Indiana Tribüne, Volume 11, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1888 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint FigkilZ und SsssSaßS. C?VtaU9t .rlunt loei buxch X:3n 13 f mxl ptx ßschj, tt 5ctr.:52S ,ZmV Ctil tt ,ch. iX af axan 1 !. V, S? imctfdgKtt ia iSi?l845l;Uag 93 M So5.

Ofgggt 10S.Ma?v!sndür. JadianäpoliS, Ind., 20. Februar 1888. - Das schlappt" SLsterreiö). 0?5 ist schon lange kein Geheimniß mehr, daß man in Berlin den Oesterreichern keine Schneidigkeit" zutraut, sondern sie für schlapp" halt, wie der Kasernenausdruck lautet. Allerdmgs sagt man das nicht gerade heraus, sonöern mit vielen höflichen Umschreibungen, aber gesagt roird eS doch. Auch die iorresvondence de l'Est läßt sich von sehr eingeweihter diplomatischer Seite' aus Berlin schreiben: So gewiß es ist, daß von Deutschland ein starker Druck auf Oesterreich-Ungarn zusgeübt morden ist, um dasselbe zur Comvletirung und Beschleunigung seiner militärischen Vorbereitungen zu drängen, so sicher ist es auch, daß dieses Verhalten Deutschlands absichtlich oder unabsichtlich von der öffentlichen Meinung und einem Theile der europäischen Presse mißverstanden worden ist, indem es die Dcutung erfuhr, daß Fürst Bismarck Oester-reich-Ungarn in den Krieg mit Rußland treiben wolle. Daran ist hier in Der That in keinem Augenblick gedacht morden, wie auch in keinem Augenblick bcr Idee Raum gegeben wurde, Oesterreich:Ungarn im Ernstfalle allein zu lassen. Der Druck, welcher ausgeübt wurde, hatte in Wahrheit die gerade entZkgengcsctzte Tendenz, er sollte dem FrieDen einen Dienst leisten und die Defensiv kraft des Bündnisses er? Höhen. Man glaubte hier wahrzunehmen, daß in Oesterreich:Ungarn daö bedrohliche militärische Verhalten Rußlands nicht eine rntsprechende ernsthafte Beachtung sinde. Man sagte sich, die Voraussetzung des Lündnisses sei, daß im Falle eineS franSsifchen Angriffes Deutschland in erster, OetterreichUngarn in zweiter Linie, im Txaüc eines russischen Angriffes aber Oesterrcich-Ungarn in erster und Deutschland in zweiter Linie für die Abwehr einzustehen habe. Run aber blieb Oester-reich-Ungarn den militärischen Bedrohungen Rußlands gegenüber seinerseits m il i t ä r i s ch fast indifferent, und Sa fragte man sich hier, ob die innere stärke des Bündnisses nicht gefährdet fei, wenn die ganze Last desselben auf den Schultern Deutschlands ruhe. Aus dieser Erwägung und aus keiner anderen ging der Entschluß hervor, OcstcrricchUngarn aus seinem militärischen QuictismnS (auf gut Deutsch: Schlendrian. D. Red.) aufzurütteln. Es ist sein Geheimniß, daß man hier nicht mit A li t ni zufrieden i st, was in dortigen einflußreichen militärischen Regionen vorgeht, und man erzählt sich, daß zwischen Moltke und dem hohen österreichischen Militär, der hierhergesendet wurde, um sich über Deutschlands Beschwerden zu lnformircn, fehr lebhafte und eingehende Unterhandlungen stattfanden. In einer derselben soll Moltke den österreichischen General geradezu gefragt haben, ob er sich denn getrauen würde, eine Armee mit dreierlei Waffen, mit Gewehren verschieDenen Kalibers in's Feld zu führen, ohne Furcht vor unabsehbaren Karastrophen. Im weiteren Verlaufe der Erörterungen lvicS man darauf hin, daß Deutschland unablässig an seiner militärischen Rüstung arbeite, daß es dem Interesse der gemeinsamen Abwehr etwaiger feindlicher Anzrine ungeheure Opfer bringe, daß eS im vorigen Jahre 170,000,000 Mark ?om Reichstage gefordert habe und die Bewilligung weiterer 287,000,000 Mark im Auge sei, während Oesterreich:Ungarn im Vcrhaltntlse zu dem Werthe der FrieScnserhaltung und der Vündnißzwecke säurn nennenswert he milltac i s ch e Anstrengungen mache. Wenn gewissen mißtrauischen Augen, :ie schon immer an dem dcutlcholtcrrelchischen Bündnisse Risse und Lücken zu kntdecken meinten, diese Anstrengungen euticklands, den Verbündeten lozulazen erst militärisch bundes fähig zu siachen, sofort als Fallen erschienen, um Oesterreich - Ungarn in einen russischen ftneq zu traben und dann allein zu lajsen, so darf man sich darüber nicht sehr verwundern. Viele Leute können sich den Fürsten Bismarck gar nicht anders öenn als einen Macchiavell vorstellen. zlber an den maßgebenden wiener und pester Stellen wird man sich davon überjnigt haben, und Tiszas Rede scheint ):es zu beweisen, daß es gerade umgekehrt die A u n d e s t r e u e war, die Teutschland mit Sorgen wegen der militärischen ft-'-t' 'i l - Ctt4" i r- r. culagsamgieir oes nullrien erzuure. Heute ist kein Mißverständniß mehr möglich und das dcutsch:österreichische Bündniß lieht fester als je. Die militärische Starke jedes einzelnen Verbündeten muß der erforderlichen Desensiokraft des Bündnisses entsprechen. !öas Oesierreich-Ungarn betrifft, so war dies bisher nicht der Fall: jetzt ist man euch dort in die richtige Bahn gelenkt und auf dem Wege, denjenigen Antheil an dem Bündnißgcdankcn, den man diplomatisch längst prästirte, auch militärisch auf sich zu nehmen. Dies ist die beite Burgschaft für die Erhaltung t.,- c a v r - . c ? ocs rieoens uno sur oie innere auerhastigkeitdeS deutfch-österreichifchen Bun: Zes. Das Wort des Fürsten Bismarck von den zwei Leuten, die miteinander im Dunkeln durch einen Wald gehen und deren jeder fürchtet, daß der Ändere ihn plötzlich anfalle, ist noch immer wahr. Zlber es kllnqt nicht mehr so bedrohlich. ?enn man weiß, daß es zwei sehr starke reute sind, die des gegenseitigen Beistan des sicher sind, falls ein Dritter sich zu ihnen qesellen sollte, dem sie nichts Gutes zutrauen. Dieser Dritte kann vom Osten oder vom Westen kommen, er wird die Zwei auf ihrer Hut und vorbereitet finden. Jn Bereitschaft sein, ist Alles . 4 '

Amerikanische Politiker.

Die hervorragendsten Staatsmänner (n den Ver. Staaten sind von Geburt keine Städter gewesen, sondern haben auf dem Lande das Licht der Welt" erblickt. Ausnahmen von dieser Regel gibt es allerdings auch, aber sie sind sehr selten. Die Repräsentanten, welche von großen Städten in den Eongrcß gesendet werden, zeichnen sich fast nie durch große staatsmännische Talente aus. Die Idee, daß die Städter sich durch geringere Geisteskräfte auf unvorthcilhafte Welse vor den Landbewohnern auszeichnen, ist allerdings von vorneherein falsch. Die ,.qroszcn Geister" der Ration, welche im Handel, in Finanzagelegenheiten und in gemeinnützigen Unternehmungen aller Art eine große Rolle spielen, sind fast sämmtlich geborene Städter und haben nie daran gedacht, sich stetig aus dem Lande niederzulassen. Nur haben uns die Städte keine großen Politiker gegeben. Die Leute, welche im Eongreß das Denken besorgen und in allen politischen Fragen am besten beschlagen sind, kommen gewöhnlich aus Landdistricten her. Die Erklärung für dieses anscheinend sonderbare Verhältniß ist einfach genug. Die besten und fähigsten Leute, welche in der Stadt geboren wurden, hegen nicht den Ehrgeiz, sich auf politischem Gebiete auszeichnen zu wollen. haben vielleicht eine Idee von dem Treiben der städtischen Wardvolltlker erhalten und sehnen sich nicht darnach, die Bekannt: schaft weiter fortzusetzen. Außerdem wissen sie ganz genau, daß die Politik ein undankbares Geschäft ist, und daß sie auf anderen Wegen leichter zu Ansehen und Vermögen gelangen können. Fällt es ihnen je einmal ein, sich in die politische Arena zu wagen, dann sehen sie sich bald von so vielen Eoncurrentcn umringt, daß sie eö vorziehen, ihren ,babur' m die Scheide zu stecken. Anders liegen die Verhältnisse auf dem Lande. Dort hat das Leben nicht den raschen, sieberischen Verlauf, wie in den Stadtm. Die Farmer haben Zeit genug, um ihre Wochenblätter gehörig durchzustudiren, während dem Städter kaum genug Zelt übrig bleibt, um sein mächtig großes Tageblatt in aller Eile zu durchfliegen. Der Städter hat keine (Äelegenhelt, über irgend eine Angelegenheit lange nachzugrübeln, weil ihn sein eigenes Geschäft vollständig in Anspruch nimmt, der Farmer dagegen denkt über das, was er in seinem Wochenblatte gelesen, lange nach, selbst wenn er dabei hinter, dem Pfluge auf seinem Ackerfelde einhcrgeht. Sogar vor längs weiligen" Abhandlungen und Reden, über welche der Städter Mit wahrem schrecken hinüberfliegt, hat der Farmer keine Angst und studlrt sie aus seine Weise mir peinlicher Gewissenhaftigkeit durch. Kommt er dann am Samstag . i. ? 4 c rr- , ooer am .onnrag in oen ounirnstöre", dann sindet er Gelegenheit genug. um sich mit seinen Nachbarn über daS Gelesene zu besprechen. Die Geister" platzen auf einander, und es zeigt sich bald, wer seine Sache am besten versteht. Dann kommt es zu den Wahlen, und die Farmer wählen Den, der ihnen durch sein gesundes Urtheil am meisten nnponlrt hat. Freilich laszt sich die Thatsache nicht verleugnen, daß die meisten Politiker Advokaten oder ganz einfache Ferkeli r mi r c l ' e- r r . srecyer" slno, oic sicn langsam von luse zu Stufe hinaufgearbeitet haben. Aber sie haben in den meisten Fallen ihre erste Ausbildung auf der Farm genossen, und r -f . . c , t . ia) ersi spaier in oie iaol oegeben, als ihnen der Horizont der Heimath u klein zu werden begann. Die Folgen einer,, Jugendsünde. Im Jahre 1851 war der junge George 5. Pennell ein Student des Eolumbia College in New ?jork. Er sollte Theologie studiren und hatte auch ein so ausgezeichnetes Talent, daß er sich vor allen Studlengenossen hervorthat. Sein Vater, Dr. Richard Pennell, war einer der angesehensten und reichsten Aerzte in Brooklyn und er ließ es seinem Sohne an nichts fehlen, um demselben das Leben angenehm zn gestalten . Da verfiel der iunqe George auf die Idee, sich in seine Eousine Hannah Schroeppel zu verlieben. DaS Mädchen war damals erst 18 Jahre alt und ermiderte die Neigung des flotten Studenten aus vollem Herzen. Das zunge Paar verbeirathete sich am 10. April 1852, ohne daß Dr. Pennell etwas davon wute, und miethete sich später eine Woh nung, wo es mehrere Monate lang ver blieb, bis ihm ein Sohn geboren wurde. welcher in der Tause den Namen Robert erhielt. Erst dann, all George Pennell, da mals noch immer ein Student, Vater wurde, nel es ihm ein, seinen Vater zum Mitwisser seines Geheimnisses zu machen. Dr. Pennell qerieth in große Entrüstung darüber, daß sein ohn es gewagt hatte, sich schon als Student mit einem Madchen zu verhnrathen, das zu ihm entschle 'den nicht passe". Die Gluth des jungen Manneö für seine ftvau war mittler: weile gleichfalls abgekühlt, und es kostete dem Vater keine große Ueberredung, den Sohn zu überzeugen, daß er am besten daran thäte, sich für immer von seiner Gattm zu trennen. Das Kmd bot das einzige Hinderniß gegen die Lösung der Ehe, doch auch dafür wurde Rath geschasst. Dr. Pennell ließ es von der Wöchnerin fortnehmen, während dieselbe im Schlafe lag, und theilte ihr später mit, eS sei gestorben und bereits begraben worden. Sie solle sich nach Überstandenem Krankenlager in ihre Heimath in Oswego Eounty begeben und dort bei ihren Verwandten bleiben. Daß das Kind gesund und munter und einer Farmersfamilie gegen S4 wöchentliche Velhlung zur Pflege anvertraut worden war, erfuhr die junge Frau niemals. Als sie genesen war, reiste sie m ihre Heimath und .wurde dort eine alte Jungfer". Sie hütete sich wohl, Jemand zu sagen, da sie bereits einmal ?erheirathet gewesen sei und schon ein Kmd gehabt habe; öic Ersahrungen wahrend ihrer kurzen Ehe scheinen ihr genügt zu haben, um sie vor dem Abschluß einer jeden neuen Ehe zu warnen. Später hörte sie, daß ihr Gatte in der protestantischen bischöflichen Kirche eine hervorraaenhe Stellung einnahm und verschie-

deni sehr lohnende Necrorate" derselben

in ?ccw )oxi, Brooklyn und Bussalo bekleidete, doch kümmerte sie sich niemals weiter um ihn. Sie war der festen Ueberzeugung, daß ihr Kind gestorben sei, und widmete von der Zeit an ihr ganzes Leben ihren Verwandten und dem Wohlthun. Sie konnte den Armen viel helfen, denn sie hatte mittlerweile eine große Erbschaft gemacht. Als sie endlich starb, vermachte sie ihr ganzes Vermögen - mehreren wohlthätigen Gesellschaften und , betraute zwei ihrer Brüder mit der Aus-! führung des Testaments. I Unterdessen war ihr Sohn, den sie schon langst verstorben wähnte, auf dem Lande aufgewachsen und wurde ein gesunder und kräftiger Bursche. Solange . Richard Pennell lebte und das Kostgeld für ihn regelmäßig bezahlte. erfuhr er von seinen Pfleeeltern" nicht einmal, daß er nicht ihr Kind war. Erst als auch Dr. Pennell starb und die wöchentlichen Alimente" in Folge dessen ausblieben, heilten die biederen Farmerslcutc dem jungen Burschen mit, daß er eigentlich" nicht ihr Sohn sei und sich an andere Leute" wenden müsse, wenn er zu seinem Recht gelangen wolle. Richard entdeckte bald, wer sein Vater war, und wendete sich an denselben um Hilfe. Der fromme Prediger streß ihn jedoch mit Entrüstung von sich und wollte von ihm nichts wissen. Der Jüngling muszte, dan er im vtechte war, und sorgte dafür, daß die Geschichte von der ersten Heirath seines Vaters mittlerweile hatte der Prediger eine andere Fraugenommen und mit derselben mehrere Kinder gehabt in den Zeitungen bekannt wurde. Es kam zu einem großen Scandal in der Gemeinde des frommen Pastors, und er sah sich schließlich gezwungen, ferne Stellung auszugeben und nach dem Westen zu reisen, wo er in Deadwood in Dakota eine Anstellung als Prediger fand. Jetzt ist er auch schon todt. Sein Sohn hat sich neuerdings an die Gerichte gewendet und das Testament seiner verstorbenen Mutter angefochten. Er behauptet wohl nicht mit Unrecht, daß sie ihn in ihrem Testamente gut bedacht haben würde, wenn sie gewußt hätte. daß er sich noch am Leben besinde. Seine belden Onkel, die das Testament seiner Mutter zu vollstrecken haben, weigern sich jedoch, seine Ansprüche anzüerkennen, und in der ersten Instanz hat der verlorene Sohn" den Kürzeren gezogen, indem sich die Geschworenen nicht über einen Wahrspruch zu seinen Gunsten einigen konnten. Er ist indessen fest entschlossen, sein Recht weiter zu verfechten, und dies kann ihm um so weniger schwer fallen, als ihm ausreichendcs Veweismaterial zur Seite steht. Der junge Bursche hat daheim ans der Farm die Gärtnerei erlernt und ist vollständig in deutschen Anschauungen aufgewachsen. Seinem äußeren Ansehen nach ist er seiner verstorbenen Mutter sehr ähnlich. Er hat unter den Leuten, in deren Nachbarschaft er aufgewachsen ist, sehr viele Freunde, welche ernstlich Willens sind, ihm wenigstens zu einem Theile der Hinterlassenschaft seiner Mutter zu verhelfen. Die Einzelnheiten des interessanten Falles entziehen sich selbstverständlich dem engen Nahmen eines Zeitungsartikels. Vom Jnlande. DerinLawrenceville bei Bridgeport. Jll., ansässige Farmer R. S. Porter und seine Frau wurden neulich Nachts in ihrem Wohnhause von vier maSkirtcu Räubern überfallen und schwer mißhandelt. Als auf die Hilferufe Nachbarn herbeieilten, ergriffen die 3!äuber die Flucht, ohne ihren Zweck erreicht zu haben. Schon in a n ch c Da m e i st gestarben, während ihr Zähne ausgezogen wurden. Zu Ehillieothe im nordwestlichen Missouri ist kürzlich das Umgekehrte vorgekommen. Doit siel Dr. W. L. Mahon,' ein bekannter und beliebter Zahnarzt, todt um. als er einer Dame einen Zahn auszog. Er litt an einer Herzkrankheit und erreichte ein Alter von 3 Jahren. Das in Athens in Georgia erscheinende Register" stellt die Behauptung auf, daß die Anzahl der Mulatten im Süden fortwährend abnimmt, und zwar deshalb, weil die Neger keine Achtung mehr für Mütter zeigen, welche Mnlattenkinder ihr eigen nennen. Frauen dieser Art werden setzt von Vollblut egern in Acht und Bann gethan. I m R a u s ch e l e g t e n sich bei Eairo, Jll., zwei Männer, deren Namen noch nicht ermittelt sind, auf den Bahndämm der Mobile & Ohio-Vahn, um zu schlafen. Sle wurden von ernem Per sonenzuge überfahren. Dem einen wurde eine Hand abgesck)nitten, dem andern der Kopf zerquetscht. Der am Kopse verwundete Mann wird jedenfalls seinen Verletzungen erlieaen. Der kürzlich in New Jork aus Mittelmeer - Häfen angekommene Dampfer Ertella" brachte auch Maltheser sowie einiae Hindus mit. . Zwei Maltheser hatten auf diesem Dampfer ' eine Anzahl werthvoller Esel, die für einen Viehzüchter öcamens Plumleu in Tennessee bestimmt waren, unter ihrer Obhut. Plumleu stellte sich im Eastle Garden ein, wo die beiden Maltheser darauf warteten, von ihm abgeholt zu werden. Aber er wollte nur einen mitnehmen : dem anderen gab er $5 und erklärte, nichts weiter für ihn thun zu können. Wenn sich in New Orleans wohnende Verwandte des Mannes nicht für ihn verwenden, so wird der der isan dessprache unkundige und vollständig mittellose Maltheser wahrscheinlich nach seiner Heimath zurückgesandt werden. Die Hindus erregten in ihren phantastischen Anzügen nicht geringes Aufsehen und wurden von den anderen Einwänderern mit offenem Mande angestaunt. Sie reisten seither nach New Orleans weiter und sprachen offen ihre Freude darüber aus, bald wieder in einem wärmeren Klima zu fein. Sie werden in New Orleans in einer Shaml - Fabrik Beschäftigung finden. In der letzten Zeit soll der Opiumschmuggel über Canada sehr lebhast betrieben worden sein, und dieser Tage erhielt der Zollcollector Magone in dltxo Z)ork die Nachricht, daß es endlich gelungen sei, in der Nähe von Watertomn, N. Z)., eine Sendung von 1600 Dlund Ooium. welche einen Werth von

iüöOO reprasentirt und auf welche

S lö, 000 Zollgebühren zu bezahlen gcwefen waren, abzufangen. Als der Schmuggelei verdächtig wurden die Brüder Ephraim und Edward A. Gardncr auf Anordnung des Zollcollcctors Morse von OgdcnSbiirg verhaftet. Dieselben behaupteten, Angestellte des SchatzamtsDepartements und bcaustragt zu sein, auf Opiumschmuggler zu fahnden, bczügliche Anfragen beim Schatzamts-De-partement ergaben jedoch, daß dies eviogen war. Dagegen stellte es sich heraus, daß Edward Ä. Gardner mit dem vor Kurzem abgesetzten Zolldctectlv Wlllianl (5. Bcccher, welcher in Seattle im Territorium Washington angestellt war, sehr gut bekannt ist. Die Schmuggler ließen, ! wie die bisher angestellten Nach forschungen ergaben, die Eontrcbandc nach Van-! couver kommen, versandten sie von dort 1 weiter mit der kanadischen Pacisicbahn : und ließen sie dann in Ruderbooten nach j St. Lawrence in JcstersonEonnty, N. ?)., bringen. Eine interessante Verbrechensgeschichte wird demnächst wieder ein New Yorker Gericht beschäftigen. Im Jahre 1882 wurde ein reicher Holzkaufinann, ?!amens John Clifford, in Olcan in Cattaraugus Eounty in New ?)ork in der Nacht in seinem Zimmer von einem maskirten Manne angefallen und erschlagen, und H8000, die ihm am Tage zuvor ausbezahlt waren, und die er in seiner Matratze verborgen hatte, wurden von dem Raubmörder erbeutet. Als dieser sich entsernt hatte, kam ihm die vom Geräusch geweckte jüngere Tochter Clifford's entgegen, rin ihm die Maske ab und erkannte so wenigstens behauptete sie in ihm einen jungen Mann Namens , William Laster, der kürzlich von 9)ale j zurückgekehrt war und ihrer altcrenchwcster den Hof machte, während sie die gleiche Aufmerksamkeit von James G. Laster, Wllllams Zwllllngsbruder, der auf Harvard studirt hatte, empfing, und die Beide zugegen gewesen waren, als Elifsord das Geld erhielt. William Laster wurde prozessirt, zu 10 Jahren in Sing-Sina verurtheilt, aber nach drei Jahren beanadlgt, weil sich gewichtige Anzeichen dafür herausstellten, daß der Mord nicht von ihm, sondern von seinem Bruder begangen morden sei. Dieser war bald nach Williams' Verurtheilng fortgeoaugen, und ließ nach etwa drei Jahren in seiner Hcimath durch seinen Freund Alfred Thomas das Gerücht verbreiten, er sei in Long Branch ertrunken. In Wirklichkeit ging er nach dem Westen, wurde Viehzüchter in Watrous in New Meriko und ist jetzt auf Anstiften desselben Freundes Thomas, mit dem er sich entzweit hat, verhaftet worden. Jntercssant wäre es, zu erfahren, ob das Mädchen, das ihm die Maske abriß, aus Liebe gelogen, oder in Folge der Aehnlichkeit sich wirklich geirrt hat. M a r t i n A. 3t y e r s o n v n n 6 h icago, dcr Erbe des dort verstorbenen Holzhändlers und Millionärs Martin Rverson, hat ein Grundstück an AdamS Ctr. im Werthe von H250,000 für vier protestantische und vier katholische Jnstitute hergegeben und bestimmt, daß von den Erträgen des Grundstückes ein jedes dcr acht Institute einen gleichen Antheil erhalten soll. Dieser Antheil wird sich für jede Anstalt auf H2000 belaufen.' Ein plötzlicher Todesfall unter höchst eigenthümlichen Umständen hat sich in New Z)ork ereignet. Dort betrat dieser Tage ein stark und kräftig aussehender Mann Namens Eharlcs E. Thickstun die Ofsice einer Lebcnsversicherungs - Gesellschaft, um sein Leben für H10,000 zu versichern. Die Papiere wurden sofort ausgefertigt, und Herr Thickstun folgte dem Arzte der Gesellschaft in das Privatzimmer, um sich dcr vorgeschriebenen Untersuchung zu unterziehen, als er nach wenigen Augen? blicken vom Stuhle aussprang und todt zu Boden stürzle. Ein Schlagfluß hatte, wie die Obduction der Leiche ergab, seinem Leben ein Eldc gemacht. Wenige Minuten später, und er wäre der rechtmäßige Besitzer dcr Police gewesen, denn der Arzt erklärte, daß er an Thickstun keine Anzeichen von Geneigtheit zum Schlagfluß oder Herzkrankheit oder andere Fehler entdeckt habe. Thickstun war Geschäftsführer einer Fabrik in Round Brook in New Jersey und hatte die Versicherung zu Gunsten seiner betagten Mutter herausnehmen wollen Er war erst 48 Jabre alt. m Union S qu a re Hotel in Nem Z)ork starb vor einiger Zeit ein Mann Namens Romaine Dillon, von dem es hieß, daß er ein Vermögen von H500,000 hinterlassen habe. Jetzt aber können sonderbarer Weise dle Erben nicht aussinden, wo der alte Herr sein Geld deponirt hat, und sind in Folge dessen nicht im Stande, ihre Erbschaft anzutreten. Deutsche Lokalnachrichten. Rh einprovinz. Der kürzlich verstorbene Großindustrielle Neviandt in Elberfeld hat zu Wohlthätigkcitszmcckcn, soweit bis jetzt bekannt, Z0,000M. vermacht, darunter dem Kriegsministcrium, Z 0.000 M. als Prämien für solche Angehörige der deutschen Armee, welche sich im Kriege durch Heldcnmuth auszeichnen. Herr Neviandt, welcher erst im vorigen '.Zahre dem von ihm hier begründeten Neviandt-Stift den Betrag von 200,000 M. zuwies, hat letzt 200.000 M. für die Stadt bestimmt. mit dcr Maßgabe, daß die Zinsen zur Hälfte ebenfalls für das Stift, zur Hälfte aber für Stipendien an Schüler dcr hiesigen höheren Lehranstalten zu verwenden sind, wobei der Erblasser im Besonderen dürftige Beamtcnwaisen zum Genussedieser Wohlthat empfiehlt. s Jn ReeS die seit dem Jahre 18G5 im Ruhe stand lebende kathollsche Lehrerin Frl. Theresia van Kempen. Als Merkwürdigkeit verdient berichtet zu werden, daß in dem nahezu S00 Einwohner zählenden Dorfe Ringcnbcrg im verflossenen Kalendcrjahre 1L37 keine einzige Person gestorben ist. Dcr Ackerer Egid. Fischer aus Malmedy wurde todtgefahren, der Steinbrecher Ludwig Becker aus Raunheim ertrank und der Eiscnbahnbcamte Karl Erler aus Saarbrücken brach das EZenlck. Abgebrannt sind: In Teuselbach die Säaemühle des Herrn Keuper t ' t '' t c . ar c ... nrrn uno IN rarvflii) oas .'liiioesen oervlliwi Bickler.

on i g r e i ch W ü r t t e m b e r g. t Ncgierungsasscssor Sippcl. Amtmann des Polytechnikums in Stuttgart. Wegen Beleidigung des Stadtraths wurde der Ikcdaktcur des Beobachter", Eugen Binder, in Stuttgart zu 2000 M. Strafe verunhcilt. Zur Klage hatte ein Dcr kleine Bismarck auf dem Rath: Haus" übcrschncbener Artikel Anlaß gegeben. Die auf dem südlichen Theile der alten Jüngmaucr erbaute, unter dem Nai'.Kii die Türkei" bekannt: Häuserreihe in Tornhan, welche fast ununterbrochen unter äiiein Dach fortlief, ist nicdergcbrannt. Es sind 13 Gebäude zerstört

und 17 Familien obdachlos geworden. t In Eversbach a. ft. Eommandant der Fcllcrn'ehr, Gastwirth G. Weihmüllcr. Großes Aufsehen erregt in Ricdlingcn die kürzlich erfolgte Verhaftung des Gerncindcraths und Stiftungspflegers Ealirt Englcr. Derselbe steht im Verdachte des Betrugs und anderer Bergehen. Bereits ist in dcr Person des Accisers App ein provisorischer Pfleger bestellt. Die bürgerlichen Kollegien in Ulm haben sich nun mit dem Umbau des Bahnhofs und der Verlegung des Lokalgütcrverkehrs nach d:r Ostseite der Stadt einverstanden erklärt. Der seit einige: Zeit in Ncu:Ulm wohnhafte 50 Jahre alte Kunst- und Schlachtenmaler Karl Heinrich Hosmann aus Sebnitz in Sachsen ist plötzlich an einem Blutsturz im Gastzimmer einer hiesigen Brauerei ge, starben. j Der frühere Kunstgärtner David Bock in Ulm. Ein in Blaubeuren angestellter Pharmaceut, Sohn des Bahnmeisters Röhm in Ehingen, hat sich vermittels Cuankalt vergiftet. Dr Hollanderführer Klopfer aus Valenfurt wurde von einem Treibriemen in der dortigen Papierfabrik in die Maschine gezogen und todtgequetscht; der 12 Jahre alte Johannes Zeller aus Ehrenstein bei Ulm wurde beim Losschießen einer Legebüchse getödtet ; der Landwirth Karl Münzing aus Flein brach das Genick ; der Holzhauer Döhm aus Glashütte im Schänbuch nad der Gemeinderath Renz : aus Nagold wurden non fallenden Bäu- i men erschlagen; die 12jährige Sophie' Kaufmann aus Untermberg ist ertrunken und der Eisenbahnerpedient Wolf aus , Urach starb in Folge eines Sturzes von der Treppe seines Hauses. Großherzogthum Baden. s Der Vorsteher des Instituts zur Heilung von Stotternden, Hr. Mosetter, in Karlsruhe. Mit dem Tode ist ferner abgegangen dcr langjährige Besitzer de? s. Z. berühmten Gasthofes' Zum römischen Kaiser", Herr Heinrich Hemberle, Senior der Stadtveordneten in Karlsruhe. f Der frühere Gymnasialdirektor in Rastatt, Geheimer Hofrath August Scherm in Freiburg. f In Konstanz Bahnhofrcstauratcur L. Walser. Der Holzhändler und Gemeiderath Eduard Bcrtsche aus Möhringen ist wegen verleumderischer Beleidigung zn 4 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. f In Wcinheim Landtagöabgeordncte und srühere Bürgermeister Heinrich Förster. Das Schmicdelsche Ehepaar in Weinheim und dcr Holzhändlcr Theodor Armbrnstcr mit Gemahlin in Wolsach feierten die goldene Hochzeit. In Königsbach beging dcr Lehrer Brunner sein 50jährigcs und in Rhodt der Bürgermcister Becker sein 25jährigcS Dienstjubiläum. Selbstmord durch Erhängen begingen dcr wcgcn Mißhandlung seiner Frau im Gefängniß eingesperrte Uhrmaeher Schmicdcr von Tallau, geboren in Langenschiltack, und der Anstreicher Franz Specht von La Hr. Der Knecht I. Buck von Ettingcn wurde todtgefahrcn, das Kind dcr Ehcleute Franz Schreck in Gissigheim wurde in siedendem Wasser zu Tode gebrüht, der seit einiger Zeit vermißte Fricdr. Kretzlcr von Hambrückcn ist erfroren, dcr Spengler Hartmann von Külshcim wurde beim Sprengen eines Baumstumpfes gctödtet und dcr Bahnmeistcr Steiner von. Schwackcnrcuthe starb an Verletzungen, die er beim Sturze von einer Treppe erlitten. Braun scü ro ei g. Anhalt. Lippe. W a l d c ck. Dcr Anbauer Friedrich Vethge in Jeseritz, dessen ziemlich hoch versicherte zwei Wohnhäuser kürzlich niederbrannten, ist mit seiner Ehefrau unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftet worden. Dcr Schneider Karl Göhmann aus EscherShausen ist ertrunken. Niedergebrannt sind : die Ziegelei auf der Antonienhütte bei Eoswig, die Oekonomiegebäude des Kothsassen Gerccke in L.einsdorf und der Gasthof Zum Bär" in Zerbst. Mecklenburg. Beim Schlittschuhlaufen in der Näht der Stadt Schwerin sind IS Personen eingebrochen, von denen 5 ertranken. Namen sind bisher nicht veröffentlicht. s Der Oberförster und Kam: merherr Bernhard v. Kampz zu Büro Stargard. Der Bruder des Erbpächters Lüth aus Bülow und der Arbeitn Schuhmacher aus Grevesmühlen starben an Verletzungen in Folge eines Sturzes ; der Rentier Pftugmacher aus Grabom und-die Arbeiter Dührkopp und Kjell' mann aus Vcnts'chow.sind ertrunken. He ssen - Darmstadt. Kürzlich erhängte sich der im 41. Lebensjhre 'stchcnde Junggeselle Wilhelm Vcck in Bablnhausen. f Der erst vor Kurzem nach Gießen versetzte Landgerichtsrath Karl v. Kreß. An den drei Karncvalstagen soll aus einigen städtischen Brunnen in Mainz statt WasserWcin laufen. Derselbe wird das Jubiläumsgcschcuk der hiesigen Wcinhändler sein. Ferner soll auf dem Festplatz der Prinzcngarde ein großer Ochs am Spieß 'gebraten werden. Von Seiten der in Strafhaft sich besindlichen Sozialdemokraten der Abgeordnete Jöst einbegriffen war an die Staatsanwaltschaft ein Gesuch gerichtet worden, wälrend der Dauer der Haft die eigene Kleidung tragen zu dürfen. Dieses Gsuch wurde abelehnt. s In Main; Rabbiner Dr. Elias' Cohn. Der Sohn des Eigenthümers PH. Lauch V in Alsheim wurde zwischen zwei Eisenbahnwagcn auf der dortigen Station todtgequetscht; der Flurschütze Karl Griebcl aus Eolgcnstein ist ertruuken ; der Gemeinderechncr Görlach aus Eberstadt wurde von seinem Pferde erschla uen.

RyAMULbMlMÜK'S

-2fe1RADE WMH., MARK. A, TRÖPfeM gegen Vlutkrankheitett. Wirken aukgezekchnet. MS ein aanz auSaezcichnkteS Blnkkini gungSmtttcl'kanil ich Dr. August KSmg'S Hamburger Tropfen besonders emvftblcn. Ich habe schon bäufig Gelegenheik gehabt mich ron deren Wirksamkeit zu überzeugen. Jakob Jhlen, 5 Hoxeman Place, RocheS- - ter, N. S. Dürfen ln keiner Familie fehlen. In .keiner Familie follten Dr. Auaust König'S Hsmdurqer Tropfen fehlen. sind da? beste BlutreinignngSmiUel, vel- . ckcS eS äeben kann. Sie helfen immer. Bal. Steintack, 1613 Second Asnue. Ne Lork,N.V. Jahre lange Leiden. Schon feit Jahren hatte ich an Unreinheit des Blutes gelitten und alle angewandten Mittel halfen nichts, bis ich schließlich auf Anrathe eines Freundes einen Versuch mit Dr. Auaust König'S Hamburger Tropfen machte. Nachdem zwei Flaschen davon aufgebraucht waren, fühlte ich wie neugeboren und kann ich mit gutem Gewissen den Gebrauch dieseS Hausmittels empfehlen. Auaust Keitemever,1S0S Mil- ' liman-Straße, Baltimore, Md. THE CHAELES A. YOGELER CO., Baltimore, 11 .Dr. August König'S Hamburger Krasuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen G schwüre, Schnittwunden, Brand und Brüh wunden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. 25 Cts. dab Packet. In Apotheken ,n haben. THE CHARLES A. YOSEI.ER CO., UUm, El Cures Rernoves Tan Sunburn, Bee Stlngs Mos ' qulto and All Insect Citest rarixs, BLOTCIIES, Humors. Birth-marks, and every form ofsMn emishes. positively cured on tho most delicato tlün withoat leavins a scar, by Eop Oln tmeiLt. Price 25cts.. COcts, and $1. At drurcista or by xnail. Tho Hop Pill MaaTg Co., Kow London, Conn. littie uop Aitia lor KCj.-neaaaca.o, uyBpeps:, bülousnesaaad constipati on havo no c-q-oiu. Lös 11 " In allen Svotdelen u hadeu. q Den einzigen uxeq V Manneskraft vollständig herzufikllen. und seldtt die scheinbar unheilbaren Fäuevou' (Jeschletbtskrankheiten sichn und dauernd ,u t heile, ferner, genaue Aufklärung über' Mannbarkeit! Wkiblichkeit ! Vhe I vindrr. , niffe derselben und Seilung. zeigt daS ae diegeve Buch Der NettungS.Anker;" 2S. , Aufl., 25 Seiten mit ,al'keichen lebevs treuen Dildern. Wird in deutscher Sprache, gegen Einsendung ron LZ Cents in Post! Stamxs, forzsam rerxackt, frei versandt.. .I81KI e: I)culsrhPslIelMnstItnt,llUin ton Plare. nahe Broaslway. jsew York, I N. T. I Jndianarvlis. Ind., beim Buch ! Händler G. Keyler, 20SüdDclaware)St, SSSSXSSS5SS1 IX322:& i 9 flt die Saison 1887. A. Say!or, Ossi: 4:GO Nova Wot 8tr. K7" Teleddon 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Bennsvlvsnkastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinlen, Kochen, Waschen, Baden, für hdraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mätzig. Thomas A. Morrl, Präsiden!. Mir ssSt, ISr venktzt lit VAHBALIA LINE 1 CO" C3 ö r n ras -ci Wett fie die kürzeste und de?e Linie üd U. JL7xla, T&XaonrU litt. tidf4f loTfft, Nebra8li8f Texas Alca.xxcaas, Colorado, Noir Äloacloo, oota und Cstlüornla Ist. Cal Vahnbett ist tos Gleis und die C$tc neu find aal Stahl. Die Wgen habe die nwefit Verbesserungen. Jeder Znz let vchlaftvagen. Passagiere, ob sie uu Bill?:e erster Klasse oder Smrauten-Villete hade verdeu durch unseie yaffaginzSg erste? läse befördert. Ob 1 03 u ew villet zn erähizten yre,. sen, ew erastnbUIet n irgend eine Eerk eisenbahuttLete oll, kosmeu Si, ol-t schreib ,u Sie au II. XC. Ierlrifr, M,t 0al yafsagtgt. HoM9t azhtngt und Jlttno! StrJnd'xl y. H il l, 0e'l Snpt. St.Loulk, Ns. S. . O,d. a,'l.a?? Gr. i Deutsche MlZlZKMW, uu 2. uii , Etablirt seit 1859. sitolBgfflepiißo,, Ecke liassan end Spnics Streßt, (Triiune Buiioiiig,) i Hew York; be8rn alle Arttrn tob GHäflaanzHgen,Ier9mlauffordern ffm etc. für die 9 Zeitung, oteie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Sänuatliche Deutsch -Am erskan: 'ehe Zeitancta' liefen in unserem Geschäft wLok&l rar freien Xixuicnt des PublH am auf. Die geehrten Herausgeber de teeher Blitter werden eohtuncsrcU ertneht nnl Ihre Pblikttonea fir uuert fitglatrator ru 1 iberMsdea.

V jOfc x

HiLlHllffl

U3

1 l ' W' vB?? 1 ajJSSl

f

n

t

rr rr ? npitim) ? TU S 7 13 J IM äT 8 '5 llk lb L iAi

ZH ItZliZi "tt isftchi Umteville, Hej-hvir.ü, ilapMe, Qiat t&t.-oojss. Atlas?-:, Svasaiah, j. or.rlüo, übi anil NTe Orleans. fc ü trrrV' fr" Vi to-jt: G-'.Vn, cfct?:-- - '. laK nu l . 40 s-j ?-.sli-n tvt ? tcritl mfe Scrv :! jgecsi 1! vt7i. öriv-;.-! es tf!rt , tU .2?'?' clie zsvt:',-s?z, Vl. & M. .' ?T. rt. Devliig?, zfti, tltnttU Caf!egtttpnt. m,lt mOmctn nH ? t :aoi Btr.. nfct W. F. Black. '- Luxus ! Die Bee Line Koute" (l & ST L und eCC&I BAHN). Diese LuSgezeickpete Balzn besördert Passagiere nacd ZtKlknni, ZIvln.T, JiuIl'tLlo, und allen Neu England Stüdtea Scdlafwage . znischer: Indianapolis und New Bork ohne BZagenOechscl. Direkte Verbindung nach liggonri, .rlcansas, ?eis.s, Kan&&i Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Aitdzigfteateu. C2T Man wende sich roegen näherer Znzor matio an 0. L. 2Iart!n, Gen'l Pass Agent. Elkveland. V. J. Nichols Gen'! Wkst. Agent. 6t.oail , , r. .v Tr-' -v. Ä'i- ; k. -;tw . ' ft .Vt. .i:,f-r, r CisevdsHll-Zctt-TascLf. vnwnft und Kdsanz dcr e!s:nda.',ze in JndlawZpo!iS,a?: und ns fZsr.z tag, den 2. Januar im Sefferssudille, Uadissa nul ?Qdt-vaxs!, tilftuba'i Ndgaug: tu! uns t mfis r Bö. i.!5 ?m I abi I ad Nee... 8.tS ü ' tAiü.cfj t3g-0 0) tu And ckttad Rctl 4 03 9tm R V & ?I r- 5 Km iii9lV t&8 lZflnZtü6 g2t:gl0j 9a Vandalia Line. z,dKzice . 10 3) Ca RttlXtatB .... 7.30 Za klag 9n, V U 55 ZemtantiSet. UMHn Uactflc t il.no V,ftrnall... Na Hnilz, 145 Ca Pail n&?e...n.00Ba Icj i 45 Ka er?kkß 4 15 0a LchneLzug 3 25 Tledeland, Tolnmbn, kineinnatt nud Zndia. uapolis SisendaHn (Vee Line.) 58 5rt 2X0 Cx Enbetton tf...lUSBa titolcn 61 3. 7.3 8 ftf)tt frt.... 7.A Sk t2 635 ' CC9R i.Jl J'Oa 3 9t.... 13 Oh 3 3 01 " B f! r , z - b Qc'ttn ;.uu - ichigan Exxreß. 4.Ln! r.ton Har. i.10.:5 9tm VrizUosod itrifton, t. S..nrd 3. er. tkittch. 2.5 4 30 7.3 ' ?U! 11.05 5! 11.31 Pa 3.10 SW ttzltch. öttss I0.3u 9n ' 11 s0 3.00 xm 34 liCÜq. 40 ff B t$. 13.3 .... . .13.45 Ka - tSf 11$. 3.S.5 Sm I - ... 5 CG &a I tkgltH. 7. Cisctsaatt, Jndianadsli, St. 2oni u. Thiesg visensayu. Ttnnnnen tvlson. FTetv.. Z tnlianap . 10 4)1 ta 4a'ctceir. ii.4j hm Bittern ex.... i'Jii C 5 165. UjUl I f e il 10 Eafaijettc 8Uc. 4.45 inetatt tu 11 23 ?rs Pofizug t.tb fim mc. t Ld Km et 2 ttrrtft.... 44 Cm Chicago Didifion. Sio BatI Ci. 7.1 lUago BaU p.:3.'5i Oittm tx Ii?ia '.s.?..'.'."?.'...',,. Baftttjttt Be... B-00 ffm EioanlBürt r.. 7.10 La hic KAu8 . glich .. ?.?. sszott lkk L UI (( Potta Ötrrel 11 f'Q l 3 $4iiit Sudiana, Llosmwgtou undSeeru Siseudahu, JtCfttBü.. 7ö B nVcx88cc r....... 13 OÜ ca r a x tsaiiu M HzZrvKV0z. täglich Sfc)a stnc estc io.4o auicBtu tsn. 3 35 xm rr?ki s.3u u Oeftliche 'öivistou. Oeftl.ezU....4.U vaeiste rr... 7 Sa ZtQl 4cprt.... 9 0J Äb I B M 3 x 10 30 üantl lp ... 3 bsNm I UtWtxn ip .... 3 HXm Oadast, Ct. Loni, & yaeifie. BrtC5UnaU 7.15 Bn S 91 2.15 Cissti9ti 41 7.00 CH frUj 1 15 a Xsl t ?..! 45 Ba Xtt tz nail. C.45 U Judianapoli nd fUsccaset Siseubaiu. Rstl Cctixo i 7.15 I CtntlHBil Kcc.10 55 Tu vi4 Xcc . 4.15 I Roll f ttre f. 4.50 n krwuati,Hamilloaez,Zkdiauadelisvisenbah 3mkpet9tg 4.00 Bm CemaitlviSKe 5.80 Jmbpllnet. 8.10 15 Ba tn.,5D.X.R. 30 n CCBniflBtSlIu 85 Ca RatL.... 11 45 v Snd, n U?otll1 4jr inctnnattftcc 4 55 JndiauapsIiZ, Decatnr Se Springfield. De Pe all. 8 3CCm ontezuma Are tgl aulg Sonnt. 6 SOZI Echiug r c ...40 5uft5 Schnellzug r e .. Z50S Konteiuma ec augSsunt...l01Bm CaU 5 SS Chieazs, Ct. Loni & PiMburg. nnB? x tiltch 1.33 Bn t)iX oalctnomrntn6onttl.ll.00 Bm K2)Xccaalg. Conatajl 4.00 flvn HTJ0D9 ztagUch I tz.. 4.ISK ich Kcc csl emoa eennt. 9.40 6a 5s v 89 täglich 11.4 m Andtana,. c. 5-'0v QtftraU...tuj Chvsgs Reute tolons. Thlege chn ,g tg 11.15 estcag ennZ.lvS d Znd' &OU. Schn,3,ug... 4.Ü0 Cm JndrI' Leu. n! .... 30 Ka ZudiaLkM und et Uuii Clfenta gepl ec. ttsttch 7.25 Ba C4o Ct2 fr. 5.!0Ka uet 8 fx t&aUch l et. 10.M 5 ütmtöwtcl... n.i5 vm n ü b b t x tag C C 3.1g Loal gac ari T.iu.oo ea Uan tic ctlfll. e.35a aitktaaasolll 9t 3 4t) M Loidille,Nek Aldauh & Chiküg?. Uir.Lise hleago C; lgl..l.i0 I Oicage x. tgl.. 3.355a Ccncn cc... 5.0üRa ononic 3 55 n tVA Sit, hieag. ich. kU, K tic. X BaU...:..U.Wal eiütti lUßn Söge ntl r t, 2f5!1llf f aU I, echlafvftgta P,UlMj

rffti fF-'f : c;W7??v a; x-gvA yyi