Indiana Tribüne, Volume 11, Number 146, Indianapolis, Marion County, 13 February 1888 — Page 1

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Neneö per Telegraph. ttttltt u 8 s t 4 i r n Washington. 13 Febr. WSrmereS schönes Wetter.

Ein diplomatisches EreigntKParis, 13. Febr. Varon Mobnn. heun, der russische Gtsandte. vird heute Abend der Gast Floquet?, deS Präsiden ten der Deputirtenkammer sein. Die? ist ein Ereignis. AIS nämlich von 25 Iahren Alcpnbcr der Zweite Napoleon den Dritten besuchte, fand ein Empfang im Justizpalast statt. AlS Alexander am Arme Napoleon? eintrat, schrie eine Stimme: .ES lebe Polens ES war die Stimme FloquetS. der damals noch ein unbedeutender Advo kat war. Seitdem ist Floquet von der russtschenGesandtschast beharrlich iqnorirt worden. Göitorielles. Zwischen Henry George und Me Glynn ist es also zum offenen Bruch gekommen. Angeblich deshalb, weil George gegen bie Aufstellung eines Präsident schaftskandidaten von Seiten der United Labor Party ist und die Unterstützung Cleveland's empfiehlt. Wir unsererseits haben George niemals für einen ehrlichen Politiker gehalten. Ob McGlynn, der es hauptsachlich war, welcher den Bruch der United Labor Varty mit den Sozialisten herbeiführte, ehrlicher ist, oder ob seine Jntereffen bloz nach anderer Richtung laufen, als die Henry G.'orge's, entzieht sich vorlausiz der Beurtheilung. Der Vorganz ist ebensowenig zu bedauiö dtt gämttchö Untergang dtt ' 7 (T)nt $T1 irlatav trtT,-fiA tl (TTYittf ynnwi, haben, sich von der alten Weltanschauung 1 t it o ju gerieten, nnv muji vjiiiq, zu iiiiun ccr ..it ... -:nt und werden auch nicht auf die Dauer bestehen. In der letzten Nummer deS Fortschritt" finden wir einen Artikel, über schrieben : Der LuxuS." Derselbe hat offenbar den Zweck, in der kürzlichen Controverse zwischen Herrn Vonnegut und der ,-Tribüne" eine Lanze für Ersteren zu brechen. Der Redaktion deS Fortschritt" 4?MV.ft IV VMri V...V. IV HVIMf.lt!! 's 0 it wurde, denn Wlk haben NSch selten Etwas . . . r- r c, - V. V. T , V 7. " , ' V , ttacyucylen 0 oreil macoen UNS so anmaßend auftreten, wie hier. Wir wollen jedoch gleich von vornherein bemerken, daß wir die Redaktion des Fortschritt" nicht dafür verantwortlich halten, denn wir begreifen ja sehr wohl. daß die Redaktion eines solchen BlatteS nicht die volle Freiheit besitzt, derartige Artikel zurückzuweisen, selbst wenn der Schreiber nicht den Muth hat, persönlich kirrw A.M. Cl ( r WttW' . oTt.;! k,: mU crnMi.N . " 1? " " unr m. res, uns aus eine oniroverse einzulassen und noch besonders da, wo wir gerechter Weise Entgegenkommen sür unsere Bestrebungen erwarten sollten." Ja, was soll manzu solchem Unsinn sagen? Wir wuß- . . (vt.i u!Xi v.c rm'i c ren in oer tvai mai, oa iiiaueoer m eines Vereins in Bezug auf MeinungS äuerungen Demjenigen, welcher dem Verein entgegenkommen soll, für unfehl bar gelten müssen und das Privilegium .ffritiklosiakeir KeliKen. ww w w w vn w w ww wwvwv 1 u Der Schreiber des Artikels möge es sich gesagt lern lallen, daß ein neues literarr .. . sches Unternehmen es sich stets zur Ehre rechnet, von einem älteren verbreiteten Blatte kritisirt zu werden. Darin liegt j JSSffZ nicht einfallen, die Ansichten, welche ein katholischer Geistlicher im Glaubensbote" oder ein protestantischer im Hausfreund über religiöse Dogmen schreibt, zu kriti siren. In dem angeregten Artikel werden die I iiwuw" ui vct uvuyjucji Controv.rse vertretenen Anschauungen 44 Vam I ( m a 4 mImjI&mcVam verdammenswerth und sittenverderblich gannt. Glaubt man dabei nicht einen zelotischen Priester gegen die Freidenker eifern zu hören ? Daß der vchmber des Artikels den Standpunkt der Tribüne" so darzustel len versucht, als empfehle dieselbe Ueppig keit, Verschwendung, Schwelgerei u. s. w., wollen wir ihm verzeihen. Es glaubt ihm ja doch kein vernünftiger Mensch, der mit unseren Ansichten bekannt ist. In dem ursprünglichen Artikel des Herrn Vonne gut ist das Wort LuxuS" auch ganz anl derS defimrt. LZ lst eme durch RtchtS zu

rechtfertigende Entstellung, daß Derjenige, welcher behauptet, daß die Gaben der Natur und deS MenfchenfleißeS da sind, damit sie genoffen, und nicht, damit sie ent Kehrt werden, der Schwelgerei und der Verschwendung das Wort redet. ES ist pharisäisch, dieseAnsicht verdammenswerth und sittenverderblich zu nennen. Es ist wirklich erfreulich, daß dem Schreiber des Fortschritt"-Artikels bei dem Lesen des Tribüne"-ArtikelS ein Sterbender in den Sinn kam, der im Leben Champagner getrunken und Austern gegeffen hatte und nun, da er sterben mußte, bedauerte, diese Leckerbiffen nicht mehr genießen zu können. Darüber, daß die Zeichen auch sterben müssen und im Tode keinen Champagner mehr trinken können, sollten sie billigerweise nicht mit der Tr.büne" hadern. Wir sind wahrhastig nicht schuld daran. UnS aber kommt beim Lesen deS Fortschritt"Artikels ein anderer Sterbender in den Sinn. Einer, der im Leben keinen Champagner geirunken und keine Leckerbiffen gegeffen hatte. Dagegen hatte er im Leben jeden Cent zehn Mal herumgedreht und ihn beim elften Male sorgfältig in den Kasten gelegt. Der sagte im Sterben: Jetzt hab' ich den Kasten voll Geld und kann's doch nicht mitnehmen. Was sür ein Esel war ich doch ! Den Champagner, den ich n i ch t getrunken, die Austern, die ich nicht gegeffen habe wie werden meine frohen Erben sich gütlich daran thun!"

Wir fragen : Wer von Beiden war beffer daran ? Und wenn der Fortschritt"-Artikel-Schreiber glaubt, daß die Welt mehr Vortheil von Denen hat, die sich Genüffe versagen und sich dieselben abzeizen, als von Denen, welche leben und leben lassen" so kennt er die Welt und die Men schen sehr schlecht. Es sind im Allgemeinen nicht die .reichen Filze, welche etwas für die Welt und den Fortschritt thun. nicht Diejenigen, welche fortwahrend ängstlich bemüht sind, einen Cent zum andern zu legen, und ja keinen unnütz auszugeben. Offene Hände für das Wohlthun und den Fortschritt sind et man meist bei denjenigen, welche auch gegen sich selbst n'cht geizen, sondern zu leben wiffen, und auch gerne Andere leben sehen. Und leben und leben laffw kann man, ohne deshalb ein Verschwender und Schwelger sein zu muffen. Das Muckerthum ist häßlich, gleichviel waö sein AusHängeschild ist. Es ist sehr bedauernswerth, wenn ein Mensch nicht so viel Selbstcontrolle über sich besitzt, daß er die Freuden des Lebens in Uebereinstimmünz mit seinem Geldbeutel und seinem geistigen und körperlichen Wohlbefinden genießen kann, aber nicht minder bedauernswerth ist der, welcher sich selber keinen Genuß gönnt, und auf dem Eisberge des sittlichen Ernsts'und der moralischen Entsagung zu Tode friert. Wem das Blut noch frisch durch die Adern rollt, derjenige, in dem die Lust der Jugend noch kräftig pulsirt der lebe ! Er lebe vernünftig, aber er lebe ! Und sollte es sich auch einmal zufällig fügen, daß er einmal über die Schnur haut, daß der Becher überschäumt, so wird wohl auch nicht gleich der leibhaftige Gottseibeiuns kommen, und ihn zur Hölle abführen. Das mag nun Alles sehr verdammenswerth" und sittenverderbend" sein, aber so sind wir nun einmal. Der Fortschritt" - Artikel - Schreiber zeigt seine ganze Ignoranz in dem Sade : Wenn ferner nach der Behauptung der Tribüne" nur nöthig ist, den Arbeiter zu größeren Ausgaben zu bewegen, um erhöhten Lohn zu erzielen, könnte der zu niedrigen Besoldung ja bald ein Ziel gesteckt werden." Die Tribüne hat so Etwas nie behauptet, sie hat bloß gezeigt, daß mit dem Sinken der Lebenshaltung auch der Lohn sinkt, und eö giebt keinen einzigen Nationalökonomen, der das nicht anerkennt. Nationalökonomie ist aber dem Artikelschreiber offenbar so fremd, wie dem Maikäfer die Theologie, und wahrscheinlich glaubt er, daß weil bei einem fallenden Körper die Fallgeschwindigkeit stetig zunimmt, bei einem in die Höhe geworfenen Körper auch die Fluggeschwindigkeit zunehmen müffe. Der Umstand, daß eö nicht so ist, hebt die Gesetze der Schwerkraft nicht auf. Was uns aber hauptsächlich veranlaßte, diese Entgegnung zu schreiben und so sarkastisch bitter zu werden, daS ist der Schlußsatz des Artitels. Er lautet : Wir glauben annehmen zu dürfen, daß wir mit Vorstehendem die Grundsätze deS Sozialen Turnvereins ausgesprochen

haben, die manchmal denen der Tribüne"

diametral gegenüberstehen." DaS ist eine Sufsifance und eine Anmaßung ohne Gleichen. Der Glaube des Herrn ArtikelfchreiberS (leider haben wir absolut keine Kenntniß davon, wer er ist) ist falsch. Der Artikel mag seine Grundsätze enthalten, aber den Turner würden wir bedauern, der sich zu solchen alle Lebensfreude und jugendliche Lebens lust tödtenden Grundsätzen bekennt. Es sind dies die Grundsätze des Sozialen Turnvereins entschieden nicht, und jeder Turner hat Verstand genug, wahren Lebensgenuß von Ausschreitungen wohl zu unterscheiden. Darum stehen auch die Grundsätze des Sozialen Turn Vereins denen der Tribüne" niemals diametral gegenüber. Wir könnten dem Herrn Artikilschreiber eine ganze Anzahl Turner nennen, deren Gesinnung ganz so radikal ist, wie die unsere. Viele freilich sind nicht so radikal, aber die Grundsätze keines Einzigen, des Artikelschreibers vielleicht ausgenommen, stehen in diametralem Gegensatze zu den unsern. Ein großer prinzipieller Unterschied besteht gar nicht, es bestehen nur Grad-Unterschiede. Die Tribüne" ist die Freundin des Sozialen Turnvereins. Seine Jntereffen und sein Gedeihen zu fördern, und ihn auf die geistige Höhe der Zeit zu bringen war und ist unser Bestreben. Gerade darum aber läßt sie sich das Recht strenger Kritik nicht nehmen. Wir werden also wohl fortfahren, verdammenswerthe" und sittenverderbende" Artikel zu schreiben. Wir können dies um so leichter riskiren, da wir keine Abon nenten in Green Bay haben, und weil wir glauben annehmen zu dürfen, daß sich kein Jndianapoliser Turner beim Anblick der Tribüne" be kreuzigt. DraymschriHte. Alaine will nicht. PittSburg. Pi.. 12. Febr. Die PittSburg Commercial Gazette ird mor gen einen längeren Brief JameS G. Blaine an B. F. JoneS. den Vorsitzen den des republikanischen Nationalcomites veröffentlichen. Derselbe ist von Floren z dat rt und Blaine zeigt in demselben an, daß er bei der nächsten republikanischen Nationalconvention nicht in Vorschlag werde gebracht werden und daß er kein Kandidat für die Präsidentschaft sei. Der Readlng Streick. Washington. 12. Fibr. DaS Congreß'Comitk, welches die Ursachen u. s. w. der ArbeiterVlrren in Pennsyl vanien zu untersuchen hat, hörte heute die Aussagen der Vertreter der Struker an. John L. Lee war der erste Zeuge. Nach ihm sprach Hugh McGarvey. Dann ergriff John H. Davison daS Wort. Alle drei machten sehr eingehende AuSsa gen über die Verhältnisse zwischen der Reading Co. und ihren Angestellten. Am Montaz soll Präsident Corbin, im Namen der Reading Co., aussagen. S&tt ttavet AuSDeutschland. Der Reichstag. DaS Sozialisten g e s e tz. B e r l i n. 12. Febr. BismarckS Tri umph in der Militörvorlagt hatte, auker dir Annahme der Vorlage, die Folge, dak der Geist der Opposition geschwächt, und dok der Zusammenhalt dr RegierungS gruppen auch in andern Fragen verstärkt wurde; daher kam eS. dab die Vorlage, welche die Einführung fünfjähriger LegiS lalurperioden verfügt, mit der unerwarte ten Majorität von nahezu zwei Dritteln der ReichStagSmitglieder angenommen wurde. Die deutfchfreistnnigen Abge ordneten versuchten, ein Amendement durchzudrücken, laut welchem es den Ab geordneten gestattet sein sollte, sür die größeren Kosten, die sie aus diese Art während der NeichStagSsession haben. Vergütung von ihren Wählern anzuneh men; doch wurde ein dahingehender An trag abgelehnt. AlS die Sache zuletzt wieder aus' Tapet kam, wurde sie rund weg zurückgewiesen. Die einzige Schlappe, welche die Regie rung erlitten hat, ist b.rreffs der Ant iSozialistenvorlage zu verzeich nen. Den Sozialisten in Berlin, Hamburg und anderwälts gest ttete man, die Niederlage dieser Vorlage zu feiern. In Leipzig gaben die Sozialisten einBankett für Bebel, diest? jedoch war klug genug, sich der Theilnahme an der Demonstration zu enthalten, obgleich er seine Gefühle an die Versammlung telegrapöikte. Die Polizeibehörden verboten das Halten von Re den, gestatteten aber das Singen von Liedern. DaS populärste Lied, daS ge sungen vnrde. betitelt : Die große Nie derlage d,I Fürsten BtSmarck ist seitdem

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