Indiana Tribüne, Volume 11, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1888 — Page 2
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Indium Tribune. Erscheint Kiglich und S SNVSßS.
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Derselbe hatte sich in die damals 19 Jahre alte Nichte Don Joses verliebt und trug sich allen Ernstes mit dem Gedanken, das Mädchen zu heirathen, er war aber noch Anfänger und hatte keine genügend Praris, um ihm einen anständigen Lebensunterbalt zu sichern. Eines Tages befand sich ein Zeitung?schreibe? aus Tombstone auf Don JoseL Nanch und machte von der Gastfreund- I schaft desselben ausgiebigen Gebrauch, als auch Dr. Vartlett herangefahren kam und von dem freigebigen Mericaner allerdings sehr anständig, aber immerhin auf eine sehr zurückhaltende Weise empfangen wurde. Don Jose sö)ien den Doctor nicht zu leiden und benutzte bald einen Vorwand, um sich aus seiner Nähe zu begeben. Der Doctor klagte nun dem Zeitungsmenschen sein Leid. Er Dr. Bartlett sei davon fest überzeugt, daß die schöne Jncz, die ältere Nichte des Mericaners, ihn gern zum Manne haben wolle, doch sei Don Jose ein Gegner der Heirath und wolle von derselben nichts wissen. In seiner kläglichen Angst bat der Doctor den Zeitungsmann um Rath. Jhnen kann bald geholfen werden," sagte der resolute Zeitungsschreiber. Wemt Sie ganz genau wissen, daß das Mädchen Sie lieb hat, dann brennen Sie mit ihr einfach durch. Ihr Kutscher, den Sie aus Tombstone mitgebracht haben, ist, wie ich weiß, gleichzeitiz Friedensrichter und vollständig bercchtigt, das Band der Ehe um Sie zu schlingen. Einen besonderen Trauschein brauchen Sie jetzt noch nicht in Arizona vorzuweisen, wenn Sie sich verheirathcn wollen, und Ihr Kutscher wird jedenfalls gern einige Dollars verdienen, indem er Sie mit dem Mädchen auf amerikanischem Boden traut." Der Doctor dankte für den Jcath mit glühenden Worten und erklärte sich mit demselben sofort einverstanden. Er suchte feine Geliebte ans und theilte ihr mit, daß sie sich bereit halten solle, noch an dem heutigen Tage seine Gattin zu werden. Bei Anbruch des Abends habe sie nur nöthig, sich zu ihm in die Kutsche zu setzen ; über der Grenze in Arizona werde schon der Kutscher und gleichzeitiger Friedensrichter alles Ucbrige besorgen, so daß der böse Onkel" gegen die vollendeten Thatsachen nicht mehr werde ankämpfen können. Das Mädchen war sofort bereit, auf den Plan einzugeben, und ihr Liebhaber suchte wieder die Gesellschaft des von ihm gefürchteten Onkels auf. Don Jose fühlte sich allerdings in seiner Nähe nicht behaglich, machte aber gute Miene zum bösen Spiel und spülte seine Verdrossenheit mit reichlichen Schlucken" von MeScal, dem mericanifchen Whisky, hinunter. Endlich war der langweilige Doctor so weit, daß er erklärte, er müsse nach Hause fahren. Der Zeitungsmann zwinkerte ihm verständnißinnig mit den Augen zu, war aber nicht wenig erschrecken, als der Doctor sich in seiner vollen Höhe aufrichtete und wie ein demüthiaer Sünder seinem Gastfreunde Don Jlose die Mittheilung machte, daß er die Absicht gehabt habe, die schöne Donna Jnez zu entführen, er sei aber ein ehrlicher Mann und habe sich später eines Besseren besonnen. Er bitte hiermit freundschaftlichst aus friedlichem Wege" um die Hand der Donna Jnez. Der Zeitungsschreiber war wie aus den Wolken gefallen. Sein Erstaunen verwandelte sich in Bestürzung, als der Doctor ihn einfach als den Urheber der Entführungsidee bezeichnete. Don Jose gerieth in eine solche Wuth, daß er dem Redacteur befahl, sich sofort aus dem Hause hinauözuschecren, und auch der Doctor drückte sich nach einer Weile, nachdem er von dem erzürnten Plantagenbetttzcr die Mittheilung erlangt hatte, daß man seine Werbungen um Donna Jnez entschieden mißbillige. Das arme Mädchen hatte sich bereits in den Wagen des Kutschers und Friedensrichters geflüchtet und war ganz erstaunt, als sie ihren Onkel herankomnien sah, der sie als ihr Vormund ausforderte, das Gefährt wieder zu verlassen. Sie leistete dieser Aufforderung Folge, da ihr Geliebtcr neben ihrem Onkel stand und dabei ein möglichst dummes Schafsgesicht machte. Das Mädchen, welches sich auf diejc Weise bloßgestcllt sah. warf auf ihren Anbeter kaum einen Blick und erklärte sich sofort Willens, ihrem Onkel wieder in das Haus ;u folgen. Von der Zeit an hatte Dr. Bartlett bei ihr ausgespielt, und sie theilte ihm unumwunden mit, daß sie von ihm nichts mehr missen wolle. Sie habe sich überhaupt überzeugt, daß er sie nicht ihrer eiaenen Person halber. sondern nur wegen ihres Vermögens habe zeirathen wollen. Kurze Zeit darauf 1 A - r? I ...... M!XitM IltHA OD rciiaic sie einem iciucu, jungn. uivu itr die Hand. Auch der Zeitungsschreiber kam wegen seines verunglückten Rathschlages bei dem alten, jovialen Don Jose in Verruf und dürfte sich lange Zert bei ihm icht
Kiesen sannt, dochaelana es chm icguc
lich, bei einer festlichen Kneiperei in ! Tombstone sich wieder in die Gunst des Mericaners einzubürgern und seine Ver- j zcihung für den tollen ucaty zu erhalten, den er dem Dr. Bartlett ertheilt hatte. Der knieschwache Doctor hat sich später mit einem armen Mädchen verhcirathet, bei dem er keine Gefahr lief, sich der Ver folgung unwilliger Verwandten auszu; setzen. Das (rnde eines Einsiedlers. Seit länaer als IS Iabren woünte in der Rahe ron Middletown im Staate New Z)ork in einer einsamen Waldhütte , ein alter Einsiedler Namens Davc Day, ! welcher in dem Rufe stand, ausgezeichnete Kenntnisse in der Botanik ju besitzen. j st, rwnkrt srrfi SrtSiirisi dslß fT für l Vi, V itttuyt.w J t " V I j Apotheken und Aerzte in dem Walde Z Kräuter gammelte uno oieeioen verlauste ; r o.c s im ueorigen waren jcuic cvcuyucuunnisse so bescheiden, daß ihm sein Unterhalt fast gar keine Sorgen machte. Was an ihm zehrte, war die Erinnerung an ein junges Mädchen, dem er vsr 35 Iahren sein aantts en geschenkt und daS ihm ewige Treue versprochen hatte, nur um einen Tag vor der Hochzeit mit einem blutjungen Farmerburschen aus der Nachbarzchast durchzuvrennen. 'ave war) nahm sich dies so zu Herzen, daß er sich in die Wildniß begab, dort sich eine bejcherdene Äloayutte baute und allen erkebr mit den Menschen, soweit dies überHaupt möglich war, mied, bis ihn der Tod ereilte. Vor einigen Tagen fand man seine Leiche in der Hütte. Offenbar war der Arme schon sett tangerer 3m gestorben, ohne daß Jemand an seinem Sterbebette gestanden hätte, um ihm die letzten Augenblicke seines Gebens zu lin dern! Chinas Jammer. (?luZ dcr .National Ztg.") Obgleich Europas Interesse gegenwär tig durch hochwichtige politische Fragen in Anspruch genommen ist, so wird ein so entsetzliches Unglück, wie es gegenwärtig aus Ehina gemeldet wird, dennoch nicht unbeachtet vonibergehen und großes Mitgefühl erwecken ; handelt es sich doch um ein Naturereigniß, durch welches mehrere Millionen Menschen obdachlos geworden sind, Hunderttausende ihr Leben eingebüßt haben, und viele blühende und schöne Städte vom Erdboden verschwunden sind. Der vcrrätherische Hoang - Ho oder Gelbe Fluß", dcr schon seit dem grauen Alterthum so viel Unheil in dem chinesischen Staate angenchtct hat und durch die großartigen Verheerunqen, die er von Zeit zu Zeit anrichtete, in den Annalen des Landes berüchtigt ist, lst wieder einmal aus seinen Ufern getreten, und die Wasser haben diesmal mit solcher verheerender Kraft gewüthet, daß die früheren Überschwemmungen in ihren unheilvollen Folgen weit hinter der gegenwärtigen zurückblciben. Obgleich das Unheil bereits am 23. September begann, treffen erst jetzt die Einzelheiten aus Shanghai und Peking hier ein und sind die Nachrichten immer noch unvollständig, obgleich sie vollkommen ausreichen, von der Sachlage ein allgemeines Bild zu geben. Ein hoher chinesischer Beamter' welcher beauftragt war, die Verheerungen an Ort und Stelle zu untersuchen und seiner Regierung Bericht darüber zu erstatten, meldet, daß nahezu ein Sechstel der Provinz Honan, die der Garten Ehinas" genannt wird, in einen großen See umgewandelt ist, aus dem nur hier und dort das Dach einer Pagode oder hohe Thürme und Mauerzinnen hervorragen und den Ort andeuten, wo sich vor Kurzem noch menschenreiche Städte befanden. Tausende von Einwohnern, die von dem Wassertode gerettet wurden und einst reich und wohlhabend waren, weilen gegenwärtig heimathlos an den Ufern des neuen SecS und lassen ihre Augen verzweifelnd über die Fluthen hinschweiscn, in denen ihr Besitzthum untergegangen ist und ihre Angehörigen ein trauriges Ende gefunden haben, während ihnen selbst nichts geblieben ist, als das nackte Leben und die Aussicht aus Hungertod. Die Uebcrschwemmungcn begannen ganz in der Nähe.von Kai-fung-fu, einer der größten Städte der Provinz. Dort wurde eine meilcnlange Strecke des großen Dammes, welcher zum Schutze dcr Gegend errichtet war, vollständig durch die austretcnden Wasser des Flusses niedcrgerissen und Alles, was über den Erdboden hervorragte, von den einbrechenden Fluthen geradezu wegrasirt. In den Distrikten von Tsching-tschau und Tscheu-tschau wurden, wie gemeldet wird, nicht weniger als dreitausend große Dörfer binnen weniger Minuten vollstänbig ein Raub dcr Wasser und fast kein einziger der Einwohner war im Stande, sich zu retten. Die Ausdehnung des Unheils wird am klarsten, wenn man bedenkt, daß eine Gegend, d''e beinahe so groß und weit dichter bevölkert ist, als Holland, jetzt einen einzigen See bildet und daß deren Einwohner fast alle ertrunken oder obdachlos sind. Der Flächeninhalt des neuen Sees wird auf 8000 bis 10,000 englische Quadratmeilen geschätzt und die Anzahl derer, die dort leben, auf über fünf Millionen. Die Pekinger Zeitung" meldet von dem ungeheuren Elende, dem die Ueberlebenden ausgesetzt sind, und' nach zuverlässigen Nachrichten zählen dieselben mehrere Millionen. Unter den untergegangenen Städten sind die hauptsächlichsten Tsching-tschau, Wei-Si, Tschung-mu, Ven-lin, Fu-Kao, Si-hai, Tsin-tschau, Tscha-thia-Kow, Tai-kang, Tai-ping und Z)ing-tschau. Die letztere Stadt gehörte zu der Provinz Ngan-Hwun. Die Gegend, in welcher jene Städte lagen, ist eine große Ebene und befand sich, kurz ehe die Überschwemmung eintrat, im blühendsten Zustande, strotzend von Reisfeldern, Maulbeerbaumpflanzungen und landwirthschastlichen Produkten aller Art. Die gegenwärtige Überschwemmung ist die größte, welche sich ereignet hat, seit der sagenhafte und unter die Götter versetzte Kaiser Vji die Wasser der Nebenlüfte des gefährlichen Hoang-Ho aus ihren alten Betten abgelenkt haben soll, lange ehe Europa in die geschichtliche Feil ri.ntraj. Der , enwärtiäe 'Laüi
des FlusseS ist vollständig verändert. Kai-fung-fu (zuweilen auf der Landkarte als Kaifong angegeben) liegt jetzt nördlich von dem Hoang-Ho. Bei Kai-fung-fu wandte sich früher der Fluß nach Nordostcn, während er jetzt sich nach Südosten wendet und den Kwei oder kleinen gelben Fluß sozusagen verschlun-gen-hat, durch dessen Bett ein Theil der Wasser des Hauptflusses jetzt sich durch die Provinz Kiangfu in's Meer ergießt und nicht länger Schangtung bewässert. -Trotzdem zur Zeit des Abgangs dieser Nachrichten (am 12. November) von Shanghai nahezu zwei Monate seit dem Beginne der Uebcrschwcmmung verflossen waren, hatte der Hauptfluß damals noch nicht das Meer erreicht. Anfangs hieß es, daß die Wasser eine Verbindung mit dem 3)angtse-Kiang anstrebten. Dieses jedoch erwies sich als unrichtig, und es stellte sich schließlich heraus, daß dcr See sich von Tag zu Tag erweitert und sich wieder in jenes kolossale Binnenmeer zu verwandeln droht, welches, wie die chinesischen Geschichtsschreiber angeben, zur Zeit des obenerwähnten mythischcnKaisers 2) ji in jener Gegend eristirte, und welches derselbe trocken gelegt haben soll, indem er ein neues Flußbett für den Hoang-Ho schuf und denselben so in Dämme einschloß, daß er den Lauf verfolgen mußte, den er noch vor Kurzem hatte. Der Zahn der Zeit hatte an diesen Dämmen genagt, und wahrscheinlich ein Unglück, wie das jetzt hereingebrochene, vorhersehend, trugen sich die chinesischen Behörden in jener Gegend vor einigen Monaten mit dem Plane, den Aluß wieder in sein at'teS Bett durch Ocsinung der Dämme bei Kai-sung-fu zutückzulenken. Das furchtbare Unheil hat einen tiefschmerzlichen Eindruck auf die kaiserliche Familie in Peking gemacht. Nach den geringsten Schätzungen wird die Itegierung einer Summe von 10 Millionen Zad und der Hilfe europäischer Ingenieure bedürfen, soll der angerichtete Schaden auch nur einigermaßen wieder gut gemacht werden. Um das nöthige Geld aufzubringen, haben die Rathgeber &es Kaisers vorgeschlagen, sofort den Anschaffungen von Wissen und Munition im ganzen Kaiserreiche Einhalt zu gebieten. Die Mantschutruppen und die sogenannten Truppen des chinesischen Banners mit Reis anstatt mit baarem Gelde zu besolden was möglicherweise zu einem Aufruhr unter denselben führen bürste , die Kulibezahlung, welche für alle chinesischen Provinzialarmeen üblich ist, aufzuheben und verschiedene wichtige Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu besteuern. Vom Inland?. Der Secretär des Innern hat dem nationalen Repräsentantenhaus? zu Washington ein Schreiben des fungirenden Landcommissärs Sparks unterbreitet, worin derselbe für die Vermessung öffentlicher Ländereien eine weitere Summe von 8100,000, für die Vermessnng von Terrain innerhalb der Grantund JndemnitätSgrenzen von Eiscnbah nen 8200,000 und für weitere Ausgaben im Vüreau des General-Landvermessers S60,000 verlangt. Secretär Vilas befürwortet die Bewilligung der betreffenden Gesuche. Der General-Landoer-messcr des Jndianer-Territoriums erklärt, es seien bei ihm Gesuche um VcrMessung von 48Tomnships eingegangen. Diese Gesuche sollten sofort bewilligt und für diesen Zweck die Summe von H75,000 ausgeworfen werden. Das oberste Staatsgerich i von Wisconsin hat entschieden, daß das Legislaturgesetz vom Jahre 1885 keineswegs den Frauen dasselbe Stimmrecht gewähre, wie den Männern ; den ersteren werde nur gestattet, in SchulangelegenHeiren zu stimmen. Es handelte sich um die Klage der Frau Olympia Vromn Willis von Racine gegen den WahlInspektor A. L. Phillips. Der Letztere hatte sich gelegentlich der letzten Wahl geweigert, der Klägerin zu gestatten, für städtische Beamten zu stimmen. Krau Willis hatte auf Grund des Gesetzes vom Jahre 1885 eine Klage aus Erlan. gung von H5000 Schadenersatz anhängig gemacht, und den Proceß auch im Kreisgerichton Racinc-Eountn gewonnen. Das Mergericht, att welches der Beklagte appellirte, hat jedoch die betreffende Entscheidung umgestoßen. Eine wahre Bestie ist der 30jähiige Charles Burton, welcher vier Meilen östlich von Eleoeland in Tennessee wohnt. Am letzten Sonntag warf er bei seiner Heimkehr seine in guter Hoffnung besindliche Frau aus dem Bett und schlug und stieß sie, und während dem gebar sie ein todtes Kind. Er grub nun ein Loch, legte die Leiche hinein und kehrte dann in das Haus zurück, wo er die Mißhandlung seiner Frau fortsetzte, bis Nachbarn ihm Einhalt thaten. Er ward verhaftet und vor einen Friedensrichter gebracht, der ihm für sein Erscheinen vor dem Kreisgcricht eine Bürgschaft von S1000 auferlegte. Da er diese nicht leisten konnte, beauftragte der Friedensrichter in AbWesenheit eines wirklichen Polizisten mehrere Bürger, ihn nach Cleveland in das Gefängniß zu bringen. Auf dem Wee dorthin gelang es ihm, zu entkommen. Der Zustand seiner Frau ist ein höchst gefährlicher. Ein Enoch Arden-Fall hat sich in der Umgegend von Lamar bei Bonham in Tcras ereignet. Vor sieben Jahren begab sich ein angesehener Vürger der Gegend, David Pierce mit Namen, das Haupt einer aus Frau und fünf Töchtern bestehenden glücklichen Familie, auf eine mehrmöchentliche Geschäftsreise und ließ nichts mehr von sich hören. Erst nach gut einem Jahre wurden die Angehörigen benachrichtigt, Pierce sei im südlichen Theile des Staates gestorben. In Folge dessen heirathete Frau Pierce nach längerer Zeit wieder und lebte auch mit dem zweiten Manne glücklich und zufrieden und gebar diesem nock drei Kmder. Vor ewigen Tagen erschien plötz lich der todtgesagte Plerce, und als er hörte, daß seine Frau einen Anderen geheirathct habe, wurde er von einer furchtbaren Wuth befallen, und drohte, sie, ih? ren Mann und ihre Kinder, zu ermorden; als er aber vernahm, wie es gekommen, beruhigte er sich und zog traurig von dannen. Und wie war es gekommen? Pierce ward auf iener Reise Vlotilich von. wie e5
schien, unheilbarem Wahnsinn bebauen, und als nach einem Jahre sich noch keine Besserung zeigte, hatte jener Freund es für eine gute That gehalten, die Frau zu täuschen, und ihr den Tod des Mannet zu melden, der doch dem Anschein nach für das Leben todt war. Er war abei nach siebenjährigem Aufenthalte in der Irrenanstalt wieder zu Verstand gekom: mcn. Eine Commission bc
Hausausschusses für Bundesländereien j wird im nationalen Repräsentantcnhausk r t 1 c x? .r i.-.-T-r 1 zu asyington oem e,mmiai;s,c)ii$ , den in desjen Austrage ausgearbeiteten Entwurf eines neuen LandgesetzeS unter-, breiten, welches die Stelle aller übrigen dem Hause in dieser Angelegenheit vorgelegten Maßnahmen einnehmen soll. Hauptbestimmungen desselben sind: Dik Bundesländereien wie bisher in Acker-, Holz-, mineralhaltiges, wasserloses und der Regierung vorbehaltenes Land einzutheilen. Holz- oder Waldland sott nicht verkauft werden, dageaen kann der Holzbestand desselben 40-Ackerweise, nach vorgängiger Bekanntmachung, zum Mindest: preise von 10 Dollars für den Acker im Aufstreich verkauft werden, doch muß dies: falls das Holz binnen Jahren nach Ankauf desselben geschlagen und fortge: schafft werden. Das Gesetz, welche gegenwärtig den Verkauf von wasser: losem Lande regelt, bleibt bestehen, doch muß der Ansiedler aus solchem nachweisen, wie er dasselbe bewässern und wo er das Wasser dazu herbekommen will. Dik Bestimmungen des Vorkaufsgesetzes une aller Gesetze, welche sich mit jenen dieses neuen Gesetzes nicht vertragen, werden aufgehoben, doch soll dieses keine rückwirtende Kraft haben. Das Heimstättegesetz wird dahin abgeändert, daß eö Bürgern oder solchen, welche um Ertheiluug des Bürgerrechts nachsuchten, gestattet sein soll, bis zu 160 Acker Land zu belegen, nur nicht solchen, die bereits ICO Acker besitzen. Eine höchst ergötzliche Hei: rathsgeschichte, die guten Stoff zu einem Lustspiel geben würde, hat sich in Fulton in Missouri ereignet. Dort war Bettik La::gley die am meisten umworbene Jung: frou der Gegend, theils ihrer Schönheit, thnls ihres wohlhabenden Vaters halber. Zu den bevorzugtesten Freiern gehörte ein reicher Teraner Namens W. A. Sneathen und ein armer, aber hübscher junger Mann Namens Bull, d. h. der Va:er bevorzugte Sneathen und die Tech: ter Ball. Schließlich beschloß Sneathen der Sache ein Ende zu machen und bot dein Vater S5000 für dieHand dcr Toch: ter. Das Angebot wurde angenommen, und Herr Langten erklärte seiner Tochter, Bull labe sich zu drücken, und sie Sneathen zu heirathen. Vettie versprach, sich die Sache zu überlegen, und sandte schleunigst einen Boten an ihren Liebsten, er solle sich umgehend eine Heirathslieenz besorgen, und damit am nächsten Tage zu ihr kommen. Aber aus nicht berichteter Ursache, indessen wahrscheinlich, weil er oie Botschaft nicht erhalten hatte, erschien Bull nicht, und das geängstete Mädchen floh zu Freunden. Zwei Tage darauf aber kam erst Sncathen und dann Bull in die Recorders Office und Beide verlangten, eine Licenz, das Mädchen zu hcirathen. Bull lief schnell zum Prediger, wo er den Tcraner gleichsallö antraf, aber der Prediger war bereits auf Aufforderung Bcttie's nach dem Hause gegangen, wo sie sich aushielt, uno der Teraner und Bull liefen jetzt Beide, so schnell sie konnten, diesem Hause zu, das über eine halbe Meile von der Recorders Ofsice entfernt liegt. Natürlich siegte der sehr viel jüngere Bull, und erhalte gerade sein Ja" gekeucht, als der Terancr nachkam und selbstverständlich furchtbaren Seandal schlug. Aber es war nichts mehr zu machen. Deutscke Lokal - Nacbrickten. Provinz H c s s e n - 3! a s s a u. t In Niederhone, Pfarrer Koch. t Der Gastwirth zum Frankfurter Hof" in Falkenstein, Adam Hasselbach. Es feierten daS 50jährigc Dienstjubiläum: der Badearzt Dr. Geneh in Schwalbach und dcr Hauptlehrer Grab in Driedorf; die goldene Hochzeit: die Eheleute Gemmer in Michclbach. Der Kommis Karl Held aus Grenzhaujen erschoß sich. Verunglückt sind : der Bäcker Heinrich Brand in Easscl durch einen Sturz vom Wagen, der Sohn der Wittwe E. Hübgen aus Dillcnburg als Matrose auf See und der Bergmann Th. HelSper aus Oellingen durch Erplosion in einer Zeche bei Höhn. Kö n i gr ei ch-Sa ch s en. Zvrau Aaatbe .eis. die Leiterin bei i Lehrmeierei Heinrichsthal, die nach Zah: lungseinstellung mit ihrem Manne flüchtig wurde, ist in Bern gestorben. Dcr i Handelsmann Krause in Deutschneudors j hat sich erschossen, dcr Soldat Schreiber j des 106. Regiments in Möckern durch: , scymtt srch Die Pulsadern und der (z)utS: auszügler August Prager in Rüsdorf hat sich erhängt. Der Eeremonicnmeister warter Hartmann in Flöha todtgefahren ; der Dienstknecht Hentschel aus Lamperts: walde bei Oschatz siel nach übermäßigem Branntwcingenuß todt zusammen; dcr Webermeister Woltmann aus Mittweida ist ertrunken; der Zimmcrmann Deg aus Plauen und der Privatier aus Roß: bach bei Adorf sind erfroren; die Wittwe Grellmann in Rcuth ist Brandwunden erlegen; der Taglöhncr August König aus Struppcn wurde von einem fallenden Stein erschlagen. Thüringische Staaten. In Dorsilm ist dcr erst vor Kurzenals Reservist hcimgekchrte Sohn des Gastmirths Hopse von einem Pferde er: schlagen worden. Aus dem Konsular: distrikt in Gera sind wahrend der letzten drei Monate 1887 nach den Vereinigten Staaten ausgeführt worden an KammWollstoffen, Glaceehandschuhen, Blumen und Sämereien, Porzellan, Harmonikas, Steinnußknöpfen,Schuhstoffen, optischen Instrumenten, Jnstrumentenleder :c. für zusammen 053,035 M. Mithin ist ein, Abnahme von 78,768 M. zu verzeichnen. Mit dem Schlüsse dcö Jahres 1887 beschäftigten die Tcrtil-Fabrikantcn in der Stadt und den Vororten Gren in
Schulze m rtmmttscyau erlag einem Schlaganfall; die 11jährige W!agdalcna Dienel in Dorfchemnitz und dcr Block:
OS Fabriken mit Dampfbetrieb 7824 .nechanische Wcbstülzle. Dazu komml eine große Anzahl Stühle derselben Art in Elstcrbertj, Reglau, Nctzschkau, Neu: mark u. s.w. Der Kaufmann Frie: drich Alexander Kurt v. Metz würde vom Landgericht Altcnburg wegen ungesctzlichcr Beschäftigung jugendlicher Arbeiter zu 250 M. Geldstrafe verurtheilt. Die sämmtlichen Porzellanfabriken des Eommercienraths Koch in Kahla sind seil dem I.Januar in den Besitz einer Actiengcsellschaft übergegangen. Die Ehefrau des Eigcnthümcrs der Thalmühle lag seit mehreren Tagen mit ihren L Kindern am Neroensieber darnieder. In einem Anfall von Fieberhitze verließ sie ihr Lager, schnitt ihrem LicblinaSkindt
die Pulsadern durch und tödtete sich dann selbst durch einen Schnitt in die j Gurgel. Das Kind wird wahrschein: lich mit dem Leben davonkommen. , Dem Ockonomen Bergner in Schwarz-1 bach wurde am ylvesteravend von sei: ner Frau erst nach mehrmaligem Pochen die Thür geöffnet. Eine fremde Mannesperson soll sich im Hause befunden haben. Dcr Mann machte der Frau Vorwürfe, worauf sich diese mit einem ! CY . r? C rs, r r . c r r . . i lasirmesser oie eme ourcyscynur. Das 25jährige Amtsjubiläuni feierten der Musikdirector Schulz in Altenburg, der Bürgermeister Bertram in Großbrcitenbach und das Gemeinderathsmitglied Karl Wartenburg, der bekannte Theaterschriftsteller, in Gera : der Ober, edell Waltber in tnn henirtn s?in n t - vj -D 3 , jähriges Amtsjubiläum. Hc ssen-Darmstadt. f in Darmstadt der pensionirte Polizeirath Loren; Nover. Der Fuhrmann Peter Sohn von Derheim brach das Genick und der Kirchenrath Baur aus Friedberg erlag einem Schlaganfall. Die Anwesen von Ambros Fischer und Kafpar Ganglnf in Dromersheim sind abge brannt. Freie Städte, f Karl Heinrich Lorenz, einer der be' oeutendsten Medailleure Deutschlands, in Hamburg. Dcr in Hammerbrook wohnhafte Bahnhofs-Assistent I. G. Haßler wurde todtgefahren. Der Schauermann Jansen, der in seiner Wohnung am Brauerkncchtgraben in Hamburg wegen Diebstahls verhaftet werden sollte, stürzte sich aus dem Fenster des 3. Stockwerks und trug lebensgefährliche Verletzungen davon. Der Fleischergeselle Rötichcr in Hamburg wurde wegen Unterschlagung von 3000 M. zum Nachtheile seines Meisters verhaftet. Das Vorstandsmitglied des Fachvereins der Korbmacher, E. H. Hilkcmeyer, der am 23. August v. I. bei einem Ausflug des Vereins nach Geestnacht ein Feuerwerk abgebrannt hatte, in Folge dessen, wie damals berichtet worden, im Dorf ein Schadenfeuer ausgebrochen ist, welches bekanntlich 27 Wirthschaften und 35 Häuser in Asche gelegt hat, wurde zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Bremen ist Senator Vuff zum Bürgermeister für die Jahre 1888 bis 1891 vom Senat gewählt worden. ' S chw eiz. f Der Alt-Landamman und Nationalrath Dr. A. Zürcher. Der Gemeindeamman Vccyer in Wohlhufen wurde der Veruntreuung öffentlicher Gelöer schuldig befunden und zu 3 Jabren ZuchtHaus verurthcilt. f Am Ncujahrstag in Schaffhausen Redakteur des Jntelligenzblatt", Dr. jur. Paul Uehlinger. f In Altstetten Dr. Gustav Weißflog. Weisflog war deutscher Flüchtling und konnte erst nach harten Kämpfen eink zufriedenstellende Eristenz erringen. Er war im Kanton eifriger Politiker und gehörte der de:nokratischen Richtung an, Oesterreich. Wien: Durch Einathmung von Kot): lengas verunglückte der Darwingasse 13 wohnende Besitzer Johann Sonec, durch einen Sturz der Priv'atbeamte Sigmund Deutsch. Im Folge fortgesetzter Verluste beim Lottospicl nahmen sich die beiden jugendlichen Töchter der Tabaktrasikantin Bauer, Julie und Joscsine, Stefaniestraße 4 wohnend, gemeinsam das Leben, indem sie sich, mit einem Strick fest aneinander gebunden, ertränkten. Ferner begingen Selbstmord die Kleidermacherin Antonie Kutschy undderDienstmann Jakob Wölsinger. Selbstmordversuche begingen die unverehelichte Anna Hohlfeld und der frühere Wachtmeister im 12. Husaren-Regiment, Julius Verabes. Im Gast- und Brauhause von Franz Lachncr in Braunau a. Jnn kaa es zu einem blutigen Kampfe zwischen Civilisten und Unteroffizieren des 14. Jnf.-Regts., wobei mehrere Theilnehmer schlimm verletzt wurden. Das Wohngebäude des Ritters v. Fraydenegg in Pogusch brannte nieder, wobei die beiden Kinder dcr dort wohnenden Klara Hintcregzcr ihren Tod fanden. In Marburg entleibte sich der pensionirte Major Josef Steinbach aus völlig unerklärlichen Motiven. In Kuttenberg fand die Hinrichtung Prenosil's und Augusta's, der Mörder des Gendarmen Melichar, durch den Prager Scharfrichter Piperger statt. Der dritte Mordgenosse, Koten, wurde zu lebenslänglichem Kerker begnadigt. Die Böhmisch:Kamnitzer Baumwollspiin nerei von F. Knappe Sohn in Tetschen ist total abgebrannt. Dcr Schaden be; zifsert sich auf ca. 70,000 Gulden, ist jeooch größtentheils durch Versicheruno gedeckt. ?l u ch die deutsche Winzer stadt Hermann in Missouri hat vom Landhunger des Missouri-Stromes zu leidend Der vom dortigen Stadtrath angeordneten Vermessung zufolge hat der Missouri beinahe die ganze als Hermann Island bekannte Insel verschlnngen, und außer dem auf der nördlichen Seite angeschwemmten Land ist nur wenig von der alten Insel übrig geblieben. Dieses . neue Land wurde nun durch ein gegenseitiges Uebereinkommen mit den Herren Woodi-uff und Thalbott, welche die Insel beanspruchten, und der Stadt getheilt, so daß alles nördlich von der gezogenen Grenzlinie liegende Land den Bürgern Woodruff und Talbott gehört, wahrend der Theil südlich von der GrenUinie der Stadt Zufällt. MerrsSaumvfeisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Oft Walkington Str.
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