Indiana Tribüne, Volume 11, Number 148, Indianapolis, Marion County, 15 February 1888 — Page 3
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EineGrastntochter
Roman von JostpHiae Gräfin Schwerin. (Fortsetzung.) Es gehörte zu den Lebensgemohnyetten der Bewohner der kleinen Stadt 15., tag lich einen Spaziergang nach dem Georgendamm zu machen, dort schöpfte man Lft, erfreute sich an den Anlagen, begegnete seinen Bekannten, wechselte einige Worte mit ihnen und ging wohl hierund da einmal bis zu dem ein Stück hinter dieser täglichen Promenade gelegenen Nestaurationsgarten, um dort eine Tasse Kaffee oder ein Glas Bier zu genießen. Auch Joachim's Schwestern entbehrten nur ungern den regelmäßigen Spaziergang und hatten des BruderS Begleitung als etwas Selbstverständliches gewünscht und angenommen. Ihm war dieser immer gleiche Gang durch die freundlichen Anlagen, die aber keinerlei höheren Anforderungen genügten, oft recht langweilia erschienen und er hatte gemeint, nur den Wün cken ferner amoruckSlosen ) w Schwestern nachzukommen. Heute nun gab es große Wäsche im Hause, die Mädchen waren alle befchäftigt, selbst Adele mußte, nachdem sie die Schularbeiten beendet, bei dem Zusammenlegen der großen Wäschestücke helfen ; die Knaben machten 'einen Spaziergang mit der ganzen Schule. Joachim schienen selbst die Zimmer mit dem unvermeidlichen Wäsche- und Seifendunst erfüllt, drängte ihn lzinauS in'S Freie, und halb gedankenlos solate er der alten Gewohnheit und schlug den Weg nach dem Georgendamm ein. Er gmg hier zum ersten Male allein, sonst hatte das fröhliche Geplauder der Schwestern, deren eine regelmäßig ihren Arm durch den seinen geschoben hatte, ihn zerstreut; heute, a!S er die erste imFliedergebüsch yalv verireare Aanr ,ay, es iym ein, da er hier mit Tbercie an zenem Abschiedsabend gesessen, hier hatte sie an r ct .-., r-r - . e seiner jmii virrere yranen gememr uno r. -lj.. r. rj. c crr v r.c L-n..i. I
er ucille jic nin oem )icoer,eyen gcirojici. gtucklicheS üeven fuhren. AVer wie Dort schräg gegenüber der Bank bog viele Menschen giebt es denn, die wirkder schmale Seitenweg ab, der in den lich von ganzem Herzen glücklich sind?"
entlegenen Theil der Stadt führte, in welchem auch die Bochardt'sche Wohnung lag, hier hatte er sie an jedem Aben nach Hause begleitet. Er wußte nicht einmal, ob sie noch dort wohnte, aber unwillkürlich, einem Impulse folgend, hatte er den schmalen Pfad elngelchlagen, . i, - "- r . da war die Straße, die ihm heute noch viel erbärmlicher als damals dunkle, und da das Haus, wenn Therese dort noch wohnte, wenn sie zu Hause war, dann, meinte er. sei es die Stimme des Schicksals. ttatf, menint Sckritte und da sab er sie an dem Fenster, das heute wie damals mit einer saubern weinen Gardine ae.iert war. an dem beute wie damals einiae TucksZeu und anten blübten. Sie hatte den Kopf über die Arbeit geneigt, lockte sie seinen Nlkck wobl emvstnden. denn sie sah plötzlich hinaus und ' ' i 9 . y ' i erröthete glühend, ohne seinen Gruv zu ermiöcrn. I Mi. zwei ikn Schntten wax tx im R;r f;n rfrt jf iom,n .ml bne die t b!umar,en. öffnete er die Thür. Thcrefe stand vor ihm, das Gesicht wie mit Blt übergössen, zitternd, ein Bild banger Scheu. Ah Herr Lieutenant Sie bei uns und der Vater ist nicht zu Haufe," kam es stockend über ihre Lippen. Ich komme auch nicht zu Ihrem Vaj r i i ter, sondern zu Ihnen, Fräulein Therezc," erwiderte er, ihre schlaff Herabhangende Hand ergreifend. Ich denke, rti.r. i. .f rv t vetc wcrocn mir oas lecui ailer uqcno freundsckaft nickt verwehren mich nach i i , i j j j m sirrni (vnvhen :u erkundigen j7'V" r-:. " -v- ".-o . . I lt stand schwelgend, mit gesenktem Mb !'. . .9113 im St neul ck in meinem Vt ternbause sah. schien eS mir. als wären ff 7 I Sie nicht glücklich, als beschwere etwas ckr c,n mnr tfff 9sifftfrt4 o V V" " - V7" blick, in Sie zu dringen; die Gegenwart meiner Schwestern wer mochte vor mehreren Zeugen fragen, Verantworten? Doch mir, FräuleinTherese, werden Sl sagen, was (bic bedruckt, Sie glauben, daß ich Ihr Freund bm. Nicht wahr? Ach ! " Es klang wie eine Abweisung und sie versuchte ihre Hand ans der seinen zu befreien. ir hielt sie fest und sagte: ÄlS wir Beide juna und alücklich waren, da verstanden wir uns nun seitdem baben wir woül Neide das Leben "mehr kennen gelernt, mit all' seinen herben Forderungen, seinen grausamen Vor urtheilen. O, Therese, auch ich bm r . r . c . f? J j." itcnr giuailcy, auch mir yai oas cyiaia nicht gehalten, was eS mir versprochen, auch ich schmachte in fruchtlosem Sehnen. wollen wir ;wei Stieskinder de5 Glückes nicht zusammenhalten s nicht nlsammenhalten?" Sie hatte zuerst den Blick zu ihm erhoben und allmählich war es wie Stau- . c t a i. nen, bonn : mt reudedann ausgekämmt Verstand sie seine Worte recht, liebte er !r i Wollen ie mir vertrauen, therese?" ol' ÄÄM ' w:. ... d -u iuiitii uii(iyiukiuua n nenbäche aus ihren Augen, sie schlug die n v ..c. . c m i c a. .1 yanoc Schmerzensausbruch erschreckte -Joachim. Beruhigen Sie sich doch, waS fehlt ynen nur?" bat er. aaen ?le mir 'Alles, vielleicht kann ich Ihnen helfen. Mir kann Niemand helfen," entgegnete sie. Doch vielleicht, nur müssen Sie. sich sammeln, müssen mir ruhig AlleS sagen, waS Sie quält." Er legte den Arm um sie, er streichelte ihr Haar und sprach tröstende Worte zu ihr. Allmählich legte sich ihr Schluchzen und sie sagte: O, Sie sind sehr gut!" Haben Sie an meiner Theilnahme gezweifelt, an meinem guten Willen, hnen ;u nützen? Und nun reden Sie!" Der Vater" sie'stockte und brachte endlich mühsam, immer von Schluchzen unterbrochen, hervor: Der Vater will mich verheirathen an den alten Beraield aus der.Lanaenstrse bat
vor vas e,icyl uno Immer. tirn. Mr7,n k.'n ! inylrkekt."
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ein Materialgeschäst.' Er wirbt schon seit zwei Jahren um mich und er selbst und der Vater wollten es nicht glanben, daß es ernst wäre als ich Nein sagte er meinte, er würde warten und der Vater sagte, er würde mit meinem kindischen Unverstand Geduld haben aber nun ist er böse geworden und hat besohlen ich soll ihn heirathen in vier Wochen soll die Hochzeit sein. Er ist wohlhabend der Vater nennt eö eine gute Versorgung er ist ein braver Mann und er meint, ich könnte nichts an ihm auszusehen haben."
Und Sie wollen ihn nicht?" fragte Joachim. ,,Nem, nein, lieber ms Waer' ,,Jhr Vater wird Sie doch nicht zwin gen?" (sie null?. Doch, doch, er sagt, eö ist Thorheit, -und er wird darauf nicht hörnt." .. Doch der Mann selbst, wenn Siem:t ihm redeten." Er weiß ia, daß ich ihn nicht will. doch er lacht und meint, die iebe würde sich schon finden, wenn ich nur erst in seinem schönen Hause wäre und es gut ' IC l. i. i. - " a .1 . i3 r ,, , . M . r lym yaire was rummerr s lyn, er will nur eine Hausfrau! Ach, was soll nun werden! Der Vater, hat gesagt, noch eme Woche wollt', er nur Lett lassen, nd wenn ich dann nicht gutwillig Ja sagte, wurde er Mich zwmgen Helrathen mute ich den Bergteld. O, mein Gott, mein Gott!" Sie schlug die Hände wieder vor daS Gepcht und von Neuem flössen ihre Thränen. Joachim stand ihr ziemlich rathlos gegenüber. Die Situation war für ihn peinlicher geworden, als er gedacht; er hatte ihr einige freundliche Ädorte sagen wollen, und stand nun einem in Schmerz und Verzweiflung aufgelösten Mädchen gegenüber. Liebe Tberese." saate er stockend. habm Sie es denn auch überlegt, wenn die er Bergfeld ein braver Mann lst und Ihnen eine gesicherte Zukunft bietet, so würden Sie an seiner Seite doch wohl . . - .' . ein ruhiges, Msricdenes, wenn auch kein 7 . Thereie hob den Kopf und ein Blick voll schmerzlichen Vorwurfs traf ihn. ,Das können Sie, eben Sie mir rathen -ach!" Ihre Thränen flössen um so heftiger. Joachim fühlte alles Blut heiß zu sei; nem er;en strömen, ein Zweifel. dieses Mädchen, das hier in vollerblühtem Jugendreiz vor ihm stand, liebte ihn, lym galten ihre thränen, ihr schmerz, es bedürfte nur eines Wortes von ihm. und sie lag an seiner Brust. Ihm fuhr es durch den Sinn, wie gleich ihr Schicksl sei. Beide hatten ihr Äuge zu hoch erhoben. Beiden riefen die unerbittlichen Satzungen der Menschen zu: Du darfst nicht, bleibe in Deinem Kreise. Hier em Madchen, dem seine Liebe Stolz, Glück Erhebung, Alles sein würde wie thöricht, eö dur te und konnte Nicht sem! Aber verlassen durfte er sie auch nicht . l. r. i i, i : r : orm.i . ' 1 1 ... "ni V"3C W I", 3" hklfkN. -'"K $"' weshalb it dem Aun,che Ihres MS',b"'.-'ch-O, seien Sie still, ich schäme mich ich hätte es ja niemals merken lassen sollen!" Sie dürfen sich nicht schämen, Therese, auch ich habe jene schonen age, die letzte Abschiedsstunde mit ihrem Schmer; und Gluck nicht vergessen," sagte er, den Arm um ihre chultern legend, sie wer den als theure Erinnerung in mir fort-j leben. Ach grollen Sie mir Nicht, Therese wenn ich Ihnen sagen könnte, wie ich diese Welt hasse, die so heilige. reme esuyle Nicht gelten takt, die r m- m w . . . . i vurniui auiyuum uiitf uiuiiynic .r-r. .... '..:Lr.r. i. .. -V c.:s AiitnAiitr n """Kl1"- .... -r...... .... m, mgic it, .uiib zürne ynen mcyl .le ,o vornehm -x. . r und lch annes Madchen das geht za Nicht aber heirathen. nem. das kann . f . r . i , ,lllvl I Gutes, liebes Mädchen!" riet er, tief ergriffen, in einer Exaltation, über I. Tt c r r iy Tl r t . ... t ii. oeren yrunoe r slcy scivsl scywer yaile Aufschluß aeben können. Er drückte einen Kuß auf ihren Scheitel. Ich will mit Ihrem Vater sprechen " ,Vit, nem, um GotteS willen nicht unterbrach sie ihn, sich tief erschrocken aus seinen Armen befreiend, wenn der Vater eine Ahnung hatte, dann wurde er nur um so heftiger aus semen Willen beI stehen." Beruhigen Sie sich doch, Therese, ich selbst kann ja nicht wünschen, daß Ihr rer aynr, oa wir uns aui imo; ia? lvmme nur wie zusauig, ormge oas eI A f tnW t & fS t:itn if fcMvv UMi M,lw ,v,,.,."f' o zu ich will es schon klug machen tt vars natürlich nicht erfahren, vau ich ycule mer war. uno ?le oursen nicyr zu Hause sem. Wann kann ich kommen?" . a"3'"3; mi'. cht glaube a ! Sie Ich ängstige mich, der Vater wird S yt glauben, bau Ueberlassen Sie nur so " iiiviuu i t i.it um? uiu, iui ivrn , . j fe Ihnen; mit aller BeredtsamAlles mir. ich will keit, aller Ueberleaung will ich zu ihm zeugen, ich denke mir tausend Gründe aus. Wann slf9" - w it 1 Worte sinden und schon Ihre Freiheit er ringen für Den, dem einmal dies ganze Her; gehören wird spater." Wieder traf ihn der vorwurfsvolle Blick und sie schüttelte stumm den Kopf. ,,Es ist ja nicht möglich, daß Sie, so jung und llebllch,'Jhr Leben emsam vertrauern sollten. O, Therese, Sie wis sen nicht, wie. reizend Sie sind." Sie lächelte und erröthete wie in naiver Freude. Wenn ich doch was nutzt das!" Ein tiefer Seufzer schloß ihre Rede. ..Sobald ich mit Ihrem Vater aespro. chen habe, müssen Sie das Resultat unse? rer Unterreduna doch durch mich ersah ren, wann ilno wo kann ich Sie sprechen?" Sie sann nach. Morgen- Abend. wenn ich aus der Arbeit komme, wird es kaum gehen, der Vater ist jetzt so strenge und forscht nach, wenn ich nur eine Viertelnunde später komme. . Ich denke.' über
uhr sich mit der Hand über die
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morgen wiro er wieder drautzen vor der Stadt Arbeit haben, wenn Sie dann herkommen wollen sollte er doch zu Hause sein, so will ich zum Zeichen hier das Fenster öffnen, das sehen Sie von Weitem und kommen dann gar nicht in die Nähe unseres Hauses." Dann aber müßte ich Sie Abends sprechen, denn ich bleibe nur noch zwei Tage hier." ,.Nur noch zwei Tage?" ie war erblaßt und starrte ihn aus großen Augen an. ,,Ja, liebe Therese, es muß geschieden
iiu. ..Ja, ia, es ist auch gut, aber dau le noch für mich etwas thun wollen ich danke Ihnen." Er fate ihre Hände. Ich thue es gern, Therese, Sie sind's, die Dank verdient, well Sie mich lieb haben." Ich wie gut tote sind." Sie sah ihn an, plötzlich hatte sie ihre Hände aus den seinen befreit und mit dem 'Kitp. Joachim!" warf sie die Arme um seinen Hals, einKuß brannte auf seinen Lippen. Ebenso schnell hatte sie sich losgerissen und war m den Nebenraum geflohen, die Thür hinter sich schließend. Er folgte ihr nicht. Einen Moment stand er wie erstarrt, dann fuhr er mit der)and über Stirn und Augen und verlies; das Haus. (vr konnte so, m dieser (tlmmunq. nicht nach Hause zurückkehren, ebenso wenig mochte er nach dem Georgendamm gehen, wo er Bekannten begegnen konnte. io ging er auf die Landstrane hinaus. eine weite Strecke, ohne des Weges zu achten, und immer fühlte er die weichen Arme, die sich um seinen Nacken geschlungen hatten, die heißen Lippen, die sich auf die seinen gepreßt. Er hatte ihr nur ein freundliches Wort sagen, nur die schembare Gleichgiltigkeit bei seiner Begegnung mit ihr. im Elternhause gut machen wollen, und nun war es doch anders gekommen aanz anders. Als er spät heimkehrte, kam ihm Adele schon an der Hausthür entgegen. Wo warst Du nur. Jotfhim, wir haben uns fast um Dich geängstigt." Er umfaßte sie und hob sie lachend in die Höhe. Weshalb denn, kleine Schwester, bin ich ein Kind, das immer zur selben Zeit zu Hause sein muß?" Nein, gewiß nicht, nur Du bliebst noch niemals so lange fort." Ich bin weit spazieren gegangen, ich trug Verlangen nach Luft." C 5 und wu sleysl anoers aus viel fröhlicher, als in den letzten Tagen. Hast Du etwas Liebes erlebt?" Vielleicht nichts still, Kind." flüsterte er halb unwillkürlich, als eben Eharlotte und Luise aus dem Zimmer traten. Es war ein fröhlicher Abend, Joachim voll Heiterkeit und Scherz, neckte sich mit den Geschwistern und erzählte allerlei lustige Geschichten. Als man sich Gute Nacht" gesagt hatte, und er schon an der Thür seines Zimmer.s stand, hörte er noch einmal cmcn Namen. Es war Adele, sein Liebling, die sich mit besonderer Zärtlichkeit an ihn angeschlossen hatte. Nun?" fragte er. Willst Du mir uicht noch sagen, was Du heute Frohes erlebt hast? Ich verrathe es Keinem, wenn Du es nicht willst." Ich habe ein Märchen geträumt von einer ee mit rosenrothen Klügeln," scherzte er, sich zu ihrem Ohr hinabbeugend. O pfui, Joachim, Du bist abscheu lich!" schmollte Adele. Du wolltest doch etwas Absonderliches wissen. Schatz, es war aber nichts." An diesem Abend geschah es zum ersten Mal. daß der Name Melitta'S nicht mehr als letzter Gedanke durch semeeele zog, daß ihr Bild nicht das letzte war, was r nt . r. t vor innen geschlossenen nugen zlano. (Fortsetzung folgt.) Unbeständige Gtseitgeber. Eine der berühmten Eigenthümlichkeiten der Hauptstadt an der Seine ist die Abhärtung der Geruchsnerven ihrer Be wohner gegen AlleS.was fault, und daher die Vorliebe für starke Geruchsmittel. Dieser. Eigenthümlichkeit abzuhelfen, ist selbst Haußmann, dem Baupräfecten Napoleons HI., nicht gelungen; das alte PariS ist verschwunden, die Treppen und Kellerqerüche sind auch in den neuen Palästen geblieben. Nun hat sich aber herausgestellt, daß , Paris mit Nervenfieber.yphus und allen aus Unsauberkeit entstehenden Seuchen schlimmer bestellt lst als London, das durch die englische Reinlichkeit sich sehr in gesundlicher Beziehuna gehoben hat. 'Es ist daher be greiflich, daß die Deputirtenkammer endlich diesem Uebelstande ihre Aufmerksamkeit schenkt, da der Pariser Gemeindcrath es nicht über Wortkram hmausqebrach r . i ' c ... rr at.r!i!i i: 5 ai. ver wie rn oer uoyern jpoiii, o zeigt ich aucy m die en prartl cyen f i p Fragen ein Dilettantismus und eine Naivetät, die sonst nicht pariserisch ist. Die Kammer weiß nicht, was sie will, und sie traut auch in solchen Dingen den Herren auf der Ministerbank noch wemaer Sachkenntnis und aesunden Menschenverstand zu,al3 sich selber. Man ist mitten in der Berathung- eincS AbzugScanal-EntwursS, wonach die Nutzbarmachung des Pariser Kloakenwassers. in der Ebene von Acheres bei Samt Genm'a verwerthet werden soll, da stellt der radicale Deputirte und Gsundheitsapostel Raspail einen Zusatzantrag auf den Bau eines verdeckten Eanals von Paris bis zum Meere. Ein Römerwerk! Das besticht, entzückt, und das Haus beschließt Annahme mit 253 gegen 240 Stimmen. Damit ist der in Berathung befindliche Gesetzentwurf über den Haufen geworfen. Der Arbeitsminister schlägt die Hände über dem Kopfe zusammen und ruft: Unsinn! Und die Kammer dreht sich rasch um, verwirft die Verweisung des eben angenommenen Zusatzantrages an den Ausschuß mit 294 gegen 253 Stimmen, verwirft dann noch zwei bereits angenommene Artikel, kurz, beseitigt .im Handumdrehen den Antrag Raspails und nimmt unter Widerspruch der Rechten, welche behauptet, daß das- HauS nicht mehr beschlußfähig sei, den ersten Artikel Regierungsvorlage an. So geschehen im Januar 1888! Indessen RaSpa.ilhat seinen Zweck erreicht: mit de'm Nörnerwerke der Variier Kloake bis
an'S Meer ist sein Name verbunden, und in der That, die Millionen für dieses Unternehmen wären vielleicht besser verwendet.nls für die Spcrrfcrts und Holzbarackcn an der Ostgrenze. Aber Raöpail kam zu spät, Boulangcr ist ihm zuvorgekommen, und so wird die Pariser Kloake denn noch bis auf weiteres ihre Wohlgerüchc im Binnenland? verbreiten, jedoch zur Hebung des Gemüsebaues für lo ventre de Paris" beitragen.
Erfinder für den Staat. Hur Prämiirunq nützlicher Ersindunqen auf dem Gebiete des Eisenbahnw e s e n s enthält der preußische Etat der Elsenbahnverwaltung für 18861.89 unter den dauernden Ausgaben eine Forderung vou 15,000 Mark. In den nauterunaen wird da;u bemerkt: Nachdem die Verstaatlichung der Eisenbahnen in Preußen im Wesentlichen zur Durchführung gelangt ist, hat die Staats - Eifenbahnrerwaltung, entsprechend der gesteigerten Bedeutung des Eisenbahnwesens für daS wirtschaftliche undsinaiu cielle Interesse des Staates, der Vervollkommnung der für den Betrieb und die Verwaltung der Eisenbahnen bestehenden technischen Einrichtungen m erhöhtem Maße ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. DaS Eisenbahnwesen ist seiner Natur nach aus eine stetige ortentwiaclung in allen Zweigen des Dienstes hingewiesen und inl Anschlüsse an die Fortschritte der Technik und die wechselnden Bedürfnisse des Verkehrs einer ununterbrochenen Um? estaltung unterworfen. Es gehört dalicr zu den wichtigsten Aufgaben der Staats'.Eisenbahnverwaltung, den Bestrcbungen Forderung angcdahcn zu lassen, welche auf die Verbesserung der Be-triebs-und Verwaltungs-Einrichtunaen gerichtet sind und darauf abzielen, die neuesten Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung aur technischem Gebiete für das Eisenbahnwesen nutzbar zu machen. Wichtige Erfindungen und Vebesserun? gen m der Eonstructlon der baulichen und mechanischen Anlagen, sowie auch die Be. triebsmittcl, welche zur Verhütung der mannigfaltigen Gefahren des Betriebsdienstcs oder znr Verringerung der BetnebSausgaben mit Erfolg beigetragen haben, sind der gegenüber der Bedeutung des erstrebten Zieles allerdings unzureichenden Anregung zu danken, welche durch die in dreijährigen Zeiträumen erfolgende Ausschreibung von Pra mini im Verein Deutscher EisenbahnVerwaltungen gegeben ist. Es entspricht der Stellung, welche die Staats-Elsen-bahnverwaltung in Preußen einnimmt, und dem lebhaften Interesse, welches dieselbe nützlichen Erfindungen und Veröesscrungcn auf allen Gebieten des Eisenbahnwescns entgegenbringen muß, s e l b st st ä n d i g auf dem angedeuteten Wege vorzugehen und Maßnahmen zu treffen, welche thunlichst alle berufenen Kräfte innerhalb und außerhalb der Beamtenkreizc zur Mitwirkung an der Losung der gestellten Aufgabe anzuspornen dienlich erscheinen. ' Zur Erreichung dieses Zieles ist der Betrag von 15,000 Mark unter besonderem Titel eingestellt worden. Vom Auslande. Louise Michel das l eu g nen selbst nicht die wüthendstcn Ncaktionäre ist eine der gutherzigsten und selbstlosesten Bürgerinnen von Paris. Einen arößercn Widerspruch zwischen Theorie und Praxis, als er sich in dieser Zerstorerm der modernen Gesellschafts ordnung verkörpert, wird man selten aufzufinden wissen. Sie predigt von Mord und Todtschlag, von Brand und Zerstörung, und sie ist voch nicht im Stande, einem Menschen ein Haar zu krümmen, sie theilt das Wenige, was sie hat, mit den Armen, und sie denkt im-. mer zuletzt an sich. Diese Herzensgute findet einen schonen Ausdruck in dem iY tf r t r- (. st . . priese, weicuen ic an otc rau oes zan trägers Lucas gerichtet hat, der in einem Anfalle von Säuferwahnsinn das Attentat verübte, mit dem sich die gesamnite französische Presse in langen Leitartikeln beschäftigt. Dieser Brief lautet: Madame! Ich höre von Ihrer Verzmcls lung und ich möchte Sie gerne trösten, Selen &it ruhig ! Da man nicht zuge ben kann, daß Ihr Mann mit Bewußtsein gehandelt hat, lit es unmöglich, da man ihn Ihnen Nicht zurückgibt. Weder meine Freunde, noch die Aerzte, noch die Presse von Paris und von Havre werden aufhören, seine Freilassung zu verlangen. Und wenn dieselbe zu lange aus sich warten laszt, dann werde ich nach Havre zurückkehren und eine Vorlesung halten, die keinen anderen Zweck haben wird, als die Auswirkung dieser Maßregel der Gerechtigkeit. Die ganze Stadt wird dabei sein. Lonise Michel. Und sagen zu müssen, daß diese Frau in dem Augenblicke von der Kugel des Attentäters getroffen wurde, indem sie verkündigte, daß alle französischen Generälc, welche die Kommune bekämpft hätten, im Solde Vismarck s ständen und Mörder seien! Handelt nach ihren Werken und nicht nach ihren Worten", so könnte man mit Umdrehung des evanFeilschen Spruches von ihr sagen. Ein tragischer Fall wird gegenwärtig wieder in die Erinnerung gerufen. Der Rittergutsbesitzer und Premler-Llcutenznt d. L. W. u.'iartens, Klein-Sakrau bei Kl.'-Koslan, Ostpr., schreibt der Pharm. Ztg. : Am Schluß des Jahres 1882 wurde mem unglucklü cher Bruder, der Apothekcrgchilfc Richard MarrcnS zu Jnowrazlaw, wegen Fahrlassigkelt beim Etlkctttren von Arzneien, die den Tod eines Menschen zur Folge gehabt haben sollte, zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Mein Bruder nahm sich kurz nach Urtheusverkundigunq am 5. Januar 1883 daS Leben. Jetzt nach fünf Jahren soll, wie im December in den Zeitungen gestanden hat, eine Frau Anzeige gemacht traben, daß sie selber absichtlich die Etikette der zwei verordneten Ätirturen umgetauscht habe. Mein Bruder wäre somit das Opfer eines elenden Verbrechens geworden. Die Redaktion ersuche ich ganz erqcbenst. mir gütigst Mittheilung zu machen, bei welchem Gericht oder wo die Anzeige qemacht und wie der Name derselben ist. Ich werde die Sache energisch verfolgen und eventuell Revision (dieses Jcechtsmittel ist hier ausgeschlossen, doch würde die .Wiederaufnahme deö Verfahren
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Grand Kapids, Fast SaglMTT, CT H R iT li;nt Ia gar Fallt-, Kalarnazoo, Baj City, 1 1 1 W Min Jackson, Toronto, AND ALL. POINTS IN MICIIIGAN AND CANADA.
Sand,!, Adrian, Ä Freraont, lljrlt, 1 J tm AND ALL, POINTS IN Terra Uanta, Xattoon,
. INDIANAPOLIS, r,otX.
St. Lonia, Greencartle ANDALL POINTS üilwaukee, Ulaneapolit, 11 f
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l'or fall infur;nati timc carda, solders, etc., D.B.TBAt T, F. T. JEFFRIES. Jur. J'.s. Agt , l'etrolt, Mich. Di.-t, Pass. tT :!. TM' K. TT. MoHUIRF., v I At., lodttn; aHs.In.i Tkket Agt., t c ( -He -sl I is:;rfrer Acsent, Xo. C. C V . .. I i ii. Y i e lr ,t and Geu'l Manager. dürchdriiigen) beantragen." hoffentlich wird die Veröffentlichung dieses Schreibens genügen, um dem Bruder die Mittheilungen zu verschaffen, welche erforderlich sind, die Ehre des Unglücklichen völlig wiederherzustellen. II eberdieBeschäftigung der ssleiersburschen hatten un ere Neichstagsabgeordneten" so schrieb dem Relchssreund" em Berliner dieser Tage im Thiergarten am Neuen See lehrreiche-Beobachtungen machen rönnen. Tort auf der Eisbahn trifft sich die vor? nehme oder vornehm sein wollende feine Gesellschaft von berliner Herren und Damen, sosern sie gute Schlittschuhläufer sind. Gestern war dort Eoncert; heute kostete es nur 25 Pfennige Eintrittsgeld für die Eisbahn. Die EisPächter haben auch eine Garderobe", sie nehmen gegen eine kleine Entschädigung Mäntel, Ileberzieher, Stöcke und Seitengewehre der Schlittschuhläufer in Verwahrung. Unicr den Läufern und Läusennncn sind sehr Viele, welche Bedienten haben, und weibliche -Dienstboten kann vielleicht jeder Hausstand aufwelsen, dessen Angehörige sich hier auf dem Eise tummeln. Aber Niemand war gestern und heute ü sinden, der zu seiner Bedienung Dienstboten mitgebrocht hatte. Die einzige Ausnahme machten eine ziemlich grosse Anzahl Osnaere. Diese hatten ihre Burschen mitgebracht, welche steif und fest am Ufer des Sees Mäntel und Degen ihrer gnädigen Herren in ihren fanden und Armen aufbewahrten. Gestern zählte ich an einer Stelle um 2 Uhr 29, heute um 8 Uhr 21 Burschen. welche solchen Herrcndlenst übten. Bielleicht würde diese Verwendung der Ossikiersburschen, die allerdings bequem c r 4 r . c uns. villlg ist (man spart die aroe robe - Groschen), selbst auf Reichs taqsabqeordncte der konservativen Partei denselben häßlichen Eindruck machen, den lch erhalten habe. Bei 4 5 Grad Kälte Kleiderständer zu spielen, soll weder angenehm noch gesund sein. Ich glaube, wenn der Herr Kriegsminister sich hlnausbemuht und die frierenden, stillstehenden und bepackten Burschen an dem Ufer dcö neuen Sees besichtigt hatte, so wurden wir einen Armeebefehl gegen mißbräuchliche Verwendung der Burschen erleben." Der ReichSfreund" bemerkt hierzu: Soweit der Brief. Wir glauben nicht, daß es sich lohnt, die Sache im Reichstage zur Sprache zu bringen (wenn wir nicht irren, geschah es früher schon einmal). Die Antwort, daß die Burschen sehr dankbar sind, wenn sie kommandlrt werden, als Zu schauer und Garderobenständer an der Eisbahn verwendet zu werden, liegt nahe. Und ist diese Beschäftigung auch nicht so gesund, wie der Treiberdienst auf der Jagd, zu dem die Soldaten sich ja drängen sollen was schadet es? Dieser Reichstag wird keine Geduld haben, Beschwerden über Bräuche der Herren Offiziere Mltattzuhoren. Wer hatte gedacht, daß das harmlose Skatspiel unter Umständen höchst verhangnißvolle folgen haben kann? ! Aus Lübden in der Lausitz schreibt man nämlich: Die zahlreichen Gäste im Hotel zur Stadt Berlin wurden jüngst durch den plötzlichen Tod eines Herrn aus ihrer Mitte m große Ausregung versetzt. Der auch in weiteren Kreisen bekannte Onkel des Besitzers wurde mitten im Skätspiel durch einen Gehirnschlag abberufen. In seiner Freude, einen Grand zu haben, neigte er sich plötzlich ;ur Seite und war in wenigen Secunden eine Leiche. Der in der Mitte der scchsziger Jahre stehende, allgemein beliebte Herr erfreute sich emer seiner Korperconstnution angemessenen guten Gesundheit und lebte trotz semes Reichthums sehr einfach. Professor Kirchhofs in Halle wurde dieser Tage von einigen Herren in Ä'ourzburq um Entscheidung einer Wette angegangen, die sich auf die Frage bezog, welche Sprache auf Erden von den meisten Menschen geredet wurde. Das Ergebniß der Berechnung des r . r f.' r jf. ... A.t .f.ci r i ojuuc jujeu vi'cicyuui x vzn genannten Zweck ist folgendes: Ohne jeden Zweifel ist die auf Erden von den meisten Men schen geredete Sprache sseit tausend Ich: ren mindestens) die chinesische, denn sie lst die einzige, die von mehreren, wahrschcinlich von mehr denn 400,000.000 geredet wird. In weitem Abstand folgt dann die Hindusprache (wohl über 100 Millionen), dann die englische igegen lv l'.'clllloncn), die russische (über 70 Millionen), die deutsche (über 5 Millio nen), die spanische (47 48 Millionen). Portugiesisch reden nur etwa 1 MillioI t V t ; MV)k(VV V V a VVII V, AMUlViibU . geschätzten Negern der portugiesischen Eolonicn, die sich aber großtentheils ein- , heimischer Mundarte bedienen. Dem j Französischen gebührt unter den europäischen Sprachen in dieser Beziehung erst die föm'te Stelle. ltMt oUnt-l 0it Ar Stt mir 1 f $Tlisstrtin
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Points a!KHAM!lIOM&DAYTD?i HR. - ä Lima, Flqi Sldnej, S t tj Trr, NOUTIIERN OIIIO. Spiingflald, EeokiJu IN THE WEST, 4 Xadlson, La Croa tt. ? Dttboque, . Xiriittt TUE NORTIIWÜST. Car on Dav Trains: Sleeocr on Nirht Traia. - - - - - - Recllninf; Chair Car. üddress following agents: W. O. UniTTLESET. AgU, Toleäo, O. Cent'l Pas. Aart-, Dafton O. j. F. SrCASTNT, Utrhraond, lad. Sou. Pas. AgU, Claetmiatl, O. 200 W. Foorth SL, Cinclnna, 0. CIIAS. II. ROCKWELL, Cen'l Pass'r and Ticket Af otC. PINGPANITS deutsche Buch - Handlung ! Efc. n Süd Lllabamagr. Bücher aller Sprachen. Reue und gebrauchte Bücher. Niederlage socialistischer Werke und Flug schriften. Feusf-Jiacm-Dicznalk'. I jnnlvlciitla ,d U::?L Englisdi Opernhaus. 5 DftCt:a6f und Nks FsTk. 7 Rodel und Vichlgan Girat. I S!,w Jtrs,.ttai nl MaHa$!ttaM kLtnfton und ttd.Ltrak.. II deurtuaztter Ui ftaer Dxar: wti. 11 aZZachuffkU v. naht lltlit u. 1t !caert Ctr, un, Zsort Qayne So. .54 RI? K!is nd ?:an. köant 4.u 15 Pkru Itt. und.iHkfttts V, It khrtftta Ct. ur. Tsh tftt. 17 Park vt. tif.i utltr tt. II Barronrl Ctt. una lclctt 19 trr ud Zs)a St. n s, und Ci'.ttnte eM? 124 Blcöena vnfc xtltnt tt. VJ& Itntt3n unb e.UUnU t?tt. itt ortl Ölr.iiignfoln Xt 17 Crlumdia und HiZ Av IS tn;tal ?. und 4,t St, 1Z9 Ru!ikZ.,öüd. 151 Xlstcr.tt unjsrr.fon Cir 152 SiodSLits nd kchtt tu Ui ffoStpt ts. und L:hn!k t:. 126 Hsmt Rat. und Or!aar U5 Stlaroatt d iigan ett. i:i7 T.eounan und 8 Lt: 21 et. Ist fe:i. naj J?tn?t. 83 Vtnnisania und Pxatt Cti. 24 Nertdia und 2 tr. 25 Ko. 5. ,ng,nt H?u,t Eai:t. 26 isflsftxxt und I. Ct.-. T JLtnat vd Sl5'.iart Ctr. IS Vknnslissnia feir. und 6 Str 19 ifftspt una Cirrtt ett. 211 l nnefle, und Dt5taw eti. US ttnrluama und LI'.chizsn eu. 2U JliTZtzi, vyxi ittitti eiu. 2td Farbigen Uaisenhau. 2it Itnnefie und 1 Str 31 Jndiana und tSigan Alt. Bttidtau und Oalrut Ctr. M California nd Ciraent et?. 15 8!a!t und Sie yt: ett. K Sxtiaca st. cna 5t. alatr 6tt 37 Ct8tct?'Püw 38 Butt nv Nord St,. . v ichiza nd zue St? 313 d I3aIKt Ctt. 213 ßtft und ktt:, Ctt. 514 Lltbentß und Horsskd Cii. U Sishington. nah, eti. 43 iS6tf und Eafitnctfi Ct 43 iffntt ud 9lto ant St,. . Öertb'.a und Et:n$t,P tf.t M ZLtnstS dNd C$18 ett. 47 Scßntft und Gaf$injun . 43 ißn'3 erf fccefi. 49 Jadtausi,. 413 kXiZssuf.und Markant i. 413 IsfisftVki und akash Zu. 415 Korrtl una Ehurch 421 I. B. ti. Hvt) -tt. 433 Jnlant Xfaluu. 4'.'4 Sdltv v und National , tt d tti.B fcj.. 52 attßU und ouifiana et d tft un, ueaaa eu. . 54 tft und QSutV Ct. so ktuntfftt an craia u. 37 SterUtan nd a, ett. ds adiso Lt. Lt !&cnt4 Ott. (9 NaotJ;a Stt. tn AiU-j ötr 412 tattt uni atavd eti. 618 KtntuZ r. und &?trr:fl n 534 an Ion ute Cifitll et: Sie aitaatS und Pcr.lal 4 am und $cota) CSU. &13 issisftvVi und Htnra , 619 Tenneffee und Rtiartn bZl Meridian und Vaimer. d2Z Uvtrilftr und Urteibah 31 kout? naht Dtawatt vn. n Vtnnsyloania nd kouistana ,,. 13 SDtlavart und KcCettc Ctt. " M CS nd Rcioria C, 89 iabama nd Sttgfara et 37 Virginia Biet, und Brcdltzaa, ett 68 Oft und Cfltur tt. 8t aafslcaata ett. und Vadiso at 2 VeSarnan und Daugherta Stt. 613 SaJ und Linto! Laut ei4 Meridian und Souta biS Noble und Eoutd 617 New Jetjea und kerril l Birßlnia vt. naht Huren Ztr. 71 OS und Veotgia tt. 73 S3:y.agttn und Btatan Ctt. 74 Biftta d ctcia eir, 75?S7eSet.und ?tt. 73 rtSaa und Bat 3 tt. 78 EtT0tRtaKst.su 9Dl5a. 79 IttHtr stet, und Teilen. 711 eprsci nd PtosxtU Ztr. 713 Hl Set und Säurt! ett. 714 QiSo no:tB etr. 16 Teutsch, Waiserihau. 713 Laurel und Orange 713 Bha? und ttkstr ett. 51 attttno,Ztt1, Stt. 32 OasZingtan und Ttlaatt Bt,. 33 Oft ud attatiett. 34 I cjatl uud taatifen en . 13 ru3 KUtN,Afi4U. Btt. etaattu iRrleaal. vritutai und R2a?dingt , 8? Kraut SssknßniI. 312 SZo. SchlauHbau3, Oft vasSiR,tH,,a 3 Cintil d adlt etr. C4 0(19 ud Harvt, Ctt. 8?l Pan Hendlt Shoxt 23 Wa:lt uud art?r 3Z4 Tucket und Dorsen Statt Str 91 RZaraland na,t eridian Ett. 1 tttdtan nnd eorgia EttaZt. 41I fitutr an. i.1-1 Und rviedttScU. ,tU,r klann 3-3 Vtaaal füt ?v,t,DruS. Brat e&frfft Tnd ad. a6lf ch 'Lg, 11 Ux iUagk,
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