Indiana Tribüne, Volume 11, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1888 — Page 2
ZMam Tribune.
- Srschewt UVd S SAt5 Siglich tZgltq, .Xtttfinc kofiet IktQ Un XiSjeiU lU ,tl,,,0och, bi Sontag,ribt'K f itl ?ii B4. Balb luYassin il tictl. V ysji agtf3t fa Ba?s 3 &f et Is f N M 3. SsEee, 110 WarvlanbQr. Indianapolis, Ind., 16 Februar ISS8. Das amerikanische 5orsica. Der Kampf zwischen den HatsieldZ und ben McCoys, über welchen in der letzten Zeit o viel in den Zeitungen geschrieben wurde und welcher sogar zu ernstlichen Auseinandersetzungen" zwischen den Gouverneuren von Keittucky und WestVirginien geführt hak, dauert jetzt schon mindeftens"25 Jahre, und seine Geschichte ist ungemein reich an blutigen Schauerscenen. Bekanntlich ist der Schauplatz dieser Vendetta, welche in ihrer Wildheit an echt corsicanische Zustände erinnert, im südlichsten Theile der Staaten Kentucky und West Virginien belegen. Logan Countn, das Heim der Hatstclds, liegt in West Virginien, die McCoys wohnen in Pike County in Kentucky. Beide Couuties sind sich ihrer äußeren Beschaffenheit nach vollständig ähnlich. Ueberall sindet man in ihnen wildromantische Berge und Klüfte, zwischen denen sich hier und da kleine Bache winden ; die Berge sind dicht mit einem üppigen Waldmuchs bestanden, und nur selten sindet man an ihren Abhängen kleine Lichtungen, die den Bergbewohnern gerade genug 3!aum gewähren, um ihre Hütten daraus zu bauen und ihre winzigen Felder anzulegen, auf welchen sie ihr Welschkorn tfnd ihr Gemüse pflanzen können. Die Wohnhäuser, welche oft meilenweit von einander liegen, sind in der Regel BlockHütten der primitivsten Art, wie man sie sonst nur im äußersten Nordwesten sindet. Nur selte.r haben diese Hütten Glasfenster auszuweisen ; . in den rohen Stämmen, aus-welchen dieWände errichtet sind, befinden sich einfache Löcher, welche die Stelle der Fenster vertreten. Gewöhnlich enthält ein solches Haus nur ein einziges Zimmer, welches seinen Einwohnern zugleich als Küche dient. Oft genug wird der enge, dumpfe Naum von zehn oder noch mehr Menschen bewohnt. Die Männer besorgen das kleine Feld und treiben sich zumeist als Jäger in den Wäldern und Bergen umher; die Frauen führen daheim die Hauswirthschast oder suchen in dem Walde Heilkräutcr, besonders das wild wachsende Ginseng, welches sie zu einem lohnenden Preise verkaufen können, da diese Pflanze in China zu Heilzwecken sehr gesucht ist. Die Lebensweise der Bergbewohner ist sehr einfach. Ihre tägliche Kost besteht gewöhnlich nur aus Speck uud Maisdrot; kommt einmal Kaffee, Milch oder Gemüse dazu, dann gilt die Tafcl" für besonders reich ausgestattet. Beim Essen setzt sich die ganze Familie um den Tisch und greift rüstig mit den Fingern in die auf demselben stehenden Schüsseln ; den Lurus von Messern und Gabeln bei Tische kennt man nicht. Beide Eounties sind sehr groß. Logan Countn hat am Tug Nive'r allein eine Front von 80 Meilen und ist nahezu ebenso breit: die einzige Stadt" im Eounty ist Logan Court House. welches nur 400 Einwohner zählt, von denen die meisten in eben solchen Blockhütten wohnen, wie sie dort auf dem Lande" üblich sind. Bis zur nächsten Eisenbahnstation ist es von Logan Eourt House 30 Meilen weit; den Lurus eines telegraphischen Verkehrs mit der Außenwelt kennt man kaum dem Namcn nach. Im ganzen County gibt es nur sechs Schulen, welche überdies auch nur zur Winterszeit von den Kindern aus der nächsten Nachbarschaft besucht werden; die übrigen Kinder . i genießen nie cyuiunrerrlcyl uno lernen m Folge dessen niemals lesen oder schreiben. Mit der Moral der Leute ist es natürlich auch nicht weit her. Die Frauen und Männer bleiben bei einande.?, so lange es ihnen gefällt, dann gehen sie ihrer Wege und treffen eine, neue Wahl. Der Jlxm des Gesetzes" reicht nie in diese wilden Gebirgsgegenden; versucht es einmal ein Beamter der Vundesregierung. auf Mondscheinler" Jagd zu machen, die dort in sehr großer Anzahl ihr Unwesen treiben, dann läuft er Gesahr, aus einem Hinterhalt niedergeschossen zu werden. Er kann, sich glücklich schätzen, wenn er nur entwassnet und wieder an die Grenze, des Eountys zurückgeführt wird mit tern Befehl, sich bei Todesgefahr nicht wieder in der Gegend zu zeigen. Wagen sich Fremde in das Gebirge, denn werden sie überall mit Mißtrauen aufgenommen, und nicht selten starrt ihnen der Lauf einer Win-chester-Büchse entgegen, wenn sie sich auf ihrer Wanderschaft einer Hütte in der Waldeinsamkeit nähern. Ganz ähnliche Zustände herrschen drüben in Kentucky in Pike Eounty. Die einzige Stadt" im Eounry ist Pikeville, welche nur 600 bis 700 Einwohner zählt und von der nächsten Eisenbahn- oder Telezraphen-Station ungefähr C0 Meilen entfernt ist. Von Theatern, Eoncerten und ähnlichen Vergnügungen der civilisirtcn Welt ist in beiden Eountys keine Diebe, Nur selten einmal sindet in einem der wenigen Kirchlein eine Andacht statt, und es ist schon ein ungewöhnliches Ereigniß, wenn einmal in einer Schule ein Tanzvergnügen angesagt wird. Gewöhnlich gibt dann auch Mord und Todtschlag, aber dies gehört nun einmal zu den landesüblichen Belustigungen. Die Frauen nehmen dabei in der Regel einen lebhaften Antheil. Sie können gut reiten und verstehen ebenso gut mit Schießwafsen umzugehen, wie die Männer. Es kommt ihnen gar nicht darauf an, es mit einem Bären aufzunehmen den ne vielleicht durch Zufall im Waldes treffen, und häufig tragen sie in ihrem Gürtel scharf geladene Revolver, wenn sie sich aus dem Bereich ihres Hauses heraus wagen. Auch die Kinder wissen gewohnlich mit dem Revolver oder einer Winchester-Büchse besser umzugehen, als mit ihrer Fibel oder der Feder.
Es sind nicht' allein die HatsieldS und die McEoys, welche mit einander in Fehde leben. Die ganze Bevölkerung der beiden Eounties steht sich feindlich gegenübcr, und die Hatsields und die McEoys sind nur ihre Führer. Der Krieg zwischen den beiden Coun, ties begann im Jahre 1863, als der unheilvolle große Bürgerkrieg noch auf seinem Höhepunkte stand. Die HatsieldS in Logan Eountq hielten es mit den Eon, födcrirtcn, die McEoys in Pike Eounty mit der Union. Damals wurden in jener Gegend viele Gewaltthaten von Busch klcppern und Marodeuren begangen, und Eapt. Vancc, einer der Hatsields, begab sich an den Sandy Rivcr in Begleitung einer starken Mannschaft, um dem Unwesen ein Ende zu machen. Er traf auf Hiram McEoy, mit dem er bisher stets in großer Freundschaft gelebt hatte, schoß ihn aber auf der Stelle nieder. Von dieser Zeit datirt der erbitterte Kampf zwischen den beiden Eounties, der zu unzähligen Greuelthaten geführt hat. Die blutige Geschichte dieses Kampfes läßt sich in dem Jlahmen eines einfachen Zeitungsartikels gar nicht erzählen, und das Schlimmste dabei ist, daß er noch immer fortdauert und daß die beiden Par tcien sich noch heute feindseliger gegenüberstehen, denn je. Die NichtGentlemen.
So heißt das neueste geflügelte Wort", welches Minister Puttkamer in der Ncichstagssitzung vom 27. Januar auf die Polizeispitzel anwendete, die sich in der Schweiz an die Socialisten und Anarchisten heranmachen, um sie zu Putschen aufzuhetzen. Die vom Abg. Singer erzählten Thatsachen hinsichtlich dieser "agcnts provocateurs" leugnete Puttkamer nicht, aber er lehnte die Verantwortlichkeit für dieselben ab. Singer brachte folgende Aktenstücke als BeweisMaterial bei: I. Zürich, 6. Januar 188. Herrn Polizei-Hauptmann Fischer. Hier. Die ergebenst Unterzeichneten richten an Sie die höfliche Bitte, ihnen bestätigen zu wollen, daß der in Zürich - Niesdach wohnhaste, hier in Haft befindliche Schreiner und Agent Karl Schröder, sowie der, hier in Haft genommene. Gieße.' Christ Haupt aus Genf, folgende, Freunden von uns gemachte, Geständnisse auch in der, wider sie anhängigen behördlichen Untersuchung ausgesagt habe.i, resp, daß die in den Geständniisen zugegebenen Thatsachen auch anderweit durch Zeugenvernehmungen von der Untersuchungsbehörde, festgestellt sind. 1) Daß Schröder seit Jahren im Dienste der Berliner Polizei steht, anfangs monaUich 260. Mark Gehalt und in den letzten Jahren 230 Mark pro Monat erhalten hat. 2) Daß er das Geld auf Anweisung des Polizeiraths Krüger in Berlin empfangen, seine Berichte an den Polizeibeamten E r ü d e r gesandt habe. 3) Daß bei Schröder bei der Hausdurchsuchilng eine Kiste Dynamit, aus der Dynamitfabrik Opladen Reg. -Bez. Düsseldorf stammend, gefunden wurde, die Schröder von den Anarchisten E tter nnd W ü b b e l e r empsing. 4) Daß Schröder mit den Anarchisten Stellmacher, K amme rer. Kau fmann, Kennel u. A. genau bekannt war und in intimen Beziehungen stand, und im Herbste 1833 einer in Zürich stattgehabten Conferenz der schwerzer Anarchiftea beiwohnte, bei der auch die Genannt? zugegen waren. 5) Tah seine Verbindung mit der berliner Polei der Anarchist Kaufmann vermittelte, und nach Schröders 'Aussage auch Kaufmann rm Dienste der berliner 4)oU;el arbeitete. 6) Daß Schröder auch mit den Anarchisten Peukert und Neve in persönlichen Beziehungen, mit dem Anarchisten I u st u s Schwab in New 9)ork ln bnesilchem Verkehr ftand. 7) Daß Schröder 'alle neu erscheinende socialistische und anarchistische Literatur für die berliner Polizei anzuschaffen und dieser sofort zuzusenden hatte, daß er die bezüglichen Uieriammlunaen der erwähn ten Richtungen zu überwachen und die . T . . . c rv c . . . vuliil anwesengen erzonen zu oenunzlren hatte. L) Daß Schröder in Versammlungen und Wirthschaften die Arbeiter durch seine Neden erhitzt und aufgehetzt und sie zur Propaganda der That" aufgefordert yaoe. Bezüglich Haupts: 1) Daß Haupt zugestanden, seit vollen sieben Jahren im Dienste der berliner Polizel zu stehen, anfangs in Paris thätig war, dann nach Genf übersiedelte. 2) Daß Polizeirath Krüger den Haupt im Jahre 1831 und der Polizeiraty von Hacke im Jahre 1834 pecZoiillch in Gens bcluÄteit. 3) Daß Beide mit seinen bisherigen Leistungen nicht zufrieden waren und Mehr" von ihm verlangten, wobei Polizeirath Krüger Winke ertheilte, wie er namentlich die in Genf lebenden Russen und Polen an sich heranlocken, sich in ihr VerN'auen schleichen und nächtlicherweise in ihre Wohnungen eindringen solle, von Hacke ihm den Nath gab, sich in die Kreise der Anarchisten zu drängen. 4) Daß Haupt anfanas 100 M., dann 125 M., später 150 M. und zuletzt 200 Frcs. pro Monat vom Polizeirath Kr'üger erhielt, welcher ihm auch Geld zur Gründung eines Geschäfts anbot. 5) Daß Polizeirath Krüger dem Haupt schrieb, er wisse, das nächste Attentat gegen den Zaren werde von Genf ausgehen, darüber brauche er Berichte. . Hochachtungsvoll ergebenst A. Vebel, Paul Singer, Mitglieder des deutschen Reichstages. IL Zürich, den 6. Januar 1888. Herren A. Bcbel und Paul Singer, Mitglieder des deutschen Reichstages. Durch Brief vom heutigen Datum ersi'chen Sie mich um verschiedene Auskunft in der U. S. c. Earl Schröder,' chrciner, und Christian Haupt, Gießer. Bei dem lebhasten Interesse, welches diese Sache für die schweizerischen Behörden in Bezug auf das provokatorische Treiben der unter Anklage stehenden Personen hat, erkläre ich Ihnen, obschon keinerlei Verpflichtung für mich dazu vorlieat. dag einerseits .imrch Zeugen die
v o llst ändigeR ichtl'g ke it sämmt lichcr in dcm zurückfolgcndcn Schriftstücke aufgcstelltenBchauptungen festgestellt ist. Einzig der in Frage 6 behauptete Verkehr Schröders mit J u st u s Schwab ist bis jetzt noch nicht amtlich erhärtet. Hochachtungsvoll . DaS Polizci-Eommando Fischer,
Pollzel:Hauptmann. der im Jahre 182 für ein Comite 2000 Ercmplarc der bis dahin in Englano er schienenen r e l h e i t" bei Bührer be stellte und für diese Auflage 100 Francs bot. Die Verhandlungen hierüber wurden von einem Comite geführt, das . J''r. i aus Schröder, dem Maler chnelver, dem später in Wien wegen Raubmordes Hingerichteten Stellmacher, dem ivcechaNlker Kaufmann und drei anderen Pertonen bestand. Bührer druckte acht Rummern oer ivrctncir uno errncu eine , I ' , ii c r ri . Bezahlnna ausschließlich von- , Schröder. Auf Wie Enthüllungen hm hat die j ReichstagScommission, der die verschärfte Socialistenvorlage überwiesen worden war, die Ablehnung derselben env pfohlen. WerihvoUe Mfälle. Ausdruck unbrauchbare UeberDer reite" beginnt aus unserem modernen Jndustrieleben immer mehr zu verschwurden. Dank der Fortschritte, welche besonders die Ehemie in den neueren Reiten gemacht hat. Sie lehrt uns, wie viele Stosse noch verwerthet und aus gewinnbringende Weise angewendet werden können. oie man nocu vor öv ayren als vollständig nutzlose und durch ihr bloßes Dasein hinderliche Abfälle zu betrachten pflegte. Zu jener Zeit vernachlaiiigten die Fabrikcnten von Eisen, Gas und Chemikalien außer ihren Hauptfabnkaten alles Anoere und warfen alle Abfälle fort. Die moderne Industrie hat sich ganz ant . a 1 1 a ivn r . . a. r jy oers genairer. vcan orgr zeyr surfen' nies und läßt sozusagen die Dollars für sich selber sorgen. Unter der nimmer rastenden Eoncnrrenz ist man dahin gelangt, daß man jetzt aus die unzähligen Nebenproducte vieler Fabriken beinahe ein größeres Gewicht legt, als auf das Hauptproduet selber. Wurden die intelligenten Männer, die vor einem Menschenalter gelebt haben und die damals von ihren Zeitgenossen we, gen ihrer Klugheit bewundert wurden. durch irgend einen Zufall wieder zwischen uns erscheinen und die Fortschritte wahrnehmen, welche seither die Wissenschaft gemacht hat, dann würden sie vor Ver c c c c rs r Äunoerung oie zanoe uvcr oen opren zusammenschlagen. Sie würden dann z. B. in unseren Gasfabriken wahrneh, men,.wie man unser schwefelsaures Ammonla, unsere nlllNsaroen und Hunderte anderer Stosse aus dem früher fast werthlos gewesenen Kohlentheer herstellt. In den Schmclzwerken und Hochöfen hätten ste Gelegenheit, zu sehen, wie man aus den Abfällen derselben heut zn Tage Mlneralwollc", Eement, Glasartlkel, Töpfereiwaaren, Backsteine und Dungstosfe herstellt. In den Fabriken von Ehemikalien würden sie sehen können, wie die Gase, die früherfür Gefundheit und Leben so schädlich waren, wieder condensirt und zu Handelsartikeln verwendet werden. Aehnliche Fortschritte ließen sich zu Hunderten in vielen anderen Industriezweigen ausweisen, und dabei rastet der sinnende Menschengcist nie und forscht noch immer weiter, um das mensch, liche Wissen vollkommener und gewinn bringender zu gestalten. Vom Jnlande. (5ine seltsame Beerdigung fand vor einigen Tagen in der teranischen Stadt Houston statt. Der in Teras wohlbekannte Eorrespondcnt der GI? veston NewS" war gestorben und bei dem durch zwei Monate lang anhaltenden Negenwetter war cö unmöglich, einen regelmäßigen Leichenzug zu bilden. Man lud den Sarg in einen Straßenbahnwagen, der mit Trauerflor behängen war, und ein Dutzend andere Straßenbahnwagen folgten mit den Trauernden und der Begleitung. Ein merkwürdiges Pferd ist in einem Austcrnlokal in New Dork ansgestellt. Dasselbe stammt aus China und ist kürzlich von dort von dem Eapitän der Barke Ariel" mitgebracht worden. Das .Thier, ein vier lahre alter Hengst, ist nur etwa 3 Fuß groß und so schlank und zartknochla,wle eine Gazelle. Das Körpergewicht des vollständig ausgewachsenen und ln jeder Hinsicht ent wickelten chinesischen Pferdchens beträgt nur 73 Pfund. Die B a um m o l l u o u )t v t c des Südens ist, wie der ManufaeturerS Necord" mittheilt, in ztetem Fortschritt vearlncn. m Mai 1880 aav es im Süden 179 Spinnereien mit 713,939 Spindeln und 15,222 Webstuhlen, am 1. Januar 1833 waren es 294 Spinnereien mit 1,495,145 Spindeln und 34,00 Wcbstühlen, deren Zahl mithin in nickt nan; acht wahren um mehr als hundert Procent zugenommen hat. Es wird noch lange dauern, bemerkt ein Wechsclblatt dazu, bis die Spinnereien des Südens es denen von Massachusetts qlelchtuun, moenen ist es oocy als eui bedeutsames Zeichen zu betrachten, daß der uden mit jedem Jahre weniger KrieasreminiScenzcn und mehr Baum wollenwaaren fabricirt." Im Eonimon Pleas -Gerich! zu Paris in Kentncky ist dieser Tage ein erst 19 Jahre alter Bursche Namens Eharlcs W.Hiqams weaen Bruchs eines Heirathsoersprechens um H30,000 Scha dencrsah verklagt worden. Klägerin ist die 20iahr,ge Waise Ennthia Embell, welche vor Gericht durch Frl. Rebecca Aken, ihre Großtante, vertreten wird. Der junge Higgins besucht gegenwärtig eine Schule in New Jork, und als er schriftlich aufgefordert wurde, das Mädchen, welches unterdessen die Mutter eines Kindes geworden war, zn heirathen, schrieb er zurück: Heirathe und sei verd ! Verkauft meine Farm und thut mit dem Gelde, was Ihr wollt, aber ich werde nie heirathen." Der junge Higgins besitzt ein Vermögen von H200,000. t . f -t i rm r uriQUadr eine 2ß.c.t lf
Als drittes Aktenstück wurde noch eine 15 elcue vor. ic nrn war vucunav- , mann nie crwaynt yavc. oaij er ncy mn beschmorcne Aussage des Buchdruckers lich verhungert, nachdem sie verschiedene einer Feder verletzt habe, erkannte die W i l k e l m B ü h r e r in Schaffhausen Selbstmordversuche gemacht hatte. Jury in ihrem Vcrdict dahin, daß der voroelcat. Darin Imiti es. da Scbro- Bowcn wurde aus einer Kneipe geholt. Verstorbene in Folae eines Gcsckiwürs
. . . . . - ti . f. . t .f
Greensield in New Hampshire wohnte Elarcncc D. Bowcn mit seiner Frau und vier Kindern, von denen das älteste sechs Jahre alt ist. Er war bekannt als liederlichcr Geselle, der sich in Wirthshäufern herumtrieb und seine Familie ihrem Schicksal überließ. Vor einigen Abcndcn nun riefen die Kinder Bowens Nachbars-
i lcutc zu Hilfe, und dieie fanden die vau
und als er das Elend sah, welchcscr an- gestorben sei, welches durch die Anwesengerichtet hatte, ging er, von Gewissens- hcit eines fremden Körpers im Gehirn
bissen getrieben, in ein Nebenzimmer und r . r -tv r- 5 . erhängte sich. Der einige Tage später abgehaltene Jnqnest förderte über die Familie fo unglanbliche Details zu Tage, u r. c . ff . ct i i crr . . c Xrtf Vm" fCrttMM)sn ff TOrtssrt ttf V o r vu vi viwmn'viuu. -Cv'wumu tun uiv . n-eitere Unters chm.g der Sache bcaus. ' tragt worden ist. i o i ' ! , , r r . D l e 1 e s I a H r hatate Callsornien eine wie man es dort nennt unerhört f trUr4lt.4 CJrtst Tn? siffMf " r . n . üirectiicöe Kalte", '-uas ikw, das Thermometer siel ein paar Tage hintereinander wenige Grade unter den Gefrlerpunkt des Waners, 10 da nch stehendes Gewässer mit einer dünnen Schicht Eises bedeckte und solche Gewächse, die aus den heißen HilnmclSstrichen stammen 'nd in den Gärten zur Zierde angepflanzt sind, zum Theil ziemlich arg darunter litten. Selbstverständlich fror es die Ealifor'nier, welche Heimsuchungen sol; cher Art eigentlich gar nicht kennen, in i Folge der anhaltenden kalten-Witterung r . ff . - ... t n . f. r . c uoer auc luiaijni uno sie oczcicniicreii oiesen unliebsamen Zustand der Dinge sogar mit dem Namen arktische Kälte". Es gibt aber auch nichts Unangenehmeres, als wenn man in einem Lande, welches den Gebrauch von Oefen nur in Ausnahmefällen kennt, ein paar Tage lang kaltem Wetter ausgesebt wird. Im Nordwesten würde man die paar Grad Kälte einfach mit milder Witterung bezeichnet haben. o r r i ch t u n a zur VerMinderung der Gefahr beim Besteigen und Verlassen von Eisenbahn- und Straßenbahnwagen hat sich Friedrich Rüssel in Davenport. Ja., vatentiren lassen. ieselbe sührt den Namen Ercelsior 3!ailway Rubber Plom," und durch diesen Namen wird sie schon genügend charaktcrisirt. Die Vorrichtung besteht aus einem concao gearbeiteten Körper aus Schmiedeeisen in der Form einer Pflugschar. Die concave Seite nimmt ein Gummipolster auf. welches auf der conoercn Rückenfläche befestigt wird. Der Apparat wird init stählernen Federn so vor jedem Rade an dem Wagen beseitigt. daß er nur wenig von dem Geleise absteht. Körper welche auf dem Geleise liegen, werden von der Vorrichtung zur Seite geschoben, und der Stoß wird durcl? das Gummipolstcr gemildert. Für Eisenbahnwagen haben diese Vorrichtungen eine Breite von ungefähr 22 Zoll und für die Straßenbahnwagen IG Zoll, so daß sie zu beiden Seiten derselben genügend überstehen. Auch für den Kuhfänger der Lokomotiven läßt sich diese Ersindnna mit geringer Veränderung der Form verwenden. Ueber einGoeth e-D c n k m a X in Philadelphia wird von dem dortigen Tageblatt" berichtet: In der Halle der Deutschen Gesellschaft ist jetzt der von dem Bildhauer Heinrich Manger angefcrllgic niwurs sur oas )octye-)enr-mal ausgestellt, welches gegenüber dem ebenfalls von Herrn Manger geschaffenen Schiller-Dcnkmal im Park aufgestellt werden wird. Der Entwurf stellt Goe thc in freier, ungezwungener, durchaus nicht idealisirtcr Haltung dar, den Blick in die Ferne gerichtet, das rechte Bein leicht vorgesetzt, die rechten Hand auf der Brust ruhend. Der Kopf ist streng nach der Tieck'schen Büste Goethe's modellirt. In der Ausführung wird die Statue Goethe's, wie das Schillerdcnkmal, von Bronze gegossen und 9 Fuß hoch werden. Das Postament, welches demjenigen des Schillerdenkmals vollständig entsprechen wird, wird aus einem 5 Fuß hohen Üntcrbau von polirtem Granit bestehen. Darauf ruht ein G Fuß hoher Vronzewürfcl, dessen Vorderseite eine Widmung enthält, während die drei anderen Seiten mit Reliefs geziert werden, die auf daö Leben Goethe'S Bezug haben. Widmung und Reliefs werden no durch die Erecutive des Goethe Dcnkmal-Vereins bestimmt werden. Das ganze Denkmal wird, inklusive einer Elevation von l Fuß, 22 Fuß hoch werden. Der Eontraktpreis beträgt inclusioe Unterbau, Postament. Statue und Aufstellung Hl 1,150, und muß das Denkmal von Herrn Manger bis Mitte Mai nächsten Jahres fertiggestellt werden, um welche Zeit die Enthüllungsfeier stattfindenden soll. Der Bronzeguß wird die Firma Bureau Bros, übergeben werden." vom Voslaukß. Im London.- Hospital n?urde dieser Tage über einem am 10. Jan. in demselben am Schlagfluß gestorbenen HandlungSreisenden Namens M. Naphael Leichenschau gehalten, wobei aus den Aussagen seines Schwagers, M. Davis, hervorging, dast der Verstorbcne, der bis dahin ganz wohl gewesen war, vor etwa sechs Wochen über Kopfschmerzen und häufiges Frösteln geklagt habe, wovon ihn der herbeigerufene Arzt trotz aller Vemühungen nicht befreien konnte, so daß er schließlich nach dem London'.Hospital gebracht wurde. Hier wurde er von dem Hausarzt Toyle behandelt, dessen Aussage zufolge, der Patient über Kopfweh geklagt habe und stets schläfrig, meistens aber bei vollem Verstände gewesen sei, bis er am 10. l. M. am Schlagfluß gestorben sei. Bei der darauf vorgenommenen Obduction fand Tr. Donle in dem Gehirn des Verstorbenen ein Geschwür von der Größe eines Hühnereies, daß sich dem Anscheine nach schon vor längerer Zeit gebildet hatte. Äei Entfernung dieses Geschwürs entdeckte Dr. Toylc zu seinem Erstaunen in dem Knochen über der reckten Auaeuhöhle einen etwa drei Zoll langen Federhalter mit einer sxiz: j ;en tak lieber, wie ne in der ckule ae- , , , . ' j Ob die Feder durch das rechte Nasenloch t VinrA Va r-eA-k )siift in Vmit tfiYen ' s...Xs,s., r;Ä vm vuv vv uuunvviiiiiwvv Aiv)M ivu
sich nicht mehr ermitteln, ebensowenig, wie lange er sich dort befunden hatte, ob schon es klar war, daß die Feder sich schon längere Z.'it dort befunden haben mußte, da sie so fest mit dem Knochen zusammengewachsen war, daß sie nur mit Mühe von demselben getrennt rrcr den konnte. Nachdem die' Wittwe Na-
phaels noch ausgesagt hatte, daß ihr verursacht worden, daß jcdoc - r ch keine Ein dcnz vorliege, auf welche Weise dieser fremde Körper in daö Gehirn gekommen sei. 1. i. - . - r . . ! . -3 luxcJ Sn ' ' ' ' " ff""1""1 M cl!,c 3'"! i n,i tiioiMt irtt ho rtmtrr ivtfhrifrtrr nir. VIUIIV IVlUVIt iinvvvjiv U V m.,LJikats , welcke kürzlich vor bcm berliner Schöffengericht verhandelt , n J, ' ' miivn MI nrtf irtnr mrtf ttt Ii-rrtll VlltVb. Wllltfc Ituut WM VIOV j.mm, welche vor I ihren einen trafen von Reden gkheirathet hatte. Auf diesen Namen sind die standesamtlichen Urkunden ausgestellt worden und diesen Namen haben sowohl die Schwiegereltern der Frau, als auch der Ehemann derselben unbeanstandet geführt. Erst nachdem die Frau sich von dem Grafen von Reden hatte scheiden lassen, wurde festgestellt, ! daß die aus Ungarn ltammenden )o$t gnnten Grafen Redey zur Führung dcs Adelsprädlkats gar nicht berechtigt seien, sondern schlicht bürgerlich Reden hießen. Der gesammten Familie und auch der geschiedenen Ehefrau wurde deshalb aufgegeben, künftighin das Adelsprädikat fortzulassen, die Letztere- bequemte sich aber nicht dazu, behauptete vielmehr, daß sie durch ihre legale Ehe eine Gräsin Reden geworden sei, ihr auch keine Polizei , . r fr f . m r i ri ' ver elt lyr woylerworoencs lecy! itreitig machen könne, und sie unterzeichnete deshalb auch ein polizeiliches Protokoll mit dem Namen Marie v. Reden. Dieser Standpunkt wurde auch im Termine vor dem Schöffengericht von dem Vertheidiger, 3tcchtSanwalt Dr. Friedmann, vertreten. Dieser führte aus, daß seine Klientur einen Grasen geheirathet und für diese Thatsache die entsprechenden staatlichen Urkunden erhalten habe. Einem Herrn Redey harte dieselbe wahrscheinlich nicht die Hand gereicht, sie habe von der Existenz eines Hern Ncdey überhaupt keine Kenntniß gehabt, und-es könne ihr nun, nachdem ihre Ehe bereits geschieden, nicht zugemuthct werden, sich plötzlich als die Gattin cincS ihr unbekannten Herrn Reden zu betrachten. Da durch die erfolgte Ehescheidung eine etwaige Nichtigkeitserklärung der Ehe ausgeichlossen erscheint und es somit auch nicht möglich ist, .daß die Frau wieder ihren Vatersnamen Frank annimmt, so sei das Adclsprädikat als ein wohlerwordenes Recht zu betrachten, welches die Polizei nicht anerkennen könnte. Der Amtsanwalt vertrat eine entgegengesetzte Anschauung und war der Meinung, daß es sich hier um ein persönliches Pech der Frau handle, wie es auch manche Frauen haben, wenn sie glauben einen sehr reichen Mann zu heirathen, während dieser in der That so arm ist wie eine Kirchenmaus. Der Gerichtshof war der Meinung, daß eine Frau durch ihre Heirath nicht mehr Rechte erwerben kann, als dem Manne selbst zustehen, und er beschloß deshalb, zunächst zu untersuchcn, wie weit der Ehemann und der Vater desselben, gegen welche gleichfalls eine Anklage schwebt, etwa zur Führung deS Adels berechtigt seien. In Paris ist jetzt ein neuer Erwerbszwcig erfunden worvcn. Die Kravatte bildet bekanntlich im Dasein eines jungen Lebemannes eines der wichtigstcn Kleidungsstücke. Nur Wenige verstehen es, den Knoten allen Anforderungcn dcs Geschmacks entsprechend zu knüpfen. Und ein wirklicher Elegant wird niemals eine Kravatte mit künstlichem Knoten tragen. Mehrere größere Geschäfte in Paris haben nun ncuestens einige ihrer Bediensteten in der Kunst, die Kravatte zu binden, abrichten lassen. In. der jetzigen Saison der Bälle und Soiröen steigen diese Bediensteten um 6 Uhr Abends in einen Fiaker und besuchen ihre Kunden.' In zwei Stunden haben sie 20 bis 30 Kraoatten gebunden und sich 40 bis 60 Francs verdient, denn das einmalige Binden kostct 2 Francs. Wie der Kapitän der von Pensacola in Eardiff eingctroffenen italienischcn Bark Zeo Battest meldet, ist einer seiner Matrosen,' der sich schon längere Zeit in gedrückter Stimmung befunden hatte, unterwegs wahnsinnig geworden. Derselbe machte auf der Reise einen unerwarteten Angriff mit einem Messer auf den Kapitän, der bei feiner Vertheidigung zwei schwere Wunden am Halse erhielt. Als die Mannschaft ihm zu Hilfe kam, sprang der Wahnsinnige in die Fockwanten, wo er jeden zu tödten drohte, der ihm nahe kommen würde. Alle Versuche, ihn zu beruhigen, schlugen fehl, und da die Mannschaft weitere Mordanfälle fürchtete, so ergriff einer der Seeleute ein Gewehr und erschoß den Wahnsinnigen. Die Leiche siel inS Meer und wurde nicht mehr gesehen. Die F r i se u r g e h i t s e n von Neapel streikten seit einigen Tagen, was die Herren der Stadt zwingt, ihre Bärte stehen zu lassen. Am 10. Januar kam nun ein reicher Engländer, Mr. Rose, nach Neapel; er gab im Hotel den Auftrag, ihm einen Barbiergehülfcn zu schicken, und als man ihm mit theilte. daß diese Herren sich weigerten, ihre ' Pflicht zu thun, wgte er dem Zimmerkellncr: Streiken ist lächerlich, ich gebe Jedem, der mich rasirt, 20 Pfund Sterling." Um diesen Preis ließ sich thatsächlich ein Barbiergchülfe herbei, dem ! Gesichte dcs Lords die nöthige Glätte zu ' verleihen ; doch als seine Kollegen erfuhren, daß er den Verabredungen zum Trotz doch gearbeitet", lockten sie den Burschen in einen Hinterhalt und.versetzten ihm dorr 27 Stichwunden ; der Zustand dcs Armen ist lebensgefährliche 20 Verhaftungen wurden vorgenommen Im englischen Tur f spielen sich auaenbllcklich recht scandalöfe. wurde mitgetheilt, daß ncf.;C v .-r:.-jr rr ucayuiu uus vcju cuau tuen irnn 3 . , , ' . . , Y ,V , . ., aelckloizen wurde. iedt rü es den bnden
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gegen Lungenleiden. Gute Resultate erhielt. Schon seit rielen Jahren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburgrr Brustthee und habe gefunden, deß derselbe ein ganz ' ausgezeichnetes Mittel ffegen alle Brust.leiden ist, dessen Anwendung nicht an genug empfohlen werden kann. Per " Schma, Covingion, Ind. CtU 13 Jahre bekannt. Als ein' ganz VorzüalicheS Mittel gegen Lungenleiden halte ich Dr. Auaust König'S Hamburger Brustthee, da derselbe mich ollNändig geheilt hat. Zch öchte nickt ohne vieseS auSgezelchnete Hausmittel sein. ChaS. Meng, Ercenfield, JllS. Stark angegriffen. Eine deftige Erkältung hatte sich bei mir auf die Lungen geschlagen, und ollte In nem der Vielen angewandten Mittel roeicben. Schließlich ersuchte ich Dr. Au. Aönta'S Hamburger Brustthee und in kurzrr Zeit war ich Vollständig geheilt. Hear? F. Heber, Wellesille, ZllS. Jahre lang gebraucht. Seit einer Reihe Von Zabre gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein ganz Vorzügliches Mittel gegen Erkältungen rst. Ich halte denselben stets im Hause orräthig. Emma Le?he, 2016 OrleansSrrsße, Baltimore, Md. SS Sents daß Packet. In allen Axothtkcn u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. CatÜmore. Md. Cures d Removes jj Tan uunDurrit Bee StlngSf Mos qulto and AU Insect Dites, rniPLES, BLOTCI1ES, Humors, Eirth-raarks, and everv form osf&ia i blemlslies, posltively cured cn tho most delicata Ekln wittiou leavln a Bear, by Hop OlxLtaaa.eaa.trrico 25cta.. COcta. and $1. At drurists or by nail. Tho HopPül Ma,nTe Co., Ie w London, Conn. Uttle TIop Pl'.Usorsic-hcadaco.dyBpepsla, bülouanesso adconstipationhavenoeqnaL 25c IC In 2n ftcotljcten u feaben. OO4OOO0 eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Aaie unk wodurch tiefem Uebel inkurzereit abgeholfen werden kann, zeigt der NettungsiAnker", 250 Seiten, mit nstur getreuen Bildern, welcder von dem alten deulfckea Heil-Institut in New Fort herausgezcben wird, auf die k l a r st e W e t s e. Juuze Leute, die in den Stand der Ebe tieten wollen, sollten den Sxruch EchiUers: D'rum xrüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzigen, imb das vortreffliche Buch kfen, ehe sie den sichtigsten Schritt de Gebens tdun t Wird für 2Z CenrS in Pcstmarken, in deutscher Sprache, sorgsam verpackt, frei rerfandt. Adreffe : DeteI,esIIöi1-lQstitut,1l Oliotouriae. Nev York. N Y. In Jndianavolls, Ind., beim Wuchhündler G. Keyltir, 2i) Sad Delaware St. 0004-0-J-04-0 IZ 2 Zr dit Saison 1887. A. Gaylor, Ossiee: 4HlO Nord West Str. Televbon 949. Indianapolis WATEß COMPANY 23 Süd Ve?,nsv'vniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Köchen, W-aschen, Baden, für bydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordentlich mäßig. . IFhoma. A.. XorrI, Vräftdeut. Vtt seye, Sör 0,ätzt, vv.lll um er arnw! Geil fie Mi küksefie und defic Linte übe, at. JLiOixüa, ÄliMeouijrl, Kstiia, IoifP, IVolirr.8lia, X,CXO43, i5LrlOtlIOÄ, üolo rado, lSevr Meiloo, üe. oota tnt Cttllxontia i. fial Vahnbett ifi dsn Ctdn und die Schi" ,m find an Stahl. Die Wgeu Haien d'k nenefteu vniessernugen. Seder 3m hl Schlaswage. Passagiere, ob sit nun villele a. atft ßmirtrft ntrn.ttisM fcttfcen tun jvui. w. 7 , " . totütn butö unsere yassagierzig erfter lei e besöroett. Ob 61 nun ein SlLet zu Sßiztea ?r:i. ken, ein knrst:5biNtt o irz, eise S 'i Sisenbahnbillite voll, komm Li, odk, skiii Sie au TL. erlnj;, Zfift, nt 8ital VaffagirVk!nr. TScUtngton u, gatcoll tr I"d'xtt v. Hill, 0'l Supt. St. Louik, tto. . , V ,.'f 9 Jockeys Wood und Qj. Varrerr, vic als die besten Reiter gelten, vom englischen Joö'ey-Club nicht mehr gestattet worden, sur dieses Zayr zu reiten. Den beiden Dockens werden Betrügereien vorgeworfen. Augenblicklich wird wieder einem iLlubmltgllede, (st? U. Eyetwynd, der Vorwurf emackt. wenia ehrenvolle Handlungen begangen zu haben und in weniqen Taaen dürfte der Club über Sir C. Chetttynd zu Gericht, sitzen.' Eine Geschichte, wie si: von einem das Schreckliche cultioirenden Romanschriftsteller nicht furchtbarer ersonnen werhen könnte, wird aus Großwardein bcncktkt. Der Richter von Csebi. Wassilie isordar, wurde auf der Fahrt nach Hauzc von Wolsen angefallen, le Pferde scheuten und gingen durch, infolgedessctt.dcr Richter aus dem Wagen stürzte. Die hungrigen Bestien-warfen sich auf dcn'Unglücklichen, den .sie stückweise verschlangen. Der Kutscher hatte wohl gesehen, daß der Richter vom Wagen gefallen sei, kam ihm aber nicht zu Hilfe, sondern hieb aitf die Pserde ein und fuhr davon.
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