Indiana Tribüne, Volume 11, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1888 — Page 2
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Eischewt &&gfi$ Vd S SVStSgS. OVitlfltchi .rUune laatt durch d5 ?,4xZ Ctatl ?tr die enstce .Sri.!" Cittl pfi 04f . ,zssÄ?s t Cni3. Ve, ,ugzZcht la Cc;sES;:ta;i7kS 3 V 3a;i. Ofärcs 5 9 G. MKvlsdJr. Indianapolis, Ind., 21. Februar 1888. Technisches ErzieyungSwesen. Herr Jacob Schönof, amerikanische? Cousul in Tunstall m England, hielt kürzlich in der Beethoven Männerchor, Halle in Ne Jork einen Vorttag, mU chcr es verdient, in weiteren Kreijen besannt zu werden. Herr Schönhof erklärte zunächst, er habe im Auftrage des StaatSsecretärS eine längere Reise durch Europa gemacht, um über den Stand der teckniicken. indnskriellen und kunitae werblicben Eruebunasmetboden. über
y ' 1.. I departement zu berichten. 1 Uilil fuhr Herr Schonyos fort: Die Ursache, warum ich mit dem franzosischen System beginne, ist, daß es das einzige wirkliche System in Europa ist. Das französisch: Erzichungswescn ist neueren Datums ; die Republik hat ein ausgezeichnetes System der Volkserziehung geschaffen, welches allen Ansprüchen der höheren Bildung genügt. Das System basirt auf den Ideen von Pestalozzi. Frocbcl und I. I. Rousseau. Man faßte dabei in's Auge, daß der Anschauungsuntcrricht der zweckmäßigste sei. Das deutsche System in industrieller und kunstgewerblicher Beziehung bietet viel, soweit polytechnische Schulen, die einen gewaltigen Einfluß auf die EnlWickelung der deutschen Industrie erlangt haben, in Betracht kommen ; ähnlich verhält cS sich mit den Kunstgcwerbcschulen, aber die eigentliche Volksschule hat den althergebrachten Modus beibehalten. Ueber das englische System ist wenig zu sagen; das technische Unterrichtswcsen ist mangelhaft geblieben, weil man die Ansicht yat, daß die Engländer allen Rationen über" seien, und dieser Grundsatz steht der Entfaltung technischer Hochschulen in England im Wege. Erst in neuerer Zeit ist eS etwas besser geworden und man hat Schulen für den Handfer? tigkeitsUnterricht eingerichtet. Das französische Schulwesen kann, wie erwähnt, als Muster gelten. Es werden dort für den Volksuntcrricht jährlich 300.000,000 Franken ausgcgeden ; die Schulen sind frei, wie in Rew Jork, und in vielen Schulen, in Paris z. B., sind Küchen eingerichtet, in denen Mahlzeiten für 1 bis 2 Sous an die Schulkinder abgegeben werden. In den Pariser Arinndistrikten werden an die Kinder Ehecks" vertheilt, für welche sie das Essen erhalten, auch wenn sie nichts bezahlen können; ja man liefert den armen Kindern auch Kleidungsstücke. In Paris wurden im Jahre 1830 11,000 Francs für Erziehungswesen ausgcgeben und jetzt (1887) 30,000,000 Francs, oby etwa G,OOO,OOO, die aber inen bedeutend größeren Kaufwerth als bei uns haben. Ebenso reichhaltig wie die Mittel sind auch die Erziehungsanstalten ; man macht nicht nur die Kinder mit den Elemcntarfächern bekannt, sondern ertheilt ihnen auch allgemeinen Handfertigkeits-Unterricht, umdem Kinde Liebe zur Handarbeit beizubringen und u zeigen, daß Handarbeit nicht schändet. Außerdem wirkt man damit fördernd aus das geistige Anschauungs-Vcrmögen des Kindes ein." Man beginnt mit dem Kindergarten, deren es.in Paris 120 mit 130,000 Kindern gibt. Diese Kindergärten sind hauptsächlich in Arbciterdistricten ein Segen, da die Kinder, von 7 Uhr früh bis 6 Uhr Abends dort beschäftigt und genährt werden, so daß die Eltern ungehindert der Arbeit nachgehen können. Aber noch ist nicht Alles, was geschehen könnte, geschehen! Zehn Procent der Ausgaben der Stadt entfallen auf Erziehungszwecke. Die Knaben haben in den Primärschulen Handfertigkeits - Unterricht. Erst machen sie Papparbeiten, und vom zehnten Lebensjahre an wird ihnen Unterricht im Modelliren ertheilt, Drechsler- und einfache Schreinerarbeiten werden ihnen gelehrt und in den höheren Elaffen werden ordentliche Tischlerarbciten geliefert, ja es wird Eisen verarbeitet und geschmiedet. Gegenwärtig sind von 230 Knabenschulen 90 mit Werkstätten für Holz- und Mctallarbeiten versehen. In den Madchenschulen wird neben den gewöhnlichen Unterrichts - Gegenständen Zeichnen und Nähen, ja in den höheren Classen selbst Kleidermachen gelehrt und außerdem auch Gartenbau, Porzellanmalcrei, Anfertigung künstlicher Blumen tc. In Vordeaur namentlich fand ich in den Schulen von Mädchen außerordentlich gut gezeichnete Landkarten vor. DieS sind die Folgen des Anschauungs-Untcr-richts. Außerdem gibt eS in Frankreich für die verschiedenen Kleinindustrien Lehrlingsschulen, so für Schreinerei, Metallarbeite?, Wagenbauer, Uhrmacher :c. Alle diese Schulen haben in der kurzen Zeit ihres Bestehens ausgezeichnete Resultate geliefert. Dem praktizchen Unterricht schließt sich natürlich auch ein theoretischer an, und in einer dieser Anstalten werden sehr seine Meß- und Wäge-Jnstrumente hergestellt. In der Uhrmacher namentlich will man einen jungen Mann in den Stand setzen, eine ganze Uhr in allen ihren Theilen selbst herzustellen. In Lyons hat man eine Weberschule und die "I'röres cliretiens" haben in Paris IS technische Schulen, deren Werkführer Fabriken angehören, für welche die Schulen arbeiten. Da.durch sparen die Schulen Kosten und die ' junaen Leute können, 'wenn sie dieselben verlassen, in einer Werkstatt sofort Arbeit erhalten. Für den ehrcursus wird eine geringe umme bezahlt. In Air, Chalonö und Anaer hat man drei- ReaierunaSschulen, welche Handwerker für die Flotte ausbilden. Was nun die Kunstschulen anbetrifft. so ist man in Frankreich der Ansicht, daN daS Zeichnen nach natürlichen GcgenstänDin da? . H2m5Btflftt sei. iln den
Arbeitszeit, X'öbne :c. an das Staats- surk, öanau eic. uine oer venen un,rc . J r ' i..r...f... c.c:v.i. r.j. :.. rt-:::a.
ivtMiiiiit f v 7s. i v a rr 1 i v ma der gewerblichen Kunst nicht getrennt. Man hat in Paris eine Malcr-, BildHauer und architektonische Schule. In den Provinzen sind die Schulen den kunstgewerblichen Bedürfnissen genau angepaßt und in Paris finden in jedem Sommer Neunions" statt, zu denen die Schüler der Provin.;ialschulcn eingeladen werden. Ihre Arbeiten werden auögestellt und event, prämiirt. Die Schüler erhalten während des Besuchs per Woche 5 Francs, die Lehrer 6 Francs. Die Einrichtung ist noch neu, doch ist man zweifelsohne im rechten Fahrwasser. In Paris hat man speciell Schulen für industrielles Zeichnen für Juweliere, Eiseleure, Metallarbeiter :c. und die Arbeiten oieser Schulen sind denen in ' anderen Staaten bei Weitem voraus. Dies wird auch in Deutschland anerkannt und in Dresden erklärte mir der Direktor der Kunstgeroerbeschule, daß man die besten Lehrer aus Frankreich erhalten hätte, die in den dortigen Anstalten ausgebildet worden seien. In Berlin hat man ein KunstgcwerbeMuseum und ebenso in allen anderen aroken Städten Deutschland's, wie München, Dresden. Düsseldorf, Frank . . rr-' . . c . r ä . - .-i gewerbeschulen befindet sich in Kaiserslautern ; auch die Krefelder Schule für ! Weber hat sich einen Weltruf erworben. ' m r..t. CV L 1 vevcrel, aroerci, .'luslerzeicynen ?c. wird dort gelehrt. Auch in Ehcmnitz und Mühlhcim giebt es solche Schulen." Damit schloß Herr Schönhos seinen hochinteressanten Bortrag, für den ihm die Versammlung ihren Dank votirte. Slnfclrtttfcfc innere Sage. (AuS der Derl. VollSzeit.') ' Leber die Entwickelung des russische Selbstherrscherthums in absteigender Richtung unterrichtet nichts besser, als ein Vergleich zwischen den ersten Regierungsjahren der beiden letzten Zaren. Alexander II. wurde 1855, nachdem der Tod die Russen von der unerträglichen Tyrannei des Zaren Nikolaus erlöst hatte, als Befreier begrüßt, und die ihm damit zugedachte Rolle machte ihm soviel Vergnügen, daß er gern darauf einging, mit liberalen Schlagwortcn zu spielen. Mehr als Spiel war die Aera der Resormen, welche von 1855 bis 1865 dauerte, wahrlich nicht, sonst wäre sie nicht spurlos vorübergegangen. Selbst die vielgepriesene Aufhebung der Leibcigenschast macht keine Ausnahme. Weil sie den Bauern zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben gab, kann man heute, nach zwanzig Jahren, noch kein Merkmal sittlicher Veredlung indem Bauernstände wahrnehmen, derselbe ist vielmehr, seiner Selbsterhaltung wegen zum Kriege gegen den grundbesitzenden Adel verurtheilt, verwilderter geworden. Bei alledem war Alexander II. im ersten Jahrzehnt seiner Regierung ein Freund von milden Maßregeln und das genügte für's Erste den nicht verwöhnten Russen. Er konnte ungefährdet durch alle Gebiete seines Riesenreiches reisen und that dies gern, da cramit sich und anderen einbildete, in landcsväterlichcr Weise die Bcdürfnisie seines Volkes zu erforschen. Eine vollständige Aenderung seiner Regierungswcise erfolgte nach dem Aufstände der Polen 1663 und dem ersten Attentate, das 1865 sein Leben bedrohte. Sein Sohn und Nachfolger Alexander III. war von seinem Regierungsantritt an ein Freund der krassesten Reaction. Im alten Kaiserschloß zu Gatschina, wenige Meilen von Petersburg, verschanzte er sich gegen die revolutionäre Partei seines Landes und verlren seme Burg nur im äußersten Nothfalle auf kurze Zeit unter dein Schutze zahlreicher Baionette. (?lne stutze, an die er sich lehnt, kann jedoch auch der Selbstherrscher von Gotteö Gnaden nicht entbehren. 2llerander III. suchte sie bei den Panslawistcn, die leine Abneigung gegen westeuropäische Cultur theilten und lyren Emsluß ausbeuteten, Rußland immer russischer zu machen. Was aus der liberalen Aera Aleranders II. noch übrig war, sollte mit stumpf und tiel ausgerottet werden Aus der Verwaltung wurden nach und nam Alle entfernt, die int Verdacht frei sinniger Meinung standen, und alle Gewalt in die Hand von Männern wie Tolstoi und Poöedonoszem gelegt. Im Juskizwesen und im UnterrichtSwescn wuroc rückwärts resormirt und die ortho dore Kirche, deren Oberhaupt der Zar "1 . ' W ., ".. . - - r ijr, in seocr veise vcgunsttgr. cuszlano sollte von einem Irnde ms zum anderen uniformirt werden. Eine Verwaltung. . r r r f r ein )lauoe, ein H)ecr vom ttaurasus bis Finnland, das war PobedonoSzcws Ideal. Wo ciqenartlae Bildungen be standen, begann die rücksichtsloseste Rufsificirung. Wie mit dem Deutschen in den Ostseeprovinzen verfahren wird, ist bekannt. Dieselbe Behandiuna erleiden die zablrcichen deutschen Kolonien in Eüdrußland und zum Theil auch in Polen. Der Ausschluß der Fremden ist letzt Grundsatz m Rußland und soll auch durch die Zollschranke an der Grenze erreicht werden, wenngleich die sinanziellen Rücksichten znr Aufstellung des den Verkehr erschwerenden Zolltarifs mitgewirkt haben. Rußland isr durch die Fremden aus dem Zustande tiefster Barbarei erlöst worden; wer wagt, zu leugnen, daß es wieder in denselben zurückfallen wird, wenn die Fremden erst wieder vollständig ansgetrieöen sind? Die Gefahr ist um so größer, als auf innere Unruhen mit Sicherheit zu rechnen ist. Die Nihilisten regen sich wiederum mächtig. Im letzten Jahre sind wieder Attentäte auf den Zaren versucht und Verschwörungen entdeckt worden, ehe sie bis zu einem bestimmten Plane gereist waren. Die Theilnehmer sind überwiegend jüngere Leute, Studenten, Ofsi-' ziere, doch sind auch andere Klassen der russischen Gesellschaft unter ihnen vertreten. Die Leitung derselben muß in ungeschickten Händen liegen, denn bisher sind die Verschwörungen immer von der ihrer Findigkeit wegen gerade nicht berühmten russischen Polizei entdeckt worden. Dessenungeachtet sindcn sich immer wieder Jünglinge, die sich mit einem gewissen Fanatismus der vermeintlichen Befreiung vom Despotismus zum Opfer brinaen. Die Regierung glaubt durch
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Elnfüyrunq der Itrenatten Zucyt uno
vollständige Unterdrückung der freien Bewegung auf den Vildungsanstalten das Uebel unterdrücken zu können, während sie damit gerade zur Widersetzlichkeit icizt und in denjenigen, welche in Folge dessen aus ihrer Lebensstellung gcdrängt werden, der revolutionären Partei neue, oft recht verzweifelte Mitglieder zuführt. Was die Nihilisten erreichen werden, ist noch im Schooße der Zukunft verborgen. Sehr gefährlich können ihre Unternehmungen werden, wenn sie mit den Bewegungen zusammenfallen, welche sich in den Massen vorbereiten. DieReqierunq hat in den letzten Jahren den Adel o ungemein bevorzugt, daß im Bauernstände die Erbitterung gegen den? lelvcn verscharst ist. Run tragt sie sich noch mit der Absicht, durch Einführung einer neuen Klasse von Beamten die Bauern von dem Adel noch abhängiger zumachen; insbesondere soll die ?tegeluna aller aus der Bauernemanclpatlon noch schwebenden Entschädigangsfragen m die Hand dieier gcwln mit wenigen Ausnahmen der Adelskaste ungehörigen Beamten gelegt werden. Ihre ntscheidüngen können leicht agrarische Unruhen yeroelsuyren, wie tinjx in vaiizic. -In alledem kommt noch die traurige ttlnanzlage Rußlands, dessen Credit schon so gesunken ist, daß sein Finanzminister vergeblich an allen Thüren anklopfte, als er m letzter Zeit eme Anlelye avschlleßen wollte. Daher läßt sich Rußlands inncre Lage in zwei Worte zusammenfassen: ein starrer Selbstherrscher an der Spitze emes Relcks. in dem Alles schwankt. Im Treibsande. Tluch die Ver. Staaten haben, wenn auch in kleinerem Maßstabe, ihre Wüste Sahara: die Sand Hills, welche sich von Nebraska aus bis nördlich tief nach Dakota hinein erstrecken. Die Gegend ist trostlos und öde. Man kann hundert Meilen weit in ihr zurücklegen, ohne auf ein Haus zu treffen, und nur an denjenigen Stellen, wo Eisenbahnen die Wüste durchschneiden,' kann man in meilcnweiten Zwischenräumen die kleinen Wvhnungen c 5 " F rw r oer aynwaricr u. j. w. erviiaen. non einer gesunden Vegetation findet man in dem Landstriche kaum eine Spur. Hier und da hat sich ein Sandhügel an einem bestlmm.en Orte heimisch gemacht und sich mit dünnen Grashalmen und kurzen Eactusstauden bedeckt, sodaß der Wind der Wüste" nicht im Stande ist, ihn von oanncn zu wehen, im Allgemnnen zedoch besteht die ganze Gegend aus Treibsand. der sich hier und da zu Hügeln aufhäuft, l. . Ck C v t - r oie je naa; oer anne oes Wlnoes wacyen oder wieder verschwinden. Es tst wie ein stetes Kommen und Gehen, ein nimmer rastendes Entstehen und ebenso schnelles Versinken in das ewige Nichts", welches die Sand Hills" von Nebraska auszeichnet. Man könnte das Treiben auf dieser Wüste dem Getriebe der Meercswogen vergleichen, wenn man nicht wüßte, daß der Wellenschlag" in den Sandhills viel lungsamer stattfindet, als auf den Fluthen des Meeres. Von Bäumen und Sträuchern erblickt man in der Sandwüste kaum eine Spur. Auch die Thierwelt ist in ihr nur sehr spärlich vertreten. Ab und zu verirren sich ein paar hungrige Antilopen in die wüste Gegend, oder ein noch hungriger Eonote taucht in ihr auf, um vergebliche Nachforschungen nach Beute anzustellen. Manchesmal ziehen Wandervögel über die Wüste hin, welche anscheinend möglichst schnell über das trostlose Land hinüberkommen wollen. Sogar Eulen und Käuzchen scheinen an den Sand Hills keinen großen Gefallen zu sindcn und kommen in dieselben nur äußerst selten. Es ist selbst den fleißigsten Menschen kaum möglich, in dieser Wüstenei eine Heimstätte zu gründen. Der Treibsand verweht Alles, was sich ihm in den. Weg stellt, und es wäre Wahnsinn, es auf einen Kampf mit derartigen Naturgewalten ankommen lassen zu wollen. Vom Inlande. I ni R e p r ä s e n t a n t e n h a u s c von Iowa wurde dieser Tage eilic.Vill angenommen, welche bestimmt, daß nicht im Staate ansässige Ausländer, welche Grundeigenthum in Iowa besitzen, dieses binnen zehn Jahren veräußern müssen. Dieselben dürfen jedoch 32 Acker Land oder Grundeigenthum in einer Stadt im Werthe von $10,000 behalten, wenn dieses Eigenthum von einem Verwandten verwaltet wird, nur muß der letztere binnen zehn Jahren Bürger der Ver. Staaten werden. C. E. B e a l, ein bekannter Geschäftsmann in Clinton in Maine, starb dieser Tage unter allen Anzeichen von Vergiftung, kurz nachdem er in seinein Hause einen Whisky aus einer vollen Flasche getrunken hatte. Später trank sein 13 Jahre Itcr Sohn gleichfalls einen Schnaps und ist seither ebenfalls auf den Tod erkrankt. Der Inhalt der Flasche wurde von Chemikern untersucht, und es stellte sich dabei heraus, daß der Whisky mtt trnchnltt vergiftet war. ' Die Polizei ist mit der Erforschung des Geheimnisses beschäftigt. Nicht geringe Aufregung verursachte es ueulich in einem trafen bahnwaacn in BaltiTr.re, als die Passa giere die Wahrnehmung machten, daß eine Frau Namens Marn Vickman eine Unze Laudanum eingenommen hatte, um sich selber um das Leben zu bringen. ES wurde sofort ein Ant aerufen und es gelang demselben, sie zu retten, sodaß sie nach Sause gebracht werden konnte. In dcr dai ausfolgenden Nacht nahm sie ein Messer zur Hand und versuchte, sich den Hals abzuschneiden, wurde jedoch daran von ihrem Gatten verhindert, obgleich sie sich bereits eine tiefe Wunde beigeorach hatte. Waö der Frau das Leben verlei det hat, wird nicht gemeldet. Ermuntert d u r ch die Thatsache, daß sich alle kleineren Bewässerungscanäle m Jdaho sehr gut bewahrt haben, wollen jetzt Capitalisten daselbst einen großen AemässerungScanal anlegen. Er soll vom Boise Flusse, fünf Meilen oberhalb Boise Citv, ausgehen und zum Snakc:3!iver führen. Die Sohlcnbreite ist auf 30 Fuß. die Tiefe auf 5 Fuß, die Länge anf 80 Meilen berechnet. Dieser Canal wird zur Bewässerung von 300,000 Ackern Land genügen und auch zum I Ofr fc cv rr r? - j. ocruisrrloririco vsucr liefern, uniev
den Männern, die in dieser Angelegenheit in Boise zusammen kamen, waren die früheren Gouverneure Routh und Eaton von Colorado, Ingenieur Ncttleton und der' Coloradoer Capitalist Alfrcd Butters. Die zur Durchführung des Unternehmens gegründete Gesellschaft nennt sich IZoiss and Xainpa Canal Company." Ihr Präsident ist I. F. Curbis aus Boston. Joseph Chris man und 23m. Suddeth in Manssield in Teraö waren
von fugend ans freunde gewesen. ?le besuchten gemeinsam die Schule und lernten damals ein Mädchen kennen, in welches sie sich Beide später verliebten. Das Mädchen war ihrer Liebe nicht werth. Sie heirathete zwar Chrisman, . der ein einträgliches kausmannisches Geschüft in Manssield betrieb, ermuthigte aber nebenbei Suddeih bei seinen Werbungen und die Folge war, daß die Che sich zu einer höchst unglücklichen gestaltete, obgleich sie kaum zwei Jahre gedauert hatte. Chrisman verschaffte (ich unwiderlegliche Beweise, daß seine Frau ihm dieTrene gebrochen hatte, und leitete dann im Gericht eine Klage auf Scheidung ein, indem er gleichzeitig seinen früheren Freund wegen Ehebruchs verklagte. Dies machte Suddeth so wüthend, daß er den Beschluß faßte, Ehrisman zu ermorden. Er führte sein Vorhaben auch wirklich aus und erschoß Chrisman, als derselbe ruhig in seinem Ziminer saß. Der Mörder ist verhaftet, und wird wohl schwerlich dem Galgen entgehen. In R i ch m o n d, Va., ist vor einiz;en Tagen die Wittwe Shelton, Edgar Allen Poe's Juaendgeliebte und spätere Verlobte, gestorben. Poe und Fräulein j Royster wuchsen zusammen aus; Das' Mädchen wurde dann mit dem Kaufmann Shelton verheirathet, worauf Poe 1836 eine Ehe mit der Baltunorerm Virginia Clemm einging. Diese starb nach elfjähriger Ehe, und da Frau Shelon unterdessen Wittwe geworden war, knüpfte Poe im Juni 184 die alten Beziehungen wieder an, reiste nach Richmond und verlobte sich mit ihr. Im October reiste Poe nach 3!cw tyoxt, um seine Schwiegermutter nach Icichmond zu bringen; in Baltimore wurde er nächtlich von tlmmzeversangern ausgeyooen, zwei Tage und Nächte in einem schmutziqen Loche gefangen gehalten, seine einzige Nahrung war in schlechtem Schnaps ausgeweichter chlssszwieback, am Uvahltage wurde er, mehr todt als lebendig, von Stimmlokal zu Ctimmlokal geschleppt, und an einem derselben brach er bewußtlos zusammen; am folgenden Tage starb er. Mau shelton yat ihn nahezu vierzig Jahre lang betrauert. Frank Nelson, ein in dcr Nähe von Lawrcnceburg in Jndiana ansäßigcr Farmer, wurde vor drei Jahren angcklagt, auf Martha Shears, die 21 Jahre alte Tochter eines Nachbars, einen schändlichen Angriff gemacht zu haben. Er wurde von den Geschworenen für schuldig erklärt und zu 21 Jahren Zuchthaus verurtheilt, trotzdem er stets seine Unschuld betheuerte. Jetzt hat ein J.'cann vcamens George Leon, der kürzlich in Rush County wegen eines Diebstahls auf ein Jahr nach derselben Strafanstalt geschickt worden war, dem Verwalter des GefängnisseS folgende Beichte abgelegt: ch selbcr habe das Verbrechen begangen, we- . . - ji - gen oessen jetzt ranr Nelson sich im Zuchthausc beendet. Ich bekenne mich schuldig und will jetzt für mein Verbrechen bnßcn. Ich habe keine ruhige Stunde gehabt, seitdem ich hier bin und aq sur Tag Nelson an der Arbeit sehe. Als ich das letzte Mal in der Kirche war, nahm ich mir vor, die Volle Wahrheit zu bekennen und die Folgen zu tragen." Nelson wird wahrscheinlich sofort beqnadigt werden, aber die drei Jahre Hast, die r im Zuchthause zugebracht hat, nimmt ihm Niemand vom Buckel. Als dicserTaae ein Mann Namens Jsaac Mclville mit drei Freunden an der Farm des Viehzüchters Slade vorubcrsuhr, welche zwischen Milsord und Prt Jcrvis in Pcnnsylvanien beleqen, ist, sprang ein großer Bulle, der über die rothe Farbe der Schlittcndecke wüthend geworden, war, über den Zaun und auf den Schlitten los. Mclville kutschirte, und ehe er sich deffcn versah, hatte ihn dcr Stier auf die Hörner genommen und zwanzig Fuß weit über eine Bretterwand geschleudert. Durch das Brüllen der wüthenden Bestie wurden die Pferde scheu und gingen mit dem Schlitten durch. Der Bulle lief deni Schlitten nach und bohrte wiederholt seine Horner in denselben, ohne ihn jedoch umwerfen zu können. Er setzte die Verfolgung eine halbe Meile weit fort und kehrte erst dann wieder nach dem Hofe zurück. Ein Arbeiter Slades nahm sich inzwischen Mclvilles an, der bewußtlos im Schnee lag. Cs waren ihm drei Rippen gebrochen und er hatte außerdem noch Wunden in der Seite. Die Pferde vor dem Schlitten wurden erst nahe Port Jervis zum Halten gebracht. Der Schlitten war in Stücke gegangen und die drei Männer lagen an verschiedenen Stellen der Straße, 'alle mehr oder minder verwundet. Vom Llüölattve. EinSälomowirdges.ucht. Folgender merkwürdiger Rechtsfall liegt in Pest vor: Zu einem dortigen Kapitalisten kommt ein Bekannter mit dem Wunsche: Lieber Freund, ich soll eine Kaution dcponiren; seien Sie so gut und leihen Sie mir für diesen Zweck 25 Stück X-Loose." Der Kapitalist der die gewünschten Papiere zufällig vorräthig hat, ist mit Vergnügen bereit und der Besuch geht mit den 25 Loosen seiner Wege. Ein paar Tage später erwidert der Kapitalist den vorerwähnten Besuch aus folgendem Motive: Mein Bester, nun hätte ich X-Loose nothig, mindestens 10 Stück; wollen Sie mir so viele von den empsangenen 25 Stück zurückgeben?" Ja, mein lieber Freund, ich habe diese Loose, wie ich Ihnen gesagt, als Kaution deponirt. Hm, was ist da zu machen? Wissen Sie was? Ich besorge Ihnen 10 Stück andere X-Loose. Sind Sie'S zufrieden?" Natürlich. Das ist ja einerlei. Aber nur rasch, denn ich brauche die Papiere noch heute." In einer Stunde schon sind die Loose zugestellt und der ursprüngliche Empfangsschein über 25 X-Loose wurde auf 15 modisizirt. Die 25 Kautionsloose bleiben unberübrt im Devot und auk eines derlei
5cn entfiel bei oer letzten Zieh'nng der Haupttreffer. Dcr Kapitalist und sein Freund streiten nun darüber, wohin das mit dem Haupttreffer gezogene Loos gehört: in die Partie der 15, welche zurückgegcbcn werden müssen, oder zum Reste der 10, die Eigenthum des Entlcihers bleiben, kurz wem von den Bei den die Auswahl der Loose zusteht? Der nöthige Salomo wird eventuell aus deir Richtcrstande gesucht werden. -Der T e m p s" v e r o f f e n tlichr eine Corrcspondcnz aus Brüssel, welche sich ausschließlich mit dem Herzog von Au:nale beschäftigt und es dcr französischen Regierung zur Pflicht macht, dem Prinzen, welcher nach seiner Verbannung so großmüthig war, Frankreich das Schloß Chantilly mit seinen Kunstschätzen zu schenken, die Thore des Vaterlandes wieder zu eröffnen. Das Tecrct, welches dem Hcr:oa von Aumale
gestatten niürde, in's Vaterland zurück-1 zureyren, wurde vor der streitbaren Rechten weder als ein Sieg, noch ganz einfach als ein Erfolg angesehen", schreibt der Versasser. Folglich würde es sich nicht um einen politischen Act handeln, sondern um die ehrenvolle Maßregel einer Regierung, welche nichts schuldig bleiben will. Es genüge aber nicht, an die Dinge zu denken, man muß sie auch vollbringen und rechtzeitig vollbringen. Um des guten Rufes Frankreichs im Auslande willen, zur Ehre der Republik möchten wir, daß die Lösung nicht lange ausstünde." Es erscheint immerhin bemerkenswcrth, daß dieses warme Plaidoycr für den verbannten Prinzen in einem Organe der republikanischen Reglerung Ausnahme gesunden. Der iünaste russische Re-gierungs-Anzeigcr" veröffentlicht, laut einer Meldung aus Petersburg, den folgenden summarischen Bericht über die 'vuraiellung. von sieben Nihilisten: Auf Befehl des Kaisers wurden am 6. Oktober vorigen Jahres folgende acht Personen einer besonderen Session des Senats für Staatsverbrechen zur Aburtheilung überwiesen: die Kleinbürger Orshich und Petrowskij, Kosakencapitän Tschnernoff, Edelmann Alerandrin, Kleinbürger Ssigida nebst Frau, Veamtenfrau Trinitatskaja und Kleinbüracrin CSv ! r.rc- ! ucuuuiuivu. .'leiriocn waren angeklagt, einer geheimen revolutionären Vereinigung, die sich die Partei der Narodjana Wolja" nennt, beigctreten zu fein und zum Zweck der VerÜbung terroristischer Thaten Erplosivmursge'schosse aufbewahrt zu haben. Einige Angeklagte errichteten außerdem eine geheime Druckerei in Taganrog, welche am 23. Januar 1386 entdeckt wurde. Die Aburtheilung Oishichs mußte wegen Krankheit dessekben vertagt werden, die übrigen sieben Angeklagten wurden von der obengenannten Behörde schuldig befunden und zur Hinrichtung durch den Strang vcrurtheilt, fünf Angeklagten wurden Milderungsgründe eingeräumt. Sechs Angeklagte reichten Begnadigungsgesuche ein. Schließlich begnadigte dcr Kaiser alle sieben Angeklagten, und zwar Petrowskij und Ssigida zu Zwangsarbeit auf unbcstimmte Zeit, Alerandrin zu 18jähriger, Tschernoff zu 15jähriger, die Frauen Trinitatskaja zu 12jähriger, Ssigida und Feodorowa zu 8jähriger Zwangsarbeit." W i e ausLondon geschrieben wird, gab dcr Pastor H. Waller, ein pcisönlicher Freund des Generals Gordon in seiner Gedenkpredigt über den General folgenden, von einem getreuen Sergeanten über den Tod des Helden von Kbartum mitgetheilten Bericht. Als der General hörte, daß die Aufständischen in der Stadt wären, sagteer: Nun ist's vorbei ; heute wird Gordon getödtet," und ging hinunter, gefolgt von vier Sergeanten, welche ihre Gewehre mit sich nahmen. Er nahm einen Stuhl, setzte sich rechts neben das Palastthor, die vier Sergeanten stellten sich zu seiner Linken. Plötzlich galoppirte ein Scheik mit einigen Bagari-Arabern vor: bei; die Sergeanten waren auf dem Punkt zu feuern, da ergriff Gordon eines ihres Gewehre, mit den Worten: Heute sind keine Gewehre nöthig ; Gordon, wird getödtet." Der Scheik fagte Gordon, der Mahdi habe ihm befohlen, ihn lebendig zu bringeu. Gordon weigertc sich zu gehen, mit den Worten, er wolle sterben, wo er sei, nur solle man den vier Sergeanten kein Leid thun, da sie nicht auf die Aufrührer geschossen. Der Scheik wiederholte den Befehl dreimal, und dreimal gab Gordon dieselbe Antwort. Da sagte der Scheik ein paar Worte, zog seinen Säbel, stürzte sich auf Gordon und gab ihm einen Hieb über die linke Schulter. Gordon sah ihm gerade in's Gcstcht und leistete keinen Widerstand. Dann wurde er enthauptet und sein Haupt nach Omdurman zum Thore des Palastes begraben und ein Grabmal darüber errichtet." Beleidiaunaen troif&en Männern, welche Ehrgefühl besitzen, weroen rncyr nur in Deutschland, sondern auch in Grönland durch ein Duell gesühnt. Nur sind diese grönländischen Duelle sozusagen Lachduelle. Fühlt ein Grönländcr höheren Standes von einem Anderen sich beleidigt, so geht er flugs nach aus uno schreibt auch unter, den Grönländern giebt's Poeten ein Spottgedicht über den Gegner, das er seinen Freunden so lanye vordeklamirt, bis sie es auswendig wissen. Ist dies geschehen, so kündigt er seinem Widersacher an, daß er mit ihm da und dort zusammenzutreffen wünsche. Jener war aber auch nicht faul und hat seinerseits ein ähnliches Kannen verbrochen. Beide Parteien treffen sich nun am bestimmten Ort. Der Beleidigte giebt sein Spottgedicht unter Begleitung einer Art von Trommel zum Besten und seine Freunde stimmen im Chor mit ein. Er opfert allen seinen Witz, um die Anwesenden auf Kosten des Gegners zum Lachen zu bringen, und seine Freunde geben natürlich läut ihren Beifall kund. Darauf fängt der Beleidiger an, die Ohren der Anwesenden zu quälen. So wogt der Wortkampf hin und her, bis Jenem von den beiden Gegnern dcr Sieg zuerkannt wird, welcher sich als der witzigste Poet erwiesen. Diese ungefährliche und dabei sehr unterhaltende Art von Duell erfordert freilich einen gewissen Wil! Merrscdavrnvfeiskn, lange deutscht Pfkifen, Cigarrenspitzcn etc. bei Wm. Muüo. No. 199 OS Washington Str.
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