Indiana Tribüne, Volume 11, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1888 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint - KigliH sud SoLVtegs rfttlt3U4 XtiSlat loftet du,H d SrMlX2 V tttl ptr J3o1, iit 3nxttLßin?.xit fftttl jtt Qsflt. fiti4 ivasra 13 a?. V, Bafl icjilfivSt ?& 3;?,:? s t 3: Lfk?e 10 O. WervlaNbSr. JndiaapsliS, Ind., 3. Februar 1883. Wer regiert daS Land? Die Bildung groüer kapitalistische,

Gesellschaften durch Gesetze aufhalten seiner Weisheit zu Gesetzesauslegern geoder gar verhindern zu wollen, wäre ein mad)t uaL Die Finanzgenies mögen thörichtes Beginnen. Großartige Unter n0& sehr atatn den Buchstaben und

neymungen erfordern groVarNge WiU Gesellschaft zu vereinigen. Der Etaa . t x W ATl . . . l f Jf. r? i. f.. ? I zipzoi oann ole,ee,euicyasien zu junstljchen erionen", indem er t mcorpo' nrt. Gleichzeitig vorbehält sich bet Staat das Aufsichtsrecht, und eine Zci' lang hat er dasselbe auch ausgeübt. Es ist ihm aber neuerdinas theils durch di Gewalt der Thatsachen, theils, sowei weniqstcns die Ver. Etaaten in Betrach? kommen, durch die Gerichte entrisser worden. Früher stellte sich das Bundes - Ober: gericyr aus oen ranopunrr, oa jeoei Einzelstaat aus seinem Gebiete alle Cor. 4- a 3 1 f St w a . s porationen ausschließen dürfe, die ihren Freibrief in anderen Staaten erwlrthatten. Denn die Legislatur des Ein: zelstaates könne unmöglich ihre JuriSdiction auf andere Staaten ausdehnen und denselben vorschreiben, wie sie bei derJn corporirung capitallttljcher Gezellichas tcn zu verfahren hätten. Andererseits aber sei es i ie Pflicht der Legislatur ode? ...;t.t . - 0.l I llllllvvcorve, vnv -oou uz ci3cjicjt Staates gegen die Willkür der Privatcorporationen zu schützen. Daraus folg, ganz von selber, daß sie das Recht habe, iwinociyasrcn uno gemeln,u,aoilcyen Eorperationen, die jenseits der Staatsgrenze in's Leben treten, die Ueberschreing oie,cr grenze zu vervleren. utiu n Majiachuettö gegründete Eorporatior w-v r . . r rf- . I z. . dürfe in Connecticut )e,cyaste nur mit ausdrücklicher Genehmigung des teureren raares oeirelocn. Zm Jahre 187 fällte das Obergerlcht

iri, oiecer Einzelne ,mcn oe,iyi. vjs ftets Gerichtshöfe, die alle ihre Handlunizt deshalb häusig nothwendig, viel, m r gesetzlich unanfechtbar erklären. Geldbesitzer heranuluehen und zu ein sjnfifunö der Gesetze

eine vemerrensmertye Entscheidung uver Wochen lang zurückgehalten hat. Daß diesen Punkt. Der Staat Wisconpn dies geschehen sei wegen der Ausarbeihatte einer fremden Vcrsicherunasaescll- w Wnti. ist. mie ein Wirf mir

schaft verboten, in seinem Gebiete Geschäfte zu betreiben, weil sie sich nicht den Staatsgcrichten unterwerfen wollte, sondern in jedem Klagefalle die Bundes-, gerichte anrief. )!un erklärte der höchste Gerichtshof, der Staat Wisconsin hab zwar kein !)cecht. die Gesellschaft an hex Anrufung der Bundesgerichte zn verhlndern, aber er dürfe jede fremde (koren) Eorporation zwingen, eine Staatsllccnz zu erwerben, und letztere dürfe cr jederzelt aus jedem beliebigen Grunde widerrufen. Da der Staat das Ausschlleßungsrecht be,lvt," hieß es wörtlich, sc können die Mittel, die er zur Ausschlteßung anwendet oder seme Beweg, gründe kein Gegenstand gerichtlicher Untersuchung sein." Merkwürdiger Weise stieß daS Bun-des-bergericht diese Entscheidung im vorigen Jahre selbst um. Es erklärte in einer Klagesache gegen den Staat Iowa, daß die Gerichte allerdings zu untersuchen hätten, aus welchen Gründen einer fremden Gesellschaft die Licenz von einem Einzelstaate verweigert worden sei. Da nun der Staat Iowa im vorliegenden Falle die Licenz nur deshalb nicht ertheilen wollte, weil die betreffende Gesellschaft auf ihr Recht, sich nur an die Bundesgerichte zu wenden, nicht Verzicht leistete, so sei das Gesetz, auf welches der Staat sich stütze, oerfassungsmidrig. Damit ist gesagt, daß die Eorporationen, gleichviel wo sie gegründet werden, in allen Staaten nicht nur dieselben Rechte haben wie die V ü rger der Ver. Staaten, sondern daß sie

lich außerdem noch der Gerichtsbarkeit man ungescheut und ohne einem allgcmeider Staaten entziehen dürfen, in denen nen Schrei der Entrüstung zu begegnen.

sie Geschäfte betreiben. Richter VradUtj hat sogar vor Kurzem ausdrücklich gesagt, es sei nicht wahr, daß die Einzelstaaten die Erthciluna von Eonccssionen an fremde Gesellschaften in jedem Falle durch ihre eigenen Gesetze regeln dürfen, mei Monate, nachdem die oben erwähnte Entscheidung gegen den Staat Iowa abgegeben worden war, bildete sich diren". d. k. den Mitbcwerb auf dem Gebiete der Gasversorgung zu vernichten, rv i i . CYY " 1 T i . . c zm Staate u.'lassacyuielis lonnre oie Gesellschaft sur diesen weck keine Eorporationsrechte erwerben, weil das dor- ' ' . tlge Gesetz vorschreibt, das; neue Gesellchalten nie mehr als VS00.000 Grundcapital haben dürfen. Offenbar ist dieses Gesetz aerade deshalb erlassen worden. weil die Leaislatur die Bildung von GaSmonopolcn verhindern wollte, Doch das Sundicat wandte sich einfach nach dem Staate New York und erwirkte dort einen Freibrief für ein ' . - . - Geschäft", das nur in Massachuetts betrieben werden kann. Als fremde" Gesellschaft schlägt also diese Schwindelbande den Gesetzen von Massachusetts ein Schnippchen. Sie beansprucht dieselben Rechte, wie jede einheimische Gesellschaft, und außerdem noch das Vorrecht, sowohl der Aufsicht der . .... , x 7 r c Vr. ..,

eine Eorporation, welche die ausgespro- uvermeoen war, oas geyl oaraus yervor, chene Absicht hatte, sämmtliche Gas- daß selbst die Köln. Zeit." sich an demaesellschaften in Boston zu .consoli- selben Tage aus Berlin folgendes schrei-

laalsiegisiarur wie aucy oer ericyls- vi weicuni imimc, je nrocr wuroe cr barkeit der staatlichen Tribunale nicht es thun. Darum ist es mehr als wahrunterworfen zu sein! . scheinlich, daß das Eentrum die

Diese Sachlage wäre allenfalls erträglich, wenn der Bund in die Rechte einträte, die den Einzelstaaten durch das Kochaelahrte BundeS-Oberaericht abqe7 ,x 7 c . r? -c r. c ' - - sprachen woroen sino. eoermann wein aber, da das nicht der Fall ist. Denn nach den Entscheidungen desselben Gei - f " c ' ."i W . U CV Ü w I riCD;öu0C5 ll ÜCI juiiü iiuuyiciiy ciil " , af i. . .

,organlsirier ilppeill , ein unia;crcr po- uuiu ?jiuiiiuucu uic u i i o u a i -itischer Vearin. eine Maschinerie zur liberalen geschlossen vorgingen.

Einsammlung und Vergeudung von möglichst aronen Steuersummen. Die Ver- . LJ o ,j -j. r . sassung der Ver. Staaten gemayrielsiel nichts, was die souveränen Einzelstaaten nicht aus freiem Willen zugestehen. Kein Bürge.? der Ver. Staaten ist seines Ei

üenthüms slcher, oder darf sich der Neli

gions-, Rede- und Prcßfreiheit erfreuen, wenn er zufällig in einem Staate wohnt, der durch einfachen Mehrheitsbeschluß seiner Bürger diese höchsten Güter" abzuschaffen geruht. Unter diesen Umständen kann der Bund selbstverständlich erst reckt nicht gegen einen Trust" einschreitcn, der auf Grund eines in New S)ork erwirkten Freibriefes die halb öffentlichen Korporationen in Boston, Philadelphia, Clcvcland oder Chicago verschluckt". Auf die (nnzelstaatcn pfeift der Trnst, und auf Onkel Sam nimmt er vollends keine Rücksichten, hiernach ist die Fraae sehr leicht zu beantworten, wer denn eigentlich das Land reaiert. Es sind die Finanzn?- in Nerbindun mit elmacn .rn die ..das Volk" in den Geist der Gesetze freveln, sie finden ommt es an, oder vielmehr auf das, was " ' . r be Sachwalter der Monopolisten m dlk Gej:tze hineinlegen. Die alten Germanen sollen einst in ihrer Wuth den sr. i. rr : - römischen Advokaten, die unter ihnen wellten, die Zungen yerausgescynltten haben. Was hätten sie erst mit den nerikanischen Vawyers" angefangen starker Pfeffer. m 1C Jzuar herrschte im deutschen Reichstage große Aufregung, worüber tx Franks. Zeitung" geschrieben wird: 1 . r. T. ' Y er heutiae Taa war ein ereignisreicher. Tas jieue Socialistengesetz ist endlich aenau vier Wochen, nachdem der Bundesrath es angenommen hat, d enn Nelchstage zugegangen. Die Vorlage hat trotz der Andeutungen, die über ihren Inhalt bereits in die Presse acdrunaen waren, wabrbaft verblüffend gewirkt. Auch in parlamentarischen j .. . , . T . ' nrcijen ichetnt bis geltern noch der Glaube bestanden zu haben, es würde statt der Ervatriiruna nur die Untern!rung vorgeschlagen werden, oder wenigstens doch nur eins von beiden. Statt dessen enthält der Entwurf Beides und außerdem noch Verschärfungen der bisherigen Stra bestimmunacn. die ie das Minimum von 2 Jahren GeV fänaniü für aesckäftsmäüiae socialdemokratische Agitation, gerades erorbitant lMt in es auch klar, weshalb die Regierung diesen Gesetzentwurf vier die vier Druckseiten der Bearünduna beweist, ein osnctöser Schwindel. Die Motive der Bundesrathsoorlaae sind ' . r i ? r c kaum verändert worden, und eS war dies auch nicht nöthig, denn der Entwurf jclbjt hat im Vundcsrath to wesentliche Veränderungen Nicht erfahren: er ent hielt namentlich von Anfang an sowohl die Ervatriiruna wie die nterniruna. Die ?!egicrung hat sich gescheut, diesen Entwurf auch nur einen Tag früher als es nothwendig war, in den Reichstag zu bringen, weil sie die Wirkung fürchtete, die cr nicht etwa nur bei den Parteien der Opposition, sondern auch bei denen der Regierung hervorrufen muß. Die Regierung wollte wahrscheinlich nicht, daß ihre eigenen Anhänger während der Parlamentsserien zu diesem Entwurf Stellung nehmen sollten, sondern erst, wenn sie wieder in Berlin versammelt und directer Belehrung" zugänglich sind. Trotzdem fragte man sich heute in den parlamentarischen Kreisen erst recht, wie es möglich sein solle, für einen solchen Entwurf eine Majorität zu finden. Das neue Socialistengesetz könnte eigentlich denTitel führen Gesetz zum Schutz der Durchführung des alten Socialistengesetzes". Denn thatsächlich läuft es nur darauf hinaus, der Polizei neue und unerhörte Mittel in ihrem bisher erfolglosen Kampfe gegen die Einschmuggelungdes Socialdemokrat" und anderer socialdemokratischer Zeitungen zu liefern. Der Polizeigeist beherrscht durch die zehnjährige Dauer des Ausnahmege setzes unsere Gesetzgebung derartig, daß Verbannung aus dem Vaterlande und Jnternirung vorschlägt, blos um die Einschmuggelung verbotener Schriften und die geheimen Verbindungen zu hindern, die selbst den ärgsten Philister nicht mehr gruseln machen. Nun ist die Franks. Zeit." allerdings sehr oppositionell. Daß aber ihr Bericht über die Stimmung der Parteien nicht den Heu Nas oclallstenge etz wird auch in diesem Jahre der ankapsel der I VI i S . v , , il. . 4u"lc tvclvril, "lil ,v mcyi, uu. eme längere Zeit veantragt ist und einschneidende Verschärfungen enthält. Das r f , L Sr letzte ma ist das Socialistengesetz beranniilcn zusianoc geiommcn, weit em ausreichender Theil des Centrums dafür stimmte. Die Eonservativen und Nationalliberalen hatten auf jenem ReichsI . c t . r . c c läge oie 'ccyryell rncyr, und die conscr-vativ-clericale Vereinigung, unter deren Zeichen seine Arbeiten standen, hatte vor dem Socialistengesetz nicht Stand gehalten. Herr Windthorst ließ aber, weil grade m seiner Partei ein einflußreicher heu sur das Socialistengesetz war, die nöthige Mannschast zur Mittelpartei abschwenken. Heute dürfte er dazu wenig Neigung mehr haben, denn an dem jetzigen Reichstag hat er überhaupt kein Gefallen, und je früher er demselben ein sCSv- (. ii tl 1- : - ti.t. .c. ... vorgeschlagene Verschärfung des Gesetzes jnin Vorwand der einmüth igen Ablehnung nehmen wird, wonach also auch die .EentrumSmitglieder, die Va ' . cm.r r-- m.r.A. vuv vvayz jut oas ?eiey waren, jetzt dagegen stimmen müßten. Eine Mehrheit wäre also für das Gesetz nur I V . viay- rSi Vt. jAs I vuu vutiuitviti, wuiii uiiv vn tuiijuI n i: v: rni: t . Daß das iu Gunsten der unveränderten Vorlage .(mit der Ausweisungsbestim- ; . i. .rjt-t v ;n t...i. mun) in cyi gc,eyen wuo, i ycure bereits gewiß. . ES wird sich sonach nur noch darum handeln, ob die Regierungen einer Abänderung der iekiaen Vorlaae

zustimmen werden, oder ob nicht' endllcy der Versuch aemackt wird, durch Einfüh-

rung wirksamer Bestimmungen in's trasgcseyvucy oas von Zeit zu tu unter allgemeiner Aufregung zu erneucrnde Ausnahmegesetz ein- für allemal u n n ö t h i g zu machen. Wir halten den letztgenannten Weg grundsätzlick für den richtigen. Der Begriff der Socialdemokratie ist durch richterliche Entscheidungen heute bereits hinlänglich festgestellt, um in's Strafgesetzbuch übernommen werden zu können : man kennt iüre ?.iele sie mö gen eingestanden oder verschleiert werden ..js. V! CYD!4ls Cl,. JCi wie uuu; uic -yuuci, ic ckiiuui, hinlänglich, um sie strafrechtlich zu ber . f. ... cir:- ....i.... .,.r. ,7 H!ii sireiocn. tüil meint, cv uiuc mu allzuschwer sein, etwa hinter die strafneseftlicken Bettimmunaen. die sich mit dem Aufruhr beschäftigen, diejenigen zu setzen, welche die Umtriebe zum Sturz der bestehenden gesellschaftlichen und staatlicken Qrdnuna in abnden haben wür den. Wenn man so dehnbare Begriffe, . m m ä Y t . C wie Beschlmpsung oer Einrichtungen ooer Gebräuche einer Religionsgesellschaft, StrafaesekbuÄ brinaen konnte, so wird es doch wohl auch angängig sein, die . . , t-ll I . . ,",. a Awtnl t it vsociaiocuioifuiii: cui- ui uuuuui treffen. Inzwischen hat das Kabel gemeldet, daß in der That die Elericalen sowohl . .. . r r a. wie die Ratlonalllveralen sicy gemeigerl haben, dem neuen Entwürfe ihre Zu, r. ... i.t 's sllmmung zu erieiiktt. Bom Inlande. Im New Norker. Zollamt sind 147 Kisten französische Wollenstosse mit Beschlag gelegt worden. Dieselben waren von Charles P. Berrez io. als Muster" importirt worden, merkwürdiger Weise aber maß jede Probe 12 Z)ards, gerade genug für ein Kleid. Die aullenhastigkelt der Glücksgöttin hat auch ein Mann Namens George Peppers an sich selber erfahren. Vor mehreren Jahren hatte er sich durch glückliche Spekulationen mit Petroleum ein großes Vermögen erworben und war ein reicher Mann. Jetzt ist er als armer Tramp in Sarcoric, Missouri, in Folge von Entbehrungen gestorben. Sein Vermögen hatte er durch unglückliche Speculationen wieder ganz eingebüßt. Die große Anleihe von 10,, 500.000 Pfund Sterling ist vom Eongreß von Mexico mit dem Berliner Bankhause Bleichröder zu folgenden Bedingungen abgeschlossen worden: Das deutsche Vankhans nimmt 3,600,000 Pfund Sterling dieser Bonds sofort zu 70 Ee.ntS auf den Dollar, ferner hat Bleichröder sich das Vorrecht behalten, den Rest der Anleihe zu 8 Proccnt innerhalb von 90 Tagen zn nehmen. D i e N a t i o n a l Opera E o in: pann" sollte neulich Abends in Williamsbürg, N. im Amphion-Theater auftreten, aber das Schicksal hatte es anders beschlossen. Der Sheriff empfing die Gesellschaft mit einem Pfändungsbefehl, erwirkt von Frau Fursch-Madi zur Befriedigung einer ihr gerichtlich zuerkanntcn Gchaltsforderung an die Gesellschaft im Betrage von 0792 Dollars, und belegte sämmtliches Eigenthum der Gesellschaft mit Beschlag, worauf die Vorfiellung natürlich unterblieb. Eine Klage der Frau Fursch-Madi gegen das Jcational Eonservatorn of Mufic", zur Erstrcitung von 10,000 Dollars Gehalt für ihe Dienste als Leiterin dieser Anstalt, hängt noch in den Gerichten. Wie aus Ronalton in Minncsota mitgetheilt wird, wollte Blair Eromwcll vor einigen Tagen auf dem Wege nach einem seiner Eamps"den See kreuzen, als die Pferde durch das Eis brachen. Es gelang dem Manne nur mit großer Mühe, die Thiere wieder an die Oberfläche zu bringen, doch durchnäßte er bei dieser Arbeit seine Kleider, die ihm in der bitterkalten Rächt auf dem Leibe festfroren. Nicht im Stande, den Weg fortzusetzten, wühlte der Unglückliche ein Loch in den Schnee und ließ die Pferde ihren Weg gehen. Am nächsten Tage fand man den armen Eromwcll in in einem jämmerlichen Zustande im Schnee; Arme und Fuße waren ihm er froren, nnd man mußte die Füße amputiren. Kurz nachher erlag der Unglückliche seinen unsäglichen Leiden. Von der munderbaren Er. Haltung eines Kindes wird aus der Umgegend von Griswoldville in Georgia berichtet. Dort hatte fich gegen Abend em kleiner, Ljahrlger Knabe verlaufen, und die Eltern und Nachbarn suchten nach ihm die ganze Nacht hindurch. Aber erst am andern Morgen fanden sie den armen kleinen Kerl., der nur mit einem dünnen Kattunröckchen bekleidet war, un? tcr einem Baume am Rande emes Telches eingeschlafen. Die Nacht war für jene Gegend furchtbar kalt gewesen, und der kleine Mann war fast starr vor Kälte und die Beine waren ihm stark angeschwollen. Aber schon am Nachmittage hatte er fich genügend erholt, um der Hoffnung Raum zu geben, daß er vielleicht nur mit einem heftigen Schnupfen davonkommen wird. Ein beklaaensmertbes Ovfer der Prohibition in Iowa ist besonders auch Anton Heebe. Er war der Pionier der Bierbrauerei in Iowa, denn schon im Jahre 1846, in demselben Jahre, in welchem Iowa als Staat aufgenommen wurde, errichtete er dort nne Brauerei Als in den fünfziger Jahren die republikonische Partei Iowas förmlich zur Ernchtung von Bierbrauereien und zur An läge von Weingärten aufforderte, erwei terte Herr Heebe sein Geschäft. Noch vor wenigen Jahren war er em seh wohlhabender Mann. Aber die Prohi bition hat ihn in den letzten Jahren um sein Vermögen beraubt und er ist jetzt in Dubuque als armer Mann gestorben ein Opfer des schnöden und räuberischen Wortbruchs der republikanischen Partei m Iowa. A ro e i böhmische n o w-. .lothings" in Ehicago haben sich bei det dortigen Tribune" bitter über den deutschen Unterricht in den öffentlichen Schulen beklagt. Sie behaupten, daß die Kinder von böhmischen Eltern gegen den Willen der letzteren gezwungen werden, an dem deutschen Unterricht, der ihnen ein Greuel sei, die Amerikanisirung der Böhmen erschwere (!), Theil zu nehmen. Die Rundschreiben, durch welche die Eltern befragt werden, ob sie den deutschen Unterricht wünschen, würden durch die Kinder geschickt und kämen in den wenigs

sten Fallen in die yanoe oer ir'umi (nette Zucht!) ; und wenn sie den El-

tern zu Gesicht kamen, konnten sie die Eltern, den Inhalt nicht verstehen. Die deutschen Lehrer aber sorgten systematisch dafür, daß die Kinder, deren Eltern das Rundschreiben nicht beantwortet hätten, an dem deutschen Unterricht Theil nehmen müßten. Der ganze deutsche Unterricht sei ein Humbug, u. f. w. Da:u bemerkt die in Ehicago erscheinende Freie Presse" : Die beiden Herren Stock- j böhmen haben sich an die Tribune" ge: ' wandt, weil letztere jetzt einen systemati- ' schen Maulwursskamps gegen die Deut schen fuhrt. Die Tribune" meint, die stockböhmischen Klagen sollten ernstlich untersucht werden. Daß sie sich so stellt, als glaube sie wirklich, böhmische oder ; irgend welche andere Kinder würden 'zum ; deutschen Unterricht gezwungen, beweist ; ihre schlechte Absicht. Es ist m Ehicago ; noch kein czechisches Kind gegen den Willen der ältern zur yellnayme am oeutschen Unterricht gezwungen worden. In Veosta. eineni kleinen Oertchen bei Dubuque in Iowa, hat die ! cxtmlj. cn.i c? i m.X.:js.i i Wiilwe Parricr oie iraurige laujui er halten, daß ihr Sohn George, welcher vierzig Meilen nördlich von Menoan m Dakota Schullehrer war, mit fünf feiner kleinen Schüler dem furchtbaren Unwetter zum Opfer gefallen ist. An dem Tage, als der Schneesturm begann, waren nur diese fünf Kinder erschiene, und offen bar hat Patrick es für besser gehalten, die Kleinen in der Schule zu lassen und bei ihnen zu bleiben, da das Schulhaus weit drauken in der Prairie steht. Aber der Sturm ließ nicht nach und nahm an Hestlakelt fortwährend xu. 5r wahrte drei Tage, und als die besorgten Eltern endlich am vierten Tage hinkamen, fanden sie den Lehrer nnd die Kinder dicht aneinander gedrängt, erfroren. Patrick hatte die Pulte und Bänke zerschlagen und sogar einen Theil der Diele aufgerissen und verbrannt, war aber schließlich mit den Kleinen dem Hunger und der Kälte erlegen. Roch immer werden neue Opfer jenes entsetzlichen chneesturms gefunden und noch immer sind eine große Menge Leute im Nordwesten von dem Schicksal bedroht, selbst m den eigenen vier Wänden dem Hunger und der Kälte u erliegen, da der Bahnverkehr noch immer nicht überall hin offen ist. So wird aus Millbank in Grant Eountn in Dakota berichtet, daß dort bald die letzte Kohle verbrannt sein wird, daß eS kein Pfund Zucker im ganzen Orte giebt, daß Wilmot keine Kohlen und Corona und Peoria Brooks weder Kohlen noch Holz haben. Vom Aosksud, I n P a r i s ist im Alter von vierundsiebenzig Jahren der Schriftsteller Auguste 1'caquet, der Mitarbeiter an den bekanntesten öiomanen von Dumas rer gestorben. Zu den Romanen.dencnDumas ftiiie größten Erfolge verdankte, der Serie die mit der Königin Margot beginnt nnd mit den Fünfundvierzig" cndigt, lieferte er die historischen Taten, besorgte, wenn man so sagen darf, die lokale und historische Färbung. Eingcweihte glauben versichern zu können, daß er zu den Erfolgen dieses Eompagnicgeschäftes, den größten Theil beigetragen hätte, doch steht mit dieser Annahme wohl die Thatsache in Widerspruch, daß seine selbststülldiqen Werke, wie Belle Gabriele", La 5laison du Baigneur" u. a. sich keines sonderlichen Erfolges erfreuten, während die mit Dumas zusammen vcrfaßteii Romane einen beispiellosen pecuniärcn Erfolg hatten, ja noch heute, nach vierzig Jahren, viel gelesen und gekauft werden. Anfangs der fünfziger Jahre gericth das Compagniegeschäst aus siuanciellcn Gründen in die Brüche, und es kam zu einem lärmenden Processe. Dumas versprach bekanntlich, so viel seine Mitarbeiter nur wollten, hielt aber niemals Wort, nicht aus Unehrlichkeit, sondern weil seine Verschwendungssucht seine besten Vorsätze verwehte. Dumas starb bekanntlich arm ; als er sich zum letzten Mal in Le Puy, dem LandHause seines Sohnes, bei Dieppe, auskleidete, fiel ein Louisdo'r aus seiner Westentasche. Das ist Alles," sagte cr, was mir von den erworbenen Millionen bleibt." Magnet hingegen hatte sich schon vor Jahren alsSchloßherr bciParis angesiedelt und lebte in behaglichstem Wohlstand, ein lebhafter, rüstiger Greis, der sich auf einer Jagd vor einigen Tagen erkältete, weil er, gleich VictorHugo, den UeberzZchcr verschmähte. Als er nach Hause zurückkehrte, mußte er sich sogleich zu Bette legen, und eine Lungenentzundung raffte ihn dahin. DieEröffnung des deutschen Theaters in Prag besitzt nebeii. der künstlerischen auch eine politische Seite, deren hier kurz Erwähnung geschehen soll. Man betrachtet sie in Prag allgemein als einen ermunternden Erfolg der deutschen Bestrebungen und glaubt auf denselben mit um so lebhafterer Befriedigung blicken zu dürfen, als von Seiten der Tschechen, vom obersten Beamten der Provinz herab bis zu den untergeordnetsten Dienern, auch diesem deutschen Unternehmcn alle nur erdenklichen Schwierigkciten bereitet worden sind. Dies geschah sogar noch bis zum letzten Augenblicke vor der Eröffnung. Kein Wort durfte der Eröffnung geweiht, kein Prolog gesprochen werden. Das Orchester empfing den Statthalter mit der VolksHymne, und als in Wagner's Tondichtung Hans Sachs, vom Volke begrüßt, auf die Bühnc trat, da wandte sich das Publikum nach der Loge Dr. Schmer); kal's, des Führers der Deutschen in Böhmcn. Eine andere Eröffnungsfeier war den Deutschen in Prag nicht gestattet worden. Dieselbe Negierung, welche behauptct, gar kein Interesse daran zu haben, ob sich die streitenden Parteien des böhmischen Landtags vergleichen, schützt die Tschechen mit mütterlicher Sorgfalt selbst vor jedem Schein einer deutschen Provokation". Alfred Claar hatte für den Eröffnungstag ein Festspiel Der Empfang" gedichtet, in dem übrigens das Wörtchen deutsch" nicht einmal genannt wird aber man durfte es erst am 6. Januar Abends zu sehen bekommen. Vor derStrafkammerdcs ! bremischen Landgerichts stand in diesen Tagen der Handelsmann Gottschalk, ein hgufig, auch mit Zuchthaus bestrafter

Mensch, der m vorigen Jahre in cmclingen gewohnt und dort eine geniale Erfindung gemacht hat, mit welcher er die seekranke Menschheit zu beglücken und seinen Geldbeutel nebenbei zu füllen beabsichtigte. Diese Erfindung war der Seegürtcl". Einer Manufakturwaarenhändlerin und einem Geschäftsmann schwindelte Gottschalk vor, die Seegürtel" seien in Amerika patcntirt, würden in einer großen Sccgürtelfabrik" zu öccm ?)ork hergestellt und bildeten ein untrügliches Mittel gegen die Seekrankheit. Die Generalvertretung habe Herr August Balten am Steinweg in Ham bürg, und dieser habe ihm die Agentur für Bremen und Umgegend übertragen. Auf diese Weise gelang es ihm, dem lZeschäftsmann 7 Gürtel zu 20 Mark und der Geschäftsfrau 21 Gürtel zu 30 Mark zu verkaufen. Die Käufer ehielten ein Schriftstück, worin Gottschalk bescheinigte, daß er ihnen den Verkauf übertrage ; er unterzeichnete sich als Vertreter der Seegürtelfabrik in New Bork. Zu den Scegürteln erhielten die glücklichen Verkäufer gedruckte Circulare, deren Verlesung selbst den Gerichtshof zur Heiterkeit hinriß. Die Seegürtel einfache Flanellstrcifen von kaum 50 Pf. Werth sollen nach diesen Eircularen mit einer nervenstärkenden Flüssigkeit" getränkt sein und der Seekrankheit, .,welchc aus dem Durchcinanderschütteln der Speisen im Magen entstehe", vorbeugen resp, die-

selbe im Ausbruch verhindern". Unter Berücksichtigung seiner Vorstrafen, jedoch andererseits unter Annahme mildernder Umstände, wird der Erfinder des Seegürtels" zu einem Jahr und einen Monat Zuchthaus und 300 M. Geldstrafe event, weitere Freiheitsstrafe, si-wie zu zwei Jahren Ehrverlust verurtheilt. Die Wahl Sadi Carnot'e zum Präsidenten der französischen Nepu: blik war offenbar eine sehr glückliche. Der Mann hat wohl auch einen Schwie: gersohn, aber er macht von demselben keinerlei dem hohen Amte, das er bekleidet, abträglichen Gebrauch. Aber auch die Gattin des neuen Präsidenten unterscheidet sich im sympathischesten Sinne von der früheren Herrin des Elysöes, sie hat Herz, was Frau Grevy als Präsi: dentin nicht nöthig zu haben glaubte. Vor einigen Tagen besichtigte der Prä: sident die auf dem Marsfelde eben in Angriff genommenen Arbeiten für die Ausstellung im Jahre 1889. Bei die: sem Anlaste traf es sich, daß einer der Maurer durch einen Balken am Fußt schwer verletzt wurde. Zwei Stunden, nachdem sich der Präsident entfernt hatte, kam Madame Earnot angefahren und ließ sich direkt zu dem Verwundeten füh ren, sie brachte für diesen einen Korl feiner Wäsche und einen Sack mit Leckerbissen und sagte dem Manne: Merket wohl, Euch galt der erste Besuch, den ich seit der Erwählung meines Gatten zum Präsidenten mache. Wenn Ihr hergestellt seid, erwidert Ihr mir die Visite und wir wollen dann mit einander berathen, ob Euch nach dem Unglück nicht ein anderer Beruf rathsam geworden. Als die Präsidentin den Platz verließ, umringten die Arbeiter jubelnd ihre Equi' page. Man glaubt gar nicht, wie leich! es ist, glückliche Menschen zu machen; man muß nur ein Zischen guten Willen da;u haben. Eine tragikomische G e, schichte spielte sich jüngst in der niederbayerischen Pfarrei Tiesenbach ab. Der leibhaftige Gottseibeiuns geht um", so erzählte angstvoll der Eine dem Andern. Große Bangigkeit bemächtigte sich aller Gemüther, namentlich in jenem engeren Kreise, den der Böse" bei einbrechender Dunkelheit unsicher machte, und wo er in schrecklicher Gestalt umherwandclte. Selbst beherzte Männer konnten sich der Beklommenheit nicht ganz erwehren. Indeß der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Nachdem dieser schreckliche Spuck die Beivolutcr lange Zeit in Ausrcgun gehalten gelang es dieser Tage, den vermeintlichen Fürsten der Finsterniß zu entlarven und unter der schauerlichen, mit großem Geschick gefertigten Maske aus Ziegrnhäuten, be krönt mit stattlichen Hörnern, eine ganz bekannte Persönlichkeit zu ertappen und der Polizei zu übergeben. Dieser gcricbene Schlaumeier hatte sein Augenmerk ans ein käufliches Anwesen gerichtet. Um nun um billiges Geld die gewünschte Habe zu erringen, suchte er auf geschilderte Weise bei der in Aussicht stehenden Versteigerung des Anwesens jeden Konkurrenten zu verscheuche. Eben so groß, als vorhin die Bestürzung, ist jetzt die Heiterkeit, und die Kunde, in Tiefenbach haben's den Satan gefangen", gibt zu mancherlei .Volkswitzen Vcran lassung. WelcheBedingungenmüsk fen die Wohnungen erfüllen, um gesund zu sein? Für die Bearbeitung dies Frage hatte die Spanische Gesellschaft 1 5 sur Hygiene" einen Preis ausgeschne- ! ben, den der Jngenienr M. E. Estada gewonnen hat. Derselbe hat die ganze Frage auf 22 Quartseiten behandelt und stellt folgende Sätze auf: Die auf dem Lande gelegenen Wohnungen sind gesüm der als die der Stadt. Die Wohnurn gen sollen auf erhöhtem Terrain von Sand oder Stein liegen, in kalten und nassen Klimaten soll die Faoade nach Sü: den liegen. Die Schlafzimmer sollen weder im Erdgeschoß noch im Zwischen: stock (Entresol), noch unterm Dache lie.gen. Die Küche soll keine Nebenge: mächer und keine Klosets haben. Du Häuser sollen Unterbauten haben. Die Mauern sollen auö undurchdringlichen Materialien, besonders aus Eement w -nigstenS ein Meter oberhalb des Erdbodens hergestellt sein. Je dicker die Wände sind, desto weniger sind Temperaturschwankungen zu fühlen. Der Fußbo: den soll aus hartem und kompaktem Material sein; die Wasserbehälter und Lei: tungen sollen auS Eisen oder anderem una'ngreisbarem Material, aber nicht aus Blei sein. Es sollen besondere Vorkeh: rungen für die Ventilation getroffen ' werden: Röhren im oberen Theil der 1 Zimmer, um der schlechten Lust den AbI zug zu gestatten, und Röhren im unte- ' ren Theil des Zimmers, um die frische l Luft einzulassen. -'In kalten Ländern i'soll man diese reine Luft erwärmen. Die ' Fäcalien und Schmutzmäffer sollen ohnt Aufenthalt aus den Wohnungen entfernt werden. Dazu ist eine Kanalisation mit hydraulischen Svphens nothwendig.

IfeSi '4 7a h MARK m v DAS GROSSER Sthmcrzcnlicilmittcl 37 vegen Rheumatismus, vkeuralgia, Frost beulen, Hexenschuß, Kreuzweh, Rücken schmerzen, Verstauchungen, Ver brühungen, Schnittwunden. Waö es ist. 1 ftfltß ist mit einem Worte eine Heilj.liuv. ung. ES ist ein Product wissen!schaftlicher Forschung und vieler Experimente. OitR ES ist ein Mittel, welches SchmerulVHV zm mildert, bezwingt und heilt; daher ist es wirklich ein Schmerzenstiller. ES todter im Augenblick Smcrzen, OllllV seine Wirkungen sind heilend und dauernd. ; AtpttR ES ist nicht ein Mittel welches ir auf die Haut einwirkt, sondern eS dringt ein und bewirkt eine vollständige und dauernde Heilung. 5tctt c teillt Ätti nttt 4ttä ES mildert augenblicklich und heilt UIUIV. dauernd. Jede? Bestandtheil in diesem ausgezeichneten Mittel hat einen anerkannte Werth und die ganze Zusammensetzung ist ein sicheres Mittel alle Schmerzen zu heilen. Jede Anwendung bringt Besserung; jede Flasche entbält eine Heilung, jede Flasche ist in Bezug auf Qualität geprüft; jede ächte Flasche trägt die Facsimile-Unterschrift der Firma ; jeder Haushält in Amerika kennt dessen Werth; jede aesprochme Sprache kennt seinen Namen; jede Zeitung lobt eS;zeder Verkäufer kennt seine Werth ; jeder Chemiker hält eS für ollkommen. Sei allen Apotheken ,u haben. Preis der Flasche, S0 ents. m msm l vogeler. co.. Enmon. kl 000000 ine kinderlose Ehe ist selten eine giücklicde. 23 und wodurch diesem Uebel inkurzerZeit abgeholfen werden kann, eizt der ..RettungS,nker", -2M Seiten, niit nat. getreuen Biivern, elcher von dem alten deutschen Hell-Jnstitut t New Fort berausgezeben wird, uf die klarste Weise. Junge Leute. die in dca Stand der Ebe treten cOen, sollten ten Spruch Schillers : D'rum prüfe, wer sich ewtg bindet", wel keherzigen, rn.d das rortressllche Buch lesen, ebe ste den wichtigsten Schritt deZ Lebens thun l Wird für 2Z Ceu:s in Postmarken, iu deutscher Sprache, sorgsam verpackt, frei reriandt. Adresse : DeutecheaHeü-Iastitut.ll Clintonlace, New York. N.Y. Un Judianavclis, Inv., beim Buchhändler G. Keyler. 2a Süd Dolaware St. 000000 Cures d Removes Tan Sunburn, See Stlngs, Klos qultoand All lncAt Bit, i nsrixV BLOTcurs, Humors, Birth-TnarV, and every form oiskia blemishes, positively eared oa tbo xnost delicate ekln wlthout le&vinff a Bear, by . H!oi 'OixLtrcLexLt. Price 5cts., COcts. and kl. I At drurcists or by mail. . She HopPill KaTj Co., New London, Conn. Llttle IIop PilU for sick-headache, dyspepsia, biliou3nes8 and constipatioii have no equ&L. 25c I allen Apotheken iu hab. Cc? für die Saison 1887. A. Cayllor, Office. O JNor-l Weat Str. Teleddou 949. Indianapolis WATEE 00MPANY 23 Süd Bennfvlvsnlaftr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Ke chen. Waschen, Baden, für hydraulische (Z.levators, Maschinen und Motore, sowie Mm Feuerschutz. Kosten außerordentliö, mäßig. H A.m Morris, Präfidetü. . Joknston. 2 Sft Walhingwv Str. Empfiehlt seine Zroße Auswahl in 3L & D. Ste el Banges für Hotel wad Private. Ib Lyrnan Sasolin-Oefen die beft mder Welt. Die vorzügliche Eis E! e h ä l t e r ans hl atem Holz. Argaud Nan, ;eö u. Koeböfen und &JHTJmiEl- BC1IX&ZIE2 Virse0en,kk UaütjtMr YMDAMA MEE C3 a t n at t lZeil fie die kürzeste mb I estt Linie öder Ut. JLiohIo Mf.ööo: orl9 üansoO Iottp, N obraslia, Texas, Ar kanacSt Colo rado, RTe-w Meadoo, Xeoota uu Ocvlirora lu ist. Daß vahubett ift don Vtew und die Schc.nen find ans Gt'.HL Die Q gen haden o,e neneSen vnbeffnen. Jeder 3bj ici Schlasdagen. Passagiere, ob fie un M?:e erSer Klaffe oder omiaranten Villetx le.str derde durch usen yassagierzZ ge erAer fTi.t befordert. Ob U na ein villet zn it ttizteu w tu, da Sreu?.1'ubillet o irg, nd tlzt Erte eisekvaynbvleu vollen, isrm e bu, ci $xxnn or a U. 3EL. X rinc sfiflt StkÄV ssagier-Lgevt. ndft K)HWgtK ud J t trJnb'v. 0. H ill Qnl npt.0t .Lonit.tto. 0. .Öit0tai;Toff.-3t ötjU

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