Indiana Tribüne, Volume 11, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1888 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint SäglicZ nd S stSS. .röftnt lofttt durch n StlftiAl vtl,nsch,, llt 6onat65l C tmil f II B3l. Bitt ss,n il Stl. Ci V a2i13ii i Sa?,kS!S ?5 SOI. öfGtti Io O MarvlandSr. JadremapoliS, Ind., 13. Februar I8f8. - Der Verfall des HeidenthumS. Wirft man einen Blick auf eine der Iav vr,ssf flftfT St 911 U.l l Iwijl 11 jiuiua, tvvtvk vv. vi breitung der verschiedenen Neligionen aus der Erde Aufschluß geben, dann findet man bald heraus, dag das Heidenthum lange nicht mehr dieselbe Verbreitung be sitzt, , welche es noch vor Wenigen Jahrzehnten hatte. Der räumlich.größte Theil der (Irbc ist zwar noch immer von Heiden bevölkert, doch sind die Heidenländer, n?:e zum Veiipiel das nördliche Sibirien und Nord - Amerika, meist nur sehr spärlich besiedelt. Nur in Afrika gibt es dicht von Heiden bevölkerte Länder, und auch in Süo-Amerika findet man stellenweise zahlreiche Indianerstamme, welche noch ausnahmslos dem Heidenthum huldigen. Uebrigens dringt die Civilisation und das Christenthum jetzt sogar in diesen Ländern, wenn auch nur langsam, so doch stetig vor, und e3 kann kaum einZweifel darüber herrschen, daß das Heidenthum auf der ganzen Erde immer mehr seinem Verfall entgegengeht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es vom Erdboden gänzlich verschwänden sein wird. Es sind viele Einflüsse fortmährend thätig, um dieses Resultat zu erzielen. Jeder Europäer, sei er nun Missionär, Soldat, Kaufmann oder Reisender, dem es in Afrika gelingt, den Glauben der Einwohner an " ihre Medicinmänner" oder an die Fetische derselben zu zerstören, versetzt damit auch dem Heidenthum einen tödtlichen Schlag. Europäische Aerzte, die jetzt fast auf dem ganzen Erdboden gefunden werden können, tragen nicht wenig dazu bei. den Einfluß der heidnischen Priester und Medicinmänner zu untergraben, indem sie den. Beweis liefern, daß sie Krankheiten viel besser nnd schneller heilen können, ohne zu heidnischen Gebräuchen Zuflucht nehmen zu müssen. Auch die Regierungen der cioilisirten Länder tragen ihren Theil dazu bei, um dem Götzendienst in den von ihnen erworbenen Colonien ein Ende zu bereiten. So tritt z. 23. die englische Regierung am unteren Niger-Fluß in Afrika mit aller Entschiedenheit gegen den Gebrauch der Eingeborenen auf, Menschenopfer zur Sühne für die Sunden des Volkes zu bringen, und die BeHorden des Congo-Staates versuchen ebenso energisch, den barbarischen Gebrauch abzuschaffen, daß der Hererci verdZchtige Frauen Gift trinken müssen, um auf diese Weise ihre Schuld oder Unschuld zu beweisen. Ferner bestrafen sie die Abschlachtunz von Sklaven, die hingeopfert werden, um ihren, gestorbenen Herren" wieder als Sklaven auch in die andere Welt folgen zu können, einfach als Mord, und die gräßliche Sitte ist in Folge dessen in schneller Abnahme begriffen. Auf dem Voma-Platcau in Afrika befindet sich eine Stelle, welche von den Eingeborenen als verrufen und von bösen Geinern bevölkert mit frommer Scheu gemieden wurde. Vor etwa zwei Mona ten bestellte der Gouverneur des CongoLandes die neun Häuptlinge der VomaStämme zu einer Besprechung auf den verrufenen Platz, und sie kamen auch wirklich. Unter der Einwirkung der Weißen hatten sie alle Scheu vor dem verzauberten Orte" verloren! Ganz Vorneo, die zweitgrößte Insel der Welt, befindet sich jetzt unter europäischer Herrschaft,und die furchtbare Unsitte ihrerEingeborenen sowie der von den benachbarten kleineren Inseln, auf Menschenköpfe Jagd zu machen, ist durch den Einfluß der Europäer immer seltener ausgeübt worden. Die Britische Nord Borneo:Compagnie" betrachtet nämlich diese Art Jagd als Mord und hängt alle Liebhaber derselben. Die Gesellschaft führt erst seit etwa sechs Jahren die Herrschaft über die Insel, hat es aber oeretts dahin gebracht, daß die Emgebo renen viele ihrer früheren barbarischen Sitten und Gebräuche aufgegeben haben. Man hat dabei die Erfahrung gemacht, daß gerade die wildesten und rohesten Stämme die Neuesten Freunde der Civilisation werden, wenn sie erst einmal den Werth derselben begriffen haben. Berüchtigt waren die nächtlichen Orgien, welche in früheren Zeiten von den Eingeborenen Afrikas entweder bei Mondenfcheln oder bei gronen Freuden feuern" veranstaltet wurden. Jetzt hat in vielen Theilen Afrikas der näcktliche Tanz", wie er von seinen Theilneymern genannt wurde, fast qän:lich aufaehört. Durch den qan;en Sudan, der sich von Meer zur Meer erstreckt und von mehr als 60 Millionen Negern bewohnt wird, kann jetzt ein Europäer reisen, ohne daß ihm je Gelegenheit geboten wird, einem derartigen Tanze beizuwohnen. Dafür findet er überall nächtliche Versammlungen, wo der Koran gelesen und die Sprache v.'coyameds gelehrt nrnb. Die früheren Tänze, die dem heidnischen Sudanesen so lieb waren, haben jetzt gänzlich aufgehört, und an ihre Stelle ist der Cultus des mohamedanischen Glaubens getreten. Glaubcnstreue Chrisien klagen allerdings darüber, daß auf diese Weise der Islam ungebührlich in Afrika Wurzel fasse, doch ist dieses Uebel immerhin nicht so groß, als das frühere FetischAnbeten und die anderen grauenhaften Gebräuche, welchen die Neger in jener Gegend huldigten. Für viele Millionen Bewohner des schwarzen Erdthcils" ist der Glaube Mohameds entschieden ein großer Segen, wenn sie denselben gegen ihren früheren Glauben umwechseln. Jedenfalls kommen sie auf diese Weise der modernen Cultur, wenn auch nur um einen Schritt, näher. Auf den Hunderten von Inseln, welche sich im westlichen Theile deS Stillen Oceans bcsinden, macht das Christenthum über das Heidenthum oer Eingebrnen entschiedene Fortschritte. Leide?
macht sich aucl) vier der alte rsayrunagi
satz geltend, daß die Eingeborenen sich gegenüber der neu eingewandcrten stärkeren Rasse nicht halten können und in Folge dessen schnell auSsterben. An den Grenzen der nördlichen Eiszone hat das Christenthum große Triumphe gefeiert. Der ganze Stamm der Tukudh -Jndia-ncr, welche an dem unteren MackenzieFluß wohnen, hat sich, durch Missionäre zum christlichen Glauben bekehren lassen. Der Stamm zählt etwa 6000 Mitglieder. Thatsächlich haben sich auch alle ESkimos in Grönland zu dem Christenthum bekehrt, und nur noch die Eingeborenen von Smith Sound leben im Heidenthum, weil sie mit der übrigen Welt in Folge ihns schwer zu erreichenden Wohnorts in keinem steten Verkehr bleiben können. Ueberall auf der aanzcn Erde kann man jetzt einen steten Kamps zwischen der Civilisation und der Barbarei früherer Zeiten wahrnehmen. Der Kampf kann natürlich nrcht.lm Handumdrehen vot- ! lcndct werden," kein denkender Mensch hegt jedoch einen Zweifel darüber, daß im Laufe der Zeit das Barbarenthum immer mehr verschwinden wird, um gesitteten Zustanden Platz zu macyen. Aus NttttuckyS Borzeir. Im Jahre .1770, .zu einer Zeit, als Kentucky eine von Indianern bewohnte lldnlß war, hatten mehrere Ploniere, darunter der bekannte Daniel Boone, sich in der Gegend niedergelassen, wo stch jetzt die Grenze zwischen den beiden Staaten Kentucky und Tenncssce besindet. . Die Ansiedler errichteten ein Fort, um sich im Falle eines Anaritss von Selten der Indianer in dasselbe mit ihren Familien fluchten zu können. Das Fort war noch nicht aanz tettia, und die Pioniere hatten sich auf die Jagd begeben, um Wild für ihren Hausbedarf zu erlegen. Es war mitten im Sommer und drei junge Mädchen, die 10jährige Elliabeth Callawan, ihre 14 Jahre alte Schwester und die 14jährige Jemima Boone, die Tochter des Col. Boone, begaben sich in die Nähe des Forts, um sich im Flusse zu baden. Sie hatten keine Ahnung davon, daß sich eine Bande von Indianern in der Nähe befand. Kaum ii r r r t , c yalren sie na) an oas User versugr uno ihre Vorbereitungen für das Bad getroffen, alS t von den Indianern ubersallcn und gefangen genommen wurden. Sie wehrten sich verzweifelt, und Elifabeth Callawan hieb sogar mit einem Nuder derart um sich, daß sie einem Jndianer mit demselben förmlich den Schadet zerspaltete. Trotzalledem wurde auch sie gefangen genommen und allen Mißhandlungen ausgesetzt, die von Indianern an weißen Frauen und Mädchen bcgangen zu werden pflegen. Die drei Mädchen, echte Töchter des Hinterwaldes, verlorcn aber auch in der Gefangenschaft ihren Muth nicht. Während sie von den Indianern fortgeschleppt wurden, brachen sie unterwegs Zweige u. s. w. ab, um damit ihren Angehörigen anzuzeigen, wor. . .!. r . rrs?. nin ne enlsuyrr woroen seien. ui Mädchen wußten ganz genau, daß ihre Väter und Brüder diese Zeichen ebenso gut lesen konnten wie ein Buch. Als die Mädchen Abends nicht nach' Hause kamen, machten sich alle Männer der Niederlassung auf die Suche nach ihnen, lin licil der Manner war vcritten, während der andere seine Untersuchungen zu Fuß vornahm. Beide Parteien folgten den Spuren der verschmundenen Mädchen, so schnell sie konnten. Die Verfolgung dauerte drei Tage, und die ganze Zelt hindurch wußten die Pioniere, daß sie sich auf der Spur der Indianer befanden, die jedoch einen großen Vorsprung hatten. Endlich gelang es, die Näubcr zu erblicken, und im nächsten Augenblick war ein heftiger Kampf zwischen den Jkothhäuten und den Wclßen im Gange. Die Pioniere gaben sich vor Allem Mühe, ihre Feinde stets so zu beschästigen, daß sie keine Gelegenheit hätten, die drei gefangenen Mädchen zu tödten. Dieser Zweck wurde auch vollkommen erreicht. AlS die Verfolger schließlich in das Lager der Indianer eindrangen, erblickten sie unter einem Baume eine Nothhaut" mit einem hellfarbigen Tuch um den Kopf, welche zwei der weißen Gefangenen in ihrem Schooße hielt. Sie wollten den angeblichen Indianer eben niederschlagen, als sie die Wahrnehmung machten, daß es die brünette Elisabeth Callawan war, welche ihre beiden Gefährtinnen auf diese Weise in Schutz genommen hatte. Die Indianer verloren viele Todte und Verwundete und retteten sich durch die Flucht. Diedrei Mädchen verheirateten sich bald darauf mit weißen Ansiedlern und lebten geachtet im Kreise der Ihrigen. Heute sind es nicht mehr die Nothhäute, welche in jener Gegend Unruhen" anstiften. Dafür sorgen jetzt die dortigen weißen Ansiedler mit ihren Vendettas selber. Santa Barbara. Der südlichen Küste von Californien gegenüber befindet sich eine Reihe von Inseln, welche unter dem Namen der Santa Barbara Islands" bekannt sind. Diese Inseln ihre Zahl ist ziemlich beschränkt sind nur durch geringe Entfernungen von einander geschieden und bilden zwei verschiedene Gruppen, die nur durch einen Schisfscanal von einander getrennt sind. Amacava. eine der Inseln, aebort zu dem kalifornischen County Ventura. Sie unterscheidet sich von den anderen Inseln oer Gruppe nur dadurch, das; sie fast durchweg aus steilen Felsen besteht, die weit uoer das yJceex emporragen, tote ist etwa sünf Meilen lang, stellenweise aber nur weniae ftuft breit. Das Was ser zwischen ihr und dem Festlande zeich- " i. n Jl C. fc v rr e , . ' n jiaj ouraj rounocroare jcianjeu aus. Man kann dort bis auf den Grund des Meeres sehen. Bei günstigem Wetter und die Wellen des Meeres in jener Gegend werden fast nie durch einen Sturm getrübt kann man die farbigen Moose erblicken, welche aus dem Grunde des Meeres wachsen, ebenso die unzähligen Fische, welche darüber hinwegschwimmen. Die Letzteren zeichnen sich so klar von der Meerestiese ab, daß man beinahe einen jeden von ihnen mit einem Netze fangen zu können glaubt. Während oben an der MeereSfläcbe ttekn,
und ähnliche Fische herumspielen, sieht
man unten aus dem Meeresgrunde Geschöpfe, die sich sonst dem- menschlichen Auge fast niemals zeigen. Es ist ein wunderbarer Genuß, in einem Kahn in dem ruhigen Gewässer der Amacapa? Insel zuzufahren. Man sieht dabei die Geheimnisse der Tiefe, wie sie sich sonst fast nirgends auf der Erde dem menschlichen Auge enthüllen. Ueberdies bietet Amacapa noch manche andere Vorzüge, die man auf anderen Inseln nicht finden kann. Sie besteht aus Felsen, die an manchen Stellen himmelhoch" emporragen, ist aber dabei in khrcm Innern von Höhlen und Schluchten durchwühlt, durch die man aus unterirdischem Wege" durch die ganze Insel von Ufer zu Ufer gelangen kann. Die Lichtesfecte, die sich unten in der Tiefe den Reisenden bieten, sollen manchesmal geradezu wunderbar sein. Aus dem westlichen Theile der Insel erhebt sich ein hoher Bera, welcher steil zur See hinuntcrsällt. Von jener Stelle aus ist es fast unmöglich, an die Küste zu gelangen. Die Insel ist mit üppigem Baum-, Strauch- und Graswuchs bedeckt und ist nur von spärlichem Wilde, wie z. A. von wllden Schafen und Zlegen, bewohnt. Eine andere typischeJnsel der Santa Barbara" -Gruppe ist die Insel Santa Cruz. Dieselbe ist bedeutend größer, als die Insel Amacapa, und auf ihr haben amerikanische Eapitalisten, welche sich unter dem Namen der Pacisic Wool Growing Company" vereinigt haben, eine Schafzüchterei in großartigem Maßstabe errichtet. Die ganze Insel gehört ihnen und einzelne Mitglieder der Firma haben sich auf derselben niedergelassen. Ninder und Pferde sowie Schweine sühlen sich aus der Insel nicht sehr gemüthlich, und es macht sich auch in diesem Falle der alte Erfahrungssatz geltend, daß für gebirgige Gegenden sich die Zucht von Schafen am besten empfiehlt. 1 Bom Inland e. Die amerikanischen Ge, schmorenen zeichnen sich manchmal durch eine geradezu wunderbare Urtheilskraft aus. In Taylor County in Georgia wurde neulich ein alter Mann in seiner Hütte, in welcher er seit langen Jahren gelebt hatte, todt vorgesunden. .Cs war offenbar, daß der Alte eines natürlichen Todes gestorben war, trotzalledem aber wurde pflichtschuldigst" eine Jury zusammengetrommelt, welche nach lange? rer Berathung das hochweise Urtheil fällte: Gestorben, und zwar aus eiaener Schuld." In einer seiner letzten Predigten in 9!ew tyoxt bediente sich der Erweaungspredlger" am Small so roher Gassenausdrücke, daß eine Dame auftrat, um dagegen zu protestiren. Der sanatlsche Pobel aber zischte und tram pelte. Dennoch wurden die Worte vernommen : .Wenn Herr Small sich etwas weniger gemeiner Ausdrücke bedienen wurde . Das war dem Pobel genug, er packte die Frau und warf sie hinaus. Warum war sie auch dorthin gegangen, m t t st tf Alt ? st i I r( m iA?is(lliiH.itl ivv iv tup uu uyiiiiut tf juuj uuiunyiu gefaßt machen konnte! Auf seiner großen Farm in der Nähe von Clarissa, Jll., wohnte der wohlhabende George W. Guthrie. Vor einigen Tagen fuhr seine Familie in gewohnter Weise zur Kirche ; Guthrie war selbst noch nicht rasirt und versprach, nachzukommen. Gegen Mittag, als die um sein Ausbleiben sich ängstigenden Leute Guthrics heimkehrten, fanden sie ihn todt auf dem Boden. Eine Ncoolverkugel war ihm in's Herz gedrungen. Nachforschungen ergaben, daß das Verbrechen von Raubmördern begangen war. Die Uhr und Kette des Todten sowie seine Baarschast waren verschwunden. Guthrie war 47 Jahre alt und in der ganzen Gegend sehr geachtet. Eine Dilrch suchung der Gerichtsbüchcr von Hennepin Couuty, in welchem bekanntlich die Stadt Minneapolis in Minnesota liegt, ergibt die erstaunliche Thatsache, daß in diesem County seit dem Jahre 1853 im Ganzen 1800 Ehescheidungen, oder eine auf je zehn Heirathen, vorgekommen sind. Die erste Ehescheidung, die von Nhoda Vostwick von Iceuben Bostwick, wurde in 1855 vom Richter Chatsield bewilligt. In 1886 kamen 107 Ehescheidungen vor; in 1887 wurden 160 Ehescheidungen bewilligt, doch sind einige derselben noch nicht erledigt. 35 Procent der Ehescheidungen erfolgten wegen MißHandlung, 25 Procent wegen Desertion, 15 Procent wegen Trunkenheit, 15 Procent wegen Ehebruchs und 10 Procent anderer Ursachen wegen. Ungefähr 60 Procent der Geschiedenen waren Amerikaner. EinKerl,der sich A. F.Powell nennt und aus Chicago zu sein vorgiebt, hat eine Anzahl Farmer in der Gegend von Mason City, Iowa, auf schlaue Weise böse hineingelegt. Er sicherte sich gegen gute Bezahlung die Dienste eines achtbaren Geschäftsmannes, der ihm als i?üsirpr d??N?N linS isin. hri Rnrmern l U " 7 " y w. w. (jm"v ! vorstellen mußte. Powell spielte den , Viehhändler und osscrirte tn der Regel 2a procent über dem Marktmerth. so daß er leicht Geschäfte zum Abschluß brachte. Nachdem er den Farmern Checks auf eine gute Bank gegeben, ließ er sich von ihnen einen Schein unterschreiben, laut dessen angeblichem Inhalt sie sich bereit erklärten,' das verkauste Vieh zu einer bestimmten Zeit da und dort abzuliefern. Diese Scheine entpuppten sich spater als Noten, .welche die geleimten Farn:er naturlich decken müssen. Ueber 30 Personen sind auf den cywlnoel yereingesauen. Im Repräsentanten Hause zu Washington haben die Temperenzler eine gesalzene Rlederlage erhtten. Vier Bills über den Verkauf aeistiaer Ge tränke im Vundesbezirk, darunter die Bill, welche Prohibition im Bezirk einführen will, sind nämlich trotz des WiVerstandes einiger Prohibitionsdiener im Hause von diesem nickt an das Bezirkscomite, sondern an den Gctränke-Aus-schuß verwiesen worden. Letzterer Ausschuß (CommlUee of the Alcoholic Liquor Trafsic) ist aber vom Sprecher CarliSle in so prohibitionsfeindlichem Sinne zusammengesetzt, daß die Verweis sung einer Prohibitionsbill an ihn den Tod. einer solchen Bill bedeutet. Nur
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zwanzsg Stimmen sielen gegen die Ver, Weisung der Bills an diesen Ausschuß. Die Voraussetzung Louis Schades, da ß während der jetzigen Session des Congresses von den Prohibitionisten nichts würde durchgeführt werden können, geht also schnell in Erfüllung. Aus N e w p o r t in Nhode Island wird berichtet, daß man dort mit dem Prohibitions-Gesctze böse Erfahrungen gemacht hat. Die Polizei erkennt an, daß es jetzt dort über hundert Plätze gibt, wo im Geheimen Schnaps verkauft wird, ! daß diese Plätze sich fast ausschließlich in Händen von Frauen befinden und daß jene Plätze von Knaben und Backsischcn besucht werden, während die Sitte, Kinder nach Vier zu schicken, aufgehört hat. Mit anderen Worten, daß der Getränke- j verkauf einfach aufgehört hat, öffentlich zu sein, und nur noch im Geheimen betrieben wird, trotzdem die Trunksucht sich . unter dem neuen Zustande der Dinge allgemein nur noch vermehrt hat. Zugleich kommt auch die Nachricht, daß in dem Staate Maine, welcher sich rühmen kann, die. ältesten Erfahrungen mit der Pro- . hibition gemacht zu haben, jetzt sich eine . neue Parici zu bilden beginnt, welche an Stelle der Prohibition ein vernünftiges ! Licenzgesetz einführen will. Sie behaup- ! tet, daß die seit 30 Jahren mit der Pro- ! hibition angestellten Versuche keine Pro? hlbltion zu Wege gebracht, sondern nur dem Susf neuen Vorschub geleistet haben. Detroit scheint die erste amerikanische Stadt werden zu wollen, in welcher die Einrichtung der Hausä r z t c in größerem Maßstabe eingeführt wird. Sehr wohlhabende Familien haden ja überall im Lande sich Hausärzte gehalten und denselben ein Jahresgehalt aezahlt, aber allaemein pflegt man sich in den Ver. Staaten an einen Arzt nur bei vorkommender Gelegenheit zu wenden. I rx, tv , , , r - . . G ;5n verroll uniernaymen es vor einiger Zeit einige Aerzte, mit einer Anzahl Famrnen ocii lioiuract einzugehen, oan sie sur eine Entschädigung vou HIO im Jahr nach deren Gesundheit sehen wollten, und machten gute Geschäfte. Das brachte die anderen Aerzte in Harnisch; Beschlusse wurden angenommen, wonn ein solches Vorgehen für einen Verstoß gegen den ärztlichen Sitten - Coder erklärt wurde, und ein Verfahren BehusS Ausstoßung aus der ,, American Medical Association" eingeleitet. Aber das Verfahren endigte nnt Freisprechung, und. seitdem hat sich auch die angesehene Zeitschrift ,,Medical Age" zu Gunsten der Einrichtung ausgesprochen, hauptsächlich auf den Grund hin, daß dadurch viel besser Krankheiten vorgebeugt werden könne, was bekanntlich viel werthvoller sei, als alle Behandlung nach erfolgten? Sfrisbroch. Deutsche Lolaltiachrichten. Provinz Brandenburg. t in Berlin der Lehrer am Louisen städtischen Realgymnasium Dr. Wilh. Viermann, und der als Berliner Originalsigur allbekannte Paplerbildhauer" am Berliner Bock", Wilhelm Fischbach. Aus schwarzem Papier schnitt er Silhouettcn aller Art, und ein Jeder, der den Bock" besuchte, nahm sich eine solche als Andenken an die dort verlebten sldelcn Stunden mit. Auf rafsinirte Weise hat der SchauspielerJosef Semsch vonLunebürg Berliner Juweliere zu betrügen verstanden. Er hatte sich auf Briefbogen die Adresse drucken lassen: Dr. Adolf Ehrensteln." Unter dieser Firma wandte er sich an die Juweliere mit der Bitte um Zusendung verschiedener Schmuckgegcnstände zum Aussuchen. Wcehrere Juwc. licre sind mit hohen Beträgen bis zu 3000 M. hineingefallen, da Semsch es verstand, seinem Schreiben den Stempel der Wahrheit aufzudrücken. Er bestellte zu einem Hochzeitsjubiläum im Auftrage seincs Stammtisches mehrere. Garnituren Diamanten zur Ansicht". Der Buchhalter Mar Krüger in Berlin erblindete in Folge einer Erkältung, die er sich da-, durch zugezogen hatte, daß er in der kalten Nacht im leichten Maskencostüm von einer Rediute nach Hause zurückkehrte. s Der General der Infanterie z. D. v. Borke, von 1861 bis 1870 Commandant resp. Gouverneur von Danzig, während des Krieges 18701671 stellvertretender commandirender General des 1. ArmeeCorp und stellvertretender Gouverneur von Königsberg in Potsdam. f der letzte Veteran aus den Befreiungskriegen Rentier Kiebis in Värwalde. Selbstmord begingen: in Berlin der Kaufmann Jacob Zcller durch Erschießen, und die 15jährige Vertha Pinne, indem sie sich aus Furcht vor einer bevorstehenden Strafe aus. dem Fenster des 4. Stockwerks stürzte. Durch einen Sturz vom Verdeck eines Omnibus verunglückte in Berlin der Bäcker Gärtner; in Cottbus wurde der Bahnangestellte Hartnick überfahren und getödtet; in Kirchhe:m ertrank der Sohn des Gerbers August Weber, in Lcbus der Eigenthümer M. Purps ; in (Sommerfeld verunglückte die Frau des Tischlers U. durch einen Sturz, bei Sternbcrg wurden die Arbeiter Keller und Zinn von einem fallenden Baum erschlagen. Provinz Ostpreußen.' In dem Dorfe Dinwethen brannte der Hof des Wirthes Binschus vollständig nieder. Die Dienstmagd Vcnthien, die beim Zubettgehen das Licht hatte brennen lassen, hatte so das Feuer verursacht und mußte ihre Unvorsichtigkeit mit dem Leben büßen.- Der Gemeindevorsteher Teppcris in Schattern ist verhaftet worden, weil er im Verdacht steht, seine Mutter, eine noch rüstige Frau, auf einem -Spaziergange erdrosselt zu haben. Der Kaufmann Theodor Braun in Mohrnnen hat seinen Concurs angemeldet und sollen hauptsächlich auswärtige Firmen stark in Mitleidenschaft gezogen sein. Verunglückt sind: der Knecht Wudke m Korallischken durch einen auf ihn .fallenden Baumstamm und der Streckenaröeiter Heinrich Kowalewsky in Jiorutschatschen, welcher von einemZuge übersahrcn wurde. ProvinzWestpreußen. Der Briefträaer Fahl in Danzia. der mehrfache Unterschlagungen begangen hatte, hat sich aus Furcht vor Strafe erschössen. Der Postbote von Bonin wurde wegen vielfacher Unterschlagungen zu Ljähriger Gefängnißstrafe verurtheilt. Durch den Konkurs des Konitier QolibändlerS Neumann sind' viele
lW l? jÜvger n große Mtseibenfchast gezogen. Die Unterbilanz soll 240,000 M. betragen. Die Ehcleute Förster Jakob Kühn in Grcmboczyn feierten die diamantene, die Eheleutc Jakob Samacki in Gr.-Gartz die goldene Hochzeit. Verunglückt sind: der Knecht Holzke aus Althof, der Schneider Kunkel aus .Wecßkenhof' und der Besitzer Jorkicwicz aus Kauernick durch Ertrinken, letzterer mit seinem Pferde. Provinz P o m m e r n. t Der Landschaftsrath A. v. Wedcll, ein langjähriges und verdienstvolles Mitglicd der Verwaltung der Prov'nz, in Pyritz. Der Gemeindevorsteher Weilandt in Morgenstern, welcher auf einen Hund geschossen hatte, den der Bürger Änhut auf ihn gehetzt hatte, wurde von der Strafkammer zu 6 Monaten Gefäilgniß verurtheilt, wahrend letzterer mit einer dreiwöchentlichen Freiheitsstrafe davonkam. Es feierten: das 50jährige Alnts-Jubiläum der Lehrer Deichen in Stralsu.nd und die goldene Hochzeit das A. Ewer'sche Ehepaar daselbst. Verunglückt sind: der Arbeiter Wih.Zornow in Nossendorf, der Knabe Emil Riemer aus Stettin und der. K'necht Johann Prüssing aus Suhrendorf ; der Rentier Wittenberg aus Uckermünde durch Erfrieren, die Klostersrau Münchom aus Greifenberg durch einen Sturz vom Wagen, der Bahnwärter Hoppe in Petersberg durch Ueberfahren; der Maurer Albert crl".r- ! 1 si-ii' c c (-- r uonuc in teusicmn nno otc 'JJccgo 'Au guste Panzer ln (tolp durch Ersticker an Kohlendunst. Provinz S ch l e s w i g-H o l stein. f In Flensburg Stadtrath C. C. Christiansen. Verunglückt sind : der 13jährige F. Beatermann in Elmshorn, der Schisfer Schlüter in Grömitz und der Sohn des Schuhmachers Frenke in Pinneberg durch Ertrinken ; eine Tochter der Frau Schierholz in Ellund, deren Kleider am Ofen in Brand gerathen waren und' die Tochter des Cigarren' machers Höhle in Rendsburg durch Ueberfahren von einer Lokomotive. Provinz Schlesien. f Professor der kath. Theologie Dr. Franz Vittner in Breslau. Die Typhus-Epidemie in Liegnitz ist im Verlöschen. Bis jetzt ereigneten sich 654 Erkrankungen und 33 Todesfälle; im Krankenhaus 1 Todesfall auf 146 Erkrankungen. In Breslau beging die Wittwe A. Steiner, an der Wcathiasstraße wohnend, Selbstmord. Todtgefahren wurde in Breslau der Ackerer Gottl. Weigel. Durch einen unglücklichen Fall verunglückte daselbst der Schulknabe illh. Müller, bci Brieg erfror die Wittwe A. Jahnke; in Goldberg wurde der Schuhmacher A. Weiß, an der Zlegeljtrasze wohnend, beim Abladen von Langholz von einem Scheit Hol; erschlagen. In Hcnnersdorf erstickten drei Kinder des Arbeiters Jänecke. Provinz Posen. t Garteninaenicur R. Woerman in Vrombera. Der bei der Postaaentur in Zinskowo beschäftigte Briefträger Marquardt ist verschwunden. Derselbe hat mehrfach Gelder unterschlagen, auch wurden in seiner Wobnuna 89 Postsendüngen gefunden, die erst jetzt den ÄdresZaten eingehändigt wurden. Die Eheleute Chaussccwärter Mantbev in Labi' schin, Besitzer Heymann in Schneidcmühl und Graf Poninski in Wreschen feierten die goldene Hochzeit. Verunglückt sind: der Sohn des Arbeiters Heblomski in Schneidemuhl durch Ertrinken und der Arbeiter Michalak in Vuck, der sich durch Karbolsäure vergiftete, die er für Schnaps hielt. Provinz Sachsen. Das Schwurgericht in Halberstadt verurtheilte den Ackerer Richard Tiepke von Dannstädt wegen Nothzucht zu Jahr Zuchthaus und die Wittwe Louist Ehrzicsklewlci wegen Memelds zu 6 u?co natcn Gefängniß. f Friedrich Heinrich Gabriel Senner, Bürgermeister a. D. und Ehrenbürger der Stadt Merscburg. Selbstmord begingen: in Dercnburg der Oekonom F., indem er sich erhängte, in Merscburg die verwittwete Secretär A., welche sich in Geisteskrankheit die Kehle durchschnitt. In Clöden ertran ken die Söhne des Gutsbesitzers Bcrgcr und des Hauslers Kürschner, indem sie durch das Eis brachen; ebenso ertrank der Häusler August Loren; aus Löbcn. Bei Neuhaldensleben wurde der Oekonom Meycr in Folge Scheuwerdens sei ner Pferde so gegen einen Prellstein geschleudert, daß er das Genick brach. In Oscherslcben verbrannte die Wittwe Rosine Lohse. In Rockhausen wurde der Oekonom Möller von einem Pferd erschlagen, in Rorhenschirmbach erstickten die Kinder der Arbeiterfrau Seidler an Kohlendunst. Provinz Hannover. Der bisherige Landbriefträger Fritz r i n" c r r Hoiycr ln xuncourg, oer sicy wegen un terscklaauna in Untersuckmnaskaft be fand, erhängte sich. Die Leiche des i'l r x m r.r ..t - seil einiger $zu vernilßien leyyanolers o 't: ... cl ."!... (- -i. f. .: c'ving zu yuiiiif luuiuc luizuuj-ui Bersenbrück im Müblcnkanal auiaefun den; man glaubt, daß L. verunglückt c 7n. Dr,'fvs. ii viimvuiuiiiiiu juu' mer in Osterode a. wurde verkästet. Derselbe ist beschuldigt, Wechsel fälschunm r rtw gen im Ättrage von uver 3Uu,rnnv.iA. begangen zu haben, ueber das Äcrmöaen des K.. der die Summe im Börsenspiel verloren haben soll, ist der Konkurs eröffnet und wurde der Notar Höltermann zum Konkursverwalter ernannt. Das 50jährige Dienstjubiläum bcgingen der Schuloogt Schimmler in Hannover und der Lebrer Brandt in Wövse bei Bruchhausen. Die goldene Hochzeit feierten die heleute teuerraty locr ,n Hannover. Ebausseewärter Johann Wichmann in Jscnbüttel, Schneidermeister Christian Iccnnmullerln 'esum uno arrUr cgk,ann Mackenttmn in Otterndorf. Verunglückt sind: der Schiffsjunge August Grohne aus Großenwieden und der 12jährige Sohn der Wittwe Scholz in .sarbura durch Ertrinken, ein' Kind der Ehelcute Rathkamp in Harmhausen bei Ehrenburg durch Ersticken unter dem Kopfkissen und der Landwirth Gnaphäus in Wittmund durch zufällige Entladung seines teweyrs aus oer ;ago. Mucho's viaarnnladen befindet flch in Ns. 1S9 OK Washington Straft.
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