Indiana Tribüne, Volume 11, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1888 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint KigliH sd Ssvutsgs. tltlgllcht JErlsftaf UfM durch d;n Xtlfceiil ,vtl , RSoch, bit SsnNtzg? ,.TttK,'b GtZ p, Bach. B4 ,fa 1K tl. legtet ? 3tft. Öfci ILVO.MsrvlaudS. ZadiaapoliS. Ind.. 10. Februar 1688. Gemischte Ehen. In (zhicaiio hat in dem Morrifsn Gebäude, No. 125 Clarkstraße, ein Mann Namens Heorge B. Walker seine Office, welchcr behauptet, daß er nicht nur ein regulärer Arzt, sondern auch ein regelmä'ö'lg ordinirter Prediger sei. Die "Staats - Gesundheitsbehörde, an deren Spitze Dr. Nauch in Springfield steht, behauptet allerdings, der Herr George B. Walker habe nicht das Recht, sich einen wissenschaftlich geprüften Arzt zu nennen, doch sind bisher noch keine Schritte eingeleitet worden, um ihm die Ausübung der ärztlichen Praris zu verbieten, obgleich gerade in dieser Beziehung die gesetzlichen Vorschriften in Illinois ziemlich scharf sind. Dr. Walker hat sich der Menschheit im Allgemeinen hauptsächlich dadurch nützlich" gemacht, daß er jungen Chinesen in Chicago, roelche sich mit roeißen Frauenzimmern verheirathen wollten, zu einer Ehe mit denselben verhalf. Cr hat, je nach Bedürfniß, bald den Doctor, bald den Prediger herausgekehrt und bereits nicht weniger als neun Chinesen mit Frauen kaukasisu er Nasse in die Fesseln der Che geschlagen. Vor etwa zwei Iahren hatte er ein strammes deutsches Mädchen mit dem Chinesen Sing Lue verhcirathet, und seit dieser Zeit ist er unter Wn heirathslustigen Chinesen Chicagos so bekannt geworden, daß sie stets zu ihm kommen, wenn sie sich auf Freiersfüßen befinden. Jetzt besitzt er so zu sagen das Monopol, Clien zwischen schlitzäugigen, gelben Chinesen und weißen Fraucnziminern in Chicago abzuschließen. Bei dieser Arbeit hat' ihm seine Frau große Dienste geleistet, und es heißt von ihr, daß sie nicht weniger als 100 chinesischweiße Paare in Chicago zusammengckuppelthat. In der letzten Zeit war es der Frau dc5 Dockors" wicoer einmal gelungen, ' ein sonderbares 'Icnschcnpaar in die Ehefesscln u schmieden. Eine männliche chinesische Waschsrau" Namens Cuong Cuicf, welche an der WellsStraße ihre Waschanstalt hatte, verliebte sich auf Zuthun der Frau Dr. Walker in ein deutsches Mädel, und der Arzt und Prediger Dr. Walker ließ sich natürlich nickt die Gelegenheit entgehen, das Paar aus gesetzlichem Wege" zu trauen. Die Mutter des Mädchens war jedoch mit der Partie, welche ihre Tochter gemacht hatte, durchaus nicbt zufrieden und richtete an den County-Clerk Wulif, yer dein ungleichen Paare das Heirathsccrtisicat ausgestellt hatte, das folgende Schreiben: i'iebcr Herr! Entschuldigen Sie, daß sich eine arme und bekümmerte Mutter die Freiheit nimmt, einige Zeilen an Sie zu richten. Nach langen Nachforschungen habe ich endlich den Mann entdeckt, welcher junge Mädchen dazu verführt, sich mit Chinesen zu verheirathen. Dieser Mann nennt sich Dr. Walker und wohnt im Zimmer No. 63 im Hause No. 125 Süd Clark-Straße. Hat ein Doctor das Recht, Chcbündnijse zu knüpfen? Eine Frau, die mit einem Chinesen verhcirathet ist, hat meine Tochter mit sich genommen und sie zu Dr. Walker gebracht. Unter dein angenommenen Namen illie Martin gelang es meiner Tochter, eine HeirathSlicenz zu erwirken, und zwar unter Mithilfe eines gewissen Mannes Namens Abbott. 3!un bitte ich Sie bei Allem, was Ihnen heilig ist, die Licenz für ungiltig zu erklären, weil meine Tochter mit dem Chinesen auch nicht eine einzige Stunde zusammengelebt hat. Ich habe seit der Zeitmanche Thräne vergossen und manche schlaflose Nacht zugebracht. Meine Tochter war immer ein gutes Mädchen und hat sich stets anstänöig betragen, und ich hegte die Hoffnung, daß sie mir auf meine alten Jahre eine Stütze sein würde. Sollte das Frauenzimmer, welches an der Blue Jsland-Aoenue wohnt, wieder einmal in Ihrer Office mit jungen Mädchen vorfprechen, dann bitte ich Sie, ihr keine Heirathslicenz auszustellen. Gerade jetzt hat sie ein anderes Mädchen in ihren Klauen, trotzdem dasselbe noch ein reines Kind ist. Ich bitte Sie noch einmal dringend, keine derartigen Heiraths - Licensen mehr auszustellen. Meine Toch ter war gerade 1 7 Jahre alt. Cine lUiitter in schwerem Kummer." Cs gibt allerdings im Staate Illinois kein Gesetz, welches Mädchen verbietet. sich mit Chinesen zu verheirathen, doch will der County Clerk Wulff sich darauf stützen, daß kein minorennes Mädchen das Recht hat, sich wider den Willen lelner Cltern zu verhelrathe, und auf Grund dieses Gesetzes gegen den Chinesen, welcher jetzt gegen das 17jährige deutsche Mädchen den Cbemann spielt. eine gerichtliche Klage einleiten. Bei dieser Gelegenheit wird auch für den Dr," Walker und dessen Frau sowie aegen ihren Gehilfen Wade Abbott, welcher den beiden Gatten geholfen hatte. weiße, und zwar -besonders deutsche Madchen an (Chinesen zu verkuppeln. eine Klage auf ungesetzliches Verfahren eingeleitet worden. Dr. Gray, der Botaniker. jm Cambridge College in der Nähe on Boston ist dieser Tage Dr. Gray gestarben, welcher in dem Nufe stand, einer der größten Botaniker in den Ver. Staaten zu sein. r. iray zeicynelc ucy durch eine ungeheure Gedächtnißkraft aus. Cin Botaniker glaubte einmal die Entdeckung gemacht zu haben, daß er eine neue Pflanze gefunden babc, die noch Niemand bekannt sei. Cr schickte das Exemplar an Dr. Gran und richtete an ihn das Criuchen,dle Pflanze zu clajifi ciren. .ES ist einlaü ein ivLyiyzvKtus

botanicus" (eine botanische Spielart), welche etwas dicker ausgefallen ist, als andere Pflanzen derselben Art." Mit diesen Worten hatte Dr. Gray die Pflanze besciligt und kümmerte sich nicht mehr um dieselbe. Der andere Botaniker verlangte die Pflanze zurück und erhielt sie auch. Erst nach etwa zwei Iahren fand er wieder die Gelegenheit, die betreffende Pflanze zugleich mit vcrschie-

denen andern dem berühmten Gelehrten , wicoer zur viuijieirung zu uiucrürciicii. Unterdessen hatte Dr. Gray Tausende von verichiedenen anderen Pflanzen gese)cn, und die Annahme war fast selbjtvers ländlich, daß er sein erstes Urtheil über die unbekannte Pflanze vergessen haben würde. Kaum jedoch hatte Dr. Gray die Pflanze wieder vor die Augen bekommen, als er in dieWorte ausbrach: Das ist keine besondere Species." Cr hatte auaenzcheinlich veraenen, daß ihm dieselbe Pflanze bereits einmal vor die Augen ge kommen war, doch hegte er über ihre characteristifchcn Merkmale auch keinen Augenbltck einen Zweifel. Dr. Gray hatte sich zur Darwin' cyen Entwicklungstheorie bekehrt, noch ehe dieselbe allaemein bekannt geworden war. In seinen Ideen war er sogar ein Vorlaufer dieser Theorie und trat rur dieselbe ein, obgleich er von ausgezeichneten Gelehrten, wie z. A. von Prof. Agassiz, in dieser Beziehung bitter bekämpft wurde. Dr. Gray und Pros. Agassiz sagten allerdinqs ihren Streit durchaus 'nicht persönlich auf und verstanden es, trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten personich aus freundschaftlichem uße zu verkehren, doch kam es trotzalledem bei einer Gelegenheit dieserhalb zwischen ihnen zu einem treit,der schließlich damit endete, daß Dr. Grau sich von seinem Gegner abwendete und entrüstet erklärte, Pros. Agassi; sei kein Gentleman". Von der Zeit an herrschte zwischen den beiden Mannern ein gespanntes Verhältniß, welches lange Jahre anhielt, bis sie sich wieder auf freundschaftlichem Wege gegenübertratcn. Dr. Grau war als wissenschaftlicher Kritiker unerbittlich. Diese Kritik übte er gegen sich ebenso streng aus, wie gegen Andere. Cr hatte em botanisches Werk vcrosfentllcht, in welchem mehrere Irrhumer vorgekommen waren. Clne Dame, die sich gleichfalls viel mit der Pflanzenkunde beschäftigt hatte, fand in seinem Werke einen solchen Irrthum und konnte ihm eine Pflanze uberrelcken, deren Beschreibung durch ihn entschieden falsch war. ic zeigte ihm die Pflanze und machte ihn auf feinen Irrthum aufncrksam. Madame," antwortete ihr der Gelehrte kurz und schroff, ich kann eö nicht fertig bringen, daß alle Pflanzen gerade so wachsen. wie ich es haben will." C'n anderes Mal kam sein Gehilfe zu ibm, der 'ihm geholfen hatte, sein bcrühmtcs botanisches Werk zu schreiben. Der Gehilfe hatte in dem Buch einen Fehler entdeckt und machte sich darüber schwere Gewissensbisse, blS er endlich Muth faßte, über die Angelegenheit mit dem berühmten Gelehrten zu sprechen. Wir bauen nnc ummliclt begangen," sagte Dr. Gran, eine Dummheit, wie sie im Buche steht. Jetzt freilich können wir die Geschichte nicht mehr ändern." Lord Syron. ,.?rl. VolkZzeit.' v. 2i Januar.) Grenzenlos - genial" nannte '?cethe dzn englischen Poeten, dessen hundertjähTiger Geburtstag heute die dankbare Crlnnerung der gesitteten Volker wachruft. Das Wort hat sich noch tiefer und wahrer erwiesen, als sein Urheber ahnen mochte, da er cS aussprach. Denn wenn Goethe damit nur das dichterische Können und Wollen Lord Byrons kennzeichnete, so dürfen wir heute sagcn daß sich an diet icn glorreichen namen aua)poililia)euno sociale Wirkungen knüpfen, deren in öcaum und Zeit noch unabsehbare Dauer für das schöpferische' Genie dessen zeugt, von dem sie ausgingen. Dem Nadikalismus des Jahrhunderts löste Byron die Zunge und lieh ihm eine Sprache, so voll Kraft und Leidenschast, so voll holder und süßer Melodie, so voll unendlichen Wohllauts, wie sie keiner anderen politisch-socialen Weltanschauung je gegeden worden ist. Unmöglich, in dem knappen Nahmen eines Zeitungsblattcs die glänzende und stürmische Laufbahn zu fchildern, die Byron vollendet hat, zugleich ein Sänger und ein Held. Unmöglicher noch, den Spuren seines Geistes zu folgen, wie sie sich der alten und neuen Welt unverlicrbar eingeprägt haben. Es ist nur halb wahr, wenn wir ihn einen englisehen Poeten nannten. Gewiß, er war ein Cnländer durch und durch ; die glühende Liebe für sein Vaterland flößte ihm den glühenden Haß ein, mit welchem er die Unteidrücker seines Volkes verfolgte; kein Vers vielleicht, den seine Hand geschrieben hat, verleugnet den Crdgeruch der mecrbeherrschendcn Insel. Aber dies ist nur die eine Hälfte feines Wesens. Wurzelnd in den urwüchsigen Tugenden seines freien und großen Volkes, hielt er sich frei von jener Heuchelei und jenem Hochmuth, welche mcht sowohl das engsche Volk selbst, als seine herrschenden Classen schänden. Das groszte Dichtergenie des Jahrhunderts, gehörte er der Welt und ihrer Zukunst. Jegliches Volk, das im Lichte des modernen Gedankcns athmet und lebt, darf von ihm sag-n: denn er war unser. Auch mir Deutsche. Zwar ist ihm unser Vaterland nicht eine zweite HeimUl, geworden, wie Italien und Griechenland, in deren Freibeitskämpfcn seine Name unvergänglichen Nuhm gewonnen hat, aber er liebte die Teutschen, er pries Goethe als den mächtigen Herrscher der Weltliteratur, und auf kein Volk hat er einen so großen geistigcn Cinfluß geübt, wie aus das deutsche. Literarisch gebildet und auch verbildet, wie wir waren, haben wir aus den Herrlichen Gesängen Byrons erst gelernt, in politischen und socialen Dingen radikal zu denken. Endlosen Zorns unsterblichcs Gcfunkel" leuchtete aus seinen Dichtungen gegen die große Völkcrprellerci, welche mit der Schlacht von Waterloo ihr Ende gefunden oder auch je nachdem ihren Anfang genommen hatte. Die Völker hatten sich gegen die napoleonische Zwingherrschaft erhoben und sie mit der Hingabe ihres letzten Athems zertiümrnert; um den Preis ihres Kampfes aber

wurden sie schnöde betrogen, denn die Fürsten wollten in Napoleon nicht den Despoten, sondern nur den Revolutionär" vernichten. Nun war der Löwe in seinen weltverlorenen Felsenkäfig gesperrt, aber wo er geherrscht hatte, hauste ein Nudel feiger und grausamer Wölfe. Die Völker knirschten unter dem gemeinen Drucke, aber ermattet bis auf den Tod, wie sie waren, mußten sie ihn ertragen, und viele von ihnen, vor allem die Deutschen, ließen sich ihre Ketten vergolden, indem . sie an die Märchen zu glauben begannen, welche ihre Unterdrücker über die gegen Napoleon geführten Kriege verbreiteten. Schlau den zwiespältigen Charakter der- ' selben ausnutzend, suchten die Neaktio- j näre aller Länder den unfruchtbaren

Lorbeer des Krieges als das einzige Ziel darzustellen, für welches die endlosen Ströme von Blut in den Jahren 1813, 14 und 15 geflossen waren. In diesen weltgeschichtlichen Humbug fuhr die tönende Stimme Lord Byrons wie die Posaune des jüngsten Gerichts. Der heiligen Allianz schleuderte er den Fluch entgegen: Die ird'schc Trinität, Gott nachgeschaffen. So wie der Mensch sich wiederholt im en. Dem ersten Feldherrn und Staatsmann der Reaktion, seinem Landsmann Wellington rief er zu, was heute noch, als verließe es eben die Druckervresse, jedes fühlende Herz erschüttert: Nie hat ein Mensch solch eine große Stunde (Napoleon ausgenommen) so mißbraucht: Du konntest uns bcfrei'n vom ZwingHerrnbunde, Gesegnet sein, wo jetzt nur Klage haucht. Und was ist nun Dein Nuhm? Begehrst Du Kunde ? Nun, da des Pöbels wüster Rausch verraucht. Geh, sich Dein Vaterland verhungernd liegen, Blick auf die Welt und fluche Deinen Siegen! Und derselbe Mund, der so erhabene und zerschmetternde Flüche gegen die Unterdri'lcker der Völker schleudern konnte, er wußte süß und zart die frohe Botschaft der Liebe zu verkünden ; in lichter Schönheit erhebt sich mitten aus Byrons ge-nial-grotesker Schilderung des Kriegs und des Kriegsruhms als der schrecklichsten Geißeln der Menschheit der Gedanke: Das Trocknen einer Thran' ist wahrer Chre Näher, als das Vergießen blutiger Meere. An diesen unvergleichlichen Gesängen haben wir Deutsche zuerst gelernt, radikal, d. h. richtig zu denken in politischen und socialen Fragen, und wenn wir eö wieder vergessen haben, nun, so können und so sollten wir es von Neuem aus ihs nen lernen. Bom Inlandes In Siou r City, Iowa, hat da? Bezirksgericht die Cntschcidung abgegeben, dap unter dem ProhibitionSgejey die Confiscation der Cinrichtung einer Villard-Halle auch dann giltig ist, wenn die Verletzung des Gesetzes nicht von dem Cigcnthümcr der Halle und der Cinrichtnng, sondern von einem Miether erfolgte. In dem Städtchen S e w a r d in Ncbraska, dem 23 Meilen nordwestlich von der Staatshauptstadt Lincoln gelegenen Hauptorte des County Seward, ist einlösährigeS, sage fünfzehnjähr i g e s Vacksifchchcn Namens Agnes McClcllan Localredactrice des dortigen täglichen englischen Blattes Seward Democrat". Der Stadtrath von Greensield in Jndiana hat beschlossen, allen Fabrikanten, welche sich dort im Laufe dieses Jahres ctabliren, freies Gas zu liefern, und die dortige Handelskammer verfügt über Land und Geld zur Unterstützung von Fabriken. Auf solche Weise wird Greensield aller Aussicht nach mit der cit eine Fabrikstadt werden. In Bussalo, N. Y., ist in der Staats-Jrrenanstalt Prof. Carl Linden, einer der bedeutendsten Vogelkundigen des Landes, gestorben. Er 'var aus Breslau gebürtig und hatte eine klassische Erziehung erhalten, wurde aber nach den Ver. Staaten getrieben und kam. als gewöhnlicher Matrose in Bussalo an,, w-o es ihm gelang, einflußreiche Bekanntschaftcn zu machen und eine Stelle als Collektor der dortigen naturhistorischen Gesellschaft und als Lehrer in der Hochschule zu erhalten. Er hat in diese? Stellung bedeutende Forschungsreisen -nach Hayti, Brasilien, dem Amazonenflutz, den Eoerglades in Florida, Labrador zc. gemacht. Seit seinem Besuch der Eoerglades kränkelte er und im. vorigen Jahre wurde sein Geist für immer umnachtet. Taschendieb stähle tornrncn in Theatern nicht selten vor. Doch rm California-Theater in San Francisco hat sich kürzlich sogar eine- Raubthat ereignet. Kurz vor Anfang der Vorstel- ' lung betraten Albert, und Louis Mudhenk in Begleitung ihrer Schwester die Gallerie deS Theaters. Albert hatte in seiner Hüfttasche $890, in großen Goldstücken. Während sie hintereinander ihren Sitzen zuschritten, Albert zuletzt, suhlte dieser plötzlich eine fremde Hand in seiner Tasche; als er sich umdrehen wollte, wurden feine Hände erfaßt, er zu Boden gedrückt und durch ein starkes Knie niedergekalten. Als er wieder emporkam, sah er drei Männer im Gedränge verschwinden, deren einer dem andern den Raub zuzustecken schien. Es wurden später drei der That Verdächtige verhaftet, doch wurde das Geld nicht gefunden. Die Summe stellte die Ersparnisse der Geschwister dar, welche eben im Begriff waren, nach einem Landstädtchen zu" ziehen, um dort eine Bäckerei anzufangen. Canada erhebt noch immer Zoll auf Artikels welche es gesetz- und vertragsmästig frei zulassen sollte. Im Jahre 187S ermächtigte das Parlament die canadische Regierung, gewisse Artikel frei zuzulassen, sobald der 3!achweis geliefert werde, daß dieselben auch in den Ver. Staaten frei eingeführt werden. Diese Artikel sind: Thiere jeder Art, frisches Obst, Heu, Stroh, Kleie, Samen jeder Art, Gemüse, Pflanzen, Bäume, Sträucher, Kohlen, Coke,Salz, Hopfen, We!ien.Erb.sen. Boen,. .Gerste. Reis.

Hafer, Welschkorn, Buchweizen und an-

dcrcs Getreide, Mehl von Getreide aller Art, Butter, Käse, Fische, Hol.Schmalz, frisches oder geräuchertes Fleisch und Bauholz. Aus den Berichten des letzten Jahres geht aber hervor, daß die canadische Regierung auf die folgenden Artikel noch Zoll erhoben hat, obwohl sie in die Ver. Staaten frei eingeführt werden können: Pflanzen, Obst, Bäume und Sträucher, Werth der Cinsuhr H78.8l, Zoll $18,081 ; Sämereien, Werth der Einfuhr $310,000, Zoll $47,216; Obst: und Beeren, Werth der Einfuhr 201,-. 672, Zoll $31,170. In Cvansville, Jndiana, 0" v"?"""' ' n PTrnirpnffiT :m nninniTriT 7iiin np nniipii nrr die Wcißkappcn" in der Nähe von Ma y v v 1 1 viifc li iuu(kujiv4i jvtv iuvn iv.ij rengo in Howard County. Ind., aber: mals einer schändlichen That schuldig gemacht. In jener Gegend wohnt eii: Farmer, Jemens Thomas Williams, welcher vor etwa einem Jahre seitens bei Weißkappen" arg belästigt wurde. Et erkannte unter der Bande einen gewisser, Thomas Courtncy und erwirkte einer. Haftbefehl gegen denselben, doch entzog sich Courtney der Arrenrung durch du Flucht nach Fort Scott, Kansas. . Die: ser Tage lief nun die Nachricht ein, daß er auf Grund einer Requisition des Gou: verncurs von Jndiana verhastet und nach Crawford County zurückgebracht wordev sei, und daraufhin beschlossen die Mit: glieder der Bande, sich an dem Williams, den sie für den Urheber der Verhaftung ihres Anführers hielten, zu rächen. Stt drangen in die Behausung des Letzterer, ein, banden die Frau Williams an ein Bett, und verlangten von ihrem Gatten, er soll? ihnen eine schriftliche Bescheini' gung darüber ausstellen, daß Courtner: des ihm zur Last gelegten Verbrechens nicht schuldig sei. Williams weigerte sich, dieser Forderung im entsprechen, und wurde darauf von der Bande dermaßen geprügelt, daß man an seinem Wieder; auskommen zweifelt. Ueber das Ver: brechen herrscht in der ganzen Umgegend große Cntrüstung. Eine gute N a t u r hat e i r eben dem Knabenalter entwachsener junger Mann Namens P. E. North in Jonia in Michigan. Am 7. Januar wurde er von einem unbeschlagenen Pferde an den Kopf geschlagen und stürzte zwar für den Augenblick besinnungslos zu Boden, erholte sich aber sehr schnell wieder und betrachtete die Wunde, die der Huf hinterlassen, als nicht von Bedeutung Im Laufe der nächsten Wochen aber stellten sich große Schmerzen in derselben ein, und da der Arzt am Ort ihm nicht helfe-l konnte, begab cr sich nach Detroit. Dort stellte sich bei einer Unlersuchung heraus, daß der Schlag einen zwei Zoll langen Bruch des Schädels herbeigeführt habe, und daß ein Huffplitler in den Riß eingedrungen war. Nachdem inan ein Stück des Schädels um den Splitter herausgeschnitten hatte, fand inan innerhalb ein Stück von des jungen Mannes Hut und ein Stück der Kopfhaut, die zusammen fünfviertel Zoll weit in den Schädel hineingetrieben waren, ilnd die North zwei Wochen lang mit sich getragen hatte, ohne seine geistigen Fähigkeitcn z'.i verlieren. Natürlich harte auch bereits eine starke Eiterung ringesetzt. Nachdem die Materie entfernt war, konnte man deutlich das Pulsiren des Gehirns sehen. Die Aerzte haben zwei Röhren in die Schädcl-Ocffnung eingesetzt, um den. ferneren Abfluß des Eiters zu vermitteln, und die Wunde ist allem Anschein nach ist bester Heilung beariffen. Vom Auslande. -Jjc a n erlebt e s t n unterer Zeit und in den gesitteten Ländern kaum. einen !)clcutcr des Aauomoroveriums an: geklagt vor den Geschworenen zu fthen. In Paris, aber wurde der Welt dieses Schauspiel geboten. In Bcauvais fand die schlunverhandlung gegen den ric densrichter (der hier, die Befugnisse der Amtsrichter hat) Delgove statt, welcher beschuldigt war, sich eines Abends in die Wohnuna des Gcrichtsvollstrcckers Potencier in Ste. Marance eingeschlichen und ihn bei seiner Heimkehr im Flnr mit einem Messer mörderisch angefallen zu haben. Die Anklage behauptet, das Verbrechen sei begangen worden, weil Delaove Potencier habe berauben wollen. Der Angeklagte Delgove dagegen gab an, er habe mit der Frau seines Opfers ein unerlaubtes Verbältnin aebabt. sei vom Gatten bei ihr überrascht worden und habe sich gegen einen Angriff desselben . i r. rrt . i ? ' - r. verlyeloigt. rau oiencier wies Angabe als eine falsche Verleumdung mit tiefster Entrüstung zurück, und Telgove konnte für die Richtigkeit seiner Worte mcht den kleinsten BewnS bei bringen. Potencier ist von seinen Wunden wieder hergestellt. Die Geschworcnen fanden Delgove schuldig, und dc, Gerichtshof verurtheilte ihn zu lebenslänalickier ivanasarbeit. Kur; cl;c Delgove sein Verbrechen beging, war c, von Pont Ste. Marance nach Villers Vocage verseht worden, was einer Beförderung gleichkam. Seine politischen Gegner behaupten jetzt, der seltsame Richter habe seine amtliche Laufbahn dr Diensten zu verdanken, die er den Ne publikanern seit Jahren bei allen Wahlen geleistet. . . , VI u d dem kroatischen Kustenlande icufcii Schreckensnachrichten ein. Das Dorf Bruvno, Bezirk Groeae, wurde vom Schnee förmlich begraben. Ein Orkan brachte die großen SchneeMassen, die sich am (Gipfel des oberhalb Bruvnos gelegenen Berges Ooeara angesammelt liatten, in Bewegung, und eine riesige Schueelawine wälzte sich auf die Häuser des Dorfes herab. Der erste Anprall traf einen Stall, der formlich erdrückt wurde. Die Lawine, die Bänme und Steingeröll mitriß, erfaßte hierauf ein neugebautes gemauertcs Haus und drehte es um ; fünf im Hause befindliche Personen blieben hierbei wie durch ein Wunder unversehrt. Einige Schritte entfernt befindet sich das große gemauerte Haus des Georg Nadakovic. D er Orkan hob das Dach in die Höhe; das Material prasselte nach allen Seiten, wahrer. Heu und Strol, auf den geheizten Ofen tor dachlosen Stube siel. Der in Folge dessen entstandene Brand richtete noch größere Verwirrung an; 4 Stück Hornvieh verbrannten, 30 Schafe kamen unter dem Schuttbaufen um. In der Stube befand ich der Hausbesier und öami-

cicna.tiever. l'cacy der ersten Verwirrung brach sich Georg Nadakovic Bahn durch die Trümmer, und seine Familie folgte, ohne Schaden zu nehmen. Im NachbarHause des Nade Nadakovic wurde ebenfalls das Dach vom Orkan davvngctragen. Die Lawine verschüttete darauf das Haus ; Nade, dessen Weib und drei Kinder blieben volle 22 Stunden unter dem Schutthaufen liegen; die Cltern wurden noch lcbcnd, die Kinder jedoch als Leichen hervorgezogen. Der gesammte Vichstand kam um. Tas Hüls des Misko Nadakovic wurde ebenfalls cnt-

dacht; ein juttges Weib und zwei Kinder kamen im Schutt um. nun andere sonen wurden am nächsten Taac ' halb . ' fnf todt bcrooraczoqcn. Ueber die Stellung der cinzelstaatlichcn Regierungen zur auswärtizen Politik des deutschen Reiches hat jüngst in der sächsischen Kammer der Minister v. Skostitz-Wallwitz eine sehr bemerkcnSwerthe Aeußerung gethan. Gelegentlich einer Besprechung der früheren Haltung der amtlichen Leipziaer Zta." in der bulgarischen Frage wies der genannte Minister die Annahme zurück, als ob, weil die Leipz. Ztg." mit einer gewissen Wänne sich des damaligen Fürsten von Bulgarien angenommcn, zu vermuthen sei, daß die sächsische Regierung in Widerspruch stände mit der Politik der Reichsregierung", und er r t f r. r r r c rrseyioy yleran svigenoe rnanmg: le sächsi'che Regierung hat keine auswärtige Politik zu machen und macht keine auswärtige Politik; sie überläßt das denjenigen Organen, welchen es nach der ReichSverfassung zukommt, und das kann auch gar nicht anders sem. Die Politik eines Reiches wie Deutschland, und namentllch in der jetzigen allgemeinen Welt läge, kann überhaupt nicht von einer Mehrheit von Regierungen geführt werden, ja nicht einmal von einer Mehrheit von Personen, sondern überhaupt nur vom Kaiser und dem ReichSkamler." Ein nettes S t ü ck ch e n Nächstenliebe" ist in der letzten Sitzung des Magistrats zu Bayreuth zum Besten gegeben worden. Kam da unlängst so erzählt die Fränk. Tagesp." ein todtkranker Handwcrksbursche zur Armenpflege Hollfeld und bat flehentlich um Aufnahme ins dortige Krankenhaus. Anstatt ein wirkliches Werk sogenannter christlicher Barmherzigkeit zu üben und dem armen Teufel ein Obdach zn gewähren, unter welchem er die Weihnachtsfeicrtage hätte verbringen können, luden die jedes Funkens von Humanitätsgefühl baarcn Hollscldcr Armcnpfleger"denselben auf einen Schlitten und fuhren ihn bei der grimmigen Kälte bis vor die Stadt Bayreuth, wo er auf freiem Felde abgesetzt und ,.in Gottes Namen" seinem weiteren Schicksal überlassen wurde ! Mi! knapper Noth konnte sich der Unglücklicht noch bis vor die Thür des städtischen Krankenhauses schleppen, welches ihm natürlich sogleich Aufnahme gewährte. Das Bezirksamt Ebcrmannstadt ertheilte der Armenpflege Hollfeld deshalb einen gehörigen Verweis. Auch die Streiks sind eine neue Erssnduna" schreibt das Berliner Tagcbl. ;" im Gegentheil, die Geschichte des deutschen Handwerks kennt Ärbeitscinstellungcn, denen wir in heutiger Zeit nichts an die Seite stel len haben. Die Gesellen-Vrüderjchaften waren schon im Mittclalter über ganz Deutschland verbreitet und dienten der Wahrung der Standcsehre, sowie der gegenseitigen Hilfeleistung. Wenn stt ein Gcwerk in einer Stadt in Acht und Bann thaten, so durste kein Geselle da: selbst Arbeit nehmen, und die Sinkenden wurden von weit und breit unterstützt. Der längste Streik.welcher je dagewesen, ist der der Kolmarer Bäckergesellen vom Jahre 1495. Derselbe dauerte zehn Jahre, bis 1 (305. Den Anlaß gab dit Verdrängung der Bäckergesellen durch andere Brüderschaften von dem Geleit des Allcrhciligsten bei der Frohnleich: nams - Proccssion. Die Bäckergesellen verließen heimlich die Stadt und gingen nach Oberbcrgheim, welche Stadt das Asylrecht besaß. Die Gesellen klagten nun alle Instanzen hindurch bis an das Reichs - Kammcrgericht in Franksurt. Kolmar aber wurde von den anderen Brüderschaften in Bann gethan, so daß hier Vrodnoth eintrat. Alle Versucht der Behörden, diesem festen Zusammen: halten der Gesellen zu begegnen, schlugen fehl. Nach zehn Jahren endlich entschloß sich der 3cath von Kolmar zu Vergleichs - Verhandlungen, zu denen Vertreter der Brüderschaften von Straßbürg, Schlettstadt. Kcysersber, Frei: bürg u. s. ro. erschienen. Die Kolmaret Bäckcrzunft übernahm, um nur wied Gesellen zu bekommen, die Zahlung dei Strafe von 1070 Gulden, und die Gescllcn erhielten wieder ihr Vorrecht, neber dem Allerheiligstcn zu gehen. Aus Belgrad stammt die folgende allerdings wenig glaubwür, dige Erzählung, in welcher ein Glas Wasser" eine pikante Rolle spielt. König Milan so wird der ..Eorrespondence de Vienne" berichtet hielt, von seinem Ministerpräsidenten Ristic und dessen Kollegen gefolgt, vor nicht langer Zeit in der (skupschtlna an die Deputaten eine jener ungenirten Thronreden, deren Rezept der König von Serbien allein zu besitzen scheint, die aber in Serbien zum Regieren selir nothwendig sind. Der König, setzte sich, als anf den Wink des Ministerpräsidenten ein Saaldiener ein Glas Wasser brachte und vor Seine Majestät hinstellte. Der König warj einen mißtrauischen Blick nach seinem Premier, erfaßte das Glas, betrachtet es eine Stunde und stellte cs unberührt wieder auf die Tasse. War es ein Akt unehrcrbietigcr Kritik, welchen der konstitutionelle Ministerpräsident an der hitzigen Rede seines Souveräns geübt, indem er ihm ein Abkühluugsmittel reichen ließ ? Es scheint, daß der König in diesem Wasserglase mehr als Ironie vermuthete, denn zum allgemeinen Staunen erfuhr man, daß der König befohlen batte, man solle nach der Sitzung das Glas Wasser unversehrt in den Konak bringen. Dort mußte ein Chemiker den Inhalt des Wasserglases in minutiöser Weise analysircn. Obgleich aber nun die Analyse jenes Wassers in demselben keinerlei verdächtige Substanz entdecken konnte, hatte Ristic nach wenigen Tagen gieren aufhört.

Ar.AmusWavmck

ffW ' NW ' TRADE mMM) . r-iAFaC fv?,:slif :!'. i 4 iWi&&4 V"V TROPFEN 30(?eaen alle ikxanihrilrn drö JZageus. der Lrbrr und ttt Un - terlkibeö. ttkflrn die Leiden des tSkid' litten rschlrchtS. (besten vovblütipkeit. Mrilliliichf. b'kldsuöt. cdjlatr mütlzipleit. Uopf nd lsirplnilimerien, Ohnmachlrn und perzkiopzkn. Vlutkrantlzciten, welche vcrdorl'enen Sä'ten entspringen. Gegen Tispep.1 nd Berdanungsdeschwerdr. Gegen Hatttbraltttioiten.D" Eine einzige Flasche wird in fast allen Fäl. len selbst den Nnalölibic,lcn von den Wirkungen dieses Heilmittel iiberici'igen. Preis SV iStzU; tu allen klpotheke zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. DAS GTIOSSE--Scljmcrjcnljeilmtttcl Segen benmatismuS. Nenralaia. nrostbeulen, Hexenkchnn. lsrenzmeh. Njickenschmerzen, Berstai"i!unakn. Brubungrn, l)nitiNnnden, Zahnschmerzen, J!cri7cb. Brandwunden. Farmer und Liclzziichtcr finden ir. dem Zt. 5n?od4 Cel ein nüber treffliches Heilmiktel gegen die Ge brechen des L?ied'wildes. PreiS SO Cents; in allen ?:polhrken zu haben INE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, ck. yöszozö Ö Den entsinnt Weg Vknnestr,t vollständig hrriuftlile. elbstdiekckelnbarunbeubarenivällevoa y 2 Geschlechtskrankheiten kickeruad dauernd mri bette, ferner, genaue Aufklärung üiaJ S isse derselben und Heilung, zeigt das tK. Mannbarkeit! Wr,ol,aret!!dkir.vtnokr diegene Guck ,.Ter Nettunas.Ankrr:" 2S. K Aufl., 250 Seiten mit ja' .reuten levens1 2 treuen Bildern. Wird in deutscher Crracke I Wl n.-in ftinfmhnn.i rinn 9 (Cent 4 in fl!eftlftl J)V"jV VHV.IMIII) I Slamvs. sorzsam rerrackk, tret verlanrr. , , drene: eutNr Ilrti-lnstltut.il umU ton narr, nano uroaaway. ew i ors, rji m mm . 9 'm I $ V. 1. In 3nttancpoU3, 3nt., deim Buch d? Händler u. üeyicr, w aua ieiaware im? mwwmmn ß Ul i Cures Removes IIBU n m Cimhit.il Tan, Sunburn, See StJngs, Mos- ' qulto and AU Insect Gites;. , nirixs, elotcues, Humors, Birth-marks, and every form ossia emish.es, poeit!vely cored l tiio xaost delicate skin witLout leavin a Bear, by XTox Olntment. Prlco 25cts., COcts. and $1. At drurcists or by nasl. . Tho Hop Pill ManTff Co., l"ow London, Conn. Uttle iTop Pill sor sici-hcadadie, dyspepsia, blliousness and conEtlpation bave no equaL 2Xo. In allen Lrothelen iu lzaden. UisaBö 2 ! für die Saison 1887. A. Caylor, Office: 40 ISox-a West 8tr. B7" Teleddon 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Peunfv'vaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trmtat, Kochen, Waschen, Baden, für Hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten auberordeutlich mäßig. Xhornas A.. IorrI, PrSftdent. I. A. Joknston. 3 Ost Washington Str. mpsiehlt seine große uiaahl i, U.4kv.steel Lause für Hotel und Private. II Lyrnan Gasolin-Oefen die besten der VcU. Die vorzügliche Eiö ' Sehälter au hartem Holz. Argand NangeS u. Kochöfen und FETJR-HEERDE pit seges, 35t benktzi di, VANDALXA LIRE! tzr Oamn! "C3 Otll fie die kürzeste und deste Linie tlv E)t.XiOixl0, Xleouxl9 Kan ooflt Iowe, NebrciHlciLt TexoCi A.rhLan.asxBt Colorado, New Slexcioo, Ieoota und Oallforala tff. Dftl V ahnbett ist ton Ottln und die Sqi,. um find an Stahl. Die mgen hauen o ittaeftcn vnbessua. Jeder Zna tet Schlafwagen. Passagiere, ob sie nn Billele ftn Klaffe oder 0igranten.Villtte habe vnd durch unser yaffaginzkge erft Älcf t vesordett. n ftb Hits ein vtllet in crs2'4tm $trt Jeu, ein erenrsionbMet oder irgend ine Sorte ttseubahubillete wollen, Ira&tu Sie, od schreiben Sie au H. R. üorlriß-, ssifient Oeaual Vaffagin?snt dO D15tngtn unk Jllwoil Stt., Jnd'xl (?. H ill, Gtyl 0t.LouU,e. 10. H.8HI, Oca'ipar.-Qfit, et. LuH

W Wmm T '

J . 1 i l j i A Soö f -ej

M Vs

7L

9

1 )

GKdUch J M m I 2U tSriH teS? .".ta t$ Loniaville, Kashvillo, Memphis, Chat tanoege, Atlanta, Savannah, jaclraoDville, MoLilo and Ne-w Orleans. . . . . fl .. . rr ei tfi voclytUyZsi rsr vctiajua uux a Sltec, eine dickte VcvU p ieh. alaS-, 6!cf- cn iriciSSagca j;!$.n Chicago nni L52is5:lle sni Zt 2ctii atl isli leclu 5 f ilp fcDiittOTt, HchRklli?!U u?.d CrtCiTtM fcUte 5te JZt' le a'le jsb.lMS:f 3. im. & Z. M. M. n. TZ. !r!ff, ?fttcM rnml Va?agtkKgk. N?dS, aafttnßtrit ud 3Btiol 5tt.. W. F. Black, erfon.w fiSUj! Die ..Vee Lw? Nnutc' (l ST L tnb CCC&I BAIIN). " ' , Diee oupcnfidjn2te Ban btfötbert PciZZogttte nach Clnolnxiiiti, Clevolund, Buflalo, und allen Neu England Städten Schlafwage zwiZckjn Indianapolis und New Fjork, ohne Wagenwechfkl. Dirkkte Vetdindung nach 2I1ss0iir!, Arkan&i3, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Ditd,igttk Raten. tST Man wende sich wegen näherer Jnor maiion an D. B. Martin, Gcn'l Paff. Agent. Sleoeland. Vf. J. Nichols, Gen'l Wkst. Agent, St. Laut. i."""-' " ' y ' s o r'f t&yyY&& L1 j, 'Ijr'-A... Zm-i '"T.T -r.-.'- 'iTjr'jiJ: I" . .. z? - - . . ' f . . l J ' . ! . K T" .-, . r - " ; .Ml ä.v .--: ;. il. T'"': '."y''i ' .-.j-"-i'-ri'jä TiskuHM.Zkit.Tskikgf. Untunst nrö Ndgan der iZtiendanßkge in Zndianapott, an u-.d nsch Son. tag. den 2. Januar 183 ?effersandtlle. kailsss nud 7;ridt 'vas!'. Sis?r.badn. dganz: Nnkunst Bll X tag. I. . 4.15 Co I Z,dKadce 10 33 Cn I ad cc... 815 Znd)ikk tQgiO 0 i k zd n all OD I S R $1 8: . 5 15 f n tilKVfXP ta. 7.02 n ! ztk,:0 2 Tm Saudalia Line. tlXtat .... T.80S Hn,?i, 3 43 N Rsil nd tiee.. .. lag rptt 4 45 Ku ?rvreß 4 13 Da Lchnll,ug 3 34 K33 0CV.9 U Sd R tnt QauU kk .oo Itactfic 9i u w" W;ftkrnail... 8 00 Nm vtteland, tolnatcl, Ctnctnaatt ncd Zndta. - navsli KUendah (ee ine.) pBC;il.. 2.&ne3w nderis Er ..1t.ib totcfl Cl j. 7.8) R t) B 9X-... 7.80 2 6t 8 fr tSg 6.55 "tt 60) B 6 3 I Mtirn .,3 9ix Cil 3&)9n C CtB - u. SfUn 9.W Q ichigan rprefe. 4. Ent irton Har. .10.15 vrizhtZvood Didifto, C. C. . unl I. a, U!U). 2.1 Cm - 4 30 'B 7.S ' M 11.05 C3 11.3 1.10 9m töittch. 10.3O Vm 11 & C 3.00 a 3 4 m tkgu. S.W 3.14. 10J a .10.44 Iflllii. '.dS T.m I bOORu ISettch. 7. ml weinnari, Indianapolis, Lt. Loni u. khieago Eisenbahn, ktneinnatt Dtdifton. 5outv.?. 3 40 Ha S ndtanar 10 4; OL'vtlirr. '1.4' 0 (tncinnati er 11 m ww !:! vSrn ?r ... 11 44 d 4 fr Ct 1 . ISgliS eell tO Lasaett See. 4 44 N Didiftoa. die ou s. tiiKUch icul.. Uiern 9iavtut See .11 f v L Reu pc. 13 Veorta Srxrkj.. 6 4) a mx a-' 6t L 9tvttt.... S m Chicago p Cutl 9. 7.10Brn UUago Kali p.:3.04!kn ,ft,rn 1 6.0 tflfiiia . rc 11.3 Ra Bafaijitte Rcc... 6Mln oaanaort t.. 7.t0 Cm 1 Zudiana, Lloomingtss ndSeftern Stlenbahu. SC llB Pll.. 7 .JOB n Xcig2cc 4. t Ä 1 1100 R o R3 taplUX) b Lftr? 6 t. isgkch SfclrfQ Ctnc Zftt 10.40 Brn BUlftot't jvB. 3Sym 9.TXti S.ju K OkSIiche Didisisn. Ofti.kU....4.tZn Pacifte rrxet... 7 Ilgl. cxi. .. OJ 4 St 3 1 10 30 itlcntic .... 3 4s m I KStßeni tiv .... 3 iiüra Oabash, St. culi & Pacifle. Btt hie Stall 7.15 Ba ( fr 3.15 Srn itzt 5 ich , ti 7.00 S4 li 9t fxUg 1 u 0 tül 13 91.. 10 45 t: Dl u 4 Rail. 6 45 Ab 2ndia?aVsli und Vineenne kisenbahn. all airo 9 7.14 I Stnetua! Ute. 10 55 tsm 8ixftBr.ll Kcc 4.15 bi nsU tetr 0. 4 50 kraeinnati,HamiUonZndiandoUlTiseudah 618 91 9 4.00 B onuettCtDtltc 5.80 3tplln6t. 2.10L4O.t .. V 3.4 (OBcixlolSiBce 85 statL 11.45 Oo 3nbt u C tanttlin 4 tncinnatt See 4 44 9ta Jndianapoli, Decatnr Sc Springsield. De Pe Vati, i 30Bm lÄontuma Äic tgl aug Sonnt. 6 0D4 Lcheti,ugrtl...t0 4ui Schnellzug t c I .. 3 40Ca Monte, 2cc aug Sonnt. ..1011? all I IS Km Chicago, St. Loni & PitUburg. 5VU5V I ich See . et taglich 4.30 fitnom 1. f.CQ Q Dck I attlgt- I U V 9 Kommen 6onnt.llK) Bn 1 tscita 1 , KDeeaueg. Satags IAO fiM YVUSV ltKgUchh.. .'5 IndianaV. ce. 30 Wfter att.. .iOJ Km Chiago Rente dia Kokoo. hteg chnel I2' L. ,g tag. 11.13 DU khieag,ixI.Ivö b comaiuf... .UUC Jndxl' iom, irret 3 JtO 9m 3cdianadoIU und Ot L,niZ Liseubahu a K, e .Vvr t3 UaltÄ T.2iB c c Hfl Bot n t Chr. 5.30 Rm Eoctl Baffengf .10 m a, r tkg! tzz Ibtxit 9X 3.40 K v 1 Ct c i tlaUta g g.tSO' itiu 4 N. . m Lonidille,New Lliantz & EHieago. Vir.Line. hittgo l tll..1l.l0 hieag Vz. tgl.. 3.33E Romjn ee 5.60lim I ono 8c 944B ich Up bieag. ich. uo hie. S all 11.10 I Ci Bail. 3.416a Riat mit 1 1, Scb&lifltbCat rntt CchUf aettn Btt , alxM4 Ul. Km tat i.S Rat I

E E