entledigen wollen, um ein anderes Frauenzimmer heirathen zu können. Der Vertheidiger dagegen führte aus, daß die Frau eine jähzornige, dem Trunke ergebene Person gewesen sei, die vermuthlich aus Versehen Strychninpillen, die nachweisbar in ihrem Besitz gewesen waren, statt gewöhnlicher Pillen eingenommen und auch ihrem Sohne eingegeben habe, denn hätte Bowlcs behufs Wiedcrverheirathung sich ihrer entledigen wollen, so hätte er sie nur zu verlassen brauchen, da sie nicht gesetzlich verheirathct waren; aiich habe er nie Strychnin besessen und überhaupt keinen Grund gehabt, seine Frau oder seinen Sohn zu vergiften, welch' Letzteren er sogar sehr lieb gehabt und noch in der Sterbestunde geküßt habe. Die Jury fand Bowles des doppelten Giftmordes schuldig, worauf der Richter ihn zumTode verurtbeilte. 'B etress? d er Entstehung des nunmehr veröffentlichten, schon seit acht Jahren in Kraft befindlichen Bündnißvertrages zwischen Oesterreich und Deutschland erinnert die Fris. Zeitung" daran, daß am 9. August 1379 eine Zusamlmnkunft Kaiser Wilhelms mit Kaiser Franz Joseph in Gastein stattfand. Am 17. August siedelte Fürst Bismarck nach Gastein über und empsing dort auch den italienischen Ministerpräsidenten Cairoli. Unmittelbar nach der Kaiser-Zusammen-kunft in Gastein brach eine russisch -deut-sche Prcßfehde mit Hochdruck aus. Am 25. August war der Kaiser in Babelsbcrg zurück, den 26. August erschien Graf Andrassy bei Fürst Bismarck in Gastein. am 29. August traf Kaiser Alexander in Warschau ein, Feldmarschall von Mantcuffcl begrüßte ihn dort im Namen des Kaisers. Dann folgte die überraschende Reise Kaiser Wilhelms nach Alerandrowo zur Zusammenkunst mit demZaren am 3. September. Am 8. September vollzog sich der Einmarsch der Oesterreieher in Novibazar, am 11. September forderte Fürst" Gortschakow einen französischen Interviewer auf, feinen Landsleuten zuzurufen: sie sollten sich stark machen. Den 21. September traf Fürst Bismarck in Wien ein, am 25. war er in Berlin zurück, am 9. Oktober reiste er von Berlin ab nach Varzin. Am 22. Oktober, als Kaiser Wilhelm zögerte, dem Vündnißvertrag seine Zustimmung zu geben, reiste der damalige Stelloertrcter des Reichskanzlers, öZraf Stol berg, zur Erlangung der Zustimmung von Baden-Baden ab."

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gegen Magenleiden. . Skach lS.jährlger Erfahrung. Nach 12-jZbncn Erfahrungen fern ich bestätigen, daß Lr. August König's Harn burger Tropfen eine ausaezeichnete Medizin sind und eö gegen alle Magenleiden nichts, besseres geben kann, wie diese herrlichen Troxfen. Friedrich Walter, Odebolt, Ja. Halfen immer. Gegen Magenleidcn giebt eS ichtö besse- . reS wie Dr. Auguii König'S Hamburger - Tropfen, ich wende fciefclf rn schon seit sie lenLahrm an und have stets gesunden, daß sie ganz vorzüglich argen derlei Leiden sind. L L.Kokt)!er, Monroe, WiSc. Zur rechten Zelt empfohlen. Längere Zeit litt ick an heftigen Magenschmerzn, die keinem der rieten angewandt - ten Mittel weichen wollten. Schließlich riff.ich zu Dr. Aug. Aönig'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war ich wieder bergestellt. Daniel Weidncr, Ne Baden, TeiaS. Dr. August Äönia'S Hamburger Tropfen sind in allen Apotheken für 60 CentS die Flafche zu haben. , THE (HEUS JL YQSELER CO., EaltUncre, Kl Dr. August Äönig'ö Hamburger Krasuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen Ge. schwüre, Schnittwunden, Brand und Srüh munden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. (oMiisiiMlMii Cures 4 Removea Tan Sunburn Bee Stlngs, Mos - -qulto and All . msecx uixes. j mPLES, LLOTCIIllS, Humors. Elrtii-marfc, and every form osskln tlemi&es, positivel? cured on tho ciost delicate skin without leavln? a scar. by HXox Ql.-n.fcm.ezrt. Prlce 25cts.( 50ct3. and ZI ' At drurrists or hrr hlbIL Tho Hop Pül KlnTg Co., l.'cw Ixmdon, Conn. LJttle ÜOT Pillsför sici.lifart.-r'hn. dTnvwia. büiousnesB and coastlp&tlon have no cquäC 2So. 3a eHn Kpct&eien ,u haben. Q&SsQ, lo Den einzigen ZUZeg V Mannestrist voupandia berzus 'titn. nfcmbstbt cfaftnbar unbeiIfcanilil!tiMi' Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd zu. j otiien. serner, genaue uskiarunz über Mannbarkett! Wkiblickkeit I (fne I bindrr i Qnifie derselben und Heilung, zeigt das ae, viegkne ipuo xtx ettunasi,ter, n. 2lufL, 250 Seiten mit zahlreichen lkbenS! treuen Bildern. Wird in deutscher Srrache gegen Einsendung von 25CrntS tn Poft1 :amvs, sorasam rerrackt. tret rersancr. . I O, ton PInce. nahe Broadway, Äw York, I ., rre,,e: Deuts-!, Ilri I-Instltnt-1 1 Clin . l. lin nttanapciw, nv.. reim Buch, füllet ir. üeyier, X) fcua .Dciarare bU . Bsr tvo TäTV co i für bi Saison 1887. A. CaySor, Office: 460 Nord Woat 8tr. tT Teleöbon 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Peunshlvaniastr. liefert ausgezeichnctes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Thomas A.. DXorrla, Präsident. Z?k stvea, A?r venStzt di, VANDÄLIA LITTE I tzr Warum? Dell fie die lürzefte und defle Linie tlt Ot. jjonlo, MlöBOTuri, Ean acia9 Iowp, Nebragka, 7eaceuB Arlxanaas Colorado, New Mexico, Ie oota ttol California itt. Dal Vahnbett Ist ton Gttta und die SHi,. neu find ak Stahl. Die Ogeu haben die nmefteu Verbesserungen. Seder Zug iVI Schlafdagen. Passagiere, ob fie nn Villekt erster Klasse oder Emigranten.Villete habe Verben durch unsere Passagierzöge erker lal e befördert. Ob Si nn ein VUlet zo erößigteu Prei. scn, ein SzenrstsnZbillet der irgend eine Sorle eisenbahnbillet wolle, kom Vie. od,r schreib GU a XI. R. Derintr, sfifievt Sera! Vaksagtek.Lgevt. ord-I Oartniet und Jkttt VtrAab'rl 0. CHI, 0ul Vkpt.'vt.Lou!l, ttft. Q . T ,,V ? Deu.tscie B DZGifjßQEtablirt seit 1859. sitole? MM Ecie Nassau end Spnzcs Strest, i? rilune BrUldlng.) . New Ycrk, . ' betorgtn all Art Toa OtKhäfUanzHgenfTer8mialauffordfrungeii etc für die Zeitung, nei für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. BarnratUche ' Deutsch-Amerikanisch Zeitoaga liefen in nneerem Oeschaf ts-Lokal au freien Xlneleht dee Publikum ,u Di ctehrun nenniffeher draUchtr Blatt werden aehtonftroll rächt nn ihr PebUk. Um tu ar &cirtrtur fa. tfrr enden t

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