Indiana Tribüne, Volume 11, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1888 — Page 4

MMMM .7 ! T l t lli-'.ti V JJd '. lu'ifM ' 71 Der rösite GArccrrenftiUcr auf der Welt. Lindert u. heilt Z C.?feMtmrtftSmiiÄ. ?cttrfllrti. stllT per iHJCii inc rriu. ijn g N!icumati6muS, 9!curalgia, y Söiwelluugcn, lanmcu. steife a ... v . O'VX . x . . H U)UCJCr tver i.tusrnn, vitiji, psy.i , T" ! st T. tt. aui 1 r mi9 2a)ni9C0p ic,,wurr, it. In allen Apotheken zu haben. Preis 25 Cents per Flasche. i' , V z s z t g e Indianapolis, Ind., 10. Februar 1683. Qn unsere Leser! Ei, suchin unsere Ltser alle lln u gtlSKizkeiten in Bezug aus Äbtteferung der .TribüLt uns so töna vit ko iich ruitzutheilen. Di,Lsk dr,rriban" find rluSt, lein Sien natntagldt an die CrSs, sondern nat an Herrn Tchidt, unsern Eo2kroe der in der Office ,u U lailiR. Herr $atM i für all au der Offt ,,ddn Zeitungen verantwortlich, ftllt tl sein xla$x an. und alt entkehenden erluft falle tdm tx. Oix bitte deshalb ihn vor Schaden ,u bewah, tn, der ihm dadurch erwachsen könnt, dai Subskrir tions:d, an Jemand ander al an th, sr .n dr Osfte bezahlt meiden. müßte denn der betr. ilZit ein van Herren Schmidt ntr,ch,l, UuUtua hadn. SivilSauVSregiSer. (Die anzefitZrte, ftamm stio die de aterl oder der Mutter.) Q U 1 1 1 r Fred. Lehchann. . 7. Februar. Solomon Green, M., 1. Fzbruar. Heirat den. Joseph H. LesiZ mit Anna M. Mtyer. Wm. G. Willmington mit Maggie Kirsch. Henty tteandall mit Maggie I. Pilrce. r. c d 1 1 1 a 1 1 . Stille Zeugen können die Millionen Flächen Dr. Sull's Husten Syruv, welche läbrlicd rmlaust .rden. mit Vital qt nannt llerden. Sr. Bull's Husten Äyrup ist ankrkannt als das beste Mittel im Markte. S- Rosa Jcrcee hat eine Vater schaslttlaze gegen MorriS Kelly einge leitet. Die deffe.i BürsZen kau't man W H. Schedl. No. 422 Airainia Avenu,. Die Ezgl'tJwn (Hzmiltsn Co.) Naturgas Co. und die American Soap Manusactueing Co. von Marion liefen sich gestern inkorporiren. 23. T. Brovn. Advokat. Vace lock. Zimmer 23. Die Delzgaten der BuilderS Exchange sind gestern Abend von Ein cinnati ssZelbst st: sich zur National' Convention befunden hatten, zurZckge khrt. Alle Sorten Wkine bester Qualität, bei der Flasche ode? Glone bt Peter Fritz. G:st:rn fand eine Sitzung der Commissare für di: Jrrenasyle sttt aber eZ wurden nur Routinegeschäfte erledigt. DaZ Irrenhaus in Logansport wrd bis Mitte April fertiggest:llt sein. t3 Man glaudt. daß die Fertig siellung deZ SoldatenmonumertZ wenig stenS fünf Jzhre in Anspruch nehmen wird. Daß Fundament soll schon vüchstm Sommer gkleat wrrden damit kZ sich bis zur Aufstellung genügend ge senkt hat. Eine ffinnuliuc Anwendung von St. JzkobS Oel wir) jeden überzeugen, dak eS bei beste Schmcrzenheilmittel der Welt ist. IS Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr brannte es in dem von Jodn Henderfon bewohnten Hause No. 253 SüdDelaware Steak?. Da? Feucr mar durch einen schadhaften Kamin entstanden und der Schaden beträgt $100, ist aber durch Ver sicherung in der Franklin gedeckt. kS- Der Thurarzt Pritchard ist von Randolph County wohin er gerufen war um zu untersuchen ob unter den Pferden daselbst die Rotzkrankheit auZgebeochen W' zurückgekehrt und er erklärt, daß die sieben Pferde von E. L. Anderson mit dieser Krankheit behaftet seien. Er bt die Todtung der Thiere angeordnet. Laneaster Olock-Koblen find die besten. 21. M. Kühl t; Co. aütinlftt Sgeuten. tS DaS Tribunal, vor welchem die Anklagen gegen den Pastor Van Buskie untttsuchl werden sollen, wurde durch de Pfarrer I. I. Cowden von Allegheny Eitu.Pa., ergänzt. Am Montag soll dann die Untersuchung beginnen, aber die Verhandlungen finden dinier geschlossenen Thüren statt und doS Publikum mirs nur die barmlosen Punkte deS Skandals erfahren. Die letzte Exkursion der Bee Line nach Californien verläßt Indianapolis am 16. Februar 1833 Morgen? um 11 Uhr 55 Min. Der Preis für die Rundfadrt be trägt 580 und die Tickets haben von dem Tage des Verkaufs an, sechs Monate Giftigkeit. Wenn eS gewünscht wird, werden die Tickets so ausgestellt, dak die Hin und Rückfahrt über zwei verschiedene Wege gemacht werden und daft man sich nirgend einem Platze längere Zeit aufhalten kann. Dafür wird nicht? extra berechnet. Genau genommen findet auf der Fahrt nach Californien gar kein Waaenwechfel statt Man steigt nur in St. LouiZ in demselben Depot in einen andern Wagen. Andere Bahnen prahlen zwar dasselbe leisten zu können aber eS siebt nicht in ihrer Macht. TtcketS. Schlas. vagenplötze und jede Information erbölt man bei iraend einem Agenten der Vee Line oder bei dem Pasiagieragenten. T. C. P e ck, No. 2 BateS HauS.

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Fred. Miller'S 5lnglegsnheiten.

Schon seit einigen Tagen munkelte man. dak mit Fred. Miller, der Schatz, meister veischiedener Vauvereine ist, nicht Alles in Ordnung ser. Verschiedene An Weisungen an ihn wurden gar nicht oder nur tdeilweise bezahlt, er pflegte eine Kloppe zu und eine andere aufzumachen. Al nun gest'rn einer feiner Checks von der Bank nicht bezahlt wurde, da muUe natürlich ein entscheidender Schritt ge chehen. Miller wollte zuerst ein Assignmer.t machen, aber tei einer Bkrathung seiner Bürgen hielt man dies nicht für praktisch und eS gelang heute ihn zu überreden, ein Dokumert auszustellen, worin er zuziett, dob er die Gelder, welche er a!S Schatz meister in Händen hatt?, für feine Privatzwecke verwendet habe, weswegen er all fein Eigenthum den betreffenden Bau vereinen überschreibe. Die Beträge, welche er von den Bau vrreinen in Händen hatte, sind folgende : Morris Str. 5 834 43 CitizevS 3200.09 MiCarlh Str. 2129 23 $5718 8y Sein Vermögen bestehend aus einem Wohnhause, auf welchem eine Hypothek von $500 ist, aas mehreren Bauverein antheilen und auS feinem Jntertsse in dem Kzhlengeschäste der Firma F. Miller & Co. wird diesen Betrag vielleicht zur Halste decken. Die andere HSlste muß von seinen Bürgen ersetzt werden. Seine Bürgen sind: Im MorriS Str Bauverein: I. Köpper und I. Kröckel; in Citienö: Robert Kempf. Frank Elff und CHS. TraviS. und im McCarty Slr. : Henry Laut. John Bühler und Wm. Richter. Lttzterer war der Partner Miller's in dem Kohlengeschäst an der Ecke der Root und West Str. und Miller behauptet, daß derselbe der Firma mindesten? $1200 schulde. Richter übertrug gestern sein Grundeigenthum seinem Schwiegervater Wm. Hohle. Ob diese Übertragung stichhaltig ist oder nicht, wird sich später ergeben. Da? Kohlengeschäst wird einstweilen von Robt. Kempf weitergeführt und ab gewickelt teerten. Vie Bauvereine verlieren teldstver ständlich nicht? durch die Defraudotio nen MillerS, indem feine Bürgen solvent sind und für die respkltivkn Beträge auskommen müssen. Die Antheilhaber der genannten Vereine haben daher nicht die geringste Ursache zur Besorgnis Mknlall der Lyra. In der Lyra Halle ging eS gestern Abend lustig zu. Die Lyrianer hatten Maskenball und amüstrten sich nach Herzenslust. DaS Jahr 18S8 ist ein Schaltjahr, weil man mit vier hinein dividiren kann, ohne daß ein Rest bleibt. E? besteht darin einige Ähnlichkeit mit Maskenbällen, bei denen häufia auch kein Rest bleibt, nämlich in der Tasche der Besucher. Gestern Abend hatten, weil wir im Schalljahr sind, die Damen das Regi ment. Deshalb waren auch so viele Re gimentStöchter da und diese, nämlich Marg. Staab. Tillie Smith. Flora Steffen und Lina Fcrtig fühlten die Polonaise on. Die QuSkerfrauen: Fr. Clemens Vonnegut. Fr. C. KrauS, Fr. Jul. Wocher. Jr. W. KrauS. Fr. I. Wocher Fr. Stein. Fr. von Hacke, ffr. Albreck.t Fr. W. Kcthe und F-. Tbudium ent wickelten und erzeugten außerordentliche' Humor. Die Herren Dr. W,gner, F Loomi?, Joseph Bkckcr, E. Nell. I. Bahr und Gust. Schnull produzikten sid als Verschwörer au? : "La fille de Madame Angot". Nicht schlecht war du schwarze Ballettänzerin aus dem Congo, land (CbaS. Kühn). Zu den gelungen sten Masken gehöite die schwäbische Bau ernfamilie (Cd?. Krauß, Clemens Von neput. jr. und John Wocher). Wir können nicht alle die hübscher und erwähnenSwerthen MaSken beschreiben, genüge e? zu sagen, daß ihre Zidl groß war' und dab AlleS sich aufs Bestt omüsirte. WaS soll ich tdrm? Die Symptome von Galle sind wohl bekannt. Sie sind nicht gleich bet verschieden? Personen. Ein Biliöstr iß m i- n m seilen nruonua. vauna aver vat er eider 'Nppetit für Getränke, aber keiner für fste Nahrungsmittel. Seine Zunge steht immer schlecht aus. Wenn sie nich? belegt ist. ist sie wenigstens rauh. DaS VerdauungSsystem ist ganz außer Ordnung und Diarrdöe oder Stdwind sucht mag da? Symptom sein. Ost be steben auch Hämorrdoiven oder Blutver lusj. Kopfschmerzen, MagensSure oder 'ragenlazwaaze treten ern. Vies zu bellen, Probire Green'S August Ftower ES kostet wenig und Tausende bezeugen feine Wirksamkeit. Di Großgeschworenen haben folgende Personen in Anklagezu stand versetzt: Grant Eardner, G. Powell. Will. EmberS und Edward LemiS wegen KleindiebstablS und George Rose. W M Sheridan. Timothy Sulli' van, Frank Powell und ChaS. Daven Port wegen GrokdiebstahlS. . Alle plaidi'ten im Criminalgericht .Nicht schuldig. ST 50 Geburten und 33 Sterbefälle wurden diese Woche im GefundheitSamte gemeldet. t3- Die Union Foundry Company von Indianapolis lieb sich heute in der Re corderS Ossice eintragen. ts5 Die Supreme Court hat sich, nachdem sie daS Argument in dem Car son.Harrison Fall gehört hatte, bis näch i sten Dienstag vertagt.

Jene Skandalaeschlchte. Die Ehescheidungsklage der Mary A.

Dittemore gegen ihren Galten John W. Ditkemore ist noch immer in Zimmer No. im Gange und da? zahlreiche Audi' torium welches den Verhandlungen bei wohnt, bestebt zumeist au? Mitgliedern der Central Kirche und der 3. Cbristian Church. denn die bitheiligten Parteien sind ebenfalls Mtg!iedr dieser Kirchen. So schmutzig sind die Enthüllungen in diesem Prozeß, dosz Ritter Taylor dem Anwalt Herod im Kreuzverhör einmal zurief : Herr Herod, Sie haben entweder von solchen Fragen fernerhin abzustehen, oder Sie hoben die Zeugin so l.'ise zu fragen. daß die Ohren der Hörer durch diese Art Fragen nicht beleidigt werden". Die Advokaten drängten sich in Folge besten ganz dicht an die Zeugin, Frau Dittemore heran, und setzten daS Kreuz verhör im Flüsterton fort. Im Hauptoerbör hatte die Zeugin au? gesagt, daß sie Dittemore der von feiner ersten Frau geschieden war. alS geschiedene Frau gedeirathet habe, sich spöt.r habe scheiden lasten, ihn aber wieder geheirathet habe, nachdem er ihr versprochen hatte, ihr gewisses Grundeigenthumtestamenta risch zu übertragen. Er habe sein Wert gebrochen. Unter seinen Versprechungen habe sich auch die befunden, daß er feiner Tochter auS erst.r Ehe. den Zutritt zu fei nem Haufe nicht mehr gestatte, aber auch diese? Versprechen habe er nicht eingkhal ten. AlS sie sich darüber beklagte habe er gesagt, wenn ihr du? nicht paffe, könne sie selbst gehen. Er fei auch grob gegen sie gewesen, und habe ihr vorgeworfen, dab sie mit einem Priester nach New Orleans durchgebrannt fei. Klägerin behauptet, daß der Verklagte Gründet gentdum im Werthe von $23,000, Noten und persönliches Eigenthum im Werthe von $12,000 besitze und dak er jüngst eine Erbschaft von $20.000 gemacht habe. Der kleine 12 Jahre alte Sohn des Ehepaare? sagte auS, daß der Vater die Mutter manchmal grob behandelte, daß er sie mit Hundenamen belegte und ihr vstff. geradeso als ob er dem Hund pfei fen würde. Die ttste Zeugin für den Verklagten ri i. rr 1 war ,,rau ogers, eine voieiveuserln von Gosport. Sie sagte auS. dab Herr und Frau Dittemoie einmal bei ihr abgestiegen seien und daß Frau Dittemore. die sehr hitzig fei. sich schrecklich aufgeführt habe. weil ihr Mann inS Feuer gespuckt habe. Auch habe Frau Dittemore damals zu ihr gesagt, daß sie nicht erstaunt sein brauche, wenn demnächst etwaS pafstre. denn sie könne wieder ein Scheidung? dekret haben, und mchr Geld als daS erste Mal, denn Nichte? Walker habe ohnedies gesagt, daß sie nicht genug Ali mente bekommen habe. Dr. tdamderS tagte au?, da er Herrn Dittemore einmal längere Zeit be handelt habe, dab aber die Angabe de Dr. Cvle, er habe an einer Geschlechts krankheit gelitlen, jeder Begründung ent behre. Andere Zeugen sagten auS. dab sie Dittemore schon seit langer Zeit kennen. derselbe sei Reisender für HendrickS, Cooper & Co. gewesen und habe sich stet? eineS guten RufeS erfreut. Eine Anzahl Grccer und Metzger be zeugten, dak sie die LebenSmittel für die Dittemore'iche Familie geliefert hättet'. und dak Frau Dittemore nach Belieben bestellen konnte. Sonderbar ist eS, daß bei dem ersten Zcheidungkprozlß H rc Dittemore durch 'i Advokaten Ritter & Ritter und Frau Dittemore durch die Advokaten Herod & Picken? vertreten war. wäbrend in diesem rozeffe gerade daS umgekehrte Verhält ''ik obliegt. Für die beiden Advokaten firmen spricht dieser Umstand nicht sehr günstig und wir meinen der Richter hätte dies nicht zugeben sollen. Hall'S $100 Belohnung. $100 Die Leser der .Jndiana Tribüne- wer den sich freuen, zu erfahren, daß eS wenigstens eine gefürchtete Krankheit gebt. welche die Wissenschaft in all ihren Stadien hat kuriren. können, und da? ist der Katarrh. Hall'S Katarrb'Kur ist die einzige jetzt in der medizinischen Brüderschast bekannte positive Kur. Der Ka tarrh ist eine ConstitutionSkrankdeit und erfordert eine constttutionSgemäßige Be Handlung. Hall's KatarrbKur wird eingenommen und wirkt direkt auf daö Blut und die Schleimhautflächen des Systems, dadurch die Grundlage der ffrankbeit zerstörend und dem Patienten Stärke gebend, indem ste die Konsiitu tion aufbaut und der Natur in ihrer Arbeit hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, dab iie hundert Dollar für jeden Fall an bitten, den sie nicht heilt. Laßt Euch die Liste der Zeugnisse kommen. Adresfirt F. L. C h e n e y & (5 0., Toledo. O: Verkauft von Apothekern. 76?CtS. Katarrh Kur. Neu Klagen. William V. Rooker gegen die Mif souri Pacific Railmay Company u. A.Klage auf Schadenersatz von $370 weil daS mit der verklagten Bahn verschickte HauSgerüthe deS Klägers beschädigt wor den ist M S. Huey u. A. gegen S. P. OmerS u A. Notenklaae. I. B. Wright gegen Scott Catterson. Wechselklage. Zu jeder Jahreszeit kommen bäuS liche Unfälle vor, doch das berühmte Valvation Oel heilt Verrenkungen, Quetschungen. Brand und Schnittwun ven sofort. ES kostet nur 25 CentS die Flasche.

Begnadigt. Eine treue Gattin.

Gouverneur Gray hat Walter B. Rodman. welcher sich feit 10 Jahren im füd lichen Zuchtbause befand, begnadigt Der Fall Rodmans ist auS mehr als ernem Grunde lrtere ant und e:n oe schickte? Romanschriftsteller könnte den selben gut.verwerthen ES war im Jahre 1808. Rodman wehrte in Salem. Ind.. und war damals erst 19 Jare alt. Er war ein sehr ordentlicher junger Mann, nur trank er manchmal eins über den Dulst. Eines Tages begegnete er auf der Straße einem Mann Namens Wright der als ein streitsüchtiger Mensch bekannt war. W:igN reizte Rodman und da Beide zur Zeit etwa? betrunken waren, wurden sie Beide bitzig. Wright wollte eben zum Schlagen auöholen, als Rodman, der eine Flinte bei sich halte, ihm zuvor .kam, und feinem Gegner einen Schlag auf den Kopf ver fetzte, welcher nach drei Tagen dessen Tod herbeiführte. Rodman floh ans dem Staate. Ihß sich in Newbury. Mo. nieder, wobnle daselbst fünf Jahre lang und fühlte ein muster Haftes Leben. Er besuchte während dieser Zeit eine medizinische Anstalt in St. Louis und erhielt ein Diplom als Arzt. Er hatte sich auch mit einem angkfehenen Mädchen verheirothet und der Ehe entsprossen drei Kinder. Da brach plötzlich eines TageS da? Unglück über Rodman herein und zwar wurde dasselbe durch eine rachsüchtige Schwägerin für ihn beraufbefchworen. Rodman hatte nämlich einen Bruder in Salem und dieser litte sehr unglücklich mit seiner Frau. Es gelang ihm. ein Scheidungödekret zu erlangen und sie rächte sich in der Weise, dab ste sich an den Sheriff in Washington County wandte und denselben mit Geldmitteln versah um die Auslieferung des Bruders ihres Mannes zu veranlassen. Rodman wurde in Folge dessen wirklich ausgeliefert und im Jzhre 1878 zu 21jähriger Zuchthausstrafe vtrurtheilt. Ein glückliches Familienleben war hier mit einem Schlage vernichtet und die Ge meinheit und die Niedertracht feierte ihre Triumphe. Die unglückliche Frau des Berurtheilten zog nachdem man ihren Mann hinter Zuchthausmauern gefangen hielt mit den Kindern nach Jefferfonville. wohnte wäh rend der 11 Jahre daselbst und harrte in treuer Hingabe auf die Befreiung des selben, welche gestern endlich erfolgte. Die traurige Geschichte dieses Mannes führt uns also ein Weid vor, welches in edler Selbstaufopf.rnng das Muster einer trauen, liebenvollen Gattin bildet und sie macht uns zugleich mit einem Weibe bekannt, das aller menschlichen Gefühle bar, nur in dem gemeinsten Rachealt Befriedigung findet. Daß diesem Teufel in Menschengestalt diese Befriedigung zu Theil wurde, das ist traurig, sehr traurig und man fragt sich ob diese Art Justiz eine gerechte ist. und ob eS nicht schon einem früheren Gouverneur zugekommen wäre, in diesem Falle menschlich zu handeln? ! Morgen Vormittag um 10 Uhr findet die republikanische Tomnfhip Con ver tion statt, und heute Abend werden die Delegaten dazu gewählt. Capt. Many wird jedenfalls ohne Opposition als Trustes wieder nominirt werden. Der Hauptkampf wird sich diesmal um die FriedenSrichterflellen drehen, und dieser Kampf wird ein um so heftigerer wer den. al? die County Commissäle d e Zahl der Aemter auf drei reduzirt haben. Um die Nomination bewerben sich: Wm. Judkins, R. M. Smock und C. B. Feibelmann, welche jetzt im Amte sind, ferner John Egger, Jacob Franklin, Wm. Schilling, Jorathan H. Harvey und Peter R. Stroup. Kandidaten für die Constabler-Aemter sind: Goudy. Wertsell. Jos. Shepherd. I, Ruse Moor,. George Newcomb. David I. Smock und Franklin Glaß. 10 Der Soziale Turnverein hat daS verannie lrcular ver Turners vom Green Bay Turnverein" auf den Tisch gelegt und Bezug nehmend auf dasselbe folgenden Beschlub gefabt : .Der Turn veriin von Green Bay kann von UNS schon auS dem Grunde keine Antwort erwarten weil er sich eine Autsrität anmaßt, die ihm nicht zusteht. .Obgleich wir anerkennen. dab auch im Nordamerikanifchen Turner bund eln vernünftiger ConfervatiSmuS seine volle Berechtigung hat. so darf er aber auch die Grenze von Anstand und Recht nicht überschreiten. Durch reactio näre Heulmeier veranlaßt, haben die Tur ner von Green Bay diese Grenze über schritten. Sie haben wie alle Fanatiker den anarchistischen Weg eingeschlagen und möglicherweise Vernichtung und Zank in den Turnerbund gebracht. Letzteres so viel wie möglich zu vermeiden, ist vorab Sache des .Wiöconstn TurnbezirkS. von dem wir energische Maßregeln gegen diese Sorte von Anarchisten erwarten.ZudenbestenFeuerVersicheruna Gesellschaften deZ Westen? aebört unbe. dingt die .Franklin" von Jndianavolis. Ihr Vermögen beträgt $232.000. Herr John Wocherist Präsident dieser aner kannt guten Gesellschaft und ist alS Agent der folgenden Gesellschaften hier tbätia : Britisd Amerika, Vermögen $800 000. Detroit F. & M. Vermögen $900,000. F.anklin, Ind.. Vermöaen $232 000. German American. N. , Vermögen $5,150.000. . Die .Franklin" hat nicht nur billige Raten, ste läßt auch außer den regelmübigen Raten, selbst bei groben Verlusten keinen Aufschlag erfolgen. Hr. Herman T. Brandt, ist Solicitor für die hiesige Stadt und Umgegend.

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