Indiana Tribüne, Volume 11, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1888 — Page 2

iy&StteÄV w; . ... &LiJg-25tä2stZx. ZndisKS Tribune. Srsewt SäSlig und S SQstslZS. eMitaiuai .xrtta4 durA bin ,13 CtatI Bit Doä. bit Coojtti?! .Xrlllit'P t?i . , fftfttl tet E3o$l. aaann 14 Een!4. Cn ysy Bti3tft tn 'ZkZIarz t 3i3t WsrvlasdQr. Jad anavoliö. Ind.. 22 Februar 1858. TyeureS Kupfer. In den letzten Monaten ist der Preis für Kupfer ganz bedeutend in die Höhe gegangen und es hieß allgemein, daß ein französisches Syndicat, welches einen Corner" gebildet, die Schuld an diesen hohen Preizen trage. Vor einiger Zeit hielt sich Herr Eugen Secretan, der leitende Geschäftsführer der Socius des 3I6taux" von Frankreich, dessen Name in der letzten Zeit vielfach mit der Preissteigerung des Kupfers in Verbindung gebracht rourde, in London auf und erklärte sich gern bereit, einem Mitarbeiter der Pall Mall Gazette" Folgendes mitzutheilen': Xit ganze Angelegenheit ist von mir geleitet roorden, vnd zwar im Auftrage vcr Sociale dea Metaux", welche über sehr bedeutende Geldmittel verfügt. Ein eigentliches Kupferfmidicat" eristirt indessen nicht, trotzdem dies von verschiedenen Zeitungen behauptet wurde. Bisher ist das Unternehmen fast ausschlicßlich von französischen Capitalisten unterstützt worden. Wir würden allerdings die Mithilfe des englischen Capitals nicht von uns weisen, doch haben wir uns noch nicht um dieselbe beworben und haben es auch nicht nöthig. Einige Speculanten haben mir den Vorwurf gemacht, daß ich eigennützige Zwecke ver folae. Dieses ist durchaus nicht der Fall. Meine und meiner Genossen Abliebt bezteyi lediglich darm, jedem Minenarbciter, Händler und Fabrikanten, der mit der Kuprerlndustne in BcrblNdung steht, einen lohnenden Ertrag für leine Arbeit zu nchcrn. Wir wollen diese Industrie überhaupt auf eine gesunde Basis stellen. Es ist bekannt genug, daß sie zeit lanaenJahren schwer gelitten hat. Sie alauben alio " sraate der Revort:r. .da das Kuvier in der letzten Mi ., , . , , t - - i :u billig gewesen ist?" ' ' 7t,'.lk. r... :a v:. t,. ttte Herr Secretan. ..Der Kuvscrmarkt vi'uuktuy iituuvi. iui uuiiuui' I f J ' I wurde früher von den Besitzern englischer Schmelzwerke controllirt, sie zeigten jedoch nicht viel Muth und ließen es geschehen. da die Preise für Kupfer immer mehr sielen, schließlich kam s soweit. ' ' J 1 - ' VI i. lll lliiVl Vlltlb OlVUtUU U Durchschnitt 125 Pfund Sterling. lM S7nsfi trn '7fr IstTO fnif St ottr v v titi jnyv iu i j vib vvtklil Kupferbarren aus Ehile 110 Pfund, und im letzten Jahre war ihr Preis bis auf 30.10 s. gesunken." ,fn , - . . . 1 .Warum ist der Preis des KupserS m b - m. r r f rr tcscr kurzen Zelt so sehr gefallen? zragte der Berichterstatter. auplsü)Uio daran,- antwortete Herr Secretan, trugen die neuentdcckten Kupferminen am Lake Superior und in Arizona. Besonders am öake Superior lag daS Kupfererz dicht unter dem Erddoden und konnte so leicht bearbeitet werden, daß eö eine lohnende Ausbeute lietl GH ... X 3 CVC--.. ......St.' V.!-

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machte. Ich bin kein alter Mann als C 'S TäV ich mich doch in dies Geschäft begab, 'ls ,c,ne Kra,tc ent,ch,cden überschätzt, betrug der Preis einer Tonne Rohkupfer " ''Z "ther zu ,e,nem Leidwesen her.

mit. uuiHvii jeuij uyic.i wuiüc nie oie elNsiiUZreicuslen liavenyanoler oagewöhnliche Kupferausbeute der Welt in von zu überzeugen, daß es für sie viel

Amerika allein um da? Dreifache übertroffen. Dabei sielen auch die Weizenpreise immer mehr, und eö machte sich im Allgemeinen die Neigung für niedrige Preise geltend. So kani. es, daß auch daö Kupfer immer mehr im Preise sank. Viele Minen, die bisher noch mit einigem Vortheil in Betrieb gehalten worden r-i. i .j- m. c. ? . cf , loa, inaijicn oic vixuiu ganziicy sr I elnsleuen, weit cic enonare oel oem )eohne daß der Preis für dieses Metall in die Höbe aestieaen wäre, m Auaust 1836 bestand der Gesammtoorrath an verkaufbarem Kupfer, soweit sich dies feststellen lie, aus etwa 66,000 Tonnen, Schon im September desselben JahreS war dieser Vorrath auf 49,000 Tonnen gesunken, ohne das; Jemand diese VerMinderung der vorhandenen Kupferbet 2V 1 4SX . r M iiuiwt ju uiutimi u;ic. a oiupct: oracyie onmais einen reis von 15 s. für die Tonne und sank später noch. trotzdem sem Äorrath lm December des: selben Jahres sich auf 42,000 Tonnen verminderte." Was halten Sie eigentlich für einen anstandlgen.Prels für Kupfer?" fragte der Berichterstatter. Ter Normalmcrth." so antwortete Herr Secretan. läßt sich nicht bemessen, Er wird stets von den Schwankungen des Metallmarktes abhängig bleiben, doch wird er voraussichtlich nicht 125 übersteigen und nicht unter 38 10 s. fallen. Die jetzigen Preise scheinen ziemlich genügend zu sein. Es liegt na- : 1- l. c enr f . i ' . türlich nicht in unserer Macht, die Preise aus dem fetzigen Standpunkte zü halten, wenn sich ein Corner" zur Hinauf: schraubung derselben bilden sollte, doch r r t . c c. st ' r kann ich versichern, daß die Gesellschaft, deren Interessen ich vertrete, durchaus nicht daran denkt, den ZreiS für Kupfer auf ungebührliche Weife zu erhöhen. Allerdinas wissen wir ganz genau, daß wir den Bergleuten, welche in unseren Diensten sieben, bei böberen Vreiien des Metalls auch viel bessere Löhne bezahlen können. Ueberhaupt sollte das Publikum nie vergessen, daß der Minenbetrieb stets mit einem hohen Nisico verbunden ist. Wir laufen stets Gefahr, daß unsere Minen von schlagenden Wettern, Feuersbrünsten, Ueberschwemmunzen oder ahn'ichen Unfällen befallen werden, und jede vernünftig geleitete Mine sollte einen Neservefonds besitzen, um die Kostenderartiger Unglücköfälle decken zu können. In der letzten Zeit ist es vielfach vorgekommen, daß die .Kupferminen ihren Eigenthümern absolut gar keine Di. oidende beim Jahresabschluß geliefertbabm " ,

,cyasl nicyl meyr lyre ecynung fanoen. hinabfuhr, , sandte er an die Eongo-Ne-Unterdessen nahmen die auf Lager befind- gierung die Nachricht, er könne es unter lichen Kupfervorräthe immer mehr ab. den obwaltenden Umständen mit seinen

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. Unser Plan so erklärte Hm Sei ! cretan weiter, besteht darin, eine zu große Produktion von Kupfer zu verhindern. Die Koben Preise, welche das Kupfer gegenwärtig bringt, sind allerdings dazu angethan, diese Industrie zu ermnthigen, doch wollen wir eS verhindern, daß der Markt wieder mit mehr Kupfer überschwemmt wird, als er braucht, so daß der Preis wieder auf die frühere niedrige Stufe fällt, welche den Betrieb der Minen in vielen Fällen vollständig wcrthloö machte. Was der Kupferindustrie am meisten schadet, ist übergroße Cpcculation und fortwährende Schwankungen des Preises für dieses Metall. Unsere Arrangements sind übrigens noch lange nicht vollständig getrosten. Dazu gehört Zeit, doch geben wir uns der Hoffnung hin, daß es uns gelingen wird, unser Ziel zu erreichen. Meiner Ansicht nach wird der Normalpreis des Kupfers in der Zukunft 75 bis 60 Pfund Sterling für die Tonne betragen. Es ist allerdings möglich, daß man neue Kupferminen finden wird, welche auf den Preis des Kupfers im Weltmarkt nicht ohne Einfluß bleiben werden. Indessen ist-die von dieser Seite aus drohende Gefahr nicht so sehr groß. Jetzt werden bereits in Ehina und in anderen Ländern des Orients Eisenbahnen gebaut und Telegraphenlinien errichtet, und damit steigt auch naturgemäß die Nachfrage nachKupfer und anderenMetallen." Aus naheliegenden Gründen weigerte sich Herr Secretan, auf die inneren Detailö deS von ihm befürworteten Planes einmachen. Seine Angaben sind übrij ' . o-r r r- V gens zum großien ycnc cuocjeu, uiw was er sagt, zeigt zur Genüge, daß in der That eine Verschwörung zur wlUkurlichen Fortsetzung der Kupferpreise besteht. Tipplttv. Bekanntlich wurde Tippu Tib, der ehemals größte Sklavenhändler in Centralafrika, von seinen früheren Genossen nicht allzn freudig begrüßt, als er sich im letzten Frühjahr mit seinem Gefolge nach Stanley Falls begab, um scmcn früheren Genossen mitzutheilen, daß sie sich fortan auSZchlieLllch dem Elfenbein Handel widmen müßten. Einige dieser arabischen Handler mit Mischenslelsch hatten sich ihm bisher stets untergeordnet, weil dieS in ihrem Interesse laq. als er zedoch jetzt erklärte, daß er bcr.t Skla venhandel ein Ende bereiten wolle, da erwiderten seine alten Freunde und Kac r . r . , meraoen, ,ie wuroen sorran lyrer eigenen rnr i. rr r t r c3e geyen uno sicy weoer um inn nocy "in seine ri l , r . . r u , tYf rtft-lt lt nrt lAtlAAlfffnlaS V ilin r""'"9 v y. in ihre Dienste genommen, und er gab sich der Hoffnung hin, daß es ihm mit seiner eigenen Mannschaft gelingen werde, ' r, f r t A j UAk I -i M. ft 4 llur"l- Vi-i -l E"de zu machen und sich ,u dem D'str.ct frtn I r II r! IS itt-r wiuiiuii nuuv ui9 r, ff. , Alle Sklavenhändler, die sich, wie alljährlich üblich, an den Stanley Falls elngqunöen hatten, um aus die Jagd nach frischer Menschcnwaare" zu gehen, iv""" l4Vv "'"n um V.UlVlt lUHt r ,M ,r hnfo sich nn ib,-, et,;, Zr fntn sisfi lHrtmmrr linX vt s n vf rr lfm tt.i.v...., " y. iiv..v wauft und dürfe nicht erwarten, daß ihm jcfet xxod) Jemand Folge leiste. Sie fürchteten ihn nicht und gaben ihm nur den Nath, seiner Wege zu gehen, wenn er sich keinen weiteren Unannehmlichkeiten aussetzen woll?. Dies 'war für Tippu Tib eine große Enttäuschung. Er hatte sich mit der Hoffnung geschmeichelt, daß es ihm gelingen werde, wenigstens l . n . - . i n ... r f t . c vortheilhafter fein würde, wenn sie sich 'm Zukunft nur noch dem Mandel mit Elfenbein widmen wollten. Sie liehen seinen Ueberredunaskünsten einfach kein Gehör. Tippn Tib sah sich nicht im Stande, mit seiner Mannschaft allein den Kampf mit den halsstarrigen Sklavenhändlern . ' ' v- . - ' aufzunehmen, ajcii dem nächsten 'am'J '. . . L pser, welcher den EongoFlnsz zur Küste Geanern nicht aufnehmen, jedenfalls hmufa er nickt nur n?n? qttnit,'ttn sondern auch etwas mcbr Truvven und vor Allem zwei bis drei europäische Ofsiciere, welche ihm bei dem Kampfe gegen die Sklavenhändler hilfreich zur Seite stehen könnten. Er habe allerdinas Truppen genug, aber eö würde ihm -sehr erwünscht sein, dieselben durch eine kleine tf . , f t i r Avlyellung geuoler Gruppen vom unlexen (sonao her xu verstärken i)cm Wun cye lppu lvs m nun .k. . f Folge geleistet worden. Auf Befehl der Eonaolegicrung hat 'Eapt. Van de Veldc, einer der ältesten und bekanntesten Agenten des Eongo-Staates, in Vom ine Truppe von L00 Honssa-Soldaten oraanisirt, die unter den Befehlen weißer Ossiciere stehen. Die Erpedition wird vorausttcktlick binnen wenigen Taaen Stanley Falls erreichen, vnd dann kann der Kampf gegen die Sklavenhändler aus Zanzibar losgchen. Es ist dies der erste Versuch, dem Sklavenhandel in jener Gegend von Eentral-Asrika durch Waffengewalt ein Ende zu machen. 1 ' O o Frankreichs Finanzlage. Die neueste französische Ministerkrisiö ist zum Theil darauf zurückzuführen, daß eine Mehrheit der Kammer fest entschlos seil ist, die Finanzlage des Landes endlich zü verbessern. Wie die meisten europäischen Staaten. so leidet auch Frankreich schwer durch die rr.t. s.Ia t .n .r. ...v coa :ci? .. .. n . folgendes bestehenden Militärsnstems : i, diese Folgen machen sich bei ihm, obwohl es reicher, als die meisten ist. doch "ch bedenklicher, als bei den übrigen geltend. Der Grund hiervon liegt hauptsächlich darin, daß Frankreich nicht uur die Kosten einer ungeheuren Landund Seemacht in der Gegenwart bestreitet, sondern dabei auch noch für die Sünden seiner früheren Regierungen, namentlich für die verderblichen Kriege des Kaiserreichs büßen muß, die hm eine Staatsschuld von rund dreiundzwanzig tausend Millionen Franken aufgebürdet haben. Der Dienst dieser alteren und neueren befestigten" Staats, ! schuld, welche lowM die fünf Milliarden

.4-.' - der KtlögSentschädigung von 16,1 als die Kosten der Wiederherstellung des Heeres, der Festungs- und Flottenbauten einschließt, erfordert einen Betrag von 882 Millionen Franken, wozu noch der Dienst der schwebenden" Staatsschuld, der kurze Zeit laufenden Schatzscheine :c.. mit nahezu 100 Millionen hinzutritt, so daß die Verzinsung und Abtragung der Staatsschuld im Ganzen annähernd ein Drittel des nind drei Milliarden betragenden ordciitlichenJahrcLbudgcts vorwegni.nmt. Nahezu ein zweites Drittel wird von den Ausgaben für Heer und Flotte verschlungen, von ocncn oie erzieren 536 Millionen im ordentlichen und 84 im außerordentlichen Budget, die letzteren 181 Millionen im ordentlichen und 6 im außerordentlichen betragen. So . ungeheure Summen für die Bestreitung ' if 1 von nusgaven, ourch oie n l cy r s auch nicht die Sicherung des Friedens . l v 2 a." r : .x. ...... V...-.X. cijcugi au, tonnen rnuiuuuj uui uuiuj j die äußerste Anspannung, ja Uebertreibung der Steuerkraste des Landes ausgebracht werden, und wie anderwärts, da- ! ben auch die Negierungen, die einander j ln Frankreich seit siebzehn Jahren gefolgt sind, das Geld genommen, wo sie es ' fanden", d. h. wo es am bequemsten zu nehmen ist: auf dem Wege der indirecten Steuern. Die Folge liegt heute zu Tage: die indirectcn Abgaben belasten alle Erzeugnisse der Landwirthschaft und Gewerbe mit einem Kostenzusatz, der den Tauschwerth derselben künstlich erhöht, und haben dadurch eine allgemeine Steigerung aller Waaren, namentlich aberder LebensMittel, und dadurch auch der Lohne herbeigeführt, welche wiederum zur Wirkung hatte, daß die französische Industrie in vielen Zweigen concurrenzunfähia gemacht und vom Weltmärkte verdrängt. ja daß Frankreich selbst mit auslandlschcn, bedeutend billigeren Waaren förmlich überschwemmt wurde. Indem aber so die Gcwcrbthätigkeit der Nation erlahmte, mußten unausbleiblich auch die vielgerühmten indirectcn Steuerquellen umso schwächer fließen : was die Zölle mehr einbrachten, ging doppelt an den Abgaben des inneren Verkehrs und des durch die Noth eingeschränkteren Verbrauchs der Massen verloren. Dann kamen die opportunistischen Aerzte, die als Heilmittel neue und erhöhte Vertheueruna brachten, was wohl einige Wenige bereicherte, aber das allgemeine Uebel nur noch verschlimmerte. Heute hört man denn auch von den verschiedensien Seiten den Nuf: So kann es nicht weiter gehen; da muß radical, d. h. von der Wurzel aus, geholfen werden : Die eigentliche Wurzel des Uebels kann freilich pie einzelne Macht in Europa nicht beseitigen: das gegenseitige Mißtrauen und die Spannung, die alle Mächte veranlassen, sich bis an die Zähne zu bewaffnen, wären nur durch gegenseitige Verständigung zu heben, und wie schwierig eine solche selbst in unseren fortgeschrittenen Zeiten ist, das sieht man schon an den vergeblichen Anstrengungen, welche die Diplomatie macht, um auch nur über die verhältnißmäßig kleine bulgarische Frage ein Einvernehmen zu erzielen. So lange also die jetzige Gruppirung der europäischen Staaten fortdauert, wird Frankreich seine AuS gaben für Heer und Flotte schwerlich um sehr viel vermindern wollen. Ebenso wenig dürste an dem andern Drittel des Budgets, der Verzinsung und Tilgung der Staatsschuld, für die nächsteZeit viel xu sparen sein. Aber wenigstens bleibt der Nest des Haushalts, die Milliarde der bürgerlichen Verwaltungskosten, dieser Sitz eines verrotteten BureaukratenthumS mit seinen zahllosen Mißbräuchen. Hier kann allerdings die Art an die Wurzel gelegt werden. Namentlich gilt dieS, wie gesagt, von dem System der indirek' ten Abgaben. Der Budgctausschuß hat. verschiedene Vorschläge gemacht, darunter den einer Erbschafts- und einer Getränkestcuer. Hinter ihm steht eine Mehrheit der republikanischcn Partei, namentlich der radicale Flügel. Ein Theil der Gemäßigten hingegen und sämmtliche Monarchisten bekämpfen diese Anträge. Das Ministerium lehnte sich zar im Wesentlichen an den Vudgetausschup an, besaß aber nicht Kraft genug, um die beabsichtigten Neformen den Geanern in der Kammer gegcnübcr zu vertreten. Fraglich ist allerdings, ob sich in Frankreich überhaupt ein dauerhaftes Eabmet bilden laßt. Jörn Inlanöe. I n eine in grasten Theil von sikrta hat während zwei Tagen der le':cn Woche wieder ein Blizzard getoi t, welcher überall große Verheerungen anrichtete. Man berichtet sogar, daß ihm mehrere Menschenleben zum Opfer ge fallen sind. Der Aufenthalt in Dakota ist in diesem Winter-entschieden nicht an genehm gewesen. Das qaiize Gesicht mit eiternden Pocken bedeckt, betrat dieser Tage der Eapitain Martin Thompson von der Kohlenbarke Montana" eine j Apotheke in Elisabeth ,n VUw Zersen. Der erschrockene Apotheker hatte rncht Eiliaeres zu thun, als an das Telephon zu lausen und im Vlatternhospital von dem interessanten Falle" Anzeige zu machen. Bald daraus kam ein Wagen und holte den Eavltarn in das BlatternHospital ab, in welchem gegenwärtig acht " 4 rv Y fl A. . zcranre liegen, 'yompson fiammr vor cri ( r rr :r r. .. a iorjoiiyir, ivo nnc üa,,llllc wwy. D er Ackerbau-Eonlmissäk Eolman in Washington hat aus Europa eine Sendung von Seidenraupen-Eiern erhalten, welche er an alle solche Perso nen, die im Stande und Willens sind, Seidenraupen ii züchten, auf vorherige Anmeldung kostenfrei verabfolgen will. Hm' Eolman hat außerdem während der letzten zwei Saisons von amerikanischen Seidenproduccnten Cocons zum Preise von 95 EentS per Pfund angekauft und beabsichtigt, noch mehr Cocons zu erwerben, um mit dem Aufwinden der Seide aus den Cocons Versuche anstellen lassen. A r ,n v u r, d e r große FleischMonopolist von Chicago, will den Schlächlern in Davcnport und in Rock Island zeigen, daß er in seiner Art ein allmächtiger König" ist. Er richtet jetzt in Davcnport ein großes Kühlhaus ein, und zwar in Boung K HarfordS früherer Kutschensabrik. Da EiS roirh im pbe-

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ren töcktöecr - untergebracht und das ganze' Gebäude, welches viele Carladungcn Fleisch halten soll, wird durch eine ncupatentirte Vorrichtung kühl gehalten werden. Davenport soll der Stapelplatz wcrdcn, von dem aus Armour eine Anzahl anderer Städte mit Fleisch versorgen will. Ein schändlicher Mord ist in Omaha in Nebraska in der Schnapsspelunke von Owcn Maginnis verübt worden. Dort gericth Wm. Ferguson, ein farbiger Desperado, mit einem farbiaen junqen Aufwärter in Streit, der

die Pooltische bediente, und drohte, als man ihn hinauswarf, mit Nache. Er ; betrat kurze Zeit darauf wieder die . Wirthschaft, bewaffnet Mit einem 0ewehr, das er sofort auf den Jungen richtcte und abfeuerte. Der aber hatte sich schnell unter den Tisch gedrückt, und der Schuß traf den hinter ihm stehenden Milchfarmer Ole Oleson aus der Umgegend von Florence in die Brust und tödtete diesen auf der Stelle. In dem entstehenden Wirrwarr entfloh Ferguson, wurde aber bald uachher eingcsangen. I m N e p r ä s e n t a n t e n h a u s e der Staatsgesctzgcbung von Iowa ging es bei der Debatte iiver die Bill, welche den Verkauf von Tabak an Personen untcr 16 Jahren verblutet, recht heiter her. Thompson beantragte, das Alter der Tabaks:Unmündigkeit auf 60 Jahre auszudehnen. Holchki wollte alle Staatsbcamtcn und Geistlichen eingeschlossen haben. Eraig von Lee County beantragte, dan Unmündige, welche Tabak ungesetzlich kaufen, denselben Strafen unterworfen sein sollen, als die Verkäuser, und daß es Erwachsenen zur Pflicht gemacht werde, ihre Cigarrenstumpen und öieste von Primchcn sorgfältig aufzubewahren, um zu verhüten, daß dieselben rauchlustigcn Unmündigen in die Hände fallen. Die Bill wurde schließlich Mit 56 gegen 32 Stimmen angenommen. " I n dem K o st h a u s e de? Frau Julia Vurns in Cambridgeport in Mas sachusetts wohnte bereits seit drei Monaten ein 22 Jahre alter Mann aus NeuSchottland, Namens Henry E. Hennessn. Der junge Mann war stets ruhig und bescheiden, und Niemand hatte eine Ahnung davon, daß er das ganze Haus in Ausregung und Schrecken versetzen werde. Er hatte neulich in Gcsellschast der ubrlgen Kostgänger sein Abendessen cingenommen und befand sich eben im Ge--sprach mit einem derselben, äls er plötzlich -ausstand, Allen ein kurzes Lebewohl zurief, blitzschnell seinen Revolver ans der Tasche zog und sich dann eine Kugel durch den Kopf jagte. Er siel zurück, und war beinahe anaenbllckllch eine Leiche. Niemand weiß, was ihn zu der schrecklichcn hat bewegen hat. E i n e elektrische Briefund Packetpost ist die neueste Verbisserung, welche demnächst die Welt beglücken wird, falls sie sich überhaupt bewahrt. Wie nämlich ans Baltimore gemeldet wird, soll sofort zwischen dort und Washington eine Versuchsbahn angelegt werden, um die Ausführbarkeit der Erfindung eincS David G. WcemS zu erproben, welcher mit automatischen, d. h. keines Führers bedürftigen Zügen Briefe und Packcte befördern zu können glaubt. Das 'Geleise für die Bahn wird 20 Fuß über dem Boden angelegt werden und bedarf nur eines leichten Unterbaues. Wenn sich die Cache bewähren sollte, so würden Briefe und Packcte zwischen Chicago und New )ork, Baltimore, Washington in etwa zwei Stunden befördert werden können,' und die Ehicagocr Morgenzeitungen könnten in St. Paul, Oniaha und St. Louis fast zu gleicher Zeit wie in Chicago erscheinen. Der Bricfverkehr und der Transport von Zeitungen würde auf diese Weise derart be schleunig! werden, daß man unwillkürlich lofst, die Erfindung werde kein schön Traum bleiben. Eine entsetzliche That ist von vier Scheusalen in Louisoille, Ki)., begangen worden, die dadurch nicht gemildert wird, daß sie nicht vollständig zur Ausführung kam. Ein Angestellter der Short Line"-Bahn, Wm. A. Boaartner, der gerade seinen Lohn erhalten hatte und sich spät Abends auf dem Heimwege befand, wurde auf der TrestleBrücke der Bahn von vier plötzlich aufspringenden Männern angehalten, die ihm sein Geld abforderten. Zwar schlug Bogartner den vordersten nieder, aber seiner Gegner waren zu viele. Mehrere gemaltige'Schläge auf den Kopf betäubten ihn und bald lag er mit fest zusammcngeschnürtcn Händen und Füßen und einem Knebel im Munde am Boden. Dann wurde ihm sein Ueberrock und sein Geld fortgenommen. Aber nicht Raub allein war die Absicht der Bestien, sondern auch Mord. Sie' banden den Geknebelten und Gefesselten, der sich 'weder regen noch schreien konnte, mit Stricken quer über das Geleise und entfernten sich. Welche Minuten entsetzlicher Todesangst Bogartner ausgestanden haben muß, welcher wußte, daß in kurzer Zeit der Schnellzug von Lcrington die Brücke pafsiren werde, überlassen wir den Lesern, sich auszumalen. . Schon hörte er in der Ferne das Rollen des heranbrausenden Zuges, da noch eben zur rechten Zeit kam ein anderer Bahnangestellter über die Brücke, sah ihn liegen und schnell ihn losschneidend, rollte er den Gefesselten an die Seite. Eine Minute später sauste der Zug vorbei. Bogartner hatte keinen seiner Angreiser erkannt, und eS hat deshalb noch kine Verhaftung vorgenommen werden können. " V on Minden in Iowa wir berichtet, daß der Fcldtug gegen die Wirthschaften dort von Neuem eröffnet worden ist. So kam ein Eonstabler oon Oakland in Begleitung . eines Deputy aus Shelby mit dem Morgen-Eyprcßzug dort an, um sofort eine "Durch suchuna .Jlx. t...!,X...i...W er ms veroaullg vczcilyneien zlrllifchaften vorzunehmen. Mit Haftbefehlen waren die Beiden im Voraus ausge-' rüstet. Es . wurden dann auch zwei Eigenthümervon verdächtigen Häusern" verhaftet und nach Oakland abgeführt. In Akron In O h i o wurde vor einigen Tagen eine heftige Erderschütte rung verspürt, welcher laute Detonationen, wie oon einer Erplosion, vorangegangen waren. DieBcwohner verließen erschreckt die Häuser, doch wurde kein weiterer Schaden angerichtet'. Die Ur sache der Erschütterung. ist unbekannt.

V.v r-'i'- i'-v V -v .' c ajf'fw ., t-'rv.'

tac(tCit y..- , Ärn WnSlss!4 i ; ,' , AuS London rölrd iix Kölnischen Zeitung geschrieben : Es läßt sich mit Zahlen nachweisen, daß der Verbrauch des hellen englischen Bieres, des Bitter" und des Pale Ale", in England und den englischen Colonicn und Besitzungen abgenommen hat. Der Ausfuhrwert!) desselben ist in den letzten zwölf Jahren um eine Million Lstr. gefallen; und zwar nicht allein zum Vortheil des englischen dunkeln Bieres, des Stout", sondern bedeutend mehr zu Gunsten des deutschen Lagerbiers. Tec Geschmack des enalischen Publikums hat sich eben geändert; der englische Burger glaubt so drückte sich der Standard vouk 10. Januar aus nicht länger mehr da schwere Ale vertragen zukönnen. Für deutsches Lagerbier giebt es daher einen grossen, stetig sich erweiternde!! Markt in England ; auch werden hier allerlei dorten Biere von Deutschland aus eingesührt ; aber es fehlt merkwürdigerweise noch an bayerischen Bieren. Der Unternehmungsgelst, welcher ganz Paris m:t bayerischen Vierstuben überfüllt hat. scheint die banerischiN Brauer betreffs Englands ganz im &tQ) zu lassen, so viel verlautet, giebt es hier noch keine echte bayerische Blerstuoe, wo ausschlietzlich Bräu vom Fasse zu haben ist. Und doch ließe sich mit deren Einrichtung in London ein gewaltiges Geschäft machen. Es ist zwar übertrieben, wenn der Standard sagt, daß das hiesige Lagerbier oft ein gemeines, widerliches, wahrscheinlich in England selbst von ungeschickten Nachahmern festländischer Brauer gemachtes Zeug sei ; aber leugnen läßt sich nicht, daß das vorhandene Angebot dem offenbar vorhandenen Bedürfniß nicht entsr!,e M T-ie Mittheilung der St. James' Gazette" über die Entdeckung einer neuen Verschwörung gegen das Leben des Zaren enthält folgende Einzelheilen: Letzter Tage wurde ein im Sterben liegender Offizier in ein Hospital in Petersburg gebracht. Er hatte sich ins Herz geschossen und die Aerzte erklärten sofort, daß die Wunden tödtlich seien. Nachdem man ihm dieses mitgetheilt hatte, sprach er den Wunsch aus, wichtige Enthüllungen zu machen. Man schickte sofort nach den Behörden, aber ehe diese ankamen und ehe überflüssige Zuhörer aus dem Zimmer entfernt werden konnten, gestand er, daß er versucht habe, sich selbst zu tödten, weil er den Kaiser nicht habe ermorden wollen. . Als Mitglied einer revolutionären Gesellschaft habe ihn das Loos getroffen, den Mord zu begehen. Nur so viel hörten die Personen, für deren Ohren nach Ansicht der Behörden diese Mittheilungen nicht bestimmt waren. Die Leute wurden sofort verhaftet, da aber zwei von ihnen den höheren Ständen angehörten und im Hospital angestellt waren, wur den sie nach einer scharfen Verwarnung entlassen. Die obigen Nachrichten stam men angeblich von Jemanden, welcher selbst den ersten Theil des Geständnisses des Sterbenden angehört hat. Nachdem die herbeigerufenen Beamten anaekom men wan, lauschten sie gespannt den Mittheilungen des Sterbenden, nahmen sie zu Protokoll und eröffneten dann ein Kreuzfeuer von fragen auf den Offizier, welches auch einen gesunden Mann hätte erschöpfen müssen. Mit welchem Nesultat ist unbekannt. Ob der Ofsizier seine U)cltvcrschlorenen genannt oder eine Andeutung zu ihrer Entdeckung gegeben hat, wissen nur die Beamten, welche die Au sagen niedergeschrieben. Aus Münster theilt man über den Aussehen erregenden Verlauf einer Schwurgerichtssitzung Folgendes 'l . "N . . , . ? .r mir: juit Äiillage laviere aus wlsscnrnchen Meineid, und die den Geschworenen vorzulegende rage war von dem Vorsitzenden dahin gestellt, ob der Anaeklaate schuldig sei, wissentlich einen Meineid geleistet zu haben. Der Staatsanwalt beantragte, die rage zu verneinen, stelltc aber, als der Vorsitzende ihn darauf hinwies, dafz er doch verschiedene Mo mente hervorgehoben habe, welche für . c.f...,77: c.!...?. r 5 . ucii jiujiiunujeii x'icincio ipremen wur- ... .' szt ' js As. . e V ocn, oeill criHisyof anyclm, eine enrsprechende Frage hinzuzufügen. Die geschal,. Der Staatsanwalt beantragte nur, den Angeklagten dcö fahrlarnaen Meincids für schuldig zu erklären, die Geschworenen erachteten den Angeklagten aber des wissentlichen MeineidS für schulbist, der (vcrlchtshos beschloß icdoch ein stimmig, daß die Geschworenen sich zum Nachtheil des Angeklagten geirrt hätten, und verwies die (-ache zur neuen Vcr Handlung vor das Schwurgericht der nächsten Sitzungsperiode. .Man darf gespannt auf den weiteren Verlauf der ache sein, die einen interessanten Bei trag zum Schmurgerichts-Verfahren in mehr als einer Beziehung giebt: Ein Staatsanwalt, der für Nichtschuldig ..;... rtt.rr. r r rw piaioin j vcscyworene, welcye die Anklage, die der Ankläger fallen läßt, aufrecht erhalten ; ein Gerichtshof, der ein stimmig, den Spruch der Geschworenen für falsch erklärt. Ob der Angeklagte ,n der nächsten Sitzungsperiode des sah lässigen Meincids für schuldig erklärt werden wird ( u e b e r v 0 r t h e i l u n g. (Beim Rapport.) H?rr Hauptmann, ick melde aeborsamst. i' will mick über 'n Koch beschweren!" Weßhalb?" . c .-.r. ....3 t.: ) Vlli , Cl UÜC100HYCIH UIl vcuu Tbee'" -.a. wies denn?" No. 's heiße braune Wasser gibt er uns, aber fck Nstt'sn frl"f s.lkk v.v -w. ,"!)' fc Auf eine wahrhaft originelle Alt ist dieser Tage der Londoner Schauspieler Wilson Barrett sein Mobiliar losaeworden. Ein Dieb erfuhr, daß der berühmte Mime im Begriffe stand, auözuziehen, erschien in dessen Abwesenheit mit einem großen Möbelwagen und packte sämmtliche Möbel auf Anordnung W. Aarrett'S" hinein, wobei ihm dessen Diener natürlich behilflich waren. . Philanthrop (der einen am ständig gekleideten Herrn schwer betrunken in Berlin Unter den Linden" auf dem Straßenpflaster sindet): Stehen Sie doch auf, Herr, Sie erfrieren ja hier!" (Da sich der Mann mühsam erhoben): Soll ich Sie nach Hause füh ren?" W wenn Sie s s so liebenswürdig sein wollen!" Wo wob nen Sie denn?" Jn Sch schieoet-bem!"

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GK0SSD Schmcrzenlicilmittcl, gegen Rheumatismus. ' Khumatlmus I Jahre geheilt. Orizinal.Bericht, 1882. Erneuert 25. April. 1886. Mehr als 30 Jahre aa chroni,chem NheumalismuS elmen. Hunderte "Saegeben und viele ierzle ohne Erfolz um Ratb gefragt. Gebrauchte Morrhium um zu schlafen. Wunderbar geheilt durch Ct. JakobS Oel. Dauernd wiederhergestellt; keine Rückkehr der Schmerzen m Vier Jahre?7 I. E. Bonfal, New Bloomsield. -. Vcrrs Csunr?, Pa. Kheumattmu S0 Jahre geheilt. Original-Bericht, 1832. Erneuert 1. November, 1886. Mein Vater, 4S AorkStraße, litt 30 Jahre. Füße und Beine rsaren stark angefchwollcn. Aerzte und andere Heilmittel brachten keine Heiluug. Gebrauchte Ct. Jakobs Oel und wurde Vollständig geheilt. Kein Rückfall in fünf Jahren. Frank Durgen, Bangor, Me. Rheumatlmut 20 Jahre geheilt. Original-Bcricht, 1882. Erneuert 16. Februar, 1887. Dreißig Jahre gelitten. Für Wochen in Bette. Gebrauchte alle anderen Heilmittel ohne Erfolg. Gebellt . durch ein und eine ialbe Flasche. Gesund und wohl. In 5 Jahren kein RüSfall. D. M Rearih Constamine, Mich. , Obige Zeugnisse sind Erneuerungen früherer Verichte on Leuten, melche durch Et. Jakob Oel theilt wurden und die nach Kerlauf von Jahren .ein, Rückkehr oon Schmerzen gedabt bftden. Allenthalben in den Apotheken ju haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. BalUrnor Uä, iiiililil Cures Removes Tan, Sunf rn, Bee StlngSf Mos qulto and AU Irr.Arrt CitAR. nirixs, cLOTcnrs, Humors, Elrüi-marVii, end every sormosskia blemlsiißa. poeltlvely cured on tho raoet dalicato skin without leaviB a scar, bj IZox OiTi trxLQXLt. Prlco 25cts., SOcts. and tl ' At druist3 or by maü. The HopJPÜl "Kxs.fg Co., li'ew London, Cona. Lfttle Ilop PiiU sor sick-headacha, dyspepsla, blliouanKS and canstipatioa bave no equid. 25c I allen Scotbctcn zu daden. y2oZ ci Den einkitten Wen T?,ufrff ' taonftattbid farrittBrlli rtMHnvint - j -7 ' - z tund leitHcttiabemiwt unyeuvaren Kaueren ' y t - -T.7-. r . r s m 1 (Seschlechtskrankheiden sicher und dauernd zu Keilen, ferner, genaue Aufklärung über I trifte derselben und Seiluug, zeigt daS e, I die Buch it 8ktttnnas.krr:"2Z.i anndstteit! WkidttailkN ttoe x vtuser, Auft.. 250 Snren mit ia Kei!ben levens. treuen Bildern. Wird tn deutscher Srracke , gegen Einsendung ton 25Centi in Post! Eternits, soraiam rerva, tret renanr!.. ! Vierern: iDeutrke,i.innr,iilln 'ton Plare. nahe Broadway. ew York,l I N. f. I JnkianavoliS. Ind.. beim Buch, I I Händler ct. Keyler, 29 Süd Delaware &U oy7 TiO vyarv od HdZxHi& O 9 fflt die 6aion 1887. M. Esylör, Office : 400 NordWet Stf. ET Telephon S4. Indianapolis WATEE COMPANY 23 Süd Beunsvlvsniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum xm ken, Kochen, Waschen, Baden, für Hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußerer deutlich mäßig. Tliomcu A. Morri, Vräftdcnt. 531 feg, Sgr 0ützt WAÄUA IME arnrnt Okttfiedie kürzeste und SeSe Linie bin Ot, X-iOxrlö, liXlsiOTXirl, IdLeuato.a, Ioir Nebroska, Texafl Ax-lKnxxaias, Oolo rado, Ner Mexico, Deoota nu Oallfor-nio iJ. Daß vkhubett ist bau CUta und die Schi,en find ant Stahl. Die tgc hab ht tnefteu Verbesserungen. Seder Zvg H t Schlasdagen. Passagiere, ob sie nu DiLtte nfter Klasse oder Smigeanten.Dillete Hader verdeu durch unsere PassagierzSge r?er SW befördert. Ob Si, uun ein Ulet zu Sizten tn, eiu ereursionsbilltt der irgend ei tt Sorte kisenbahubillet woll, koru . äe, pd schreibt Sie au H. Z. Derinir, sfiftent eenixal yaffagi-5kt. bog valdmgt und Satcoil 5ii Zvd'r k O. H ill, Ota'I Codt 6t. oiil, SJtn. C. S. w's ,5..?oe t! Deutsche n mm : BGillnP, au Etablirt seit 7859 J öwKMMM.) Ecks Hassaa und Spnics Streat, (Trlljune sxUOl&ff,) . New York, besorgen all Äxtaa yoa !, ,OehätnxHgen,Peroruilaußrrun(i t'tc für die Zeitung, otc für alle deutschen Blätter in dea Ver. Staaten und Europa. Sämmtlich Deatsch-Amri1caniscbe Zeitaagea litgen in unserem Geschaf tt-Lokal cur srelsa Xlnmlcht dea PublUruia au k

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