Indiana Tribüne, Volume 11, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1888 — Page 1

-2 ,riL v dP 4 ' . sr rtfcH W flt-4 Sahrgang 11. Office : to. 140 Ost Maryland Straße. Nummer 156. ' Zodiauapolio, ZOdiaua, Donnerstag, d, SS. Februar i888.

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Neues per Telegraph

tBciicr.aSftättn. Washington. 23 Jeir' Schöne?, Wetter, daraus leichter Regen. D er Kronpr inz. S a n R e m o. 22. Febr. Der Krön Prinz hatte eine schlechte Nacht Er hatte Schmerzen in der Luftrö'zre und schlief wenig. 2 r. M a ck e n z i e. London. 23 Febr. Dr. Mackenzie wurde zum Nachfolger deö verstorbenen Sir George Macfarren in der königlichen Akademie ernannt. Gditorielles. Der Präsident ist auf einer Reife nach Florida begriffen. Er hat die Mit tel dazu. - Der 22. Februar ist der Geburts tag auch anderer Männer von Bedeutung als Washington. Gestern waren es hundert Jabre. dak der aroks Vbilosovb geboren wurde und August Bebel wurde gestern 48 Jzhre alt. Die Prohibitionisten von Marion County haben gestern eine Convention gehabt und sich für die Wahlcampagne organi'lrt. 45 Personen, Männlein und Weiblein 5varen beisammen, und viel größer wird auch nicht die Zahl ihrer AnHanger, welche nicht da waren sein. So klein das Häuflein der Wahl-Prohibitio-nisten aber ist, so einflußreich ist es und zwar bloß durch seine Selbflständigkeit und Unabhängigkeit. Denn die anderen Parteien sind stets eifrig bemüht, diesen Prohibitionisten die Ueberzeugung beizubringen, daß sie von ihnen Alles haben können, was sie brauchen, und daß sie gar nicht nöthig hätten, selbstständig auf zutreten. So verwerflich die Prinzipien der Prohibitionisten sind, so klug und erfolgreich ist ihre Taktik. Für die kapitalistische Press: des Landes giebt es zur Zeit nur eine einzige Frage von Bedeutung und die lautet: Wie werden die nächsten Präsident schaftskandidaten heißen? Vor dieser wichtigen Frage treten alle großen Fragen der Gegenwart vollständig in den Hintergründ. Jn unserem glücklichen Lande streitet man nicht über Probleme zur Lösunz der sozialen Frage, was haben solche Kleinigkeiten gegenüber der grogen Frage zu bedeuten, ob Hans oder Kunz Präsivent wird? Denn dieser Präsident ist eine wichtige Person, er hat ungefähr 80.000 Aemter direkt oder indirekt zu vergeben. Die Frage wer Präsident wird, ist eine Ma genfrage in des Wortes vollster Bedeu tung. Nicht für das Volk allerdings, wohl aber für die Politiker, und bei der Nomination von Kandidaten haben ja die Politiker Alles und das Volk gar nichts zu sagen. Es wird somit dem Volke jetzt gnädigst erlaubt, zunächst den Politikern Brod und Butter zu schaffen, nachher darf es gele gentlich auch an sich denken, aber nicht zu oft. Hip, hip, Hurrah. Die Zahl der Armen, welche öffent liche UnterstüZunz empfangen, betrug in London in der ersten Woche des Januar 100,960 gegen 103,971 in dergleichen Zeit vorigen Jahres, während die Zahl ?er Paupers" im Jahre '86 nur 98,030 und zu Anfang des Jahres '85 96.503 war. Hierzu kommen noch 1.236 die nur für eine Nacht in den Workhäusern aufgenommen wurden. Und doch sagt Lord Salisbury, ein eigentlicher" Nothstand existirt in London nicht, nur daß die Ge schäfte etwas flau" gehen. Ja, wenn die sozialen Uebelstände durch üugenzudrücken und mit Schönpflästerchen kurirt werden könnten, dann freilich sähe es recht hübsch in der ü elt aus. Aber die Armuth und die Arbeitslosigkeit laffen sich eben aus solche Weise nicht abkommandiren. Heutzutage ist die Armuth, abgesehen von der schlechten Bezahlung der Arbeit, vielfach eine Folge der häusigen Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit aber ist eine moderne Erscheinung. In früheren Zeiten hat man sie nicht gekannt. Es gab im Mittelalter auch arme Leute. Dieselben waren Landstreicher und fahren des Gesinde! aus eigener Wahl. Wer arbeiten wollte, war nicht arm. Und auch noch früher gab es arme Leute, welche arm waren, weil sie nicht arbeiten wollten. Denn damals war Arbeiten eine Schande, lwar des freien Mannes unwürdig und

nur Sklaven arbeiteten. Wer aber keine

Sklaven hatte, um den war es schlecht bestellt. Aber es hat noch keine Zeit seit dem Bestehen der Menschheit gegeben, in wel cher die Arbeit als ehrbar angesehen wurde und in welcher Menschen arm waren, weil sie trotz ihres guten Willens keine Gelegenheit zum Arbeiten fanden. Dies 'ist eine Erscheinung unserer Zeit und die Geschichte früherer Zeiten weiß nichts Aehnliches zu berichten. Diese Erscheinung läßt sich aber nicht mit der faulen Ausrede von schlechten Zeiten wegleugnen. Freilich die Zeiten sind schlecht, aber die schlechten Zeiten sind permanent, wir werden unter den gegenwärtigen Verhältnissen auch keine besseren Zeiten haben. Immer neue Maschinen werden erfunden, immer mehr Menschen werden übeiflüssig, immer kleiner wird die Verbrauchsfähizkeit der Massen, die Zahl der Satten wird immer kleiner und die der Hungrigen immer größer. Es ist Zeit, die Augen zu öffnen und nicht sie zuzudrücken. Es ist hohe Zeit. DrahtualJriHten. Gegen Prohibition. D u b u q u e , Iowa. 22. Februar. G stern ließ sich hier die Personal Liberty League (Liga sur persönliche Freiheit) in kokporiren. Dieselbe beabsichtig!. Zweig organisationen im ganzen Staate zu glünden, um die PkohibitionSgesetz gebung zu bekämpfen. Schreckliche Pulverexplosion. Duluth, Minr.. 22. Febr. Als herte (räh die Arbeiter in einem unweit der Statt gelegenen Steinbruche kaum ihie Tagesbeschästigung ausgenommen hatten, erfolgte plötzlich eine schreckliche Explosion, durch die Menschen und Felsenstücke hoch in die Luft geschleudert wur den. Nicht weniger als zehn Personen wurden hierbei meist sehr schwer verletzt; einer derselben erlaz bereits seinen Verleb ungen, fünf andere liegen hoffnungslos darniedkr. Die Ursache der Katastrophe ist nicht bkanrt. Jeuer im Detroiter Opernh aus. Detroit, Mich.. 22. Febr. Indem dicht gedrängt besetzten Opernhause, in welchem Rosine VokeS ihre Triumphe feiert, wäre eS gestern beinahe zu einem sehr veriängnißvoUen Unglück gekommen. wenn n'cht das Publikum durch eine be wundernSwüedige Kaltblütigkeit einer ertfedlichen Panik vorgebeugt hätte. Kaum war die erste Scene biS Stückes begonnen, als sich leichte dann immer dichter werdende Rauchwolken über die Büdne zogen. Die zahlreichen Anwesen den sprangen erschrocken auf. ließen sich aber, als der Besitzer des Theater? ihnen erklärte, dak keine Gefahr vorhanden wäre, sondern nur in einem Nebenge bäude ein leichter Schornsteinbrand ge esen sei, sofort wieder beruhigen. Als der Rauch immer dichter in den Raum deS Auditoriums eindrang, erhoben sich die Anwesenden ruhig und verließen paarweise ihre Sitze und da? Gebäude. Da durch war eö möglich, daß Niemand rer letzt wurde. TaZ Feuer war in dem Erdgeschoß eines nebengelegen BlumenstoreS aaSgebrochen das sich auch unter lern Theatergebäude hinzog. Der Scha den ist kein sehr bedeutender. Selbstmord eines Liebe 5 paare S. A l lea ao e. O., 22. Febr. Diesensa. tionelle Entführungsgeschichte von Char leS Wingard, der mit seiner 16jährigen Nichte auS Monroe, Mich .durchgebrannt war, hatte heute hier einen tragischen Ab jchluk DaS Paar wurde hier verhaltet und nach Vernehmung allein gelassen, um sich zu entscheiden, ob eS freiwillig nach Michigan 'zurückkehren wolle. AlS Ne Beamten ihre Antwort holen wollten. fanden sie beide von mehreren Kugeln durchbohrt im Blute liegen. DaS junge Mädchen war bereits todt, sein Onkel liegt im Sterben. Theaterbrand. New York. 22. Februar. Da .Gantzbekg'Tbtater- in Hoboken, ein Barietätentheoter, welche? in Verbindung mit einer Bierwirthschast betrieben wird. brannte gestern nieder. Eine Anzahl Schauspieler schlief zur Zeit, als das Feuer auSbrach, im oberen Stockwerk und ehe dieselben sich retten konnten, hat'.en Otto Lobe und das 14jäbrige Föhnchen deS Besitzers vom Theater und der Wirthschaft, R Gantzderg, tödliche Brandwunden erlitten. Beide erlagen später ihren Verletzungen. Vier oder fünf Andere wurden ziemlich schlimm. wenn auch nicht lebensgefährlich, verletzt Der materielle Schaden beträgt 525,000 und vertheilt sich uns das Gantzberg Gebäude und auf da? Schweine-Pökel geschäft von Hiltner & Söhnen.

Eine komische Geschichte.

Brondsord. Pa. 22. Febr. Ebaö. Booghee ist in der Ga? und Oel Gegend als ein Crank bekannt. Er behauptet nämlich stets er brauche bloß über ein Grundstück zu gehen und er könne sofort auSfinden. ob daselbst GaS zu finden sei. Die Anwesenheit desselben thue sich ihm nämlich sosort durch ein eigenthümliches Wärgen im Halse kund. Vor einigen Wochen führte man ihn in DelphoS O. aus eine Stelle, vo Niemand GaS oder Oel vermuthete. Er verspürte sofort ein furchtbares Würgen im Halse und die Leute entschlossen sich, etwas daran zu wagen und zu graben. Man gieß auch wirklich auf GaS und nachdem man die Bohrung gesprengt hatte, erzielte man einen Strom von 6 Millionen Fuß per Tag. Booghee ist jetzt eine sehr gesuchte Per önlichkeit. Ver Qadel. Der kranke Kronprinz. London. 22. Febr. Die Aerzte er klären einstimmig, daß das Befinden des Kronprinzen besser und die Symptome sehr ermuthigend seien. DaS Wetter ist milder und er wird in einigen Tagen ausgehen können. Er war heute im Stande deutlich zu sprechen und unter hielt sich längere Zeit mit dem Prinzen von WaleS. Nichtosfijielle Berichte lauten nicht so günstig. i! Der europäische Störenfried. B e r l in. 22. Febr. Berichte von der Grenze melden, daß die Bewegungen russischer Truppen westlich von Moskau und Kiew aufgehört haben. In diesen beiden Städten werden jedoch noch fort während Truppen angesammelt. Gras Kalnoky ist von Pesth zurückge kommen, wo' er eine Unterredung mit dem Kaiser und dem Grasen Andrassy hatte. Rußland unterbandelt noch immer nicht direkt mit Oestreich, sondern durch BiSmarck. Oestreich macht seinen Anschluß an die von Rußland vorgeschkagene Collectivnote von weiteren Er klärungen abhängig'. ES heißt, dais Oesterreich mit Rußland darin übereinstimme, daß Fürst Ferdi nand'S Thronbesteigung ungesetzlich sei. daß derselbe aber in gesetzlicher Weise ge wählt wurde. J'alien soll sich dahin er klärt haben, daß eS bereit sei, sich irgend welchen Schritten Oesterreichs und Eng landö anzuschließen. TchiffsuchrtStev. Angekommen in: New V orz : .England'' vonLiver Pool ; .Rbynland-von Antwerpen. H i e si ge S. yoltzet'SertÄ. William SukS wurde unter der Anklage eine goldene Uhr' von S. T. Pcrry ge stohlen zu haben, den Großgeschworenen überwiesen. Wm. O'Reilly, ein Wirth war wegen eines Rausches und wegen Verkaufs von geistigen Getränken am Sonntag angeklagt. In dem ersten Fall wurde er um 53 und Kosten begrast, der zweite Fall brachte ihm $25 Strafe und Kosten und 10 Tage Arbeitshaus ein. Er appellirte. Peter Eckert, der deutsche Kapellmeister jener deutschen Musikkapelle, welche vor den Wirthshäusern ihre lustigen und traurigen Weisen ertönen läßt, scheint dem dienstbeflissenen Ordnungömanne Bruce ein Dorn em Auge- zu sein. Er hatte denselben gestern unter der Anklage den Seitenweg versperrt zu haben, verhastet und heute Morgen wurde er im Polizeigerichtvorgesührt. Unser Berichterstatter kam gerade im rechten Moment um den Dolmetscher zu spielen und der Mayer schien in dem Vergehen etwa? so Schlimmes nicht zu er blicken. Er erließ daher Eckert die Strase. aUt die Gebühren für den StaatSan waltschastSvertreter mußten doch berappt werden.' Der Polizist Bruce weiß ohne Zweifel zwischen reichen Produkten Händlern, welche den ganzen Seitenveg bis zur Un pafstlbarkeit einnehmen, und axw.m Musikanten, welche keinem Menschen im Wege sind, einen Unterschied zu machen. ,ne Klagen Storm & Hill gegen William M.JoneS. Notenklage. Charles Lahey u. A. gegen Mary O' Nalu A. BesitzrechtSklage. William H Roberts gegen William E. Bush u. A. Notenklage aus 5250. Mary Grisfin gegen LouiS Reibold, Besitzer deS BateS HauS. Klage auf 510.000 Schadenersatz weil ihr Mann als Maschinist im BateS HauS umS Leben kam.

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Für den Frühjahrsverkauf werden dann die Geschäftsräume umgeändert werden. Mesööös5m G5s6HöMg Hnse

FriodricH Kroontlor, Wm. Rasert, Magareth Henderson gegen David I. Henderson und die Lake Erie & Western Railway Company; Klage auf LedenS unterhalt. Klägerin giebt an. daß ihr Mann sie und das 2 Jahre alte Kind ohne Grund verlassen habe, und ihr allein die Sorge für den Lebensunterhalt ausbürde, während er 560 monatlich verdiene. Mary Claire gegen die Cincinnati. Hamilton & Dayton EisenbabnCompognie und die Stadt; Mage auf $20Q0 Schadenersatz. Klägerin giebt an, daß sie in der Nactt vom 14. Dezember vorigen Jahres über die Treppen, welche an der Bahnkreuzung der East Straße angebracht sind, gefallen sei. dabei innerliche Verletzungen erlitt und durch Verletzungen im Gesichte entstellt wurde. Sie habe in Folge dessen eine große Doktoerechnung zu- bezahlen gehabt und sei lange Zeit verhindert gewesen, ihrem Berufe als Dienstmädchen nachzugehen. (Wir müssen uns nur wundern, daß die Stadt nicht noch viel häufiger solche Schadenersatzklagen ausgeladen bekommt Ist die Passirung dieser Bahnkreuzung schon am hellen Tage gesährlich, so kann man dieselbe Nachts überhaupt nur mit Lebensgefahr überschreiten, denn die Beleuchtung daselbst ist so mangelhast. daß man kaum sechs Schritte weit vor sich her leben kann. Alle Bahnkreuzungen in der Stadt sollten elektrisch beleuchtet sein.) Vom Auslande. S o unro ahrscheinlrch bieg auch klingen mag, ist es dennoch eine bewiesene Thatsache, daß auf den Kanarischcn Inseln das Nichteramt einem früheren gefährlichen Hochstapler, der sich nicht einmal im Besitz seiner fünf Sinne befindet, anvertraut ist. In der letzten Congreßsitzung zu Madrid hat Nomero Nobledo zur Beleuchtung der Vermaltungsverhältnisse in den überseeischen spanischen Besitzungen diesen Fall angeführt, der peinliches Aufsehen erregt hat. Der betreffende Richter begann seine Carriere im Jahre 1863, zog sich 1373 aus dem Amte zurück und tauchte einige Jahre später in Cordoba auf, wo er sich Graf von Zürich nannte und sich als Verwandten des deutschen Reichskanzlers ausgab. Sein ausländischer Accent und großartiges Auftreten liefen seine Angaben glaubwürdig erscheinen und öffnetn ihm die Thüren der ersten Kreise. Er lernte die Tochter einer hochangcschcnen Familie kennen, verliebte sich in sie und hielt um ihre- Hand an, die ihm auch zugesagt wurde. Anläßlich seiner Verheirathung beschäftigte ihn der Ankauf eines Palastes in dem Pasco del Gran Capitan" und einer Villa für seine Schwiegermuttcr. Zugleich empfing er Briefe und Depeschen, in denen ihm die Zusendung kostbarer Hochzcitsgcschcnke angekündigt wurde, unter denen in erster Linie sechs Wagen sigurirten, welche ihm kein Geringerer als .... Kaiser WilHelm übersandte. Eines TageS präsentirte Graf Zürich einem der ersten Bankiers Wechsel von bedeutendem Betrage zur Empfangnahme. Letzterer zweifelte an der Echtheit derselben und schob unter einem Vorwande die Auszahlung auf, um inzwischen die AuSsteller der Wechsel telegraphisch zu befragen. - Die Antwort lautete ungünstig, und der Herr Gras wanderte in's Gefängniß. ' Von Cordoba wnrdc er nach längerer Haft nach Valladolid gebracht auf Antrag seines Vertheidigers, der eine Untersuchung über den geistigen Zustand seines Clienten anberaumte, durch die sich ergab, daß er an Größenwahn leide, woraufhin er in eine Irrenanstalt gebracht wurde. Wie er wieder frei kam, ist noch nicht festgestellt, aber Thatsache ist, daß er bald nachher zum Richter in Frcchilla, Provinz Valladolid, ernannt wurde, sein Amt aber, nicht antrat, weil der Präsident jenes Distrikts ihn privatim auf die Unmöglichkeit aufmerksam machte, das Nichteramt an demselben Orte, wo er vcrurtheilt worden war, zu verwalten. Er wurde daher versetzt und kam schließlich als Nichter nach den'Kaarischen Jns.ln, wo er noch jetzt sein Amt verwaltet.

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