Indiana Tribüne, Volume 11, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1888 — Page 4
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Der (zrösite Scbmerzcnstiller M sufder VZclt. Lindert u. Keilt 3 LkheumatiömuS, Neuraigia, Schtoellungcn, lalzms u. steife $ Glieder overuSkcln, Gicht, Nucken- in Selenkschmcrzcn, ßreiriml), Qrand-, Schnittu. Brühwunocn, Frostbeulen, Quetschungen, Zopf,-Ohren Ad Zahnwcb, beschwüre, zc. Inallen Apotheken zuhaben. Preis 23 Cents per Flasche. ,..- i D - t & I r:a JndisnavoliS, Ind., 6. Februar 1333. An Jssre Lefer ! SZik ttsuHen unsers Sifer aHa U'. :i zeläßigke!ten in Bezug ans Äblitstrung öt .Tribüne" uni so sSne? w! erSg .iH Ottzutheilkn. DiL,s,dr.TriSZe- ft erficht, ltn Sbon aintlgilbn an di rräzr, sonder u, an tra SHtdt, unsern Es2ktok oder in dr Offtee ,u bf liiUn. H,rk Schmidt ist fü: aZk au der Offttt ,,jdn Zitugn vrantVort!Z, ftKt flost seine Ztgtx an. und alXi entgehenden erruft falle ihm ,z. Bis tuten deshalb ihn vor Schaden , kwai., tt.i, der ihm dadurch ttui3?n Wnnt, dai Su&tlrtj. ttonlatlbu aa Jemand anderl all an tön, obitm der Osste tej5$U ,dn. tnätc denn der betr. itlaix lim vn itrcx 4&xift: uniiit,ati QaitUnj habe. MvilLandSregMtr. agtfZrte Skamz find die bc3 Sateroder der lüuiur.) S,bu?ttN. Jsn H. Munroe. M.. 24. Januar. Heirat d t n. Anderson MeyerS mit Laura WkllS. 0 b 1 3 f 1 1 r . Richard Brady. 4 ML 4. Februar. Vricilla C. Hitlle. 73 I.. 4. Februar. Alfred Gönner, 6 I.. 4. Februar. Jsaac Coyle, 16 I.. 4. Februar. Jobn M. Mcßiin, 5 I.. 4. Februar. John C. Dicklnson. 81 I.. 4. Februar. John Gilineris. 39 I.. 2. Februar. Georg Vogel, 43 I . 2. Februar. Waltttöian 4. Februar. Geo. Li.dsey 3. Izbruar. Sie alle gebrauchen ibn. der Pre dizer auf der Kanuk, die Sängerin auf der Bühne, der Lanomann dinter dem Pfluze. allen ist Dr. Buli'ö Husten Syrup ein unentbehrlicher Kamerad geworden. Heule Abend Siöung des Board of Councilmen. kS Derjenige, welche die Höllenmaschine an Richter Woods geschickt hat, ist biS jetzt noch nicht gefanzen erden. 23. T. Brosi. Advokat, Var.ce Rlock. Zimmer 23. Die County'Eommistäre und die Grobgeschworenen traten heute in Sitzung. Einige fromme Seelen circuüren zur Zeit eine Petition, in welcher die 53e hörden aufgefordert werden, darauf zu sehen, dak die Baburstuben am Sonntag geschlossen bleiben. Lancaster VloS-Kobleu sind die besten. A. M. Knbn 55 Co. alleinige Agenten. Die Anti'Poverty Scciity dahier macht Anstrengungen. Henry George sür einen Vortrag hierherkommen zu lassen. Wahrscheinlich wird der Vortrag am 17. Februar stattfinden. t& Tena Rolan, eine an Park Ave. wohnhafte junge Dame, wurde Samstag warnt an Der 'l'ta Mffiu ctts Ave. von einem Gauner überfallen, und ihrer $4 enthaltenden Handtasche beraubt. Die besten Jürn?n man St H. SSmedel. 7io. 423 SiteiHtiuj Avenu: tST I. T. McSweeney, ein Schrift sitzer. welcher in Blansorb'S Deuckerei, 139 West Washington Strafe arbeitete, fiel gestern Vormittag in betrunkenem Zustande die Treppe hinab, und verletzte sich so schwer, dah er in bewußtlosem Zu stände aufgehoben, und lnZ Hospital ge bracht werden mußte. Demokraten sowohl wie Republika ner find große Verehrer von St JakodS Oel, dem beliebten vÄmekMhttlrn'.ml s eitern caQmtttag lsno me GeschSftSversammlung deS Waisenver, eins statt. Der Vorsteher der Anstal theilte mit. daß die Zahl der Zöglinge zur Zeit 57 betrage. DaS betreffende Comite berichtete, das der Knabe McCoy in die Anstalt aufgenommen wurde und einem Comite wurde da Aufnahmegefuch deS jüngsten Kindes der verstorbenen Wittwe Emilie Meier überwiesen. Zu denbtstenFeuer'Verstcderung! Gelelljchaften deS Westen? gehört unbe dingt die .Frank!in' von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt $232.000. Herr John Wocher ist Prästdent dieser aner kannt guten Gesellschaft und ist alS Ager.t der folgenden Gesellschaften hier tbÄtig : British Amerika. Vermögen 5800.000. Detroit F. & M. Vermögen $900.000. ffcanklin. Ind.. Vermöaen $232.000. German American. N. V., Vermögen $5,150.000. Die .Jranklln- hat nicht nur billige Rat?n, sie läßt auch außer den regelmökigen Raten, selbst bei greßen Verlusten keinen Ausschlag erfolg,. Hr. Herman T. Brandt, ist solicitor für die hiesige Stadt und Umgezend. Vzcnrsion nach New Orleans und Mobil vsm ö bis 12. Februar. Die Jkffersonville, Madison k Jndia. navoliZ Babn wird vo . bis 12. ffebr. inckustve 5xcursionS. Tickets noch New Orleans. La., und Mobile, Ala.. an Personen verlausen, welche dem Mardi GraS beiwohnen mochten. ,creis nnv oültig für die Rückfahrt bis zum 31. März
1SS3 inclustve.
Die vzrnkthtilttn Wahlschwindler. Gestern war großer Besuchtag im Grand Hotel. Die Freunde der Verurtheilten, meistens Parteigenossen derselben, hatten sich in grober Zahl eingesunken um ihre Sympathie sür dieselben kund zu geben. Bernhamer war der erste, welcher gestern srüh kurz vor 7 Uhr ausgestanden war.
und als die Marshallsgedilfen erwachten und Bernhamer nicht im Zimmer fahen, erschraken sie w?hl ein wenig, beruhigten stch aber wieder, nachdem sie erfuhren, daß er hinabgegangen war. um ein Bad zu nehmen. Um 10 Uhr wurde gefrühstückt und dann äußerten die beiden Gefangenen den Wunsch, ihrer Familie einen Besuch adzu statten. Coy ließ zu diesem Zwecke eine Kutsche vorfahren und fuhr in Begleitung deS Marfhall'S Stein nach Hause. Er meinte daß er nicht aus Bequemlichkeit fahre. sondern daS Gegaffe vermsiden wolle. Bernhamer hingegen legte den Weg nach seinem Hause in Begleitung des MarshallS Taylor zu Fuß zurück und ließ eS sich nicht nehmen mit allen Be kannten, denen er unterwegs begegnete einen Händedruö auszutauschen und ein paar Worte zu wechseln. .Selbst die Kinder meiner Ward", sagte Bernhamr gestern Abend begrüßten mich. Ich glaube, jede? Kind in der Ward kennt mich, und wir mag glauben, daß ein Mann, den die Kinder so gerne haben, Wahldokumente fälscht V Gegen 12 Uhr Mittags kamen die bei den Verurtheilten wieder in' Grand Hole! zurück und daselbst hatte bereits eine ganze Anzahl Polit ker auf dieselben gewartet. Nach dem Mittagessen kamen die Verwandten der Verurtheilten und den gan zen Nachmittag über kamen Leute, so daß sich Bernhamer sogar einem Berichterstatt;? gegenüber zu folgender Bemerkung verstieg: Mindestens 500 Leute haben uns heute besucht, und ich sage Ihnen, die AuZlese der Demokratie die seö Landes befand sich darunter. Wenn die Leute, welche mich heute besuchten. jederzri! hinter mir stehen würden, ich würde nicht zögern a!S PräsidentschüstLkaidivat zu lausen, und Jedkrmann zum Kampfe heraaSzusordern. Es ist kein Pre cir.kt in der Stadt, der heute nicht hier vertreten war."' Ueber einige prominente Demoktaten sprach sich Bernhamer in äußerst bitterer Weise aus, und namentlich Herrn John P. Frenzel scheint er eS nicht zu verzeihen. daß derselbe ihn von jeher bekämpft hat. Bezugnehmend auf sein Geschäft sagte er zu den Berichtttstattern, daß er alle Geschäftsbeziehungen abgebrochen habe, und von Neuem anfangen werde, wenn er diesen Trubel überwund:n habe. Während Bernhamer sehe viel spricht. verhält sich Coy sehr schweigsam. Er hat mmer noch Hoffnung, daß ihm der Gang nach dem Zuchthaus erspart bleibt und bleibt dabei, daß PerkinS allein der Schuft war. Die Gefangenen werden wohl schwer lich heute noch nach dem Zuchthaus adge führt werden. Richt;? Woods hatte sich schon gestern dazu verstanden, daß sie eventuell so lange hier bleiben mögen, bis Nachricht von Washington die? eintrifft. James H. Rice. der Vorsitzer des demo krattschcn Central'ComiteZ, und Jackson LanderS sind Samstag Nacht nach Wash ington gtnist, um dort ihren Einfluß gcl tend zu machen. Richter Harlan läßt von sich hören. Heute Vormittag um 11 Uhr telegra poine oekounocsklazttr varian an Richter Wood Folgendes: In dem Eoy und Bernhamer Falle wurde ich soeben um einen verifc of error angegangen. Ich möchte die Ausführung des UltzeilS so lange aufgeschoben sehen. biS ich einen Einblick in die Akten bekom men habe. Werde morgen tilegraphiren. Was soll ich thun? Die Symptome von Galle sind wohl bekannt. u sind nicht alttch der v?r schiedenen Perfonen. Ein Blliös.'r ißt r .1 r-w .- ..r teilen nruynua. vaunz ao?e vat er eider Appetit sür Getränke, aber keinen für feste Nahrungsmittel. Seine Zunge siebt immer schlecht au?. Wenn sie nicht belegt ist. lst sie wentgstenZ rauh. DaS Verdauungösystem ist ganz außer Ordnung und Diarrhöe oder cvwind iucht mag daS Symptom sein. Oft bestehen auch HämorryolSen oder Blutver lust. Kopfschmerzen, Magensäure oder Magentchwache treten ern. Vres zu deilen, probire Green'S August Flower. ES ronet wenig und Tausende bezeugen seine Wirksamke-.t. Union Labor Pary. Gestern Nachmittag fand in der Arb?i terhalle eine Confttenz statt, um die 2UI lung der Partei bei dir FrübjahrSwah zu btspttchkn. ES wur)e einstimmig beschlossen, ein Tick.t in'Z Feld stellen, vnd der Vor sitzer deS stadtischen CentralcomiteZ wurde beauftragt, auf Sonntag den 19. dö ein? Versammlung deZ Comites zu be rufen, um die Organisation zu festigen und die vorbereilenden Schritte für Ad Haltung einer Conferenz zu thun. Die Berichte der Morgenblälter übe die Conserenz sind sämmtlich unrichtig. kS Die Beamtenwahl des Schwei zerMZnnerchor die Sonntag, den 5 Februar stattgefunden ergab folgendes Resultat: Präsident A. Wittlin. Vice.PrSsident Henry Mülllr. -Corr. Sekretär Paul Gutzwiller. Finanz.Sekretär Karl Gutzwiller. Kassier Martin Janka. Bibliothekar Gottlied Flik.
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Bei den Sozlalisttn. Gestern Abend fand in der Arbeiterhalle eine gemüthliche Unterhaltung der sozialistischen Sektion No. 1 statt, welche sich eines sehr guten Besuches erfreut: Nachdem der sozialistische Sängerbund unterLeitung seines Dirigenten des Herrn Manteuffel, ein Lied recht brav gesungen hatte, hielt Herr Paul Janke eine kurze Ansprache. Er sprach über die Arbeiter' bewegung im Allgemeinen. Er sagte, daß sich die Bewegung zu einem Klaffenkampse zugespitzt habe, wie daS unter den obwaltenden Verhältnissen auch gar nicht an ders möglich sei. ES sei ein Kamps zni schen der kapitalistischen K.'asse und der Arbeiterklass?. Die kapitalistische Klasse gehe in diesem Kampfe zielbewußt vor, der arbeitenden K asse sthle vielfach noch daS Verständniß für ihr Jntiresse. Die Sozialisten indeß haben die Lge begriffen und ihre Kampfesweise allein. darin b'stehend. als geschlossene politische Partei vorzugehen, wird endlich die arbeitende Menschheit aus den Fesseln deS Capitals befreien. Die übrigen ArbeiterverbindunZkn sind zwar sehr wünschenSwerih und haben ihre Berech tigung, ihre Erfolge können aber im mir nur augenblickliche, niemals dauernde fein, und die allgemeine Sachlage wird durch dieselbe nicht geändert. Die Regierungen der verschiedenen Länder haben diese Thatsache auch be reit 3 erkannt, und. eben aus diesem Grunde hat man neuerdings in Deutsch land sowohl als in Amerika eine neue Sozialistenhetze veranstaltet. Man weiß eben, daß trotzdem die Zzhl der Soziali sten noch nicht so groß lst. als die anderer Parteien, ihr zielbewußtes Vorgehen den herrschenden Parteien doch gefährlicher ist. als daS Treiben solcher, die wohl an Zabl größir sind, welche aber nicht von der Wahrheit de5 Sozialismus du 2 drungen sind. BiSmarck hatte sich mit dem Sozialistengesetz, vermittelst dessen er den Sozia liSmuS in Deuischland ausrotten wollte gründlich verrechnet, denn gerade die Verfolgung der sozialistischen Partei in Deutschland hat dieselbe in riesigem Maaße gestärkt, so daß die Regierung eS sür nöthig hält, den Reichstag zu über zeugen, daß die Sozialisten des LaudeS verwiesen werden müssen. Redner legte eS den Anwesenden beson derS arS Herz die Arbeiterpresse zu unterstützen .und schloß mit dem Wunsche, daß der Rus deS großenNationalökonomen Karl Marx Proletarier aller Länder vtteiniet Euch- bald zur Wahrheit werden möge.. Die tresflichen Worte deS Redners vur den mit Applaus belohnt. Nun folgten einige Chöre, ein Qiartett gesungen von den Herren RieS. Sckwar zer, Haupt und Lcukhardt und ein Quar etk gesungen von den Herren Nies. Schwarzer. KlauLmann und Haupt. Die angeführten Nummern sandern ver dienten Beifall. Herr Phil. Rappapott hielt eine kurze Ansprache. Er besprach die soziale Frage und hob namentlich hervor, daß während zu der Zeit, da die Menschen keine Ma schinen hatten und nur soviel produzirten. als sie eben brauchten, sie doch jederzeit das hatten, wa? sie brauchten, und nicht wie heutzutage die Sorge um das Morgen sich ihnen als schreckliches Gespenst auf drängte. Heute, da Tausende von Maschinen dazu beitragen sollten. daS Glück der Menschen zu schaffen und ihr Leben zu verschönern, seien die Menschen geplagter und die Nahrungssorgen der großen Masse der Menschheit seien größer als je. Daß eS nicht so fortgehen könne, müsse nachgerade jeder Vernünftige einsehen, und die Zeit, da man sich, um auS dem Dilemma herauszukommen, bei den So zialisten Rath holen werde, sei sicherlich nicht so scrne, als Manche vielleicht glsu ben mögen. Auch Herrn Rappaport's Auösührungen gefielen sehr und Herr Henry Kürst trug ein komische? Gedicht vor, welches viel Beifall fand. Den Schluß bildete in gemüthliches Tanzkränzchen. Hnll's $100 Welobnung. 8100 Die Leser der Indiana Tribüne'' wer den sich freuen, zu erfayren. daß eS wenigsten? eine gefürchtet? Krankheit giebt, welche die Wmenfchzft in all thren Stadien hat kuriren können, und das ist der Katarrh. Hall'S Katarrh-Kur ist die einzige jetzt tn der medlzrnifchkn Brüderfchast bekannte positive Kur. Der Ka tarrh ist eine Constitutionskrankheit und erfordert eine constitutionSgemäßige Be Handlung. Hall'S KatarrhKur wird eingenommen und wirkt direkt auf daS Blut und die SchleimhautflSchen des Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Stärke gebend, indem sie dte Konstitu tion ausbaut und Ker Natur in ihrer Arbeit hilft. Die Etgenthümer haben so viel Vkrtrauen zu ihren Heilkräften, daß si? hundert Dollars für jeden Fall an bieten, den sie nicht heilt. Laßt Euch die Lifte der Zeugnisse kommen. Adrefstrt I. J$. Ehen ey & C 0., Toledo, O: s& Verkauft von Apothekern, 76M. Katareh-Kur. Neue Klagen John Mervin gegen Carrie Mervin; Scheidungsklage. Grund: ES gefällt dem Manne nicht, daßfelne Frau in einem Prostitutionshause lebt. Rose Zink gegen W. F. A. Bernhamee und dessen Bürzen Henry Geisel und August M. Kühn. Klage auf HerauSbe ahlung von $1-200 welche Bernhamer als Administrator deS Nachlasses der Sarah
Aorthaier in Handen yai.
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Weitere Stimmen. Das Labor Signal" sagt in Bezug aus die Entscheidung Feibelmanrö in dem RappaportSentinef Prozeß: Freigesprochen, weil ein Dudc", der sich Reporte? nennt, an einer Strafen ecke ein Gerücht hört und mit all der Böswilligkeit. d?ren ein kleiner Geist fä. big ist, dasselbe in möglichst auffallender Weise (flarning colours) veröffentlicht, um einen Mann, der für die Rechte der Menschen schreibt und spricht, möglichst viel Schaden zuzufügen. Wir wußten, daß der Arme niemals Gerechtigkeit, finden kann,!aber wir mußten nicht, deß der Freund und Anwalt der Armen ungestraft virleumdet werden darf. Die Jndiana Pozt- lEvanödill) sagt: Die Entscheidung ist dumm, sehr dumm. Man kennt diese miserable, schustige Presse ja zur Genüge, Jeder, der für Fortschritt, daö Wohl der Menschheit, für Aufklärung usw. schreibt, wird von dieser teuflischen Psrtkittkppkr.Prcsse für einen Verbrecher erklärt. Hat ein Zei tungSmensch Gesühl für die leidende Menschheit, ist er ein Widersacher jeder Unterdrückung und AuSsaugung, dann schildern sie ihn wie einen Schuft; die reaktionaire Presse arbeitet ja mit aller Macht aus die Niederwerfung der Presse, welche sür die Sache der armen, leiden den Klasse arbeitet. . Rappaport ist zwar glänzend gerecht fertigt, aber die thatsächlichen Schufte gehen frei aus. Narrensitzung deS spz. TurnvereiuS. ES ist ja natürlich, daß die Menschen inmitten der täglichen Sorgen und des Kampfes um'S Dasein sich girn einmal vergessen und der frohen Laune die Zügq schießen lassen. Deshalb war auch gestern Abend die Narrensitzung des sozialen Turnvereins außerordentlich gut besucht. Eröffnet wurde dieselbe durch einen vom Tu?nkkOrchtster trefflich gespielten Marsch. Dann trug Herr Ad. Oppen heimer eine von Herrn Th. Stempsel verfaßte Narrenrede vor. worin die An wisenden willkommen geheißm wurden. Die Herren Mösch und Pflum trugen eine schwäbische BurlzSke vor, bctite'.t : BloLrohr-. Die nächste Nummer mit ein mit großem Beifall aufgenommener Vertrag des Orchesters: Komische Patrouille. Darauf kam das berühmte Schauer dram,r : Zufall oder Bestimmung", wo bei Hr. Ao. Oppznheimek in der Rolle des Schuck- Beifall erntete. Derselbe trug auß'rdem d:e Parodie Der Tur ner" vor, wofür er mit lebhaftem Ap plaus belohnt wurde. U-tiee riesiger Heiterkeit der Anwesen den hielt der berühmte Pfarrer von der Blacksordstraße (Herr Pflam) eine Tem perenzrede, die nicht von schlechten Eitern war, und zueFzlge hatte, daß Jeder so' fort noch Eins t ank. Den Schluß des Programm? bildete die Traumszene auS dem Troubadour in welcher Hr. Ad. Oppenheim!? den LachmuLkeln dir Zuhörer ziemlich bedeu tende Anstrengung zumuthete. Die Herren C. Bechrrer. Eugen Stau ser und LouiS Koste? ließen ebenfalls ihren Witz sprühen. Aus die höchst gelungene Narrensitzung folgt daS übliche Tan'.kranzchen, und Jeder ging schließlich mit dem Bewußt' fein hrim. sich trefflich amüzirt zuhaben. c klein Äktsdkdrs:d Frau Senge?, geb. Reitz ist g:stern ge starben. Herr P.ter Hellmann feir.e gestern seinen Gedurlswg. Bei Herrn Heinrich Kröölcr ist der Storch eingekehrt. Er brachte ein stram mes Mädel. Unserem Collegen und Vormann Cba?. Reber zu seinem gestrigen (31 ) Gcdur'stag die besten Glückwünsche. Das Bier war ausgezeichnet. Die Setzer. Herr Everbach. der Herausgeber des Seymour Journal- befindet sich in der Stadt und beehrte uns mit seinem Be suche. Ttnbroch Letzke Nacht wurde Reger'S Cigarren laden No. 170 Ost Washington Straße von Dieben erbrochen, und eine Partie Cigarren und Tabak wurden gestohlen. P.t r Bany'S Wirthschaft No. 257 Ost Washinoton Strrße war gestern am hellen Tage von Dieben erbrochen worden. Die Bursche stahlen eine Paltie Cigarren und eine Portion SÄnapz und die Polizei wußte nicht eher etwas davon, als bis ihr die Mittheilung zugctragen wurde. Jm Fleifchcr Laden d3 Herrn August Rahke wurde vorige Nacht eingebrochen. S Heute Vormittag krannte eS im Haufe d.r Maggi? Ecolt. No. 85 West Georgia St aße. Schaden $50. Die legZe Excursion der Aee Line nach Californien verläßt Jndianopalis am 16. Februar 1888 Morgens um 11 U!zr 55 Min. Der Pre,S für die Rundfahrt b. trägt $80 und die Tickets haben von dem Tage deS Verkauf an, sechs Monate Gilligkeit. ÄZenn eS gewünscht wird, werden die Tickets so ausgestellt, daß die Hin und Rückfahrt über zwei vkrschieder.e Wege gemacht werden und daß mj sich an irgend einem Platze längere Zeit aus halten kanr. Dafür wird nichts extra berechne'. Genau genommen findet auf der Fahrt nach Californien gar kein Wa aenwechiel statt Man steizt nur in St. LouiZ in demselben Depot in einen andern Wazen. Andere Badnen prahlen zwar dasselbe leisten zu könn? aber es siebt nicht in ihrer Macht. TcketS. Schlaf, wagenplätzz und jede Information crbalt man bei irgend einem Agenten der Bee Line oder bei dem Passagieragenten. T. C. P e ck, No. 2 BateS HauS.
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