Indiana Tribüne, Volume 11, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1888 — Page 2
Zndism Tribüne. Erscheint fti g liS d 5 t g
rjVltagttfll .Irtfiflnt- leltt durch de Xrlftil Ctail rt Boche, fcit eoustc! .Snifc fitJ ptt ch. itb jc!awn?3 1 f itl. et Y?Ä lajolStfi tc 0a3:jc5lv,ai ! ttt 33. JDfffe WarykandÄr. Indianapolis, Ind., 11. Februar 1358. Erlebnisse in einem Blizzard Mem, Vater," so erzählte neulich Frau Clara Webb Driscoll einem Verichterstatter zog nach Dakota, als ich ?ioch ein junges Mädchen von 15 Jahren roar. Wir siedelten uns in einer fast noch gänzlich unbewohnten Gegend an. 3ci meiner Brüder waren bereits verbeirathet und nahmen unter dem Heim? stättegesetz Land auf, ebenso wie mein Vater. Unsere Niederlassung befand sich in Douglas County zwischen dem Mis-souri-und dem James-Fluß. Schon im ersten Jahre wurde unsere Gegend von einem verheerenden Wirbelstürm heimgesucht, und mein Vater und meine Bruder sahen -sich genöthigt, eine Höhle zu graben, in welche wir uns fluchten könnten, wenn wieder einmal ein sol- . ckics Unwetter käme. Bei einer späteren Gelegenheit wurde mein Vater von einem Tornado überfallen, als er mit seinem Fuhrwerk sich auf dein. Heimwege von der nächsten Stadt befand, und daraufhin faßte er den Beschluß, eine zweite Höhle ungefähr auf der Mitte des Weges zur Stadt zu graben, um sich nöthigenfallS beim Herannahen eines Sturmes in dieselbe flüchten können. Die Höhle wurde unter Mithilfe meiner LZrüder bald fertig, und vier hohe Pfosten bezeichneten die Stelle, auf welcher sie sich befand. Es wurde stets dafür Sorge getragen, dag die Höhle in gutem Zu- . nande blieb. Vier Jahre später wurden wir von Gästen aus dem Osten besucht, u. A. auch von einem jungen Manne Namens Frank Hcaly, den ich bereits in unserer alten Heimath kennen gelernt hatte. Frank verliebte sich in mich und bat mich, seine Frau zu werden. Meine Eltern hatten dagegen nichts einzuwenden und setzten nur fest, das; die Hochzeit im nachsten Frühjahr stattsinden sollte. Unterdessen jedoch erhielt Frank eine dringende Aufforderung, in wichtigen Geschäften nach Chicago zu kommen, und mein Verlobter lieft mir nicht eher Ruhe, bis ich einwilligte, mich mit ihm noch vor seiner Abreise zu vcrheirathen und ihn nach Chicago zu begleiten. Wir schickten es war mitten im Winter ein Fuhrwerk nach Bunker, der nächsten Stadt, um einen Geistlichen zu holen, der uns trauen sollte, derselbe erklärte jedoch, er habe augenblicklich keine Zeit und würde es vorziehen, wenn wir selber nach Bunker kämen. Daraufhin setzten sich meine Eltern, mein Bruder Joe, mein Verlobter und ich am nächsten Tage in einen Schlitten, um nach .der Stadt zu sahren. Es war ein trüber Tag, und der Himmel war dicht mit Wolken bedeckt. Wir konnten mit unserem Schlitten nur langsam vorankommen, doch waren wir überzeugt, daß wir spätestens um ein Uhr Nachmittags in der Stadt anlangen würden. Unterwegs begann der Schnee in dicken Flocken vom Himmel zu fallen, und nach einer Weile erhob sich ein bitterkalter Wind, der mit jeoem Augenblicke an Heftigkeit zunahm. Mein Bruder machte den Vorschlag, wir möchten wieder nach Hause zurückfahren, doch waren wir bereits so weit, daß wir Uebrigen es für gerathen hielten, unsere Fahrt nach der Stadt fortzusetzen. Der Sturm wurde immer schlimmer. In der Luft heulte und tobte es, als ob eine Bande Dämonen in rasender Wuth die ganze Erde vernichten wolle, und dabei siel ein dünner, eisartiger Schnee, der sich wie Nadeln in unsere Gesichter einbohrte. Wir konnten nicht einmal die Köpfe der Pferde sehen, die vor unseren Schlitten gespannt waren, und von unserem Wege war auch nicht die geringste Spur sichtbar. Wir mußten schließlich den Pferden die Zügel schießen lassen in der Hosznung, daß sie von selber sich auf dem richtigen Wege halten würden. Meine Mutter begann vor Angst zu wcinen, und auch mein Herz schnürte sich voller Beklemmung zusammen. Dabei war das Wetter so fürchterlich kalt, daß wir Alle in kurzer $tit beinahe steif' gefroren waren. Auch unsere Pferde konnten e3 in dem Schneesturm und in der fürcbterlichen Kälte nicht mehr aushalten und begannen, langsamer zu traben. Wir fürchteten schon, daß sie vor dem Schlitten steif frieren würden, als mein Bruder plötzlich die Zügel ergriff und die Pferde zum Stillstehen brachte. Dann sprang er hinunter und zog meinen Vater und t x f . r ,vranl yinicr na;, vcaa) rurzer Zeit kamen die Männer wieder und holten auch meine Mutter und mich aus dem Schlitten. Sie hatten die Höhle gefunden. welche vor einigen Jahren von meinem Vater und meinen Brüdern mitten auf der Prairie auf dem Wege zur Stadt qegraben morden war, und geleiteten uns m dieselbe. Dort unten war es verhält nißmäßig warm, und wir brachten es durch anhaltendes Trampeln mit den Füßen u. f. w. bald zu Stande, daß das Blut in unseren erstarrten Gliedmaßen wieder zu rollen begann. Joe hatte glücklicherweise eine Laterne mitgebracht. zündete sie an und hing sie in der Höhle auf, sodaß wir nicht im Finstern zu sitzen brauchten, dann brachten die Männer den Schlitten mit den Pferden dicht vor die Hohle, bedeckten die Pferde, so gut dies anaina, mit Decken, um sie vor der schneidenden Kälte zu schützen, und zogen sich dann xu unS in die ööhle zurück.' Unsere Stimmuna war trotzdem keine freudige. Wir hatten allerdings in einem ry r - n r ? .'oroe einige evensmirret mirgenommen, welche nöthigenfallS einige Tage auSgereicht haben würden, um unS vor Huner zu bewahren, doch hatten wir keine Mee davon, wie lange der fürchterliche Blizzard anhalten würde. Wir unterhielten unS leise ine geraume Zeit. aU
wir euren ein ojcrcuidj gestört wurden, welches sich oben am Eingang zu der Hohle bemerkbar machte. Ein Schlitten war vorgefahren, in welchem sich der Prediger aus Bunker befand, der um Tage vorher sich geweigert hatte, zn uns auf die Farm hinauszufahren. Ohne von dem drohenden Blizzard auch nur Ahnung zu haben, hatte er sich auf den ZJeg gemacht, um zu uns auf's Land zu kommen, bis auch ihn das furchtbare Unwetter überfiel. Er war gleichfalls beinahe ganz steif gefroren, als er von unsern Mannsleuten vom Schlitten ae-
hoben und in die Höhle gebracht wurde. Ich werde es nie in meinem Leben veraessen. auf welche Weise ich mich mit meinem Manne verheiratete. Der Prediger war kaum ordentlich aufgethaut, als mein Ärautlgam lhm oenorschlag machte, die Trauung sofort vorzunebmen. Es sei möalich. daß wir sämmtlich würden erfrieren müssen, und er Frank wolle nicht sterben, ohne mich sein eigen nennen zu können. Meine Eltern ainaen bereitwillig auf seinen Wunsch ein, und der Prediger legte un- . n . t.rc er.. x ss. f. Cic jjanvz in uti ijuiuuuiuciii yuiic ZUM emiaen Billide zusammen. Der to bende Sturm oben lieferte uns die Hoch. , - zellsmustl. Wir blieben zwei aanie Taae lana in der Höhle. Als wir uns endlich wieder hinauswagten, stellte es stet; zwar t. - t ... atr c c yeraus, oay oer iizzaro voruoer war, aber unsere Pferde standen steifgefroren vor den Schlitten und waren todt. Wir varen froh, als wir zu Fuß wieder unsere Heunath erreichen konnten." n Res austriacae. Unter dem Titel "Rcs austriaca (österreichische Angelegenheiten) ist soeben, mit leisem Anklang an die berühmte Schnst oeS o früh gestorbenen österreichischen Generals Havmerle über die italienische Armee, eine militär.-politische Studle erichienen, die offenbar aus der Feder eines österreichischen Artillerie-Os-ficiers stammt. Der Verfasser beginnt mit einer Warnung Oesterreichs vor der ihm von Deutschland angerathcnen Otfenslvc gegen Nunland, ehe es nicht den Mängeln seiner Armee abgehalfen. Deutschland suche auf die öfterreichische Politik einen gefährlichen Einfluu zu üben, überschätze aber die Wehrkraft Oesterreichs, und daran sei des letzteren Schönfärberei schuld Der Zustand seiner Wehrkraft fordere Beharren in der Defensive. Die russische Uebcrmacht an der qalizischen Grenze, wo die Nüssen an Insanterie und yceiterei um das Doppelte überlegen sind, wird, wie die Schrift weiter ausführt, noch dadurch erhöht, daß die russischen Dragoner-Negimenter jetzt von vier auf sechs Schwadronen verstärkt wurden. Am schlimmsten' gestaltet sich das Verhältniß der beiderseitigen Fer. . et x nr r. i . irungsariluerle. en cuzzlano yar von seinen 50 Festungsartillerie-Vataillonen 20 an der Westgrenze, Oesterreich von seinen 12 Bataillonen nur eins in Galizien. Die bedeutsamsten Schäden der österreichischen Armee sind aber diejenigen, welche erst im Laufe vieler Jahre beseltigt werden können, z. B. der M a ng e l an Unteroffieieren, gegen den bisher nichts geschehen sei. Der Genera Ist ab, obwohl nirgends populär, ist dies am wenigsten in Oesterreich, weil ihm die Mißersolge von 1859 und 18(36 zugeschrieben werden. u üb weil er durch Bevorzugung in der Beförderung die Ofsiciere der übrigen Armee schädigt. Obgleich im Frieden der Generalstab nur 3 Generäle, '111 Stabsofstaere, 135 Hauptleute und 127 Lieutenants umfaßt, ist doch eine gründlose Bevorzugung derselben sehr fühlbar.. Die Festunqsartlllerle bedarf entschieden der Vermehrung. Die Vcwaffnung der technischen Truppen ist mangelhast. Genie und Pioniere haben ein altes unbrauchbares Gewehr und für jeden Mann nur dreißig Patronen. Ein Drittel der Pioniere ist ohne Feuerwafse. Diese Mangel sind offenkundig, ohne daß Abhilfe erfolgte. Es märe ein Leichtes, diesen Truppen einst-, weilen das durch Verth.'ilung des Nepctirgcwchrs verfügbare Werndlgcwchr zu geben. Geschieht dies nicht, so vermögen sie ihre Aufgabe im Kriege nicht zu eifullen. Die Ausbildung der Festunasartillerie ist erschwert, weil immer neue Gcschützkaliber eingeführt, die alten aber beibehalten werden. Die Art der Einführung des N e p etirgewehrs verdient harten Tadel. 188ü wurde die Anschaffung von 735, 000 Gewehren deö Snstcms Manlicher mm 11 Millimeter-Kaliber innerhalb drei Jahren aus der Privatfabrik in Stevr beschlossen. 1887 entschied man r r ' c ' - ( A nriin' , es. f nen feoocy für oas cluimeter-Lcaiivcr, obgleich schon 83,000 Gewehre großen Kalibers angeschafft waren. Bei der ersten Lieferung stellte sich heraus, daß die Fabrik die Frist nicht einhalten könNe, und daß der Zeitpunkt der Ncstlieferung unberechenbar wäre. So lange h c c l r . Fr r . wuroe oic nrmee nicyr völlig scuiagferlig sein. Zur Abhilfe, aber zu spat, wurde eine neue, ararijche Waffenfabrik in Ungarn errichtet, aber die Fabrik in Stevr besitzt das Recht auf die ganze Lieferung und klagt daher. Mit dem Ncpetirgewehr großen Kalibers sollen zwei Armeecorps bewaffnet werden, nach e.wa Iahressrist will man weitere vier Armeecorps mit dem 8 Millimeter-Gewehr verschen, oer Nest wird, wenn unterdessen Krieg auöbricht, noch das alte Wcrndl-Gcwehr haben. Der Verfasser hält es für besser, das Ncpetirgewehr nicht armcecorpsweise, sondern erst an die Jager auszugeben. Diesem steht der Munitionsersatz entgegen, den die Jäger von ihrem bereffenden Armeecorps erhalten müssen. Mit dem kleinen Kaliber ist die Patronenzahl für jeden Mann auf 110 und die Zahl der Munitionswagen unter Erleichterung derselben erhöht worden, so daß sieder fechtenden Truppe besser folgen können. Die Schrift sieht hierin eine Gefahr und fürchtet, die Wagen würden jetzt um so früher entleert werden. Dagegen kann freilich nur eine wirkliche FeuerdiSciplin schützen. Die Einübung der Reserven mit dem neuen Gewehr hätte schön im Herbst 1837, nicht erst jetzt erfolgen müssen. Weiter wird getadelt, daß bei dem geringen Friedensstand der Infanterie - Eompagnie von 3 Ofsicieren und 62 Mann ine iu aroke Zahl, oft 30 bi? 40. ab
commän5irf seien, denen im Kriegsfalle die Ausbildung fehle. Hiergegen hilft nur von oben .hcrab überwachte Vcschränkung der Schreiber, Ordonnanzen, Arbeiter u. s. w. ' Als Hauptsache wird schließlich der Wunsch betont, die deutsche Armee spräche möge aufrecht erhalten werden. Seit 16L7, seit Bildung der . Hvlivcdarmee, werden alle Hebel gegen die deutsche Sprachein Bewegung gesetzt. 1 ES sei zu befürchten, daß sie sogar an der ungarischen Militärakademie als Unterrichlssprachc aufgehoben wird. Wenn dieses Drängen Erfolg hat, dann kann von einer einheitlichen Armee nicht mehr die Ncde sein. Aber auch Ungarn verliert an Macht und Ansehen, die es nur durch . . it r : j. c . ."i. U.
oic i27(iuniiuiuicu um jciciiEiuj ycnießt. Zugleich drängen die Slaven gegen die deutsche Sprache, so daß der Kriegsminister die Besorgniß äußerte, er werde künftig nicht über die nöthige Anzahl deutschredender Ofsiciere verfüaen. So können 60 Procent der Ein-jähria-Freiwilliaen nicht Ofsiciere werden wegen mangelnder Kenntniß der Armcesprache. Die slavischen Schulen zeigen dreimal so große Zunahme, als die deutschen. Wenn nun ganze Jahrgänge von Rekruten der Armeesprache aröütentheils richt mächtig sind, so hört die einheitliche Armee und somit Ocsterreichs Großmachtstellung auf. Mehrere der oben angeführten Mangel lassen sich bei einiger Thatkraft sofort abstellen, andere bedürfen der Zeit, aber für die Abstellung aller ist Gefahr im Verzüge. Bom Inland e. In Applegate in Oregon schlachtete neulich eine Frau eine Gans und war gerade dabei, den Magen derselben aufzuschneiden, als sie in demselben ein Stück Gold fand, welches mindestens 50 Eents werth war. In Evansoille in Jndiana ging ein altes Blockhfis, welches schon viele Bewohner gehabt hatte, vor Kurzem durch Kauf in den Besitz von Friedrich Karges über, der es jetzt abbrechen läßt, um an dessen Stelle ein großes BacksteinHaus zu errichten. Am Samstag, als mit dem Abbruch begonnen ward, entdeckte der Arbeiter Tonny Schmitz in einer Spalte unter dem Dach einen wohlvcrschlosscnen Kasten, in dem man H6,000 in Fi'if-, Zehn- und Zmanzig-Dollargold-stücken fand. Hr. Karges hat als Besitzer dcS Hanfes Besitz von dem Schatz gcnommen, wird aber hoffentlich einen angemcssencn Finderlohn an den ehrlichen Arbeiter Schmitz zahlen. Eine im Osten und Westen der Ver. Staaten bestebende italienische geheime Gesellschaft gibt sich löbliche Mühe, dem immer wieder auftauchenden Unwesen der italienischen Padroni ein Ende zu machen. So wird jetzt aus New ?)ork berichtet: Der New Yorker Zweigverein der Jtalo-American Earbonari," welcher in Chicago ihr Hauptquartier haben, hielt kürzlich in seiner Halle in der achten Aoenue in New Jork eine Sitzung ab, um Maßnahmen gegen das Padronc-Snstcm zu treffen. Es wurde beschlossen, orei Privatdetectivs anzustellen, um in den Monaten Februar, März, Aprjl, Mai und Juni die Pavroni zu ermitteln, welche Italiener für Werftund andere Arbeiten gewinnen und dann von jedem derselben $5 bis $10 Gebühren einziehen. Die Namen dieser Agenten sollen im Mazzinis Voice" veröffentlicht werden." In M ichig an braucht Nie mand trotz Localoption zu dursten. Der Staat hat ein vorzügliches ClubGesetz. Es gestattet einem Jeden, sich mit fünfzehn Andern zu einem geselligen Club zu vereinigen, innerhalb dessen man thun und lassen kann, was man will, und dem man beitreten kann, ohne daß es Einen einen Cent zu kosten braucht. Ein Wirth kann also leicht einen Club gründen, und wenn er einen Jeden, der von ihm Getränke begehrt, nur hübsch die Mitglicderrolle unterschreiben läßt, ehe er etwas verabfolgt und Geld dafür nimmt, so kann man ihm nichts anhaben, denn der Bctresfend? bezahlt dann nicht für sein GlaS Wein oder Vier,sondern nur einen Veitrag zn den allgemeinen Kosten des Clubs. Der Wirth ist aus diese Weise nicht nur in Orten, wo Prohibition angenommen wurde, der Nothwendigkeit enthoben, seine Witth: schaft zu schließen, indem er dieselbe zu einem Clublokale macht, sondern er kann sich auf diese Weise auch der Bezahlung einer Licenz entziehen, wenn in seinem Wohnorte die Einführuzig einer Licenzstcuer angeordnet ist. Im Jahre 1884 kamen mehrere Knaben auf ihrem Wege zu einer öfsentlichen Schule Philadelphias an einem Hause vorbei, das der auf einem Gerüste stehende Donovan anstrich. Einer der Knaben Namens James .W. Taylor hänselte den Anstreicher so lange, bis dieser zornig wurde und mit seinem Pinsel nach ihm warf. Unglücklicherweise fnhr der spitzige Stiel des Pinsels dem Knaben in die Schläfe, und es dauerte ' zwei Wochen, ehe das abgebrochene tuck Holz vom Plnselstiel aus der Schläfe entfernt werden konnte. Der Vater des Knaben machte gegen Donovan eine Criminalklage anhängig, welche damit endete, daß der sonst unbescholtene junge Mann dem Kläger 50 bezahlte. Damit nicht zufrieden, machte der Vater des Knaben später eine Civilklage auf Schadenersatz anhängig. Diese kam neulich vor Richter Timletter zur VerHandlung, welcher dem Kläger einen Cent Schadenersatz zusprach. In seiner Jnstructionsrede an die Geschworenen sagte der Nichter: Die öffentlichen Schulen der Stadt sollten den Knaben nicht allein Grammatik, sondern auch Anstand beibringen. Es wäre Vortheilhafter . für die Kinder, wenn in den Schulen mehr Moral und weniger Orthographie gelehrt werden würde." Die große Mehrzahl der Sträflinge im Zuchthause zu Sing Sing im Staate New Vork huldigt jetzt ganzlichem Müßiggange. Von den 1000 Sträflingen sind ungefähr 1200 vollständig beschäftigungslos,da die Staatsgefetzczebung die erforderliche Bewilligung zu einem Betriebe von Staatswegen noch nicht gemacht hat,' und die Privatcontracte laut Staatsaesetz nicht erneuert I erden dürfen. Etwa 200 Mann werden noch für wenige Tage in der Wslcb.ek
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rci 'Aroetk yaoen. gleise ist in der Küche und bei der öceinhaltung des Gefängnisses beständig beschäftigt. In der Schuhmacherwerkstätte besindct sich ; Material im Werthe von Hl 18.000, das , . . i , , , ..... c i zeoocy iiiQjr vcraroeiter weisen rann, oa es an gewissen Lcdersortcn, fehlt. In der Eisengießerei ist Metall im Werthe von H20.000 vorhanden, das ebenfalls nicht verarbeitet werden kann, da kein Geld da ist, um gewisse nothwendige Artikel anzukaufen. Durch die Einstellunl? hec2 nf Vit"t $TVkrf if n f f n tntrS ' V V IttIVV? III lilIUIIllt iVllV I der Staat, wie man veranschlagt, Hl,-' 000 monatlich einbüßen. Die freien und unbescholtenen Männer, welche die Sträflinge in den Arbeiten unterrichten, werden in Folge dieser BctriebSeinstellung beschäftigungslos. Den meisten der müßigen Sträflinge ist das Herumlungern in ihren Zellen bereits gründlich verleidet und sie sehnen sich nach den Werkstätten und der Arbeit. Die drei a e m e i n st e n und roheften Prohibitionsschergen in Iowa sind , die Constabler Pierce, Potts und Hamilton von Des Moines. Wegen ihrer vielfachen grausamen Gewaltthaten sollten sie von Rechtswegen längst im Zuchthause sein, aber durch mächtige prohibitionistische Einflüsse wurden sie bis jetzt vor der Strafe bewahrt. Man wußte auch längst, daß sie äußerst hohle Hände haben, daß sie der Bestechung ebenso zugänglich sind, wie sie sich auss Gelderpressen verstehen. Dieses ihr schmutz! ges Treiben wurde doch endlich selbst dem dortigen Staatsanwalt Phillips zu arg ; er vereinigte sich dieser Tage mit dortigen Großhändlern in Spiritussen, um den drei Hallunken eine Bestcchlichkeits-' Falle zu stellen. Papiergeld, welches : der Staatsanwalt selbst vorher mit klei-' nen Zeichen versehen hatte, um es wiederzuerkcnnen, wurde von den GroßHändlern Stubbs und Connelly ckn die drei Schufte ausgezahlt, welche Waaren dieser Herren mit Beschlag belegt hattenund dann sich den Eigenthümern gegenüber anheischig machten, gegen hübsche Bestechungssummen für Zurückerstattung der Waaren zu sorgen. Die Drei gingen in die Falle. Und als sodann auf Veranstaltung des Staatsanwalts die Verhaftung deö Potts und des Hamilton erfolgte und sie durchsucht wurden, fand man bei jedem von ihnen fünfzig Dollars von dem mit Zeichen versehenen Gelde. Pierce entging leider durch .die mehr als verdächtige Gefälligkeit des mit den Verhaftungen betraurcu Veamtcu der Festnehmung und hat also jedenfalls Zeit gehabt, sich des von ihm eingenommenen, mit Zeichen versehenen Geldes zu entledigen. Die zwei Anderen aber stecken jetzt tief in der Falle. Vom '.'i:i3undc. Der Fregattenkapitän Hugo Deschauer in Wien wurde am 17. Januar mit durchschossener Brust im Pratcr ausgesundeu. Die Kugel war in das Herz gedrungen und der Tod muß sosort eingetreten sein. Ein bci der Leiche gefundener Brief gab Aufschluß über dieselbe. In einem Anfalle von Geistesstörung hat Deschauer die Waffe gegen seine eigene Brust gekehrt. Daß die geistigen Funktionen des Marineofsiziers niche' normal gewesen sein iuußten, geht aus dem Inhalt des wähnten Briefes hervor. Er schreibt: Ich bm überzeugt, daß ich eines Tages irrsinnig werde, und nm nicht vielleicht Jahre hindurch in einem Irrenhause cingekerkeri sein zu müssen, ziehe ich den Tod durch eine Kugel vor. Ich sterbe lieber durch eine Kugel, als im Irrenhause." Deschauer, der immer die Marineuniform trug, hatte am Tage vorher, bevor er seine Wohnung verließ, ausnahmsweise einen Cioilanzug angelegt. In Währing hatte der unglückliche Ossicier eine Wohnung im Hochparterre inne, welche ein Neffe und zwei Nichten mit ihm theilten. Der Neffe, Herr Hugo Witz, ist ein Beamter der Franz-Joscf-Bahn und Neseroe-Ofsicicr, die beiden Nichten sind Töchter einer Schwester des Fregattcn-Kapitäns, welche Kränklichkeit halber durch einem Sturz von einem Fenster auf die Straße ihrem Leben ein Ende gemacht hatte. Eine der beiden jungen Damen ist Lehrerin, die andere war seit dem fürchterlichen Ende ihrer Mutter, sowie Deschauer selbst gemüthSleidend. Erst Samstag Abends war der kranke Ofsicier mit seiner leidenden Nicht von einem längeren Aufenthalte in einem Kurorte zurückgekehrt. Bekannten gegenüber äußerte er, daß sein Nervenleiden durch die Neise nicht nur nicht besser, sondern sogar schlimmer geworden sei. Am Eingange des HydePark in London so wird der W. A. Z." berichtet stand vor einigen Tagen ein gebeugtes Weiblcin und ' bot den Vorübergehenden grünes Nagelfutter zum Kaufe an. Niemand achtete ihrer, die Arme schauerte vor Frost und kauerte sich neben ihr Körbchen auf den Boden. Unter den Promcnirenden befanden sich auch die Töchter des Prinzen von Wales ; eine derselben wurde der alten Frau ansichtig, und die jungen Damen beriethen nun, was man für sie thun könnte. Kurz entschlossen eilte Prinzessin Maud zur alten Frau, nahm das Körbchen auf, stellte sich neben die Fran und bot das Futter den Vorübergehenden zum Kaufe an. Das Geschäft ging nun glänzend, bald war der Vorrath zu Ende, ja, es kamen sogar Geldstücke herangeflogen, mit welchen man Anzahlungen auf utterliefcrungen, die erst in den nächsten Tagen essektuirt werden sollten, leistete. Als die Prinzessin schon eine hübsche Summe beisammen hatte, lcte sie noch eine Banknote aus dem Eigenen in's Körbchen, baun lief das liebe Mädchen seelcnvergnügt zu ihren Schwestern zurück. ..Von den Vorlagen, die dem preußischen Abgeordnetenhause zugegangen sind, findet eine die einmüthige Zustimmung aller Parteien, wenigstens in seiner Grundlage; eine gewiß seltende Ausnahme bei unserm heutigen stark entwickelten Parteileben. Es ist die Vorläge über die Aufhebung des Schulgeldes in den Volksschulen und die Uebernahme eines Theils der Lchrerbcsoldungcn auf die Staatsklasse. Es sollen hierfür 20 Millionen Mark ausgeworfen we:dcn. Dies ist etwa ein Drittel der bisherigen , Gesammtauswendungen der Gemeinden für Leb.rerb,csolduney. Die Gemäb-
rung diese? StaatszuschusseS erfolgt unter der Bedingung der Aufhebung des Schulgeldes; es wird damit eine alte verfassungsmäßige Zusage zur Wahrheit gemacht, und es kommt nicht nur den Gcmeinden im Ganzen, sondern auch direkt den Familienvätern, und zwar ums'omchr, ie reicher sie mit Kindern gesegnet sind, eine Erleichterung zu gute. Anfangs wurde geglaubt, daß die Aushebung des Schulgeldes nur an den einzelnen Orten erfolgen und dafür die Lchrcrbesoldung aus den Staat übergehen solle. Dieser Annahme widerspricht aber der Wortlaut des Entwurfs. Die Aufhebung wird darin allgemein verfügt. Da das Schulgeld sich in Preußen auf etwa 13 A!illionen Mark in der Volksschule beläuft, so kommt dieser Betrag von den im Ganzen verfügbaren 20 Mill. Mark vorweg denjenigen SchulunterhaltungsPflichtigen, welche schulpflichtige Kinder
haben, der Nest von 7 clllionen Mark Allen gleichmäßig zu gute. E i n interessanter Civilprozeß fand kürzlich durch eine Entscheidung dcS obersten Gerichtshofes in Wien sein Ende. Der Sachverhalt ist in KÄrze folgender: Ein Locomotivführer der orientalischen Eisenbahnen hatte am 19. Dezember 1833 einen Localzug nach Constantinopel zu führen. Bei der Einfahrt gewahrte er zu seinen? Schreien, daß sein Zug wegen falsche! Weichenstellung in ein Geleise gerathen war, auf welchem in kurzer Entfernung acht Güterwaggons sich befanden. Es befiel den Locomotivführer, indem er die Gefahr, in wenig Augenblicken zcrmalmt zu werden, vor Augen sah, eine entsetzliche Todesangst. Es gelang ihm wohl, noch rechtzeitig den Zug zum Stehen zu bringen, in Folge des ausgestandenen Schreckens jedoch wurde er krank, dienstuntauglich und sohin entlassen. Die Aerzte constatirten an ihm einen unheilbaren Klappenfehler des Herzens, welcher durch die ausgestandene Todesangst entstanden sein konnte. Der Locomotivführer verklagte nun die Eisenbahn-Gesellschaft bei dem Consulate in Constantinopel auf die Zahlung eines Schadenersatzes in der Höhe des monatlichen Gehaltes von 1300 Silbcrpiastern und behufs Sicherstellung dieses Betrages auf Erlag'eines Kapitals von 312,000 Silbcrpiastern zn Gerichtshänden. Alle drei Instanzen verurtheilten die Gesellschaft zur Zahlung von monatlich 400 Piastern. Der Oberste Gerichtshof bemerkte in den Gründen, daß der Kläger bei der Ermäßigung der Fahrgeschwindigkeit nicht jene i . . c rc . umficni uno Energie enlwlcreile, weicyc von ihm nach seiner dienstlichen Stellung gefordert werden konnte. In Folge deffen wurde die Höhe des Schadenersatzes entsprechend herabgesetzt. Andererseits aber wirken Schrecken, heftige Erschütterung und Empfindung des Gemüthes bei plötzlicher Wahrnehmung eines bevorstehenden großen Uebels erfahrungsgemäß geistig und körperlich lähmend, starrund unthätig machend, ziehen Reflexbewegungen und Krämpse nach sich und können innere Organe verletzen, wodurch, da die mittelbare Veranlassung des Uebels im vorliegenden Falle die Geklagte ist, ihre Schadenersatzpflicht im Allgemeinen als begründet angesehen wurde. Diplomaten renken sich schier die Arme aus, indem sie dem imvrovisirtcn Fürsten von Bulgarien zuwinkcn, er solle ohne Aufsehen vom Schauplatze verschwinden ; sie hänseln eigens den gotha'schen Almanach, um dem Eoburgcr die königliche Hoheit" auszureden, Prinz Ferdinand läßt sich nichts anmerken, da er das Abwinken und Hänseln von Seiten der Diplomaten wahrgenommen' hätte ; er bleibt ruhig auf dem Throne sitzen, und wie man über Lonoon erfährt, macht er sogar Anstalten, im europäischen Eonccrt eine Lücke auszufüllen er stistet einen Orden. Man schreibt aus der Themscstadt: Eine hiesige Goldwaaren-Firma hat den Auftrag erhalten, für den Fürsten von Bulgarien einen neuen Civil-Orden zu entwerfen, der den Titel Clcmentinen-Or-den" führen wird und bci welchem es dreierlci Grade geben soll. Neben den gewöhnlichcn Exemplaren werden auch einige Stücke mit Brillanten verziert, welche die Bestimmung haben, an besondcrs verdienstvolle Leute vertheilt zu werden." Das ist ein geschickter Coup. Wenn der Fürstcinmal Orden zu vertheilen hat, werden sich schon die Männer finden, die sich um ihn und seinen jungen Thron werden bleibende Verdienste erwerben wollen. In Vreslau ging am 17. Januar eiu Proceß zu Ende, der allgemeines Aufsehen gemacht hatte. Der fast 60jahrige Arzt Dr. med. und phil. Joseph, Privatdozent an der Vreslauer Universität, ein leidenschaftlicher Briefmarkensammler, war des Diebstahls von Briefmarken beschuldigt. Der GerichtsHof fällte nach längerer Verhandlung ein Urtheil, das den Angeklagten für schuld! erklärt und zu sechs Monaten Gefängnis), und zwei Jahren Ehrenverlust verurtheilt. Das dänische Justizministcrium hat die Verbrennung von Leichen in dem zu diesem Zwecke in Kopenhagen erbauten Krematorium" verboten. Eine Klage des dänischen Vereins für Lelchcnvcrbrcnnung bei dem Hof- und Stadtgericht gegen das Ministerium wegen dieses Verbots ist, nach der Krzztg.", abgewiesen worden, weil die Verbrennung der Leichen nicht gesetzlich sei. Eine eingefrorene Zeitung. An der Spitze des Prefento", eines in Parma erscheinenden täglichen Blattes, findet sich folgende Erklärung: Jn Folge der heftigen Kalte wird die Zeitung morgen nicht erscheinen. Falls wichtige Nachrichten aus Massauah eintreffen sollten, werden wir ein Extrablatt herausgeben. Die Redaktion. D er König von Belgien hall dem Sultan von Marokko jüngst eme ! Lokomotive zum Präsent gemacht. Nun braucht, wie der Figaro" meint, der l Sultan bloß noch eine Eisenbahn, um aus ! der geschcnk!en Lokomotive spazieren sah-, ren zu können. s Die besten Bürft'n saust man icl H. Sümedel. Nr. 423 Vlrainia Avenue. Verlangt Mucho'S ftest Havanna Clsrars".
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W ÄL T5flrP (vui. . -Si-vT. ri : i ' WHM ? -eSääatesJ -DA9 GROSSER Schmcrzcnlicilmittcl. Sl Die kidrnde Menschheit sagt: Dle Heilungen sind underbar. Die Wirkungen sind unfehlbar. cö heiue Chronische Fälle LO.jahrkger Leiden vollsiändkg. Krüppel konnten ihre Krüc?en fortwerfen . und waren dauernd gehellt. Chronische Fälle augenblicklich geheilt. Sei Rückkehr der Schmerzen. Keine Schmerzen in vielen Jahren. Das große Schmerzenheilmittel. 20,000,000 Flaschen verkaust und in jeder Hellung. Vatieute, Erneuern mit vergnügen ihre Zeugnisse. (klnmal geheilt, immer geheilt. Keine Rückkehr der Schmerzen nachdem in mal geheilt. G hat Leben gerettet und Geld gespart. Doktoren empfehlen es. Apotheker loben e. Das beste Heilmittel. Jeder Tropfen wirkt. Es heilt sicher und schnell. Jeder mann ist erstaunt. Es hellt unfehlbar. Jede Flasche bringt Hellung. In allen Vpotheken zu 20 Sents dle Flasch verkaust. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Ui. yöZ?S5ZZ5EZ IQ Den einzigen Weg DZamieskraft Vvttftändig hkrznst'llen. undlelbstdie scheinbar unheübaren Fälle von' Seschlechtskrankheileu sicher und dauernd 3Uj deilen. ferner, aenaue Aufklärunz über annbarkkt'! Wkiblichkrit I tKk ! CnnUcT i Nisse derselben und ö?iung, zeigt vaS e diegene Buch ..Der Äettunas. to;" 25. i Aust., 250 Seiten mit za iretaen levenstreuen Bildern. Wird in deutscher Crrache gegen Einsendung ron 2Z Seats in PostV Slamxs, sorgsam rerpackk, tret versandt. ,Adreffe: Deutzie 1iiMntitnt,llCIin I ton l'Jrtce. nahe Broadway, tt Tork, i fi.Y. in 3nUaaaB0li3, Ind.. detra Buch, I Händler G. Keyler. 29 Süd Delaware St, vrr tvo vtäTV o MMUW L'J 3 i eures kemoves RU rM CiihImivii Tanf Sunburn, Be Stlng3v Mos qulto and AU Insect Cites, na r ixs, elotcitls. Humors. XarUwnarT, and every sora ossüa Txisitively cored oa tio snost delicato eln wittio'ul lcavin? a scar, fcy TIox OiTi tmont. Prico 5cts.. COcta. and $1. At crulsts or by naiu The Hop Pül trxnTg Co., l.'ew London, Conn. I.Ittle IIop Pl'.l for Blc-beadaco, dyspepeia, billousnes and oonstipati on have no equai. 2os. Ja aUit acotfjeten u das. sr die Saison 187. M. Eaylor, Ossi: 40O Word Wet 8tr. Telephon 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Vevnshlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasier zum Trm ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror dcnttich mäbig. 'Xliornas A.. IMorri, Präsident. olMStoN. W Oft Washington Str. N lpfiehlt seine große nwahl in U.& D. Steel Banges für Hotelö und Private. m Lyrnan Gasolin-Qefen die besten der Weit. Die voi züglichen Eis - Behälter . an hartem Holz. Argau d langes n. Kocböfev und 1T B31 USIt- TXm E3 M E3 Ph fegn, ZV? ümShtdi, VANDALIA LINE i VD ' Oarao! lZetl sie d!t Zürzefte r.d beve Linie übe, SJt. MJo als ÄIlHöOTiri, eaa, lo-vre Nebrnekti, 'X'exaiS, A.vlsevxa.ros9 Colorado, Noir Mexico, Xoota il California i0. Da vah nlett ist bon Cidn uzb die Schi,, nnx find ant Stahl. Die Gagen haben die Bnffn n'fiffffmn.icn. Zeder &na b l öchlaftoftoetu Yals5giere,sd fi -4N Dillete ftn Klaffe t'd 0aia,MTten.Villete habev vndeu durch uuie Paffagizkse erftn A!af befördert. - Cfi ßb nm i ein OlTit ta äkizteu Vrei. seu, eiu vzenrl ulttllet dn irgend eine Sorte Hiseubahnbme oll, irem ooe, schniien Qfe 68 H. R. Dexrlncr Nsftfitvt ff)rral yafft.gittlgivt. Da lhwgto u 35icoil StrInb'xlf O. ClU, 0(31 vupt. Ct Zou$,TXo. O. !. 6 I , Ctt'l.y AfNkt. tll SmU
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