Indiana Tribüne, Volume 11, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1888 — Page 3

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Eine Grastntochter

Roman von Josephiae Gräfin Schwerin. (Fortsedung.) (5r sprang aus und durcymas; mir gros ßen Schritten das Zimmer. kannst hier auch nicht bleiben ans mehr als einem Grunde ist e3 unmöglich." Seine Gedanken qinqen suchend und fragend umher und blieben dann endlich an Haftner hängen. Freilich, seine Mutter war ihm roiderivärtig, von ihr einen Dienst zu erbitten sein Blut empörte sich dagegen. Doch sie war eine rechtschaffene und eine einfache Frau, und vor Allem, sie war die einzige, an die er sich wenden konnte ; der Sohn mußte es vermitteln. Habe nur Geduld bis morgen, mein Lieb, dann bringe ich Dich fort, zu braven Leuten, bei denen Du Dich wohl fühlen wirst." sagte er. Bis dahin sei mein starkes, gutes Mädchen." Er ging eilenden Schrittes die Treppe binab, die Straße entlang; es war etwas Fieberhaftes in ihm ; seine Pulse klopften, er mußte sich auf sich selbst und die Ereignisse der letzten Tage besinnen. Die breiten Straßen, die eleganten Hauser, die tausend kostdarerr Luxusartikel, die hinter hohen Spiegelscheiben zum Verkauf ausgelegt waren, die Equipagen, das vornehme Publikum, Alles das sah ihn fremd an und umspann ihn mit wunderlichem Zauber. Er hatte bisher mit zu dieser Welt gehört, er hatte selbst in den Eafös gesessen, aus denen ihm ein lautes Gesumme entgegendrang, er hatte selbst an der Seite einer vornehmen Dame plaudernd und lachend gegangen, wie dort jener Ofsizier, mit den silbernen Litzen auf den Aufschlägen vorbei, von heute ab schied ihn eine tiefe Kluft von Denen, die ihn sonst als den Ihren betrachtet er mußte erwerben für sich und sein Weib ! Mit einem tiefen Seufzer richtete n sich stramm auf; er war Einer von Denen, die für die hohen Ideen der Menschheit, für die Rechte des Herzens litten, er wollte einen Stein von den Schranken fortbrechen, welche Mensch von Menschen trennen. So sagte er sich, doch die rechte Begeisterung zu dieser großen That", wie er sie nannte, wollte nicht kommen. Er hatte Haftners Wohnung, im Süden der Stadt, da, wohin die vornehme Eleganz noch nicht gedrungen war und wo m vielstöckigen Miethshäusern Diejenigen wohnten, für welche der Lurus nur ein Erwerbs-, nicht ein Genußmittel ist, erreicht. Er war die drei Treppen emporgestiegen und schellte. Frau Hastner selbst öffnete ihm. Sie trug eine große blaue Leinmandschürze und war augenscheinlich in der unmittelbar neben der Flurthür gelegenen Kücte beschäftigt gewesen, aus oer Joachim ern starker Essengeruch entströmte. .Ist Ihr Herr Sohn zu Hause?" fragte cr. Ja, es ist feine Arbeitszeit, in der er sich nicht stören läßt," antwortete Frau Haftner, während ihre großen, scharfen Augen Joachim fest ansahen. .Ich hoffe doch, daß er mich spricht, iä) komme - in einer dringenden Angelegcnheit." Die kalten Augen maßen ihn noch einmal, dann wandte sie sich um, öffnete die gegenüberliegende Thür und rief hinein: Fritz, Herr von Steinitz ist hier, soll ich ihn zu Dir hineinlassen?Gewiß," klang es zurück. Frau Hastncr machte eine Handbemeaung gegen die Thür und verschwano in der Küche. Joachim trat ein. Fritz faß vor einem mit Büchern und Zeichnungen bedeckten Tisch, über ein großes Reißbrett gebeugt. Er hielt einen Bleistift zwischen den Zähnen, mit einem, zweiten zeichnete er und sagte, ohne aufzusehen: Bitte, nehmen (sie Platz, nur emen Augenblick,' ich bin gleich bereit." Er zeichnete n.och einige Minuten weiter, dann legte er die Stiste fort, schob das Brett bei Seite und reichte Joachim die Hand. Entschuldigen Sie, man kann nicht so im Moment die Arbeit abbrechen. Wir haben uns lange nicht gesehen." Ich war auf Urlaub bei meinen Eltern." Ach so! Nun, wie schaut es in der alten Heimath aus?" Unverändert häßlich und philiströs; doch davon ein anderes Mal. Ich komme beute mit einer Bitte zu Ihnen, um einen reundschastdienst, den eben nur Sie und Ihre Frau Mutter mir erweisen können ; ich wüßte Niemand sonst." Es kam gepreßt und leise über seine Lippen. Haftner sah ihn überrascht an. Um was handelt es sich?" fragte er. Joachim hatte einen Bleistift ergriffen und drehte ihn nnt nervozerHast zwischen Len Fingern. Ich lassen Sie mich kurz fein: Sie erinnern sich an Therese. Borchardt, die Tochter des Tischlermeisters Borchardt?" Haftner nickte. Eine alle, halb vergessene Liebe zwischen uns, aus frühester Jugend erwachte beim Wiedersehen heiß und leidenr r . t ' A- . scyaslllcy. yerejens Aater ist em Tyrann, der sie zu einer unmürdiaen Heirath mit einem ungebildeten und ihr verhaften Manne zwingen wollte. - Da auf den störrischen Alten nicht einzuwir? ken war. blieb uns keine Wahl. Therese mußte ihn heimlich verlassen. Sie bat mich hierher begleitet und ist auaenbllcktlf. 2 r fr' rf nu in einem vau9auc. vaie seyen em, daß sie da nicht bleiben kann, daß ich ihrem Vater und meinen Eltern die Thatsache erst mittheilen darf, sobald sie eine sichere und anständige Helmath gefunden hat. Bis ich ihr diese zu bieten habe, wird eine längere Zeit hingehen Sie begreifen das. Ich bitte Sie nun herzlich, legen Sie bei Ihrer Frau Mutter ein gutes Wort ein, daß sie Therese so lange bei sich ausnimmt. Unser inniger Dank ist ihr gewiß und Therese wird sich ihr gern in jeder Weise nützlich machen, sie ist an Thätigkeit gewöhnt." Haftner war aufaestanden und ging mit gesenktem Kopf m dem Zimmer auf un5 ab. ümhm. bm."

"Joachim folgte' ihm mit gespanntem Blick. Endlich blieb Hastner vor ihm stehen. Sie gedenken das Mädchen wirklich zu heirathen?" Joachim fuhr auf. Welche Fragte. Natürlich. Trauen Sie mir zu, daß tch Ihnen, Ihrer Mutter meine Geliebte in's Haus führen wollte? Kein Schatten liegt auf Theresens Ehre, sie ist meine Braut, mit diesem Gewaltschritt haben wir nur den Verhältnissen Rechnun actraaen: sobald meine Anae-

legenheiten so weit geordnet, sind, sühre ich sie als meine $nrn heim." Haftner hatte eine Wanderung wieder aufaenammen und saate nach einer kurzen Pause : Offenheit geacn Offenheit, Verr von relniy, ic yaoen oa eine große Thorheit begangen." nirft ntsimmrt TrtÄ O j.v..v tt ' i sagen Sie Sie, der Sie mir unzäh lige Male von Ihrem Widerwillen gegen Standesooruriheile, von Ihrer Empös rung über die Schranken gesprochen haben, welche une vornehme Minderzahl von dem armen, leidenden, arbeitenden Volk trennt? Und nun ich endlich dem dunkeln Dränge, der mich lange erfüllt, folge, die Klust überspringe, den Kampf mit den entwürdigenden Weltgesetzen aufnehme, nun nennen Sie es Thorheit?" Haftner lächelte, ironisch. Verzeihen Sie, Herr von Steinitz, von einem solchen Kampf sehe ich keine Spur, wo zwei Menschen, von der Leidenschaft getrieben, c v ? elnanocr angeyoren wollen. 4)le sozialen Uebel, von denen ich gelegentlich einmal zu Ihnen gesprochen, liegen auf anderen Gebiete,!, müssen durch andere Mittel geheilt werden. Darüber zu reden, ist jeht nicht am Platz. Lassen Sie uns bei dem konkreten Fall stehen bleiben ; zu einem Spiel, zu einer bloßen Liebelei ist das Mädchen zu schade ick kenne sie: sie ist brav und aus einer braven Familie; erhitzen Sie sich nicht," schaltete er ein, als Joachim sich heftig erhob. Sie gehen, wenn Sie die Sache ernst nehmen, Therese wirklich heirathen wollen, gewaltigen, nie endenden Kämpfen entgegen, Sie stehen vor einem Bruch mit Ihrer Familie, mit Ihrer Karriere, Ihren gesammten Verbältnissen, es gehört eine übermächtige Liebe dazu, um da stark zu bleiben und nicht zu bereuen, haben Sie das wohl überlegt?" Was ist da zu überlegen?" rief Joachim ungeduldig, Therese ist hier und ist meine Braut, wir haben uuwiderruflich entschieden." Unwiderruflich doch kaum," meinte Haftner, wahrscheinlich weiß hier noch Niemand davon und Ihren Eltern, Thercsens Vater gegenüber, wäre doch ein Ausgleich noch möglich." Unmöglich Therese darf nicht geopfert werden, sie liebt mich, sie vertraut mir und auch mein Glück ruht allein in ihrer Hand." Hm." Haftner blieb wieder vor ihm stehen. Sie geben mir Ihre Hand darauf, daß Sie das Mädchen heiraihen?" Meine Hand, mein Wort." Haftner drückte heftig seine Rechte. Dann soll sie bis dahin bei uns blciben." Sie glauben, daß Ihre Mutter einwilligt?" fragte Joachim freudig. Ich sorge dasür." Am folgenden Tage zog Therese in das Haftncr'fche Haus ein. Der Empfang war wenig ermuthigend. Frau Haftner firirte sie mit ihren kalten Augen scharf und sagte: Ich habe mich nur schwer entschlossen, Sie bei mir aufzunehmen ; ein Mädchen, das mit einem jungen Mann davonläuft, flößt mir natürlich kein Vertrauen ein, doch mein Sohn meint dafür bürgen zu können, daß Sie trotzdem sich brav halten würden. Da will ich's denn versuchen, doch ich bin eine strenge, ehrbare Frau, halte auf Sitte und Ordnung und Niemand kann mir ein für ein U machen." Therese senkte unter dieser scharfen Rede erglühend den Kopf. Joachim stand wie aus Dornen, er hätte am liebsten Therese mit ein hestigen Erwiderung mit sich genommen allein wohin? ihm blieb keine Wahl. ' Qso mußte er auch Stand kalten, als ' er . nZk n x ic il ein tfiuu ujinci iuj an lyn um oen orten wandte : .Und bnen. Äerr Lieutenant, sage ich gleich, daß ich viele Besuche, Spaziergänge und dergleichen, wie es jetzt unter Brautpaaren Mode, ist, nicht dulde. Ein oder zwei Mal die Woche mögen Sie Ihre Braut besuchen; hat man sich wirklich lieb, so braucht's nicht, dav man sich alle Tage sieht, die Liebe hält vor, und wie die Sachen hier, zwischen Ihnen und dem Mädchen, nun einmal stehen, muß ich doppelt darauf halten, daß mchts Ungehöriges geschieht." Ich muß mich allerdings Ihren Ve? stimmunaen suaen." entaeanete er leichenblaß, doch kann ich nicht umhin, es auszusprechen, daß Sie uns die Abhan gigkcit von Ihrer Güte stark fühlen lauen." (pie zuckte die Achseln. Ich habe stets daraus czelalten, daß in meinem Hause nur geschieht, was ich für richtig und anständig nndc." Trotz dieser ersten bittern Stunde ronnre oann yerese nicht klagen. $vai Hastner übertrug ihr eme IRelhe häuör ... tr r , c t- r -. r n ucyer uroetien, o:e sie sonst selvjr verrichtet batte. da sie kein Mädcken bielt. Arbeit ist das beste Hilfsmittel gegen qualende Gedanken, an denen es Ihnen rr.'rirr c h r woyi Nicyr seylen wlro, sagle sie. Da Therese das ihr Aufgetragene umsichtig und gut ausführte, war sie mit ihr zufrieden, das bescheidene und stille Wesen des Madchens gesiel ihr und so schwand allmählich etwas von dem Vorurtheil, mit dem sie es zuerst betrachtet hatte. Wenn sie Therese auch kein loben des oder freundliches Wort sagte, so emvkand diese doch, daß sie ihr woblaesinnt wurde. Die Arbeit, die ruhige Ordnung der kleinen Häuslichkeit thaten ... , , . . t X er i. : lyr wom, uno oogirlcy sie yily wcinq sah und er be: den Mahlzeiten meist uemlick still war. so hatte sie doch das deutliche Gefühl, an ihm einen Freund zu besitzen, auf dessen Beistand sie zählen durfte. So war sie zufrieden und ergab sich geduldig in die nothwendige Warte zeit. Joachim hatte das schwerere Looö; in ihm war nichts von Ruhe, Sammlung von Geduld, sondern nur ein maßloses

Drängen und Ä5oaen. etn Tturm der Gefühle, den er nicht dämpfen konnte. An demselben Tage an dem Therese in das Haftner'sche HauS eingezogen, hatte er an seinen Vater und an Borchardt ge? schrieben. Sein Abschiedsgesuch sowohl, als eine Rücksprache mit seinem Borgesetzten, hatte er hinausgeschoben, bis er von dort Antwort erhalten. Borchardt schrieb nicht an ihn, sondern an seine Tochter. Er erklärte ihr, daß er mit dem Lieutenant von Steinitz nichts zu thun habe, ihr aber wolle er saa.cn,' daß er bereit sei, das Geschehene

u vergeben und zu vergessen, wenn sie ofort zn ihm zurückkehren und Bergselds Frau werden wolle, der einmal so in sie vernarrt sei, daß er selbst jetzt noch ihr seinen rechtschaffenen Namen zu geben bereit sei. Er hoffe, sie werde seine väterllche Nachsicht anerkennen und rncht zögern, Gebrauch von dem Mittel zu machen, das sie wieder zu einem ehrbaren Frauenzimmer mache, da er überzeugt fei, ' daß nur die leichtfertige Moral des Herrn von Steinitz sie zu einem so unwürdigen und entehrenden schritt verleitet habe. Gleichzeitig erhielt Joachim einen Brief seines Vaters, den Ausbruch eines Ues empörten, leidenschaftlichen Gefühls. Nie hätte ich aealaubt," schrieb er, daß mein Sohn sich so tief erniedrigen, fo Ehre und Pflicht vergessen konnte. Schämst Tu Dich nicht, gleichsam unter den Augen Deiner jungen, reinen Schwestern ein Lleoesveryaltnl mit elnem Mädchen anzuknüpfen, daß an Stand und Bildung tief unter Dir ist? Wenn Dich aber Dein ungezügeltes Tem- -perament. Dein eraltirtes Empsinden, i l. fi r c r r f r "v . ! oas sui) leioer von sruy an vci ir einwickelte, zu solchem Vergehen verleitete. so mußtest Tu Mrttu und Wege finden, es zu. sühnen, Dich mit dem Mädchen auseinanderzusetzen, ohne Deinen vcamen, Deine Pflichten als Ofsizier und als (ohn zu verletzen. Daß Du als Gatte eines solchen Mädchens den Rock des Königs nicht mehr tragen kannst, sagst Du Dir selbst, was willst Du thun, wohin Dich wenden? Welche Zukunft eröffnet sich Dir? Diese Fragen müßten Dir die kindische Thorheit Deines Bemnnens vor Augen fuhren. Ucoerlegst Du aber, was Du Deiner Stellung als Kavalier, als Ossizicr schuldig bist, vedenkst Du, welche Hoffnungen ich auf. Dich gebaut, welche Opfer ich meinen Söhnen gebracht, um ihnen erne ehrenvolle Zukunft zu sichern, welche Pflichten Du gegen Deine armen, unversorgten Schwestern hast, die dereinst nur auf ihre Brüder angewiesen sein werden, dann wirst Du nsehen, dan Tu schlecht und unehrenhaft zugleich gehandelt hast. Ich mag nicht wissen, wie Du mit dem unglücklichen Madchen, dessen leichtsinnige Leidenschaft Du ausgebeutet, stehst ich will nicht fragen, ob Euer Verhältniß ein reines geblieben und Du sie wirklich nur als Deine Braut mit Dir genommen hast, wie ich eS fast aus dem Umstände erhoffen möchte, daß sie bei einer achtbaren Frau Unterkunft gesunden hat. Jedenfalls ist ihr Vater bereit, sie wieder bei sich aufzunehmen; es war mchts Leichtes für mich, mit dem rechtschaffenen Mann, dessen bis dahin brave Tochter von meinem Sohne, wenn nicht entehrt, so doch mit einem unauslöschlichen Makel behaftet ist, zu verhandeln. Ich hoffe von Deiner gesunden Vernunft, Deinem Ehrgefühl, Deiner Erkenntniß, was Du Deiner Familie schuldig bist, daß Du nicht zögern wirst, Dich au3 den unwürdigen Fesseln zu befreien und dafür zu sorgen, daß das Mädchen sofort zu ihrem Vater zurückkehrt. Sollte Geld nöthig sein, um sie dazu zu veranlassen, so sage es mir; Du weißt, daß ich nicht mehr habe, als eben das Leben erfordert, dennoch soll mir kein Opfer zn groß sein, um Dich aus dieser erniedrigenden Situation los zu machen. Der Gedanke, daß die Deinen sich für Dich Entbehrungen auferlegen, kann Deine Strafe sein, ein Mittel, Dich vor ähnlichen Thorheiten und Ehrlosigkeiten, ich kann Dir das harte Wort nicht ersparen zu bewahren. Hoffentlich wissen Deine Vorgesetzten und Deine Kameraden von Deinem wahnsinnigen Leichtsinn noch nichts und es ist so noch möglich, nach Außen hin Alles ungeschehen zu machen. Meine Liebe, meine Achtung, mein Vertrauen hast Du Du wirst das begreiflich finden vorläufig eingebüßt, es wird einer langen Zeit und strenger Pflichtersüllung bedürfen, um sie wieder zu gewinnen. Ich zweifle nicht, daß Du die helfende Hand, die sich Dir bietet, um Dich aus dem Abgrund, in den Du Dich unbesonnen gestürzt, empor zu ziehen, dankbar und ohne Besinnen ergreifst. Solltest Du pflichtvergessen genug sein, sie zurückzustoßen, so wisse, daß Du von dem Augenblick an nicht mehr mein Sohn bist, daß ick mich unwiderruflich von Dem abwende, oer in sträflichem Leichtsinn verleugnet, was er der Ehre als Ofsizier, seinem Namen und seiner Sohnes- und Vrudervslicht.sckuldet." (Fortsetzung folgt.) Menschen und Assen. Dr. Arthur E. Brown hat einige sehr interessante Experimente mit Affen :n dem zoologischen Garten rn Philadelphia gemacht. Er brachte in die Käsige, ,n denen sich die Affen befanden, mehrere Schlangen, und konnte bei dieser Gelegenheit wahrnehmen, daß die Affen vor den Schlangen ungewöhnliche Furcht zeigten, während sie vor Alligatoren oder Schildkröten nie zurückwichen. Die Angst vor den Schlangen war in den Affen förmlich insiinctiv und rief den Eindruck hervor, als ob sie sich seit undenklicher Zeit im Geschlechte der Vierhänder" fortgeerbt habe. Der Abscheu vor Schlangen ist bet den Assen mlndestenö ebenso groß, wie bei den meisten Menschen. Auch eine andere interessante Angabe hat Dr. Äromn gemacht, n emem von ihm in der Zeitschrift "Popnlar O lf ... "rr. ..ist. ccience luonmiy verosscnillHlcn Artikel lenkt er die Aufmerksamkeit der aebildeten Welt auf die Thatsache, daß eine eigenthümliche Aehnllchkeit der Saut färbe zwischen den Orangutangs sowie oen iLylMpanses uno oen menschlichen Eingeborenen ihrer Heimath besteht. Auch in Bezug auf geistige Veranlagung scheinen die Orangutangs und EhimpanseS mit den menschlichen Bewöbnern ihru.Heimgth viel .Aehnlickkeit

zu vcfltzcn. Während nämlich ' der 'lcd'hafte, unruhige Ehimpanse die Quecksil-bcr-Natur der Negerstamme zeigt, unter denen er lebt, sind die Orangutangs von einer düsteren und finsteren Gemüthsstimmung, wie man sie auch unter den Malayen in seiner Hcimath findet. Daß die Assen manchmal ganz menschlich" fühlen und leiden, hat Dr. Brown

gleichfalls wahrgenommen. Als einmal : einem Ehimpanse in dem zoologischen Garten sein Weibchen starb, zeigte sich das Thier auf eine ungewöhnliche Weise ! bekümmert. Es raufte sich die Haare I aus und brach in so klägliche Jammerlaute aus, wie man sie in dem Garten noch nie gehört hatte. Auf einer Versammlung der "American Association of Science" in Saratoga las kürzlich Herr W. F. Hornaday eine sehr interessante Abhandlung über die Gewohnheiten der Orangutangs vor. Herr Hornadan hatte sich längere Zeit auf der Insel Borneo aufgehalten und dort diese Assenart in ihrem Naturzustände studirt. In seiner Vorlesung erklärte er : Ein jeder individuelle Orangutang in Borneo zeichnet sich von seinen Genossen durch deutlich erkennbare Gesichtsunterschiede aus, als ob er ein besonderes Wesen sei. Es ist für den Forscher von hohem Jnteiesse, die seltsamen Geschöpfe in ihrem Naturzustande und in ihrem alltägliche i Leben zu beobachten. Sie klettern,. gehen, bauen ihre Nester, essen, trinken und kämpfen, wie menschliche Wesen. Die Orangutangs etlichen Geschlechts nähren ihre Jinigen und ttagen dieselben auf ihren Rükken, gerade wie dies die Kulifrauen in Hindostan mit ihren Säuglingen thun. Man kann zu jeder Tageszeit bemerken. r. r rsr- - . - mt vlese Assen von sozusagen rein menschlichen Einflüssen und Leidenschaften beherrscht werden. Auf ihren Gesichtern malt sich Schmerz, Zufriedenheit, Freude oder Leid aus, und oft spiegelt sich in denselben eine kindische Wuth, die jedoch stets schnell vorübergeht, ebenso wie bei ihren Nachbarn, den Menschen. Es ist einfach unmöglich, diesen Thieren einen gewissen Grad von Intelligenz abzuspre? chen." - Wichtig für lörsinder. Im December 1886 war an der Küste oonLancashire in England einRettungsboot, welches einem Schiffe Hilfe bringen wollte, von der Brandung zerschellt word:il,und seine ganze Mannschaft ertrank. Daraufhin hat die englische Regierung eine Commission ernannt, welche mit der Aufgabe betraut wurde, ein neues Verfahren zu entdecken, um Rettungsboote vor der Gefahr des Vcrsinkcns im Meere zu schützen. Auch solle dafür gesorgt werden, daß die Boote nicht durch Ruder in Menschenhand, sondern durch Electricität, Dampf oder eine ähnliche Kraft getrieben werden können. Die Commission begab sich energisch an die Arbeit und schrieb au alle Erfinder die Aufforderung aus, Pläne für den Bau wirklich sicherer Rettungsboote einzusenden. Daraufhin liefen so viele Anmeldungen ein, daß die Commission inonatelang zu thun hatte, um dieselben sämmtlich zu prüfen, kein einziger der Pläne wurde jedoch auch nur werth befunden, mit einer goldenen oder einer silbernen Medaille belohnt zu werden. Für a m e r i k a n i s ch e Ersindcr bietet sich da eine gute Gelegenheit Ruhm und Geld zu erwerben. Wer wagt's? Deutsche Lokal - Nachrichten T h ü r i ii g i s ch e S t a a t e n. Ueber den Inhaber der bekannten öZestauration Zur Phantasie" in Marienthal, Ernst Ackermann, ist daS Konkursverfahren eröffnet worden. Der in Baden-Baden gestorbene Graf v. Böse hat der Hochschule in Jena ein Legat von 50.0V0 M. ausaesetzt Der Kaufmann Gustav Heineman in Gotha der früher in Langensalza etablirt war, ist unter der Anklage des betrügerischen Bankerotts verhaftet worden. Der Landwirth Starkloph in Pferdingsleben hat bei der kürzlich stattgesundenen Ge mäldelottcrie des Kunstvereins in Gotha den ersten Preis im Werth von 1000 M. gewonnen. Die ausgedehnten Webereien der Firma F. T. Bauch in Greiz sind abgebrannt nnd somit weit über 100 Arbeiter momentan brodlos geworden. Der Verlust an Gcbäulichkeiten und Waaren soll nahezu eine Million Mark betrugen. Selbstmord durch Erhän gen begingen Lonis Weimann aus Elin gen bei Grcussen und der Landwirth und Musiker Wilhelm Umbreit aus Wölfis. Der Schmied Albert Wiegand aus Altendorf i't erfroren, der Maschienenführer Franke aus Meuselwitz wurde von einem Transmissionsriemen erfaßt und ,n der Maschine zermalmt und der Straßenarbciter Petermann aus Oberbohms dorf starb an Verletzungen in Folge eines Falles. Königreich Vaiern. In Weng trug man den alten Wirth' zur letzten Ruhe. Am Grabe ange langt, brach der Boden des Sarges durch und cS war ein schauerlicher Anblick, als der Leichnam in's offene Grab kollerte und so siel, daß cr aus demselben m aus rechter Stellung herausragtc. In Obcrvindhart wurde unlängst der seit Wochen vermißte Austräger Ermaier erdrosselt aufgefunden. Der Mörder, als den man den Schwiegersohn bezeichnet, hatte die Leiche bis in die letzten Tage in einen Brunnen verwahrt und legte sie dann an den Fundort, um glauben zu machen, der alte Mann sei im Schnee erfroren. Wegen Todtschlagsversuchs wurde der verhcirathcte Glaser Andreas Eichhorn zu 6 Monaten Gefängniß, wegen Brandstiftung der Maurer Kölz von Ängcrhof und Johann Georg Bohrer von roizoyrcnvrunn zu ze u ayren Zuchthaus, wegen Mcincids der Taglöhner Paul Wild zu 6 Monaten Gefana, niß verurtheilt. Der' LandwehrbezirksKommandant Major Marc in Würzburg war, wie s. Z. beuchtet wurde, vom Militärgericht wegen unsittlicher Attentäte gegen Kindcr'zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt worden. Seine Revision an das Generalauditoriat hatte zurFolqe, ! daß daS Urtheil aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung an das hiesige Militärbezirksgericht verwiesen wurde. Dieses erkannte nun .auf.

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AND ALL POINTS IN MICHIGAN AND CANADA.

Sandusty, Adrian, ä et Fremont, Eljria, g S " AND ALL POINTS IN Terr Haut, Mattoo, I M H t H El A St Louis, Greencastle, I 11 U I M llfA AND ALL POINTS Ällwankee, Hianeapolls, ake, Älaneapous, ifMI! PaoL Bock Island, K & V YWk.rm. St AND ALL POINTS IN

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C C. W'AITE, Vice P.-cL and Ceo'I Manager. Jahr Gefängniß, 2 Jahre Nerlusr der bürgerlichen (5bre und Ausstoßung aus dem Ofsiziersßand. Den ersten Treffer der Zmieseler Lotterie hat Herr Verzl, Posthalterssohn von Amberg, mit No. 111,946 gewonnen. Selbstmord begingen: in Hemau der Gerichtsvollzieher Kellermann, Vater von 6 Kindern, in Kühberg der Jnwohner Johann Putz, ebenso Vater einer großen Familie; in Loivertsham bei Wirttlrtl $S 5)ii fli , ftst fjuuu vu ituiui -ovuui., in yiuuivuu der Schuhmacher Maison, indem er sich aus dem 2. Stockwerk terausstürzte, nachdem er sich vorher die Pnlsadcrr geöffnet hatte; in Schlauersbach die Frau des Bauern Wimmer, in Simbach der Viehhändler Rudolf Radies. Ertrunken sind: in Bergham bei Rittenau der Metzger Kopf, indem er in der Dunkclheit in den Kaltenbach stürzte, und in Heidesheim im Eisbache der Feldschütze Karl Gricbel ; durch Unvorsichtigkeit erhängte sich in Esterndorf der Gütlerssöhn Josef Steininger. Durch eineZ Sturz von einem Baum fand in Fat schenbrunn der Holzarbeiter Karl Engel seinen Tod ; in Kirchheim erstickten zwei Kinder des Klosterbauers bei einem Brande, ebenso an Kohlengas in Ritzelhub der Knecbt Scharf des Bauern Ritzelyuber. In Oberammergau wurde der Holzarbeiter Peter Renner überfahren und gctödtct, ebenso bei Regensburg der Magazinier Meyer und in Sedlhof der Bauer Vaicr. In Zwiesel erfror die Inwohnerin Maria Steindl. Freie Städte. 1 Otto Wilhelm Kunhardt, Chef bei Firma G. Livvman & Geffken in Hamburg. Der Maurermeister Friedricb Brummer in Hamburg, welchem der Tod von drei und die schwere Verletzung von vier Maurergesellen zur Last fällt, wurde zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt und sofort verhaftet; die angebotene Kaution von 5,000 Mark für die vorläufige Freilaffnng lehnte das Gericht ab. Es han; delt sich um den Einsturz eines vierstöckigen Neubaues in dem Vorort Elmsbüt: tel im Oktober 1686, welcher Vorfall, wie damals berichtet, der Bürgerschaft zu einer Revision der Hamburgischen Vam ordnung Veranlasiung gab. Von Schwurgericht in Hamburg wurden ver: urtheilt: wegen Falschmünzerei der Maurergeselle Schulz aus Schwerin zu 4 und der Handelsmann Bohnch aus Deutschmachen zu 3 Jahren Gefängniß ; wegen Meineids der LotteriecollectorErnst Friedrich August Stiller und der Schloss ser I. H. M. L. Heicke, beide von Hamburq. ersterer zu 4, letzterer zu 3 Jah ren Zuchthaus ; wegen Körververletzuna mit nachgcfolgtem Tode der Maler Iu: llus Herm. Helmholtz zu 10 und der Tischler R. F. Junghändel zu 3 Jahren Zuchthaus. Der Pachter der Siadtmühlen in Lübeck, Ehrlstlan Heinrich Oltmann, aus Behlcndorf gebürtig, ein sehr wohlhabender Mann, wurde weger Vorspiegelung falscher Thatsachen, Le: bensmittclfälschung, Unterschlagung uni Diebstahl und Aufforderung zur Brandstiftung zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Schweiz, f Der Direktor der Eentralbahn I. Adam in Basclsradt. Der ledige Schreiner und Tapezierer Arnold Stocklin von Basel hat sich erschossen. Die Feier des 500jährigen Gedcnktaaes der Schlacht bei Räfels wird am S. April d. I. abgehalten. Das Schlachtdenkmal soll alsdann durch Bundespräsidcnt Hertenstein entbullt werden. Bei diesem An laß sollen die alten Landesbanner dem glarnerischen Volke gezeigt werden, wie dies in früheren Jahren ab und zu geschah. In Wiaqen sind em Wohnhaus und die Sägemühle von Josef Lauber abgebrannt. Die Geschwister ueß kamen n den Flammen um. . Oesterreich. Wien: Selbstmord beging der bei dem Kanfmann Porös wohnende pensionirte General-Jntendant Josef Fuchs, wahrscheinlich in Folge unheilbarer Krankheit. Wegen großartiger Defraudationen beging der Svinnereidircktor der Firma Bnider Etrich, Josef Böhm, Selbstmord. Einen Selbstmordversuch machte der Beamte der Nordbahn, Karl cmu. t r. i. c rr . uicgrnanu, inocm er icg in oic onau stürzte. Er wurde sofort wieder herausgezogen. Der pensionirte OberstLieutenant Ferdinand Ezermak in Graz beging in seiner Wohnung Selbstmord, indem er sich mit einem Scheibengewehr, das er an die Stirn setzte, erschoß. Der Gcmeindesecretär Leopold Pasching iu Langenlois wurde in nächster Nähe von Zöbing an der nach Schönberg füg renden Straße erbänat gefunden. Merrscdaumvnmn, lange deutsche Pseuen, Eigarrensvitztn etc. bei Wm. Muüo. No. 199 OS Washington Str.

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CIIAS. II. ROCKWELL, Gtn'l Pass'r and Ticket Agent. C. Pltf GPANE'S .deutsche Buch - Handlung ! Vto. 7 Süd Alabamallr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriftcn. Feuer-WlarW-Signale. 4 ynr.s?ivsnta mit Spartet. I Englishi Opkrnhaul. 6 DS'Ctrete ud ta Da:!. 7 odkl und Nichigk eztraZ. I 2ers,,ettak stz affa-ZuZett, ar.. 9 L3ts und Rord'Streti. II ve'.rt?ua-er dFiuk? Ttttrtm nt. II agachuffkUS r. nah Sicbit ti. 18 Ztlavstn Ct, und Bett 3a:ie et. 14 r. 3ftln ard fo:i k?o,7, ?rnu. 15 Vtxt (3(7. undS!aTa($ufrtl v 10 yrifiisn kv,. und ?.fh Cir. 17 Part und Vut'c? Str. 13 ?z??or? Str. und Malott , tS Archer und Asn US kd Uii iUrAt e.ii 124 Liada nd Ei,dent Ctt. VJ& Kiritian v?.d C'.ttirJi 6ir. 126 ande Ctr. und 2;-ccn Rs 117 Columbia und HiZ 2te 158 tmtal So, rnd ch'e Cti 129 u,N'kuna.,dSud. , ÄUSetto neäSoyrtion Ctt LS2 Rodsx:cn und chi, 6ii lii Ce&2t ict. ,nd ÜOn tM. ,5 lernt Ztt. vr.h T'leVst Cti. US Ux-ar nfc ichizan ett. 137 Seoman und 8 Str 21 St. 2c fcti., Ritt JZinoi. S3 VennszlvLni und f?ratt ctr. 2t 35rittan und 3 Str. 25 No. 5. SML'.n H,s, Cttt, na , 25 Ntsfttf.xxi :,d Ci. üla.t Tl.-, n 3?rtZ und Sül5sn Cii. 13 venpliccnta 61. unl gtr K 'ssti5?ri und SUrtc Ctt. 211 r.n:! rd SiJiatn eu. t p,vn:nt2 NdNichi t. 2H SCmttl und Itzltrt Ctt, 215 Farbigen Waisenbau. 21 Ter.neZse und 1 Ltr 31 In st. and Uiiga et. W Uititfan vutz ßcinat fct:. M CaiifsmlÄ cfctfnasnt Str. 15 irtiiU cc sitv fcxit f. M 5iaM S?. nr et. fUt: -ti " t7 la-$ctt,itiu. 3 ZlzU uat h'jti, S:e. V 2St5'.ßca Et st,. Ii tiÜ n;t Cti. ili KJß uub Otitt St,. J14 uiti Hvszkk ca. U Kzshtnztou, nsZt Öi M. Ztlftniot, üb ao15iKfi8ii ei. 18 Ki?6uri und ft gotf y.k. ü S2rii;aa und ESalPftön n. e JSl't bnt C5r et. IT rcawfi.niBoßlnstfta tt. m $trvt. t9 äfcilCRfflc. 412 SrtRsafi ud UttZvö ... 48 ZKtkfZkAj ed GiitiU Jtr. lii ilcrtil uns Hutäj 4-ii 3. S?. St. rtaiin Has,. 4 Sasat. KJsiun. 424 mutn Tve und aitonai ., 51 jt- it 34ttia 52 uat Sscutiana et fcl te un Uc4auv H Cftnd Ocmö tt:, 4fe Xnntfli um t6:;ta 3ti 57 toerttt an uzt Ks? Vi,. U Ctiiffla . NS 55c::, 49 aMton l,. bu t SU Ea und e. Sil irtuiv s. und SrrtB Sl Cntca ud ertte Ctr ? . 518 ? Sine ,5 und Äanfa MT utmt und certaj mu, 518 isstsstVvi und Henry 519 TennksZe und IKtCort? 521 Weridtan und Palmer. $23 KomafJt und Gürtelbahn Cl CciUJ r.a Disla:, eu. et Pn?vkvz,a und Lsv.isian vt,. U Delswa'e ?d ttk'Ssti? i,. l ,d et?. SS I'aftfftRe und fJlrj'.orj kv rf t'iijtni Ke. cr 56tit5 et S5 Oft d sdn ZU. 2jnf)lB3Bt2 tr. cncUfn r,. RcXfmcn vd Xcnpjf rty Ca. blZ CaÜ und L'.icoln Las tll S,ridian und Soutj bl3 92o bl und Louid 617 em Jerje und erriS 71 virg i ckc. : i:sn et. 71 OS und Storgt Clt. Tt Sashtngte und Btnttn Cti. 74 Pfnttn und Skzia 75 . nnd Vt. 78 SHCöo und Rfttll tt. 78 Sit?ita Z!S.ud TtLn. 79 l,ich,r s und Ttlc. 71Z 0?ruc und tn 711 MeIK5 kv und Laut,! ctt. 71 Vt?0VO!iv tt. I Deutsches TZaisenhau. 7 IS Laurei und Orang 7id y,UiV und iq,r Ctx. 81 R,t v..sJ,rj, et. 83 ssZingto nd Ii las et. es Oft nnd t'eati ett. 84 Ks fisxt nd Du;?n ett 15 XotttenaÄut1iiit. 85 Bit. ctaatcu rltaat. R? DtUntal nnd tjJtfltoa Sn. 89 1rcv efar.eatt. 12 a. 8 chlneau. Oft aay(taftbfttt 811 nctlf t tut Ldi Htt. 81 Dito und Cts. 831 Pan Hdl Shor zz SSa.tdtt uud arttr . 824 Zutu und critg f tat Ctt 9t narland ttt(i ntttan et. V2 SSettdtsn nnd Oiorfta Ettat. l.fvl 5u,!k. VX-l Und Äitlia töUt5clt, itccltit Klarn 8-8 Siaaifu,Fu,.Dni. rnisl.Tu ti. Lm5!Z 6412 11 , Olttajl.

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