Indiana Tribüne, Volume 11, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1888 — Page 1

MM i I l'P vVviy v f ; h Jahrgang 11. Office : No. 140 OstNarhland Straße. Nmnmcr 155.

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uns einen Spiegel vorzuhalten. Blicken Sie in den Svieael. der Ihnen Ihre ei aene Geschichte vorhält, da sehen Sie Ihr , Angesicht, das wesentlich anders ist als das, welches Sie jetzt aufzusetzen für nöthig sinden." Nachdem Bebel mit dem Adel fertig war, nahm er die Bürgerlichen, besonders die Liberalen vor. Ich bin der Meinung," sagte er, daß die Bestrebungen für die Befreiung und Unabhängigke t des Bürgerthums und für die Mitbethätigung des Bürgerthums an der Staatsgewalt gerade so revolutionär gegen die alte bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung, gegen das absolute Königthum und das feudale Eigenthum waren, wie heute die Bestrebungen der Sozialdemokratie gegen die bürgerliche Staats- undGesellschaftsordnunz. (Widerspruch bei den Nationalliberalen). Wenn Sie das bestreikn wollen, so lesen Sie nur einmal die Beschlüsse zener Congreffe, die der Abgeordnete Dr. Bamberger Ihnen neulich vorgeführt hat, der Congreffe von Aachen, Troppau, Laibach, Verona ; lesen Sie die Staatsnoten eines Metternich und Gend aus jener Periode, wie man überall im deutschen Reiche Verschwörer, Königs- und Fürstenmörder witterte, insbesondere dann, als im Jahre 13 l9 aus den Reihen der Studenten heraus Sand den russischen Spion Kotzebue gemeuchelmordet" hatte ich will auch einmal diesen Ausdruck gebrauchen ; dann, als im Jahre 1830 in Frankfurt a. M. das bekannte Attentat auf die Hauptwache vorgekommen war u. s. w., u. f. w. ; genau damals dieselbe Auffassung gegen das iberale Bürgerthum, wie heute gegen uns ! Auch dort handelte es sich um Bestrebungen, die gegen die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung und nicht bloß gegen die Fürstengewalt gerichet waren. Der Staat, wie er damals war, der abjotute taat, hatte genau so eine eigenthümlich ausgeprägte EigenHumsform seinem Charakter entsprechend. wie der heutige Staat sie hat." Mit bitterer Ironie geißelte Bebel den Vorwurf von Seiten der Liberalen, daß die Sozialdemokraten Gewalt gebrauchen wollen. Er erinnerte daran, daß das Gedicht : Wir färben roth, feie färben gut, Wir färben mit Thranneublut. von dem Achtundvierziger Revolutionär Braß herrühre. Dann fuhr er fort: Wollen Sie, meine Herren Liberalen, wettere Beweise aus Ihrer eigenen Geschichte der letzten Jahrzehnte?. Sollich Ihnen vorführen, wie zu einer Zeit, als Sie bereits in gewiffem Grade die Macht besaßen, als Sie bereits eine parlamentarische Vertretung im preußischen Abgeordnetenhause und sogar die Majorität hatten, von Ihnen befreundeter Seite direkt hochverrätherische Worte aller Art gefallen sind, und Hochverrätherische Pläne in den verschiedenlten Formen geäußert wurden? Ich kenne ein hervorragendes Mitglied der nationalliberalen Partei in diesem Hause, von dem gelegentlich des preußischen Ver-faffungs-Konflikts das Wort gesprochen wurde: Man sollte den Köma von Preußen an den ersten besten Laternen pfähl hängen." Ich sühre das nur zum Beweise an. wie das liberale Bürgerthum damals urtheilte. Nachdem man mit der schönen Begründung, wir arbeiteten auf den gewaltsamen Umsturz hin, abermals das Sozialistengesetz uns als Mühlstein an! den Hals hängen will und sogar den Versuch macht, die Bestimmungen noch zu verschärfen, da habe ich es für nothwendig gehalten, an alle diese notorischen Thatfachen, die uns älteren Lebenden, weil selbst erlebt, noch sehr genau im Gedächtniß hasten, einmal zu erinnern und die Herren einmal, ich will sagen, zur Ordnung aufzurufen ; einen stärkeren und vielleicht passenderen Ausdruck will ich nicht gebrauchen." Die gewaltige Rede Bebel'S hatte denn auch zur Folge, daß die Regierung mit ihrem Antrage durchsiel. Draytnat)riö)tea. Die Fidelity Bank. Cincinnati. 21. Februar. Der DistriltZ'Anwaltim Bundesgericht bean tragte, da Verfahren gegen I. W. Wil. shire. welcher beschuldigt war, zusammen mit dem berüchtigten E. L. Harper bei den Geschästen der .Fidelity Bank" daS Bun. dtS'Bankgestd übertreten zuhaben, wegen Mangels an genügendem BeweiSmaterial niederzusalagen. Dem Antrag wurde entsprochen, und Wilshire sowie seine

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Bürzen wurden skeig.5ssen. Mit der Anklage gegen Du lunglückliche Joste Holme,, in der gleisn Angklegenheit. wird man wahrscheinlK) bald ebenso ver fahren, f Großer Bankerott. P i tt S b ura. Sl. -Jebr. Die Eisenfabrikanten Grafs. Benr.ett & Co. machte heute ein Asstgnmens.s Die Verbindlichkeittn belaufen sich auf $1,200,000, die Aktiva auf $600.000 W $300.000. Der Zucktk..Trust'. Ne York. 21. Febr. Da Senat?. Comite zur Untersuchung deS Zucker Trusts- war heute vitder in Sitzung. Mehrere der Fabrikantm wurden verlört, weigkltkn sich aber, Aalsagen zu machen. Da? Comite wird die Sache dem Senate vorlegen und btantraaen daß die Be treffenden wegen Mißachtung bestraft wtrden. ' George A. Moller von de'r No'td River Co. sate au?, daß der Träft für 45 Millionen Antei'scheine ausgegeben bade, daß man ibm für die Fabrik seiner Compagnie $700,000 in Anteilscheinen geboten, er jedoch vorgezogen habe, da? Ganze für $355.000 zu verkaufen. Kongreß. Washington. 21. Febr. Weder im Senate noch im Repräsentantenhaus , kam heute EtwaS von Wichtigkeit vor. Im R,prastntantendause wurde die Re solution zur Aenderung der Bundesverfassung eingereicht, durch welche dit Poly gamie (Bitlzzeiberei) verboten werden soll Eindrecherin und Au bre ch erin. Vay City, Mich.j 26 Febr. Carrle Fiel), ein junges Frauenzimmer auS Se dawar.y. welches wegen Einbruchs ver hasitt worden war, riß heute früh gegen Uhr ihr Bettzeug 'in Streifen und breite einen Strick daraus. Dann riß sie das eiserne Netzwerk an dem Zellen fenster los und suchte sich an dem Strick zur Erd: hinui t r zu losten. Plötzlich riß aber der Strick, die Unglückliche stürzte 30 Fuß hinab, schlug mit dem Kopfe auf und. rlitVerletzungen, an denen sie wahrscheinlich sterben wird. Ihre Schwester, welche auf dieselbe Beschuldigung gefangen saß, wäre ihr gesolgt, wenn nicht der Strck gerissen wäre. LkW AND OltDEB. Terre Haute, 21. FebruSr Der Stadtrath beschloß heute Abend, den Polizeisuperintendenten Lawler und den Capitän Vandever abzusetzen, weil die selben bis sitzt die Schankgesetze nicht durchführten und den Wirthen gestatte ten. ihre Lokale zu jeder beliebigen Zeit offen zu halten. (Die guten Zeiten für die Wirthe in Terre Haute, um welche sie von ihren hiesigen Collegen stctS beneidet wurden, scheinen vorbei zu sein. Qttüabtl. Der kranke Kronprinz. London. 21. Febr. Der Krorpr'nz schlits bester letzte Nacht und hustete weniger. Die alarmirenden Berichte sind ohne Begründung. Nachdem Dr. Mackenzie gestern den HalS des Kronprinzen untttsucht hatte, hielten die Aerzte eine Consultation und einigten sich über die demnächst einzu schlagende Behandlungiweise. Die An schwellung unter dem rechtkn Stimmband :st fast ganz weg, und die Schleimhäute sehen blaffer auS als vor der Operation. Der Klanke aihm t leicht und feine Stimme ist krüstiger. Bei alledem kann kein Zweifel sein, daß man in Berlin da? Schlimmste befürcht t und sich darauf vorbereitet.' Blömarck beabstchtigt die Einsetzung einer Regent schaft zu regeln, und U te sein Ziel viel leicht schon erreicht, wenn die Kronprin zesstn ihm nicht so heftige Opposition machte. Weder der Kronprinz noch die Kranprinzesstn sind Freunde BiSmarä'S. Der Kaiser ist so alt, darj sein Tod niemals unerwartet kommt und in solchem Falle würde BiSmarck lieber den Prinzen Wilhelm, als den Kronprinzen auf dem Throne sehen. Eine ganze Familie ver giftet. Wien, 21. Febr. In Bakuguana. Ungarn, starb eine auS 9 Personen be stehende Familie in Folge deS GenuffeS von altem Schasfleisch. Der OrtSbürger meiste? hatte dieses Fleisch vergiftet und als Köder für Wölfe ausgelegt. Kaufmann freigesprochen. Strabburg. 21. Februar. DaS Kriegsgericht in Zabern im Elsaß hat den Jäger Kaufmann, welcher der Tödtung eines französischen WildhüterS (Brignon) auf angeblich französischem Boden ange schuldigt war, von der Anklage sreige sprachen.

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