Indiana Tribüne, Volume 11, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1888 — Page 2

Zndisna Tribüne.

MiHBnHMMHHHBMIHHHBMMilHHMBlBiHMM Erscheint FigliH und S st gs. Cfttttaill .Xrltäne loflet tut 5 bin Zrlcnl Catl pf t B5t. ti Courta? rXxtJfTae" CtBil x,, sHß. rHN" ,J?K?? 15 Cea. t4t V?N C2il$t tn K-?,2,;lsL t W at. 23fc? A Ms?y!adV?. Indianapolis, Ind., 3 Februar 1688. Gevetterte Bervreöier. William A. Pinkcrton, der bekannte Qef der Tctecliv-Agentur in Chicago, welchem in seinem Fache eine ungewöhnlich reiche Erfahrung zur Seite steht, hatte kürzlich mit einem Zeitungsmann eine Unterredung, in welcher er sich deS Längeren darüber auösprach, ob es überHaupt möglich sei, Leute, die sich einmal auf die Bahn deS Verbrechens begeben haben, von derselben wieder zuruckzuleiten und sie zu ehrlichen und guten Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft zu machen. Meiner Ueberzeugung zufolge," so erzählte Pinkcrton, ist es für keinen Verbrecher unmöglich oder zu spät, wieder ein ordentlicher Mensch zu werden. Ich habe dafür zahlreiche Veweise. Ich kannte u. A. einen Spitzbuben, der in seinem Gewerbe geradezu Großartiges leistete. Einmal beraubte ermit Hilfe eines Genossen hier in Chicago einen Handelsreisenden um Inwelcn im Werthe von $35,000. Die Polizei machte sich auf die Verfolgung der beiden Räuber und es gelang ihr. Beide zu erwischen, und zwar den einen in Philadelphia und den andern in New Z)ork. Beide wurden schuldig befunden und zu je drei Jahren Zuchtbausstrafe verurtheilt. Ter New Jorker hatte eine Frau und zwei kleine Kinder, und er hatte es verstanden, fein infames Gewerbe sogar vor seiner eigenen Frau gcbeim zu halten, so daß sie erst dann von dem Diebstahl erfuhr, als ihr Mann verurtheilt wurde. Sie grämte sich darüber fo sehr, daß sie bald darauf starb. (5s fanden sich einige Menschenfreunde, welche sich das Schicksal des Verbrechers und seiner beiden armen Kinder zu Herzen nahmen. (5s wurde an ocn Staats Gouverneur eine Bittschrift um Bcgnadigung des Vcrurlheilten gerichtet, und derselbe kam auch wirklich frei, nachdem er kaum ?wei Jahre lang im Gefängniß zugebracht hattet (5r begab sich nach seiner Freilassung zu uns, den Pinkcrtons. und bat uns um Rath und Hilfe. Er habe keine Kleider außerdem Straflingsanzng und kein Geld ; es sei sein dringender Wunsch, ein ordentlicher Mensch zu werden, aber in seinen jetzigen Verhältnissen würde es ihm unmöglich sein, irgendwo eine Beschäftigung zu finden. Nicht einmal zur Arbeit als Straßenkehrer würde man ihn zulassen wollen. Well," erzählte Pinkerton weiter, nur besorgten ihm anständige Kleider und gaben ihm etwas Geld, sodaß er wieder nach Hause reisen konnte. (5r erlangte durch unsere A!ithilfe später Beschäftigung in Philadelphia und mußte häusig auf den Straßen arbeiten. Sehr oft kam er dabei mit alten Kamerrden zusammen, welche ihn zu überreden suchten, wieder ;u dem Diebshandwerk überzugehen. Sogar städtische TetectioS, die von seiner Vergangenheit wußten, suchten seine Gesellschaft auf und richteten an ihn die Anforderung, Diebstähle zu begehen. Sie wollten ihn ungehindert gewähren lassen, wenn er einen Theil des Raubes mit ihnen theilen wolle. (5r zeigte sich allen diesen Versuchungen gegenüöer standhaft. Die Tetectios singen nun an, ihn zu hassen und suchten ihm Fallen zu stellen. Als in einer Rächt in den Laden eines Juweliers Waaren im Werthe von Tausenden von Dollars gestohlen wurden, verhafteten sie prompt den früheren Sträfling und brachten ihn in's Gefängniß. Sie hatten in Erfahrung gebracht, daß ihr Freund" sich wieder in ein Mädchen verliebt hatte und sich mit der Abjmcht trug, dasselbe zu heirathcn. Sie theilen die Nachricht von der Verhaftung des Verbrechers" brühwarm den Angehörigen des Mädchens mit und versuchten ihr Bestes, ihm dasselbe abspenstig jU machen. Unterdessen war der Gefangene auch nicht müßig gewesen. Er telegraphirte an uns nach Chicago und erhielt auf unsere Anweisung hin einen sehr tüchtigen Anwalt zu seinem Rcchtsgehilfen. Der Advokat nahm den Mann in's Vcrhör und erlangte bald die Ueberzeugung, daß derselbe an dem ihm zur Last gelegten Verbrechen unschuldig sei. Der Angeklagte wurde unter Bürgschaft freigegeben und begab sich nun ln verschiedene Zeitungsbüreans in der Stadt, und überall erzählte er, daß er allerdings früher ein Verbrecher gewesen sei, seither sich aber alle Müh? gegeben habe, sich auf eine anständige und ehrliche Weise durch das Leben zu schlagen. An dem ihm jetzt zur Last gelegten Verbrechen sei er vollkommen unschuldig. Die Philadelphia Preß" nahm sich in erster Reihe des Verfolgten an und führte für ihn einen ganzen Monat lang einen Kampf gegen die ihn verfolgenden Detectivs. Diese Agitation hatte schließlich zur Folge, daß der Mavor der Stadt eines schönen TageS sämmtlichen GeHeimpolizisten den Laufpaß gab. Der Angeklagte wußte seine Unschuld so vollständig zu beweisen, daß er vom Gericht glänzend freigesprochen wurde. Der Proceß machte eine reiche Juweliersirma in Philadelphia auf den A!ann aufmerksam. Nach seiner Freisprechung wurde er von derselben in ihre Dienste genommen, und zwar anfänglich nur als Nachtwächter, damit er auf das Geschäft zur Nachtzeit gegen Diebe aufpasse. Bald gelang eS ihm, sich in dem Vertrauen seiner Arbeitsgeber soweit festzusetzen, daß er ein böhcrcS Salair erhielt und in Folge dessen seine Braut heirathen konnte. .Seit der Zeit ging es mit ihm immer glücklich voran. Schließlich gelangte er da;u, eine verantwortliche Stellunq an eirer der reichsten Eisen-bahn-Eesellschaften zu erlangen, welche ,r noch bls aus den eutlgLn. elln

vcr. Der Mann näscin csi'r austonnn

lichcs Gehalt und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern sehr zufrieden. ..Ich kann Ihnen," so schloß Pinkcrton seine Erzählung, noch verschiedene andern Fälle nennen in denen eö früheren Verbrechern gelungen ist, sich eine geantete Stellung in der menschlichen Gesellschaft zu verschaffen. So wurde eines Taacs in das HauS des Agenten der Northwestern Bahn" ein Einbruch verübt. Die Räuber verlangten mehrere Hundert Dollars, wurden aber später verhaftet und zu langjähriger Zuchtbausstrafe verurteilt. Es waren zwel Brüder die beide noch zung waren. Sie zeigten sich sehr rcumüthig und führr i( o a. z len ucn im Zucyiyaus ,o gni aus, .vu ihnen ein beträchtlicher Theil ihrer Hast geschenkt wurde. Sie waren sehr geschickte Maschinisten und es gelang ihnen nach ihrer Freilassung, gute Stellen zu bekommen, trotzdem es bekannt geworden war, daß sie eine Verbrecherlaufbahn f. ii.. CC Vt aTCa f 4 ylNler Ky ijuuui. Viiuci uciuücji uiuu; te es so weit, daß er der GehilsöIngenieur am New Forker Herald" mit einem Jahresgehalt von $2000 wurde. Ter andere Bruder bekam einen ähnlichen Posten in Brooklyn. Beide lebten sehr sparsam und verfügten bald über ein erspartes Capital von $4000. Mit bieiern (reibe ausgerüstet, zogen sie nach Chicago und von dort aus in eine kleine, noch mehr westlich gelegene Stadt, wo sie aus eigene Rechnung eine Maschinensabrik anlegten. Das' Geschäft ging gut, und beute zählen sie zu den angeschensten Männern ihrer neuen Heimaty und vejcyastigen jayraus zayrein eine ganze Menge von Arbeitern. Es ist meine Ueberzeugung, daß viele Verbrecher sich bessern würden, wenn . m T r i MM man ihnen dazu eine eiegenyell vore. Teutsche Spitzer. sÄuZ der ,Had. Reform'.) Vor einigen Wechcn sind in fet? Schweiz zwei Individuen, Namens Haupt ind Schröder, verhaftet worden, von denen die Schweizer Behörden behaupten. zwei beutzche Polizeiaaentcn gepackt zu haben, welche als agents provocatcurs wirkten, und deren einer im Besitze einer Kiste voll Dynamit war. Wir sind nicht n der lerne, biete Behauptung auf ihre Wahrheit prüfen zu können, aber sagen können wir, baß biS jetzt von Berlin aus nchtS geschehen ist, dieselbe unmittelbar zu entkräften. Die Verhaftung von Haupt und Schröder veranlaßte den in Zürich erscheinenden Socialdemokrat", einen Artikcl zu bringen, in welchem weitere Enthüllungen über das von Berlin aus über ganz Europa verzweigte Spitzelwesen gemacht wurden. Außer Haupt und chroder wurden noch zehn andere Individuen genannt, welche in Hamburg, Leipzig, Zürich, London und Paris dem ehrlosen Gewerbe der politischen Spionage gegen theilweise hohes Gehalt obliegen. Einer derselben ist ein bekannter Führer der Ar-archistcn, einer ein ehemaliger Führer der österreichischen Socialdemokraten, eincr ein ehnnanaer freireligiöser Nelseprediger. Wir sehen von weiteren Mittheilungcn ab, da die Sache in wenigen Wochen im öteichstag bei den Verhandlungen über das neue Socialistengesetz voraussichtlich gründlich erörtert werden wird. Bebel und Singer sind dieser age zu diesem Behufe m Zürich gewesen und haben Material über Haupt und Schröder gesammelt, welches sie dem Reichstage vorlegen werden. (Ist in. zwischen geschehen, und Minister Puttferner stellte nicht die Thatsachen in Abrede, sondern beschwerte sich nur über den Nichter in Zürich, der den Feinden der deutschen Negierung daö Mattrial zur Verfügung stellte. Die Ned.) Wir sagten oben, daß von Berlin aus nichts geschehen ist, die in der Schweiz gegen das Deutsche Ncich erhobene Bclchldigung unmittelbar zu entkräften, mittelbar aber wurde durch die Ncptilienprcsse der Versuch gemacht, das Odium, als halte Berlin politische Spione, v?n sich abzuwälzen. Der Versuch aber ist so ungeschickt ausgefallen, daß die 'Polizei auf ihre Leistungen nicht stolz zu sein braucht. Die deutschen Neptile behaupten nämlich, daß die verhasteten Spione Haupt und Schröder, sowie die Spitzelliste des Socialdcmokrat" eine Erfindung Voulangcrs sei. Nachdem d-r gutmüthige deutsche Michel Dies gelesen hat, verlängert er das Sociali stengesetz auf fünf Jahre, genehmigt die ?!eichsausweifung. dreht sich auf die andere eite und schlaft ruhig weiter. Mit dieser plumpen Behauptung begnügt sich aber das 'deutsche Reptilienthum nicht, sondern es droht der Schweiz und sucht ihr Furcht einzusagen, weil sie entweder der Wahrheit bte Ehre aiebt. oder keinen Respekt vor den deutschen Spitzeln besitzt. DaS rheinische Weltblatt schreibt nämlich : Die Länder mit verbürgter Neutralität scheinen ganz vergessen zu haben, daß diese Neutralität nicht dazu da ist, Horden von politischen Wühlern zum bequemen Neste zu dienen. um von dort aus Brandfackeln ins Ausland zu werfen. Die Niederträchtigkciten gegen den deutschen Reichskanzler werden als Niederträchtigkeiten gegen daS deutsche Volk empfunden, und alles hat seine Grenze, auch die Geduld deutscher Herzen." Sehr gut gebrüllt, aber so weit sind wir denn doch noch nicht, den Reichskanzler mit dem deutschen Volke zu idenlisicircn. Der WuthauSbruch der Kölnischen Zeitung" ist nicht unerwidert geblieben ; die Züricher Post", kein socialistisches, sondern ein sehr maßvolles und bisher sehr deutschfreundliches Blatt antwortet darauf wie folgt: Unsere schweizerische Politik ist am wenigsten eine Pflanzschule des Anarchismus dieses Verdienst muß den deutschen Socialistenausweisungen und den agents provocateurs gelassen werden und unsere Polizei hat seit Jahren gegen die Anarchisten angekämpft. Der Schreiner Schröder war ja ein Anarchist", welchen unsere Polizei aus dem bequemen Neste" anshob ; er hatte zwar das Schweizer Bürgerrecht erworben, aber nur der größeren Sicherheit wegen; denn die 240 M., die er monatlich zur Förderung des Anarchismus bezog, flosscn nicht aus Schweizer, sondern auZ Berliner Taschen, und daL Donamit.

welches der vinarchist" zum Gebrauch

bcrcit hatte, .stammte aus einer Fabrik bei Düsseldorf, im Geburtsland der Kölnischen Ztg." Bald scheint es fast, j als wäre die anarchistische G e- , fahr längst besiegt, wenn nickt j Diejenigen sie künstlich groß- I zögen, welche über dieselbe am meisten schreie n. Wir würden in der Schweiz recht bald j 'übe baben. wenn Zürich und an)ere Schweizerstädte nicht mebr das Reiseziel jener traurigen Subjekte wären, die sich aus der Aufstachcluna deutscher Studirender nnd Arbeiter zn Nkajestätsbcleidigungen und aufrübrerischen Redeweisen ein rentables Geschäft machen. Darf sich Jemand beklagen, so sind gewiß wir rS, nicht die ..Kölnische Jcitung". Denn bie sittliche Natur unseres Volkes verwirft Mittel von dieser Art. Nichts anderes als der Verdruß über die Entlarvung mehrerer neuer Spione ist es, welcher die Kölnische Zeitung" gegen unser friedfertiges, allezeit strenge in den Grenzen des Völkerrechtes handelndes Land Gift und Galle speien heißt. Wir antworten ihr: Derjenige Staat verletzt die Neutralität, welcher dem anderen Provokationsagenten in'i Haus schickt." Wir fügen zum Schluß das Telegramm bei, welches sich der Pariser Intransigeant aus Genf schicken ließ: Der Untersuchungsrichter in Zülich hat dem Vorsteher der Bundespolizei die' Akten mitgetheilt. Die Untersuchung beseitigt die Herausforderung zu einem Verbrechen, stellt jedoch fest, daß Haupt und Schröder besoldete Sendl i n g e der d e u t s ch e n P o l i z e i sind. Die Spione" werden daher nicht vor. Gericht gestellt jedoch ausgewiesen erden' Gebirgsbewohner in Tennessee. Allgemein stehen die Gebirgsbewohner im Süden, besonders aber in Tennessee und Virginien, in dem Rufe, nicht nur fchr unwissende, sondern auch arme Teufel zu sein. Viele derselben haben sich ihr ganzes Leben lang nicht so weit von ihrer heimischen Hütte entfernt, um den Rauch aus dem Schornstein derselben aus den Augen zu verlieren, und wer von ihnen es einmal wagt, sich wirklich in die nächste Stadt zn begeben, hat dann sein ganzes Leben lang genug Stoff, um von den Wundern" zu erzählen, die er auf seiner Reise erschaut. . Die Lebensweise der Gebirgsbewohner in Tennessee, besonders in den Cumber-land-Vcrgen, ist überaus einfach. Sie wohnen in kleinen Hütten, in welchen sich nicht einmal Fenster befinden, und die innere Ausstattung dieser Hütten läßt an Einfachheit nichts zu wünschen übrig. Hat der Bergbewohner einen Krug voll Whisky im Haus und eine Flinte, um auf die Jagd gehen zn können, dann ist er mit seinem Schicksal vollständig zufrieden. Geld hat. für ihn nur infofern Werth, als er sich dafür Whisky oder Munition für sein Schießgewehr kaufen kann. Als ein Steifender aus Chicago neulich in die Cnmberland - Berge kam, traf er auf einen starken, bärtigen Mann, der damit beschäftigt war einen, von ihm gefällten Baum in Fenzriegel zu spalten. Der Reisende sah sofort, daß es ein schwärzer Wallnußbzum war. der im Markte ?inen ungemein hohen Preis gebracht haben würde. Warum spalten Sie das werthvolle Holz so in Stücke?" fragte ver Reisende. Wissen Sie für ihn keine bessere Verwendung?" Der Bergbewohner warf auf ihn einen langen, erstaunten Blick. Denken Sie denn vielleicht," sagte er dann, daß dieses Holz nicht gut genug ist, um daraus Fenzriegeln zu machen? Für mich ist es jedenfalls gut genug. Der Mann wußte nicht, daß er für diesen einen Bgumstamm vielleicht bis H200 bekommen würde, wenn er ihn mit der Eisenbahn in eine große Fabrikstadt gesandt hätte. Es sind indessen nicht die Gebirgsbewohner allein, welche an großer Jgno ranz leiden und in Folge dessen ihr ganzes Lcbcn lang arm bleiben. Zn dem Bau von Häusern in Tennessee wird gewöhnlich Pappelholz benutzt, weil die dortigen Berge au dieser Baumart einen großen Ueb'.rsluß haben, während Tannen oder Fichten sich dort niir sehr spärlich vorfinden. Es gibt in den Bergen sehr viele Sägemühlen, die Holz zn dem Preise von Hl für das Tausend Fuß verkaufen. Dabei wird zwischen den verschiedenen Holzarten durchaus kern Unterschied gemacht. Erst kürzlich ereignctc es sich, daß cin aus dem Norden in Tennessee cingekvanderter Mann sich ein. lzübschcS Haus bauen wollte, dessen innere Verkleidung aus rothem Eedcrnholz und anderen kostspieligen Holzarten bestehen sollte Er wandte sich an eine Sägemühle, um in 'derselben das gewünschte Holz zu erlangen, und erkundigte sich nach dem Preis. Zu seinem Erstaunen rechnete man ihm für das verlangte Holz auch nur 818 für 1000 Fuß an. ! Hätte der Eigenthümer der Sägemühle dieses Holz nach Ehattanooga oder Nashville geschickt, dann wurde er mit Lcichtiakeit $50 bis 560 für daö Tausend bekommen haben, er wußte aber nichts davon und gab sich mit dem lächerlich geringen Preise zufrieden. Das größte Stück Geld, das ein Bergbewohner in Tennessee kennt, ist ein Silberdollar. Goldgeld ist ihm vollständig unbekannt, und er würde ein $5? Goldstück mit Entrüstung von sich weiscn, wenn man ihm dasselbe an Stelle eineö silbernen Vierteldollarstückes anböte. Und doch sind die Leute mit ihrem Schicksal zuiriedrn. B r a u n s ch w e i g. A n h a l t. Lippe. Waldeck. Die Ebeleute Johann Qubert Aulmann und Elisabeth Marg., gcborenc Holzhaus in Oclsberg, begingen die goldene Hochzeit. In Bcrnburg Stadtverordnetenvorstehcr Julius Rindfleisch. Die Tochter des Tischlermeisters Schulze in Coswig ist an Kohlengas erstickt. Der Musketier Baumgart von der 10. Kompagnie des 3. hessischen Infantcrie - Regiments in Garnison in Arolsen descrtirt, steckte einen Fruchtdiemen der Domäne Hünigshausen in Brand und ließ sich selbst bei lebendigem Leibe verbrennen.

Bom Jnlande

In Key West soll jetzt von dem .König" der Havaneser Eigarrenfabri.'anten, Eduardo H. Gato, eine Eigar'enfabrik errichtet werden, die eintausend Arbeitern Beschäftigung gewähren und täglich 200,000 Cigarren herstellen wird. 5s ist dies eine Folge der in Euba Herr'chcndcn traurigen Zustände. Unter e i g c n t h ü m l i ch e n Umständen ist in Ehicago die Vorsteherin Zes Postamtes in der' dortigen Eottage Ärovc Avcnue, Fran Alvah W. Briggs, zcstorbcn. Ihr Gatte war auf der Straße zlötzlich todt zusammengestürzt, und als ihr dies mitgetheilt wurde, hatte sie meh-. ccre Ohninachts-Anfälle, die mit ihrem ode endeten. In Eag le Rio er in Michigan hat sich der Hotelbesitzer Oberst Wm. B. Wright, ein alter Ansiedler und Veteran, mit' seiner Frau, die er vor 48 Jahren zeheirathct hat, noch einmal trauen lassen, und zwar weil er seinen Trauschein verloren hat und nicht wünscht, daß seine Frau Schwierigkeiten in Fortbczichung seiner Pension hat, falls er sterben sollte. In Minnesota hat das Oberzericht entschieden, daß das HochlicenzGesev keine Anwendung auf Brauer und Großhändler habe, die in Mengen von mehr als fünf Gallonen verkaufen. Obgleich Obcrrichter Gilsillan, welcher die Entscheidung abgab, das Gesetz für sehr widerspruchsvoll erklärte, hat das Obergericht doch in einer anderen Entschcidung dessen Verfassungsmäßigkcit ancrkannt. In Montpelier in I nd ia n a sowie in der Uingegcnd. dieser Stadt sind seit einigen Wochen so zahlreiche Erkrankungen an Lu:lacnentzüttdun5. und Masern vorgekommen, daß nicht nur die dort practicircndcn Aerzte Tag und Nacht vollauf beschäftigt sind, sondern auch noch mehrere Aerzte aus der Nachbarschaft zur Hilfeleistung herbeigerufen werden mußten. Die Schulen in der Stadt sind sämmtlich geschlossen. Eine sehr vornehme Heirath macht eine der vielen Töchter des ! Nahmaschlnen-Mannes Singer, Jsabella Blanche. Sie ist verlobt mit dem Herzog Tecazcs und von Glücksbjerg, einem noch nicht ganz 24jährigen jungen Mann, dem Sohn und Enkel französischer Diplomaten und Minister.- De- Bräutigam wird als sehr jugendlich aussehend und sehr klein geschildert, während sie zu den Riesinnen ihres Geschlechts gehört. Aber was thut eine reiche Amerikanerin nicht Alles für einen Titel und ein französischer Edelmann für zwei Millionen Dollars. Eine für Farmer hoch er freuliche Entscheidung hat dieser Tage das Staats-Obergericht von Michigan getroffen. Dieselbe bezocs sich ans die Tausende von Schuldscheinen, welche von den Farmern im Staate an die Agenten skrr böhmischen Haser" ausgestellt waren. Der Gerichtshof entscheidet, da solche Noten auf betrügerische Weise erworben ....v.. 7. si x.izl ? t luuiucii, vllss vic cu)Us!vvoriillynlcii, welche zu. ihrer Ausstellung sührten, nichts als Hazardspiele seien und daü alle solche Noten für null und nichtig zu erklären sind, ausgenommen, wenn sie vor dem Datum dieser Entscheidung von unschuldigen Personen in gutem Glauben erworben wurden. In Long Island Eity im Staate Nero Z)ork wurde kürzlich ein Landstreicher und Bettler Namens Hermann Fischer, welcher schon mehrere Male in der dortigen Polizeistation um Obdach nachgcsuchr hatte, Abends, als man ihm wieder ein Lager angemiesen, dabei ertappt, wie er eine Rolle Banknoten zählte. Fischers Kleider wurden nun auf Anordnung deS Polizei - Sergeanten durchsucht, wobei man beinahe m jeder Tasche seiner zerlumpten Röcke, Weste und Beinkleider Geld, im Ganzen 68.25, sowie ein auf seinen Jcamen ausgestelltes Bankbuch der Deutschen Sparbank" für $429.73 fand. Fischer, der das Aussehen eines echten Tramps hat, gestand nun, daß er in der McekerStraße in Brooklyn cin HauS besitze. Arkansas will jetzt ernstliche Schritte thun, seinen noch sehr leeren Staat zu bevölkern. Der Staat umfaßt ein Gebiet von 33,400,720 Acker, und die Bevölkerung betrug nur 700,000 nach dem letzten Eenfus, was 44 Acker auf den Kopf macht, während in dem doch auch noch lange nicht voll besiedelten Illinois (35,402,000 Acker und 3,100,000 Einwohner im Jahre 1880) nur 11 Acker auf den Kopf der. Bevölkerung kommen. In einem soeben in Little Rock abgehaltenen Convent ist eine StaatsEinmanderungsbehörde, bestehend aus einem Mitglied von einem jeden Eounty, eingesetzt worden, welche sofort ein Bureau im Staats-Kapitol eröffnen wird, und deren Unkosten durch freiwillige Aufbringung von $50,000 gedeckt werden sollen, oder von so viel als nöthig sein wird, bis die Gesetzgebung zusammentritt und die nöthigen Mittel bewilligt. Ueber jugendliche Straßenräuber in einer unterirdischen Höhle wird aus Ehicago berichtet: In der Gegend der Wcntworth Avcnue und 39. Straße ereigneten sich in letzter Zeit viele Einbrüche und Taschendiebstähle, ohne daß die Polizei den Verbrechern auf die Spur kommen konnte. Endlich wurde durch einen Zufall der Schlupfwinkel der Diebe entdeckt. Zwei Polizisten bemerkten unter dem Trottoir ein verdächtiges Licht und stellten sofort Nachforschungen darüber an. Sie fanden einen schmalen Eincang, der zu einer unterirdischen Höhle führte, und als sie die letztere betraten, stellte sich ihnen ein 13jährigeS Vürschchen, welches eine sehr entschlossene Miene zeigte, mit den Worten entgegen: Halt! Wer da!" Zugleich hörten diö Polizisten das scharfe Knacken eines Revolvers, und sie hatten es wahrscheinlich nur ihrer Behendigkeit zn verdanken, daß sie nicht in ein besseres Jenseits befördert wurden, denn als sie sich auf den jugendlichen Jack Sheppard stürzten und ibn entwaffneten, stellte sich heraus, daß sämmtliche sieben Kammern des öceolvers scharf eladen waren. Das Innere der Höhle bot einen fremdartigen Anblick dar. An den tapezierten Wänden hing eine große Anzahl von Revolvern und der Lauf einer cyy .. .i. . '. , ciT!n ; (iciicii jjiuyiuc ciijiuiijK in viui -cüii.- ! erscheine des Feuers in einem alten Sa-lama.nder-5)ten. (er in einer Ecke stand.

An der Mauer prangten mehrere pitto-

rcskc Zeichnungen, und auf einem, mit' rother Tinte geschriebenen Zettel war zu lesen, daß Tough Iimmie" der Hauptmann der Bande, und -Billy thc Kid" sein Lieutenant sei. Der von dcn Polizistcn überrumpelte Junge entpuppte sich später a!s der furchtbare Tough Iimmic" ; im gewöhnlichen Leben trägt er den minder poetischen Namen JameS Dynes. Ferner waren an den Wänden der Höhle Plakate befestigt, worin den Verräthern an der guten Sache" mit sofortigem Abgcmurkstwerden gedroht wurde; diese Plakate trugen Unterschrift ten wie: Lightning Eddie". PeanutS", Jumbo". OysterS", Ehumzy" und Tyng Do". Kapitän Tough Iimmic theilte den Polizisten im Vertrauen" mit, daß er die Ankunft feiner Kameraden erwarte ; dieselben mußten aber von dem Ueberfall Wind bekommen haben, denn keiner von ihnen ließ sich blicken. Iimmic" gestand später im Stations-' Hause an der 35. Straße ein, daß seine Leute eine Anzahl der seither unaufgeklärten Räubereien begangen hätte. Bom Auslande. --Sie ii hat schon seit einiger Zeit auf verschiedenen Gebieten der Mode nicht ohne Erfolg sich bemüht, nicht blos sich von den einst souveränen und tonangebenden Pariser Mode-Dikraten zu emaneipiren, sonderndem Weltall seinerseits die Gesetze der Mode zu diktiren, und vor allen Dingen die Friseure arbeiten mit einem Ernst, der nicht blos einer besseren, sondern der besten Sache roürdig wäre, an der Eningung der Herrschast im Reiche der Frisuren. Auf einem feierlichen Congrcß" werden alljährlich die alleinseligmachenden Frisuren festgestellt und sogleich ad oculos demonstrirt, und so haben denn auf einem jüngst abgehaltenen, schon dem vierten, Kongreß die delegirten Haarkünstler, diesmal sogar das Gebiet der hohen Politik streifend und ihre unsterblichen Werke mit den Namen der höchststehenden Damen der Mächte der Tripel-Allianz schmückend, für das laufende Jahr den Bau einer österreichischen Elisabeth- und einer Ste-phanie-, dann einer deutschen Augustaund einer italienischen Margherita-Fri-sur fertiggestellt. $ch verzichte darauf, Sie in die Geheimnisse dieser also patriotisch:politisch angehauchten Kunstwerke einzuführen wenn auch mein Verständniß ausreichte, die deutsche Sprache wäre zu arm dafür aber der "Congreß" zeigte die allerliebste Idee, in zwölf Paaren, selbstverständlich lauter Herren und Damen vom Fach, die historischen Frisuren verschiedener Zeitalter und mit den entsprechenden historischen Kostümeu tanzend (Lancier und Mcnuct) vorzuführen: Don Carlos drehte sich mit der englischen Königin Elisabeth im Neigen, Fürst Kaunih mit Maria Antoinette, Graf Esser mit der Prinzessin Eboli, Kaiser Joseph mit der Kaiserin Maria Josepha, der Herzog von Olivarez, der Herzog von Alba mit der Herzogin von Parma, sie alle als brave Ehcleute je mit ihrer angetrauten Gattin, der Marquis von Pola mit der Königin Henrictte von England, Graf Vardi. mit der Gräfin Dubarry. endlich drei unqenannte Rocoeo-Eharaktcr-Paare. Mit Ruhm bedeckt, traten die historischen Persönlichkeiten ab, um der lebenden Generation zum Tanzen Raum zu geben. Die Zahnheilknnde hat in Folge einer neuerlichen Entscheidung, bei welcher zum ersten Mal auch in der Zahntcchnik die Elektricität angewandt wird, einen gewaltigen Schritt vorwärts gethan. Die Operationszange, das allen Zahnleidcnden so unheimliche Jnstrumcnt, wird dabei selbst das Mittel zur schmerzlosen Entfernung deS kranken Theiles. Es werden nämlich eigens construirtc Elektroden auf die Ausgangs punkte und Thcilpunkte der bezüglichen Gesichtsnerven angebracht und ein auf cincr Zange befindlicher isolirbarer Drücker vermittelt nun in dem Augenblicke, wo die Operation den Schmerz hervorrufen müßte, dcn Kontaktschluß des elektrischen Stromes: sofort wird die Thätigkeit der bezüglichen sensibel Nerven gehemmt und der Schmerz wird dadurch aufgehoben. Diese von dem unlängst verstorbcnen Geh. Rath Prof. Dr. v. Langen: beck, dem berühmten Chirurgen, mit Recht in einem schriftlichen Gutachten als eine sehr sinnreich bezeichnete Ersindung erspart dem Arzte die stets bedenkliche, oft sehr gefährliche Anwendung von betäubenden Mitteln, wie Chloroform, Lachgas, oder Cocain, während der Patient nach der Operation durchaus kein Unbehagen mehr empsindct, wie dieS nach den genannten Narkosen immer der Fall ist.. Der Erfinder des Apparates ist der kgl. griechische Hofzahnarzt'Dr. Krattiger. Leichte Züchtigungen, welche in Deutschland die Herrschaften ihren Dienstboten zukommen lassen, sind nur dann straflos, (aber doch straflos !) wenn erstere durch cin grobes und widerspcnstigcs Verhalten schwer gereizt wurden, und die Züchtigung auf der Stelle erfolgte. Die Kau'smann'schen Ehcleute in Berlin hatten im Frühjahr eine Dienstmagd, 'welche nach der Veschreibung der Frau E. der Inbegriff aller weiblichen Untugenden gewesen sein muß. Fast täalich kam eö zu unliebsamen Auftrittcn. Eines Tages erfuhr Frau E., daß ihre Magd einen Auftrag, den sie ihr vor acht Tagen gegeben, immer noch nicht ausgerichtet hatte ; sie rief sie in die Stube, hielt ihr die Pflichtvergessenheit vor und vcrsehte ihr ein Paar tüchtige Ohrfeigen. Die Gezüchtigte erstattete Anzeige und hatte auch die Genugthuung, daß ihre Herrin wegen Mißhandlung vom Schössengericht zu 30 M. vcrurtheilt wurde. Frau E. legte Berufung ein und versuchte jüngst vor dem zweiten Richter den Nachweis, der Charakter ihrer ehemaligen Dienstmagd sei ein derartiger, daß die derselben ertheilte fühlbare Zurechtweisung durchaus am Platze gewesen sei, da das mündliche Verfahren sich stets als erfolglos erwiesen hatte. Trotzdem der Gerichtshof der Angeklagten vollen Glauben schenkte, verwarf er doch die Berufung, da einer Herrschast das Ausüben dcs Zuchtlgungsrechts ln der varlicgendcn Form nicht gestattet werden könne. Etwas Anderes wäe es qewesen, wenn die Dienstmaod ihre Herrin durch eine grobe und unpassende Ent- ! Segnung geregt kiatte.

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MARK. ,. , TRADE i. 1f A Ji l "IW TR.0 FEM gegen Magenleiden. 5kah IS.jährigcr Erfahrung. Nach 12-jäbriqkn Erfahrungen sann ich bestätigen, ttfi Dr. August König'S Hamburger Tropfen eine ausaezeichncte Mcdinn sind und eS gegen alle Äagenlkiden nichts besseres geben kann, wie diese herrlicken Tropfen. Friedrich Waller, Odebclt, Ja. Halfen immer. Gegen Magenleiden giebt eö nichts bessereS wie Dr. August Äönig'S Hamburger Tropfen, ich wende dieselben schon seit Vielen Jahren an und haoe stetS gefunden, daß sie an; Vorzüglich cgen derlel Leiden sind. 6. L. Koehler, Monroe, Wiöc. Zur rechten Zelt empfohlen. Längere Zeit litt ick an heftigen Magenschmerzen, die keinem der Vielen angewandten Mittel eichen wollten. Schließlich riff ich zu Dr. Aug. Köniz'S Hamburger Tropfen und ia kurzer Zeit war ich wieder Hergestellt. Daniel Weidner, New Baden, TeraS. Dr. August Köniz'S Hamburger Trovfcn sind in allen Apotheken für 50 CentS die Flasche zu haben. THE CHARLES A. T0GELER CO., Ealümcie. 111 Dr. August König'S Hamburger Kraeuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen Ge schwüre, Schnittwunden, Brand und Brüh wunden, Frostbeulen, Hühneraugen, te. TUE CHARLES A. VOCELER CO.. Baltimore. Md. CA Q P4JL O : V&S ' i Den einzigen Weg Mannkskrafk vollständig bevznst'-llen. nl?IK??d?!!riX Eeschlechtskan!hei:en sichrrund dauernd zuf htllrn Icmrr. aenanr fflufst&rnna sibncT. Maunbarket'! W?iblickkkit ! Qbt ! frtnOrr T. Vd'nttH a.Si A.ll At .9 ah. ui( nntivcu uau v.uuux, 4113 i 5 "r Hfl SIlilA ..Alitlnnnli.ar ' fr."O.VlV vtviitv vuw .i(UHi)ri itii STiitT. 95sl O.yttrn mit , lr!An IffcfrtSj treuen SRtlbrrn. STIUrb in denttck Cnradbe gez?n Einsendung ren 25 Cents in PostV r . a r . r . Uil . - viuiupp, (ciiuui rrrpuui, jici rciuuuj Adresse: !euKHirHril.Institnt,ll Clin-f ton ri.irf . naae uroaaway, iew rorEr N. V. In Indianapolis. Ind., beim Buch, g Händler G. Keyler, 29 Süd DelaTOwe St.T OST TVO V5TV OT TV C Cures d Removes Tan Sunburn, Bee Stlngs, Klos ' qulto and All I tAA D!f Af) lllw wiwwoy J rrapixs. blotcucs.. Hunors, Birtli-marks, end every form osskln blemislies, posltively enred ca tho in ost dolicate ekln widout leavinj a scar, by 33Iox ti -t-TTi f-n -h Prico 25ctn., COcts. and $1. Th HopPiU T-Tinf s Co., 17cw Ijondon, Conn. Uttfe Ilop PilU sor Bick-hoadadio, öLyspepsiA, blüousnesB and coastipation have no equal. 25c 1 At cruists or by man. I allen SpotdeLen zu baben. JXlSXll&i& 2 lür die Saison 1887. M. Caylor, Ossi: 4c TVor-cl WHt Htr. Televdon 49. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Bennsywsniastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulisch Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich maßig. 3Plioxiia,M jV. IVXorrl, Präsident.' . ZoKnStoN, WM Washington Str. Empfiehlt seine große Lniwahl in Ii!.SV.steoI Lause für HoielS und Private. hi Lyrnan Gasolin-Qefen die besten der Weit. Die dorzüglichm Eiö ' Wehälter an hartem Holz. Argand NangeK xu Kochöfen und F,B3tJQR-KLKE3 RIE3 l&H Utx 3str öenSht lit VANjOlLll JME tsr Warum? ZütU fte die kürzeste und best Lime üdk, Mtm JLiO'l&9 Mlöourl, Kan md.it9 lowc, ."Ns ol r n. 8 Ix ti, 37oz:ru LxIcaii8as9 Colorado, JS&yr SIexioo Xoota ppb GnXl&xrnl tct. Döl Vechu'ottt ist ton Gtils snb die Schircca find cni Gtahl. Die gen hab oie nmekeu Vbe5erunqen. Jeder Zug t Schlafvo?.. Passagiere, eb fi nn tlütU fttt Klasse Dbet emiaranteu-Villete ItiUv erdeu durch tnfet PassagierzKqe erLe? af c befördert. Db Si uu in Villet a n25!gteu Snise, ein t;aRfas'4Mllct der hqtnh cin Srrle Siseudahndille!, roiI, twtaet le, out QUibV QU Ö3 II. . JDertnts, M, nt Qnttil yaffagier.Leenu lrdvfiE a!hlNLn ud JiA Sir.. Znb'ple ?. s il l, 0e'l Srpt. St.LonU, No. . U.L,d. 'l.VoVt t.Li

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