Indiana Tribüne, Volume 11, Number 150, Indianapolis, Marion County, 17 February 1888 — Page 2

Jndiana Tribüne.

- Crschewt vsd $cßoUg$. SigltsZ czi, Utlttch rtSan- koste duzch den Stiftn! W Cisti , BCf die Vonakag,rti,aCrtU t Ba$i. Ve.d isan il totii, V zwfi isstftiS: 1b sek-erzk?ns et 2$t. fl 10 O. Msrylanbür. Indianapolis. Ind., 17. Februar 1888. - - Äu? dem elfe. Vor acht Jahren- so erzählte ein biederer Canadier Namens George Penn, der in der Stadt Gananoque am unteren St. Loren; wohnt hatte ich dringende Geschäfte, uelche meinen Aufenthalt auf derGrindstone-Insel nöthig machten. Es war mitten im Monat Februar, und ich hatte sckon seit mehreren Tagen eine aroße Ängst davor, die Reise nach der Insel zurückzulegen, weil damals Thauweiter drohte und Jedermann glaubte, daß der Eisgang auf dem großen St. Lorenz-Fluß schon in wenigen Stunden beginnen würde. Als jedoch elf Man ner, mit denen ich sehr wohl bekannt war, mir die Versicherung brachten, daß es ihnen ohne Schwierigkeit gelungen sei, die Reise über das Eis des St. Lo-renz-Flui,es nach dem Festlande zurückzulegen und sie die Rückreise auf demselben Wege antreten würden, da gab ich meine Kleinmüthigkeit auf und faßte den Ve- - .-7 schluß, mit ihnen zugleich die Rückfahrt über das Eis zu waen. Wir machten uns insgesammt um im gefähr drei Uhr Nachmittags auf den Weg und hatten auch keine Schwierigkeit zu überwinden, bis wir etwa eine Meile von Grindstone-Jsland entfernt waren. Es war unterdessen dunkel geworden, und ein heftiger Sturmwind begann zu wüthen. Wer die Winterstürme auf dem St. Lorenz-Fluß kennt, weiß, was ich darunter verstehe. Es war eisig kalt, und trotzdem der Sturm uns durch Mark und Knocken fuhr, begann das Eis unter uuseren Beinen zu krachen. Wir fürchteten, einzubrechen, wenn wir noch länger bei einander, blieben, und so faßten .wir den Beschluß, uns zu trennen, um nicht durch unsere gemeinsame Schwere das Eis zu stark zu belasten. Wir hatten einen Schlitten nebst Gespann bei uns, doch spannten wir die Pferde aus und einigten uns darauf, den Schlitten selber zu ziehen. Ich selber und zwei Männer Namens Cummings und Robinson blieben bei dem Schlitten, während die anderen Leute sich möglichst writ über das Eis vertheilten. Wir Alle strebten der Insel zu, doch war es mittlerweile so dunkel geworden, daß wir unser Reiseziel nicht mehr vor Augen sehen konnten. Dabei blies der Sturm immer heftiger, und die Kälte nahm fortmährend zu. Wir konnten keine 50 Schritt weit sehen, und der Wind wurde endlich so stark, daß wir uns nicht mehr auf den Beinen hallen konnten. So ließen wir uns auf unsere Kniee nieder und rutschten langsam voran, indem wir unseren Schlitten vor uns herschoben. Plötzlich wurden wir uns unserer Gefahr vollkommen bewußt: das Eis im Fluie war durch das vorhergegangene Thauwetter mürbe geworden und fing an, trotz der wieder eingetretenen Kälte in Stücke zu brechen. Nach kurzer Zeit brach einer meiner Gefährten, der eines unserer von dem Schlitten befreiten Pferde führte, in dem Eise ein. Er rettete sich auf eine Eisscholle, doch war daS Psero, welches er ,u fuhren hatte, so schwer, daß es immer von Neuem das Els unter seinen Fünen in Stücke brach und auch ihn nach kurzer Zeit in die c r . rt r r x,icc jwy, in wciiycr ci naa) zar tem Rinaen zu versinken hatte. ch war ein unfreiwilliger Augenzeuge diejes schrecklichen Anblicks, und mußte noch die Wahrnehmung machen, daß uns ueberlebenden viel Schlimmeres Uvon stand. Das Eis begann unter unseren Füßen zu brechen, und bald befanden wir uns sämmtlich auf mehr oder minder großen Eisschollen, die auf dem Flusse 1 V c . - . irrigeworoen waren uno nun weiter ttfp - rv r 1 1 - yeririeoen. cg yane Mich aus eme Scholle gerettet, und nicht weit von mir befand flch - mein Gefährte Eummmqs. dem es gelungen war, eine besonders große Eisscholle zu erwischen, nachdem er zu wiederholten Malen bis an den Hals in das eisige Wasser gesunken war. Wir trieben nicht weit von einander auf unseren Schollen einher, und ich ermähnte Eummings, guten Muthes zu sein; es werde uns hoffentlich aelinqen. wieder an das Land zu kommen, und dann werde er auch wieder seine fünf Kinder und seine Frau sehen, besonders Etkie, sein Lieblingstöchterlein. Es siel mir auf. Daß der Mann ungewöhnlich schweigsam wurde. Meine Scholle zerbrach, nachdem wir ungefähr eine Stunde lana weiter getrieben waren, und ich sah mich gezwungen, mich in das Wasser zu stürlen um (inniminnä ("sfinTs rwl. chen. Alö ich bei ihm anlangte, blickte ich bei dem fahlen Mondenscheine ihm in's Gesicht uch erschrak über die leichenartige Blässe, welche über demselben ausgebreitet Uag. Ich faßte ihn an die Schultern und rüttelte ihn kzestla. Denke an 3 (Wie, George," sagte ich. Du muß t fie noch einmal wlederiehen." Eummings warf auf mich einen halb erstaunten, halb träumerischen Blick Ich sehe sie ja," sagte er dann langsam. Sie steht dort drüben auf dem Eise und winkt mir zu, ich möge kommen. Aber warum wagt sie sich bei dieser furchtbaren r ' . ' atie auf oasvris mnaus?Mich ergriff eine fürchterliche Anast. Ich sah. daß der Mann dem Tode nahe war und bereits anfing, zu phantasiren. Ick kam zu ihm und rieb ihm seine Hände und Beine, sogut ie ich konnte, obgleich ich mir selber sagen konnte, daß dieses Mittel ihm nicht viel helfen würde. Dabei redete ich ihm fortwährend zu, sich zu ermannen. Siehe, George," sagte ich. dort sind Leute am User der Insel, wo Du wohnst. Sie kommen mit Lakernen und wollen uns abholen. Cummings warf todtenstarre Blicke in die Dunkelheit hinaus, welche ihn um ' aaö. und machte mit seinen üänden

iramvstkaNe Beweaunaen, als ob' er sich

im Todeskampfe befinde. Ich bin kein Schwächling, aber ich mußte weinen. Dann erhob er sich aus einmal. Da ist meine Ettie, mein liebes Kind," jubelte er laut auf. Sie kommt, mich abzuholen ! " Mit diesen Worten stürzte er sich von der Scholle in das eiskatte Wasser hinein und ertrank, ehe ich auch nur daran denken konnte, ihn zu retten. Seine Leiche hat man nie gefunden. Selber zwischen Tod und Leben schwebend, gelangte ich erst in einer Stunde an der Küste an und wurde von anderen Leuten gerettet, die mit Booten hinausgekommen waren, um uns zu retten, auch wenn sie 'den , grausen Kampf mit den Eisschollen' aufnehmen mußten. Die Ereignisse jener Nacht werde ich jedock nicht vergessen, so lange ich lebe." Eine Brücke über den OxuS. Vor etwa zwei Wochen wurde die langt Brücke fertig, welche über den OruSFluß im russischen Eentralasien gebaut wurde, und jetzt wird sie bereits von Eisenbahnzügen befahren. Die Brücke -i r .i . " c - . r s ! ijt Tsli einrauieno ,5Uß langer, ais oic berühmte East River-Brücke zwischen New Z)ork und Brooklmi. und sie gwinnt noch dadurch an Interesse, daß sich an den Fluß, über welchen sie sich spannt, altberühmte Erinnerungen heften. Noch vor dreißig Jahren war der Orus nur durch die Schriften alter Geschichtsschreiber .bekannt. welche die Thaten schilderten, die von Alexander dem Großen und von Tamerlan an seinen Ufern geleistet worden sind. Noch vor zehn Jahren wurde man den Mann, welcher den Bau dieser Brücke vorausgejagt hatte, für einen überschwanallchen Phantasten gehalten haben. da m der modernen Zeit nur drei oder vier europäische Reisende, und auch dann nur unter sorgfaltiger Verkleidung, an die Ufer dieses Flusses sich gewagt haben. Heute befindet sich der Orus und seine Umgebung vollstärdiz in der Gewalt der Russen, und sie haben ihn nicht nur unter die eneln einer Riesenbrucke geschlagen, sondern auch über ihn hinaus weit bis nach Samarkand eine Eisenbahn gebaut, welche jenes Land mit der civilisirten Welt in näheren Verkehr bringen soll, vccucrcn Nachrichten zufolge soll die transcaspische Bahn", wie ihr ofsicieller Titel lautet, binnen dret U.'conaten vollendet sein, sodaß von dieser Zeit an Eljenbahnzuge von dem caspischcn Meere bis zur Hauptstadt des großen mongolischcn Eroberers werden laufen können. Die tranScaspliche Bahn" .st bekanntlich in mehr als in einer Beziehung bemcrkcnswcrth. Nicht allein dringt sie lies in das Innere Anens vor, sondern bei ihrem Ban wurden .auch Probleme gelöst, welche sogar von der modernen Jngenicurkunst bisher für unmöglich gehalten worden waren. Es gab viele tüchtige Ingenieure, welche behaupteten, es würde unmöglich sein, in jener Wüstengegend ein Eiscnbahngeleise frei von and zu halten. Der russische Ingemeur General Anenkow hat nun den Beweis geliefert, daß das anscheinend Unmögliche wirklich geleistet werc. . k r r, ti t oen ronnrc. vjjic Vayn er.rrcale slcy natürlich nicht überall durch eine andwuste, war aber an sehr vlelen Stellen durch Flugsand bedroht, welcher, ähnlich wie in .der Wüste Sahara, bei jedem Winde seinen Platz wechselte und häusig dort Sandhügel bildete, wo n jf cv t rrr - u) am age voryer nocy eine vouiiandige Ebene befunden hatte. General Anenkom ließ die am meisten den Sandwehen ausgesetzten Stellen mit einer Schicht Lehmerde bekleiden, überall, wo dies sich thun ließ, Gräser und Straucher pflanzen, die uch aus einem Sandboden gedeihen können, und hat auf diese Weise erreicht, daß das Geleise der neuen Bahn niemals derartig mit Sand verweht wird, daß der Eisenbahnverkehr Störungen leidet. Wasser wird für die Eisenbahnstationen durch uuterirdische Leitungen aus den nahen Gebirgen gebracht, und als Heizmaterial dient Pctroleum, welches man von Baku her auf den Geleisen der Bahn befördert. Die Eisenbahn und die Brücke über den Orus sind ein Wunderwerk der modernen In genieurkunst. Der Kampf um die Schule. In Oesterreich gesellt sich zu dem Sprachenstreit neuerdings auch der Kampf um die Volksschule. Letztere ist keineswegs consessionslos, sondern sie widmet dem Religionsunterrichte sogar besondere Aufmerksamkeit. Sie steht aber unter Oberaufsicht des Staates und wird nach einheitlichen Grundsätzen verwaltet. Deshalb ist sie den Föderalisten scwohl wie den Elericalcn verhaßt, und diese beiden Elemente haben sich mit einander verbündct, um das bisherige System zu stürzen. Die vlusrequnq und Erbitte rung hierüber ist in ganzTcutsch-Oester-reich, mit alleiniger Ausnahme Tirols, eine ganz ungeheuere. vcachfolgendeS Stimmungsbild, von einem Wiener Eorrespondenten herrührend, giebt darüber 'usschiusz: ro!tloze Zustände und ern unglück liches Staatswcscn! Feindselige Gnvalten, die unablässig gegen einander wirken; was die Einen ausgebaut haben, reißen die Anderen nieder, was dem Einen heilig, wird dem Anderen zum Hohn. S fC fttt A X lllil 'C äk M i AM P c-u'j viuuc ii uiuji uuucicu, lutiuy juiiy ein gutes Ende nicht. Wie sollten auch die -Völker Frieden halten, wenn die höchste Autorität des Staates sich im Zwiespalt zwischen Iieigung und Pflicht befindet, zwischen der Pflicht, ander Verfassung festzuhalten und sie zu hüten, und zwischen der durch Erziehung und Umgebung entwickelten und gehegten Neigung für alle rückschrittlichen Machte! Noch tönt uns der Jubel in's Ohr, der sich vor nicht ganz 20 Jahren in Oesterreich erhob, als es hieß: D?s Eoncordat ist gefallen. Die Befreiung des Staates von der Vormundschaft der Kirche, die Einreihang in die Staaten der Gegenwart war damit vollzogen. Freudige Hoffnung erfüllte uns Alle ; Alles arbeitete im Geiste an der Entwickelung des Staates mit, der überhaupt erst ein Staat geworden war; der kurze Rückfall unter Hohenwart wurde im Nu überwältigt. Dann aber kam der türkischserbische und der russisch - türkische Krieg und die Erbschaft, die er uns hinterließ. Die Erwerbuna BoSnienS rsgr eine..N:e-

derlaae dcZ 'euttcktbumZ : die Militär-

partel gewann die Oberhand und Graf Taaffe erhielt den Auftrag, die Völker zu versöhnen. Mit wem? Mit dem Staate selbst. Die Ezechen traten mit staatsrechtlichem Vorbehalt inden Reichsrath ein und seither war ihre ganze Thätigkeit nur darauf gerichtet, dem Reiche zu nehmen und ihrem Königreiche Alles zuzuwenden. Ihnen leisteten die Elericalen Gefolgschaft und nun wollen d ics ihren Lohn. Schon im böhmischen Landtag haben die elericalcn Ezechen, ebenso wie die Elericalen im niederösterrcichischcn Landtag, Vorpostengefechte geliefert. Prinz Liechtenstein bat schon vor einigen Wochen seinen Wählern angekündigt, was er nun , in der ersten Sitzung des wiedererossneten Reichörathes ausgeführt hat. irr hat, unterstützt von deutschen und italicnischen Elericalen der Alpenländer. einen Antrag eingebracht, welcher ganz i L 7 ( i- - V nackt uno unumwunoen ausspricyi: oas liberale R ei ch S - V o l k s s ch u lg es e d wird aufachoben. Der Staat tritt sein Aufsichtsrecht an die Kirche ab. Die oberste Aufgabe der Schule ist es. die Kinder nach den Lehren lhrer WHgion zu erziehen. Die Dauer des Unterrichts beträgt sechs Jahre.. (Jetztacht Jahre.) Die Privatschulen smd den öffentlichen gleichzustellen. Als Lehrer können an öffentlichen Schulen nur Katholiken angestellt werden. Alle anderen Bestimmungen über das Volksschulwescn werden den Landtagen überlassen. Das heißt: die wichtigste Errungenschaft der liberalen Aera sott vernichtet werden. Die Zustimmung der Ezechen und Polen soll dadurch gewonnen werden, daß die Landtage an Stelle des Reichsrathcs treten, somit den Ezechen die Möalickkeit aeboten wird, das ganze Schulwesen i'i Böhmen zu czechisiren, während die Elericalen in Xixol, Qberöstcrrcich und Salibura die Schule ganz und gar an die Kirche ausliefern. i . CVX mm Yft ( 4 A .9 AVslt OIC JltyiCllUl lUljl CillUltll, ß sie von dem Antrag nicht unterrichtet rtt r i i i war. ein ossicloses Alan nimm: sogar Stelluna acaen den Antrag und schreibt. daß derselbe schon im Interesse der Wehrfähigkeit, welche aus der Hebung der Volksbildung beruht, unannehmbar sei. Eduard Suc hat bereits im niederösterreichischcn Landtag angekündigt daß jeder Versuch der Elericalcn, die Schule zu erobern, einen bisher noch nicht dage.m i c .-.... C - CSt... wcsenen viverslano nnocn wcroe. m deutschen Klub und im deutsch-österreichi-schcn Klub haben die Obmanner erklart, aß der Kampf für die Schule nicht blos von den Abgeordneten, sondern von dein ganzen deutschen Volk geführt werden wird. Der Wiener Gemeinderath wird demnächst aeaen den Antrag Stellung nehmen, und eine große Versammlung hat bereits stattgefunden, welche die erste Manifestation gegen die Elericalen bildet. Man muß den VolksJubel in Wien, als das Eoncordat fiel, in Erinnerung haben, um vorauszusehen, daß der parlamentarische Kampf um die Schule in der Reichshauptstadt einen mächtigen Widerhall finden wird und daß ein Sieg der Elericalen die allerbedenk? llchsten folgen sur die innere Ruhe des Reiches haben würde. Das kann für unsere Machthaber nicht erwünscht sein, zumal in einer Zeit, welche alle Kräste zur Sammlung gegen Drohungen von Auswärts anruft. 0 Vom Jnlande. Die Meri kaner sind auf ihre Weise sehr fromm. In Ehihuahua wurde neulich ein Stiergefecht von einer Sonntags schule veranstaltet, und der Ertrag desselben soll dazu dienen, die Pfarrkirche in der Stadt mit neuen Echmuckgegcnständen zu verschen. Ein versoffener englisch-ame-rikanischer Zeitungsverüöer in Georgia erklärt in seinem Blatte, er werde Jeden verklagen, der ihm irgend ein geistiges Getränke verabreiche; das sei für ihn der einzige Weg, um sich nüchtern zu erhalten. Der Mann sollte Temperenzpredige? werden, denn er hat entschieden alle Veranlagung dazu. In Rhode Island wissen sich die Durstigen zu helfen, wie anderswo auch. Das Prolibitionsgesctz verbietet den Verkauf geistiger Getränke und auch das Weqschen'ken derselben. Das Verleihen aber nicht. Und so leiht sich denn der Trinker vom Wirth oder Elub-Verwaltcr eine Flasche oder einen Trunk, und der Eonstabler hat rn? to seggen". HI n Muncie in Jndiana wurde neulich ein eigenthümlicher Proceß verhandelt. Ein dortiger Bürger war in die Kirche gegangen, hatte eine Zel tung gelassen aus der Tasche gezogen und las ganz gemüthlich m derselben, way rend die Andacht stattfand. Daraufhin wurde er unter der Anklage verhaftet, eine religiöse Versammlung gestört zu haben, doch sprach ihn das Gericht von dieser Anklage frei. In Philadelphia ist man auf eine neue Idee verfallen, um die Bürqerstciqe zu beiden Seiten der tra ßen von Schnee und Eis zu säubern. Man läßt aus dem Untergelaß, in welchem fich der Dampsheu-Apparat befin det, vermittelst Gummischläuchen einen Strom von hclszem Damps aus die be treffende Stelle dringen, sodaß Eis und Schnee bald zusammenschmelzen müssen. Das Mittel läßt fich allerdings nur in der NZHe solcher Gebäude durchführen, wo Dampfheizung eingeführt ist. Die am Pioche und der White Pine-Ncgion ansässigen Viehzüchter in vcevada beklagen sich über den großen Schaden, welcher unter ihren Pferden von Schaaren wilder Pscroe angestiftet wird, welche sich dort besonders zahlreich herumtreiben. Die wilden Pferde ver locken die zahmen und nehmen fie mit fich r . k r c PC rm r xf sorl, sooaß auf oiese eise mcic weriy volle Nenner den Eigenthümern dersel ben verloren gehen. In der letzten Zeit befanden fich etwa 15 Jäger auf der Jagd nach den wilden Pferden, es gelang ihnen jedoch nur nach tazelanger harter Arbeit, einen einzigen wilden Hengst zu erlegen. Das neue Hochlicenz -Ge-setz von Pennsylvanicn wird die Anzahl der Wirthschaften in Philadelphia von 6000 auf weniger als 2500 ermäßigend Als dieser Tage die Gerichtsschrelber ihre Bücher schlössen, waren im Gamen 3423'Llcenaesuche eingetraaen. im

lausenden Aahre können nun sdlcy'e ujci

suche nicht mehr eingebracht werden. Mehr als 1000 Gesuche werden zuri'lckgezogen oder abgelehnt werden müssen, hauptsächlich deshalb, weil die in dcnsclben genannten Bürgen die von dem neuen Gesetz vorgeschriebene Eantion nicht leisten können. Der älteste Taschendieb in New Z)ork, der mehr als 73jährige Bill Pierson, ein Greis mit scharscn Zügen und glatt rasirtem Gesicht, stand dieser Tage vor einem dortigen Polizeigcricht und wurde dem Richter Power vom Geheimpolizistcn Ehrystal als der älteste Taschendieb der Stadt vorgestellt. Ich ertappte ihn," so berichtete der Mann des Gesetzes, letzten Mittwoch Abend vor der St. Andrcws-Kirche, wo sich gclegentlich der Hochzeit von Aldernian Divvers Tochter eine große Menschenmenge eingefundcn hatte. Ich erkannte ihn sofort, da ich ihn erst beim Bcgräbniß von Jerrn Hartlgan in (vemelnschast eines anderen berüchtigten Diebes. Namens George Mager, alias Tbe Duck,. auf der That abfaßte, was ihm fechs Monate Arbeitshaus einbrachte. Er ist überhsupt schon sehr häusig in derAusÜbung seines Berufs" betroffen worden und hat mehr als vierzig Jahre seines Lebens in Strafanstalten zugebracht." )er Richter sandte den alten Sunder wegen .Vagabundirens" auf 0 ?Nonate nach der Strafinsel. In K a n s a s liegt die Pullman Palace Ear Eo." mit den Staatsbehörden im Streite. Sie weigerte fich, Steuern für ihr Eigcnthunl im Staate Kansas zu bezahlen, weil fie bereits im Staate Illinois, wo ihre Fabrik ist, Steuern bezahlen müsse und deshalb nicht angehalten werden könne, noch in einem anderen Staate Steuern zu bezahlen. Der kam vor daS BundesKrcisgcricht, welches gegen die Pullman Eo. entschied. Letztere hat nun an das Oberbundesqcricht appcllirt, vor welchem der Proceß noch schwebt. Nach dem betreffenden Staatsgcsetz hatte die Pullman Eo. ungefähr $2000 per Jahr zu bezahlen. Sie verweigert jedoch die Entrichtung der Steuer hartnäckig. Der Sheriff von Harvey Eounty hat deshalb eme Palace Eo." ,n Halstcd mit Beschlag belegt und sie an die Schienen festketten lassen. Ein Anwalt der Pullman Eo. in Chicago hat fich an den GeneralAnwalt Bradford mit der Bitte gewandt, die Freigcbung der Car" zu verfügen. hat aber keine befriedigende Antwort erhalten. Bon der Uneinigkeit unter oen Prohibitions - Brüdern und Schwestern selbst entwirft die Iowa Tribüne" dieses reizende Bild : Die Fanatiker können sich über keinen Plan einigen. um weitere Schritte gegen die Brauer und Wirthe zu ergreifen. Während die einen einen Vernichtungskrieg gegen Alles fuhren wollen, was mit der Anfertigung und dem Verkaufe von berauschenden Getranken irgend etwas zu thun hat, find Anderen diese Maßregeln zu radical, weil sie die Drugstores", wie man jetzt in den Temperenz - Eounties und Landstädtchen die privilegirten Wirthschaften nennt, einschließen. Diese Faction sürchtet, daß wenn die Apotheken und Drugstores als Dra'mshops" (und das sind fie in Wirklichkeit) ausgehoben und geschlössen werden, ein großer Theil der Republikaner, deren Lieblingsplätze die Drugstores sind, von der Partei abfallen und in Zukunft demokratisch stimmen werde. Eine dritte Faction will den ganzen Handel mit berauschenden Getränken den Drugstores ausschließlich zuweisen. Gegen diesen Vorschlag eifern die Feinde der Flußstädtc, in welchen sich die D. .n Foreigncrs" meistens aufhalten sollen, weil unter den Vestimmungen desselben dann die Wirthschaften sich in Drugstores verwandeln würden. Die zuletzt erwähnte Faction wünscht das fetzige Elarkgesctz beibehalten zu schcn, aber mit einigen Veränderungen und Verschärfungen. Sie ist dagegen, daß der ungesetzliche Verkauf von berauschenbat Getränken zu einem Verbrechen gestempelt werde, und daß die Wirthe auf gleiche Stufe mit Pferdedieben und Straßenräubern gestellt werden, weil eine solche Klausel die Prohibition in den Aucen der gemäßigt gesinnten Rcpublikaner gehässig machen würde. Die Tem perenz-Allianz und die Frauen der christliehen TemVercnz-Union, und die Lawand Ordre-Liga, liegen sich in den Ha'aren, und keine der streitenden Factionen scheint gesonnen zu sein, nachzugeben." VI 1 3 in E l k h a r d in Jndiana die Gattin eines Mannes Namens Thomas Klinger eine Stunde lang vom Hause entfernt war, goß ihre kleine Tochter eine Quantität Gasolin in einen Eimer. Als Frau Klingcr zurückkehrte, steckte sie eine Lampe an und warf das brennende Streichholz in den Eimer, ohne zu wlssen, daß sich in demselben Gasolin befand. Das Resultat war eine Erplosion, bei welcher die Kleider der Frau in Brand gcriethen und sie selber furchtbare I Brandwunden davontrug. Ebenso wurde T fW P 5 aucy iyr cann schwer vcrorannr, oogleich es ihm schließlich gelang, die Flammen zu ersticken. Man zweifelt an Frau Klingers Wiederherstellung. Qem QuSlaudß. Fast zur selben Zeit, da o!e Sarge der Napgleoniden sich auf der Bahn von Ehiflehurst nack Farnborough befanden, wurden die Särge von wei Mitgliedern einer gegnerischen Tmiastic an Bord eines englischen Dampfers znr Ueberfahrt nacb Hamburg geschafft. Es handelt sich um die sterblichen Ucbcrreste Don Juans von Bourbon. des Vaters von Don Earlos, der jüngst in Brighton starb, und seiner Acutter, der Donna Maria Francisca von Bourbon und Braganza, welche seit ihrem Tode im Jahre 1834 in der katholischen Marienkirche zu Gosport ruhte. Der Kaiser von Oesterreich gab die Erlaubniß zu ihrer Beisetzung in der Kathedrale von Triest, wo schon fünf Familienmitglieder, unter ihnm der erste Don Earlos, bestattet sind. Donna Maria Francisca war dessen Gemahlin, eine Tochter des Königs Johann VI. von Portugal, geboren zu Lissabon im Jahre 180. Nach ihrer Verheiratung mit jenem Don Earlös entfloh sie über Portugal auf einer englischen Fregatte nach England im Jahre 1834, wo sie schon im Herbst starb, wäbrend ibr Gemahl se.in,Glsl.ck in

den baöllschen Provinzen versuchte. Vjcix königlichen Ehren ließ die englische Regierung sie in Gosport beerdigen. Als ihr Sarg im Jahre 182 in eine größere Gruft übergeführt ward, fanden sich dessen Purpurdccke und vergoldeter Zierrath vollkommen erhalten trotz der 42jährigen Abgeschlossenheit ; ganz iin Gegcnsatz zu den Särgen der Napoleoniden, deren Blumen und Decken schon nach 12 Jahren vermoderten. Von Hamburg aus werden jene Särge über Berlin und Wien nach Triest abgehen. E i n großer Schwindler,

Abenteurer und Hochstapler, der chcmalige russische Körnet Ssawin, im vorigen Jahre vom Auslande in Berlin cingclicsert, auf russischem Boden entsprungen und dann abermals im Auslande gefaßt und nach.PetcrSburg ausgeliefert, wird jetzt aller möglichen Verbrechen und Gaunereien wegen von russischen Gcrickjten abgeurtheilt. Ain interessantesten ist unbedingt sein Auftreten in Bulgarien im vorigen Jahre, woselbst ihm, wenn der Grashdanin" nicht flunkert, seitens ein: zelncr Mitglieder der Regentschast sogar nahegelegt wurde, auf den bulgarischen Thron zu candidiren. Natürlich geschah dies nicht den fortgejagten russischen Kornet ssawin gegenüber, sondern bezog sich aus den sehr erlauchten Nachkommcn der Vourbous, Herrn Grafen Toulouse de Lautrcc, als welcher sich dieser Erzschwindler durch einen vorzüglich gefälschten Paß zu legitimircn vermochte und den Herren der Regentschaft mit seinen ungezählten Millionen aus ihren Staaskasscn-Ealamitäten zu helfen versprach. Besonders Herrn Stambuloff muß er arg imponirt haben ; als diesem in jener Zeit ein Töchterchen geboren wurde, bat er den Herrn Grafen, die Pathenschaft zu übernehmen, welcher Bitte derselbe gnädig entsprach, und Stambuloff soll es auch gewesen sein, der jhm zuerst nahegelegt hat, für ihn, den Boürbonen-Abkömmlin, würde sich die Krone von Bulgarien vielleicht ganz gut eignen. Leider bereitete man in Konstantinopel, wohin der illustre Throncandidat sich angeblich begeben, um das Weitere für feine Eandidatur zu veranlassen, diesen bulgarischen Luftschlössern ein jähes Ende. Ssawin wurde erkannt, eingesteckt und nach Rußland transportirt. Die gerichtliche Erledigung seines sehr langen Sündenregisters dürfte eine ziemliche Zeit in Anspruch nehmen und dann der Gevatter des Herrn Stambulosf" und verfehlte Fürst vonBulgarien" eine geraume Weile brummen müssen. Bisher gelang es ihm nur, von einem der vielen ihm zur Last gehegten Verbrechen einer Brandstiftung in Kaluga freigesprochen zu werden. Ein seltsamer Fall des Absterbens einer Hand bei einem sonst vollständig gesunden Menschen nimmt gegenwärtig, nach dem Berliner Fremdenblatt", in der Berliner königlichen Klinik das Interesse der medicinischen Autoritäten in Anspruch. Am Sylvesterabend war ein Malergehilfc R., an einem Tische fitzend eingeschlafen und hatte den Kops aus den rechten Ära ge legt; als er etwa nach einer Stunde wieder aufwachte, war der rechte Oberarm vollkommen fühllos geworden, oder. wie man zu sagen pflegt, der Ann war ihm eingeschlafen." Diese Fühllosigkeit im Arm ließ im Lause der nächsten Tage nicht nach. - R. begab sich nun vor ttwa 20 Tagen nach der Klinik, woselbst zur Wiederbelebung der Hand Versuche mit telst Elektricität angestcllk wurden. Das abgestorbene Glied bleibt kalt, ist leichenfarbig, und die Haut desselben schrumpft sichtbar zusammen. Bis jetzt haben die behandelnden Aerzte dieses mcdicinische Räthsel noch nicht gelöst, sie hoffen jedoch dem sonst kerngesunden Mann den Gebrauch seiner Hand wiedergeben zu können. Vor vier Jahren verschwand ein Mann mit)!amenTuschinski aus Warschau. Es verbreitete sich das Gerücht, der B!ann habe sich, des Lebens überdrüssig, in den Fluß gestürzt, und dies wurde anscheinend bestätigt, indem man am Ufer der Weichsel seine Kleider fand. Da Tuschinski kinderlos war, traten die nächsten Angehörigen, die Kinder feiner Schwester, das Erbe an und betrachteten sich schon seit drei Jahren als legitime Besitzer dcö Tuschinski'schen Hauses, als der Todtgcglaubte plötzlich wieder auftauchte. Kürzlich erschien er, wie die St. Petersburger Ztg." berichtet, in Warschau und erzählte, er habe sich die Jahre über in einer Hcjlanstalt in Ungarn aufgehalten, worüber er eine Bescheinigung ausweisen konnte. Nach keiner Seite gebunden, habe er denn auch von seiner Abreise zu Niemandem gesprochen. Die Verwandten wollen ihm das Bcsitzthum jetzt aber nicht aushändigen ; Tuschinski, sagen sie, sei längst todt und sie die rechtmäßigen EigenthüI mer. Das (wicht wird dles:n sonder baren Fall zu entscheiden haben. Bei einer Ka f fernh schreit scheint es das hauptsächlichste Bestreben der Fcsttheilnehmer zu sein, den möglicherweise vorhandenen Hochmuth der jungen Frau zu dämpfen. Alle Bewohner des Kraals kommen zusammen und haben das Recht, ihre Meinung über die Ehe und besonders über die Braut abzugeben. Die Freunde der Braut bringen diese in die Wohnung des Bräutigams, wo die Verwandten desselben versammelt smd und wo daS arme schüchterne Mädchen die unglimpflichste Musterung ihrer Person anhören muß. Einer ruft: Welche Beine! Wie sie sich unter ihr beugen!" Ein Anderer wieder: Seht ihre Arme ! Der Wind wird sie wegblasen, sie hängen an ihr wie Federn." Haben die Männer ihren Witz zu ihrem eigenen großen Vergnügen erschöpft, so führen sie die Braut in dem Kraal herum, wo an einer Stelle die Frauen versammelt sind. Hier beginnen ihrt Leiden noch einmal in weit höherem Grade (!), denn hier gibt es Schmähungen statt der Späße und Drohungen statt der Witze. Einige schildern in den düstersten Farben, was sie als Frau zu erwarten habe, wah rend Andere die Mängel ihrer Person lächerlich und die Uebrigen darauf ausmerksam machen. All' diese Bemerkungen werden mit lauter kreischender S timme vorgebracht und mit den heftigsten, drohenosten Geb erden begleitet. Und diese Bescheidenheitskur soll den jungen 'Kafserndamen vorzüglich bekommen.

Sll.AususMlttms's 6

-3fe-TRADE iV MARK. Vi Ißffl&mM 4 TRqpVErsi gegen Unverdaulichkclt. WlchilgeS Zeugniß. Mehrere Monate litt i& an llnverdau. lichkkit, die mir riele Beschwerden macdte und rollftändiae Arvetillosizkeit herbeiführte. Auf Änratdcn einiger 'Freunde machte ich einen Versuch mit Dr. August König'S Hamburger Tropfen und nachdem ich dieselben regelmäßig eine Zeitlang ein genommen hatte, war ich wieder gesund. H. Meyer, Herausgeber dcö Journals Bloominzton, Jllö. Seine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulicbkeit, die keinem der vielen angewandten Mittel weichen irollte, bis ich meine Zuflucht zu Dr. August König'S Hamburaer , Trossen nahm. Diese ausgezeichnete Medizin stellte mich in kurze? Zeit wieder her. Christian Lcyhe, 2016 OrleanS-Str., Baltimore, Md. Gebraucht sie stet. Schon feit Vielen Jahren sind Dr. Aua. Äönig'S Hamburger Trovfen dei mir sttt im Hause zu finden. Sie erweisen sich alö ein aani vorzügliches Mittel gegen Unserdaulichkeit. Zch gebrauche nie emaö andedereS, sie sind auf'S Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Reading, Pa. Empfehlen sich von felbft. Mit Wergnügen kann ich kestätiacn, baß Dr. August Äonig'S Hamburger Tropfen meine Frau ron emem Magenlciden befreit haben, welche? ihr feit längerer Zeit viel u schassen machte. Peter Gortner, Oak land, Md. In allen Apotheken, zu baden. SV Cents die Flasche. TEE WM5 A. Y0GEER CO.. WUMS, El WUMM! Cures i Rernoves Tanv Sunburn, Oee Stlngsf Mos qulto and All Insect BItes, ; rrrxriX3, elotchls, Humors. Elrtli-markfl, and every form cfaVIn blemislies, positlvely cared on the in ost delicato 6kln witL.out leavtaff a Bear, by TTo O1 ti tm pn "t. Prico EScta., SOcts. and kl At druedsta er by xn&U. Tha HopPül Wanf g Co., l.'ew London, Conn. Llttle Ilop PilU sor gick-headache, dyspepsia, biliouaaees and constipati on have no cquaL 25c Ja allen fipotöeten iu Haben, OOfO-fO4-OO Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Ibiit und wodurch diesem Uebel in k u r t e r Z e i t abgeholfen erden kann, zeigt ter ..Rettnngs,nker",2ö0 Seiten, ratt nswr, getreuen BUdera, welcher von dem alten deutschen HeilkJnstitut in New Fork herauszezeben wird, auf die klarst e Weise. Junge Leute, die in den Stand der Ebe t.eten wollen, sollten de Spruch Schillers: D'ru m prüfe, lver sich ewig bindet", wohl beherzigen, ui.d daS rortteMiche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt des - Leben thun l Wird für 2Z Cents in Postmarke, in deutscher Sprache, sorgsam verpasst, frei veriandt. Ndresse : Iiitsch8lleU-Intitiit,l 1 CllntonPlace, New York, N.Y. Ja Jndianarolis, Ind., beim Buchhaniler G. Keyler, LZ Sud XteUware St. O-i-O-i-O-fO-i-O-J-O rrs ' . ffit die Saison 18S7. A. GaySor, Office: 40 KrT Wet 8tr. Teledkon 949. Indianapolis MLK c0A?.Ä? 23 Süd BeunsvZvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. . Thomas A. Morri, Präsident. ?iks0es, S?r SttäHtdk, VFVI UWE er Dämmt QtU fit dit kürzeste und beste Linie Sde, Otm Xouie, Irissoiirl9 Karoao, low Nobraska, Tsaa, A.x'ln.nmstBt Ooloirado New Mexioo, lo. oota nud Oaliforain ifL Del vähnbeU ist ton Ctcis und die Schu. tun find au Stahl. Die 2ara hsbeu die nwefteu vnbessnnOgen. Jede, Zu? h l Ochlafwaaen. Paffagine,ob fie nn ViLele nftn Klasse oder vi?rauten.Villete b&ltv vndeu durch use yassagierzöge erst Klafe befördert. ?, Ob Sie un ein Villet zu nüßizten yret. sen, ein vien?sitHbUlet der irgend eine Serie eisenbahnbillet voll, kossen Sie, ot schreiben OU an H. Xorlrißr, fftftent ral Pafsasttt.Vgevr. 0kdfi-tt kSajhtngton un JStoi Stt Jd'Vlß . H ill, Qn'l Enpt.St.Lon;i, tts. 0. ,b Ovt'l VsffAet t. ?. i Deutsche Uiieipn.jfictap, Etablirt seit 1859. öwleß MM öo., Ech llassau end Sprcco Stresl, CTpüJTine Buiiaing.) New York, betorgtn all Artem tou G9chälMznxeiQen,Per90TUilauffordsrungen etc für die Zeitung, inete für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Bfcnmtlieh Deutsch-Amerikanisch Zeitnöten liefen in unserem Oeschsits-Loksi sor freien Einsteht des Publia-ams au Dia ceehrten Heransceber deutscher BUtter werden achtangtroU ersacht, uns Ihre PnbUk tioxMn fftr vunn RsUtratur n thwve&daa

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